Marica Bodrožić Das Gedächtnis der Libellen

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Inhaltsangabe zu „Das Gedächtnis der Libellen“ von Marica Bodrožić

Die Geschichte einer unmöglichen Liebe ...
Die Tage sind eigentlich nie ungetrübt gewesen. Nadeshda dachte zwar, dass Ilja sie liebe. Voller Vorfreude fährt sie nach Amsterdam, nach Paris, um ihn immer wieder zu treffen. Sie hofft sogar, Ilja bald ganz an ihre Seite gezogen zu haben und kann sich nicht vorstellen, dass er sie verlassen und bei seiner Frau bleiben wird. Lange Zeit braucht sie, bis sie versteht, dass sie an Gefühle glaubte, die niemand mit ihr teilte, und noch viel mehr Zeit muss ver gehen, bis sie auf den Grund dieses Irrglaubens kommt: Sie kann sich nicht vorstellen, wer sie ohne diese Liebe überhaupt ist.

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  • Rezension zu "Das Gedächtnis der Libellen" von Marica Bodrozic

    Das Gedächtnis der Libellen

    Elisabeth87

    03. September 2011 um 12:08

    Wer aber macht das Muster, das wir unser Leben nennen? Bin ich es, das Schweigen, oder sind es doch heimlich die anderen? Die, die draußen sind, außerhalb unserer Stille, alle Menschen, die wir kennen, die andere Namen tragen, anders aussehen als wir, andere Bücher lesen, und jene, die wir zeitgleich mit ihnen lesen, erzählen uns jeweils etwas anderes über uns und über die Welt. Inhalt: Marica Bodrožic erzählt in dem Buch „Das Gedächtnis der Libellen“ die Geschichte einer unmöglichen Liebe, von einer Frau, die schließlich von ihrem verheirateten Liebhaber Abschied nehmen muss und sich fragt, ob ihr Leben ohne diese Liebe überhaupt einen Sinn hat. Zu Beginn des Buches sind die Tage noch schön, die Hauptperson namens Nadeshda fährt nach Amsterdam, um sich dort mit ihrem Geliebten Ilja zu treffen. Sie trägt Schuhe mit hohen Absätzen und freut sich schon auf Iljas Küsse. Auf dieser Reise erkennt Nadeshda jedoch, dass sie in Träume und Sehnsüchte verstrickt ist, die vermutlich niemals in Erfüllung gehen werden. Sie hat den Wunsch Ilja ganz für sich zu gewinnen, obwohl sie tief in ihrem Inneren sehr wohl weiß, dass sich dieser Wunsch niemals erfüllen wird. Denn Ilja hat sie nie hinters Licht geführt: Von der ersten Begegnung an sprach er davon, dass ihre Liebe keine Zukunft haben könne. Das hindert ihn aber keineswegs daran, Nadeshda dennoch weiterhin seine Liebe zu erklären. Dieser Roman erzählt eine bedingungslose, jedoch auswegslose Liebesgeschichte und auch zugleich einen beispiellosen Verlust. Denn sie muss nicht nur Abschied nehmen von dem Mann, denn sie über alles liebt, sie muss auch von sich selbst als der Liebenden dieses Mannes Abschied nehmen. Dieser Abschied führt sie jedoch zu sich selbst und in ihre Vergangenheit zurück. Und diese Abschiede fallen Nadeshda vor allem deshalb so schwer, weil sie nicht weiß, wie sie weiterleben soll, ohne Ilja, wie sie sich jetzt in ihrem Leben definieren soll. Meine Meinung: Ich habe mir dieses Buch rein zufällig herausgepickt, weil mich das Cover fasziniert hat. Nach einigem Lesen der ersten Seiten des Buches wurde mir klar, dass ich unbedingt erfahren muss, wie diese Geschichte weitergeht. Nadeshda ist am Balkan geboren und kommt zum Studieren nach England und später nach Paris. Sie fühlt sich wohl, ihre richtige Heimat findet sie dann jedoch erst in Berlin, das für sie das Sinnbild eines Neuanfanges ist. Sie beginnt ein Studium der Physik, welches sie jedoch nach einiger Zeit wieder abbricht, um sich dem Studium der Literatur zu widmen. Genau wie ich, hat sie eine große Leidenschaft für Bücher und für Sprachen, was sie mir auf Anhieb sympathisch gemacht hat. Ich mag Leute, die sich fremd in fremden Sprachen werden, bis die fremden Sprachen ihre Sprachen werden, bis alles fremd wird im Detail, weil doch das Menschsein an sich, en gros und en détail, das Fremde ist. Als Leser verfolgt man ihre vielen Treffen mit Ilja, betrachtet diese kritisch und wundert sich teilweise, warum