Marie Andrevsky

 4.8 Sterne bei 19 Bewertungen
Autor von Wiener Menuett, Wiener Intermezzo und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Marie Andrevsky

Marie AndrevskyWiener Menuett
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Wiener Menuett
Wiener Menuett
 (5)
Erschienen am 01.01.2006
Marie AndrevskyWiener Intermezzo
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Wiener Intermezzo
Wiener Intermezzo
 (4)
Erschienen am 01.08.2007
Marie AndrevskyDer geheimnisvolle Ring
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Der geheimnisvolle Ring
Der geheimnisvolle Ring
 (3)
Erschienen am 22.04.2011
Marie AndrevskyWiener Intermezzo. Sonderpreis bis 31.12.2012, danach 3,99
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Wiener Intermezzo. Sonderpreis bis 31.12.2012, danach 3,99
Marie AndrevskyLiebe und andere Verbrechen 1 - Geschichten mit und ohne Happy End
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Marie AndrevskyAnja und die Liebe. Historischer Liebesroman
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Marie AndrevskyAlt-Wiener Weihnachtsbäckerei. 33 traditionelle Rezepte - Sonderpreis bis 31.12., danach 4,99
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Neue Rezensionen zu Marie Andrevsky

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ElkeKs avatar

Rezension zu "Wiener Menuett" von Marie Andrevsky

Rezension zu "Wiener Menuett"
ElkeKvor 2 Jahren

Inhaltsangabe:

Zur Zeit Maria Theresia in Wien: Christina Brenner, jung, wohl erzogen, aber eigentlich verarmt, begegnet Stefan von Winterfeld kurz vor ihrer Verlobung mit Axel von Rödern, einem hochverschuldeten Spieler auf einem Fest.

Stefan, vom Leben verwöhnt und ein Lebemann, Günstling der Kaiserin, verliebt sich auf der Stelle in sie und kann sie ihrem Verlobten „abluxen“, indem er für ihn die Spielschulden bezahlt. Im Gegenzug soll Stefan Christina heiraten. Die Situation ist heikel für die junge Frau und sie willigt in die Heirat an.

Während Stefan sich am Ziel seiner Träume glaubt, zeigt Christina ihm jedoch die kalte Schulter und hält ihn auf Distanz. Und nicht nur das: Plötzlich taucht eine Arabella von Kernberg auf, die Christina um ihren kleinen Finger wickelt und sie somit in eine gefährliche Situation bringt. Aber auch noch andere Personen scheinen das junge Glück nicht gönnen zu wollen, allen voran ein Vorfall in Ungarn, der Stefan zum Verräter macht.

Wird Christina ihren Gefühlen doch noch sicher? Kann Stefan ihr Herz erobern?

Mein Fazit:

Die Autorin Marie Andevsky hat eine bezaubernde historische Liebesgeschichte geschrieben, die in allen Punkten glaubwürdig ist. Nicht nur, das Nebenbuhler mit viel Geld aus dem Rennen gestochen wird, ist nicht ungewöhnlich. Auch Stefan von Winterfeld, anfänglich mir etwas unsympathisch, ist in meinen Augen eine authentische Person, wohlweislich, das er natürlich von der Autorin erfunden wurde.

Desweiteren hat die Autorin viel über die Zeit der damaligen Kaiserinnen-Zeit geschrieben, über die Gepflogenheiten, Mode, Etikette und Moral. Das hat mich sehr beeindruckt, denn dabei ist die Geschichte flüssig und leicht zu lesen und zu verfolgen. Dabei kam der Humor nicht zu kurz und hat mir das eine oder andere Mal ein Schmunzeln aufs Gesicht gezaubert.

Die Protagonisten sind mit ihren Charaktereigenschaften glaubhaft und sympathisch, ihre Handlungsweisen nachvollziehbar und die Geschichte selbst war nicht unbedingt immer vorhersehbar. Es bot mir ein schönes Lesevergnügen und ich kann das Buch zu 100% empfehlen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung im September.

Es hat 5 von 5 Sternchen verdient!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus Mai 2009.

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Rezension zu "Wiener Intermezzo" von Marie Andrevsky

Rezension zu "Wiener Intermezzo"
ElkeKvor 2 Jahren

Inhaltsangabe:

Clara von Fallersberg ist trotz ihres jugendlichen Aussehens bereits schon zwanzig, als sie auf Baron Rudolf von Krieglach trifft. Claras Eltern versuchen sie aus egoistischen Gründen an den reichsten Mann zu verschachern, dennoch kommt Rudolf dem elterlichen Komplott in die Quere. Er als Ehrenmann sieht sich nicht anders zu helfen als Clara sofort zu ehelichen.

In Wien zurück möchte Rudolf die Ehe gleich annullieren lassen. Allerdings möchte er Clara auch nicht in ihr herzloses Elternhaus zurückschicken. Da für Clara die Musik sehr wichtig ist, vereinbaren sie, das sie sich einen neuen Ehemann aussuchen darf und wenn sie ihn gefunden hat, wird die Ehe annulliert.

Rudolfs bester Freund Stefan von Winterfeld lädt das Paar zum Essen ein und Clara gibt ein kleines privates Konzert. Sie weiß nicht, das der Hofkompositeur von Gluck anwesend ist. Als er sie spielen hört, lädt er sie zu ein paar gemeinsamen Stunden der Musik ein und protegiert sie. Clara ist glücklich, denn Cemballo spielen war schon immer ihr größter Wunsch.

