Marianne Sägebrecht

 3.9 Sterne bei 8 Bewertungen

Lebenslauf von Marianne Sägebrecht

Der Erfolgssprung: Marianne Sägebrecht, geboren 1945, ist eine deutscher Schriftstellerin und Schauspielerin. Sie machte eine Ausbildung zur Medizinisch-technischen Assistentin. Nach ihrem Abschluss leitete sie zusammen mit ihrer Familie das Kleinkunstlokal „Spinnradl“ in Starnberg. Ab 1976 wurde sie dann zur Mitinhaberin der Künstlerkneipe "Mutti Bräu" und knüpfte dort Kontakte zu berühmten Schauspielern und Künstlern. So kam sie in die Kabarett- und Theaterszene und machte sich einen Namen als Allroundkünstlerin. 1983 bekam sie dann ihre erste Filmrolle. Nachfolgende Engagements ließen nicht auf sich warten. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen unter anderem Asterix und Oberlix gegen Caeser, Zuckerbaby und die Fernsehserie Café Meineind. Für ihre Arbeiten wurde sie mit dem Schwabinger Kunstpreis, den Ernst-Hoferichter-Preis, den Bundesfilmpreis, den Bambi, den Bayerischen Verdienstorden und den Oberbayerischen Kulturpreis, ausgezeichnet. Die Autorin lebt zusammen mit ihrer Familie am Starnberger See.

Alle Bücher von Marianne Sägebrecht

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Cover des Buches Ich umarme den Tod mit meinem Leben (ISBN: 9783579073194)

Ich umarme den Tod mit meinem Leben

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Erschienen am 27.05.2019
Cover des Buches Auf dem Weg nach Surinam (ISBN: 9783485028431)

Auf dem Weg nach Surinam

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Erschienen am 12.11.2015
Cover des Buches Auf ein prima Klimakterium! (ISBN: 9783485013727)

Auf ein prima Klimakterium!

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Erschienen am 20.09.2012
Cover des Buches Mein Leben zwischen Himmel und Erde (ISBN: 9783548745558)

Mein Leben zwischen Himmel und Erde

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Erschienen am 11.05.2012
Cover des Buches Meine Jahreszeiten (ISBN: 9783485013031)

Meine Jahreszeiten

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Erschienen am 16.03.2010
Cover des Buches Auf ein prima Klimakterium! (ISBN: 9783442220793)

Auf ein prima Klimakterium!

 (0)
Erschienen am 15.09.2014
Cover des Buches Meine Jahreszeiten (CD) (ISBN: 9783784442327)

Meine Jahreszeiten (CD)

 (1)
Erschienen am 05.10.2010
Cover des Buches Sterbelieder fürs Leben (ISBN: 9783888976957)

Sterbelieder fürs Leben

 (0)
Erschienen am 01.09.2010

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Neue Rezensionen zu Marianne Sägebrecht

Neu

Rezension zu "Ich umarme den Tod mit meinem Leben" von Marianne Sägebrecht

Leider gar nicht das, was ich erwartet hatte. Schade!
FranzysBuchsalonvor einem Jahr

Buchinfo
Die Schauspielerin Marianne Sägebrecht liebt das Leben in all seinen Facetten, begeistert sich leidenschaftlich für andere Menschen, für Geschichten und die großen und kleinen Fragen des Lebens. Eigenwillig, unbestechlich und bodenständig schildert sie in ihrem neuen Buch ihre eigene Sicht auf die Dinge. Mit ihren feinsinnigen Beschreibungen kommt sie den Leserinnen und Lesern ganz nah und verzaubert sie durch ihre besondere Wahrnehmung in einer eigenen Sprache voller poetischer Farben.
Es ist ihr persönlichstes und wichtigstes Buch, erwachsen aus den Erfahrungen in der Sterbebegleitung als junges Mädchen und ihrem langjährigen Engagement in der Hospizbewegung. Unerschütterlich vertritt sie ihren Glauben an Gott, an die Unsterblichkeit der Seelen, an das Gute im Menschen und an die Kraft der Liebe. Und ermutigt, das Sterben wieder ins Leben zu holen. (Quelle: Verlag)

Positiv
Der erste positive Punkt, der mir auffiel als ich das Buch aufschlug, war die Gestaltung. Blumenranken, Skizzen am Kapitelanfang, asiatische Schriftzeichern, unterschiedliche Schriftarten, eingeschobene Zitate als eigenständige Absätze - das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Dadurch lockert das Buch optisch auf und man wird als Leser nicht von einem Fließtext erschlagen.
Hat man sich mal an den (stellenweise) recht eigenwilligen Schreibstil von Frau Sägebrecht gewöhnt, lässt sich das Buch zügig und flüssig lesen. Wobei es - in meinen Augen - kein Buch ist, was man mal so eben nebenbei wegliest.

