Marie Brennan Lady Trents Memoiren 1

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Inhaltsangabe zu „Lady Trents Memoiren 1“ von Marie Brennan

Lady Trent ist die herausragendste und erfolgreichste Drachenforscherin der Welt. Einst war sie ein junges Mädchen, vernarrt in Bücher und lernbegierig, das den erstickenden Konventionen ihrer Zeit trotzte und ihren guten Ruf, ihre Zukunft und ihre zarte Haut aufs Spiel setzte, um ihre wissenschaftliche Neugier zu befriedigen.

Nun endlich liegt die wahre Geschichte dieser beispiellosen Pionierin vor. In ihren eigenen Worten berichtet Lady Trent über ihre aufregende Expedition in die Berge von Vystrana, wo sie die erste von vielen historischen Entdeckungen machte, die sie und die Welt für immer verändern sollten.

es war lustig und spannend konnte es kaum aus der Hand lesen und freue mich schon auf teil zwei.

— Socke2012

Wunderschönes Buch mit einer spannenden Geschichte! Fantasy geht auch ohne Action und Kriegsgetümmel!

— charlotte

Solider Auftakt mit Luft nach oben

— Tatsu

Die ersten Jahre einer Lebensgeschichte, aber ohne nennenswerten Kontakt mit Drachen.

— Nyansha

Eine unterhaltsame Drachengeschichte in einer früheren Epoche mit einer eigenwilligen, risikofreudigen Protagonistin.

— Sirene

Der Beginn einer Lebensgeschichte über eine ungewöhnliche Frau, die sich gegen alle Konventionen stellt und für ihren Forscherdrang einsetzt

— Aleshanee

Einfach klasse, ich will mehr davon!

— Aniday

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  • Lady Trents Memoiren

    Lady Trents Memoiren 1

    Ellethiel

    20. January 2018 um 17:51

    "Lady Trent ist die herausragendste und erfolgreichste Drachenforscherin der Welt. Einst war sie ein junges Mädchen, vernarrt in Bücher und lernbegierig, das den erstickenden Konventionen ihrer Zeit trotzte und ihren guten Ruf, ihre Zukunft und ihre zarte Haut aufs Spiel setzte, um ihre wissenschaftliche Neugier zu befriedigen."Isabella (die junge Lady Trent) war schon immer sehr wissbegierig und vor allem Drachen hatten sie schon immer fasziniert. Doch in ihrer Welt forschen Frauen nicht, sie kümmern sich um ihre Männer, den Haushalt und geben Partys....Die Autorin entführt uns hier in eine Welt, die mich an das alte England denken lassen. Schöne Kleider, Bälle und haufenweise Dekadenz und Snobismus. Allerdings passt Isabella weder in dieses Leben noch in diese Zeit wie es scheint. Sie will nicht den Rest ihres Lebens schöne Kleider tragen und sich um den Haushalt ihres Mannes kümmern, sie will entdecken, erforschen und vor allem erleben.Der Ansatz dieses Buches ist wirklich gut. Alles ist schlüssig erklärt und ergibt in sich Sinn. Der Schreibstil und der Humor sind gelungen.Allerdings für jemanden (wie mich), der ein gewisses Tempo in Geschichten liebt und braucht, ist dieses Buch weniger geeignet. Die Autorin verliert sich leider immer wieder in Nichtigkeiten, die mir das lesen wirklich schwer gemacht haben. Und die Szenen auf die man das ganz Buch über wartet, in denen es spannend und actionreich wird, sind einfach viel zu kurz.Wer hier ein rasantes Buch, mit haufenwiese Drachenbegegnungen erwartet, wird leider enttäuscht. Zumindest in diesem ersten Band geht es sehr wenig um Drachen, sondern viel mehr um die Jugend der Protagonistin. Wer allerdings auf dieses langsamerer Tempo steht und sich in einer Lebensgeschichten total verlieren kann ist hier genau richtig.Und auch noch etwas zu den Illustrationen in dem Buch. Die sind nämlich einfach nur wunderschön. Immer wieder werden Zeichnungen der Drachen eingefügt und auch schon das Cover ist einfach wunderschön gestaltet und verdient ein großes Lob.Alles in allem ist es ein gelungenes Buch, das aufgrund des Erzähltempos und des Verlierens in Nebensächlichkeiten leider nicht meinen Geschmack getroffen hat.

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  • Fantasy auf die angenehm ruhige Art

