Lady Trents Memoiren 1

von Marie Brennan 
3,9 Sterne bei34 Bewertungen
Lady Trents Memoiren 1
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Positiv (24):
TamiraSs avatar

Ein wunderbares Abenteuer einer starken Protagonistin - und viele, großartige Drachen.

Kritisch (3):
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Inhaltsangabe zu "Lady Trents Memoiren 1"

Lady Trent ist die herausragendste und erfolgreichste Drachenforscherin der Welt. Einst war sie ein junges Mädchen, vernarrt in Bücher und lernbegierig, das den erstickenden Konventionen ihrer Zeit trotzte und ihren guten Ruf, ihre Zukunft und ihre zarte Haut aufs Spiel setzte, um ihre wissenschaftliche Neugier zu befriedigen.

Nun endlich liegt die wahre Geschichte dieser beispiellosen Pionierin vor. In ihren eigenen Worten berichtet Lady Trent über ihre aufregende Expedition in die Berge von Vystrana, wo sie die erste von vielen historischen Entdeckungen machte, die sie und die Welt für immer verändern sollten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959815031
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:360 Seiten
Verlag:Cross Cult
Erscheinungsdatum:06.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    TamiraSs avatar
    TamiraSvor 16 Tagen
    Kurzmeinung: Ein wunderbares Abenteuer einer starken Protagonistin - und viele, großartige Drachen.
    Alles vereint: Abenteuer, Drachen und eine großartige Protagonistin

    (Und warum, das frage ich alle, sollte sich mein Herausgeber bei mir über solche Worte beschweren, wo ich doch mehrere Bücher geschrieben habe, in denen ich die Anatomie und Fortpflanzung der Drachen in weitaus drastischeren Ausdrücken beschreibe? Er wird diese Bemerkung nicht beibehalten wollen, wie ich voraussehe, aber ich werde ihn dazu bringen. Mein Alter und mein Status bringen Vorteile.)

    - Lady Isabella Trent

     

    Isabella liebt Drachen. Seit ihrer Kindheit gibt es nichts auf Gottes Erdboden, das sie derart fasziniert. Es ist, als lebe ein Drache in ihr selbst. Als kleines Mädchen studiert sie die Funklinge (kleine libellenartige Drachenwesen) und schleust sich in die Treibjagd nach einem Wolfsdrakan ein. Doch als eben diese Treibjagd schlecht ausgeht und Isabella verletzt wird, steht sie fortan unter dem wachsamen Auge ihrer Mutter und ihres Vaters. Denn für junge Mädchen und Damen schickt es sich nicht – weder Drachen zu jagen, noch sie zu studieren. Sie sollen hübsch sein, oberflächliche Konversation betreiben können und letztendlich einen gut situierten Gemahl finden.

    Letztendlich beugt sich Isabella dieser Rolle, denn sie weiß, dass sie niemals die Möglichkeit haben wird, außer den Funklingen einem großen Drachen näher zu kommen – von dem schrecklichen Vorfall mit dem Wolfsdrakan einmal abgesehen. Doch das Glück ist Isabella mehr als Hold. Denn nicht nur findet sie einen Ehemann, dem das Wohlergehen – trotz allgemeiner Konventionen – seiner Ehefrau mehr am Herzen liegt und schließlich brechen sie gemeinsam mit einem großen Drachenforscher nach Vystrana auf, um dort die heimischen Felswyrme zu studieren.

    Und damit beginnt Lady Trents außerordentliche Karriere als erste und größte Drachenforscherin aller Zeiten …

     

    Das Buch – und die zwei Folgebände – stehen bereits seit langem (seit Erscheinen in Deutschland) in meinem Schrank, und irgendwie hatte ich Angst, sie zu lesen, da ich befürchtete enttäuscht zu werden. Denn leider werden viele der Fantasy-AutorINNEN von den Verlagen in eine Schiene der romantischen Fantasy gedrängt (sehr interessant hierzu übrigens das Essay von der Autorin Judith Vogt auf Tor-online: Quo vadis, Fantasy? More of the same oder Aufbruch zu neuen Ufern?), weil wir Leser Cover-Käufer sind – und das schließt Autorennamen schließlich mit ein. Wen wundert es da, dass Frauen häufig, in deren Geschichten keine Liebesgeschichte im Vordergrund steht, auf Pseudonyme (Alice B Sheldon aka James Tiptree oder Megan Lindholm aka Robin Hobb) oder Initialen (N. K. Jemisin oder U. K. Le Guin) zurückgreifen? Ich nehme mich da selbst nicht aus. Bis Anfang meiner Zwanziger dachte ich selbst: neue AutorINNEN entdecken? Nein, da greife ich lieber zu altbekanntem – da weiß ich, dass ich auf die alles überdeckende Liebesgeschichte verzichten kann. Doch dann empfahlen mir erfahrenere Leser Bücher (danke euch!) von Frauen, die mich eines besseren belehrten (Der blinde Mörder von Margaret Atwood, Die geheime Geschichte von Donna Tartt, Die amerikanische Nacht von Marisha Pessl, usw.) und öffneten mir so ein Reich unendlicher Büchermöglichkeiten.

