Marie Bäumer

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Lebenslauf von Marie Bäumer

Marie Bäumer feierte ihren großen Durchbruch als Schauspielerin im Detlev-Buck-Film Männerpension. In den darauffolgenden Jahren folgten weitere Rollen in unterschiedlichen Kino- und TV-Produktionen. Neben ihrer Filmkarriere blieb die Schauspielerin aber auch dem Theater treu und spielte in verschiedenen Theaterhäusern in Hamburg und bei den Salzburger Festspielen. In 3 Tage in Quiberon (2018) spielt Marie Bäumer die 1982 verstorbene Romy Schneider. Für ihre Rolle wurde sie u.a. mit dem Deutschen und dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Zudem vermittelt sie seit einigen Jahren in ihrem Atelier Escapade Methoden der Schauspielerei an Menschen aus allen Bereichen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Marie Bäumer

Neue Rezensionen zu Marie Bäumer

Cover des Buches Escapade: Der Aufbruch in die Freiheit (ISBN: 9783833869334)Buecherwurm1973s avatar

Rezension zu "Escapade: Der Aufbruch in die Freiheit" von Marie Bäumer

Körper und Geist im Einklang
Buecherwurm1973vor 2 Jahren

Marie Bäumer hat vor drei Jahren das Atelier Escapade gegründet. Ihre Erkenntnisse und Inspirationen, die sie als Schauspielerin gesammelt hat, um Gefühle zu erkennen und Kräfte freizulegen, weiterzugeben.  Dazu hat sie ihre Kapitel  in kleine Ateliers eingeteilt, die sich je einem Thema widmen. Sie beginnt mit ihrer Theorie und mit Übungen, die man ganz leicht nachmachen  kann. Danach erzählt in „Mémoire“, wie sie das in ihrer Arbeit oder ihrem Leben einsetzt. Manchmal erzählt sie auch wie zu ihrem Wissen gekommen ist, sprich durch welche Erfahrung. 


Ich liebe solche Bücher. Sie geben mir immer wieder den Antrieb über mich nachzudenken, in diesem Fall über meinen Körper und meine immer mehr nachlassenden Kräften. Mit diesem Buch habe ich viel über ihn gelernt und was darin schlummert. Ich bin überzeugt, dass ich die eine oder andere Übung  zukünftig einsetzen werde.    


Nebenbei habe ich erfahren, was  Marie Bäumer ausmacht. Woher ihre Präsenz kommt und sich mit ihren Rollen total verwandeln kann. Sie ist hart im Nehmen, lebenshungrig und empathisch. 

Ich würde wahnsinnig gerne einmal einen Kurs im Atelier Escapade belegen.

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Cover des Buches Emma (ISBN: 9783491912014)Sokratess avatar

Rezension zu "Emma" von Jane Austen

Rezension zu "Emma" von Jane Austen
Sokratesvor 10 Jahren

Bevor Jane Austen "Emma" geschrieben hat, soll sie gesagt haben: „Ich werde eine Heldin schaffen, die keiner außer mir besonders mögen wird“ (Quelle: wikipedia, "Emma" [Roman]).
Dem kann man wenig hinzufügen, denn bereits die einleitenden Worte beschreiben eine junge Frau, die nicht nur in ihrer eigenen Welt lebt, sondern auch noch eingebildet, snobistisch und egoistisch denkt und handelt. Gleichsam wie Schachfiguren bewegt Emma die Personen in ihrem Leben hin und her, arrangiert zunächst die Ehe ihrer alten Kinderfrau (- ist dann allerdings enttäuscht, als diese nun ehebedingt den gemeinsamen Haushalt verlässt), nimmt sich einer Harriet Smith an, die sie vom "Landei" zur "edlen Dame" verändern will (- obwohl diese keinerlei Talent hierzu besitzt) und hat so einige kleinere Auseinandersetzungen mit den Miss Bates oder der schweigsamen Jane Fairfax, die sie sachte zu beargwöhnen beginnt. Da sich Emma Dank Geld und Namen frei aller Probleme und gesellschaftlichen Fesselungen fast frei in der Gesellschaft bewegen kann, sind ihre Handlungsspielräume relativ frei; Fehler können zu Hauf gemacht werden, Fettnäpfchen nimmt sie eine Reihe mit. Ihren Standesdünkel und ihre gute Meinung von sich und ihrem Geschmack kann sie frei ausleben, da es an wirklichen Kritikern in ihrer Umgebung ziemlich mangelt. Allein Mr. Knightley kann hin und wieder zu ihr durchdringen und errinnert sie einstweilen daran, dass ihr Verkuppeln und ihre "guten Ratschläge" des Öfteren ziemlich nach hinten los gehen. - Bei aller Kuppelei übersieht Emma hingegen ihre eigenen Gefühle. Doch durch Missverständnisse und Enttäuschungen wird sie reifer und beginnt sachte ein klein wenig ihren Sockel zu verlassen.
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Jane Austen hat Recht, wenn sie schreibt, dass wohl nur sie selbst ihre "Emma" wird mögen können. Ich persönlich lese "Emma" immer noch am seltensten immer wieder; selbst alle gut gelungenen (weil eng an der literarischen Vorlage) Verfilmungen machen die Person nicht sympathischer. Emma bleibt ein Snob, der erst durch mancherlei Missgeschicke ein klein wenig sympathischer, weil reifer, wird. Den Roman kann man nicht als "ungelungen" bezeichnen - ganz im Gegenteil; die Persönlichkeit der Protagonistin hat jedoch wenig Herzenswärme oder versprüht diese "romantisch heile Welt" wie in einem "Stolz und Vorurteil" oder "Sinn und Sinnlichkeit".

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