Das einfache Leben

von Marie Brunntaler 
3,1 Sterne bei9 Bewertungen
Das einfache Leben
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Positiv (4):
Seehase1977s avatar

Stimmungsvoller, moderner Heimatroman, toll erzählt und ganz ohne Schmalz und Kitsch. Hat mir gut gefallen!

Kritisch (4):
katikatharinenhofs avatar

Man liest wie durch Watte - es bleibt alles seltsam weit weg

Alle 9 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das einfache Leben"

Zwei Schwestern aus dem Schwarzwald kehren in der zweiten Lebenshälfte in ihre Heimat zurück und pflanzen dort auf einem industriell kontaminierten Gelände einen Rosengarten.

Die Schwestern Adele und Elisabeth Kohlbrenner verlassen ihre Heimat jung, um an der Aufbruchsstimmung des Wirtschaftswunders teilzuhaben. In der Mitte ihres Lebens bereuen sie jedoch, ihre Wurzeln abgeschnitten und das Glück an Orten gesucht zu haben, wo es für sie nicht zu finden war. Sie kehren nach Dachsberg im Südschwarzwald zurück und beschließen, einen alten Traum Wirklichkeit werden zu lassen, ihren Traum vom Rosengarten. Gemeinsam bewirtschaften sie ein Brachland in den Hügeln, ausgerechnet dort, wo zuletzt die Verpackungsfirma ihres Bruders stand, der nach einem Umweltskandal schließen musste. Adele und Elisabeth wollen dieses Land der Natur zurückgeben und den schönsten Rosengarten des Schwarzwalds anlegen. Jeder, der etwas davon versteht, rät ihnen ab: Die Höhenlage sei nichts für Rosen, der Boden zu steinig. Doch die beiden lassen sich nicht beirren.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783961610051
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Eisele Verlag
Erscheinungsdatum:11.05.2018

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    Irves avatar
    Irvevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Schöne Grundidee, aber dessen Schlichtheit funken immer wieder die mir zu extrem konstruierten Charaktere und Handlungen dazwischen.
    *+* Marie Brunntaler: "Das einfache Leben" *+*

    Adele und Elisabeth werden im Südschwarzwald groß – in einem kleinen Dorf, das ihnen zu klein, zu eng und zu verstaubt wird, als sie heranwachsen. In den Sechzigerjahren folgen sie dem Ruf des Wirtschaftswunders, verlassen ihre Heimat und lernen ein ganz anderes Leben kennen. Aber ob sie wirklich ein besseres Leben gefunden haben?

    Als sich die Schwestern in etwas gesetzterem Alter wieder in der Heimat treffen, erfährt der Leser nach und nach, wie Adele und Elisabeth getroffen haben. Sie erzählen aus ihren Jahren nach dem Verlassen des Dachsbergs, arbeiten aber auch einige Dinge aus ihrer Kindheit auf. Man hat fast den Eindruck, als lernten sie sich erst jetzt nach einer gewissen Zeit des Abstands richtig kennen.

    „Manchmal tut man in seiner Ratlosigkeit und Unsicherheit seltsame Dinge, auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und seinem Platz darin.“

    Elisabeth kehrt auf das elterliche Gehöft zurück, nachdem ihr langjähriger Geliebter verstorben ist. Sie braucht eine Auszeit, muss sich über einiges klar werden und ist auf der Suche nach einer Aufgabe, einer Herausforderung. Diese findet sich in Form der zurückgelassenen Industriebrache ihres Bruders, der völlig unverantwortlich gehandelt hat, denn er ließ Grund und Boden kontaminiert zurück. Unter dieser Nestbeschmutzung leiden seine Schwestern, als sie zurückkehren. Nach einem Traum kommt Elisabeth die Idee, wie sie ihre Zeit, Kraft und auch ihre Ersparnisse einsetzen möchte:
    Auf diesem verseuchten Gelände soll ein wunderschöner Rosengarten entstehen. Adele ist zunächst skeptisch und widerspenstig, unterstützt aber schließlich ihre Schwester bei ihrem Plan und die beiden lassen sich auch durch Widrigkeiten und Rückschläge nicht davon abhalten, diesen Traum lebendig werden zu lassen.