    Doch zurück zum Thema. Warum ich nicht anfing, diese Bücher zu lesen, war einfach die Angst, dass wir hier eine Liebesgeschichte (irgendwo las ich: Wie Stolz und Vorurteil – nur mit Drachen) in einer phantastischen, viktorianischen Welt zu bekommen. Doch in Wirklichkeit ist es die Geschichte einer jungen Frau, die es schafft – dank ihrer eigenen Kraft und ja, auch mit der Hilfe ihres Mannes und eines großen Drachenforschers, der entgegen aller Konventionen nicht an die Unabdingbarkeit vorhandener Geschlechterrollen glaubt (Danke, Lord Hilford!) – aus ihrem Leben auszubrechen und ihrer Bestimmung zu folgen, und das in einer Zeit, die, wie auch in unserem 18. und 19. Jahrhundert üblich, das alles andere als selbstverständlich war.

    Lady Trent – am Anfang noch Isabella, denn wir folgen ihr hier von ihrer Kindheit bis ungefähr ihrem zwanzigsten Lebensjahr – ist eine starke Frau, die sich zwar mit ihrem Leben als Ehefrau und Gesellschafterin für andere Ehefrauen abgefunden zu haben scheint, aber ihren inneren Drang, Drachen zu erforschen, niemals verloren hat. Ihr Ehemann Jacob ist zwar nicht wirklich begeistert – schließlich erwartet die Gesellschaft von ihm, dass er seine Frau beschützt – sie auf eine Expedition mitzunehmen, doch letztendlich liegt ihm das Glück seiner Frau mehr am Herzen als die Kritik seiner Nachbarn.

     

    Das alles klingt nun, als wäre es ein feministischer Roman – das stimmt nicht, zumindest spielt dieser nicht die vorherrschende Rolle. Denn auch, wenn Isabella die erste ist, die in dieser alternativen Welt diesen Weg beschreitet, geht es vorrangig um Drachen. Um Drachen und Abenteuer, um Schmuggler und Spione. Das Buch ist spannend von Anfang bis Ende und, auch wenn meine Rezension nicht so klingt, ein riesiger Spaß (denn dieser steht eindeutig im Vordergrund) und ein großer Tipp für Fantasy-Leser – allen Alters und allen Geschlechts.

     

    Ich bin froh, dass der zweite und dritte Band bereits hier stehen und bin sicher, dass ich beide Teile in den nächsten Wochen verschlingen werde – so wie diesen.


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    Zebrafinks avatar
    Zebrafinkvor 5 Monaten
    Autobiographie einer Drachenwissenschaftlerin

    Lady Trent, eine der ersten Drachenwissenschaftlerin einer Fantasywelt, erzählt von Ihren Anfängen. Wie sie dazu kam, sich mit den Drachen zu beschäftigen und welche Hürden sie als Frau in einer männerdominierenden Welt zu bewältigen hatte.

    Die Idee finde ich sehr gut diesen Roman autobiographisch aufzubauen und alles aus Lady Trents Sicht zu erzählen. Die Geschichte ist spannend erzählt. Leider entwickelt der Roman sich eher zu einem kleinen Krimi, daher gibt es vom mir nur 3 Sterne. Ich hatte mich auf mehr Dracheninteraktion gefreut. Trotzdem werde ich mir den zweiten Teil auch zulegen.

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    Kaitos avatar
    Kaitovor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Der Name ist Programm. Geschrieben wie eine Biographie im viktorianischen Stil. Mega interessant auch ohne große Emotionen. Mag ich :)
    Ein ungewöhnliches Drachen-Abenteuer

    Leser "herkömmlicher" Fantasy, in der Drachen gejagt werden oder als Sidekick eines Helden im Kampf gegen einen Tyrannen dienen seien an dieser Stelle gewarnt: Diese Reihe ist etwas gänzlich Anderes!
    "Die Naturgeschichte der Drachen" ist der Auftakt zu einer ganz und gar ungewöhnlichen Buchreihe über eine Frau und ihre Passion für Drachen. Ihre wissenschaftliche Passion wohlgemerkt.

    An meiner etwas umständliche Ausdrucksweise merkt man vielleicht, ich bin noch voll im Buch drin :D
    Wie der Titel schon verrät, ist das Buch vom Stil her tatsächlich wie eine Biografie verfasst. Die Erzählerin, deren Erinnerungen wir hier teilen, ist Lady Trent, eine Drachenforscherin, in diesem ersten Band ihre Jugend und ihre erste Expedition zur Erforschung der großen Echsen schildert.
    Angesiedelt ist das ganze in einer fiktiven Welt, deren Gesellschaft ähnlich ist, wie im viktorianischen England.

    Das Buch behandelt in der ersten Hälfte die zwar eher wenig spannende, dafür aber umso amüsantere Kindheit und Jugend von Lady Trent. Ein junges Mädchen entdeckt ihr Interesse an "unschicklichen" Büchern und der noch viel unschicklicheren Untersuchung von Tieren und vor allem von Drachen. Das treibt ihre Mutter in den Wahnsinn und bewegt ihren Vater dazu, besonderen Maßnahmen für eine mögliche Heirat zu treffen.

