Das Labyrinth der Wörter

von Marie-Sabine Roger 
4,1 Sterne bei587 Bewertungen
Das Labyrinth der Wörter
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (459):
S

Ruhig und emotional, ohne dabei kitschig zu sein. Ein unheimlich schöner Schreibstil und eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

Kritisch (26):
talishas avatar

Zu phrasenhaft und ohne jegliche Tiefe fehlt mir der Erzählcharme und die subtile Poesie, die man oft bei französischen Autoren findet.

Alle 587 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Labyrinth der Wörter"

"Dieses Buch gibt uns die Lust am Lesen zurück." Magazine Culturissimo

Germain ist ein Bär von Mann und nicht der Schlauste. Als er im Park eine reizende alte Dame kennenlernt, wird sein Leben auf den Kopf gestellt. Denn die feinsinnige Margueritte beschließt, den ungebildeten Hünen für die Welt der Bücher zu gewinnen.

Germain stand bisher nicht auf der Sonnenseite des Lebens. Von der alleinerziehenden Mutter vernachlässigt, in der Schule gescheitert, haust er nun im Wohnwagen und züchtet Gemüse. Neben dem Schnitzen von Holzfiguren gilt sein Interesse vor allem den Tauben im Park. Eines Tages trifft er dort eine zierliche alte Dame, die seine Faszination für die Tauben teilt. Das ungleiche Paar freundet sich an. Als sie anfängt, ihm Romane vorzulesen, öffnet sich für Germain eine völlig neue Welt. Doch bald erfährt er, dass Margueritte seine Hilfe braucht. Germain muss ihr zuliebe über seinen Schatten springen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783455001945
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Atlantik Verlag
Erscheinungsdatum:12.09.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.02.2010 bei Hoffmann und Campe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    talishas avatar
    talishavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zu phrasenhaft und ohne jegliche Tiefe fehlt mir der Erzählcharme und die subtile Poesie, die man oft bei französischen Autoren findet.
    Oberflächliche Interaktion

    Die DVD liegt seit Jahren ungesehen bei mir herum und nun dachte ich, dass ich vielleicht doch eher mal das Buch lese, weil Bücher ja eigentlich immer besser sind als der Film. Nach der Lesen frag ich mich, ob ich mir den Film überhaupt ansehen soll...

    Der 46jährige Germain trifft im Park auf die 86jährige Margueritte. Mit einer Plauderei über das Zählen der Tauben beginnen die Tage ihrer Freundschaft. Er: gross und breit. Sie: klein und gebrechlich. Sie liest ihm vor, und plötzlich beginnt er sich für Worte und Geschichten zu interessieren. Germain verändert sich langsam, auch seinen Freunden fällt es auf.

    Doch diese schnelle Verwandlung nehme ich der Autorin nicht ab, zumindest nicht alles. Der grösste Teil der Geschichte spielt sich in Germains Gedanken ab, er ist der Erzähler. Einerseits soll er der ungebildete, dumme und naive Typ sein, andererseits passen seine Gedankengänge nicht wirklich zu solch einem Typen. Er wirft mit vulgären Ausdrücken um sich herum, nur um in der nächsten Minute eine Metapher loszulassen. Das wirkt viel zu künstlich auf mich.

    Dazu lese ich immer wieder zwischen den Zeilen den moralisch erhobenen Zeigefinger heraus, als ob die Autorin die Leser unterrichten und belehren möchte. Zwar nie wenn Margueritte spricht, sondern fast immer in Germains Gedanken. Bei Margueritte hätte ich es ja noch verstanden, doch sie reagierte jeweils gelassen und nett. Die Interaktion zwischen den beiden empfand ich zu oberflächlich.

    Das Buch hat mich enttäuscht. Es ist eine langweilige um einen grobschlächtigen Mann, dem eine alte Frau vorliest. Aus diesem Thema hätte man viel mehr rausholen können. Ja, auch bei nur 272 Seiten.

    Fazit: Mit nur einigen wenigen netten Zeilen kann der Roman bei mir nicht punkten. Zu phrasenhaft und ohne jegliche Tiefe fehlt mir vor allem der Erzählcharme und die subtile Poesie, die man sonst oft bei französischen Autoren findet. 
    2 Punkte.  

