Marie-Florence Ehret Tochter der Krokodile

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Inhaltsangabe zu „Tochter der Krokodile“ von Marie-Florence Ehret

Afrika zwischen Tradition und ModerneManchmal träumt Fanta von Paris, wo Milch und Honig fließen und ihre Mutter seit ein paar Jahren lebt. Fanta ahnt nicht, wie hart ihre Mutter arbeiten muss, um regelmäßig Geld nach Afrika zu schicken. Dank ihrer Überweisungen gibt es in Fantas Dorf in Burkina Faso inzwischen ein Handy, ein Moped und einen Fernseher, aber ansonsten lebt man engverbunden mit den Tradtionen: Es ist Brauch, Mädchen in Fantas Alter beschneiden zu lassen. Aber ihre Großmutter ist strikt dagegen. Fanta selbst ist hin- und hergerissen. Wird sie unbeschnitten jemals einen Mann finden? Eine behutsame Annäherung an Afrika.Nominiert für den »Prix des lycéens allemands« 2008

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    Tochter der Krokodile
    Nyansha

    Nyansha

    04. February 2017 um 21:29

    Tochter der Krokodile führte mich oberflächlich in eine Kultur ein, mit der ich mich bisher nicht auseinandergesetzt habe. Ich habe das Buch günstig erstanden und bin immer gerne bereit, einem neuen Genre und einem neuen Thema eine Chance zu geben. Nun bin ich aber nach wie vor nicht sicher, was ich von diesem Buch halten soll, oder welchen Eindruck es mir vermittelt hat. Wahrscheinlich ist es mein persönlicher Fehler, dass ich von einer Biographie ausgegangen bin. Ein Stück weit liest das Buch sich aber tatsächlich auf diese Art. Die Kapitel sind wunderbar kurz gehalten, es ist daher ein Buch, dass sich auch lesen lässt, wenn man sich mal wirklich nur fünf Minuten nehmen kann und dennoch eine Geschichte zum Nachdenken genießen möchte. Es handelt von dem Aufeinanderprallen verschiedener Wünsche und dem Zwist zwischen Tradition und dem Wunsch, mit der Zeit zu gehen. Über die Authentizität der dargestellten Szenarien möchte ich hier keine weiteren Worte verlieren, da ich mich wie bereits geschrieben nicht mit der Kultur und dem Land auskenne. Gefesselt haben mich die Andeutungen von den düsteren Geschehnissen, die dennoch eine gewisse Echtheit vermittelten. Das Thema Beschneidung der Mädchen wurde nicht verschleiert, oder als etwas Gutes dargestellt, das eben ein Teil der Kultur ist, sondern kritisch und dennoch ernsthaft diskutiert. Das Buch vermittelt die Dringlichkeit, auch altbewährte Kulturbereiche kritisch zu hinterfragen und die Individualität von Personen zu akzeptieren. Schade finde ich, dass zwar deutlich gemacht wurde, wie sehr die Dorfbewohner Delphine für ihre Lebensentscheidungen verurteilten, aber eben diese Dorfbewohner mit einer aufgesetzten Freundlichkeit und Bewunderung reagieren. Es mag sein, dass dies der äußerlichen Erscheinung geschuldet war, die so anders als die eigene ist, aber dennoch wäre es interessanter gewesen zu lesen, wie es ausgegangen wäre, wenn die Dorfbewohner ihre wahren Gefühle auch in Delphines Gegenwart vertreten hätten. Für einen Roman wäre das sehr viel interessanter gewesen. Handelt es sich aber doch ein Stück weit um eine Biographie, ist dieser Kritikpunkt nichtig.

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