Marie-Kristin Hofmann

 4,4 Sterne bei 37 Bewertungen

Lebenslauf

Marie wurde 1992 in einer bayerischen Kleinstadt geboren. Seit 2020 lebt sie in Berlin, schreibt über die Liebe und das Leben, meditiert gern und sieht verträumt in den Sonnenuntergangshimmel.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Marie-Kristin Hofmann

Cover des Buches Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod (ISBN: 9783969760901)

Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod

(37)
Erschienen am 15.05.2026

Neue Rezensionen zu Marie-Kristin Hofmann

Süß, melancholisch und mit einer schönen Botschaft

Alba sitzt auf ihrer Fensterbank und lässt das Leben an sich vorbeiziehen. Ihre starke Sozialphobie hält sie davon ab, ihren eigenen Träumen nachzugehen. Dabei ist es ihr größter Wunsch, auf der Bühne zu stehen und ihre selbst geschriebenen Lieder zu singen. Doch dann begegnet ihr der Tod und eröffnet ihr, dass dies ihr letzter Sommer sein wird. Außer sie erfüllt die fünf Aufgaben, die er ihr stellt. Also muss Alba sich endlich ihren Ängsten stellen -mit ihrer besten Freundin Rei an ihrer Seite.

Insgesamt fand ich die Geschichte wirklich süß und herzerwärmend. Sie kommt zwar mit einigen Klischees daher, gerade was Berlin und die Berliner betrifft, aber vieles davon wird mit einem Augenzwinkern erzählt. Besonders die Botschaft, die hier transportiert wird, hat mir sehr gefallen: Manchmal braucht es nur einen kleinen Anstoß, um sich auf den eigenen Weg zu machen. Egal, ob man laut oder leise ist, man hat seinen Platz im Leben verdient.

Alba mochte ich gerne und ihre Ängste konnte ich gut nachvollziehen. Auch Rei fand ich toll. Sie ist positiv, quirlig, liebt Manga und Anime und war für Alba eine wirklich gute Freundin.

Marlon war mir ebenfalls sympathisch. Er akzeptiert Alba so, wie sie ist, und hat viel Geduld mit ihr und ihren Unsicherheiten. Die langsame Annäherung zwischen den beiden hat mir gut gefallen. Er hilft Alba dabei, ein neues Gefühl fürs Leben und auch für die Liebe zu entwickeln.

Mein größter Kritikpunkt war, dass mir die Überwindung von Albas Sozialphobie teilweise zu leicht vorkam. Sie leidet schon seit ihrer Kindheit darunter, geht deswegen sogar zur Therapie und ihre Angst schränkt ihr Leben stark ein. Natürlich kann eine Situation, in der plötzlich der Tod selbst hinter einem steht, einen dazu bringen, Dinge zu tun, die man sich vorher nicht zugetraut hätte. Trotzdem ging mir ihre Entwicklung an manchen Stellen zu schnell. Gerade wenn man bedenkt, wie stark ihre Sozialphobie ihr Leben eigentlich einschränkt, wirkte es für mich manchmal etwas zu einfach.

Ein paar Stellen und Beschreibungen waren mir auch etwas zu kitschig. Das ist allerdings eher eine Frage meines eigenen Geschmacks.

Alles in allem hatte ich aber eine schöne Zeit mit dem Buch. Es ist ein süßes, teilweise melancholisches Wohlfühlbuch mit einer wirklich schönen Botschaft, aus dem auch ich mir etwas mitnehmen konnte.


*Unbezahlte Werbung – Rezensionsexemplar

Cover des Buches Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod (ISBN: 9783969760901)
M
Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt

Ich muss sagen, dass mich dieses Buch wirklich positiv überrascht hat. Was mir am besten gefallen hat, war die Botschaft dahinter. Es erinnert einen daran, das Leben nicht einfach an sich vorbeiziehen zu lassen, sondern die Zeit zu nutzen, die man hat. Schließlich weiß niemand, was morgen ist. Genau dieser Gedanke hat mich beim Lesen immer wieder begleitet.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Ich bin total schnell durch das Buch gekommen und hatte nie das Gefühl, dass es sich zieht. Die Seiten sind wirklich nur so verflogen.

