Marie Anhofer Beziehung Nr.18

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Inhaltsangabe zu „Beziehung Nr.18“ von Marie Anhofer

Die Autorin zeichnet mit freimütiger Offenheit das Psychogramm der Beziehung zwischen einem Mann und einer ihm völlig ergebenen Frau, die an der immer deutlicher sich entwickelnden Dreiecksbeziehung zerbricht und sich unter größten existenziellen und seelischen Nöten wieder auf den Weg ins Leben macht. Ein autobiografischer Roman über die Destruktion einer Persönlichkeit bis zum völligen gesellschaftlichen Abstieg ein Lehrstück über obsessive Liebe und ihre möglichen Folgen.

Sehr tiefgründiges ergreifendes Buch...

— Nicol74
Nicol74

Tiefgründig und bewegend

— ZauberFeder
ZauberFeder

Eine bewegende Schilderung einer obsessiven Liebe bis zur Aufgabe der eigenen Persönlichkeit!

— Antika18
Antika18

Erschreckend, traurig stimmend, Mitleid hervorrufend, deprimierend, und leider auch langweilig... :-/

— Janine2610
Janine2610

ein Buch, das mich emotional sehr angesprochen und zum Nachdenken angeregt hat.

— Slaterin
Slaterin

Tolles Buch, nachdenkenswert, aufrüttelnd.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Bewegend, offen, eindrucksvoll und mit einer Botschaft, die die Augen öffnet!

— Floh
Floh

Gänsehaut, Herzklopfen, Erschaudern, Ungläubigkeit - dieses Buch verändert das Leben und lässt einen nicht mehr so schnell los!

— Julia_20
Julia_20

Ein Buch, dass man nicht aus der Hand lesen kann. Ein Wechselbad der Gefühle, mit einem Überlebenskampf der seinesgleichen sucht."

— Lenchi
Lenchi

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  • sehr ergreifender biographischer Roman

    Beziehung Nr.18
    Nicol74

    Nicol74

    10. July 2015 um 10:02

    Diese autobiografische Geschichte von Marie Anhofer, welche in eine so starke Abhängigkeit zu einem Mann geraten ist und damit nicht nur Vertrauen sondern beinahe auch ihr Leben verloren hat. Das Cover hat mir erst gar nichts gesagt, im Nachhinein kann ich aber sagen, es passt sehr gut. Ebenso der Titel!!! Es ist sehr flüssig und spannend geschrieben und hat und mich total in den Bann gezogen...zumal ich eine sehr sehr ähnliche Lebenserfahrung machen musste...Daher hat es mich besonders ergriffen. Leider ist es oft so im Leben...Das Buch regt sehr zum Nachdenken an, vorallem diejenigen, die in einer ähnlichen Situation sind/waren. Ich finde es sehr mutig, dass die Autorin das Buch geschrieben hat, so kann sie vielleicht anderen helfen und ich denke, dass sie so vor allem sich helfen konnte, das Ganze zu verarbeiten. Leider findet man nach solchen Erlebnissen selten Vertrauen zurück. Die Autorin hat zur eigentlichen Geschichte noch ein Nachwort verfasst, indem sie erzählt, wie es danach weiter ging und wie sie jetzt handeln würde. Mich haben diese Nachworte sehr nachdenklich gestimmt und teilweise "wachgerüttelt" Danke für dieses tolle ergreifende Buch!

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  • in sehr ergreifender autobiografische Roman