Während sich Rudolf immer mehr und mehr in seine Frau verliebt, vertieft sie sich in die Musik. Als die unheilvolle Krankheit „Schwarze Blattern“ Wien erreicht, ist es jedoch um Clara geschehen: Sie ist ebenso erkrankt! Kann sie dem Tod von der Schüppe springen? Wird sie ihr Konzert vor der kaiserlichen Familie noch geben können? Rudolf jedoch hat nur eines im Kopf: Das seine Frau die Krankheit überlebt!

Mein Fazit:

Die Autorin hat wieder mal ein wundervolles Buch um Liebe, Leidenschaft und Dramatik geschrieben. Hätte ich nicht so viel Streß um die Ohren gehabt, hätte ich das Buch wesentlich schneller ausgelesen. Mit einem Hauch von Ironie und einem glaubwürdigen Hintergrund erzählt sie die Geschichte um Clara und Rudolf.

Mir hat es sehr auch sehr gut gefallen, das die Sprache durchaus der Zeit angemessen schien. Einige Worte musste ich nachschlagen oder verstand die Bedeutung erst im Satz-Zusammenhang. Auch Rudolf ist meines Erachtens nach ein ausgesprochen ehrenhafter Mann, dessen Beweggründe nachvollziehbar und verständlich sind.

Clara erlebte ein Martyrium in ihrem Elternhaus. Sie wurde von lieblosen -gar kaltherzigen- Eltern großgezogen, die im Grunde nur eines wollten: Sie so reich wie möglich zu verheiraten, damit es ihnen besser ging. Der Vater ging sogar so weit und prügelte seine Tochter. Sein Schicksal in dieser Geschichte hat er mehr als nur verdient.

Diese unterschiedliche Persönlichkeiten von Clara und Rudolf machen diesen Roman zu einem wahren Hochgenuss. Ein wunderschöner historischer Liebesroman, den ich von ganzem Herzen empfehlen kann. Von mir bekommt er 5 von 5 Sternchen.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus September 2009.

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Tanja Asmuss avatar

Rezension zu "Wiener Intermezzo" von Marie Andrevsky

Rezension zu "Wiener Intermezzo" von Marie Andrevsky
Tanja Asmusvor 9 Jahren

Seufz, gerade habe ich das Buch zur Seite gelegt, und das Lesen hat mir doch so viel Spaß gemacht.
Wiener Intermezzo beinhaltet wirklich alles, was ein Liebesroman haben muss. Marie Andrevsky wurde zu recht auf den zweiten Platz des Newcomer 2006 im Genre Liebesroman gewählt.

Wir befinden uns im Jahre 1762 in Wien. Der Leser findet sich also im Barockzeitalter wieder. Clara von Fallersberg wird von ihren Eltern geschlagen und gedemütigt, und nichts kann sie ihren Eltern recht machen. Nicht mal einen Funken Liebe erfährt sie in ihrem Elternhaus. Der Vater ist ein Spieler, der das ganze Geld verzockt. Die Mutter hält sich regelmäßig Liebhaber und macht sich nichts draus, dass Clara diesem Treiben zusehen muss.
Durch die Spielschulden hecken die Eltern einen intriganten Plan aus.
Sie sind zu einem Gesellschaftsabend bei Herzog von Weiden eingeladen. Clara soll den Herzog im Zimmer überraschen und ihn in eine verfängliche Situation bringen, wo ihre Eltern ihn dann erwischen. Der Herzog wäre so gezwungen Clara zu heiraten und die Eltern würden weiterhin Geld haben.
Aber das Schicksal will es anders und Clara läuft dem Baron Rudolf von Krieglach tränenüberströmt in die Arme. Der Baron will die junge Clara trösten und führt sie in sein Zimmer, doch die Eltern nutzen sofort die Chance und überraschen die beiden. Rudolf muss nun die kindliche Clara heiraten und schwört sich sobald sie zuhause sind, diese Ehe auch zu annulieren. Sein Mitleid hält ihn aber ab und so schließen die beiden einen Pakt.

Die Autorin lädt ein zum träumen, hoffen und bangen. Es ist perfekt recherchiert, da die Autorin selber aus Wien stammt und sich dazu für Geschichte, Kunstgeschichte und Völkerkunde interessiert. In dem Roman sind zu der fiktiven Liebesgeschichte auch wahre Begebenheiten eingeflochten, was den Roman lesenswert macht und ihm die besondere Note verleiht. Den geschichtlichen Hintergrund findet man auch auf der Website der Autorin:
http://www.andrevsky.com/ andrevsky_WienerIntermezzo.htm l

Auch ist das Ganze realitätsnah beschrieben worden. Ob nun die schwarzen Blattern (Pocken), die nicht nur die ärmliche Bevölkerung heimsucht oder die medizinische Versorgung, die ja damals noch nicht so weit entwickelt war, die Musik mit vergessenen Musikinstrumenten wie dem Cembalo - man findet sich wirklich beim Lesen in einem anderen Zeitalter wieder. Marie Andrevsky hat im übrigen einen weiteren Roman aus der gleichen Epoche geschrieben. "Wiener Menuett", den ich mir mit Sicherheit auch zulegen werde! Besonders hat mir die Sprache gefallen, die in der Barockzeit herrschte, und die auch die Autorin verwendet hat. Frauen wurden schon allein durch die Sprache höflich behandelt und der angehauchte Handkuss rundete den Respekt vollendet ab. Ich liebe dieses Zeitalter und konnte mich dem flüssigen Schreibstil völlig hingeben.

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