Alba hat mir als Hauptfigur sehr gut gefallen. Gerade ihre Entwicklung fand ich richtig schön. Am Anfang zieht sie sich immer mehr zurück und verliert ihre Träume aus den Augen. Nach und nach schafft sie es aber, wieder aus ihrem Schneckenhaus herauszukommen und das Leben zu genießen. Diese Veränderung war für mich sehr nachvollziehbar und hat die Geschichte für mich besonders gemacht.

Auch Marlon mochte ich total gerne. Er hat Alba genau die richtigen Impulse gegeben, ohne sie zu etwas zu drängen. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden hat sich für mich stimmig angefühlt und hat gut zur eigentlichen Botschaft des Buches gepasst.

Mit dem Setting bin ich dagegen nicht ganz warm geworden. Die Geschichte spielt in Berlin und ich finde schon, dass die Stadt authentisch beschrieben wurde. Ich war selbst schon dort und vieles kam mir bekannt vor. Trotzdem hat mich das Setting persönlich nicht so abgeholt, weil Berlin einfach nicht zu meinen Lieblingsstädten gehört. Das ist aber reine Geschmackssache.

Ein kleiner Kritikpunkt war für mich außerdem die viele Esoterik. Tarotkarten, Sterne und ähnliche Themen spielen immer wieder eine Rolle. Das ist einfach nicht mein Interessengebiet, weshalb mich diese Passagen nicht ganz erreichen konnten. Sie haben aber zur Geschichte gepasst und wirkten nicht fehl am Platz.

Mit Albas bester Freundin bin ich leider auch nicht richtig warm geworden. Ihre Begeisterung für Anime und Manga war einfach nicht so meins. Das ist natürlich eine persönliche Geschmackssache, hat aber dazu geführt, dass ich mit ihr nicht so viel anfangen konnte.

Richtig emotional wurde es für mich gegen Ende. Da musste ich tatsächlich ein paar Mal schlucken. Auch wenn ich mir schon gedacht habe, wie es ausgehen könnte, hat mich die Geschichte in diesen Momenten trotzdem berührt.

Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Nicht alles war komplett mein Geschmack, aber die Botschaft, das Leben bewusster zu genießen und Träume nicht immer auf später zu verschieben, ist bei mir definitiv angekommen. Allein dafür hat sich das Lesen für mich gelohnt.


Teilweise skurril aber schön

Das Buch hat eine richtig tolle Mischung aus traurigen Momenten und totaler Lebensfreude. Dieses Berliner Sommer-Feeling und wie sich Alba und Marlon langsam näherkommen, macht beim Lesen einfach richtig Spaß. Es liest sich super flüssig weg und geht auch echt ans Herz. Man muss sich allerdings auf die schräge Idee mit der Steckdose einlassen können. Wer mit solchen fantasievollen Elementen gar nichts anfangen kann, findet es vielleicht ein bisschen zu skurril. Aber alles in allem ist es ein wunderschöner, tiefgründiger Roman, der einen auch selbst zum Nachdenken bringt. Wer Lust auf eine emotionale Geschichte mit viel Herz und Witz hat, macht damit absolut nichts falsch.

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod
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Medienhaus_Oetinger

Wie der Tod das Leben feiert

Liebe Leserinnen und Leser,

mit Marie-Kristin Hofmanns Debüt "Du hast noch einen Sommer, sagt der Tod" landet man mitten in einer romantischen Dramödie im sommerlichen Berlin. Alba muss eine Menge Mut aufbringen und es macht märchenhafte Freude sie dabei zu begleiten.

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