    Beziehung Nr.18
    lenar

    lenar

    19. November 2014 um 18:36

    Cover: Das Cover passt mir wirklich gut zum Inhalt des Buches. Das schwarze strömt genau die passende Stimmung aus und auch das Mädchen, dass im Licht sitzt passt sehr gut. Man sieht, dass es dem Mädchen nicht gut geht und das es verzweifelt ist und auch das passt gut zum Inhalt. Meine Meinung: Vorweg muss ich sagen, dass ich es sehr schwierig finde, einen autobiografischen Roman zu bewerten, da es vom Autor ja nicht ausgedacht ist, sondern der Autor hat es selbst erlebt. Als erstes muss ich sagen, dass man das Buch nicht so weg legen kann, denn es ist sehr bedrückend geschrieben und regt zum Nachdenken an. Ich finde es sehr mutig, dass die Autorin das Buch geschrieben hat, so kann sie vielleicht anderen helfen und ich denke, dass sie so vor allem sich helfen konnte, das Ganze zu verarbeiten. Der Stil der Autorin ist ein leichter Schreibstil, sie lässt die Leser in ihre Gedanken und lässt den Leser mitfühlen. Durch ihren Schreibstil wird die Geschichte noch intensiver und beklemmender, denn man hat das Gefühl in der Situation zu sein. Stellenweise habe ich Gedacht, dass sie sehr naiv gehandelt hat, aber ich glaube, so etwas ist immer schwer zu beurteilen, wenn man nicht selber mal in solch einer Situation war. Die Autorin hat zur eigentlichen Geschichte noch ein Nachwort verfasst, indem sie erzählt, wie es danach weiter ging und wie sie jetzt handeln würde. Fazit: „Beziehung Nr.18“ ist ein sehr ergreifender autobiografische Roman. Es hat eine sehr bedrückende Stimmung. Die Autorin Marie Anhofer hat einen leichten Stil, der dem Leser Einblick in ihre Gedanken bringt.

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  • Tiefgründig und bewegend

    Beziehung Nr.18
    ZauberFeder

    ZauberFeder

    Da es schon einige gibt die den Inhalt mit angegeben haben, beschränke ich mich einfach mal nur auf meine Eindrücke des Buches. Das Cover: Das Cover hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Im Mittelpunkt steht die Frau welche sehr viele Emotionen herrüber bringt, was sehr gut zum Buchinhalt passt! Der Spottlight setzt das Ganze noch einmal in Szene. Sprache: Ich tat mich Anfangs sehr schwer mit dem Schreibstil. Was aber generel bei mir bei autobiografische Texte so ist. Inhalt: bewegend und tiefgründig kommt das Ganze am Schluss herrüber. Ich fand die ganzen Lügen am Anfang mehr als merkwürdig. Warum lügt eine Frau einen Mann an das sie im Krankenhaus läge, das über Wochen ... Erstens ohne das er etwas merkt, zweitens ohne das sie wirklich Gewissensbisse hat? Wieso bezieht diese Frau dann eine zwielichtige Freundin mit ein, wo sie sich doch mittlerer Weile bewusst ist, dass diese frau ihr netzt aus Lügen spinnt um im Mittelpunkt und als Bessere da zu stehen? Wie kann man sich so schnell in Jemanden verlieben, den man nie gesehen hat, nur übers Internet kennt? Das ging für mich alles ziehmlich schnell! Kopfschütteln lies mich auch die Tatsache dass die Protagonisten sich mit solcher Naivität in eine Beziheung stürzt obwohl sie nicht weiß wass sie wiklich von dem Andern halten soll, allein das ungute Gefühl hätte sie doch vorsichtig werden lassen müssen. Die Emotionen waren jedoch mehr als tiefgründig und haben dafür gesorgt das ich das Buch zuende lese. War es eine Emotionale ABhängigkeit aufgrund des verlustes des geliebten Mannes, dass sie diese Beziehung/Abhängigkeit einging? Darüber muss sich wohl jeder selbst ein Urteil bilden! Es regt zum nachdenken an und lässt den Leser mit vielen fragen zzurück, die vielleicht auch das eigene Leben betreffen!

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    • 3
  • Liebe ... oder Selbstzerstörung?

