Marie Cristen

 3.7 Sterne bei 79 Bewertungen
Autorin von Beginenfeuer, Die Stunde des Venezianers und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Marie Cristen

Pseudonyme: (Gabriele) Marie Cristen, Valerie Lord, Marie Cordonnier, Gaby Schuster

Alle Bücher von Marie Cristen

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Beginenfeuer

Beginenfeuer

 (31)
Erschienen am 14.10.2008
Die Stunde des Venezianers

Die Stunde des Venezianers

 (13)
Erschienen am 24.11.2008
Das flandrische Siegel

Das flandrische Siegel

 (8)
Erschienen am 08.12.2010
Der Blutfluch

Der Blutfluch

 (7)
Erschienen am 01.08.2014
Der Damenfriede

Der Damenfriede

 (5)
Erschienen am 02.04.2013
Turm der Lügen

Turm der Lügen

 (4)
Erschienen am 28.10.2009
Sisi: Ein Traum von Liebe

Sisi: Ein Traum von Liebe

 (3)
Erschienen am 21.03.2013
Maria Theresia: Zwischen Thron und Liebe

Maria Theresia: Zwischen Thron und Liebe

 (2)
Erschienen am 21.03.2013

Neue Rezensionen zu Marie Cristen

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Rezension zu "Beginenfeuer" von Marie Cristen

Die Welt der Beginen und ihr Untergang
simonegvor 4 Jahren

Flandern um 1300. Seit sie denken kann, lebt die junge Waise Ysée im Beginenhof zu Brügge. Die frommen Frauen bieten ihr Schutz vor der rauen Wirklichkeit.
Doch eigentlich kommt Ysée aus einer anderen Welt, an die sie nur noch wenig Erinnerung hat. Sie sehnt sich nach der Welt außerhalb des Beginenhofes, den sie nicht verlassen darf und hat Probleme mit dem Gehorsam, der ihr abverlangt wird. Doch dann darf sie eine Mitschwester begleiten, um die todkranke Frau eines Kaufmanns zu versorgen. Damit ist ihr bisher geschütztes Leben vorbei, denn sie erregt die Aufmerksamkeit des reichen Mannes.
Außerdem gibt es noch zwei Brüder, die von ihren Herren beauftragt, in Brügge die Situation auspionieren sollen. Simon soll dem Papst Gründe liefern, damit dieser die Beginen verbieten und sich ihr Eigentum aneignen kann. Mathieu ist im Auftrag des französischen Königs, unter dessen Schutz die Beginen stehen, unterwegs.
Uns alle drei geraten in politische und persönliche Wirren.
Die politischen, geschichtlichen Aspekte sind sehr interessant gewesen. Vor allem der Einblick in die Welt der Beginen hat mich fasziniert. Das Wirrwarr um die beiden Brüder und Ysée war jedoch ziemlich schmalzig und von seltsamen Zufällen überladen.

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Rezension zu "Der Blutfluch" von Marie Cristen

Schicksal und Politik
Arunvor 4 Jahren

Der Blutfluch von Marie Cristen

Ein Mittelalterroman aus dem 12. Jahrhundert.

Inhalt: 1139 Burgund - eine junge Mutter will sich und ihr uneheliches Baby (Mädchen) ertränken.

Das Neugeborene kann im letzten Moment von einer Zigeunerin aus dem Stamme der Tamara gerettet werden. Sie nimmt das Baby als ihr eigenes Kind an.

1156 Würzburg – zur Hochzeit von Kaiser Friedrich I. genannt Barbarossa und Beatrix von Burgund versammeln sich viele andere Würdenträger und Adlige. Darunter nicht nur Freunde des Kaiserpaars. Auch die Zigeunersippe wird von den Festlichkeiten angezogen mit Aussichten auf Verdienstmöglichkeiten durch Tanz, Musik, Heilmittel und Wahrsagerei.

Das vor 17 Jahre gerettete Baby Aliza ist inzwischen zu einer schönen jungen Frau herangewachsen, welche sich durch die Haarfarbe von den anderen Sippenmitgliedern abhebt.

Sie fällt einigen Herren der höheren Stände durch ihre Schönheit auf. Darunter sind auch einige die eine Verschwörung gegen den Kaiser planen, diese wollen die junge Frau für ihre Pläne einspannen.

Aliza, ihre Familie und ihre Sippe geraden dabei zwischen die Mühlsteine der Politik.