    Lady Trents Memoiren 1

    charlotte

    20. January 2018 um 16:39

    Lady Trents Memoiren Band 1: Die Naturgeschichte der Drachen Von Marie Brennan   Klappentext: Lady Trent ist die herausragendste und erfolgreichste Drachenforscherin der Welt. Einst war sie ein junges Mädchen, vernarrt in Bücher und lernbegierig, das den erstickenden Konventionen ihrer Zeit trotzte und ihren guten Ruf, ihre Zukunft und ihre zarte Haut aufs Spiel setzte, um ihre wissenschaftliche Neugier zu befriedigen. Nun endlich liegt die wahre Geschichte dieser beispiellosen Pionierin vor. In ihren eigenen Worten berichtet Lady Trent über ihre aufregende Expedition in die Berge von Vystrana, wo sie die erste von vielen historischen Entdeckungen machte, die sie und die Welt für immer verändern sollten.   Zum Inhalt: Isabella hat sich schon als junges Mädchen nicht an die Regeln gehalten. Statt eine feine Dame der Gesellschaft zu werden, hat sie sich für Biologie und Anatomie insbesondere für Drachen interessiert. Als sie in der großen Stadt auf dem Heiratsmarkt präsentiert wird, trifft sie ausgerechnet auf Jacob, der nicht nur dieselben Interessen wie Isabella hat, sondern die ihren auch versteht und unterstützt. Und so kommt es, dass sich das junge Ehepaar– ganz entgegen aller Konventionen – auf eine Expedition begibt, die alles verändern soll.   Cover und Illustrationen: Was kann man dazu sagen: EINFACH GROSSARTIG! Das Buch hat mich überhaupt erst durch das wunderbare Cover angesprochen. Einfach nur schön! Und die Illustrationen im Inneren des Buches sind ebenfalls von hoher Qualität und wunderbar anzuschauen. Schon allein deswegen ist dieses Buch ein absolutes Schmuckstück im Bücherregal.   Zum Stil: Ganz trocken, teilweise ohne große Emotionen berichtet uns Isabella von ihrer Kindheit, Jugend und ihrer Zeit als junge Ehefrau. Das mag den einen oder anderen nicht zusagen, ich fand es wunderbar entspannend ohne große Action und Gewaltszenen einen Fantasy-Roman zu lesen, der wie ein Reisetagebuch oder – wie der Titel von vermuten lässt – wie Erinnerungen geschrieben worden ist. Da ich als Historikerin diese Art Lektüre gewohnt bin, hatte ich große Freude an der ruhigen entspannenden Unterhaltung, die ich so beim Lesen hatte. Ich bin kein großer Freund von Actionszenen im Buch. Wobei ich die Geschichte keineswegs langweilig fand, sondern immer gespannt war, auf das, was der Reisegruppe zustößt.   Die Geschichte: Spannend! Nicht auf die actionreiche Art und Weise, die viele Fantasyromane ausmacht, mich aber immer abschrecken, sondern auf eine eher ruhige Art, die für mich das Buch zu einem entspannenden Lesevergnügen gemacht hat.   Die Personen: Hauptperson Isabella berichtet aus der Entfernung des Alters von ihrer Kindheit, Jugend und den ersten Jahren ihrer Ehe mit Jacob. Die Liebesgeschichte der beiden ist dabei eher Beiwerk, aber sehr süß beschrieben. Erfreulicherweise ist der Personenkreis sehr eingeschränkt. Man muss nicht jedes Mal überlegen, wer diese oder jene Person ist.   Fazit: Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Einzig, dass den Drachen, um die es ja gehen soll, zu wenig Platz eingeräumt wurde, hat mich gestört. Da ist noch mehr Luft nach oben. Ansonsten: wunderschönes Buch mit einer interessanten Geschichte, die meiner Meinung nach Lust macht auf den nächsten Band.

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  • Die Lebensgeschichte einer Drachenforscherin: ein ruhiges, aber fesselndes Fantasy-Buch!

    Lady Trents Memoiren 1

    Sardonyx

    20. January 2018 um 11:09

    Lady Isabella Trent ist die berühmteste Drachenforscherin. Bereits als kleines Mädchen hat sie gegen die gesellschaftliche Konventionen rebelliert, ihrer Entdeckerlust nachgegeben und zwischen den Seiten der Bücher in der Bibliothek ihres Vaters ihre große Liebe für die Naturwissenschaft entdeckt. Deshalb ist Isabella bereit, das Leben als feine scirländische Lady hinter sich zu lassen und lieber die Geheimnisse der wilden und wunderschönen Drachen zu ergründen.Ihre erste Chance, endlich den Drachen näherzukommen, bekommt Isabella bei der Expedition nach Vystrana, doch schnell merken sie und ihre Reisegefährten, dass in dem kleinen Gebirgsdorf Drustanev verdächtige Dinge geschehen und auch mit den Drachen etwas nicht in Ordnung ist ...Ich bin ein simpler Mensch. Wenn ich irgendwo Drachen sehe oder sie erwähnt werden, dann macht es in meinem Gehirn BOOM! und alle Sicherungen brennen durch. Im Ernst, ich liebe Drachen! Als ich zum ersten Mal von ,,Lady Trents Memoiren - Die Naturgeschichte der Drachen" gehört habe...a) war das ein Muss-ich-lesen-Momentb) und weil ich es liebe, über Abenteuer mit Drachen zu lesen, ist mir sofort ein Zitat von J. R. R. Tolkien wieder eingefallen: "It simply isn't an adventure worth telling if there aren't any dragons." und c) wegen der fantastischen Ilustrationen von Todd Lockwood sowieso Liebe auf den ersten Blick. Checkt unbedingt seinen Instagram-Account (todd.lockwood) oder seine Seite. Die Bilder dort sind dermaßen EPISCH, Lockwood ist ein unglaublich toller Zeichner!Also, zurück zum Buch: wenn ihr hier viel Action und eine Geschichte ausschließlich nur um Drachen erwartet, dann muss ich euch enttäuschen. Als erster Band einer Reihe erzählt Marie Brennan bzw Lady Trent im Rückblick ihre ersten unbeholfenen Schritte auf dem weiten, unergründeten Gebiet der Drachenforschung. Man merkt sofort einen großen Unterschied zwischen der jungen, impulsiven Isabella und der älteren, reiferen Lady Trent, deren Erzählstil ich wundervoll ruhig und "plauderhaft" finde, fast als würde sie persönlich mit einem über ihre Lebensgeschichte sprechen. Dramatische Ereignisse fasst sie locker zusammen und die wissenschaftliche, unemotionale Denkweise passt gut zu den Memoiren einer Wissenschaftlerin.Abgesehen von Lady Trent waren die anderen Charaktere eher blasse Randfiguren, die einen nicht wirklich bewegen und man eher mit einem Schulterzucken abtut, während die eigentliche Drachenforschung im Laufe des Buches wegen anderer Verschwörungen in den Hintergrund rückt ... Trotzdem hat mich das Buch bis zur letzten Seite nicht los gelassen, weshalb ich es stundenlang nicht aus der Hand legen konnte und mich jetzt umso mehr auf die Folgebände freue. ,,Die Naturgeschichte der Drachen" ist ein ruhiges, auf unspektakuläre Weise faszinierendes Fantasy-Buch - perfekt für bequeme Lesestunden in einer Welt voller fremdartiger Drachen und mit einer außergewöhnlichen Heldin!

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    • 2
  • Nicht ganz das, was ich mir vorgestellt habe.

