Marie Buchinger Ein Tal in Licht und Schatten

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Inhaltsangabe zu „Ein Tal in Licht und Schatten“ von Marie Buchinger

Fernab vom Weltgeschehen Anfang des 20. Jahrhunderts wächst Elisa als lang ersehnte Tochter wohlbehütet im Kreise ihrer vier Brüder im Gadertal auf. Eines Tages übernimmt eine italienische Familie den Nachbarhof. Elisa freundet sich mit Vito an, der für sie zunächst nur ein weiterer liebenswürdiger Bruder ist, der ihr die Welt jenseits der Dolomitengipfel näherbringt. 1914 bricht der Krieg aus. Elisa muss mit an­sehen, wie ihre Brüder in die Schlacht ­ziehen. Das Leben wird härter, die Frauen sind auf sich allein gestellt. Mit dem Kriegseintritt Italiens im Mai 1915 verläuft die Front plötzlich vor der Haustür. Jetzt muss auch Vito sich entscheiden: Er ist in der Toskana aufgewachsen, seine Mutter Italienerin. Doch sein Vater hat das Südtiroler Erbe wachgehalten, und seit er hier lebt, haben die Dolomiten ihren Zauber gewirkt. Wohin gehört er? Als Vito Abschied nimmt, erkennen beide, was sie füreinander empfinden. Und während Vito mit der Frage ringt, welche Seite er verraten soll, muss Elisa nicht nur um die Existenz ihrer Familie, sondern auch um diese Liebe kämpfen.

Ich wusste schon vor dem Lesen das ich dieses Buch lieben werde....über meinen Sehnsuchtsort und Herzensheimat Südtirol...zum Weinen schön

— MellieS
MellieS

Ein fesselnder, spannender und berührender Roman über das Leben vor und während dem ersten Weltkrieg.

— CarenL
CarenL

Liebevoll und detailreich gemaltes Historien- und Landschaftsgemälde

— SinjeB
SinjeB

Man nimmt der Autorin ihre Geschichte ab, die sie vor dem historischen Hintergrund klug inszeniert hat, das ist mir besonders aufgefallen

— HEIDIZ
HEIDIZ

Eine berührende Liebesgeschichte in Südtirol zur Zeit des Ersten Weltkriegs.

— Tintenelfe
Tintenelfe

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  • eBook Kommentar zu Ein Tal in Licht und Schatten von Marie Buchinger

    Ein Tal in Licht und Schatten
    Elfriede Müller

    Elfriede Müller

    24. April 2017 um 13:37 via eBook 'Ein Tal in Licht und Schatten'

    Das Buch ist einfach fantastisch. Es hält einen von Anfang an gefangen Ich konnte es nicht mehr weglegen. Ich bin restlos begeistert.

