Marie Anders

 5 Sterne bei 6 Bewertungen

Lebenslauf von Marie Anders

Marie Anders wurde 1967 in Kirchdorf an der Krems, Oberösterreich geboren. Sie ist in einem internationalen Umfeld mehrsprachig aufgewachsen und hat unter anderem, den Vereinigten Staaten, Russland und Frankreich gelebt, studiert und gearbeitet. Seit kurzem lebt und arbeitet sie wieder in ihrer Heimat, Oberösterreich.

Als "Leseratte" und Autorin liebt sie es, wenn sich Romane und Geschichten, flüssig lesen lassen und sich durch authentische Charaktere auszeichnen.  

Alle Bücher von Marie Anders

Pralinen des Todes

Pralinen des Todes

 (4)
Erschienen am 01.09.2017
Die finnische Socke

Die finnische Socke

 (2)
Erschienen am 01.10.2018

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Rezension zu "Die finnische Socke" von Marie Anders

Wer hat Zugang zu handgestrickten finnischen Socken?
Bellis-Perennisvor einem Monat

In ihrem zweiten Krimi rund um das Team von Quentin Neuner präsentiert uns die Autorin Marie Anders wieder einen fesselnden Fall. 

Diesmal treibt ein Serienmörder in Salzburg sein Unwesen. Allen Opfern ist gemein, dass sie im Umfeld eines Ärztekongresses zu finden sind und, dass sie durch eine exotische Todesart ums Leben kommen. Allerdings scheint der Täter diesem chinesischen Kunstgriff nicht zu vertrauen und sticht den Toten noch mit einer antiken Hutnadel in den Leib. Zusätzlich führt er die Polizei mit einer handgestrickten finnischen Socke, die er den Opfern anzieht, ordentlich in die Irre. 

Die Ermittlungen gestalten sich als mühselig. Viele sind verdächtig und verschweigen Grundlegendes. Doch blöderweise sind die Alibis wasserdicht. Wie hängen die Verstrickungen der beteiligten Personen zusammen?

Nun sind Intuition und Hartnäckigkeit von Neuner und seinem Team gefragt. 

Meine Meinung: 

Quentin Neuner ist ein akribischer Arbeiter und wird von seinen Mitarbeitern geschätzt. Es setzt auf Teamwork und spart nicht mit Lob. Hin und wieder gibt er den Brummbären, doch lässt er sich durch Zimtschnecken aus seiner Höhle herauslocken. Er hat eine Schwäche für die schöne Gerichtsmedizinerin, ist aber aufgrund seiner Scheidung ein gebranntes Kind, und fast zu schüchtern, um sie zu einer Verabredung einzuladen. Auch zwischen Staatsanwalt Lukas und Charlie, Quentins Mitarbeiterin, knistert es leise. Das gefällt mir gut, denn der Job ist die bekannteste Partnervermittlung.

Natürlich dürfen auch nervige Gestalten nicht fehlen. Da ist zum einen der Polizeichef zu nennen, der diesmal auf Kur weilt und aus dem Off, Anweisungen gibt. Und zum anderen Quentins Ex-Schwager, der als Journalist der Polizei und vor allem Quentin das Leben schwer macht. 

Doch auch die Verdächtigen sind teilweise schräge Vögel. Allen voran Doktor Freija Olafsdottir-Hansen, die Quentin nur das Mannweib nennt oder die schrill gekleideten Eliina Mikkonen. 

Der Schreibstil ist fesselnd. Lediglich den Beginn mit dem Vortrag auf dem Ärztekongress finde ich eine Spur zu lang. Allerdings gibt sie die Stimmung eines Symposions, das durchaus langweilig sein kann, gut wieder.

Die Beschreibung von Salzburg, seiner Sehenswürdigkeiten und Kaffeehäuser lassen mein Herz höherschlagen. Ich fühle mich in die Mozart-Stadt versetzt.

Eine klitzekleine Ungenauigkeit ist mir dennoch aufgefallen: In Österreich gibt es kein 11. Und 12. Klassen im Schulsystem. Wir haben vier Klassen Volks(=Grund)schule und dann wird wieder bei eins mit der Zählung begonnen. Das Gymnasium hat acht Klassen, die berufsbildenden 9 Klassen bis zur Matura (Abitur). 

