Mariano Hamilton Falsches Spiel

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Inhaltsangabe zu „Falsches Spiel“ von Mariano Hamilton

Es ist nie zu spät, die Wahrheit aufzudecken ... Buenos Aires: Roque Centurión, der sich als Privatdetektiv kaum über Wasser halten kann, dafür aber bei Frauen umso mehr Erfolg hat, erhält endlich wieder einen lukrativen Auftrag. Ein wohlhabendes Ehepaar bittet ihn, ihre Tochter Carla zu finden, die seit Monaten nicht mehr nach Hause gekommen ist. Zuerst glaubt Roque an ein Verschwinden harmloser Natur, immerhin war Carla nicht so ein Unschuldslamm wie ihr Vater aussagte; doch als kurze Zeit später Carlas Freund Marcelo ermordet wird, erscheint der Fall in einem ganz anderen Licht ...

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  • Rezension zu "Falsches Spiel" von Mariano Hamilton

    Falsches Spiel
    Kiwi-Lena

    Kiwi-Lena

    04. September 2012 um 17:53

    „Spezialdienste“ ist die eher dürftig rentable Privatdetektei in Buenos Aires des draufgängerischen Roque Centurion. In den vergangenen Monaten schlug er sich mehr schlecht als recht durch. Doch dann engagiert ihn eine wohlhabende Arztfamilie Forrester, um ihre vermisste Tochter Carla zu finden. Was für Centurion anfangs ein äußerst gewinnbringender Deal zu sein scheint, entpuppt sich allmählich als Sumpf eines skrupellosem Politikums auf höchstem Niveau. Die Schlinge um den Hals des Detektivs zieht sich immer enger. Mariano Hamilton erweckt mit Roque Centurion einen Charakter zu Leben, dessen Moral und Lebensstil nicht unbedingt vorbildhaft sind. Doch gerade diese Eigenschaften kombiniert mit der im Ursprung verantwortungsvollen Arbeit eines Privatdetektivs geben Öl ins Feuer des argentinischen Temperaments. Centurion wird als Ich-Erzähler eingesetzt, wodurch eine machomäßig angehauchte Sichtweise in dem Netz aus kriminellen Verstrickungen nicht zu kurz kommt. Die Handlung beinhaltet sowohl sich wiederholende Routinen aus dem Alltag des Detektivs als auch einen komplexen politischen Konflikt. "Falsches Spiel" ist insgesamt ein Roman, der seine eigenen (blutigen) Spielregeln aufstellt und diese erst im Verlaufe der Geschichte peu à peu offenbart. Bei Freunden von Politkrimis und/ oder verschrobenen Charakteren in der Hauptrolle kann dieses Buch durchaus in der heimischen Bibliothek landen.

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  • Rezension zu "Falsches Spiel" von Mariano Hamilton

    Falsches Spiel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. February 2012 um 14:35

    1970: Privatdetektiv Roque Centurion ermittelt in Buenos Aires im Fall der verschwundenen Arzttochter Carla Forrester. Da er seit langem keinen Fall mehr auf die Rechnung seiner Spezialdienste schreiben konnte, nimmt er diesen Auftrag an und begibt sich somit auf die Suche nach dem verschwundenen Mädchen. Allerdings stellt sich heraus, dass Carlas Vater in einer paramilitärischen Organisation zur Erfassung von Guerilla-Kämpfern involviert ist und mit ihm auch die Polizei. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und das falsche Spiel wird von verschiedenen Seiten geführt… Der argentinische Autor Mariano Hamilton entwirft mit „Falsches Spiel“ einen Politthriller, welcher im Gedächtnis bleiben wird. Detektiv Roque ist ein Mann von Wort und Tat, stellt sich hierbei glücklicherweise nicht als unzerstörbar und mit allzu glücklichen Zufällen zur Schau, wie es in vielen Thrillern mittlerweile Gang und Gebe ist. Er ist sehr geradeaus gewandt und so präsentiert sich auch der klare Schreibstil des Autors. Jedoch bleibt die politische Motivation auf den über 250 Seiten etwas undurchsichtig. Es wird auf Anhieb für den Leser nicht ersichtlich, inwiefern die Familie Forrester selbst und auch Militärs sowie die Polizei in den Fall verwoben sind. Dazu müsste sich der Leser vielleicht zunächst ein wenig in die Geschichte Argentiniens vertiefen. Wer sich jedoch geschichtlich für das Land interessiert, noch dazu ein Interesse an einer spannenden Handlung und einem offenen, teils zynischen Detektiv hat, der sollte hier zugreifen.

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