  • Leben in Südtirol vor und während dem Krieg

    Ein Tal in Licht und Schatten
    CarenL

    CarenL

    01. November 2016 um 18:09

    Inhalt: Südtirol, am Anfang des 20. Jahrhunderts. Elisa lebt mit ihrer Familie in einem lebendigen Dorf und wächst dort behütet auf. Ins Nachbarhaus zieht Vito mit seinen Eltern und Geschwistern. Schnell freunden sich die beiden Familien an und das Leben könnte so schön weitergehen. Dann kommt das Jahr 1914 und mit ihm der Beginn des ersten Weltkrieges. Für alle Familien im Dorf hat der Krieg fatale Folgen. Fast alle Männer ziehen an die Front, die Frauen müssen alleine klarkommen. Meine Meinung: Marie Buchinger schildert wunderschön und zu Herzen gehend das Leben in dem ladinischen Südtirol. Elisa, die Hauptperson der Geschichte, ist mir sofort ans Herz gewachsen. Aber auch alle anderen Protagonisten werden liebevoll und authentisch beschrieben, ich fühlte mich, als wäre ich dabei gewesen. Der Krieg mit all seinen Schrecken und all dem Leid spielt natürlich eine tragende Rolle, das Hauptaugenmerk liegt aber eindeutig auf den Personen. Wir lernen Elisa als zehnjähriges Mädchen kennen und dürfen miterleben, wie sie sich zu einer mutigen und starken jungen Frau entwickelt, die weiß, was sie will. Auch die anderen Beteiligten begleiten wir durch die Jahre und erleben die Veränderungen, die der furchtbare und sinnlose Krieg nach sich zieht. Es wird aber auch deutlich, wie wichtig Familie und Freundschaft ist. Ohne den Zusammenhalt im Dorf wäre es sicher noch schlimmer geworden. Und auch an der Front erleben wir, dass Feinde zu Freunden werden können. Als sehr positiv habe ich empfunden, dass die Geschichte nicht mit dem ersten Weltkrieg anfängt. Wir erleben schon ein paar Jahre vorher das Leben und den Alltag, ein Stückchen "heile Welt" in diesem wunderschönen Tal. Da ich die Gegend gut kenne, haben die wundervollen Landschaftsbeschreibungen Jugenderinnerungen in mir hervorgerufen. Besonders gut hat mir gefallen, das die Kapitel die Geschichte jeweils aus wechselnden Perspektiven erzählen, das macht das Lesen abwechslungsreich und interessant. Mal sind wir im Val Badia, mal an der Kriegsfont. Als "roter Faden" zieht sich die Liebesgeschichte zwischen Elisa und Vito durch das Buch. Bis zum Ende bangt und hofft man, ob und wie die beiden zusammenfinden. Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es hat mich zum Lachen, aber auch zum Weinen gebracht. Fazit: Eine absolute Leseempfehlung. Eine Geschichte, die fesselnd, spannend und mit viel Gefühl geschrieben ist. Sie hat mich berührt und wird mich noch einige Zeit beschäftigen.

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  • Tirol vor und während des Ersten Weltkriegs

    Ein Tal in Licht und Schatten
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    31. October 2016 um 12:10

    Die junge Elisa Kastlunger wächst behütet innerhalb ihrer Familie im Val Badia, dem Gadertal im heutigen Südtirol auf. Die große Welt außerhalb ihres Tals scheint fern, bis die Front des Ersten Weltkrieges auch Elisas Heimat erreicht und sie nicht nur um ihre Familie, sondern auch um ihre Liebe fürchten muss. Mit diesem Buch nimmt Marie Buchinger die Leser auf eine Zeitreise in das ladinische Herz, dem Val Badia bzw. Gadertal, in dem die ladinische Lebensweise und Sprache bis in die Gegenwart lebendig geblieben sind. Der Leser bekommt einen Einblick in die familiären und gesellschaftlichen Strukturen der Bewohner des Tals in den Dolomiten. Was mir gut gefallen hat, dass das Buch nicht am Vorabend des Großen Krieges beginnt, sondern schon einige Jahre zuvor, so dass wir die Familie Kastlunger und ihre Nachbarn, die Costas, über die Jahre besser kennenlernen und ihr Schicksal während des Krieges umso ergreifender wird. Josef Kastlunger führt ein strenges Regiment als Familienoberhaupt der relativ wohlhabenden Familie, lediglich bei Elisa, seiner einzigen Tochter, ist er weicher und nachgiebiger. Während Josef mit seinem zweitältesten Sohn Anton ständig im Streit liegt, ist der Zusammenhalt unter den fünf Kastlunger-Geschwistern umso besser. Die Charaktere fand ich sehr treffend und vielschichtig dargestellt. Der Einzug der Familie Costa, den neuen Nachbarn, mit ihren drei Kindern bringt frischen Wind in die Vila Kastlunger. Der Vater der Costas ist Österreicher, während seine Frau Lucia Italienerin ist – was ihren Sohn Vito während des Krieges in einen schweren Gewissenskonflikt stürzt, für welche Seite er sich einsetzen soll. Vitos Schwester Chiara mit ihrer zickigen und kratzbürstigen Art mauserte sich während der Lektüre zu einer meiner Lieblingsfiguren. Elisa wird durch den Krieg gezwungen, schnell erwachsen zu werden. Sie, die sich bisher überhaupt nicht für das Geschehen außerhalb des Gadertals interessiert hat, wächst an ihren Aufgaben und übernimmt zunehmend die Verantwortung für die auseinandergerissene Familie und den Hof. Der Leser gewinnt hier einen guten Einblick, wie sich die Frauen, deren Männer in den Krieg zogen, im Alltag behaupten mussten, um über die Runden zu kommen. Das Buch zeigt auf, welchen gravierenden und nachhaltigen Einfluss der Krieg auf die familiären und gesellschaftlichen Strukturen des Val Badia nahm, welche Gräuel er für die Menschen bereithielt und wie sie mehr oder weniger lernen mussten, damit umzugehen. Aber es gibt auch immer wieder Momente der Hoffnung und des Glücks sowie berührende und besondere Freundschaften, die im Krieg geschlossen wurden. Sehr schön finde ich dabei, dass die Autorin zahlreiche reale Fakten in die Handlung einfließen lässt. Der Epilog rundet mit seinem Ausblick auf die Zukunft die Geschichte perfekt ab und regt zum Nachdenken an. Ein sehr gelungener Roman und ich hoffe, dass wir von der Autorin noch mehr in dieser Richtung lesen werden.