Ein kleiner Anachronismus ist das Cover. Man sieht, statt einer Salzburger Ansicht, eine finnische. Das macht zusätzlich noch neugierig und passt perfekt zur Handlung, denn in diesem Krimi ist wenig so wie es scheint. 

Ich habe diesen Krimi an einem Tag gelesen, weil er mich so gefesselt hat. Die Autorin wird man sich merken müssen.  

Fazit: 

Ein fesselnder Krimi, dem ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung gebe.


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S

Rezension zu "Die finnische Socke" von Marie Anders

Ein Krimi für Salzburg Fans und die, die es werden wollen!
SarahSussvor 2 Monaten

Der zweite Fall von Quentin Neuner und seinem sympathischen Team war sehr gut zu lesen. Auch in diesem Krimi ist es der Autorin wieder gelungen, mich zu fesseln. Dieses Mal haben es die Ermittler mit einem Serienmörder zu tun, der nicht davor zurückschreckt die Ermittler an der Nase herumzuführen. Wie viele Morde müssen noch passieren, ehe sie dem Täter auf die Spur kommen? Marie Anders hat es auch in ihrem zweiten Krimi geschafft, den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrechtzuerhalten. Als Salzburgerin fand ich die Schauplätze sehr authentisch und die freundliche Art und Weise, wie der etwas brummige Inspektor mit seinem Team arbeitet, ist erfrischend. So mancher würde sich ein solches Arbeitsklima wünschen. Ein gelungener zweiter Krimi, den ich gerne weiter empfehle. 


Ich habe ihn an zwei Abenden ausgelesen! Irgendwie unblutig und trotzdem bekam ich phasenweise eine Gänsehaut.

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Rezension zu "Pralinen des Todes" von Marie Anders

Wer hat den Frauenhelden vergiftet
Bellis-Perennisvor 3 Monaten

Der umtriebige Marc Bergmann wird auf einer Parkbank sitzend tot aufgefunden. Schnell ist klar, dass der Mann mit einer Praline vergiftet worden ist. Wer kennt die Gewohnheiten des Frauenhelden besser als Ehefrau oder Geliebte? 

Inspektor Quentin Neuner muss sich durch das komplexe Privatleben des Toten durcharbeiten. Bergmann ist nicht nur verheiratet, sondern hat eine Verlobte und gut ein halbes Dutzend Geliebte, die einer straffen Zeiteinteilung bedürfen. Bei der Durchleuchtung des Umfelds stößt die Polizei noch auf einen russischen Gangsterboss, der mit dem Ermordeten Geschäfte gemacht hat. Doch auch der Schwiegervater, Inhaber einer Baufirma, hätte ein Motiv: Der liebe Schwiegersohn wollte die Firma an sich reißen und anschließend Gewinn bringend verkaufen. 

Einige der Verdächtigen haben ein wasserdichtes Alibi und sind bald aus dem Rennen. Haben Quentin Neuner und sein Team etwas übersehen? 

Meine Meinung: 

Ein unblutiger Krimi, der ohne Verfolgungsjagden und unnötige Äktschn auskommt. Hier wird sachlich ermittelt. Quentin und sein Team machen ihre Arbeit, sind vor Fehlern nicht gefeit und müssen sich, da das Opfer ein B-Promi in Salzburg ist, mit der Presse, dem Polizeipräsidenten und dem Bürgermeister herumschlagen. Da trifft es sich gut, dass der Staatsanwalt Quentins Freund ist. Überhaupt fehlen hier die üblichen Querelen in der Dienststelle, was angenehm auffällt. Die einzige Ungereimtheit, die ich orte, ist das Naheverhältnis von Ermittler und Staatsanwalt zu einer Verdächtigen, die eine ehemalige Schulkollegin der beiden ist. 

Dieser Krimi besticht durch spannende Verstrickungen und fesselnde authentische Dialoge. Für das nötige Lokalkolorit sorgt der Streifzug durch Salzburg. 

Fazit: 

Diesen gelungenen Krimi kann ich allen Freunden eines unblutigen Krimis nur empfehlen. Gerne gebe ich 5 Sterne.

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