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    GothicQueens avatar
    GothicQueenvor einem Jahr
    Das Labyrinth der Wörter

    "Das Labyrinth der Wörter" von Marie-Sabine Roger ist ein wirklich schöner Roman. Die Geschichte handelt von dem 45-jährigen Germain, der keinen Job hat und nur in einem Wohnwagen wohnt. Zum Zeitvertreib schnitzt er Holzfiguren, baut Gemüse an und ab und zu trifft er sich mit Annette. Im Park lernt er die alte Dame Margueritte kennen, als sie Tauben zählt. Die beiden verstehen sich sehr gut und treffen sich daher fortan öfter. Und dann fängt Margueritte an, Germain vorzulesen. Er entdeckt eine ihm völlig neue Welt. Denn Germain ist Analphabet. Germains Mutter hielt ihn immer nur für einen Dummkopf und Margueritte scheint ihn hingegen zu verstehen. So bringt sie ihm die heilvolle Kraft von Worten bei, indem sie ihm eben vorliest und ihm dann auch sein eigenes Wörterbuch schenkt. Die französische Autorin versteht es, den Leser ebenfalls durch Worte in die Geschichte zu ziehen. Schnell sitzt man neben Germain und Margueritte und sieht und hört die beiden, wie sie da im Park sitzen. Und wenn man das Buch zuklappt, ist es plötzlich so, als wache man in einer anderen Welt wieder auf. Ich fand das Buch sehr schön und kann es daher sehr empfehlen. Auch wenn es keine Liebesgeschichte im eigentlichen Sinne ist. Oder vielleicht auch gerade deshalb. Weil es eben mal eine "andere" schön Geschichte ist. 

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    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft, die mich nicht fesseln konnte
    Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft, die mich nicht fesseln konnte


    Germain Chaze ist 45 Jahre alt und lebt in einem Wohnwagen auf dem Grundstück seiner Mutter. Schon von jeher wurde er von ihr als dumm und ungewollt abgelehnt und entsprechend vernachlässigt. Nicht nur aufgrund der mangelnden Liebe und Unterstützung seiner Mutter sowie der unzureichenden Schulbildung, ist er geistig unterentwickelt. 


    Mit handwerklichen Gelegenheitsjobs verdient er sein Geld, anonsten beschäftigt er sich mit dem Gemüseanbau in seinem Garten und geht regelmäßig in die Dorfkneipe auf ein Bier, wo er aber auch nicht wirklich ernst genommen wird.


    Im Park, wo er die Tauben zählt und ihnen sogar Namen gibt, lernt er die 86-jährige Margueritte kennen, die die erste Person ist, die sich unvoreingenommen mit ihm unterhält. Von ihrer gewählten Ausdrucksweise ist er zunächst ein wenig irritiert, freundet sich mit der älteren Dame aber bald an, die für ihn wie eine "Oma" wird. Sie beginnt, ihm aus Büchern vorzulesen, so dass Germain den Ehrgeiz entwickelt, diese verstehen zu wollen. Als Marguerittes Sehfähigkeit dann immer eingeschränkter wird, ist es Germain selbst, der sich aus der Bibliothek Bücher leiht und ihr daraus vorliest. 


    Durch Margueritte hat Germain mit 45 Jahren erstmalig erfahren, wie es ist, geschätzt zu werden und Liebe und Vertrauen zu empfinden. Dieses Gefühl von Geborgenheit, das ihm durch seine neue "Oma" vermittelt wurde, wirkt sich auch positiv auf seine bisher rein auf das Sexuelle reduzierte Beziehung zu der jüngeren Annette aus. 


    Der kurze Roman gibt inhaltlich nicht viel für eine Handlung her, weshalb sie mich nicht fesseln konnte. Der Großteil der Geschichte spielt sich in den Gedanken von Germain ab, was mich irritierte, da er geistig eingeschränkt sein sollte. Er denkt aber so viel über Gesagtes nach, macht sich Gedanken über einzelne Wörter und kann sich viele Details aus Wörterbüchern und Lexika merken, dass ich dies für einen bewusst als sehr einfach dargestellten Menschen unrealistisch empfand. 