    Beziehung Nr.18
    Antika18

    Antika18

    31. May 2014 um 10:42

    Marie hat ihren Lebensgefährten durch einen plötzlichen Tod verloren. Viele Jahre hat sie gebraucht, um diesen Verlust zu verkraften. Und nun ist sie seit 5 Jahren Single und lebt mit ihrem Sohn allein. Durch Zufall gerät sie eines Tages auf eine Chat-Seite im Internet und lernt dort Mark kennen. Sie fühlt sich zu diesem sympathischen, netten und charmanten Mann hingezogen und lässt sich auf eine Beziehung mit ihm ein. Schnell merkt Marie, dass Mark auch eine andere Seite hat. Er ist äußerst dominant, selbstbezogen und geltungsbedürftig. Um Mark nicht zu verlieren, versucht Marie sich seiner Wunschvorstellung einer perfekten Frau anzupassen - und gibt sich dabei selbst auf. Meine Meinung : Offen, mutig und schonungslos sich selbst gegenüber erzählt Marie ihre Geschichte einer Liebe, welche sie an den Abgrund ihrer Existenz gebracht hat. Innerlich zerrissen zwischen dem Bedürfnis nach Liebe und Geborgenheit und ihren vorhandenen Zweifeln und der Vernunft, verändert sie sich zunehmend. Um diese Liebe und dieses Gefühl der Zweisamkeit zu erhalten, gibt sie ihre eigene Persönlichkeit und ihre materielle Sicherheit komplett auf. Und am Ende ist sie so tief gesunken, wie es tiefer eigentlich gar nicht gehen kann. Jeder “ normal “ denkende Mensch würde so manches Mal sagen: “ Mensch Mädel, was bist du doch naiv!” Aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass der Verstand sich einfach ausschaltet. Man sieht die Absurdität seines eigenen Verhaltens nicht - und will es auch gar nicht sehen! Auch Marie schreibt, dass sie erst mit professioneller Hilfe die Rückkehr in die Normalität geschafft hat. Obwohl der Weg dorthin sehr schwer war und noch lange nicht am Ende ist. Diese Frau verdient meinen absoluten Respekt und ich verneige mich vor ihr! Fazit: Lest dieses Buch und hofft, dass ihr niemals in eine solche Abhängigkeit rutscht.

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  • Veränderungen sind das Allerwichtigste

    Beziehung Nr.18
    Janine2610

    Janine2610

    Buchrückseite: Eine Frau, ein Mann, ein Flirt im Chat. In der realen Begegnung wird aus Verliebtheit Leidenschaft. Er spricht von Heirat und Kindern, doch sein rätselhaftes Verhalten lässt sie zweifeln. Sie merkt schon bald: Eine andere Frau ist im Spiel. Dennoch plant sie mit ihm eine gemeinsame Zukunft. Doch auch sie hat ein Geheimnis vor ihm, das sie mehr und mehr belastet... Meine Meinung: Die Autobiografie Beziehung Nr.18 hat mich leider nicht besonders vom Hocker gerissen. Natürlich war es erschreckend, zu lesen, was die Autorin mit der Internet- bzw. Chatbekanntschaft Mark aus Niederösterreich alles mitgemacht hat. Auch ihre sogenannte Freundin Gudrun war Eine, die sie mehr hinuntergezogen hat, als sonst was... Teilweise musste ich wirklich den Kopf schütteln über das Verhalten und Denken der Schreiberin. Für einen Menschen mit gesunden Gedanken ist Derartiges unvorstellbar - ich würde sogar sagen, dass es an psychischer Selbstverletzung grenzt und genau das hat letzten Endes dann ja auch körperliche Ausdrucksweisen "provoziert". Natürlich empfand ich beim Lesen lange Zeit einfach nur noch Mitleid und Traurigkeit, am liebsten wäre es mir gewesen, ins Buch zu "hüpfen" und sie dort herauszuholen, aus ihrem Denken, Handeln und sie von ihrem Weltbild abzubringen, das damals scheinbar sehr beschränkt war. Irgendwann hatte ich einen Punkt im Buch erreicht, wo es mir dann einfach nur noch gereicht hat, und ich von diesen negativen Dingen nichts mehr lesen wollte. Gott sei Dank hat sich die Schreiberin dann irgendwann Hilfe geholt, und hat begonnen, ihr Leben zu ändern. Diese Veränderung hat bewirkt, dass sie aus ihrem (richtig tiefen) Loch langsam aber doch einen Weg gefunden hat, herauszukommen. So hat die Erzählung dann doch einen positiven Ausgang gefunden, der bei mir glücklicherweise, wider Erwarten, keinen unguten Nachklang hinterlassen hat. Alles zusammengenommen, will ich das Buch aber trotzdem nicht unbedingt weiterempfehlen. Es war großteils leider einfach nur deprimierend und langweilig zu lesen.