    Lady Trents Memoiren 1

    Janinasmind

    07. January 2018 um 16:57

    DIE NATURGESCHICHTE DER DRACHEN war schon seit einer ganzen Weile auf meiner Wunschliste, als ich mit voller Vorfreude gesehen habe, dass es dazu eine Leserunde geben wird. Noch begeisterter war ich dann, als ich herausgefunden habe, dass ich teilnehmen darf. Danke dafür!Das Cover ist wunderschön und hat mich ganz am Anfang erst auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Die anatomische Darstellung des Drachenkörpers in all ihrer Faszination und Pracht sah genau wie etwas aus, das mir sehr, sehr gefallen könnte. Und am Anfang war ich auch noch relativ guter Dinge. Das hat im Laufe des Lesens eher abgenommen. Das hat vor allem auch damit zu tun, dass ich mir anscheinend eine falsche Vorstellung davon gemacht hatte, wie das Buch geschrieben bzw. aufgebaut sein würde. Im Nachhinein kann ich sagen, dass mich verwirrt hat, dass es DIE NATURGESCHICHTE DER DRACHEN im Haupttitel und erst im Untertitel LADY TRENTS MEMOIREN heißt, weil für mich das Augenmerk genau verkerrt herum gelegt wird. Die Drachen nehmen eher die Hintergrundrolle ein und die jungen Jahre, wie Isabella zur Drachenliebhaberei kommt und die Anfänge ihrer Ehe stehen im Fokus. Was keinesfalls grundsätzlich schlecht ist, mich aber verwirrt und irritiert hat, da ich nicht damit gerechnet hatte. Auch der Schreibstil war auf Dauer nicht mein Fall. Alles war sehr nüchtern, sachlich und einfach strukturiert, was generell für Autobiografien und informativen Erzählungen ja auch richtig sein kann, aber mir durch den Plot (Isabellas Passion, ihre Sturheit, ihre Energie in Bezug auf die Drachen) eher paradox aufgestoßen ist. Es hat etwas geclasht zwischen dem, was erzählt wurde und wie es erzählt wurde. Sie hat über ihre unermüdlichen Wissensdurst bzw. über unendliche Trauer gesprochen, die sie gespürt hat und davon ist kein Stück herübergekommen. Grundsätzlich fand ich die Grundidee trotzdem sehr interessant, finde jedoch, dass die Geschichte so in diesem Maße eher als Comic besser funktionieren würde, da die Zeichnungen bei Weitem das Beste für mich am Buch waren. Mit toller szenischer Darstellung und knalligen düsteren Farbspielen hätte man eine schöne und runde Comicreihe daraus machen können. Besonders die Drachen wären so (wenn sie denn auftauchen) schön zur Geltung gekommen.

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  • Lady Trents Memoiren I - Die Naturgeschichte der Drachen

