Marianne de Pierres Retra - Insel der Schatten

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Inhaltsangabe zu „Retra - Insel der Schatten“ von Marianne de Pierres

"Ein Abenteuer, das man nie vergisst!" Lauren Kate, Autorin von Engelsnacht§Ixion ist die Insel der ewigen Nacht und der ewigen Party. Unzählige Jugendliche, die aus ihrem normalen Leben geflüchtet sind, ziehen von Club zu Club und denken an kein Morgen. Nicht so Retra, die nach Ixion gekommen ist, um ihren Bruder zu finden, der von zu Hause abgehauen ist. Bald schon lernt sie die Schattenseiten des scheinbar sorglosen Insellebens kennen. Denn wer auf Ixion nicht einfach nur mitfeiern will und zu viele Fragen stellt, verschwindet.

Das Buch konnte mich leider überhaupt nicht begeistern, ich habe es noch nicht mal zu Ende gelesen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Mich konnte das Buch leider nicht wirklich fesseln. Die Handlung richtet sich natürlich eher an Jugendliche, für die evtl. geeigneter.

— SVox

Umwerfendes Debüt - eine Geschichte, die einen packt und nicht mehr loslässt. Komm nach Ixion und brenne hell!

— MikkaG

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  • Großartige Dystopie voller unerwarteter Wendungen

    Retra - Insel der Schatten

    MikkaG

    18. August 2013 um 18:12

    Ein kleiner Hinweis, bevor ich mit der Rezension beginne: ich habe das Buch auf englisch gelesen, der ein oder andere Begriff könnte daher in der deutschen Übersetzung von dem hier benutzten abweichen. Das muss ich direkt loswerden: Ich liebe, liebe, LIEBE dieses Buch! Ich habe es in den frühen Morgenstunden fertiggelesen und mich dann direkt mit meinem Kindle bei Amazon eingeloggt und den zweiten und dritten Teil gekauft, die im englischen Original schon erschienen sind - auf die deutsche Übersetzung wollte und konnte ich nicht warten! Die Geschichte ist wirklich wahnsinnig originell: ja, es ist eine Dystopie, und davon wird der Markt zur Zeit quasi überschwemmt, aber ich habe noch nie eine Dystopie mit einer vergleichbaren Grundidee gelesen. Denn für die Jugendlichen auf Ixion scheint es ja zunächst eher eine Utopie zu sein, schließlich wird ihnen jeder Wunsch von den Augen abgelesen. In den Kritiken zur englischen Originalausgabe habe ich ab und an gelesen, es sei unrealistisch, dass sich die Kids keine Gedanken darüber machen, dass das Ganze doch einen Haken haben MUSS. Aber mal ehrlich: schauen wir uns doch mal unsere Realität an. In vielen Ländern wird Komasaufen unter Jugendlichen ein immer größeres Problem, wobei es auch bedrückend oft vorkommt, dass sich ein Minderjähriger buchstäblich zu Tode säuft. Und unser Fernsehprogramm? Anscheinend gibt es genug Jugendliche, denen man nur vorgaukeln muss, man würde ihnen einen Party-Urlaub finanzieren, und schon kann man sie zu den strengsten Eltern der Welt schicken oder sie 24 Stunden am Tag bei zutiefst peinlichem Verhalten filmen, dass dann Mama und Papa auf die Palme bringt. Immer mehr und mehr wird uns in unserer heutigen Welt schon suggeriert, dass nur das eigene Vergnügen zählt und dass einem ein supertolles Leben quasi zusteht - dass da bei manchen Menschen (und nicht nur Jugendlichen!) jedes Gefühl dafür abhanden kommt, dass irgendjemand dafür zahlen muss, wundert mich nicht. Aber genug abgeschweift! Ich hatte jedenfalls das Gefühl, dass dieser Roman unserer heutigen Gesellschaft