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    • 2
    parden

    parden

    28. May 2014 um 23:23
  • Buchverlosung zu "Beziehung Nr.18" von Marie Anhofer

    Beziehung Nr.18
    MarieAnhofer

    MarieAnhofer

    Ein liebes Hallo an alle Bücherfreunde!  Ich verlose 15 Bücher von meinem autobiografischen Roman „Beziehung Nr.18“. Mein Zielpublikum ist zwischen 25 und 55 Jahre alt und (vorwiegend) weiblich. Warum vorwiegend weiblich? Deshalb, weil es in "Beziehung Nr.18" um eine abhängige Liebesbeziehung geht. Besonders häufig sind Frauen von dieser Abhängigkeit betroffen - die Gründe sind vielfältig. Abhängigkeit ist leider ein weit verbreitetes und komplexes Phänomen, ein Zusammenspiel vieler (ungünstiger) Faktoren. *Wie fühlt es sich an, wenn das Herz „JA“ sagt, der Verstand jedoch ein immer lauteres "NEIN“ ruft? *Wie fühlt es sich an, wenn man in den Sog der Abhängigkeit geraten ist? *Wie fühlt es sich an, wenn man plötzlich Dinge in seinem Leben tut, die  gegen jegliche Vernunft spricht? „Beziehung Nr.18“ gibt Einblick in diesen perfiden Teufelskreis, den man als Betroffener nur selten selber durchschaut und der selbst mit externer Hilfe nur langsam zu durchbrechen ist. Klappentext: Eine Frau, ein Mann, ein Flirt im Chat. In der realen Begegnung wird aus Verliebtheit Leidenschaft. Er spricht von Heirat und Kindern, doch sein rätselhaftes Verhalten lässt sie zweifeln. Sie merkt schon bald: Eine andere Frau ist im Spiel. Dennoch plant sie mit ihm eine gemeinsame Zukunft. Doch auch sie hat ein Geheimnis vor ihm, das sie mehr und mehr belastet … Die Autorin zeichnet mit freimütiger Offenheit das Psychogramm der Beziehung zwischen einem Mann und einer ihm völlig ergebenen Frau, die an der immer deutlicher sich entwickelnden Dreiecksbeziehung zerbricht - und sich unter größten existenziellen und seelischen Nöten wieder auf den Weg ins Leben macht. Ein autobiografischer Roman über die Destruktion einer Persönlichkeit bis zum völligen gesellschaftlichen Abstieg - ein Lehrstück über obsessive Liebe und ihre möglichen Folgen. Leseprobe: http://www.amazon.de/Beziehung-Nr-18-Marie-Anhofer-ebook/dp/B00H2N7RBI/ref=tmm_kin_title_0 Für das Gewinnspiel ist folgende Frage zu beantworten: Wie nennt man in Österreich „die Decke eines Raumes“? a) Pafon b) Plafond c) Beton Die 3 besten/ansprechendsten/interessantesten Buchbewertungen erhalten am Ende je einen € 25,-- amazon Gutschein!! Ich freue mich auf zahlreiches Interesse! Mit lieben Grüßen Marie Anhofer www.marie-anhofer.com

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    • 197
  • Respekt

    Beziehung Nr.18
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. May 2014 um 18:22