    Soweit der rote Faden des Romans, der mir sehr gut gefiel. „Back to the roots“, Schlichtheit, Gemeinsamkeit, Wiedergutmachung, Frieden, Natur, das sind alles Schlagworte, die mir zusagen. Die Schlichtheit wurde leider kontraproduktiv durch häufig mir zu extreme, exzentrische Ausschmückungen der Charaktere und teilweise auch der Handlung gestört. Die Harmonie während des Lesens geriet immer wieder ins Ungleichgewicht. Damit meine ich nicht die Meinungsverschiedenheiten, die die sehr unterschiedlichen Schwestern hin und wieder austragen.

    Die Charaktere sind zwar – vor allem bei den beiden Hauptfiguren – recht intensiv ausgearbeitet. Dennoch blieben sie für mich blass und unnahbar. Durch den extremen Touch, der einigen anhaftete, stiegt das Gefühl der Fremdheit noch und ich konnte mich nicht wirklich mit auch nur einem von ihnen identifizieren.

    Diese Art der Charakterzeichung ist sicher genauso Geschmackssache wie der Schreibstil. Dieser gefiel mir wiederum sehr. Die Autorin hat einen ganz individuellen Stil der Erzählens. An einigen Stellen wird sie fast poetisch und ich mag es, wie sie ihre Weisheiten formuliert und sie im Roman unterbringt.

    Fazit:
    Trotz meiner Kritikpunkte halte ich „Das einfache Leben“ für ein gutes Debut. Denn Stil und Ausarbeitung hängen oft vom persönlichen Gusto ab. Der Roman ist rund und schlüssig, thematisch interessant, hat aber in seiner Umsetzung nicht immer meinen Geschmack getroffen.

    Inhalt
    Die Schwestern Adele und Elisabeth Kohlbrenner verlassen ihre Heimat jung, um an der Aufbruch­stimmung des Wirtschaftswunders teilzuhaben. In der Mitte ihres Lebens bereuen sie jedoch, ihre Wurzeln abgeschnitten und das Glück an Orten gesucht zu haben, wo es für sie nicht zu finden war. Sie kehren nach Dachsberg im Südschwarzwald zurück und beschließen, einen alten Traum Wirklichkeit werden zu lassen, ihren Traum vom Rosengarten. Gemeinsam bewirtschaften sie ein Brachland in den Hügeln, ausgerechnet dort, wo zuletzt die Verpackungsfirma ihres Bruders stand, der nach einem Umwelt­skandal schließen musste. Adele und Elisabeth wollen dieses Land der Natur zurückgeben und den schönsten Rosengarten des Schwarzwalds anlegen. Jeder, der etwas davon versteht, rät ihnen ab: Die Höhenlage sei nichts für Rosen, der Boden zu steinig. Doch die beiden lassen sich nicht beirren.
    Quelle: Eisele Verlag 

    Autorin
    Eine Lebensgeschichte in Romanform: Die gebürtige Schwarzwälderin Marie Brunntaler studierte Biologie und setzte sich in den Siebziger Jahren stark für die Umwelt und ein respektvolleres Umgehen mit der Natur ein. In Heidelberg und Bonn war sie als Sachbearbeiterin in der Landschaftsplanung tätig. Heute lebt Brunntaler mit ihrem Sohn in der Nähe der Schweizer Grenze. 2018 debütiert sie als Schriftstellerin mit ihrem ersten Roman „Das einfache Leben“. Darin spiegelt sich der Lebenslauf der Autorin stark wider. Die Schwestern Adele und Elisabeth wachsen im Schwarzwald auf, verlassen ihre Heimat jedoch zugunsten eines vermeintlich glücklicheren Lebens in der großen Welt. In mittleren Jahren kehren sie schließlich zurück und wollen der Natur etwas wiedergeben: Dort wo zuvor noch die Verpackungsfirma ihres Bruders stand, die wegen eines Umweltskandals schließen musste, planen die beiden entgegen aller Stimmen, die ihnen abraten wollen, einen prächtigen Rosengarten anzulegen und – entsprechend dem Titel – ein einfaches Leben zu führen.
    Quelle: Lovelybooks 


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    AvaMairinKants avatar
    AvaMairinKantvor 4 Monaten
    Ein naturnaher, gedankenvoller Roman??