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  • Eine große Liebe, ein grausamer Krieg

    Ein Tal in Licht und Schatten
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    23. October 2016 um 23:16

    1909 in Südtirol: Hier wächst die junge Elisabetha als einziges Mädchen unter vier älteren Brüdern auf. Obwohl das Leben oft hart und entbehrungsreich ist, sind sie zufrieden. Mit ihren neuen Nachbarn, die aus Italien hergezogen sind, freundet Elisabetha sich schnell an. Besonders mit Vito verbindet sie viel. Doch dann bricht der Erste Weltkrieg aus ... Mein Leseeindruck: Dieses Buch mit über 600 Seiten hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Die Figuren waren mir so nah, dass ich mit ihnen fühlen konnte. Die Geschichte von Elisa und ihrer Familie und ihren Freunden hat mich sehr berührt. Ich habe mit ihnen gelacht und auch manche Träne geweint. Südtirol im Ersten Weltkrieg - Die Autorin hat über diese Zeit ein sehr eindrucksvolles Buch geschrieben. Wer davor zurückschreckt wegen der Kriegs- bzw. Kampfszenen, kann ganz beruhigt sein, denn im Vordergrund stehen auf jeden Fall die Menschen! Es geht um Familie, um Freundschaft, Liebe, Mut, Zusammenhalt und noch so vieles mehr. Die Geschichte rund um Elisa ist sehr intensiv. Mich hat sie sehr berührt; ich werde noch lange an dieses schöne Buch denken müssen.

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  • Liebevoll und detailreich gemaltes Historien- und Landschaftsgemälde