Meine Meinung:

Eingebettet in die Geschichte um Aliza war vor allem auch das Leben der jungen Beatrix von Burgund, welche im Zuge der Heiratspolitik aus dem Kloster herausgenommen wurde und als 13 jährige die Ehe mit Kaiser Friedrich I. eingehen musste.

Wir erfahren einiges von den Lebensumständen der damaligen Zeit, vieles war durch Adel, Klerus und Gesetzgebung sehr stark reglementiert.

Politische Ränkespiele waren an der Tagesordnung. Unliebsame Personen und Gegner der Herrschenden hatten keinen leichten Stand, die Strafen waren hart.

In diesem Umfeld ist die Geschichte der Aliza mit Höhen und Tiefen angesiedelt.

Mehr noch als das Schicksal der Titelheldin haben mich die Lebensumstände und die Politik dieser Zeitspanne interessiert. Wer mehr Augenmerk auf Schicksal und Liebesgeschichte legt wird ebenfalls gut bedient.

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Buechereules avatar

Rezension zu "Beginenfeuer" von Marie Cristen

Rezension zu "Beginenfeuer" von Marie Cristen
Buechereulevor 8 Jahren

Klappentext:
Flandern um 1300. Seit sie denken kann, lebt die junge Waise Ysée im Beginenhof zu Brügge. Die frommen Frauen bieten ihr Schutz vor der rauen Wirklichkeit – denn niemand soll sich an Ysées Herkunft und an die blutigen Ereignisse ihrer Kindheit erinnern. Als sie zu einer schönen jungen Frau heranwächst, rivalisieren mehrere Männer um sie – bis einer von ihnen eine schockierende Entdeckung macht. Und plötzlich geht es für Ysée nicht mehr nur um Liebe, sondern um Leben und Tod…

Inhalt:
Die Geschichte von Violante, einer jungen Begine spielt in den Jahren 1309 bis 1314. Der Anfang spielt allerdings 1299 in Burgund. Dort hilft die Magd Berthe ihrer Herrin bei der Geburt ihres sechsten Kindes, der lang ersehnt Junge stirbt allerdings bei der Geburt, und so bleibt ihr nur ihre Tochter Violante. Am Tag der Geburt wird die Burg auf der sie leben angegriffen und Berthe muss ihre Herrin verlassen. Auf der Flucht wird Berthes Tochter tödlich verletzt. So flüchtet sie nur mit der Tochter der Herrin nach Brügge, wo sie das Mädchen als ihre eigene Tochter Ysée ausgibt.
Nun beginnt die eigentliche Geschichte um Ysée im Jahre 1309 in einem Beginenkloster. Brügge ist eine bedeutende Handelsstadt und die Beginen leben in ihrem Anwesen unabhängig von den Männern. Der König hat ihnen sogar das Privileg gegeben Tücher zu weben ohne Steuern bezahlen zu müssen. Dies ist natürlich den Tuchhändlern in Brügge ein Dorn im Auge, allen voran Piet Cornelsen. Als er eine Ähnlichkeit zwischen seiner verstorbenen Frau und Ysée entdeckt, macht er ihr einen Antrag. Durch den Antrag wird auch Ysée wahre Vergangenheit bekannt. Von nun an geht sie einen sehr emanzipierten Weg, auf dem sie immer wieder von den Brüdern Simon und Matthieu begleitet wird.

Meinung:
Marie Cristen führt einen in die Welt der Beginen. Zu den Beginen existieren noch nicht viele mittelalterliche Romane, meiner Ansicht nach, und daher ist er für mich ein wahrer Hochgenuss. Das Interesse für Beginen beruht auf einen Besuch des Beginenhofs in Brügge und als dann diese Buch herauskam als Taschenbuch musste ich es unbedingt lesen.
Marie Cristen Schreibstil ist sehr flüssig und schön. Besonders gut gefallen hat mir die Beschreibung des Lebens auf dem Beginenhof und der historische Hintergrund, der sogar belegbar ist. Wie die Verbrennung der Begine in Paris.
Ein historischer Roman der alles hat, historischer Hintergrund, Tragik, Drama und auch ein Stück Romantik.
Ich freue mich schon auf die beiden Fortsetzungen „Die Stunde des Venezianers“ und "Das flandrische Siegel".

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Marie Cristen wurde am 09. Oktober 1948 in Unterthingau (Ostallgäu) (Deutschland) geboren.

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