    Mit der gutmütigen, zierlichen, sanften Omi konnte der Gegensatz zu dem bulligen Germain mit der Fäkalsprache nicht größer sein, weshalb das Buch etwas Schwarz-Weiß-Malerisch ist. 


    Der Roman zeigt jedoch, dass für die Entwicklung eines Menschen nicht (nur) angeborene, genetische Faktoren ausschlaggebend sind, sondern dass die erste Sozialisation, Familie, Liebe und Vertrauen einen Menschen prägen und fördern oder verkümmern lassen.  

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    Mary26_87s avatar
    Mary26_87vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft, das Leben und Bücher...
    Lesenswert....

    In der Geschichte geht es um Germain, einen nicht sehr gebildeten Mann und eine ältere Dame namens Margueritte. Die Beiden treffen sich eines Tages im Park und beginnen eine einzigartige Freundschaft. Sie liest ihm Bücher vor und bringt ihn dazu sich Gedanken über sein Leben und seine Mitmenschen zu machen. Sie hört ihm zu und lacht ihn nicht aus, wie einige seiner Freunde das tun...

    Es ist einfach eine wunderschöne Geschichte die uns zeigt, wie viel Einfluss das geschriebene Wort auf unser Leben haben kann.

    Eine leichte Lektüre für Zwischendurch, die doch Eindruck hinterlässt und einen auch etwas nachdenklich stimmt...

    Kann ich nur weiterempfehlen!

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    Gedankenreises avatar
    Gedankenreisevor 3 Jahren
    Berührend

    Inhalt [Klappentext vom Verlag]:

    Mit Mitte 40 und ohne festen Job haust Germain in einem alten Wohnwagen, schnitzt Holzfiguren, baut Gemüse an und trifft sich ab und zu mit Annette – ob es Liebe ist, kann er jedoch nicht sagen, denn die hat er im Leben noch nie erfahren. Bis er eines Tages im Park die zierliche Margueritte kennen lernt, die dort, genau wie er, die Tauben zählt. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, sind die beiden bald ein Herz und eine Seele. die lebenskluge alte Dame ist zudem bald eine passionierte Leserin, und als sie dem ungeschliffenen Hünen vorzulesen beginnt, eröffnet sich Germain eine völlig neue Welt.

    Meine Meinung: 

    Wie schon im Klappentext zu lesen ist, erzählt uns Marie-Sabine Roger in „Das Labyrinth der Wörter“, die Geschichte vom schicksalshaften Zusammentreffen, des  45 jährigen sehr einfach gestrickten, ungebildeten und unfähig tiefere Bindungen eingehen zu könnenden Germain Chaise und der 86 jährigen pensionierten Wissenschaftlerin Margueritte Escoffier. Margueritte ist zwar sehr gebildet und belesen, aber durch ihre warmherzige Art schafft sie es Germaine den Zauber von Büchern zu vermitteln und motiviert ihn auf liebevolle Weise zum lesen. Aber mehr noch sie motiviert ihn über sich, sein Aufwachsen, seine Beziehungen und Erfahrungen mit anderen Menschen und sogar über seine Zukunft nachzudenken.

    Für mich war es schön Germaines Gedanken, Gefühle und Handlungen zu begleiten. Es macht mich traurig zu wissen wie er aufwachsen musste. Liebe und Zuwendung war nicht gerade Bestandteil seines täglichen Lebens. Mitzuerleben, dass er durch Margueritte erfuhr wie es ist wenn jemand da ist, der ihn wertschätzt und genauso mag wie er ist, hat mir sehr gefallen. Eine kurze Geschichte von Liebe und Vertrauen.


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    Maerchenbuchs avatar
    Maerchenbuchvor 3 Jahren
    charmante Geschichte

    Marie-Sabine Roger erzählt in ihrem charmanten Roman, „ Das Labyrinth der Wörter“, eine zauberhafte Geschichte, die von einer ungleichen Freundschaft und der Liebe zur Literatur handelt.