    In der zweiten Hälfte wird es dann wesentlich spannender und auch mysteriöser, als Lady Trent mit ihrem Ehemann zu ihrer ersten Drachen-Expedition aufbricht.
    Die Schilderungen der Ereignisse passieren dabei eher rational und etwas distanziert. Ein wenig, wie man es aus den Erzählungen von Arthur Conan Doyle und seinen Zeitgenossen kennt.
    Aber auch wenn Lady Trent immer wieder betont, dass sie nicht wie ihre Geschlechtsgenossinnen zu besonderer Theatralik und Emotionalität neigt, wird sie doch immer mal wieder von ihren Gefühlen übermannt und zu Kurzschlussreaktionen verführt. Und das sorgt immer wieder sowohl für gefährliche und spannende Verwicklungen, wie auch für herrlich witzige Momente.

    Da Lady Trent während der Geschehnisse dieses Bandes gerade mal 19 Jahre alt und entsprechend unerfahren ist, kommt sie dem Leser eventuell immer wieder sehr naiv und unbedacht vor. Aber wer von uns war das nicht mit 19.
    Ich vermute, dass sie mit wachsender Erfahrung und im Verlauf weiterer Abenteuer zu einer höchst interessanten und fesselnden Protagonistin und Erzählerin werden wird.

    Da ich eine Vorliebe für Geschichten mit viktorianischem Setting habe, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es mal etwas anderes in einer Flut von heroischen und epochalen Erzählungen über und mit Drachen. Hinzu kommt, dass das Buch durch diverse atemberaubende Illustrationen nicht nur ein Lesevergnügen ist, sondern auch irgendwie sehr "real" wird, so als könnte man tatsächlich hinaus in die Welt gehen und Drachen erforschen.
    Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen. Band 2 liegt schon bereit!

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    klaudia96s avatar
    klaudia96vor 8 Monaten
    Zwischen Drachenskeletten und Intrigen ...


    Inhalt


    Lady Trents Memoiren erzählen von der Geschichte eines jungen, belesenen Mädchens, das zu einer weltgewandten Entdeckerin und Pionierin auf ihrem Gebiet heranwuchs. Im ersten Teil ihrer Lebensgeschichte erzählt die betagte Dame ihren Lesern von den Anfängen ihrer Liebe zu Drachen, ihren Forschungen im wilden Vystrana und den Intrigen, mit denen sie dort konfrontiert wurde.


    Meine Bewertung


    Wow! Das ist das erste Wort, das mir durch den Kopf schoss, nachdem ich dieses Buch beendete. „Lady Trents Memoiren“ geisterten vergangenes Jahr schon auf einigen Blogs herum und auch mich zog das Buch wegen des außergewöhnlichen Covers und der coolen Beschreibung an. Drachen? Biografie? Historisches vermischt mit Fantasy? Her damit! Auch wenn ich etwas anderes erwartet hatte, war „Die Naturgeschichte der Drachen“ ein Reihenauftakt, der mich direkt in eine andere Welt katapultiert hat.


    Bei einem Thema wie der Geschichte der Drachen habe ich eigentlich anfangs etwas mehr Action erwartet. Feuer, Explosionen, Fangzähne, was auch immer. Aber tatsächlich beginnt das Buch sehr unaufgeregt und wird auch nur stellenweise rasanter. Denn es geht hier tatsächlich eher um die Memoiren der Lady Trent, die eigentlich Isabella heißt und erst durch die Ehe mit Jacob Camhurst in den Genuss kommt, ihrer Lieblingsbeschäftigung trotz aller Konventionen ihres Reichs und ihrer Zeit nachzugehen: Die Erforschung der Drachen.


    Man muss dazu sagen, dass ich ab und zu auch sehr gern Biografien lese und auch eine kleine Faszination für historische Romane habe. Dementsprechend gefiel mir diese unaufgeregte Art sehr gut, ebenso wie Lady Trents Erzählstil, der im Nachhinein sehr nüchtern, mit beißendem Humor und den sarkastischen Kommentaren einer älteren Dame wirklich gut unterhalten konnte. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ich im Salon dieser Forscherin sitze und sie förmlich vor mir sehe – ein Zeichen dafür, wie gut ich in der Geschichte versinken konnte.


    Das Buch beschreibt schließlich ihre Jugend bis zu ihrer ersten Expedition in die Gebirge Vystranas. Mir hat die ganze Storyline ziemlich gut gefallen, neben den Drachenforschungen gab es auch einige Intrigen, die sich nur nach und nach entfaltet haben. Da das Buch etwas völlig anderes ist, als das, was ich sonst so lese, konnte ich viele Twists nicht voraussehen und war angenehm überrascht, wie die anfangs doch sehr einfache Geschichte immer verstrickter wurde und auch lokale Mythen miteinbezogen hat.


    Man sollte sich aber nicht vom Titel irreleiten lassen: Drachen gibt es nicht allzu viele in diesem Buch. Es handelt sich hierbei tatsächlich eher um eine Lebensgeschichte, in der eben auch die Erforschung der Drachen eine große Rolle spielt, doch wer explizit über die Tiere lesen will, sollte sich einen anderen Titel suchen. Mir persönlich hat das nichts ausgemacht, aber ich denke, dieses Buch hasst man oder man liebt es – es ist sehr eigensinnig, ebenso wie Isabella als Charakter.


