Von wegen, Elfen gibt es nicht!

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Inhaltsangabe zu „Von wegen, Elfen gibt es nicht!“ von Marie-Aude Murail

Als sich eines Tages vor ihren Augen ein Elf materialisiert, sind Constantin und seine Mutter platt: Der kleine Kerl ist zwar nur 22 cm groß und sehr charmant, aber auch völlig unberechenbar. Bald liegt in Constantins Leben kein Stein mehr auf dem anderen. Doch ist das wirklich ein Unglück?

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  • Rezension zu "Von wegen, Elfen gibt es nicht!" von Marie-Aude Murail

    Von wegen, Elfen gibt es nicht!
    Die_Tanke

    Die_Tanke

    29. August 2011 um 21:38

    Madeleine Bouquet ist der ungläubigste Mensch, den Gott je erschaffen hat. Noch nicht einmal an ihn glaubt sie. Ihr Sohn Constantin ist das genaue Gegenteil von ihr. Dass es Bewohner auf dem Mars gibt, ist für ihn selbstverständlich. Kein Wunder, dass er es sogar eines Tages schafft, einen Elfen zu rufen. Timothee nennen sie ihn. 22 Zentimeter groß und nichts als Flausen im Kopf. Er beginnt das zerstörte Leben der von ihren Mann verlassen, schlechtbezahlten und von der Mutter und Schwester runtergemachten Bibliothekarin zu verändern... Das Buch ist ein kleiner Hoffnunfsaufbauer. Die Autorin nahm eine hoffnungslos am Boden zerstörte Frau als Hauptperson und gab ihr einen kleinen trostspendenen Elfen, der sie wieder aufbaut. Ich denke, dies ist eine Metapher dafür, dass egal wie schlecht es einem geht, immer irgendwo ein kleiner Hoffnungschimmer ist. Es kann das geliebte Kind, der geliebte Partner, das geliebte Geschiwsterchen oder einfach nur ein geliebter Freund sein. Vielleicht ist es aber auch das liebe Haustier, dass sich immer freut, wenn man nach Hause kommt oder der nette Nachbar, der ihnen selbstgebackene Kekse schenkt. Vielleicht ist es aber auch nur der Wetterbericht, der einem Sonne verspricht. Alles kann einen Hoffnung geben und das Leben besser machen. Man muss es nur erkennen. Und wegen dieser versteckten Metapher sollte man das Buch lesen. Es geht einem das Herz auf und man fühlt sich gleich besser.

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