    Der 45jährige Germain ist ein wuchtiger Kerl von grober Statur und lebt als Junggeselle, ohne festen Job, in einem Wohnwaagen am Grundstück seiner ungeliebten Mutter. Er hatte eine schwere Kindheit, ist ohne Vater aufgewachsen und seine Mutter ließ ihn all die Jahre spüren, dass er nicht gewollt war.

    Germain ist nicht sehr schlau und seine Gedanken und Worte sind einfach gestrickt und äußerst bodenständig. Seine Freunde behandeln ihn wie einen einfältigen Dummkopf aber Germain ist intelligent genug, um zu wissen, dass er nicht der Klügste ist. Immerhin sagt er, was er sich denkt und er nennt die Dinge beim Namen, in der einfachen Sprache, die er kennt. Seine Freizeit verbringt Germain, in seinem Gemüsegarten, bei Wirthausbesuchen mit seinen Kumpels oder bei seiner Bekanntschaft Annette, mit der er eine sehr lockere Beziehung führt.

    Eines Tages trifft Germain im Park, auf die elegante und gebildete alte Dame Margueritte. Die zierliche und belesene 86jährige Pensionistin wohnt im nahegelegen Altersheim und entspannt gelegentlich auf einer Parkbank beim Taubenzählen. Die Beiden freunden sich an und im Verlauf der Geschichte entsteht eine warmherzige Beziehung zwischen den Beiden. Die passionierte Leserin, beginnt Germain aus Romanen vorzulesen und begeistert ihn, Tag für Tag, für die Welt der Bücher. Margueritte erkennt in Germain einen aufgeweckten und sensiblen Geist und mit einer gewissen Leichtigkeit hilft sie ihm, sich besser in der Welt der Wörter zurecht zu finden. Germain entdeckt seine Merkfähigkeit, seine Freunde an Geschichten und er findet in Marguerite, die Freundin und Großmutter, die er nie hatte.

    Marie-Sabine Roger erzählt in einem wunderbar poetischen Schreibstil, diese kleine, entzückende Geschichte. Am Beispiel von Germain, verdeutlicht uns die Autorin, dass Worte und Bücher die Macht besitzen können, unsere Gedankenwelt zu entfalten und zu verändern. Germain berichtet als Ich-Erzähler von seinem Leben und wir erhalten viel Einblick in seine Welt und seine Seele. Leider erfahren wir sehr wenig über Marguerittes Vergangenheit. Mich konnte die Geschichte, mit ihren liebenswerten Charakteren begeistern und sie hätte durchaus noch einige Seiten andauern können.

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    Aleenas avatar
    Aleenavor 3 Jahren
    Zauberhaft erzählt

    Ich liebe dieses Buch,ebenso wie den Film.Dazu wird es keine ausführliche Rezension geben.
    Eins meiner Lieblingsbücher,das sagt ja schon alles.

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    letusreadsomebookss avatar
    letusreadsomebooksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein netter Roman mit einer tollen Story, die allerdings besser hätte umgesetzt werden können. Der Humor hat mich hier gar nicht angesprochen
    Forrest Gump auf Französisch


    Germain ist Mitte 40, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und lebt in einem Wohnwagen. Er ist bei weitem nicht die hellste Kerze auf der Torte und bekommt dies tagtäglich von den Leuten in seinem Umfeld zu spüren. Er liebt es, im Park die Tauben zu zählen, zu schnitzen und seinen Gemüsegarten zu pflegen. Ein Buch hingegen hat er noch nie freiwillig in die Hand genommen. Das ändert sich jedoch, als er auf der Parkbank der alten Dame Margueritte begegnet. Auch wenn sie und Germain nicht unterschiedlicher sein könnten, entdecken sie doch nach und nach mehr Gemeinsamkeiten. Und als Margueritte beginnt, ihrem neuen Freund Bücher vorzulesen, verändert sich Germains Welt von Grund auf.