    Lady Trents Memoiren 1

    Tatsu

    07. January 2018 um 12:15

     Solider Auftakt mit Luft nach oben. ________________________________________________________________________________ Der Auftakt von Lady Trents Memoiren „Die Naturgeschichte der Drachen“ von Marie Brennan handelt von der unkonventionelle Isabella und ihrer Neugier der Naturwissenschaften, insbesondere Drachen, gegenüber.  ________________________________________________________________________________ Isabella war von klein auf ein neugieriges Mädchen. Viel lieber hat sie Käfer studiert und heimlich in den naturwissenschaftlichen Büchern ihres Vaters gelesen, als das zu tun, was Mädchen „üblicherweise“ tun sollten. Dies führte schließlich dazu, dass sie sich als Junge verkleidet in eine Drachenjagd ihres Vaters einschleicht, was jedoch nicht unentdeckt blieb. Da bei dieser Jagd nicht alle Teilnehmer gesund nach Hause kamen und Isabella sich schuldig fühlte, fügte sie sich ab diesem Tage den gesellschaftlichen Konventionen und tat nur noch Dinge, die sich für ein Mädchen ziemten, z.B. Zeichnen und Reiten, wobei sie auch hier nicht immer ihre naturwissenschaftliche Neugierde ablegen konnte und z.B. die Anatomie und das Verhalten der Pferde erforschte. Nach ihrer Heirat trifft sie später auf Lord Hilford und mit ihm beginnt das Abenteuer, dass sie sich als kleines Kind immer ersehnt hat: Sie bekommt die Chance, Drachen zu erforschen. Sie und ihr Mann machen sich daher nun auf die Reise in ein fernes Land, hinein ins Unbekannte voller Vorfreude und natürlich auch der ein oder anderen Sorge.   ________________________________________________________________________________ Ein Buch über Drachen! Wie konnte ich da nicht interessiert sein?! Und als der Cross x Cult Verlag auch noch eine Leserunde auf Lovelybooks organisierte konnte ich nicht anders und musste mein Glück versuchen. Ich bekam unter den vielen Bewerbern ein Leseexemplar und möchte mich an dieser Stelle nochmals dafür bei de Verlag bedanken. Die Zurverfügungstellung des Exemplars hat meine Meinung nicht beeinflusst.     ________________________________________________________________________________ Die Geschichte spielt in einer eigens erschaffenen Welt, die sich meiner Meinung nach sehr an das viktorianische England anlehnt. Wir erleben also gesellschaftliche Konventionen, die für uns mittlerweile überholt sind und reisen mit Pferdekutschen und Schiffen. Ein großer Unterschied jedoch zu unserer Welt: hier gibt es Drachen! In den Städten weniger eine Sorge und eher eine Attraktion in viel zu kleinen Käfigen, leben sie in den ländlichen Gebieten der Erde. Dies macht das Ganze doch recht realistisch. Zudem hat die Autorin viele Völker erschaffen mit ihren eigenen Kulturen und Glauben, was die ganze Welt an sich spannend und vielfältig macht. Das Setting ist daher schon mal gelungen.   ________________________________________________________________________________ In dieser Welt wächst Isabella auf, die eben nicht den Konventionen entspricht und viel lieber Tiere erforscht, als sich schicklich zu benehmen. Dadurch ist sie mir direkt sympathisch geworden und ich habe ich sehr für Isabella gefreut, als sie endlich ihrem ersten Drachen begegnen durfte. Sie ist für ich eine starke Protagonistin, die einfach anders tickt und weiß, was sie will.   Mit ihrem Mann hat sie einen wirklichen Glücksgriff gemacht. Auch er interessiert sich für die Naturforschung, insbesondere auch für Drachen. Er lernt, Isabella nach und nach zu verstehen und steht ihr später treu zur Seite, ohne dass er irgendwie untergebuttert wird.   Auch die Nebencharaktere wie Lord Hilford, Mr. Wilkers und Dagmira haben mir sehr gefallen. Alle haben ihre eigenen Charakterzüge, entwickeln sich und bleiben sich dennoch treu.   ________________________________________________________________________________ Isabella erzählt uns ihre Geschichte, als sie selber bereits eine alte Frau ist (wie sie selber sagt). Wie der Titel schon sagt handelt es sich um Memoiren, sodass hier eine besondere Art der Erzählung vorliegt. Die erzählende Isabella ist hier eine allwissende Erzählerin und macht daher zwischendurch bereits einige Andeutungen, die manchmal äußerst amüsant sind, manchmal Spannung aufbauen, aber leider auch manchmal Spannung wegnehmen, wo meiner Meinung nach durchaus Potential gewesen wäre, um den Leser zu fesseln, anstatt ernüchternd der Geschichte beiwohnen zu lassen. Leider habe ich ab ca. der Hälfte auch den Witz vermisst, der mich Anfangs doch oft hat Schmunzeln lassen.   „Ich war nie cool. Meine Unanständigkeit war immer völlig unmodern.“ (S. 25)   Ich denke, dass auch aufgrund des Erzählstils und deswegen der stellenweise fehlenden Spannung, auch die Geschichte durchwachsen war. Anfangs empfand ich alles noch als sehr interessant und irgendwann dachte ich mir, so langsam kann es auch mal richtig losgehen. Wo bleiben die Drachen? Diese kamen dann auch tatsächlich endlich mal, leider fehlte mir hier eine gute Ausgewogenheit zwischen Spannung und Abdriften in Details, die für mich weniger interessant waren. Es gab spannende Drachenszenen, interessante Momente und einen Hauch Mystisches, was mir sehr gefallen hat. Leider gab es aber Erzählstränge, die mir nicht so wichtig erschienen, als dass man ihnen so viel Platz und Zeit hätte widmen müssen.   Den Plottwist fand ich jetzt weniger überraschend, war aber meiner Meinung nach logisch und konnte auch kaum anders sein. Danach ist aber dennoch wieder etwas passiert, womit ich gar nicht gerechnet hatte. Irgendwie ist es doof, hier nur den heißen Brei anzudeuten, aber ich will ja niemanden spoilern :)  ________________________________________________________________________________ Zusammenfassend kann ich also sagen, dass das ganze Konzept viel Potential mitbringt und die Geschichte durchaus auch ihren Reiz hat. Ich bin mir allerdings noch unsicher, ob ich die Reihe weiterverfolgen möchte, da unsere Bücherwelt nun mal auch sehr umfangreich ist und ich, wie wohl jeder andere hier auch, noch sooo viel lesen möchte. Ich bin durchaus nicht abgeneigt, die Reihe weiter zu verfolgen, aber so unbedingt ist der Drang noch nicht da.

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  • Leserunde zu "Lady Trents Memoiren: Die Naturgeschichte der Drachen" von Marie Brennan

    Lady Trents Memoiren 1

    Cross-Cult_Verlag

    Lady Trents Memoiren - eine Drachenforscherin der besonderen ArtHattet ihr auch schon immer eine Faszination für Fabelwesen, besonders für die anmutigen und zum Teil auch richtig Furcht einflösenden Drachen? Dann seid ihr hier genau richtig! Denn Lady Trent entführt euch mit ihrer außergewöhnlichen und phantastischen Memoiren in die Welt der Drachen.„Die Naturgeschichte der Drachen“ ist der erste Band ihrer Memoiren über außergewöhnliche Wesen.Lies dieses Buch auf eigene Gefahr, werter Leser. Es ist nichts für schwache Nerven - genauso wenig, wie das Erforschen der Drachen selbst … - Lady TrentZur Autorin:Marie Brennan ist ein Pseudonym der amerikanischen Fantasy-Autorin Bryn Neuenschwander. die bereits zahlreiche phantastische Kurzgeschichte und einige Fantasy-Romane veröffentlicht hat. „Die Naturgeschichte der Drachen“ ist der erste Band der Reihe „Lady Trends Memoiren“.Und darum geht’s genau in „Die Naturgeschichte der Drachen“:Dies sind die Erinnerungen von Lady Trent, der herausragendsten und erfolgreichsten Drachenforscherin der Welt.Einst war sie ein junges Mädchen, vernarrt in Bücher und lernbegierig. Sie trotzte den erstickenden Konventionen ihrer Zeit und setzte ihren guten Ruf, ihre Zukunft und ihre zarte Haut aufs Spiel, um ihre wissenschaftliche Neugier zu befriedigen.Nun endlich liegt die wahre Geschichte dieser beispiellosen Pionierin vor. In ihren eigenen Worten berichtet Lady Trent über ihre aufregende Expedition in die Berge von Vystrana, wo sie die erste von vielen historischen Entdeckungen machte, die sie und die Welt für immer verändern sollten.Und so könnt ihr an der Leserunde teilnehmen:Beantwortet uns bis einschließlich 11. November 2017 die folgende Frage und gewinnt eines von 10 Exemplaren*:Wenn ihr auf Entdeckungsreise in die Welt der Fabelwesen gehen könntet. Welches Wesen würdet ihr gerne entdecken und erforschen?* Bitte denkt dran, die Teilnahme an der Leserunde beinhaltet selbstverständlich einen Austausch innerhalb der Leseabschnitte sowie eine Rezension zum Buch. Wir freuen uns auf eine tolle Diskussion!