    Ein Tal in Licht und Schatten
    SinjeB

    SinjeB

    11. October 2016 um 18:18

    Zum Inhalt: Als jüngstes Kind und einzige Tochter der Kastlungers wächst Elisabetha (Elisa) Anfang des 20. Jahrhunderts im Gadertal relativ abgeschottet von den Entwicklungen der Welt auf. Zusammenhalt in Familie und Nachbarschaft, arbeitsintensive Viehhaltung und Frömmigkeit prägen ihren Alltag. Als der Sohn des alten Costa, ihres Nachbarn, mit seiner italienischen Ehefrau und seinen drei Kindern zu Besuch kommt, erhascht Elisa erstmals einen Blick auf die Welt jenseits der Berge. Während sich Chiara, kaum älter als Elisa, damenhaft reserviert gibt, begegnet ihr deren älterer Bruder Vito schon offener; er spricht mutig Ladinisch und interessiert sich nicht nur für die italienische Heimat seiner Mutter, sondern auch für die Welt, in die sein Vater geboren wurde. Ihre Freundschaft festigt sich, als die Italiener nach Costas Tod dauerhaft ins Gadertal übersiedeln. Sosehr sich Vito auch an das Leben in den Bergen anpasst, ist er doch im Herzen ein Forscher und Entdecker und würde gern später Ingenieur. Doch dann wird ihm ein ordentlicher Strich durch die Rechnung gemacht: Durch einen Unglücksfall hat er, kaum erwachsen, für Hof und Familie zu sorgen, und in Europa beginnt ein Krieg. Gleich drei von Elisas Brüdern werden eingezogen, und als Italien in den Krieg eintritt, hält der Konflikt auch im Gadertal Einzug. Vito muss sich entscheiden: Bleibt er als Familienoberhaupt und Landwirt auf seinem Hof oder zieht er in den Krieg? Doch ist er Österreicher oder Italiener? Und Elisa ist kein unscheinbares kleines Mädchen mehr, sondern eine anziehende Heranwachsende, und Vito muss sich eingestehen, dass er längst mehr für sie empfindet als nur Freundschaft ...  Meine Meinung:  "Ein Tal in Licht und Schatten" ist der erste historische Roman von Diana Menschig, die hier unter dem Pseudonym Marie Buchinger schreibt und sich gleich eines sehr umfangreichen Themas angenommen hat.  Mit viel Liebe für Land und Leute lädt sie uns zu einer Zeitreise ein ins Val Badia, das in ihrer Geschichte eine Zeit voller Veränderungen, eben Licht- und Schattenseiten, erfährt. Der Roman ist eine gelungene Mischung als Familiensaga, Heimat- und Historienroman.  Vor der Kulisse der Dolomiten erzählt Marie Buchinger im Grunde die Geschichte zweier Familie, die durch den ersten großen Weltkonflikt des 20. Jh.s zusammengeschweißt werden.  Sehr auf Authentizität bedacht, flicht die Autorin dabei nicht nur die ladinische Sprache ein, sondern zeigt auch die Hierarchien innerhalb der Familie auf. So ist Elisas Vater Josef unangefochtener Herr im Haus (und muss wie auch die Mutter gesiezt werden). Geradezu erwartungsgemäß zeigt er die Zuneigung zu seinen Kindern zunächst nur selten; erst im Laufe der Geschichte, darf auch er weicher werden. Selbst Nesthäkchen Elisa ist nicht vor einer Ohrfeige gefeit, Sohn Anton wird gar des Hofes verwiesen, als Lebensvorstellungen kollidieren, und auch Mischi, der Elisa vermutlich am nächsten steht, muss hart um die Gunst seines Pere arbeiten. Dennoch hält ein starkes Familiengefüge die Kastlungers zusammen, womit Elisa bereits früh einen gefestigten Charakter zeigt und schwierige Situationen mit unvorstellbarer Größe zu meistern weiß. Trotz ihres