    Die Charaktere im Buch waren aber ziemlich vielfältig, und auch ihre Beziehungen haben gut in die Welt hineingepasst. Von Isabellas Familie über ihre romantische Kindheitsfreundin, die feinen Damen der Gesellschaft daheim bis zu der Expeditionstruppe und den Einwohnern des Dörfchens – hier kommen viele verschieden Personen mit einigen Facetten drin vor. Besonders toll fand ich die Liebesgeschichte zwischen Isabella und ihrem Mann Jacob. Die beiden verbindet eher weniger Leidenschaft als der gemeinsame Intellekt, und ich empfand Jacob als den bei weitem nahbarsten und tollsten Mann in diesem Buch. Wie die zwei mit den strengen Konventionen der Gesellschaft umgehen – Respekt. So eine Beziehung würde ich gern öfter in Büchern lesen.


    Alles in allem war für mich „Die Naturgeschichte der Drachen“ ein Auftakt der Memoiren Lady Trents, der mich durch seine Andersartigkeit überzeugen konnte. Ruhig, auf seine Art spannend und mit ungewöhnlicheren Helden gezeichnet, kam ich nicht mehr davon los und bin schon unheimlich gespannt auf den nächsten Teil.

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    Ellethiels avatar
    Ellethielvor 9 Monaten
    Lady Trents Memoiren


    "Lady Trent ist die herausragendste und erfolgreichste Drachenforscherin der Welt. Einst war sie ein junges Mädchen, vernarrt in Bücher und lernbegierig, das den erstickenden Konventionen ihrer Zeit trotzte und ihren guten Ruf, ihre Zukunft und ihre zarte Haut aufs Spiel setzte, um ihre wissenschaftliche Neugier zu befriedigen."


    Isabella (die junge Lady Trent) war schon immer sehr wissbegierig und vor allem Drachen hatten sie schon immer fasziniert. Doch in ihrer Welt forschen Frauen nicht, sie kümmern sich um ihre Männer, den Haushalt und geben Partys....
    Die Autorin entführt uns hier in eine Welt, die mich an das alte England denken lassen. Schöne Kleider, Bälle und haufenweise Dekadenz und Snobismus. Allerdings passt Isabella weder in dieses Leben noch in diese Zeit wie es scheint. Sie will nicht den Rest ihres Lebens schöne Kleider tragen und sich um den Haushalt ihres Mannes kümmern, sie will entdecken, erforschen und vor allem erleben.


    Der Ansatz dieses Buches ist wirklich gut. Alles ist schlüssig erklärt und ergibt in sich Sinn. Der Schreibstil und der Humor sind gelungen.
    Allerdings für jemanden (wie mich), der ein gewisses Tempo in Geschichten liebt und braucht, ist dieses Buch weniger geeignet.
    Die Autorin verliert sich leider immer wieder in Nichtigkeiten, die mir das lesen wirklich schwer gemacht haben. Und die Szenen auf die man das ganz Buch über wartet, in denen es spannend und actionreich wird, sind einfach viel zu kurz.


    Wer hier ein rasantes Buch, mit haufenwiese Drachenbegegnungen erwartet, wird leider enttäuscht. Zumindest in diesem ersten Band geht es sehr wenig um Drachen, sondern viel mehr um die Jugend der Protagonistin. Wer allerdings auf dieses langsamerer Tempo steht und sich in einer Lebensgeschichten total verlieren kann ist hier genau richtig.


    Und auch noch etwas zu den Illustrationen in dem Buch. Die sind nämlich einfach nur wunderschön. Immer wieder werden Zeichnungen der Drachen eingefügt und auch schon das Cover ist einfach wunderschön gestaltet und verdient ein großes Lob.


    Alles in allem ist es ein gelungenes Buch, das aufgrund des Erzähltempos und des Verlierens in Nebensächlichkeiten leider nicht meinen Geschmack getroffen hat.

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    charlottes avatar
    charlottevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderschönes Buch mit einer spannenden Geschichte! Fantasy geht auch ohne Action und Kriegsgetümmel!
    Fantasy auf die angenehm ruhige Art

    Lady Trents Memoiren Band 1: Die Naturgeschichte der Drachen

    Von Marie Brennan

     

    Klappentext:

    Lady Trent ist die herausragendste und erfolgreichste Drachenforscherin der Welt. Einst war sie ein junges Mädchen, vernarrt in Bücher und lernbegierig, das den erstickenden Konventionen ihrer Zeit trotzte und ihren guten Ruf, ihre Zukunft und ihre zarte Haut aufs Spiel setzte, um ihre wissenschaftliche Neugier zu befriedigen.

    Nun endlich liegt die wahre Geschichte dieser beispiellosen Pionierin vor. In ihren eigenen Worten berichtet Lady Trent über ihre aufregende Expedition in die Berge von Vystrana, wo sie die erste von vielen historischen Entdeckungen machte, die sie und die Welt für immer verändern sollten.

     

    Zum Inhalt:

    Isabella hat sich schon als junges Mädchen nicht an die Regeln gehalten. Statt eine feine Dame der Gesellschaft zu werden, hat sie sich für Biologie und Anatomie insbesondere für Drachen interessiert.

