Marie Brunntaler

 4.2 Sterne bei 38 Bewertungen
Autorin von Wolf, Das einfache Leben und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Marie Brunntaler

Eine Lebensgeschichte in Romanform: Die gebürtige Schwarzwälderin Marie Brunntaler studierte Biologie und setzte sich in den Siebziger Jahren stark für die Umwelt und ein respektvolleres Umgehen mit der Natur ein. In Heidelberg und Bonn war sie als Sachbearbeiterin in der Landschaftsplanung tätig. Heute lebt Brunntaler mit ihrem Sohn in der Nähe der Schweizer Grenze. 2018 debütiert sie als Schriftstellerin mit ihrem ersten Roman „Das einfache Leben“. Darin spiegelt sich der Lebenslauf der Autorin stark wider. Die Schwestern Adele und Elisabeth wachsen im Schwarzwald auf, verlassen ihre Heimat jedoch zugunsten eines vermeintlich glücklicheren Lebens in der großen Welt. In mittleren Jahren kehren sie schließlich zurück und wollen der Natur etwas wiedergeben: Dort wo zuvor noch die Verpackungsfirma ihres Bruders stand, die wegen eines Umweltskandals schließen musste, planen die beiden entgegen aller Stimmen, die ihnen abraten wollen, einen prächtigen Rosengarten anzulegen und – entsprechend dem Titel – ein einfaches Leben zu führen.

Neue Bücher

Wolf

Neu erschienen am 02.11.2020 als Taschenbuch bei Eisele Verlag.

Alle Bücher von Marie Brunntaler

Cover des Buches Wolf (ISBN: 9783961610679)

Wolf

 (20)
Erschienen am 13.09.2019
Cover des Buches Das einfache Leben (ISBN: 9783961610051)

Das einfache Leben

 (16)
Erschienen am 11.05.2018
Cover des Buches Piz Palü (ISBN: 9783961611096)

Piz Palü

 (2)
Erscheint am 03.05.2021
Cover des Buches Wolf (ISBN: 9783961610976)

Wolf

 (0)
Erschienen am 02.11.2020

Neue Rezensionen zu Marie Brunntaler

Neu

Rezension zu "Piz Palü" von Marie Brunntaler

„Es ist nicht der Berg der dir zum klettern so hoch erscheint, es ist der Kiesel in deinem Schuh.“(Muhammad Ali)
Dreamworxvor 7 Tagen

1957 Schweiz. Das seit Generationen familiengeführte Hotel Grand Arnold mit Blick auf den Berg Piz Palü  ist Anziehungspunkt für die Reichen, Schönen und allerlei illustre Gäste, die sich zur Hautevolee zählen und dort ihre Sommerfrische verbringen. Als Frau von Hoppe, die mit dem Hoteleigentümerehepaar verwandt ist, mit ihrer Gesellschafterin Corinne Förster anreist, weilt bereits der Filmstar O.W. Fischer mit seinem Drehbuchautor im Hotel. Kurz nach ihrer Ankunft bricht mit dem plötzlichen Verschwinden der Kinder des Hoteldirektors ein absolutes Chaos aus. Während sich nahezu alle an der Suche beteiligen, wird bald darauf der Geschäftsführer des Hotels und Vater der Kinder im Turmzimmer leblos aufgefunden. Der Skandal ist perfekt…


Marie Brunntaler hat mit „Piz Palü“ einen unterhaltsamen historischen Roman vorgelegt, der nicht nur Krimielemente in sich vereint, sondern auch zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb einer Familie gut herausstellt. Der locker-flüssige und bildhafte Erzählstil lädt den Leser auf eine Reise in die Vergangenheit ein, wo er sich alsbald inmitten der Schweizer Bergwelt im Luxushotel wiederfindet und in einer authentisch in Szene gesetzten Atmosphäre der 50er Jahre das Gewusel der Bediensteten beobachtet, die wie fleißige Bienen um die Hotelgäste herumwuselt, um ihnen jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Schnell taucht man ein in die verwinkelten Familienverhältnisse der Hotelführung und muss dabei hinter den Kulissen so einiges an Missgunst, Neid und Intrigen beobachten, während sich in der Lobby die Gesellschaftselite die Klinke in die Hand gibt. Zuerst plätschert die Geschichte wie einer der alten Farbfilme aus den 50ern vor sich hin, bis sich neben dem Verschwinden der Kinder auch der Todesfall ereignet und die schöne Hotelatmosphäre zu bröckeln beginnt. Die Autorin stiftet nicht nur Verwirrung mit der Identität einiger Gäste, sondern sorgt mit überraschenden Wendungen auch für einen nichtvorhersehbaren Ausgang ihrer Geschichte. Die idyllische Beschreibung der Landschaft und des Hotels steht dabei in völligem Widerspruch zu den familiären Abgründen, die sich beim Aufdecken so einiger Geheimnisse nach und nach auftun.