sie sich immer wieder mit ihm trifft, obwohl es klar ist, dass er ihr keine gemeinsame Zukunft geben kann. Mir war zwar klar, dass Nadeshda Ilja über alles liebt, aber mir wäre die Rolle der Geliebten und Ehebrecherin ehrlich gesagt nicht genug. Ich würde mich erstens niemals auf so etwas einlassen und zweitens die Beziehung sofort beenden, falls ich doch einmal in so eine Lage kommen sollte. Teilweise konnte ich ihre Handlungsweisen also wirklich nicht nachvollziehen. Dann jedoch macht sie wieder Aussagen, die nicht nur wunderschön sind, sondern die so passend sind, dass sie teilweise auch auf mein Leben zutreffen könnten, obwohl ich weder von meinen Eltern verlassen wurde, als ich noch klein war, noch jemals einen Krieg direkt miterlebt habe: Ein Gedächtnis gleicht einem lange verschlossenen Haus. Es gibt unbekannte Zimmer in ihm, Schlüssel, die noch nie benutzt worden sind. Ein einziger Kritikpunkt, den ich anmerken muss, gibt es jedoch. Ich hatte auf eine Auflösung des ganzen gehofft, es löst sich zwar das Rätsel um die Handlungen des Vaters und um ihre Rolle in dem kleinen Dorf im Balkan. Man versteht im Laufe der Geschichte die Gründe für ihre einsame Kindheit und das Verhalten der Mitmenschen. Aber die Auflösung der Liebesgeschichte zwischen Ilja und ihr fehlt mir ein bisschen, es gab niemals ein wirklich klärendes Gespräch. Ich habe beispielsweise auch die „bittere Wahrheit“, die sie anspricht nicht ganz verstanden. Noch immer stecke ich im bitteren Teil dieser Wahrheit fest, ich sage sie mir immer wieder laut, denn so gelingt es mir, mich weiter in meiner eigenen Zeit aufzuhalten, an meinem eigenen Ort zu leben. Ich muss mich mit ihr anfreunden, auch wenn ich mein altes Leben am liebsten auslöschen würde. Ich weiß, solange ich das denke, wird die Vergangenheit immer versuchen, mich auszulöschen. Die Vergangenheit ist eine böse Hexe, ihr geschieht einfach nichts, aber du, du gehst kaputt an ihren leisesten Worten. Obwohl sich mir der Sinn gewisser Handlungen nicht vollständig erschlossen hat, bereue ich es nicht, dieses Buch gelesen zu haben, da ich so gefesselt war, dass ich bis um 1 Uhr in der Früh durchgelesen habe, ohne überhaupt zu bemerken, wie die Zeit verflogen ist. Ich hoffe sehr stark, dass ich in Zukunft noch mehr von dieser Autorin lesen werde, da ihr Umgang mit Wörtern und Metaphern einfach unglaublich ist. Ich habe viele Zitate gefunden, die mir sehr gut gefallen haben, die meiner Meinung nach schönsten habe ich mir herausgeschrieben: Kleine Pfeiler der Zeit sind die Wunden, im dahinfließenden Leben. Kleine, kleine Hürden, die später den Namen Erinnerung tragen und in einer fernen Nacht, in einem ganz anderen Land, mit ganz anderen Menschen und in einer ganz anderen Sprache das Gleiche wie im Augenblick des Ersterlebten erzählen, und ich muss wieder zuhören lernen, so gut ich nur kann, mit meinen vielfältigen Ohren. Mehr als froh bin ich, dass ich nicht mehr Physikerin bin und jedenfalls nicht mehr durchgängig in Formeln denke. Ich fühle Buchstaben und betrete mit Sätzen die Plätze dieser Welt. Natürlich würde ich viel, viel lieber schweigen, aber das Schweigen ist ein zweischneidiges Schwert. Es ist möglich in Wörtern still zu sein, und es ist möglich mit dieser Art Stille etwas zu sagen. Fazit: Dieses Buch hat mich fasziniert und ich bin sehr froh, dass es mir rein zufällig in die Hände gefallen ist, da es einen nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern auch meine Phantasie sich viele Dinge sehr schön ausmalen konnte. Viele Sätze haben mich berührt, weil sie so zutreffend waren, als wenn meine Gedanken in Worte gefasst worden wären. Alles in Allem kann ich dieses Buch an alle Leute weiterempfehlen, die ein Buch mit Tiefe lesen wollen und die sich nicht davor scheuen, eine Vergangenheitsbewältigung zu lesen, die Fragen offen lässt… Insgesamt gebe ich diesem Buch 4 von 5 Sternen, da es mir gut gefallen hat, wenn ich auch nicht alle Absichten verstanden habe.