    Beziehung Nr. 18 beschreibt die Autorin ihren Weg in eine abhänige Beziehung. Es ist ein sehr mutiges und ehrliches Werk, denn wer gibt dies schon ehrlich zu. Deshalb habe ich große Achtung vor der Autorin. Seht genau schildert sie wie es dazu kam. Nachden ihr Lebensgefährte gestorben ist, findet sie nach 5 Jahren Trauerphase über das Internet Mark. Zuerst klingt alles sehr gut, er scheint ehrlich zu sein, liebevoll und verständnis zu haben. Man schreibt sich und telefoniert. Marie möchte mehr Zeit, doch Mark drängelt. Um ihn nicht zu verlieren, gibt sie alles auf und verliert alles. Doch nach einen sehr beschwerlichen Weg findet sie wieder ins Leben und zeigt ihre Stärke.   Marie Anhofers Buch hat mich sehr bewegt. Ihr Wunsch nach Geborgenheit und Glück ist sehr verständlich. Aber es zeigt auch wie schmal der Grad ist, wenn dies einer für sich nutzt und den anderen ausnutzt. Wer dies nicht rechtzeitig erkennt, allein ist, kann schnell in eine abhängige Beziehung stolpern und viel verlieren. Dies schildert Marie Anhofer sehr offen. Aber die Autorin zeigt auch Wege auf, wie man es schafft, obwohl es fast zu spät ist. Fazit: Die Autorin verdient meinen Respekt für dieses ehrliche und mutige Buch. Ich kann es nur jedem empfehlen, der nicht so richtig versteht, wie ein Mensch in eine abhänigige Beziehung geraten kann und so schwer sich davon lösen.

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  • Schonungsloser Kampf

    Beziehung Nr.18
    Lenchi

    Lenchi

    Klappentext: Eine Frau, ein Mann, ein Flirt im Chat. In der realen Begegnung wird aus Verliebtheit Leidenschaft. Er spricht von Heirat und Kindern, doch sein rätselhaftes Verhalten lässt sie zweifeln. Sie merkt schon bald: Eine andere Frau ist im Spiel. Dennoch plant sie mit ihm eine gemeinsame Zukunft. Doch auch sie hat ein Geheimnis vor ihm, das sie mehr und mehr belastet ... Fazit: Ein Buch, dass mich nicht mehr losgelassen hat und welches ich in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Sprache der Autorin ist sehr leicht zu lesen, flüssig und einfach. Kopfschüttelnd verbrachte ich so manche Szene, ungläubig mit welcher Naivität sich die Protagonistin in ihr Liebesleben stürzt. Nichtsdestotrotz ein erschütternder und wahrer Bericht über die Höhen und Tiefen des Lebens mit einem Überlebenskampf der bewundernswert ist. Der Autorin ist alles gute zu wünschen, jedoch ist nach diesem Tatsachenbericht klar, dass sie auf der Gewinnerseite steht. Ein tolles Buch, einfach zu empfehlen. Verlag tredition GmbH, Hamburg, Taschenbuch EUR 15,90

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    • 2
  • Und der Albtraum begann mit einem einfachen"Hallo"...

    Beziehung Nr.18
    Julia-K

    Julia-K

    ...in einem Chat Das Buch hat absolut 5 Sterne verdient, denn die Autorin hat es geschafft, dem Leser / der Leserin ihren autobiografischen Roman nahe zu bringen und zwar in einer Form, bei der man, selbst wenn man das Buch schon bereits zu Ende gelesen hat, anfängt sich zu fragen: Wie konnte es nur so weit kommen, warum hat sie es getan, warum hat sie so gehandelt, warum hat er so agiert, wie er agiert hat, wie sahen ihre Gefühle genau in diesem Moment aus, warum...warum... War es Liebe oder war es viel mehr als das - ABHÄNGIGKEIT..!!? Die Autorin hat es geschafft mich vollends "mitzunehmen" und ich habe mit ihr mitgefühlt und mitgelitten!!! Dies war übrigens mein erster autobiografischer Roman und zuerst wusste ich auch nicht, was mich wohl erwartet! Aber auch wenn das Thema natürlich kein schönes ist, habe ich doch jede Seite genossen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und ob denn auch HOFFENTLICH bald endlich mal wieder bergauf geht... Vollster Respekt, vor allem aber auch dafür, dass am Ende immer noch ein Licht gesehen wurde, welches Hoffnung erscheinen ließ!!!

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    • 2
  • Vielleicht eine Hilfe zur Selbsthilfe... für die Autorin und für Betroffene!

