Marie-Sophie Lobkowicz

 4 Sterne bei 37 Bewertungen

Lebenslauf von Marie-Sophie Lobkowicz

Marie-Sophie Anna Kaspara Prinzessin Lobkowicz, wie ihr hergebrachter Adelsname lautet, entstammt einer traditionsreichen süddeutsch-böhmischen Familie. Nach ihrem Studium der Geschichte in Salzburg und Wien war "Ich werde da sein, wenn du stirbst" ihr erstes Buch. Diese selbst erlebte, erschütternde Liebesgeschichte erklomm sofort die Bestsellerlisten und löste ein großes mediales Echo aus.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Marie-Sophie Lobkowicz

Cover des Buches Ich werde da sein, wenn du stirbst (ISBN:9783629320926)

Ich werde da sein, wenn du stirbst

 (33)
Erschienen am 16.01.2015
Cover des Buches Eine kleine Philosophie vom Glück (ISBN:9783629022622)

Eine kleine Philosophie vom Glück

 (3)
Erschienen am 05.10.2010
Cover des Buches Es fühlt sich an wie Gott (ISBN:9783876300917)

Es fühlt sich an wie Gott

 (1)
Erschienen am 01.01.2010
Cover des Buches Juliana (ISBN:9783876302270)

Juliana

 (0)
Erschienen am 15.04.2013

Neue Rezensionen zu Marie-Sophie Lobkowicz

Neu

Rezension zu "Ich werde da sein, wenn du stirbst" von Marie-Sophie Lobkowicz

Schön für zwischendurch..
Tadaavor 3 Jahren

Die Autorin, Marie-Sophie Lobkowicz, schreibt ihre eigene Liebesgeschichte, in der sie einen sehr wichtigen Menschen im Kampf gegen den Krebs verloren hat auf eine sehr schöne und interessante Art und Weise nieder. Abgespielt hat sich diese Geschichte im Jahr 2004. Sie erzählt vom ersten Treffen zwischen ihr und Conte und der 9 monatigen innigen und leidenschaftlichen Beziehung mit sehr viel Liebe zum Detail. So werden alle Unternehmungen, Kurzurlaube, Besuche mitsamt den Sehnsüchten nacheinander in Form von Emails oder Tagebucheinträgen dargestellt. So richtig möchte es anfangs nicht so zwischen den Beiden klappen, da sie sich nicht sicher sein können, ob sie sich nun als Pärchen bezeichnen können oder nicht, denn Sie selbst hat Angst vor dem Tag an dem sie ihn verlieren könnte und er möchte sie nicht in Irgendetwas hineinziehen, wovon er sicher weiß, dass es einfach keine gemeinsame Zukunft geben kann.  Da sie ihre wahren Gefühle aber nicht offen vor ihm aussprechen kann, schreibt sie ihm entweder Emails oder Briefe, in denen sie so gut wie möglich ihre Situation beschreibt.  Und letztendlich ist die Liebe stärker als der Verstand und sie gehen eine Beziehung miteinander ein. Religion spielt für die Beiden eine sehr bedeutende Rolle, da sie sehr oft beten, Gottesdienste besuchen, die Kommunion empfangen und Conte bekam mehrmals eine Krankensalbung.  
Fazit: Insgesamt fand ich das Buch sehr reizend, da es einfach einen kurzen Ausschnitt aus dem Leben von Frau Lobkowicz zusammenfasst und vielen Menschen helfen könnte in solchen Situationen mit dem Verlust von Menschen umzugehen. An manchen Stellen war es für Außenstehende vielleicht etwas schleppend und durch die religiösen Elemente nicht so bedeutsam, wie für die Autorin selbst. Daher hat es mir auch nicht ganz so gut gefallen, aber alles in Allem ist es eine schöne, traurige und liebevolle Liebesgeschichte!

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Rezension zu "Ich werde da sein, wenn du stirbst" von Marie-Sophie Lobkowicz

Diese Liebe kämpfte gegen die Krankheit an, und gewann sie auf ihre ganz eigene Art.
berrydavidvor 4 Jahren

Titel: Ich werde da sein, wenn du stirbst
Autor: Marie-Sophie Lobkowicz
Übersetzer: -
Seitenanzahl: 225 Seiten
Erschienen: 2008
Verlag: Pattloch
Preis: 8,99€ (Amazon)
ISBN: 978-3-629-02174-8
Ausgabe: Hardcover mit Schutzumschlag

Klappentext
Als die Studentin Marie-Sophie den sympathischen Conte kennenlernt, wird ihr schnell klar: Er ist die Liebe ihres Lebens. Doch diese Liebe wird keine Zukunft haben, denn Conte hat Krebs, und er weiß, dass er nicht mehr lange leben wird.
Die beiden beschließen dennoch, ihre Gefühle zu leben, was es auch kosten mag.
Freimütig erzählt Marie-Sophie von der kurzen gemeinsamen Zeit des Glücks, von der Stunde des Abschieds und der alles überwindenden Kraft ihrer Liebe. (Quelle: Amazon)