eigentlich nur den Spiegel entgegenhält. Dass wir die Geschichte dabei ausgerechnet durch Retras Augen sehen, die den krassen Gegensatz verkörpert, machte das Ganze für mich umso interessanter. Dabei ist auch ihr Lebensstil ein ungesundes Extrem, nur eben am anderen Ende des Pegels: sie wurde von Geburt an geradezu darauf abgerichtet, die eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu verleugnen. Dadurch dauert es auch ein wenig, bis man als Leser ein Gefühl dafür bekommt, wer sie wirklich ist - denn auch Retra entdeckt sich gerade erst selbst. Aber ich habe sehr schnell mit ihr mitgefiebert und ihr die Daumen gedrückt, denn mehr und mehr entwickelte sich das schüchterne Mädchen zu einer starken jungen Frau, wobei es eine spannende, unerwartete Wendung gibt. Die anderen Charaktere wurden für mich sehr schnell lebendig und viele von ihnen habe ich richtig ins Herz geschlossen. Was für mich ein deutliches Zeichen dafür ist, wie ansprechend und eindringlich die Autorin ihre Figuren schildert: obwohl es viele, viele Charaktere sind, konnte ich sie immer ohne Probleme auseinanderhalten und jederzeit geradezu vor mir sehen! (Dabei habe ich ein furchtbares Namensgedächtnis!) Mein Lieblingscharakter ist Lenoir: er ist einer der Ripers, die die Insel kontrollieren, und er lässt sich nicht einfach so in die Schubladen "gut" oder "böse" stecken... Ich hoffe sehr, dass er in den nächsten beiden Bänden wieder eine zentrale Rolle spielen wird! Es gibt eine Art Liebesgeschichte, die ich sehr faszinierend fand - ich sage "eine Art", weil sie mit Romantik und zärtlichen Gefühlen erstmal sehr wenig zu tun hat! Aber sie hat mich direkt in ihren Bann gezogen und war ein Grund dafür, warum ich einfach wissen musste, wie es in Band 2 weitergeht. Ich bin normal kein "Shipper", aber dieses Mal will ich wirklich ein Happy End für dieses ungleiche Paar sehen! Apropros in den Bann gezogen: die Spannung baut sich von Anfang an sehr schnell auf, denn als Leser hat man direkt das Gefühl: hier muss was faul sein, das ist zu schön, um wahr zu sein. Was habe ich für wilde Theorien aufgestellt! (Angefangen bei: Die Ripers sind eine Art Zombies und füttern die Jugendlichen nur fett, um sie dann zu fressen. Ja, das war total daneben.) Bald schon häufen sich die Zeichen, dass wirklich etwas Bedrohliches, Böses hinter Allem steckt, und dass die Ripers nicht nur die wohlwollenden Beschützer sind, als die sie sich gerne präsentieren... Manche Szenen sind richtig gruselig. Und ich wäre NIE darauf gekommen, um was es wirklich geht! Die Geschichte hat so viele Fassetten, Wendungen und unerwartete Vorkommnisse, und dabei bleibt alles in sich schlüssig. Der Schreibstil ist, zumindest im englischen Original, sehr dicht und spannungsgeladen und hat bei mir ein richtiges Kopfkino ausgelöst - ich würde dieses Buch wahnsinnig gerne verfilmt sehen! Das Cover der englischen Version gefällt mir ein kleines bisschen besser als das deutsche: es passt sehr gut zu der düsteren, abgründigen Atmosphäre, die sich im Laufe des Buches aufbaut. Aber auch das deutsche finde ich nicht schlecht: der halb schüchterne, halb herausfordernde Blick des Mädchens passt zu dem, wie ich mir Retra vorstelle. Wer Dystopien mag, sollte dieser ungewöhnlichen Variante davon wirklich eine Chance geben - mich hat sie unterhalten, gefesselt, berührt und wollte mich nicht mehr los lassen.