räumlich beschränkten Horizonts ist sie ein heller Kopf, wodurch sie unweigerlich zu Vito hingezogen wird. Vitos Familie repräsentiert wiederum jene, die sich plötzlich in einer Art Niemandsland wiederfinden. Obwohl Vitos Vater Jakob ins Gadertal gehört, sind die Costas Fremde, Jakob Costa in seiner italienischen Schwiegerfamilie ebenso wie seine Frau Lucia und die drei Kinder Vito, Chiara und Giovanni später im Gadertal. Vergeblich versucht Jakob Costa, vor seinem Schwiegervater zu bestehen, und Vito, den man in den Bergen zum Veith machen will, vermisst die Weltoffenheit seiner italienischen Heimat. Heimisch werden sie dank der Hilfe der Kastlunger-Frauen, die unaufdringlich zur Seite zu stehen wissen.  Und ebenso unaufdringlich lässt uns die Autorin am Leben in den Bergen teilhaben, indem sie über einen langen Zeitraum ihre Geschichte behutsam entspinnt. Obwohl die Vorkriegsjahre vergleichsweise ereignisarm verlaufen, tauchen wir mühelos in Elisas Leben ein und erleben mit Interesse, wie sie zu der Frau heranwächst, die wir am Ende des Romans in ein neues Leben nach dem Krieg verabschieden.  Wir erleben ihr Licht und ihren Schatten, denn die Kriegsjahre, die personal erzählt im Wechsel durch Vitos und Elisas Augen verdeutlicht werden, fordern ihren Tribut. Während Vito erkennen muss, dass ein Teil der Ingenieurkunst, die er so bewunderte, Menschenleben um Menschenleben vernichtet, erlebt Elisa, wie ihr eigener Mikrokosmos immer kleiner wird. Nicht alle der Personen, die die Autorin in einer Übersicht vor der eigentlichen Geschichte vorstellt, werden wir wiedersehen, und die, denen wir erneut begegnen, werden verändert sein, voller Narben, die der Krieg hinterlassen hat.  Die einzige Konstante bleibt die Liebe. Nicht einmal "nur" die Liebe, die Elisa und Vito füreinander empfinden, sondern auch die innerhalb und zwischen den Familien. Sie zu erkennen, scheint so manches Mal eine Hürde zu sein.  Allerdings ist es gerade Elisas und Vitos Liebesgeschichte, die mich nicht so recht überzeugen wollte. Zu sehr rückten da körperliche Begierden (im Kontrast zur frommen Erziehung Elisas) in den Vordergrund, die großen Gefühle schwebten noch zu stark an der Oberfläche, und die Verknüpfung des roten Fadens war mir dann doch etwas zu abrupt; aber vielleicht ist auch das Abrupte ein Markenzeichen des Krieges. Herstellungstechnisch hätte ich mir für diesen Roman einen Festeinband gewünscht. Nach der halben Lektüre drohte dem Wälzer der Rücken zu brechen und die Verleimung der Seiten macht einen sehr fragilen Eindruck.  Das ändert nichts daran, dass Marie Buchinger mit "Ein Tal in Licht und Schatten" ein lesenswerter historischer Roman gelungen ist, in dem auf jeder Seite die Liebe zu dieser vom Schicksal nicht gerade verwöhnten Region und ihren Bewohnern spürbar wird. Fazit: Gut recherchierter historischer Roman, der in lebendigen Bildern eine Geschichte von Familie und Liebe vor der wechselhaften Kulisse der Dolomiten im Ersten Weltkrieg erzählt. Mit authentischer Sprache und weitgehendem Verzicht auf kitschige Szenerien dürfte "Ein Tal in Licht und Schatten" bei Lesern punkten, die sich für zeitgenössische Geschichten mit regionalem Bezug interessieren und sich gern von breit angelegten Handlungsrahmen vereinnahmen lassen. 4 von 5 Punkten