Negativ
Ich weiß nicht, ob ich mir einfach etwas anderes unter dem Buch vorgestellt habe, oder ob mir das Buch etwas versprach, was es im Endeffekt nicht halten konnte. Vorgestellt hatte ich mir eigentlich verschiedene (erlebte) Geschichten über Sterbebegleitung und den Tod. Diese Geschichten kommen vor, das steht völlig außer Frage, doch leider anders, als ich es mir gewünscht hätte.
Marianne Sägebrecht beginnt das Buch mit ihrer Geburt und schreibt auch über die Zeit davor, als ihre Mutter sie noch unterm Herzen trug. Das ist prinzipiell auch kein Problem, immerhin bekommt man von den Eltern und der Familie einiges aus dieser Zeit erzählt, aber hier wurde geschrieben, als wenn Frau Sägebrecht sich noch aktiv daran erinnern könnte. Das ist einfach nicht mein Fall, da ich das doch recht verwirrend finde. Mir ist natürlich bewusst, dass das fiktive Überlegungen sind, aber ich finde es eben doch etwas befremdlich.
Am Anfang dachte ich noch, dass Rückblicke und gegenwärtige Erzählungen optisch durch die Schriftart und Randgestaltung der Seiten voneinander getrennt seien. Leider musste ich feststellen, dass dies nicht komplett durchgezogen wird. Das verwirrte mich unnötig und hinderte meinen Lesefluss an manchen Stellen.
Ein weiterer Punkt, der mir nicht gefallen hat, ist die ewige Erwähnung von Gott. Marianne Sägebrecht ist Katholikin, ich selbst Heide und der nordischen Mhytologie zugetan - dass das nicht gänzlich passt ist klar. Ich habe überhaupt kein Problem mit anderen Religionen oder Glaubensrichtungen, ganz im Gegenteil. Ich finde das ziemlich interessant und habe auch einiges an Wissen darüber angehäuft, aber ich bin nicht gerade ein Fan davon, wenn es damit (für mein Gefühl) übertrieben wird. Und in diesem Buch war es mir leider zu viel des Guten. Ständig wird Gott bei allem erwähnt, seitenweise über einen bestimmten Kaplan geschrieben, andauernd gebetet,... Für viele Menschen spielt der Glaube eine große Rolle, besonders in Zeiten, in denen es ihnen schlecht geht. Ich finde es auch wirklich toll, wenn Menschen in Gebeten neue Kraft oder Mut schöpfen können - aber da ich das in der Form nicht kann und nicht so empfinde, war das nichts für mich.

Schreibstil
Eigenwillig und anders. Ich denke so kann man den Schreibstil recht gut beschreiben. Erzählungen aus ihrem Leben wechseln sich ab mit der direkten Ansprache: "Liebe Leserinnen und Leser", die einen in das Buch ziehen und integrieren soll. Das ist zwischendurch ganz nett, aber mir irgendwann doch ein bisschen auf den Keks gegangen.
Hat man sich in den Schreibstil eingelesen, dann liest sich das Buch wirklich flüssig und zügig. Durch die kurzen Kapitel und die eingeschobenen Abschnitte mit Zitaten anderer Schriftsteller wird das ganze etwas aufgelockert und man hat die Möglichkeit immer mal wieder Pausen einzulegen und doch schnell wieder in die Geschichte zu finden.

Fazit
Als ich mitbekommen hatte, dass ausgerechnet Marianne Sägebrecht - die ich als Schauspielerin wirklich großartig finde - ein Buch über Sterbebegleitung und Tod geschrieben hat, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch haben muss!
Leider war es so ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Gerechnet hatte ich eher weniger mit der Lebensgeschichte und mehr mit Sterbebegleitung und dem Thema Tod an sich.
Auch das Thema Gott und die ganze spirituelle Sache war mir einfach etwas zu viel. Wer aber selbst christlich gläubig ist und daraus Kraft und Mut schöpfen kann, ist hier sicherlich genau richtig.

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Rezension zu "Ich umarme den Tod mit meinem Leben" von Marianne Sägebrecht

Unsterblichkeit der Seele
Carlosiavor einem Jahr

Cover
Das Cover vermittelt eine heitere Stimmung, die sehr gut durch die heitere Ausstrahlung von Marianne Sägebrecht, die auch die Autorin des Buches ist, vermittelt wird. Der Titel des Buches „Ich umarme den Tod mit meinem Leben“ steht Magenta im unteren Drittel des Covers und kommt auf dem schwarzen Untergrund sehr gut zur Geltung. Ein Cover, das einem besonders ins Auge fällt. Es zieht einen einfach magisch an.