    Die Autorin hatte eine schöne Idee für einen naturnahen, stillen Roman. Die Landschaftsbeschreibungen gefallen gut. Meiner Meinung nach sind die Charaktere jedoch allesamt viel zu aufgesetzt konstruiert, jeder hat natürlich eine ganz eindringliche, schwerwiegende Vergangenheit, jedermann ganz markante Charakterzüge. Und den Grund für die Entstehung des Rosengartens finde ich weder glaubwürdig noch nahegehend oder begründend.  Schade :(

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    Seehase1977s avatar
    Seehase1977vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Stimmungsvoller, moderner Heimatroman, toll erzählt und ganz ohne Schmalz und Kitsch. Hat mir gut gefallen!
    Rosen auf dem Dachsberg – eine schöne, stimmungsvolle Geschichte

    Die Kohlbrenner-Schwestern Adele und Elisabeth verlassen schon früh den Schwarzwald, um fernab ihrer Heimat das Glück und den Erfolg zu finden. Doch nach vielen Jahren kehren die beiden zurück zu ihren Wurzeln und leben fortan gemeinsam auf dem elterlichen Hof auf dem Dachsberg im Südschwarzwald. Elisabeth und Adele leben im Einklang mit der Natur und beschließen, auf dem Dachsberg einen Rosengarten anzulegen, als Wiedergutmachung an der Natur für eine längst vergangene aber verheerende Umweltsünde. Alle, die etwas von Rosen und ihren Bedürfnissen verstehen, raten den Schwestern ab, doch Adele und Elisabeth lassen sich nicht von ihrem Ziel abbringen, den schönsten Rosengarten im Schwarzwald anzulegen…


    Meine Meinung:
    „Das einfache Leben“ von Marie Brunntaler erzählt eine warmherzige und außergewöhnliche Geschichte zweier Schwestern, die im kargen aber schönen Südschwarzwald trotz aller Widrigkeiten einen Rosengarten anlegen. Ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen wollte und das mich mehr als positiv überrascht hat.

    Die Schwestern Kohlbrenner kehren in der Mitte ihres Lebens auf den elterlichen Hof im Südschwarzwald zurück. Ihr Leben verlief bis zu diesem Zeitpunkt nicht so, wie sie es sich bei ihrem hoffnungsvollen Weggang aus der Heimat vorgestellt hatten. Beide, sowohl Elisabeth als auch Adele haben ihre ganz eigene, schicksalhafte Geschichte im Gepäck und zusammen suchen sie nun auf dem Dachsberg, ihrem Zuhause, ihr neues Glück.

    Marie Brunntaler erzählt die Geschichte der beiden Schwestern wunderschön und unaufgeregt ohne dabei nichtssagend oder langweilig zu werden. Bildhaft und mit toller Atmosphäre beschreibt sie das Leben, die Menschen und die Natur des Südschwarzwaldes. Mehr als einmal fühlt man sich mittendrin, nicht nur im Dorfleben, sondern man riecht, spürt und erlebt auch die Landschaft und den dichten, würzig riechenden Wald. 

    Obwohl Adele und Elisabeth Schwestern sind, hat die Autorin doch zwei unterschiedliche Charaktere erschaffen. Adele, die Weltgewandtere, die Erfahrenere war mir anfangs eher unsympathisch, ihr ganzes Auftreten war befremdlich. Doch wenn man schließlich ihre Geschichte kennt, versöhnt man sich mit ihr und ihrer besonderen Art, das Leben leben.