    Marie-Sabine Roger hat einen unterhaltsamen Roman geschaffen, der von der Grundidee her ein bisschen an Forrest Gump erinnert. Der große, starke und dümmliche Germain, über den man sich oft lustig macht, lässt einen unwillkürlich an Tom Hanks denken. Tatsächlich ist Germain jedoch gar nicht so doof wie es scheint – seine verkorkste Bildung hat er vor allen Dingen seiner Mutter zu verdanken, die sich nie um ihn gekümmert hat, sowie seinen Lehrern, die schlichtweg keine Lust hatten, jemandem unter die Arme zu greifen, der ein bisschen schwer von Begriff ist. Durch seine Gespräche mit Margueritte wird Germain immer mehr zum Nachdenken angeregt, über die einfachsten und alltäglichen Dinge, was dazu führt, dass er die Welt langsam mit anderen Augen sieht.

    Die Freundschaft zwischen Germain und Margueritte ist wirklich zauberhaft. Sie liest ihm vor und schenkt ihm Bücher, er schnitzt ihr dafür Figuren und begleitet sie, wenn sie ein bisschen wackeliger auf den Beinen ist. Germain hatte nie wirklich viel mit seiner Großmutter zu tun, sodass Margueritte diese bald ersetzt. Und die alte Dame ist ihr Leben lang kinderlos geblieben, wodurch sie in dem jungen Hünen irgendwann einen Sohn zu sehen scheint. Der Charme der Geschichte ist wie auch bei Rogers Roman Das Leben ist ein listiger Kater sehr typisch französisch, was die Witze angeht, konnte Das Labyrinth der Wörter jedoch nicht mithalten. Einige Stellen im Buch sollten den Leser zum lachen oder schmunzeln bringen, bei mir hat sich allerdings kein Mundwinkel verzogen – leider.

    Ein netter Roman über Freundschaft und die Macht der Worte

    Mit Das Labyrinth der Wörter ist Marie-Sabine Roger ein lesenswerter Roman über zwei außergewöhnliche Hauptcharaktere und ihre Beziehung gelungen. Was den Humor betrifft, bin ich leider nicht wirklich auf meine Kosten gekommen – da hätte ich mir von der Autorin viel mehr versprochen. Ich glaube, sie hätte die tolle Story aber noch ein bisschen besser umsetzen können.


    Kommentare: 1
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    disadelis avatar
    disadelivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: gefühlvoll, klug, in gewisser Weise ruhig und gleichzeitig unglaublich mitreißend
    Humorige Lektüre, die das Herz erwärmt

    Dieses Buch kann man nur ganz schwer beschreiben. Es ist einfach wundervoll!

    Vermutlich hätte ich es noch am Wochenende durchgelesen, wenn ich nicht erst am Montag einer ziemlich stressigen Arbeitswoche damit angefangen hätte. Die Kapitel sind von sehr überschaubarer Länge. Ständig habe ich mir vorgenommen, das Buch nach dem nächsten Kapitel beiseite zu legen und dann doch weitergelesen.

    Gerne wüsste ich, ob mir das Buch und die Protagonisten, allen voran natürlich Germain und aus seinen Erzählungen heraus auch Margueritte, genauso sympathisch und herzlich erschienen wären, wenn ich zuvor nicht bereits den Film gesehen hätte. Ich gehe einfach davon aus und halte somit die Verfilmung für sehr gelungen.

    Germain ist ein sehr nachdenklicher Mensch. Seine Schilderungen sind herzerwärmend und erfrischend zugleich. Einige Male musste ich laut auflachen. Und Margueritte, Margueritte ist so, wie man gerne sein möchte, eine sehr gebildete und herzensgute alte Dame und ein absoluter Bücherwurm. Das Buch und die Beschreibungen legen nahe, dass man vor allem in einem Punkt so sein möchte, wie Margueritte… …derart geliebt. Germains Begeisterung und Dankbarkeit für alles, dass er trotz der anfänglichen Skepsis von ihr lernt, wird wunderschön zum Ausdruck gebracht.

    Ein Bücherlein zum Verlieben! …und definitiv zum Lesen, gegebenenfalls auch mehrfach J

    Kommentare: 1
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    A
    Arikavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Drei Buchstaben für dieses Buch: WOW!
    Auf jedenfall Lesenswert!

    Ich zitiere jemanden, der/die auf buecher.de etwas geschrieben hat (Username: Haserl):
    "Das Labyrinth der Wörter" ist ein Buch das mir, unheimlich unter die Haut ging. Es berührte mich auf eine Art und Weise... ich kann es kaum in Worte fassen. Wie der Titel es bereits sagt ein Labyrinth der Worte eben.