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  • Liebe und Mitmenschlichkeit in Zeiten des 1. Weltkrieges zu Füßen der schroffen Dolomitenriesen

    Ein Tal in Licht und Schatten
    Federfee

    Federfee

    11. October 2016 um 14:05

    Ist das nun ein historischer Roman? Ein bisschen. Eine Liebesgeschichte? Ein bisschen. Ein Buch über den Krieg und was er den Menschen antut und wie sie damit umgehen? Auch das. Wir begeben uns Anfang des 20. Jahrhunderts ins Reich der schroffen Bergriesen, der Dolomiten, nach Südtirol, ins Gadertal oder auch Val Badia, übrigens wunderbar anzusehen in den Fotos der Klappenbroschur. Es ist ein wenig abgelegen von allem, vom Fortschritt, von den Nachrichten aus der großen Welt. Es gibt keine Autos und keine Elektrizität und man spricht Ladinisch, eine romanische Sprache. Die Familie Kastlunger wohnt schon seit Generationen hier und der Vater herrscht mit Härte und liebevoller Strenge über die vier Jungen und ihre kleine Schwester Elisa. Am Anfang des Buches gibt es ein Personenregister, zwar optisch ein wenig unübersichtlich, aber dennoch hilfreich, bis der Leser mit den Personen vertraut ist. Neue Nachbarn kommen an: Jakob Costa, der aus dem Dorf stammt, aber lange in der Toskana lebte, weil er eine Italienerin geheiratet hat. Sie, die zickige Tochter Chiara und der Sohn Vito haben Schwierigkeiten, sich in das Bergbauernleben einzufügen. Elisa hat gleich eine Zuneigung zu Vito gefasst, übtt mit ihm Ladinisch und Deutsch und auch ihr Bruder Mischi bemüht sich, ihm die Schönheit der Bergwelt nahezubringen. Gerüchte vom Krieg machen die Runde und als tatsächlich 1914 der Erste Weltkrieg ausbricht, melden sich einige abenteuerliche junge Männer freiwillig, auch die beiden älteren Kastlungersöhne. Elisa: "Aber musste man sich auf einen Krieg freuen?" (219) Ansonsten möchte man glauben, dass das einsame Tal weit ab von allem Schrecken liegt. Doch auch hier schleicht sich der Krieg in Form von Listen ein, die Tote, Verwundete und Vermisste melden. Als dann auch noch 1915 Italien in den Krieg eintritt, bricht dieser mit Gewalt in das abgelegene Tal ein, das plötzlich nahe der Front liegt, denn die italienische Grenze ist nicht weit. Alle werden eingezogen, was für Vito besonders schlimm ist, nicht nur, weil er und Elisa sich ineinander verliebt haben und sich nun trennen müssen, sondern auch, weil er sich als halber Italiener zwischen dem österreichischen Tirol und Italien hin- und hergerissen fühlt. Die Begeisterung der jungen Männer ist schnell dahin, als der Schrecken des Krieges sie mit voller Wucht trifft. Marie Buchinger schildert aber hier keine grausamen Details, sondern lässt in sparsamen Handlungen und Worten deutlich werden, was es heißt, gegeneinander zu kämpfen, einander zu töten. Es scheint, als ob der Krieg bei den guten Menschen das Schlechte hervorbringt, das in jedem steckt und dass die wirklich Schlechten und die Sadisten Gelegenheit bekommen, ihre Grausamkeiten ungestraft auszuleben. Daheim im Dorf sieht es auch schlecht aus: Vieh wird von der Armee requiriert, die Frauen müssen alleine die ganze Arbeit bewältigen, was der resoluten Elisa mit Hilfe von Chiara allerdings recht gut gelingt. Wie es mit den beiden Familien weiter geht, wer aus dem Krieg zurück kommt und wer nicht, ob es ein gemeinsames Leben für Elisa und Vito geben wird, das muss der Leser selbst herausfinden. Das Buch fängt ein wenig verhalten an, am Anfang ist etwas Geduld erforderlich, aber dann nimmt es Fahrt auf und lässt den Leser kaum noch los. Feine Charakterisierungen, sparsame Schilderungen der Bergwelt und vor allem trotz des Kriegsgeschehens Hoffnungsschimmer von Mitmenschlichkeit. Wieder einmal wird deutlich, dass Kriege sich aus den Machtbestrebungen von verantwortlichen Königen, Kaisern, Politikern nähren und dass jeder normale Mensch eigentlich nur in Frieden leben und glücklich sein möchte. Ein sehr empfehlenswertes Buch voller Mitmenschlichkeit und Hoffnung, das zudem ganz nebenbei einen kleinen Einblick in die Geschichte Südtirols gibt. Weiterführende Links (Informationen und Fotos zum Alpenkrieg) auf meinem Bücherblog:https://federfeeblog.wordpress.com/2016/10/11/buchinger-licht-und-schatten/

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  • Nur Licht - dieses Buch hat keine Schattenseiten