    Elisabeth hingegen mag mein gleich, ihre einfache und bodenständige Art macht sie sympathisch und auch ihre Geschichte ist eine ganz besondere. Überhaupt hat Marie Brunntaler in diesem Buch glaubwürdige Charaktere zum Leben erweckt, die perfekt in die raue Landschaft des Schwarzwaldes passen. 

    Mein Fazit:
    „Das einfache Leben“ von Marie Brunntaler ist ein gelungener, stimmungsvoller und warmherziger Roman. Mit wunderschöner, unaufgeregter Sprache erzählt die Autorin die Geschichte zweier ganz besonderer Schwestern, die in der zweiten Hälfte ihres Lebens im Einklang mit der Natur leben und ihr Ziel, den schönsten Rosengarten im Südschwarzwald anzulegen, nie aus den Augen verlieren. Ein Buch, das Mut, Zuversicht und Heimatgefühl vermittelt ohne altmodisch oder schnulzig zu wirken. Ein wirklich empfehlenswertes Buch.

    Kommentare: 2
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    B
    BirPetvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein zauberhafter Heimatroman
    Das einfache Leben

    Elisabeth und Adele sind sehr unterschiedlich und so unterschiedlich ihre Charaktere sind, so unterschiedlich auch ihre Beweggründe in ihre Heimat, in ihr Elternhaus zurückzukehren.
    Elisabeth verliert ihre große Liebe und Adele ist auf der Flucht vor ihren Gläubigern.
    Frisch im Schwarzwald angekommen ist der Empfang alles andere als herzlich, wegen einer Fehde zweier Familien durch die Schandtat und des Verbrechens ihres mittlerweile verstorbenen Bruders an der Natur.
    So richtig wissen die beiden zunächst nicht in welche Richtung ihr Aufenthalt gehen sollen, ob sie Haus und Grundstück verkaufen oder dort wohnen bleiben.
    Eines Nachts hat Elisabeth jedoch einen Traum, begegnet darin Willy Brandt und am nächsten Tag steht ihr Plan: ein Rosengarten auf dem einst verunreinigten Bodens der ehemaligen Fabrik ihres Bruders.
    Wirklich glaubt niemand an Elisabeth und ihre Bemühungen, ihren unerschöpflichen Mut, ihre Hoffnung und Zuversicht, weil die Fakten gegen Anbau von Rosen in 1000 Metern Höhe sprechen, aber sie lässt sich von ihrem Traum, einem Rosengarten im Schwarzwald nicht abbringen und schließlich erhält sie Hilfe bei der Verwirklichung.

    Der Schreibstil ist einfach und sehr angenehm, trotz vieler Wendungen und Sprünge in der Handlung ist immer alles schlüssig und für mich verständlich gewesen.
    Die Sprache ist sehr schön und bildhaft, die Charaktere, auch die Nebenrollen durch ihr Handeln und Auftreten sehr genau beschrieben und charakterisiert.Viele Emotionen, viel Natur und Idylle stecken in diesem Heimatroman.

    Ich mochte das Buch sehr, einfach raus aus dem Alltag, sich berieseln lassen von einer schönen Geschichte, die Zuversicht, dass man die Vergangenheit aufräumen kann um eine schöne Zukunft zu gestalten und man nie den Mut aufgeben darf auf dem Weg zu seinem Ziel, wenn alle sagen "es geht nicht", aber dein Herz sagt "es geht" dann wachsen manchmal wirklich kleine zarte Stängel des Neuanfangs und des großen Glücks.

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    Buchstabenwurms avatar
    Buchstabenwurmvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: durchaus lesenswert
    Das einfache Leben von Marie Brunntaler

    Das Cover ist wunderschön und hat sofort meine Neugierde geweckt.
    Von dieser Autorin habe ich noch nie etwas gelesen, es war das erste Ebook und ich bin positiv überrascht.