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  • Wo ist bloß das Buch geblieben?!

    Retra - Insel der Schatten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. August 2013 um 15:30

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Der Werdegang dieses Buchs hat mich ja jetzt doch etwas verwirrt und scheint nicht unbedingt unter dem besten Stern zu stehen. Das Ganze fing an, als der Titel vor zwei Jahren im Original erschien. Da es sich hier um das Buch einer australischer Autorin handelt, war es erstmal quasi unmöglich das Buch irgendwo zu finden, wo die Versandkosten nicht doppelt so teuer waren wie das Buch selbst. Schlussendlich habe ich das Buch dann doch noch bekommen und fand es absolut großartig. Dementsprechend doll habe ich mich auch gefreut, als ich in der Heyne fliegt Programmvorschau plötzlich entdeckt habe, dass “Burn Bright” unter dem Titel “Retra: Insel der Schatten” am 12. August als deutsches Taschenbuch erscheinen sollte. Nur dass das Taschenbuch zwischenzeitlich anscheinend irgendwo verloren gegangen ist, denn plötzlich gibt es das Buch nur noch als eBook – etwas, was gerade bei den Verlagen der Randomhouse Gruppe aktuell ein neuer Trend zu sein scheint: Als Paperback angekündigte Bücher, teils auch Fortsetzungen irgendwelcher Reihen, plötzlich nur noch als eBook zu veröffentlichen. (Zumindest ist es mir in dieser Art sonst noch bei keinem anderen Verlag über den Weg gelaufen, was aber auch daran liegen könnte, dass viele Verlage mittlerweile irgendwelche rein digitalen Imprints haben) Und auch wenn ich sowohl gedruckte als auch digitale Bücher lese, bevorzuge ich doch nach wie vor das ganz und gar altmodische und traditionelle gedruckte Buch – oder habe zumindest gerne die Möglichkeit mir nach der Lektüre eines eBooks, das mir besonders gut gefallen hat, das ganze auch noch in gedruckter, vorzugsweise natürlich gebundener Version zu kaufen. Daher war ich dann doch nicht nur ziemlich überrascht, sondern auch enttäuscht, als ich festgestellt habe, dass ich mir “Retra” nicht ins Regal stellen kann. Schade, aber nun gut, am Inhalt des Buchs ändert das natürlich nichts und da ich mir den dann doch auch in der deutschen Übersetzung zu Gemüte führen wollte, ist das Buch eben statt im Regal auf meinem eReader gelandet. Und inhaltlich gefällt mir das Buch nach wie vor absolut hervorragend. “Retra: Insel der Schatten” ist eine faszinierende Mischung aus Dystopie und Fantasy, düster und spannend und rund herum wirklich interessant und einfach mal eine Abwechslung. Ich muss zugeben, es war nicht ganz einfach den Einstieg in die von de Pierres geschaffene Welt zu finden, da sie doch irgendwie etwas ganz eigenständiges und anderes ist. Aber genau deswegen hat es so einen Spaß gemacht, diese Welt zu erkunden, denn nach all den 08/15 Dystopien, die aus den USA hier herüber geschwappt sind, ist das doch wirklich eine angenehme und sehr willkommene Abwechslung. Dabei liefert “Retra: Insel der Schatten” ein rundum stimmiges Gesamtpaket, mit einer faszinierenden, vielschichtigen Welt, facettenreichen und lebensechten Charakteren sowie einer spannenden Story, die voller Wendungen und Überraschungen steckt. Die einzelnen Elemente greifen dabei hervorragend in einander, sodass eine Spannung entsteht, die einen das Buch kaum zur Seite legen lässt – wenn man mit dieser gewissen “Andersartigkeit”, die das gesamte Buch umgibt und die sich kaum beschreiben lässt, klar kommt. Man merkt eben irgendwie, dass das Buch von einer australischen Autorin ist, sowie man – meiner Meinung nach zumindest – ja auch oft deutliche Unterschiede zwischen den Werken deutscher oder amerikanischer, bzw. auch amerikanischer und britischer Autoren merkt. Dadurch wird die Sonderbarkeit, die der Geschichte aufgrund der verwendeten Motive eh schon anheftet, noch weiter verstärkt, was mir persönlich sehr gefallen hat, was allerdings sicherlich für viele auch schnell zu einem Problem werden kann. Mir jedoch hat “Retra: Insel der Schatten” alles in allem rundherum gut gefallen und ich kann es nur jedem ans Herz legen, der auf der Suche nach einer mal ganz anderen YA-Dystopie ist. Auch wenn es wirklich schade ist, dass es das Buch nur als eBook gibt.

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  • Leserunde zu "Der Schmerzsammler" von Martin Conrath

    Der Schmerzsammler

    MartinConrath

    Wer hat Lust den den Spuren des Schmerzsammlers zu folgen?
    Damit die Schmerzen süß werden, bekommen die ersten 25, die sich mit dem Stichwort  "Süß ist der Schmerz" melden einmal das Buch: "Der Schmerzsammler" von Martin Conrath. Natürlich sind auch alle anderen bei der Leserunde willkommen!

    Herzliche Grüße

    Martin Conrath

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  • Rezension zu "Retra - Insel der Schatten" von Marianne de Pierres