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    • 207

    Ellethiel

    07. January 2018 um 11:56
    Tatsu schreibt Die Zeichnungen gefallen mir übrigens auch sehr! Hoffentlich kommen davon noch einige :)

    Das hoffe ich auch, die sind einfach großartig!

  • Die Naturgeschichte der Drachen

    Lady Trents Memoiren 1

    CanYouSeeMe

    02. January 2018 um 12:07

    Lady Trent ist die herausragendste und erfolgreichste Drachenforscherin der Welt. Einst war sie ein junges Mädchen, vernarrt in Bücher und lernbegierig, das den erstickenden Konventionen ihrer Zeit trotzte und ihren guten Ruf, ihre Zukunft und ihre zarte Haut aufs Spiel setzte, um ihre wissenschaftliche Neugier zu befriedigen. Nun endlich liegt die wahre Geschichte dieser beispiellosen Pionierin vor. In ihren eigenen Worten berichtet Lady Trent über ihre aufregende Expedition in die Berge von Vystrana, wo sie die erste von vielen historischen Entdeckungen machte, die sie und die Welt für immer verändern sollten.‚Lady Trents Memoiren: Die Naturgeschichte der Drachen‘ ist der erste Teil der Memoiren, geschrieben von der Autorin Marie Brennan. Der Schreibstil ist für mich sehr eingängig zu lesen gewesen. Er ist unaufgeregt und entspannt aber auch zu einem ausreichenden Maß beschreibend. Protagonistin Isabella (Lady Trent) spricht den Leser direkt an, so entsteht eine Vertrautheit und lockere Atmosphäre.Inhaltlich hat mir das Buch den Inhalt gegeben, den ich erwartet habe. Als Auftakt der Memoiren sind in diesem Buch eher die Beschreibungen der Anfänge Lady Trents Drachenfaszination geschildert. Dementsprechend steht das tatsächliche Vorkommen von Drachen oder die Beschreibungen von Begegnungen mit diesen nicht im Vordergrund. Die Memoiren beziehen sich in diesem Buch auf eine sehr junge Isabella. Daher konnte ich gut nachvollziehen, dass einigen Inhalten von Gesprächen und geschichtlichen Hintergründen weniger Aufmerksamkeit gewidmet wurde, wie zum Beispiel ein erzwungener Waschgang im Eiskalten Bach oder ausführlichen Beschreibungen eindrucksvoller Ruinen.Für mir hat ‚Lady Trents Memoiren: Die Naturgeschichte der Drachen‘ einen soliden und interessanten Grundstein für die Reihe gelegt – ich bin auf die weiteren Ereignisse im Leben von Lady Trent gespannt!

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  • Die ersten Jahre einer Lebensgeschichte, aber ohne nennenswerten Kontakt mit Drachen