    Als sie in der großen Stadt auf dem Heiratsmarkt präsentiert wird, trifft sie ausgerechnet auf Jacob, der nicht nur dieselben Interessen wie Isabella hat, sondern die ihren auch versteht und unterstützt. Und so kommt es, dass sich das junge Ehepaar– ganz entgegen aller Konventionen – auf eine Expedition begibt, die alles verändern soll.

     

    Cover und Illustrationen:

    Was kann man dazu sagen: EINFACH GROSSARTIG! Das Buch hat mich überhaupt erst durch das wunderbare Cover angesprochen. Einfach nur schön! Und die Illustrationen im Inneren des Buches sind ebenfalls von hoher Qualität und wunderbar anzuschauen. Schon allein deswegen ist dieses Buch ein absolutes Schmuckstück im Bücherregal.

     

    Zum Stil:

    Ganz trocken, teilweise ohne große Emotionen berichtet uns Isabella von ihrer Kindheit, Jugend und ihrer Zeit als junge Ehefrau. Das mag den einen oder anderen nicht zusagen, ich fand es wunderbar entspannend ohne große Action und Gewaltszenen einen Fantasy-Roman zu lesen, der wie ein Reisetagebuch oder – wie der Titel von vermuten lässt – wie Erinnerungen geschrieben worden ist. Da ich als Historikerin diese Art Lektüre gewohnt bin, hatte ich große Freude an der ruhigen entspannenden Unterhaltung, die ich so beim Lesen hatte. Ich bin kein großer Freund von Actionszenen im Buch. Wobei ich die Geschichte keineswegs langweilig fand, sondern immer gespannt war, auf das, was der Reisegruppe zustößt.

     

    Die Geschichte:

    Spannend! Nicht auf die actionreiche Art und Weise, die viele Fantasyromane ausmacht, mich aber immer abschrecken, sondern auf eine eher ruhige Art, die für mich das Buch zu einem entspannenden Lesevergnügen gemacht hat.

     

    Die Personen:

    Hauptperson Isabella berichtet aus der Entfernung des Alters von ihrer Kindheit, Jugend und den ersten Jahren ihrer Ehe mit Jacob. Die Liebesgeschichte der beiden ist dabei eher Beiwerk, aber sehr süß beschrieben.

    Erfreulicherweise ist der Personenkreis sehr eingeschränkt. Man muss nicht jedes Mal überlegen, wer diese oder jene Person ist.

     

    Fazit:

    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Einzig, dass den Drachen, um die es ja gehen soll, zu wenig Platz eingeräumt wurde, hat mich gestört. Da ist noch mehr Luft nach oben. Ansonsten: wunderschönes Buch mit einer interessanten Geschichte, die meiner Meinung nach Lust macht auf den nächsten Band.

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    Sardonyxs avatar
    Sardonyxvor 9 Monaten
    Die Lebensgeschichte einer Drachenforscherin: ein ruhiges, aber fesselndes Fantasy-Buch!

    Lady Isabella Trent ist die berühmteste Drachenforscherin. Bereits als kleines Mädchen hat sie gegen die gesellschaftliche Konventionen rebelliert, ihrer Entdeckerlust nachgegeben und zwischen den Seiten der Bücher in der Bibliothek ihres Vaters ihre große Liebe für die Naturwissenschaft entdeckt. Deshalb ist Isabella bereit, das Leben als feine scirländische Lady hinter sich zu lassen und lieber die Geheimnisse der wilden und wunderschönen Drachen zu ergründen.Ihre erste Chance, endlich den Drachen näherzukommen, bekommt Isabella bei der Expedition nach Vystrana, doch schnell merken sie und ihre Reisegefährten, dass in dem kleinen Gebirgsdorf Drustanev verdächtige Dinge geschehen und auch mit den Drachen etwas nicht in Ordnung ist ...


    Ich bin ein simpler Mensch. Wenn ich irgendwo Drachen sehe oder sie erwähnt werden, dann macht es in meinem Gehirn BOOM! und alle Sicherungen brennen durch. Im Ernst, ich liebe Drachen! Als ich zum ersten Mal von ,,Lady Trents Memoiren - Die Naturgeschichte der Drachen" gehört habe...
    a) war das ein Muss-ich-lesen-Moment
    b) und weil ich es liebe, über Abenteuer mit Drachen zu lesen, ist mir sofort ein Zitat von J. R. R. Tolkien wieder eingefallen: "It simply isn't an adventure worth telling if there aren't any dragons.
    und c) wegen der fantastischen Ilustrationen von Todd Lockwood sowieso Liebe auf den ersten Blick. Checkt unbedingt seinen Instagram-Account (todd.lockwood) oder seine Seite. Die Bilder dort sind dermaßen EPISCH, Lockwood ist ein unglaublich toller Zeichner!

    Also, zurück zum Buch: wenn ihr hier viel Action und eine Geschichte ausschließlich nur um Drachen erwartet, dann muss ich euch enttäuschen. Als erster Band einer Reihe erzählt Marie Brennan bzw Lady Trent im Rückblick ihre ersten unbeholfenen Schritte auf dem weiten, unergründeten Gebiet der Drachenforschung. Man merkt sofort einen großen Unterschied zwischen der jungen, impulsiven Isabella und der älteren, reiferen Lady Trent, deren Erzählstil ich wundervoll ruhig und "plauderhaft" finde, fast als würde sie persönlich mit einem über ihre Lebensgeschichte sprechen. Dramatische Ereignisse fasst sie locker zusammen und die wissenschaftliche, unemotionale Denkweise passt gut zu den Memoiren einer Wissenschaftlerin.