    Beziehung Nr.18
    Floh

    Floh

    12. May 2014 um 16:57

    Ich habe noch nie eine Rezension zu einer Biografie oder Lebensgeschichte verfasst. Ich muss zugeben, dass es mir auch nicht leicht fällt, dass Niedergeschriebene und das Verfassen des Erlebten eines Autors zu bewerten. Da in einer Biografie verarbeitet wird, was einem Menschen widerfahren ist, finde ich es grotesk dieses Verfassen und die Form der Darstellung zu "besternen"... Der Klapptext: "Eine Frau, ein Mann, ein Flirt im Chat. In der realen Begegnung wird aus Verliebtheit Leidenschaft. Er spricht von Heirat und Kindern, doch sein rätselhaftes Verhalten lässt sie zweifeln. Sie merkt schon bald: Eine andere Frau ist im Spiel. Dennoch plant sie mit ihm eine gemeinsame Zukunft. Doch auch sie hat ein Geheimnis vor ihm, das sie mehr und mehr belastet …" Zum Inhalt: Die Autorin Marie Anhofer berichtet sehr offen in "Beziehung Nr. 18" wie es zu diesem Buch überhaupt kommen konnte. Alles begann, wie so oft, mit einem einfachen Chat. Nur aus Spaß und Neugierde. Fatal, wie sich für Marie später herausstellt. Marie hat den Todesfall ihres Lebenspartners nur schwer überwunden und kann nach knapp 5 Jahren sich neuen Kontakten hingeben. Schnell lernt sie den sinnlichen und charmanten Mark im Internet kennen, es entwickelt sich reger schriftlicher und telefonischer Kontakt. Bereits nach einigen Monaten möchte Mark mehr. Er wünscht sich eine Frau und auch vielleicht ein eigenes Kind. Marie bringt den Teenie Fabian mit in diese Beziehung. Marie will sich Zeit lassen, doch Mark übt mehr und mehr Druck aus und zeigt immer häufiger sein anderes (wahres) Gesicht. Marie hofft auf die Unterstützung einer langen Freundin, was sich als Fehler erweisen wird. Wie ein Kartenhaus fällt das Leben und die ganze Existens von Marie zusammen. Und sie hat einen Sohn, um den sie sich rührend kümmert....sie findet nach ihrem eigenen Ruin nur noch einen Ausweg: den in die Prostitution und dem Betäubungsmittelkonsum. Schon bald ist nicht nur ihre Beziehung zu Mark zu ende, auch der Kontakt zu Gudrun und ihr eigener Körper sind am letzten Ende... Marie erkennt ihr Leid, zum Glück, und will wieder leben... Sie macht das einzig richtige und hollt sich professionelle Hilfe. Marie hat neue Pläne, vielleicht neues Glück und ganz viel Hoffnung! Meinung: Ich bin sehr bewegt und auch gerührt. Ich bewundere den Mut und auch die Stärke der Autorin. Sie hat es geschafft, vielleicht auch ihrem Kind zu liebe, zurück ins Leben zu huschen. Ich mochte gerne von ihrem Erlebten lesen und "freue" mich ihr Schicksal erfahren zu haben. "Freuen" im Sinne von schön, dass die Autorin ihren Bedürfnis nachkommt von sich zu erzählen, um vielleicht zu helfen und auch das Trauma zu verarbeiten. Marie Anhofer gibt klare und schonungslose Einblicke in ihre Emotionen, Gedanken und in ihre Seele. Sie schreibt sehr klar und verständlich. Man spürt ihre Verzweiflung und das, was sie in den geschilderten Momenten wirklich gefühlt hat. Zu all meiner Begeisterung habe ich aber dennoch einige Punkte, die mich beim Lesen gestört haben. Ich durfte diese Punkte mit der Autorin besprechen, und habe nun auch Beweggründe für so manche Zurückhaltung im Buch erfahren. Teilweise fehlten mir etwas Tiefe, gerade wenn man den Schritt zur käuflichen Liebe wagt, da hätte ich mehr Zwiespalt oder Formulierung der inneren Zerissenheit erwartet. Dies hat die Autorin jedoch aus persönlichen Gründen nicht getan. Das akzeptiere und respektiere ich natürlich. Aus diesen Gründen resultierend gibt es an manchen Stellen weniger Hintergründe und Details. Sehr schön finde ich das "Nachwort", Marie Anhofer schildert auf den letzten Seiten was nach allem passiert ist und ganz besonders: wie sie heute zu den Dingen steht und handeln würde, wenn sie nocheinmal die Chance dazu bekäme! Die Autorin: "Marie Anhofer, geboren in Graz (Österreich) als sechstes Kind einer Großfamilie, wuchs bei Pflegeeltern auf. Bereits im Alter von 8 Jahren begann sie ihre ersten Texte und Gedichte – meist an ihre leiblichen Eltern gerichtet - zu verfassen. Die Veröffentlichung ihres Buches "Rabenvieh" im Jahr 2011 entfachte die Diskussion rund um die Obsorge von Pflegekindern neu." Das Cover: Sehr stimmig zum Inhalt des Buches. Ein gelungenes und rundes Motiv zum Gesamtkonzept. Fazit: Marie Anhofer hat einen wichtigen Beitrag geleistet, indem sie ihre Biografie veröffentlicht und zeigt, dass man sich auch aus tiefstem Elend bekrappeln kann.