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  • Rezension zu "Das Gedächtnis der Libellen" von Marica Bodrozic

    Das Gedächtnis der Libellen

    Klaripopari

    Langsam wird hier Bild für Bild eine Liebesgeschichte ausgewickelt. Eine Geschichte, die direkt ins Herz zielt, weil sie so nachvollziehbar ist. Eigentlich so banal, von jedem schon erlebt. Aber so anders erzählt. Die Bilder reißen einen mit. Wunderschön gleiten sie dahin und verzaubern den Lesenden. Das Gedächtnis der Libellen sollte also nicht in einem kurzen Moment verschlungen, sondern mit jedem einzelnen Sinn genossen werden. Jedes Wort passt zu dem anderen. Für Freunde der schönen Worte und Bilder!

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  • Rezension zu "Das Gedächtnis der Libellen" von Marica Bodrozic

    Das Gedächtnis der Libellen

    Nil

    21. June 2011 um 13:54

    Sehr überlande, aber dennoch poetisch. Der Roman "Das Gedächtnis der Libellen" von Marica Bodrozic ist eine sprachliche Wucht mit vielen schönen Sätzen und prachtvollen Wortspielen. Genau da liegt allerdings auch die Überforderung. Viele liebevolle Satzkonstruktionen reihen sich aneinander und verlieren dadurch an Markanz und gehen in der Fülle unter. Die Feinheiten des Wortes stehen klar im Vordergrund und die Geschichte verliert sich im Hintergrund. Ganz klar hat die Autorin eine wahnsinnig schöne und poetische Formulierungsgabe, aber die Dosierung der Gedanken und mächtigen Sätze würden gut tun. Ich bin gespannt wie die Entwicklung der Autorin die nächsten Jahre voranschreitet. Da ist Potential! Da ich den Roman nicht zu Ende gelesen habe (noch nicht!), vermag ich mir kein Urteil über das Gesamtwerk erlauben. Das oben erläuterte bezieht sich ausschließlich auf die ersten 50 Seiten. Danach verlies mich die Geduld. Ich wünsche dennoch viel Spaß bei der Lektüre.

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  • Rezension zu "Das Gedächtnis der Libellen" von Marica Bodrozic