    Mittelpunkt ist der Dachsberg im Südschwarzwald. Die Schwestern Elisabeth und Adele kehren in ihre Heimat zurück, aus verschiedenen Beweggründen. Im Verlauf des Buches erfährt man diese und man lernt die Schwestern besser kennen. Zudem erfährt man interessante Fakten über die Wirtschaftswende, über die Rosenzucht und die kalten Winter. Diese sind kurz und informativ gehalten.

    Das Buch ist sehr flüssig zu lesen, aber keinesfalls oberflächlich. Die Autorin versteht es, die Protagonisten so gut zu charakterisieren und die Landschaft sowie die Umgebung des Schwarzwaldes besonders bildhaft darzustellen, dass es mir schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. Die Atmosphäre hat mich hat mich geradezu in ihren Bann gezogen.
    Es ist kein Buch, welches man schnell vergisst, es regt zum Nachdenken an und hinterlässt Zuversicht.

    Leider kam das Ende ziemlich abrupt, ich hätte gerne mehr erfahren.
    Dieses Buch ist absolut lesenswert! Vielen Dank für die wunderbaren Lesestunden.
    Das Leseexemplar und die Rezension erfolgte über NetGally.

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    Dominikuss avatar
    Dominikusvor 6 Monaten
    Eine Lebensgeschichte

    Das einfache Leben ist der erste Roman von Marie Brunntaler. Sie ist wie ihre Protagonistinnen aus dem Südschwarzwald. Dieser Roman ist gut geschrieben. Man kann super in diese Zeit eintauchen. Die Schwestern Elisabeth und Adele Kohlbrenner sind in ihrer Jugend aus Dachsberg in die Stadt gezogen um mehr aus ihrem Leben machen.

    Sie kommen nach über 20 Jahren wieder zurück. Elisabeth war in Bonn, dort hatte sie, genau wie die Autorin, Willy Brand kennengelernt. Sie will den Hof wieder aufbauen. Adele erscheint auch und wir können die verschiedenen Charaktere der Schwestern kennen lernen.

    Diese Geschichte ist interessant, wie man das einfache Leben auf dem Dachsberg, miterleben kann. Trotz allen Abraten pflanzt Elisabeth auf einer Anhöhe einen Rosengarten. Es gibt Rückschläge, aber Elisabeth macht weiter. Das braucht die ganze Arbeitskraft und viel Energie.


    Marie Brunntaler hat diese Lebensgeschichte mit Höhen und Tiefen geschrieben. So wie das Leben eben spielt. Ich habe die Lesestunden genossen. Im Schwarzwald fühle ich mich als Leserin wohl und lerne ihn kennen.

    Ein beeindruckender Roman, den ich gerne weiter empfehlen möchte.

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    schafswolkes avatar
    schafswolkevor 6 Monaten
    Ich habe keinen Einstieg in das Buch gefunden und dann abgebrochen

    Ich breche nur selten Bücher ab, aber hier habe ich es nach 4 Anläufen mal wieder getan. Der Inhalt klang nach einer netten Schwesterngeschichte, vielleicht kommt es noch dazu, aber ich konnte mich wirklich nicht aufraffen und mich weiter durch das Buch quälen. Für mich war die Entscheidung nicht weiterzulesen ungefähr nach dem ersten Drittel gefallen.
    Die Figuren blieben für mich unnahbar, ebenso der Schreibstil. Alles wirkte auf mich nicht lebendig und ich hatte das Gefühl zu lesen ohne etwas aufzunehmen.

    Was soll ich noch schreiben? Für mich war es leider das total falsche Buch.

    Eine Rezension für ein abgebrochenes Buch ist immer schwierig, genauso wie die Vergabe von Sternen. Da ich leider so gar nichts mit dem Buch anfangen konnte, gibt es von mir nur einen Stern.