    Abgesehen von Lady Trent waren die anderen Charaktere eher blasse Randfiguren, die einen nicht wirklich bewegen und man eher mit einem Schulterzucken abtut, während die eigentliche Drachenforschung im Laufe des Buches wegen anderer Verschwörungen in den Hintergrund rückt ... Trotzdem hat mich das Buch bis zur letzten Seite nicht los gelassen, weshalb ich es stundenlang nicht aus der Hand legen konnte und mich jetzt umso mehr auf die Folgebände freue. ,,Die Naturgeschichte der Drachen" ist ein ruhiges, auf unspektakuläre Weise faszinierendes Fantasy-Buch - perfekt für bequeme Lesestunden in einer Welt voller fremdartiger Drachen und mit einer außergewöhnlichen Heldin!

    Kommentare: 1
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    Janinasminds avatar
    Janinasmindvor 9 Monaten
    Nicht ganz das, was ich mir vorgestellt habe.

    DIE NATURGESCHICHTE DER DRACHEN war schon seit einer ganzen Weile auf meiner Wunschliste, als ich mit voller Vorfreude gesehen habe, dass es dazu eine Leserunde geben wird. Noch begeisterter war ich dann, als ich herausgefunden habe, dass ich teilnehmen darf. Danke dafür!

    Das Cover ist wunderschön und hat mich ganz am Anfang erst auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Die anatomische Darstellung des Drachenkörpers in all ihrer Faszination und Pracht sah genau wie etwas aus, das mir sehr, sehr gefallen könnte. Und am Anfang war ich auch noch relativ guter Dinge. Das hat im Laufe des Lesens eher abgenommen. Das hat vor allem auch damit zu tun, dass ich mir anscheinend eine falsche Vorstellung davon gemacht hatte, wie das Buch geschrieben bzw. aufgebaut sein würde.

    Im Nachhinein kann ich sagen, dass mich verwirrt hat, dass es DIE NATURGESCHICHTE DER DRACHEN im Haupttitel und erst im Untertitel LADY TRENTS MEMOIREN heißt, weil für mich das Augenmerk genau verkerrt herum gelegt wird. Die Drachen nehmen eher die Hintergrundrolle ein und die jungen Jahre, wie Isabella zur Drachenliebhaberei kommt und die Anfänge ihrer Ehe stehen im Fokus. Was keinesfalls grundsätzlich schlecht ist, mich aber verwirrt und irritiert hat, da ich nicht damit gerechnet hatte.

    Auch der Schreibstil war auf Dauer nicht mein Fall. Alles war sehr nüchtern, sachlich und einfach strukturiert, was generell für Autobiografien und informativen Erzählungen ja auch richtig sein kann, aber mir durch den Plot (Isabellas Passion, ihre Sturheit, ihre Energie in Bezug auf die Drachen) eher paradox aufgestoßen ist. Es hat etwas geclasht zwischen dem, was erzählt wurde und wie es erzählt wurde. Sie hat über ihre unermüdlichen Wissensdurst bzw. über unendliche Trauer gesprochen, die sie gespürt hat und davon ist kein Stück herübergekommen.

    Grundsätzlich fand ich die Grundidee trotzdem sehr interessant, finde jedoch, dass die Geschichte so in diesem Maße eher als Comic besser funktionieren würde, da die Zeichnungen bei Weitem das Beste für mich am Buch waren. Mit toller szenischer Darstellung und knalligen düsteren Farbspielen hätte man eine schöne und runde Comicreihe daraus machen können. Besonders die Drachen wären so (wenn sie denn auftauchen) schön zur Geltung gekommen.

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    Tatsus avatar
    Tatsuvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Solider Auftakt mit Luft nach oben
    Lady Trents Memoiren I - Die Naturgeschichte der Drachen

     Solider Auftakt mit Luft nach oben.

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    Der Auftakt von Lady Trents Memoiren „Die Naturgeschichte der Drachen“ von Marie Brennan handelt von der unkonventionelle Isabella und ihrer Neugier der Naturwissenschaften, insbesondere Drachen, gegenüber.

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    Isabella war von klein auf ein neugieriges Mädchen. Viel lieber hat sie Käfer studiert und heimlich in den naturwissenschaftlichen Büchern ihres Vaters gelesen, als das zu tun, was Mädchen „üblicherweise“ tun sollten. Dies führte schließlich dazu, dass sie sich als Junge verkleidet in eine Drachenjagd ihres Vaters einschleicht, was jedoch nicht unentdeckt blieb. Da bei dieser Jagd nicht alle Teilnehmer gesund nach Hause kamen und Isabella sich schuldig fühlte, fügte sie sich ab diesem Tage den gesellschaftlichen Konventionen und tat nur noch Dinge, die sich für ein Mädchen ziemten, z.B. Zeichnen und Reiten, wobei sie auch hier nicht immer ihre naturwissenschaftliche Neugierde ablegen konnte und z.B. die Anatomie und das Verhalten der Pferde erforschte.