    Das Gedächtnis der Libellen

    HeikeG

    Denken in Sprache oder Die Ruinen unseres Lebens . „Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.“ (Albert Einstein) . An schönen Sommertagen, rund um einen Teich, kann man Zeitzeuge dieser Aussage werden. Ein geheimnisvolles Schweben und Knistern umgibt die Wasserfläche, bunte Farben blitzen zwischen Binsen und Schilfhalmen auf. Es sind Libellen, faszinierende Insekten. Sie leben ein Doppelleben, versteckt im Wasser einerseits und zum anderen feiern sie gleißende Hochzeiten in der Luft. Nur kurz zeigen sie ihre schillernde und lebendige Oberfläche, der eine lange Zeit des Verborgenen, Unauffälligen vorangegangen ist. . Die 1973 in Dalmatien geborene und seit ihrem 10. Lebensjahr in Deutschland aufgewachsene Marica Bodrožić beschäftigt sich in ihrem Debütroman gleichfalls mit unter der Oberfläche Verborgenem. Libellen sind für sie das verbindende Element. Ihre Hauptfigur Nadeshda hat eine besondere, eine geheimnisvolle, eine bedrückende Beziehung zu ihnen: „Ich weiß jetzt, warum ich Libellen schon immer sehr geliebt habe. Noch bevor ich wusste, dass mein Vater sie getötet und in einem Album gesammelt hat, waren sie der Inbegriff von Schönheit für mich. Es ist eine Schönheit, die sich fortwährend entzieht.“ . „Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst.“ (Victor Hugo) . Vordergründig erzählt der Roman von einer Liebe, von der unglücklichen Liebe Nadeshdas zu Ilja, einem verheirateten Mann, mit dem sich eine kurzzeitige, reichlich bizarr anmutende, schmerzhafte Beziehung entspinnt. Beide Schriftsteller, beide im ehemaligen Jugoslawien geboren, richten sie auf der ganzen Welt ihre flüchtigen Liebesnester ein. „Wenn er bei mir ist, kommt mir alles Verrückte normal und alles Normale verrückt vor.“ Allerdings ist es für den einen nur ein Davonlaufen vor sich selbst. Die junge Frau jedoch heftet in diese Leidenschaft ihre ganze Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft. Wartend verbringt sie die Zeit zwischen den erneuten Zusammenkünften. Sehnsucht bestimmt ihren Tagesablauf: „Was aber ist die Liebe eigentlich, wenn wir nicht Sehnsucht haben? Ist der Lohn der Sehnsucht je ein anderer als das Geschenk einer weiteren Sehnsucht?“ Nach und nach stellt sich hingegen Erkenntnis ein, „weil ich schließlich nur auf diese Weise gelernt habe, dass die Abwesenheit eine hungrige Lücke ist und dass man von Hoffnung erfüllt zwar warten kann, aber gerade dabei hoffnungslos wird.“ . Hintergründig offenbart sich in der Erzählung indessen ein viel größeres Drama. Die post festume Aufarbeitung, als die sich der Roman zu erkennen gibt, stellt sich als Brücke zu ihrer Kindheit heraus. So schmerzhaft und tränenreich diese unglückliche Liebe war, aber Ilja besaß den Schlüssel zu den verstaubten Zimmern von Nadeshdas Erinnerungsarchiven in ihrem lange verschlossenen Haus. Er gibt der Frau das „Gedächtnis ihres Körpers“, lockt sie unbewusst aus ihrem „winterharten Wartetunnel“ und öffnet durch die Trennung das „Gefängnis in ihrem Kopf“. „Ohne diese Inventur des eigenen Inneren blieben wir lebensblind. Um uns zu sehen, brauchen wir den anderen.“ Nadeshda schreibt ihre Lebensgeschichte neu. Lücken werden geschlossen, Leerstellen ausgefüllt, die „plattentektonische Gefühlsfabrik“ beruhigt. . „Das Alte und das Neue werden sichtbar, wenn die Nähe zu einem Menschen nicht mehr nur ein Gedanke ist.“ Das Alte war ihre Kindheit in Jugoslawien, ihr gewalttätiger Vater, der mit der Mutter in einer Nacht und Nebelaktion nach Amerika floh und das fünfjährige Mädchen allein bei ihrer Tante zurückließ. Ihre Vergangenheit liegt seitdem unter einem Berg von Fragen verschüttet und machten aus der Frau eine ständig Suchende, ja Klammernde. „Wenn man nicht weiß, woher man kommt, dann weiß man auch nicht, wohin man geht.“ Doch Nadeshda verarbeitet die „Haut- und Mundnachbarschaft“ zu Ilja und wagt den Weg ins Ungewisse ihrer Biografie, die auch den Balkankrieg nicht ausspart. „Es ist erstaunlich, wie lange ein Krieg dauern kann, wie lange er den Frieden mit seinen Prothesen, Krücken und dienstbereiten Soldaten durchsetzen kann.“ . Der Erzählstil der Autorin gleicht einem mäandernden Erinnerungsfluss, einem ständigen treppauf und treppab, einem Archivieren von Gedanken. Vielleicht eine Art Weltverstehen oder ein Versuch, „aus der sprachlosen Zeit an die Wörter heranzukommen, um etwas von ihnen zu lernen. (...) Wir glitten vom Denken ins Erzählen, segelten auf unseren Erinnerungen und inneren Bildern hinüber, in irgendetwas Drittes, das wir noch nicht kannten.“ . Bodrožić‘ Duktus ist ein langer innerer Monolog, ein zaghaftes, feinfühliges Herantasten, ein vorsichtiges Erobern, ein Abwägen und Hinterfragen an die Geheimnisse des menschlichen Lebens, eine Suche nach sich selbst, nach der eigenen, einsam hallenden Stimme. Die Autorin versteht sich vortrefflich auf das Füttern von Imaginationen. Hervorzuheben ist das außergewöhnliche Sprachempfinden. Die auf deutsch schreibende Autorin findet Worte und Sätze, die im Kopf des Lesers zu Landschaften werden und die Lektüre zu einem fast fühlbaren sinnlichen Empfinden machen. Gleichzeitig ist jedoch durch ihre komplexen Gedankengänge und Zeitensprünge eine erhöhte Konzentration vonnöten, um die Komplexität und Tiefe ihrer Zeilen zu erfassen und zu verinnerlichen. Aber wie sagt die Autorin so treffend: „Es ist in allem eine Zwickmühle drin, nur in der Liebe und im Erzählen nicht, da findet sich alles in der Vereinigung zusammen und wird dann allen Widersprüchen zum Trotz etwas Ganzes. Sprache.“

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  • Rezension zu "Das Gedächtnis der Libellen" von Marica Bodrozic

    Das Gedächtnis der Libellen

    leserin

    25. November 2010 um 20:06

    Kein Buch für mich, habe mich 50 Steiten durchgeschlagen

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