    Lady Trents Memoiren 1

    Nyansha

    27. December 2017 um 21:38

    „Die Naturgeschichte der Drachen: Lady Trents Memoiren“ von Marie Brennan ist ein Fantasyroman, der im November 2017 in der deutschen Ausgabe erschien. Das Buch ist ebenfalls als Ebook erhältlich, der Titel der englischen Originalausgabe heißt „The Memoirs of Lady Trent 1: A Natural History of Dragons“. Das Buch umfasst 393 Textseiten, die in vierundzwanzig Kapitel und vier Buchteile aufgesplittet sind. Bewertung Leider musste ich zum Abschluss des Jahres noch meine Buchenttäuschung 2017 treffen. Tatsächlich habe ich mich sehr auf diesen Roman gefreut. Nachdem ich eine Drachenreihe beendet habe, die mir sehr ans Herz gewachsen ist, hoffte ich, wieder einen neuen Bücherschatz zu finden. Leider führt die Aufmachung des Buches doch sehr in die Irre. Bei Lady Trents Memoiren: Die Naturgeschichte der Drachen handelt es sich tatsächlich um die Geschichte der jungen Isabella, die erst irgendwann später (wie auch immer) zu Lady Trent werden wird. Woher der Name kommt, wie sie ihn erlangt oder was es generell mit ihr auf sich hat, erfahren wir nicht. Stattdessen verfolgen wir die Jugend und ersten Ehejahre von Isabella Camherst. Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Drachen kommen in etwa so oft tatsächlich vor, wie Isabellas Vater, der am Anfang grob umrissen wird. Isabella selbst ist ein unglaublich anstrengender und mir nach wie vor unverständlicher Charakter. Aus dem Wildfang wird eine launische, ansonsten aber recht unemotionale Frau, die zu Trotzanfällen neigt, wenn sie ihren Willen nicht bekommt. In ihren Augen wird ihr schon ein unsagbares Leid angetan, indem sie sich einfach wie eine Frau der damaligen Zeit zu verhalten hat. Die meiste Zeit über versucht sie den Leser bzw. die Leserin davon zu überzeugen, dass alles so viel besser wäre, wenn man ihr nur erlauben würde, ihre Leidenschaft, die Drachen, zu erforschen. Tatsächlich hat Isabella für eine Frau ihres Alters und Standes unglaubliches Glück. Sie findet einen Ehemann, der sie nicht nur versteht, sondern ihr derartige Unternehmungen auch noch finanziert, nachdem er zuerst versucht, sie aus Sorge um ihr Wohl davon abzuhalten. Isabellas Reaktion beschränkt sich darauf, ihn mit einem angekündigten Nervenzusammenbruch und die Erinnerung an ihre Fehlgeburt nahezu zu erpressen, sodass sie mit auf die im Klappentext angekündigte Expedition gehen kann. Besser wird ihr Verhalten kaum, denn auch, während sie doch eigentlich ihrer Leidenschaft nachgehen kann, findet sie immer wieder Gründe, um unzufrieden zu sein und sich in weitere Gefahren zu begeben. Auf mich wirkte es stets so, als hätte die Protagonistin ein ernstzunehmendes Aufmerksamkeitsdefizitsproblem, denn wenn sich einmal nicht alles nach ihrer Nase ausrichtet, unternimmt sie waghalsige Manöver, aus denen sie selbstverständlich wie die Jungfrau in Nöten gerettet werden muss, oder sich so absurd befreit, dass es schon komödiantische Züge hat. Ein Thema, das mich gerade gegen Ende des Romans beschäftigt hat, ist das des Charaktersterbens, das sich ja auch in vielen anderen Werken findet. Leider erlebt man heutzutage oft, dass Autoren zu glauben scheinen, dass sie durch den Tod eines solchen Charakters ein großes Spannungsmaß erreichen und einen wichtigen Punkt im Leben des Protagonisten setzen. Allerdings wird dabei wohl auch gerne vergessen, dass lebende Charaktere weit mehr zum Spannungsverlauf beitragen können, vor allem, wenn sie Veränderungen durchmachen, die den Leser bzw. die Leserin fesseln. Mich hält jedenfalls das Existieren von vielen Charakteren, die mir sehr ans Herz wachsen, eher an einer Reihe, als unsinnige Tode. Doch viel nennenswerter ist, dass ein solcher Charaktertod nur berühren kann, wenn der Charakter zuvor vielschichtig und lebendig im Geschehen stand. Da Brennans Charaktere für mich vielschichtig wie eine dünne Buchseite blieben, kann hiervon nicht die Rede sein. Auch der Stil war recht eigenwillig und nach wie vor denke ich, dass ich ihn nicht ganz verstehe. Zwar ist er leicht verständlich, wiegt aber durch fantastische Begriffe, die kaum erklärt werden, manchmal recht schwer. Ebenso wird die Geschichte von einer älteren Isabella wiedergegeben, die stets und ewig darauf hindeutet, wie dumm sie doch war und dass alles noch ein ganz anderes Ende nehmen wird, als man gerade an diesem Lesepunkt annehmen könnte. Recht schnell musste ich mich zum Lesen zwingen, denn die Naturdarstellungen waren nicht nur sehr ermüdend, sondern verdrängten stets das wirklich Interessante. Während die Autorin jeden Stein dreimal beschreibt, beschränken sich die Momente, auf die ich als Leserin gewartet habe (etwa die wenigen echten Treffen mit den Drachen) auf derart spannende Aussagen wie „Ja, wir schossen einen Drachen.“ Die Lebendigkeit der Figuren fehlte bei mir gänzlich, ohne die Nennung der Namen hätte ich nie unterscheiden können, wer gerade handelt, spricht oder anderweitig agiert. Es gab kaum Individualität. Es ist häufig die Rede von Isabellas „anderen Werken“ und weiteren Büchern, die natürlich zu diesem Fantasyuniversum gehören und mit denen zumindest ich nichts anfangen kann. Wahrscheinlich wird hier Bezug auf weitere Teile der Reihe genommen. Für einen ersten Band einer Reihe finde ich das eher unglücklich. Insgesamt fehlte mir der Bezug zu den Drachen. Ich habe wohl in dieser Hinsicht viel mehr erwartet, obwohl der Klappentext mich hätte vermuten lassen dürfen, dass es eigentlich gar nicht um Drachen geht. Doch der Titel und das Cover haben mich wohl auf eine falsche Fährte gelockt. Sicher muss ein erster Band einer Reihe beschreiben, wie alles begann. Dennoch ist es für mich wichtig, dass der erste Teil einer Reihe ein geballtes Werk an Spannung ist, damit ich in die Versuchung komme, einer Reihe weiter zu folgen. Ich war nun die meiste Zeit während des Lesens gelangweilt und habe gezählt, wie viele Seiten das Buch hat. Das änderte sich erst ca. ab Seite 230, was doch recht spät ist, wenn bedacht wird, dass das Buch insgesamt knapp 393 Seiten hat. Fazit Wenn die Schilderung des Lebens einer melodramatischen Frau aus gutem Hause das ist, was einen Leser bzw. eine Leserin total interessiert, wird man hier wohl begeistert sein. Wer aber einen spannenden Roman über Drachen und deren Lebensweise erwartet, wird wohl genau wie ich bitterlich enttäuscht werden. Empfehlen kann ich persönlich das Buch deswegen leider nicht. Der Grund, warum ich dennoch zwei Sterne vergebe, ist die liebevolle Aufmachung. Die Zeichnungen sind einfach ungeheuer schön, detailliert und passen genau an den Stellen, an denen sie eingefügt wurden. Es findet sich sogar eine Karte der Expeditionsroute, aber auch die des ganzen Weltteils, in dem die Geschichte insgesamt spielt. Auch die Unterteilung in unterschiedliche Buchteile ist sehr liebevoll gestaltet, hier wird stets kurz zusammengefasst, worum es geht, ohne zu viel vorweg zu nehmen. Für eine Orientierung nach und während der Lektüre ist dies ungeheuer angenehm. Auch das Cover begeistert, hier gab es für mich absolut nichts zu beanstanden. Probleme hatte ich mit dem Inhalt, nicht aber mit dem Layout des Buches. Da ich dieses sehr gerne abschließend noch einmal lobe, ist es letztendlich einfach schade, dass mich der Inhalt nicht überzeugen konnte.

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  • Der Beginn einer faszinierenden und atemberaubenden Reihe!

    Lady Trents Memoiren 1

    WAIBELJaci

    04. December 2017 um 18:56

    Schon als Isabella noch klein ist, ist sie anders als die meisten Mädchen. Sie interessiert sich viel für Naturkunde und liest auch Bücher über Drachen die eigentlich keine Lektüre für Mädchen sind. Das alles ändert sich auch nicht als sie älter wird. Ihr Interesse in Naturkunde und im speziellen Drachen steigt und steigt vermehrt. Als sie Jacob heiratet gewährt er ihr ihre eigene Bibliothek und ein Gartenhaus in der sie ihre Experimente vollziehen kann. Dann eines Tages tut sich für die beiden eine neue Tür auf. Jacob wird eingeladen auf eine Expedition von Drachen zu gehen woraufhin Isabella ihn gleich bittet ihn begleiten zu dürfen. Nach langem Hin und her willigt dieser schließlich ein. Doch ist so eine gefährlich Expedition wirklich was für eine Frau und welche Gefahren erwarten sie da? Ein wirklich sehr spannendes und schönes Buch. Von dem Schreibstil und der Kultur würde ich schätzen dass das Buch ca im 18-19 Jahrhundert spielt. Ich finde das mal eine sehr schöne Abwechslung ein Fantasyroman mal nicht im Mittelalter oder in der Zukunft oder in unserer Zeit sondern in einer Zeit in der man eher Jane Eyre oder Jane Austen gewohnt ist. Ich bin sehr positiv Überrascht. Ein wirklich sehr gelungenes Buch! Ich kann es jedem Fan von Eragon wärmstens ans Herz legen!