    Nach ihrer Heirat trifft sie später auf Lord Hilford und mit ihm beginnt das Abenteuer, dass sie sich als kleines Kind immer ersehnt hat: Sie bekommt die Chance, Drachen zu erforschen. Sie und ihr Mann machen sich daher nun auf die Reise in ein fernes Land, hinein ins Unbekannte voller Vorfreude und natürlich auch der ein oder anderen Sorge.

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    Ein Buch über Drachen! Wie konnte ich da nicht interessiert sein?! Und als der Cross x Cult Verlag auch noch eine Leserunde auf Lovelybooks organisierte konnte ich nicht anders und musste mein Glück versuchen. Ich bekam unter den vielen Bewerbern ein Leseexemplar und möchte mich an dieser Stelle nochmals dafür bei de Verlag bedanken.

    Die Zurverfügungstellung des Exemplars hat meine Meinung nicht beeinflusst.  

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    Die Geschichte spielt in einer eigens erschaffenen Welt, die sich meiner Meinung nach sehr an das viktorianische England anlehnt. Wir erleben also gesellschaftliche Konventionen, die für uns mittlerweile überholt sind und reisen mit Pferdekutschen und Schiffen. Ein großer Unterschied jedoch zu unserer Welt: hier gibt es Drachen! In den Städten weniger eine Sorge und eher eine Attraktion in viel zu kleinen Käfigen, leben sie in den ländlichen Gebieten der Erde. Dies macht das Ganze doch recht realistisch.

    Zudem hat die Autorin viele Völker erschaffen mit ihren eigenen Kulturen und Glauben, was die ganze Welt an sich spannend und vielfältig macht. Das Setting ist daher schon mal gelungen.

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    In dieser Welt wächst Isabella auf, die eben nicht den Konventionen entspricht und viel lieber Tiere erforscht, als sich schicklich zu benehmen. Dadurch ist sie mir direkt sympathisch geworden und ich habe ich sehr für Isabella gefreut, als sie endlich ihrem ersten Drachen begegnen durfte. Sie ist für ich eine starke Protagonistin, die einfach anders tickt und weiß, was sie will.

     

    Mit ihrem Mann hat sie einen wirklichen Glücksgriff gemacht. Auch er interessiert sich für die Naturforschung, insbesondere auch für Drachen. Er lernt, Isabella nach und nach zu verstehen und steht ihr später treu zur Seite, ohne dass er irgendwie untergebuttert wird.

     

    Auch die Nebencharaktere wie Lord Hilford, Mr. Wilkers und Dagmira haben mir sehr gefallen. Alle haben ihre eigenen Charakterzüge, entwickeln sich und bleiben sich dennoch treu.

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    Isabella erzählt uns ihre Geschichte, als sie selber bereits eine alte Frau ist (wie sie selber sagt). Wie der Titel schon sagt handelt es sich um Memoiren, sodass hier eine besondere Art der Erzählung vorliegt. Die erzählende Isabella ist hier eine allwissende Erzählerin und macht daher zwischendurch bereits einige Andeutungen, die manchmal äußerst amüsant sind, manchmal Spannung aufbauen, aber leider auch manchmal Spannung wegnehmen, wo meiner Meinung nach durchaus Potential gewesen wäre, um den Leser zu fesseln, anstatt ernüchternd der Geschichte beiwohnen zu lassen. Leider habe ich ab ca. der Hälfte auch den Witz vermisst, der mich Anfangs doch oft hat Schmunzeln lassen.

     

    „Ich war nie cool. Meine Unanständigkeit war immer völlig unmodern.“ (S. 25)

     

    Ich denke, dass auch aufgrund des Erzählstils und deswegen der stellenweise fehlenden Spannung, auch die Geschichte durchwachsen war.

    Anfangs empfand ich alles noch als sehr interessant und irgendwann dachte ich mir, so langsam kann es auch mal richtig losgehen. Wo bleiben die Drachen? Diese kamen dann auch tatsächlich endlich mal, leider fehlte mir hier eine gute Ausgewogenheit zwischen Spannung und Abdriften in Details, die für mich weniger interessant waren. Es gab spannende Drachenszenen, interessante Momente und einen Hauch Mystisches, was mir sehr gefallen hat. Leider gab es aber Erzählstränge, die mir nicht so wichtig erschienen, als dass man ihnen so viel Platz und Zeit hätte widmen müssen.  

    Den Plottwist fand ich jetzt weniger überraschend, war aber meiner Meinung nach logisch und konnte auch kaum anders sein. Danach ist aber dennoch wieder etwas passiert, womit ich gar nicht gerechnet hatte. Irgendwie ist es doof, hier nur den heißen Brei anzudeuten, aber ich will ja niemanden spoilern :)

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    Zusammenfassend kann ich also sagen, dass das ganze Konzept viel Potential mitbringt und die Geschichte durchaus auch ihren Reiz hat.