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  • Zwischen Liebe und Vernunft - Unterdrückung und Ergebenheit

    Beziehung Nr.18
    Julia_20

    Julia_20

    07. May 2014 um 10:05

    Skrupellos - Erschreckend - Einschüchternd - Tyrannisch - Herzlos - Hemmungslos - Unmenschlich - Gnadenlos Diese Adjektive beschreiben Mark, einen Single mittleren Alters, ziemlich gut. Durch Zufall lernen sich Marie und er in einem Onlinechat kennen und verstehen sich auf Anhieb. Marie, Witwe und seit 5 Jahren Single, steht vorerst dem ganzen etwas skeptisch gegenüber. Doch schon nach kurzer Zeit beginnt ihr dieser mysteriöse, sympathische Mann zu gefallen und sie lässt alle Blockaden fallen - doch war das die richtige Entscheidung? Mit Ihrem autobiografischen Roman wirft die Österreicherin Marie Anhofer ein Licht auf die Themen Unterwerfung und Ergebenheit von Frauen während einer Beziehung. Ihr packender Roman basierend auf Ihrem Leben zeigt sehr gut wie schnell der gesellschaftliche Abstieg von statten gehen kann und wie leicht Menschen manipulierbar und beeinflussbar sind. Eigene Meinung: Selten habe ich ein so fesselndes und zugleich erschreckendes Buch gelesen. Man merkt richtig, dass die Autorin von eigenen Erfahrungen spricht, da die gesamte Story sehr lebensnah dargestellt wird. Oft musste ich den Kopf schütteln und konnte nicht glauben, was da gerade geschehen ist... es ist UNGLAUBLICH emotional. Ich hatte während des gesamten Buches ein FLAUES GEFÜHL IM MAGEN, oft bekam ich sogar eine GÄNSEHAUT oder musste einige Zeilen noch einmal lesen, da ich MEINEN AUGEN NICHT TRAUEN KONNTE. Das Thema Abhängigkeit in einer Beziehung, mit dem sich diese Story befasst, wurde unglaublich gut dargestellt und auf den Punkt gebracht. Eine Achterbahn der Gefühle - diese Klausel beschreibt das Buch meiner Meinung nach ziemlich gut - oder besser gesagt eine Gruselbahn! Von der ersten Seite an ist das Buch so fesselnd, dass es mir selbst emotional und psychisch sehr Nahe ging - auf jeden Fall nichts für schwache Nerven! Weiteres bewundere ich Marie Anhofers Mut, mit dieser selbsterlebten Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen war bestimmt keine leichte Entscheidung - und wer das Buch gelesen hat, weiß wovon ich spreche. Egal ob man selbst in der Situation ist oder nicht, diese Story bietet auf jeden Fall eine Botschaft, die jeden Menschen vor schlimmen Erlebnissen bewahren kann. Mir hat das Buch auf jeden Fall soviel mehr gegeben als ich erwartet hätte! Von mir 5 von 5 Sterne und ein riesen Lesetipp! ----*-*-* Das Beste, was mich Mark lehrte, war, wie wichtig es ist, sich niemals in jemanden so zu verlieren, dass man sich selbst dafür aufgibt *-*-*----