    Ein Tal in Licht und Schatten
    HEIDIZ

    HEIDIZ

    14. August 2016 um 21:18

    ·  Broschiert: 656 Seiten ·  Verlag: Knaur TB (1. August 2016) ·  Sprache: Deutsch ·  ISBN-10: 3426517558 ·  ISBN-13: 978-3426517550 ·  Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 5,3 x 21,1 cm   PREIS: 14,99 Euro   Wir befinden uns am Anfang des 20. Jahrhunderts und lernen Elisa kennen. Sie hat vier Brüder und wächst behütet auf.  Die Familie lebt im Gadertal auf. Eine italienische Familie übernimmt dann den Nachbarhof. Elisa und Vito werden Freunde. Er ist ihr wie ein Bruder und durch ihn lernt sie, dass es eine Welt hinter den Bergen der Dolomiten gibt. Dann bricht das Jahr 1914 an und es ist Krieg.  Elisas Brüder ziehen in den Krieg und auch zu Hause ist das Leben nicht mehr das, was es war.  Die zurück gebliebenen Frauen müssen sehen, wie sie klarkommen.  Italien tritt im Mai 1915 in den Krieg ein und nun ist dieser noch näher. Auch Vito muss sich entscheiden. Sein Vater ist Südtiroler und seine Mutter Italienerin. Was ist Vito, wer ist er ????   Leseprobe: ========   Letzten Endes waren solche Gedankenspiele müßig. Ganz gleich, welche Methode die geschickteste war, jetzt am Ende hatte Anton seinen Vater besiegt, obwohl er das ganz sicher niemals gewollt hätte. Doch sein Tod hatte ihn gebrochen. ...   Ich kann sagen, diese mehr als 600 Seiten sind extrem gut zu lesen. Man muss keine Angst davor haben, im Gegenteil - die Geschichte ist flüssig, spannend geschrieben, es passiert immer etwas, sodass man komplett an der Handlung gehalten wird. Ich konnte das Buch schwer aus der Hand legen, da es mich extrem gefesselt hat.   Sehr angenehm sind neben der spannend inszenierten Geschichte die Art des Schreibens sowie die bildhafte Darstellung der Charaktere und Szenen. Außerdem hat mir sehr gut gefallen, dass die Region sehr intensiv dargestellt wird, aber auch die Zeit und ihre Schwierigkeiten werden bestens hervorgehoben.   Alles in allem gibt es hier absolut nichts zu bemängeln, ich habe das Buch durchweg spannend gelesen, es lief wie ein Film vor meinem geistigen Auge ab und hat mich gefangen genommen und zu 100 Prozent überzeugt.   Man nimmt der Autorin ihre Geschichte ab, die sie vor dem historischen Hintergrund klug inszeniert hat, das ist mir besonders aufgefallen und das möchte ich auch positiv erwähnen.

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  • Eine Liebe in den Dolomiten