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  • Ein etwas anderer Drachenroman!

    Lady Trents Memoiren 1

    Sirene

    29. November 2017 um 22:05

    Die ältere Lady Trent, bekannte Drachenforscherin, erzählt ihre Memoiren, dabei fängt sie ihre Geschichte in ihren Kindertagen an und es geht bis in ihre Zwanziger. Dabei zeigt sie, wie schwer es damals war als junge Frau im 19. Jahrhundert (oder 18. Jahrhundert, so fühlt sich die Zeit laut Beschreibungen an) sich für Naturwissenschaften zu interessieren und ernst genommen zu werden. Ja, es handelt sich hier um eine fiktive Welt, stark an unser damaliges Jahrhundert angelehnt, nur dass verschiedene Arten von Drachen existieren.Die Protagonistin ist ohne Frage eine mutige Frau und ihre Leidenschaft für Drachen bringt sie in gefährliche Situationen. Dabei zeigt sie eine jugendliche, naive und risikofreudige Seite. Lady Trent gibt an der Stelle auch zu, dass sie oftmals nicht wirklich klug handelte. An dem Punkt war es nicht leicht mit ihr als Heldin dieser etwas anderen Drachengeschichte. Ihr Handeln würde ich als impulsiv und stur bezeichnen, wobei sie das selber zugibt und dieser Wesenszug hat mir wiederum an ihr gefallen. Was auf jeden Fall gut rüberkam ist, dass sie eine, für ihre damalige Zeit, sehr spezielle Lady ist und sich dessen nicht nur bewusst ist, sie steht auch dazu. Die Handlung erinnerte mich in erster Linie an einen Mix aus Reisebericht und Memoiren. Mit Witz und Charme erzählt die Protagonistin wie sie es schaffte auf ihre erste Drachenexpedition mitgenommen zu werden. Es ist keine allzu große Handlung, die man hier erwarten sollte und auch keine bewegende Entdeckung, sondern der Start ihrer Karriere als Pionierin.Der Roman punktete bei mir durch seinen zügigen Handlungsverlauf und eigenwilligen Humor dank Lady Trent. Leider ist Spannung hier kein Thema. An manchen Stellen wird es rasant und gefährlich, aber diese gewisse Spannung ist nicht zu finden und der Höhepunkt der Geschichte verlief mit wenig Aufregung für mich ab.Trotzdem habe ich das Buch sehr genossen, denn es ist anders, als bisherige Drachenromane, die ich gelesen habe und besitzt seinen eigenen gewissen Charme, der es mir angetan hat. Den Roman hatte ich überraschend schnell fertig gelesen und ich fand es toll, dass es noch einige Illustrationen gibt von Drachen, aber auch Landschaften. Es ist ein guter Start der Memoiren von Lady Trent und weitere Bücher werden folgen. Bis jetzt sind im englischen Raum bereits fünf Bände erschienen und ich freue mich, wenn Anfang nächsten Jahres der zweite Band erscheint, denn was wir bereits wissen ist, dass Lady Trent berühmt wird mit ihren Entdeckungen. Aber wie? Und was entdeckt sie? Eine unterhaltsame Drachengeschichte in einer früheren Epoche mit einer eigenwilligen, risikofreudigen Protagonistin. "Die Naturgeschichte der Drachen" von Marie Brennan ist ein Roman, den man schnell gelesen hat und man spürt die Leidenschaft der Autorin für die damalige Zeit und ganz besonders für die Drachen!

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2017: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial

    Daniliesing

    Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2017 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 30. November feststehen wird, gar nicht erwarten! Unsere große Verlosung für euch! Nicht nur eure Lieblingsbücher haben die Chance, den Leserpreis 2017 zu gewinnen, auch auf euch warten ganz großartige Buchgewinne. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen und zusätzlich 25 weitere Buchpakete mit je 10 Neuerscheinungen verlosen. Ein wahrer Traum für jeden Buchliebhaber, oder?Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:1. Schreibt einen Blogbeitrag mit Link zum Leserpreis auf LovelyBooks. Ladet eure Leser darin ein, ebenfalls ihre Lieblingsbücher 2017 zu nominieren.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/2. Berichtet auf euren Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter oder Instagram über den Leserpeis und verlinkt darauf. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt. Verwendet dabei den Hashtag #Leserpreis.https://www.lovelybooks.de/leserpreis/3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Bitte klickt für alle 3 Varianten zunächst auf den "Jetzt bewerben"-Button und füllt das Formular komplett aus. Gebt bei den Varianten 1 und 2 bitte den direkten Link zum Blogbeitrag oder zum Social Media Posting an und verlinkt nicht nur aufs Profil. Selbstverständlich haben wir Grafikmaterial vorbereitet, das wir euch gern zur Verwendung zur Verfügung stellen.Ihr dürft natürlich auch mehrere der Punkte erfüllen und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 3. Dezember möglich!Wir wünschen euch ganz viel Spaß!PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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    • 1813
  • Sehr ungewöhnlich aber richtig gut geschrieben!