    Ich bin mir allerdings noch unsicher, ob ich die Reihe weiterverfolgen möchte, da unsere Bücherwelt nun mal auch sehr umfangreich ist und ich, wie wohl jeder andere hier auch, noch sooo viel lesen möchte. Ich bin durchaus nicht abgeneigt, die Reihe weiter zu verfolgen, aber so unbedingt ist der Drang noch nicht da.

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    CanYouSeeMes avatar
    CanYouSeeMevor 10 Monaten
    Die Naturgeschichte der Drachen

    Lady Trent ist die herausragendste und erfolgreichste Drachenforscherin der Welt. Einst war sie ein junges Mädchen, vernarrt in Bücher und lernbegierig, das den erstickenden Konventionen ihrer Zeit trotzte und ihren guten Ruf, ihre Zukunft und ihre zarte Haut aufs Spiel setzte, um ihre wissenschaftliche Neugier zu befriedigen. Nun endlich liegt die wahre Geschichte dieser beispiellosen Pionierin vor. In ihren eigenen Worten berichtet Lady Trent über ihre aufregende Expedition in die Berge von Vystrana, wo sie die erste von vielen historischen Entdeckungen machte, die sie und die Welt für immer verändern sollten.

    ‚Lady Trents Memoiren: Die Naturgeschichte der Drachen‘ ist der erste Teil der Memoiren, geschrieben von der Autorin Marie Brennan. Der Schreibstil ist für mich sehr eingängig zu lesen gewesen. Er ist unaufgeregt und entspannt aber auch zu einem ausreichenden Maß beschreibend. Protagonistin Isabella (Lady Trent) spricht den Leser direkt an, so entsteht eine Vertrautheit und lockere Atmosphäre.Inhaltlich hat mir das Buch den Inhalt gegeben, den ich erwartet habe. Als Auftakt der Memoiren sind in diesem Buch eher die Beschreibungen der Anfänge Lady Trents Drachenfaszination geschildert. Dementsprechend steht das tatsächliche Vorkommen von Drachen oder die Beschreibungen von Begegnungen mit diesen nicht im Vordergrund. Die Memoiren beziehen sich in diesem Buch auf eine sehr junge Isabella. Daher konnte ich gut nachvollziehen, dass einigen Inhalten von Gesprächen und geschichtlichen Hintergründen weniger Aufmerksamkeit gewidmet wurde, wie zum Beispiel ein erzwungener Waschgang im Eiskalten Bach oder ausführlichen Beschreibungen eindrucksvoller Ruinen.Für mir hat ‚Lady Trents Memoiren: Die Naturgeschichte der Drachen‘ einen soliden und interessanten Grundstein für die Reihe gelegt – ich bin auf die weiteren Ereignisse im Leben von Lady Trent gespannt!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Lady Trents Memoiren - eine Drachenforscherin der besonderen Art

    Hattet ihr auch schon immer eine Faszination für Fabelwesen, besonders für die anmutigen und zum Teil auch richtig Furcht einflösenden Drachen? 

    Dann seid ihr hier genau richtig! Denn Lady Trent entführt euch mit ihrer außergewöhnlichen und phantastischen Memoiren in die Welt der Drachen.

    „Die Naturgeschichte der Drachen“ ist der erste Band ihrer Memoiren über außergewöhnliche Wesen.

    Lies dieses Buch auf eigene Gefahr, werter Leser. Es ist nichts für schwache Nerven - genauso wenig, wie das Erforschen der Drachen selbst … - Lady Trent

    Zur Autorin:
    Marie Brennan ist ein Pseudonym der amerikanischen Fantasy-Autorin Bryn Neuenschwander. die bereits zahlreiche phantastische Kurzgeschichte und einige Fantasy-Romane veröffentlicht hat. „Die Naturgeschichte der Drachen“ ist der erste Band der Reihe „Lady Trends Memoiren“.

    Und darum geht’s genau in „Die Naturgeschichte der Drachen“:
    Dies sind die Erinnerungen von Lady Trent, der herausragendsten und erfolgreichsten Drachenforscherin der Welt.

    Einst war sie ein junges Mädchen, vernarrt in Bücher und lernbegierig. Sie trotzte den erstickenden Konventionen ihrer Zeit und setzte ihren guten Ruf, ihre Zukunft und ihre zarte Haut aufs Spiel, um ihre wissenschaftliche Neugier zu befriedigen.

    Nun endlich liegt die wahre Geschichte dieser beispiellosen Pionierin vor. In ihren eigenen Worten berichtet Lady Trent über ihre aufregende Expedition in die Berge von Vystrana, wo sie die erste von vielen historischen Entdeckungen machte, die sie und die Welt für immer verändern sollten.

    Und so könnt ihr an der Leserunde teilnehmen:

    Beantwortet uns bis einschließlich 11. November 2017 die folgende Frage und gewinnt eines von 10 Exemplaren*:

    Wenn ihr auf Entdeckungsreise in die Welt der Fabelwesen gehen könntet. Welches Wesen würdet ihr gerne entdecken und erforschen?

    * Bitte denkt dran, die Teilnahme an der Leserunde beinhaltet selbstverständlich einen Austausch innerhalb der Leseabschnitte sowie eine Rezension zum Buch. Wir freuen uns auf eine tolle Diskussion!

    IraWiras avatar
    Letzter Beitrag von  IraWiravor 9 Monaten
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