Marie-Sabine Roger Der Poet der kleinen Dinge

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Inhaltsangabe zu „Der Poet der kleinen Dinge“ von Marie-Sabine Roger

Gérards ganze Liebe gilt der Poesie. Doch leider kann er seine Leidenschaft mit niemandem teilen, da er aufgrund einer Behinderung weder schreiben noch richtig sprechen kann. Nur die Herumtreiberin Alexandra versteht ihn und nimmt ihn ernst. Und da Gérard auch sonst wenig vom Leben hat, schmiedet Alexandra einen abenteuerlichen Plan. Alexandra lebt aus dem Rucksack, jobbt auf einer Hühnerfarm und hat am Bruder ihres Vermieters einen Narren gefressen: Gérard leidet am Down-Syndrom und stellt jede Menge Unfug an, aber er trägt das Herz am rechten Fleck. Und Alexandra traut ihren Ohren nicht, als er eines Tages beginnt, ihr selbstkomponierte Gedichte vorzutragen. Bei ihren Spaziergängen am Fluss lernen die beiden ein anderes Außenseiterpaar kennen: zwei junge Männer, die dort jeden Tag herumhängen und Bier trinken. Das Unmögliche geschieht: Die vier freunden sich an, und plötzlich bietet sich ihnen die Möglichkeit, gemeinsam zu einer Freundin von Alexandra zu reisen - zu viert auf einem alten Motorrad mit Sidecar.

Fängt vielversprechend an und flacht zum Ende hin leider ab. Schade!

— Heldin-mit-Happy-End
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Schöne Geschichte über einen Loser, der glücklicher ist als viele und der schließlich auch wirklich mal das Glück hat, das er verdient.

— walli007
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    Der Poet der kleinen Dinge
    Daphne1962

    Daphne1962

    29. October 2014 um 16:08

    Alexandra ist keine Sesshafte. Eher so eine "Wanderarbeiterin", nur so lange an einem Ort, bis der befristete Arbeitsvertrag ausläuft. Das Aussehen der 30jährigen erinnert eher an einen Jungen. Sie wohnt mit ihrem kleinen Gepäck zur Untermiete. Bei einem mit Problemen behafteten Ehepaar Marlène und Bertrand, die auch noch einen anderen Mieter haben. Bertrands schwestbehinderter Bruder Gèrard, der dort sein Dasein fristet. Aber Gèrard's große Liebe gilt der Poesie. Alexandra freundet sich mit ihm an und wird zu seinem Schicksal. Gèrard liebt das Leben und Popcorn ist seine Leidenschaft und er amüsiert sich, lacht viel und singt lauthals im Haus herum. Marie-Sabine Roger beschreibt liebevoll die kleinen Dinge des Lebens. Auch berücksichtigt sie die benachteiligten und unauffälligen Menschen der Gesellschaft. Deren Anschein oft ein anderes Bild nach Außen vermitteln. Der Schluss kam mir dann aber fast zu schnell daher. Ein Lob aber auch an die Erzählerin.

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