    Lady Trents Memoiren 1

    Aleshanee

    20. November 2017 um 16:22

    Ungewöhnlich und ungewohnt für mich, trotzdem war ich positiv überrascht! Ein großartiges Buch, aber wirklich nicht einfach zu beschreiben.Es geht um Drachen, ja, aber eigentlich geht es um Isabelle, die spätere Lady Trent, die in einer fiktiven Welt aufwächst, ähnlich der unseren angesiedelt im historischen Zeitalter um 1900. Es ist der Beginn ihrer Lebensgeschichte, der Beginn ihrer Leidenschaft für die Natur der Drachen und ihr unstillbarer Hunger nach dem Verstehen.Zu Beginn beschreibt sie sehr schön, wie sie schon als einziges Mädchen zwischen 5 Brüdern ihre Mutter zur Verzweiflung brachte - denn für die "feine Gesellschaft" stand ihr nie der Sinn. Es war jedoch nicht leicht, das durchzusetzen und erst als sie erwachsen wurde kam eine Chance, endlich ihren tiefsten Wunsch zu erfüllen. Und natürlich hat sie diese ergriffen, ja sie hat wirklich alles daran gesetzt und so begann ihre Reise nach Vystrana. Eine Forschungsreise, die sie den Drachen und ihren Geheimnissen näher bringen sollte, als sie je für möglich hielt.An die Schreibweise musste ich mich erst gewöhnen. Erzählt aus der Ich-Perspektive hat man sehr gut verfolgen können, wie sehr das Herz von Isabella für Drachen und die Wissenschaft schlägt; aber dabei bleibt sie doch immer distanziert. Sie ist kein Gefühlsmensch sondern durch und durch an Fakten und Pragmatik interessiert, trotzdem wohnt ihr eine gewisse Leidenschaft inne, die sie mir sympathisch gemacht hat. Der Stil ist sehr klassisch an die Zeit angepasst und wirkt dadurch auf mich manchmal etwas aufgesetzt, was aber nicht negativ zu werten ist. Es ist ein ruhiger, stetiger Rhythmus, manchmal amüsant, meist fesselnd, aber es geht stetig vorwärts. Auch wenn es in manchen Momenten etwas auf der Stelle tritt. Die Forschungsreise führt sie ja nach Vystrana, dass mich von den Gegebenheiten her an Russland erinnert hat. Vorne im Buch findet man eine Karte der fiktiven Welt und im Buch sind auch einige, wirklich wunderschöne Zeichnungen - natürlich auch von Drachen. Obwohl diese seltsamen Wesen und die Erschlüsselung ihres Daseins immer im Fokus stehen, sind es vor allem auch die Widrigkeiten, mit denen Lady Trent und ihre Begleiter in dem kleinen Dorf dort zu kämpfen haben. Sie sind keine willkommenen Gäste und müssen sich gegen allerlei Misstrauen und Aberglauben durchsetzen und decken schließlich einen großen Frevel auf, der weitreichende Folgen haben wird.Es war ein sehr ungewöhnliches Gefühl, in diese Welt einzutauchen, in der Drachen zwar allgemein bekannt, aber eben noch nicht wirklich erforscht worden sind. Alles im Rahmen einer Gesellschaft des 19. Jahrhunderts, in der die Stellung der Frau eine sehr untergeordnete Rolle gespielt, die Protagonistin sich aber gekonnt herausgewunden bzw. sich darüber hinweggesetzt hat.Es hat mir beim Lesen viel Spaß gemacht, auch wenn ich kleine Abstriche machen muss weil es ein bisschen an Spannung gefehlt hat und ich einfach mehr über die geflügelten, mythischen Wesen erwartet hatte. Trotzdem ein sehr lesenswertes Buch wenn man weiß, auf was man sich einlässt. Ich freu mich jedenfalls schon auf die Fortsetzung und wie es mit dem Leben von Lady Trent weitergehen wird. Denn ihre Forschungen sind noch lange nicht zu Ende. © AleshaneeWeltenwandererDer zweite Band der Reihe "Der Wendekreis der Schlangen" erscheint im März 2018

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  • Super!

    Lady Trents Memoiren 1

    Aniday

    06. November 2017 um 19:14

    Drachen - wir wissen heute einiges über sie, was wir nicht zuletzt Lady Trent verdanken. Endlich veröffentlicht sie ihre Memoiren und erzählt uns von ihren Forschungsreisen, aber auch von persönlichen Begebenheiten aus ihrem Leben. Dieser Band berichtet von ihrem erwachenden Interesse an der Naturwissenschaft und der ersten, aufregenden Expedition nach Vystrana in jungen Jahren.Von den ersten Seiten an zieht dieses Buch in seinen Bann, der Schreibstil ist klasse und Lady Trents Faszination für Naturwissenschaften und besonders für Drachen ist ansteckend. In einer Zeit, in der wenig von diesen Geschöpfen bekannt ist und naturwissenschaftliches Interesse auf keinen Fall als angemessener Zeitvertreib für eine junge Dame gilt erschleicht sich die junge Lady Trent die Bücher aus der Bibliothek ihres Vaters und geht teils unbedachte Wege, um ihre Neugier zu befriedigen. Trotz allem Mut und Willen ist dies kein leichtes Unterfangen, ist sie doch trotzdem den damaligen Konventionen unterworfen und damit mehr als einmal fast zum scheitern verurteilt. „Die Naturgeschichte der Drachen“ ist eine gelungene Mischung, angesiedelt in einer Zeit, in der Frauen kaum einen Schritt ohne die Einwilligung ihres Vaters oder Mannes tun können. Lady Trent passt nicht wirklich in diese ihr zugedachte Rolle, doch auch sie kann nicht alles über den Haufen werfen und muss sich ihren Weg suchen, was sie beharrlich und gelegentlich auf die naive, übermotivierte Art der Jugend tut. Und dann sind da die Drachen, quasi der Mittelpunkt des Buches und die Motivation unserer Lady Trent - mysteriös, gefährlich und faszinierend! Man wünscht sich glatt, man hätte mit auf Reisen sein können und die Anblicke und Erlebnisse geteilt. Ich empfehle dieses Buch voll und ganz, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es andere nicht mindestens genauso überzeugen wird! Auf den nächsten Band freue ich mich schon sehr, hoffentlich wird die komplette Reihe in nicht allzu großen Abständen erscheinen.

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