Marie Buchinger

 4,7 Sterne bei 13 Bewertungen
Autorenbild von Marie Buchinger (© Norman Guy / Quelle: Autorin)

Lebenslauf

Marie Buchinger ist das Pseudonym der Autorin Diana Menschig (*1973). Sie lebt und arbeitet am Niederrhein, wo die höchsten Erhebungen Autobahnbrücken sind. Da sie aber Berge sehr mag, hat sie 2006 auf der "Maratona dles Dolomites" ihr Herz an diese sagenhafte Region verloren. Wie sich das in den Siebzigern gehörte, haben ihre Eltern sie mit Italien-Urlauben sozialisiert - wobei eine ihrer lebendigsten Erinnerungen ist, mit nackten Beinen an den Kunstledersitzen des Autos klebenzubleiben. Geblieben sind außerdem die Liebe zu Eis und Mulino-Bianco-Keksen sowie Neugier auf die Geschichte Norditaliens und der Alpenregion. "Ein Tal in Licht und Schatten" ist ihr erster historischer Roman. Mehr über ihr aktuelles Projekt unter: www.seitenrauschen.de

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Ein Tal im Licht und Schatten 

Marie Buchinger 

HISTORISCHER ROMAN 


Hinter dem Pseudonym Marie Buchinger verbirgt sich Diana Menschig, die schon einige Bücher geschrieben hat. Dieses Buch ist nur noch als Ebook beim Dot Verlag erhältlich,  was ich sehr schade finde. Man findet es vielleicht noch gebraucht. Ich hab das Buch so unsagbar gut gefunden,  es sollte für viele  noch lesbar auch in Print sein, weil es sich ganz besonders von anderen historischen Romanen unterscheidet. 


Zum einen das Setting, das heutige Südtirol. Ich hab kein vergleichbares Werk bis jetzt gefunden, die uns das historische um 1900 näher bringt. 


Die Geschichte ist abwechselnd erzählt, je nach Figur die gerade die Rolle spielt. Auch ist es in verschiedenen Gezeiten unterteilt. Damit man alles versteht, sind die Kapitel und Abschnitte wunderbar beschriftet. Mich hat der Roman regelrecht mitgerissen. So herrlich spannend geschrieben. Mit 657 Seiten ein sehr großes Buch, dass sich wirklich lohnt zu lesen. Man kann fiktives nicht von wahren Begegebenheiten unterscheiden. Für mich las es sich, als würde die Story wirklich so passiert sein. Man darf keinesfalls zimperlich sein, es wird vom Krieg schonungslos erzählt. Manchmal hab ich mit den Charakteren sehr mitgelitten. 


Ich finde das das die Autorin bei diesem Werk es so gut hingekriegt hat,  dass der Krieg für uns erlebbar war. Eine tolle Famiensaga die meine volle Leseempfehlung erhält. 



Cover des Buches Ein Tal in Licht und Schatten (ISBN: 9783426517550)
Kerstin_Lohdes avatar

Rezension zu "Ein Tal in Licht und Schatten" von Marie Buchinger

Ein intressanter und gut geschriebener Südtirol Roman
Kerstin_Lohdevor 7 Jahren

Bei diesem Roman hat mir der Klappentext gut gefallen und auch das Cover hat mir zugesagt, so dass ich das Buch angefragt habe.
Als ich es dann erhalten hatte, und mit dem Lesen begonnen hatte konnte ich es am Anfang noch ab und zu aus der Hand legen. Aber je weiter ich gelesen habe, desto weniger habe ich es weglegen können. Und zum Schluss konnte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen und habe den Rest in einem Rutsch durch gelesen.
Ich kann diesen Roman jedem Südtirol Fan nur ans Herz legen.

Cover des Buches Ein Tal in Licht und Schatten (ISBN: 9783426517550)

Rezension zu "Ein Tal in Licht und Schatten" von Marie Buchinger

Leben in Südtirol vor und während dem Krieg
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Inhalt:
Südtirol, am Anfang des 20. Jahrhunderts. Elisa lebt mit ihrer Familie in einem lebendigen Dorf und wächst dort behütet auf. Ins Nachbarhaus zieht Vito mit seinen Eltern und Geschwistern. Schnell freunden sich die beiden Familien an und das Leben könnte so schön weitergehen. Dann kommt das Jahr 1914 und mit ihm der Beginn des ersten Weltkrieges. Für alle Familien im Dorf hat der Krieg fatale Folgen. Fast alle Männer ziehen an die Front, die Frauen müssen alleine klarkommen.

Meine Meinung:
Marie Buchinger schildert wunderschön und zu Herzen gehend das Leben in dem ladinischen Südtirol. Elisa, die Hauptperson der Geschichte, ist mir sofort ans Herz gewachsen. Aber auch alle anderen Protagonisten werden liebevoll und authentisch beschrieben, ich fühlte mich, als wäre ich dabei gewesen. Der Krieg mit all seinen Schrecken und all dem Leid spielt natürlich eine tragende Rolle, das Hauptaugenmerk liegt aber eindeutig auf den Personen. Wir lernen Elisa als zehnjähriges Mädchen kennen und dürfen miterleben, wie sie sich zu einer mutigen und starken jungen Frau entwickelt, die weiß, was sie will. Auch die anderen Beteiligten begleiten wir durch die Jahre und erleben die Veränderungen, die der furchtbare und sinnlose Krieg nach sich zieht. Es wird aber auch deutlich, wie wichtig Familie und Freundschaft ist. Ohne den Zusammenhalt im Dorf wäre es sicher noch schlimmer geworden. Und auch an der Front erleben wir, dass Feinde zu Freunden werden können.
Als sehr positiv habe ich empfunden, dass die Geschichte nicht mit dem ersten Weltkrieg anfängt. Wir erleben schon ein paar Jahre vorher das Leben und den Alltag, ein Stückchen "heile Welt" in diesem wunderschönen Tal. Da ich die Gegend gut kenne, haben die wundervollen Landschaftsbeschreibungen Jugenderinnerungen in mir hervorgerufen.
Besonders gut hat mir gefallen, das die Kapitel die Geschichte jeweils aus wechselnden Perspektiven erzählen, das macht das Lesen abwechslungsreich und interessant. Mal sind wir im Val Badia, mal an der Kriegsfont. Als "roter Faden" zieht sich die Liebesgeschichte zwischen Elisa und Vito durch das Buch. Bis zum Ende bangt und hofft man, ob und wie die beiden zusammenfinden. Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es hat mich zum Lachen, aber auch zum Weinen gebracht.

Fazit:
Eine absolute Leseempfehlung. Eine Geschichte, die fesselnd, spannend und mit viel Gefühl geschrieben ist. Sie hat mich berührt und wird mich noch einige Zeit beschäftigen.

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