    Kommentare: 3
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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 6 Monaten
    Nicht packend

    Die Schwestern Adele und Elisabeth Kohlbrenner sind in Dachsberg im Südschwarzwald groß geworden. In den sechziger Jahren – zur Zeit des Wirtschaftswunders – verlassen sie das Dorf. Sie erhofften sich ein besseres und interessanteres Leben weit weg in der Stadt. Aber das Leben hat Ihre Hoffnungen und Träume nicht Wirklichkeit werden lassen. Nach dem Tod von ihrem Geliebten Dietrich hat Elisabeth nichts in Bonn halten können, aber auch Adele, die Prinzessin, ist aus Hamburg für eine Auszeit in ihren Heimatort gekommen. Sie beschließen einen alten Traum zu verwirklichen und einen Rosengarten anzulegen. Dafür wollen sie ausgerechnet das kontaminierte Gelände nutzen, wo die Verpackungsfirma ihres verstorbenen Bruders stand, die nach einem Umweltskandal schließen musste. Obwohl jeder, der ein wenig Ahnung hat, ihnen abrät, dass das Gelände für Rosen ungeeignet ist – zu hoch, zu steinig -, machen die beiden unbeirrt weiter. Je mehr Gegenwind sie verspüren, umso weniger wollen sie sich abbringen lassen.

    Obwohl dieses Buch recht wenige Seiten hat, habe ich ziemlich lange gebraucht, um durchzukommen. Die Geschichte konnte mich nicht packen und die Menschen blieben mir fremd. Auch mit den Schwestern konnte ich wenig anfangen. Sie hatten nichts, was mich dazu brachte mit ihnen zu fühlen und auch nichts, an dem ich mich reiben konnte. Dabei wirkte das Prinzesschen Adele ein wenig interessanter als Elisabeth, denn sie hat es faustdick hinter den Ohren. Die Geschichte hat durchaus Potenzial, wenn nur nicht alles so trocken und leidenschaftslos erzählt  würde. Es ist mir schwergefallen, das Buch bis zu Ende zu lesen.

    Ich bin etwas enttäuscht, denn die Buchbeschreibung hatte vielversprechend geklungen.

    Kommentare: 1
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    katikatharinenhofs avatar
    katikatharinenhofvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Man liest wie durch Watte - es bleibt alles seltsam weit weg
    Man liest wie durch Watte - es bleibt alles seltsam weit weg


    Adele und Elisabeth kehren in den 1990er Jahren zurück in ihren Heimatort. Ihre Träume vom, Leben haben sich in der Ferne nicht erfüllt und so reift der Entschluss, auf dem kontaminierten Fabrikgelände des verstorbenen Bruders einen Rosengarten anzupflanzen. Es ist an der der Zeit, aus dem Schandfleck etwas wundervolles Neues zu zaubern, doch jeder rät den beiden davon ab. Je mehr Gegenwehr von außen kommt, desto überzeugter greifen die beiden Schwestern in die Umsetzung des Traumes ein...


    "Das einfache Leben" von Marie Brunntaler hat mich leider nicht überzeugen können. Die komplette Geschichte wirkt auf mich wie durch Watte erzählt und die Charaktere bleiben dadurch seltsam weit weg von mir. Adele und Elisabeth wirken stumpf und farblos, auch wenn Adele ein richtige durchtriebenes Früchtchen ist. Ihr Leben, das durchaus interessant ist, wird dabei sehr glanzlos abgehandelt und lässt so die ganze Person wächsern erscheinen. Auch Elisabeth hat einen aufregenden Job und eine aufregende Zeit als Geliebte hinter sich, aber auch hier wirkt die Protagonistin sehr teilnahmslos und fad. Die Erzählung plätschert recht monoton vor sich her und lässt mich leider überhaupt nicht in das Geschehen eintauchen. Die Ereignisse wirken auf mich eher wie an mehreren losen Fäden angeknüpft und das macht es mir unendlich schwer, überhaupt bis zum Schluss bei der Stange zu belieben.
    Schade, denn ich hatte mit vom Klappentext eine Geschichte erhofft, die mich fasziniert und bewegt. Die Idee ist richtig gut und es steckt eine Menge Potential drin, aber die Umsetzung ist in meinen Augen nicht gelungen.


    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir dieses Rezi-Exemplar kostenfrei über NetGalley zur Verfügung gestellt hat

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