Die Charaktere sind lebendig in Szene gesetzt, wirken glaubwürdig und authentisch, so dass der Leser sich gern inkognito an ihre Fersen heftet, um ihr Treiben zu verfolgen und selbst mitzurätseln. Frau von Hoppes Snobismus zeigt sich in ihrer ganzen Wesensart und spiegelt gekonnt den damals herrschenden Standesdünkel wieder. Corinne Förster ist eine geheimnisvolle Frau, die sich als Hoppes Gehilfin im Hotel umtreibt und verdeckt Informationen sammelt. Patters ist das Hotelfaktotum, der auf seine Regeln pocht und seine Autorität immer wieder in die Waagschale wirft. Bartolo ist eigentlich der Chauffeur des Hotels, doch hilft er gern, wo er kann. Aber auch die Herrschaften des Hauses in Gestalt von Erika Kälin, geborene Arnold, nebst Gatte Arthur sowie O.W. Fischer und weitere Protagonisten machen die Geschichte rundum kurzweilig.


„Piz Palü“ ist eine gelungene Mischung aus Heimatroman, Kriminalgeschichte sowie Familiengeheimnissen vor der erhabenen Kulisse der Schweizer Berge. Ein unterhaltsames Lesevergnügen mit verdienter Leseempfehlung!

Kommentare: 1
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Rezension zu "Piz Palü" von Marie Brunntaler

Gute Unterhaltung
suseebeevor einem Monat

Gute Unterhaltung. Zunächst denkt man an Agatha Christie oder Martin Suter, später stutzt man ob des Verhaltens einiger Figuren, ahnt manches, liest gespannt weiter um dann eine recht komplexe Auflösung zu erfahren, die das Gelesene in anderem Licht erscheinen lässt. Etwas bessere Charakterzeichnung hätte gut getan. Ein für einen lichtlosen Wintertag auf dem Sofa.

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Rezension zu "Das einfache Leben" von Marie Brunntaler

Es ist nie zu spät, neu anzufangen und Träume wahr werden zu lassen
buchstabensammlerinvor 3 Monaten

Rund ums Buch:
Titel: Das einfache Leben
Autorin: Marie Brunntaler
Buch: Taschenbuch
Verlag: eisele
Erschienen: 26.07.2019
Seiten: 272
ISBN: 978-3-96161-072-3
Preis: 11,00 €

 

 Rezension:

Elisabeth Kohlbrenner kehrt nach einer langjährigen und unglücklichen Liebschaft in Bonn in der Mitte ihres Lebens ins Elternhaus in den Südschwarzwald zurück. Hier möchte sie neu beginnen. Und als aus dem Besuch der Schwester, die zwar verheiratet, aber das nur auf dem Papier ist, ein Bleiben wird, fangen Sie an, die Vergangenheit des Kohlbrennerhofes aufzuarbeiten und einen Rosengarten anzulegen. Trotz aller Unkenrufe und Widerstände nehmen die Frauen ihr neues Leben in die Hand und erleben mit neuen Nachbarn, alten Dorfbewohnern und den dornigen Pflanzen so einiges Unvorhergesehenes.
 Ende letzten Jahres habe ich WOLF von Marie Brunntaler gelesen und war sehr angetan, deshalb musste ich nun mal ihr erstes Buch DAS EINFACHE LEBEN von meinem SuB befreien und ich wurde nicht enttäuscht. Eine wirklich schöne Geschichte über Geschwisterliebe, Neuanfang, Heimat, Natur, Frauen und ein wenig Politkolorit. Leicht und sehr unterhaltsam, mit dem gewissen Humor an den richtigen Stellen, ist dieses Buch ein schöner Beweis dafür, dass es nie zu spät ist, neu anzufangen und Träume wahr werden zu lassen. 

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