Inhalt
Marianne Sägebrecht wurde am 27. August 1945 am Starnberger See in der kleinen Wohnung einer Hebamme auf die Welt geholt. Schon in frühester Kindheit hat sie den Tod als natürlichen Begleiter kennengelernt. Ihren Vater hat sie nur durch Erzählungen kennengelernt, da er nicht mehr aus dem Krieg zurückgekehrte. In der Schulzeit hat sie, mit dem Herrn Kaplan, begonnen Menschen in ihren letzten Stunden zu begleiten. Aus ihrem festen an Gott und der Unsterblichkeit der Seele hat sie sich mit dem Leben und Sterben auseinandergesetzt. Für Marianne ist es wichtig, da sie ja eine alte Seele ist, allen Menschen einen friedlichen, angst- und sorgenfreien Übergang zu verschaffen. Seit vielen Jahren engagiert sie sich in der Hospizbewegung und begeistert ihr dortiges Publikum mit einfühlsamen Lesungen aus ihrem Programm „Sterbelieder fürs Leben“.
Auf ihre herzliche Art beschreibt sie einige Personen, die sie begleitet, mit ihrer Familie wieder versöhnt und sogar eine letzte Ruhestätte an einem besonderen Ort besorgt hat. So setzt sie sich täglich, warmherzig und offen, mit ihrem unerschütterlichen Glauben an Gott, an die Unsterblichkeit der Seele, an das Gute im Menschen und mit der großen Kraft der Liebe ein, die im Tod nicht endet. Denn es ist nur eine kurze Zeitspanne zwischen Geburt und Tod, aber die Seele bekommt das „Ewige Leben“ und der unsterbliche Geist eines Menschen kann nicht ausgelöscht werden und begleitet einen immer …

Schreibstil
Der Schreibstil ist sehr eigenwillig, man wird als Leser persönlich angesprochen, darf sie sogar privat begleiten, erhält von ihr das Rezept der „Überlebens-Hühnersuppe“. Dann erzählt sie auf ihre so liebevolle Art von den Kräuterbädern, die die Stimmung aufhellen und die bösen Gedanken verschwinden lassen. Diese Rezepte verrät sie leider nicht. Für sie gehört der Tod zum Leben. Sie nimmt den Tod an und freut sich, Menschen in der schwierigen Zeit begleiten zu dürfen und erhält von ihnen als Dank ein ganz besonderes Lächeln auf dem Gesicht beim Hinübergehen.

Ich finde der Spruch, der bei uns in der Wohnung hängt, passt wirklich gut zu Marianne Sägebrecht:

Mehr Liebe im Leben!
Dem Toten weiht man frische Kränze,
warum ihm dann im Leben nicht?
Warum so sparsam mit der Liebe
und warten, bis das Herz zerbricht?
Im Grabe sieht man keine Blumen,
im Grabe fühlt man keinen Schmerz;
wenn lebend man mehr Liebe übte,
würd‘ länger schlagen manches Herz.

Sie setzt den Text in die Tat um, wenn man zwischen den Zeilen liest. Sie schätzt die Menschen zu ihren Lebzeiten, tut ihnen Gutes und ist für sie da. Denn nach dem Tod bringt auch alles jammern nichts, dann ist eindeutig alles zu spät.

Der Text liest sich auf den ersten Blick sehr traurig. Aber man sollte auch zwischen den Zeilen lesen.
Die Menschen die man liebt (Partner, Familie & Freunde) oder die einem wichtig sind, sollte man zu deren Lebzeiten schätzen, für sie da sein …
Wenn sie nicht mehr da sind, ist alles jammern „ach hätte ich dies oder jenes gesagt oder getan“ eindeutig zu spät!.

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W

Rezension zu "Ich umarme den Tod mit meinem Leben" von Marianne Sägebrecht

Ein sehr eigenwilliges und ungewöhnliches Buch
WinfriedStanzickvor einem Jahr


 

Es ist schon ein sehr eigenwilliges und ungewöhnliches Buch, das die Autorin und Schauspielerin Marianne Sägebrecht hier im Gütersloher Verlagshaus als eine Art persönliches und spirituelles Vermächtnis vorlegt.

 

Erwachsen ist es unter anderem aus ihrer langjährigen ehrenamtlichen Arbeit in der Hospizbewegung und ihrem erstaunlich leidenschaftlichen Interesse für andere Menschen. So wie sie in vielen Filmen ungewöhnliche Rollen verkörperte und ihnen einen unverwechselbaren und nachdrücklich im Zuschauer nachwirkenden Charakter gab, so erzählt sie auch in diesem Buch in direktem Dialog mit ihren Lesern von ihren Erfahrungen, ihrer sehr spirituell geprägten Sicht auf das Leben und die Dinge.

 

Hat man sich einmal auf ihren eigenwilligen Stil eingelassen, wird man von Sägebrechts Worten regelrecht verzaubert. Wenn man offen dafür ist. Denn sie vertritt warmherzig und offen ihren unerschütterlichen Glauben an Gott, an die Unsterblichkeit der Seele, an das Gute im Menschen und an die große Kraft der Liebe.

 

 

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