    Diese Geschichte kommt mir vor wie ein Pflänzchen... total zart und zerbrechlich und wächst aber dann zu einer großen und prächtigen Pflanze heran. Sie erzählt sehr viel von Menschlichkeit, Verbundenheit und Empfindungen. Einfach nur schön.

    Das Buch ist lustig, hat viele Raffinessen und Gesichtspunkte, und ist einfach unbeschreiblich süß. Ausserdem kann man sich einfach köstlich amüsieren xD

    (Für Insider :'D)
    ...ein hervorragendes auditives Gedächtnis...
    ...Nachtschattengewächse...
    ...Filzlauser...
    ...Eltern sind da, um verlassen zu werden...
    ...Lesen beginnt mit dem Zuhören...


    Trotzdem "nur" vier von fünf sternen. Manchmal war mir die Sprache zu derb, außerdem hätte ich auf die Erzählungen aus Germains Intimleben gerne verzcihtet. Und als letzter Punkt: Das Ende hängt mir zu sehr in der Luft.


    Trotzdem einfach lesenswert! Hammer!!

    eure Arika :)

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    MerlinundPaulas avatar
    Da das Buch gewünscht wurde, würde ich es wandern lassen. Allerdings will ich es vorher selbst noch lesen, aber da es ja nicht so dick ist, wird das ja nicht so lange dauern ;)

    Wie das Wanderbuch funktioniert:

    Es gelten die üblichen Wanderbuch- Regeln ;)
    Ich verschicke das Buch an den ersten Teilnehmer der Liste, dann habt ihr 2 Wochen Zeit das Buch zu lesen (falls es länger dauert, bitte Bescheid geben) und schickt es dann an euren Nachfolger weiter, die Adresse erfragt ihr bitte selbst. Behandelt das Buch bitte so, als wäre es euer eigenes! Es ist ein Taschenbuch, deswegen nicht so dolle knicken ;)
    Sollte das Buch verloren gehen, dann teilen sich Sender und Empfänger die Anschaffungskosten für ein neues Exemplar.
    Wenn wir die Liste durch haben, geht das Buch zurück an mich, am besten ihr verschickt es immer als Buchsendung und den Umschlag nicht zu kleben, sonst muss der Empfänger vielleicht drauf zahlen ;)
    Meldet euch bitte kurz im Thread, wenn ihr das Buch verschickt bzw. es erhalten habt, sodass es immer auf dem neusten Stand ist, und ich weiß, wo es sich befindet .

    Am Ende würde mich dann natürlich auch interessieren, wie ihr das Buch fandet ;)

    Teilnehmerliste:
    MerlinundPaula verschickt

    1. leseelfe - fertig
    2. Bücherwurm - fertig
    3. Lizzy1984w - fertig
    4. Cellissima - fertig
    5. Punxie - fertig
    6. SharonBaker - fertig
    7. shivania - fertig
    8.
    9. Lutra - fertig
    zurück an MerlinundPaula
    Buch ist wieder zuhause


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    Anidays avatar
    Hallo liebe Bücherfreunde! Meine Schwester (22) sucht dringend neuen Lesestoff und möchte etwas mit "Das Labyrinth der Wörter" vergleichbares lesen, da sie von dem Buch absolut begeistert war. Ansonsten liest sie hauptsächlich Bücher wie die von Cecelia Ahern oder Alice Sebold. Über ein paar Tipps würde ich mich freuen. Ob in englischer oder deutscher Sprache ist dabei egal, es sollte allerdings einfach geschrieben sein. Trotzdem bitte möglichst keine Jugendbücher und auf keinen Fall Fantasy :)
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    L
    Hallo zusammen, ich war gestern im Kino und habe mir "Das Labyrinth der Wörter" angesehen...jetzt versuche ich verzweifelt die Buchtitel, die im Film geannt werden, zusammen zu bekommen aber abgesehen von "Die Pest" ist leider nicht sehr viel hängen geblieben. Ich hoffe jemand hat ein besseres Gedächtnis als ich:)
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