Meine Meinung
Diese Liebesgeschichte hat mich mehr mitgenommen, als ich erwartet habe! Sie ist dazu noch real, sie ist wirklich passiert!
Diese Liebe kämpfte gegen die Krankheit an, und gewann sie auf ihre ganz eigene Art.
Ich muss jedoch gestehen, das es an einigen Stellen um den heißen Brei geschrieben wurde. Ich bin beim Lesen wirklich eingeschlafen! Zwar nicht, weil es schlecht war, jedoch, weil es an eigenen Stellen langatmig war.
In diesem Buch wird viel über den Glauben gegenüber Gott geredet und ich - als Muslimin - verstand die Hoffnung, konnte mich jedoch nicht damit anfreunden.
Der Schreibstil war anders, ja, ich würde es sogar als ,,alt" betiteln. Man konnte es leider nicht flüssig lesen, aber ich empfand den Schreibstil als eine Art ,,Kunst".
Die zwei Protagonisten sind überaus stark und hoffnungsvoll! Ich bewundere ihre Art, mit der ,,Situation" umzugehen.
Diese Geschichte hat mich durch den Mut, die Hoffnung und die Liebe die dieses Buch ausstrahlte überzeugt!

Lieblingszitat
,,Weil ich noch nie im Leben ein so schönes Geschenk bekommen habe und mir nie etwas schwerer fiel, als es zurückzugeben."

Fazit
Eine reale Geschichte, bei der man nur mitfühlen kann, auch wenn es einige Schwachstellen hat.

Notenvergabe
2-

Weiterempfehlung?
Ja! 

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M

Rezension zu "Eine kleine Philosophie vom Glück" von Marie-Sophie Lobkowicz

Rezension zu "Eine kleine Philosophie vom Glück" von Marie-Sophie Lobkowicz
michael_lehmann-papevor 9 Jahren

Entscheidungen befördern das Leben

Es sind beileibe keine theoretisch-abstrakten philosophischen Abhandlungen, die Marie-Sophie Lobkowitz vorlegt, sondern in der Summe 12 Kurzgeschichten, in denen allgemein altbekannte, ganz einfache Sentenzen und Aphorismen in Momentaufnahmen konkreter Personen und Lebenssituationen anschaulich verdeutlicht werden. Auf eine sprachlich eher leise und sanfte Art, dennoch aber einen tiefen Eindruck hinterlassend.

All dies geschieht auf der Basis der Grundthese der Autorin. Entscheidungen sind es, bewusste und durchaus auch unbewusste, die das Leben von Menschen befördern. Wer keine Entscheidungen trifft, wer sich aus Angst vor Fehlern konkreten Wegen und Festlegungen verweigert, der lebt letztlich nicht wirklich, der wird höchstens gelebt.

In den einzelnen Geschichten veranschaulicht Lobkowitz diese Starre einerseits und den sich öffnenden Fluss des Lebens andererseits an ganz konkreten Lebenssituationen ganz konkreter Menschen. Und sie vollzieht dies in einer empathischen, Emotionen weckenden Sprache und Darstellung, die die Protagonisten der jeweiligen Kurzgeschichten nahe rücken lässt.

Dies zeigt sich bereits in der ersten Geschichte auf.
Unter der Themensetzung „Die Zeit läuft auch, wenn wir stillstehen“ treffen wir auf eine Frau, die ihr eigenes Lebens über Jahrzehnte hinweg der Pflege der dementen Mutter gewidmet hat, die nun erlebt, wie schnell der Körper altert und wie langsam doch die Seele im Lauf der Jahre nur nachkommt. Trotz des eigenen, vorgerückten Lebensalters aber tauchen, höchst empathisch durch die Autorin geschildert, zunächst innere Möglichkeiten, die dem Leben nun durchaus eine andere Wendung zu geben vermögen. Manches mag versäumt worden sein, nie aber ist es zu spät.

In gleicher sprachlicher Qualität und intensiver Atmosphäre treten auch die anderen Geschichten zu je einem Aphorismus, einer Sentenz in den Raum. So wie der Mann, der einerseits die Liebe seines Lebens gefunden hat und anderseits sich mit der Schwangerschaft seiner labilen und eher lebensunfähigen ehemaligen Lebensgefährtin auseinandersetzen muss. Eine Entscheidung, die ihn zwar innerlich von Himmel hoch jauchzend zu Tode betrübt werden lässt, die er aber zunächst dennoch gegen das eigene, vordergründige Glück fällen wird. Mit offenem Ende, denn die neue Liebe, sie will warten. Bis wann?

Auch dieses offene Ende ist eine Qualität der Geschichten. Lobkowitz tritt nicht martkschreierisch konkret für eine Richtung werbend auf. Nur Entscheidungen, die müssen sein, will man leben, führen aber in den Geschichten weder zu einem klaren Happy End noch zu einem Absturz in Depressionen, sondern zu einem Anfang einer offenen Entwicklung.

Ein wunderbarer Stil, der den Leser emotional mit hinein nimmt in die zunächst fremden Lebenssituationen, ihn dann sanft auf das eigene Leben aufmerksam macht und zu guter Letzt eindrucksvoll zu Entscheidungen auch für den eigenen Weg motiviert, welche dem Fluss des Lebens freien Raum anbieten. Die Entscheidung ist eben nur der Anfang von irgendwas, aber dieser Tag ist der Erste vom Rest des Lebens, also ruft das Leben geradezu danach, gestaltet und angenommen zu werden.

Ein wunderbares Buch voller Reiseberichte in das innere und äußere Leben verschiedener Menschen. Emotional dicht in 12 Kurzgeschichten verfasst.

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