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  • Offen und schonungslos

    Beziehung Nr.18
    aftersunblau

    aftersunblau

    02. May 2014 um 16:30

    Beziehung Nr. 18 ist die autobiografische Geschichte von Marie Anhofer die in eine so starke Abhängigkeit zu einem Mann geraten ist, dass ihre gesamte Existenz zerstört wurde. Sie ist 30 Jahre alt als ihr langjähriger Lebenspartner überraschend stirbt und sie mit ihrem neunjährigen Sohn alleine zurücklässt. Nach fünf Jahren Einsamkeit und um sich von ihrer Trauer abzulenken, beginnt sie im Internet zu chatten und wird sofort von einem Mann "angeflüstert". Es dauert nicht lange und sie wird süchtig nach diesen "Gesprächen" und Mark weiß es geschickt, sie emotional unter Druck zu setzten. Sein Lebensziel ist es unter 40 Jahren zu heiraten und Kinder zu bekommen. Nachdem 17 seiner Beziehungen gescheitert sind, und ohne dass sie sich jemals gesehen haben, gibt er vor in Marie seine Traumfrau gefunden zu haben. Bald beschließen sie zusammen zu ziehen und Marie sagt ein Jobangebot ab, dass sie finanziell abgesichert hätte, weil ihr neuer Wohnort zu weit von ihrer neue Arbeitsstelle entfernt gewesen wäre. Sie schickt ihren Sohn alleine zu dem Mann, den sie noch nie gesehen hat, damit sie sich kennen lernen können und lässt sich dazu überreden der Internetliebe die Vormundschaft zu übertragen. Immer wieder kommen Marie Zweifel, sie lässt ihr Herz sprechen und schaltet den Verstand ganz aus. Beim lesen musste ich oft den Kopf schütteln und hätte Marie am liebsten an den Schultern gepackt und sie einmal richtig geschüttelt. Ich dachte !Wie kann man so dumm und verantwortungslos sein?" Je weiter sie von Mark manipuliert wurde, desto mehr Mitgefühl hatte ich dann aber für sie und es hat sich eine große Wut auf Mark angesammelt. Nachdem er sie dazu gebracht ihre Wohnung zu kündigen, war sie für ihn nicht mehr interessant und als er noch von ihrem Geheimnis erfahren hat, war die Beziehung zu Ende. Marie hatte alles verloren und musste sich komplett erniedrigen um die Existenz für sich und ihren Sohn zu sichern und selbst dann hat sie noch auf eine Versöhnung gehofft. Ich hatte nie Verständnis für solche Frauen die sich bis aufs Mark erniedrigen lassen, jeder muss doch einen Funken Selbstachtung und Selbstvertrauen in sich haben. Meine Meinung war meist dass sie einfach zu dumm sind um zu bemerken in was sie da hineingeraten. Aber dumm war Marie keineswegs, sie hat immer wieder klar erkannt wie sie manipuliert wird und zaghafte Einsprüche ihrerseits wurden immer wieder abgeschmettert. War es die Angst vor der Einsamkeit? Sie hat wohl auch nie gelernt sich wert zu schätzen, den sie wurde in einer Pflegefamilie groß, in der sie aufs übelste misshandelt wurde. All dies hat mich meine Meinung ändern lassen, zumindest kann ich nun, nach ihrer offenen und schonungslosen Beichte, Verständnis und Mitgefühl für solche Frauen aufbringen. Ich danke Marie für dieses Buch, das sich flüssig hat lesen lassen und mich in seinen Bann gezogen hat. Ich wünsche ihr für die Zukunft alles Gute, und dass sie irgendwann in der Lage ist, ein unbeschwertes Leben zu führen. Mit Sicherheit werde ich noch ihr Buch "Rabenvieh" lesen, indem sie über ihre Kindheit bei der Pflegefamilie berichtet.

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