    Retra - Insel der Schatten

    Shiku

    28. January 2013 um 12:36

    Retras Familie gehört zu den Seal, den Menschen, deren Name Programm ist: Sie sind sowohl von anderen Gruppen als auch voneinander abgeschottet, ruhig und gehorsam. Ein dementsprechend großer Skandal war es, als Retras Bruder Joel nach Ixion, einen Ort der immerwährenden Nacht und des Feierns, floh. Die Familie wurde fortan überwacht und in mehr als einer Form erniedrigt. Irgendwann hält es Retra ohne ihren Bruder nicht mehr aus – und flieht ebenfalls. Sie passt nicht zu den anderen Flüchtenden und ist auch gar nicht wie sie; ihr geht es nicht um den Spaß. Dabei soll Ixion genau dafür gemacht sein und in dieser Hinsicht negativ aufzufallen, kann böse enden. Wer zu alt ist oder sich nicht anpassen kann, wird der Ixion entzogen – doch wohin? Was mache ich nur mit “Burn Bright” … vorherige Rezensionen klangen so begeistert, so vielversprechend, dass ich einiges erwartet habe, als ich mit dem Lesen begann. Am Ende war ich zwar recht ordentlich unterhalten, aber Begeisterung konnte sich bei mir leider nicht einstellen. Dabei fing es gar nicht schlecht an: Ich wurde sofort in die Handlung hineinkatapultiert. Die ganze Vorgeschichte mit Joel und der anschließenden Überwachung erschloss erst nach und nach, was der Geschichte ungemein zugutekommt. Zwar hatte ich anfangs dadurch einige Orientierungsprobleme, kam mir regelrecht verloren vor, aber ich wollte auch mehr erfahren, ein besseres Bild von den Umständen bekommen – und was animiert besser zum Lesen als Wissensdrang? Dort setzt aber auch schon das erste Problem an, nämlich dass die Infos sehr spärlich folgen. Ich hatte nach dem Lesen einfach nicht das Gefühl, dass sich mir ein mehr oder minder komplettes Bild erschlossen hat. Natürlich muss ich nicht sofort jedes Detail erfahren, aber dass ich am Ende immer noch fast keine Ahnung von der Welt außerhalb Ixions habe, hat mich schon enttäuscht. Über Retras Familie weiß ich nur, dass sie Vater und Mutter hat und die eine oder andere Info über Joel wird auch geliefert – wobei niemand erwarten sollte, dass zufriedenstellend erklärt (oder der Versuch dazu unternommen) wird, warum er seine kleine Schwester allein bei den Seal zurückgelassen hat. Aber wie läuft das Leben der Seal ab, wie sieht die Welt aus? Davon gibt es nur einen sehr, sehr schwammigen Eindruck, der mir einfach nicht genug war – und das obwohl ich begrenzte Informationen verstehen kann, da Retra nur das erfahren konnte, was man sie erfahren lassen wollte. Bei Ixion ist das schon wieder nicht so dramatisch, zumindest nicht ganz so sehr. Natürlich wird “draußen” nicht groß rumposaunt, was es mit Ixion auf sich hat und dementsprechend weiß das junge Mädchen auch nicht sonderlich viel darüber. Das ist in Ordnung und ihre Unwissenheit empfand ich in dieser Hinsicht als mehr als passend. Ich musste Ixion erst mit ihr zusammen kennenlernen, auch wenn sie bei diesem oder jenem Detail wieder im Vorteil war. Das verhindert aber nicht, dass “Burn Bright” zunächst nur interessant, nicht aber spannend ist. Erst ab einem gewissen Punkt änderte sich das für mich, da sich der Konflikt eindeutig zuspitzt. Zuvor ist es eine Ansammlung aus “hier ist was komisch” und “das ist seltsam” und “hier stimmt auch etwas nicht”. Viele kleine Details – die sowohl das momentane Geschehen als auch Vergangenes betreffen -, die teilweise nur sehr flüchtig miteinander verknüpft oder weiterverfolgt werden. Das hat es mir sehr schwer gemacht, zu dem Geschehen, den Gruppen, den Charakteren eine Bindung aufzubauen – eine Hürde, die ich persönlich nicht meistern konnte. Ich muss zugebenen, dass Ixion womöglich nicht nur deshalb nicht allzu faszinierend auf mich wirkte. Die Partyatmosphäre – die teilweise definitiv herrscht – übt auf mich schlichtweg keinen Reiz aus. Das hat sie noch nie und wird es vermutlich auch nicht, einiges davon empfinde ich auch eher – ganz in Seal-Manier – als unangenehm. Dadurch geht sicherlich auch ein bisschen was verloren, und wer damit mehr anfangen kann als ich, hat an dem Buch ganz bestimmt auch mehr Freude. Das Ende ließ mich mit dem Eindruck zurück, dass der eigentliche Konflikt jetzt erst richtig losgetreten wurde, der erste Band also wieder die so typische Einleitung war und alles nur vorbereitet anstatt einen ganz eigenen Plot zu haben. Dabei kann ich nicht behaupten, dass die Charaktere vorwärtsschleichen – im Gegenteil, Retras Wandlung kam mir ab einem gewissen Punkt sogar zu abrupt vor, obwohl sie zunächst ein absolut nachvollziehbares Tempo vorgelegt hatte. Aber die Handlung findet ihren Höhepunkt erst ganz zum Schluss und schließt das Buch in keiner Weise ab. Zum Schluss hing ich quasi in der Luft – wie das ganze Buch über aber sowieso schon. Ich bin womöglich nicht ganz die richtige Zielgruppe für “Burn Bright”, aber nicht nur deswegen konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Die Informationen sind zu flüchtig, zu wenig vernetzt, als dass ich in die Welt hätte eintauchen können. Dennoch war das Buch ganz bestimmt nicht langweilig und da die Probleme jetzt scheinbar so richtig losgehen, darf man einiges vom zweiten Band erwarten. (Nachtrag, nachdem alle Bände der Reihe gelesen wurden: Es bessert sich nichts, stattdessen lässt die Reihe stark nach.)

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