    Ein Tal in Licht und Schatten
    Tintenelfe

    Tintenelfe

    04. August 2016 um 21:02

    „Ein Tal in Licht und Schatten“ – besser hätte der Titel kaum gewählt sein können. Immer wieder legt sich ein Schatten auf das Tal im südlichen Südtirol, wo Ladinisch gesprochen wird und nur langsam der Fortschritt Einzug hält. Doch das Leben geht weiter und mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs hofft man um so mehr auf die kleinen Lichtblicke, die sich entgegen allen Erwartungen dennoch immer wieder abzeichnen. Im Mittelpunkt stehen die Familien Kastlunger und Costa. Während die Kastlungers seit Generationen in dem Tal leben, hat Jakob Costa als junger Bursche das Tal für eine längere Zeit verlassen und in Italien eine eigene Familie gegründet. Mit seiner Entscheidung ins Val Badia, das Gadertal, zurück zu kehren, um Wein anzubauen, ist seine Familie todunglücklich. Tochter Chiara kann sich mit dem bäuerlichen Leben nicht anfreunden, und Sohn Vito hatte eigentlich vor zu studieren, statt irgendwo in den Bergen zu versauern. Die Kastlungers, allen voran Elisa und Mischi, tun ihr Bestes, um die Nachbarsfamilie heimisch werden zu lassen. Elisa lernt  mit Vito Ladinisch und Deutsch, ein Umstand, der ihm später das Leben retten soll. Mischi nimmt Vito mit in die Berge und macht ihn mit den Sagen der Dolomiten vertraut. Langsam kommen auch die Costas im Tal an und zwischen und Elisa und Vito zeichnen sich zarte Bande ab. Zunächst gemächlich und behutsam breitet sich das Leben im Tal vor dem Leser aus. Die schwere Arbeit der Bauern, die tiefe Gläubigkeit, aber auch die fröhlichen Feste und alten Bräuche zeichnen ein lebendiges Bild. Mehr als zehn Jahre begleiten wir die Bewohner des Tals bis das Ende des Ersten Weltkrieges das Schicksal Südtirols beschließt. Der Krieg bringt nicht nur Unruhe in die beschauliche Bergwelt, sondern zunehmend auch Fahrt in die Handlung. Von der Proklamation des Kaisers „An meine Völker“ an, gelang es mir nicht mehr, das Buch aus der Hand zu legen. Schlag auf Schlag folgen die Nachrichten von der Front, und der Überlebenskampf sowohl an der Front als auch im heimatlichen Gadertal hält den Leser in Atem. Dabei gelingt es Marie Buchinger, das Leben der Zivilisten und das der Soldaten anschaulich zu beschreiben und die inneren Konflikte der Menschen einfühlsam nahezubringen. Vito, halb Italiener, halb Tiroler, wird überall Misstrauen entgegen gebracht. Elisa unterstützt zunächst freiwillig, doch zunehmend widerwillig die deutsch-österreichischen Truppen, die sich am Eigentum der Bauern gütlich tun – im Namen des Kaisers. Doch Elisa gelingen immer wieder kleine Kniffe, sich der unliebsamen Besatzung zu erwehren und auch Vito findet seinen Weg durch die Wirren des Kriegs. Geradezu liebevoll zeichnet Marie Buchinger ihre Charaktere, für die sie sich viel Zeit nimmt. Auch wenn Elisa anfangs beinahe zu oft die Hände ringt oder zornig aufstampft, so sind es doch gerade die rebellischen Charaktere, die man zunehmend ins Herz schließt. Besonders bewegend sind die Szenen zwischen Vater und Söhnen, es hat mir so manches Mal das Herz zerrissen. Auch die junge Liebe zwischen Vito und Elisa wird wunderbar zart erzählt und es gibt einige Szenen, die sehr zu Herzen gehen. Krieg ist natürlich grausam und auch wenn Marie Buchinger zurückhaltend ist, so spart sie doch auch die schlimmen Seiten des Krieges nicht aus. Verrohte Soldaten, sadistische Offiziere, Folter, Kriegsverbrechen – immer wieder muss man beim Lesen innehalten, zu aufgewühlt, um weiterzulesen. Doch stets gibt es auch einen Lichtstreif, weshalb ich den Titel so vortrefflich gewählt empfinde. Immer wieder setzt sich auch Menschlichkeit durch, Verbundenheit und Freundschaft. Besonders die Frauen haben mir sehr imponiert und ich würde sie als die wahren Kriegshelden bezeichnen. „Ein Tal in Licht und Schatten“ ist ein sehr berührendes Buch, das mich oft hat innehalten lassen. Gleichzeitig bietet es Einblick in die ladinische Region Südtirols und über die Zeit des Ersten Weltkrieges an der Italienischen Frontlinie. Für mich war das sehr spannend, da ich mich in diesem Jahr erstmals mit der wechselhaften Geschichte Südtirols beschäftigt habe. Um der Geschichte Authentizät zu verleihen, verwendet Buchinger Begriffe und Redewendungen aus dem Ladinischen, die zum Teil in einem Glossar erklärt werden, wobei sich die Bedeutungen ohnehin aus dem Text ergeben. Das dem Roman vorangestellte Personenregister kann helfen, mit der Vielzahl der Talbewohner zurecht zu kommen, andererseits hatte ich zu Beginn des Buches beim Lesen längere Pausen und wusste aufgrund der sehr gut ausgearbeiteten Charaktere immer sofort, um wen es ging. „Ein Tal in Licht und Schatten“ erhält von mir eine ganz klare Leseempfehlung für einen gekonnt erzählten, anrührenden, zuweilen leidenschaftlichen, historischen Roman, der die Liebe zu den Bergen und der ladinischen Bevölkerung Südtirols ausdrückt. Hinter Marie Buchinger verbirgt sich die Autorin Diana Menschig, die hiermit nach „Hüter der Worte“ und „So finster, so kalt“ ihren ersten historischen Roman vorlegt. Auf ihrem Blog „Seitenrauschen“ kann man den Entstehungsprozess verfolgen und Hintergründe zum Buch erfahren. © Tintenhainhttp://tintenhain.de

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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