Marie Cristen Beginenfeuer

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Inhaltsangabe zu „Beginenfeuer“ von Marie Cristen

Unsere historische Aktion im November: "Mit Schwert und Feder" Alle Titel – Partiell glanzlackiert – Cover rundumgestaltet – Farbiges Vorsatzpapier

Leichter Lesestoff mit interessanten Einblicken in die Welt der Beginen.

— simoneg
simoneg

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  • Die Welt der Beginen und ihr Untergang

    Beginenfeuer
    simoneg

    simoneg

    30. September 2014 um 22:11

    Flandern um 1300. Seit sie denken kann, lebt die junge Waise Ysée im Beginenhof zu Brügge. Die frommen Frauen bieten ihr Schutz vor der rauen Wirklichkeit. Doch eigentlich kommt Ysée aus einer anderen Welt, an die sie nur noch wenig Erinnerung hat. Sie sehnt sich nach der Welt außerhalb des Beginenhofes, den sie nicht verlassen darf und hat Probleme mit dem Gehorsam, der ihr abverlangt wird. Doch dann darf sie eine Mitschwester begleiten, um die todkranke Frau eines Kaufmanns zu versorgen. Damit ist ihr bisher geschütztes Leben vorbei, denn sie erregt die Aufmerksamkeit des reichen Mannes. Außerdem gibt es noch zwei Brüder, die von ihren Herren beauftragt, in Brügge die Situation auspionieren sollen. Simon soll dem Papst Gründe liefern, damit dieser die Beginen verbieten und sich ihr Eigentum aneignen kann. Mathieu ist im Auftrag des französischen Königs, unter dessen Schutz die Beginen stehen, unterwegs. Uns alle drei geraten in politische und persönliche Wirren. Die politischen, geschichtlichen Aspekte sind sehr interessant gewesen. Vor allem der Einblick in die Welt der Beginen hat mich fasziniert. Das Wirrwarr um die beiden Brüder und Ysée war jedoch ziemlich schmalzig und von seltsamen Zufällen überladen.

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  • Rezension zu "Beginenfeuer" von Marie Cristen

    Beginenfeuer
    Buechereule

    Buechereule

    24. March 2011 um 19:36

    Klappentext: Flandern um 1300. Seit sie denken kann, lebt die junge Waise Ysée im Beginenhof zu Brügge. Die frommen Frauen bieten ihr Schutz vor der rauen Wirklichkeit – denn niemand soll sich an Ysées Herkunft und an die blutigen Ereignisse ihrer Kindheit erinnern. Als sie zu einer schönen jungen Frau heranwächst, rivalisieren mehrere Männer um sie – bis einer von ihnen eine schockierende Entdeckung macht. Und plötzlich geht es für Ysée nicht mehr nur um Liebe, sondern um Leben und Tod… Inhalt: Die Geschichte von Violante, einer jungen Begine spielt in den Jahren 1309 bis 1314. Der Anfang spielt allerdings 1299 in Burgund. Dort hilft die Magd Berthe ihrer Herrin bei der Geburt ihres sechsten Kindes, der lang ersehnt Junge stirbt allerdings bei der Geburt, und so bleibt ihr nur ihre Tochter Violante. Am Tag der Geburt wird die Burg auf der sie leben angegriffen und Berthe muss ihre Herrin verlassen. Auf der Flucht wird Berthes Tochter tödlich verletzt. So flüchtet sie nur mit der Tochter der Herrin nach Brügge, wo sie das Mädchen als ihre eigene Tochter Ysée ausgibt. Nun beginnt die eigentliche Geschichte um Ysée im Jahre 1309 in einem Beginenkloster. Brügge ist eine bedeutende Handelsstadt und die Beginen leben in ihrem Anwesen unabhängig von den Männern. Der König hat ihnen sogar das Privileg gegeben Tücher zu weben ohne Steuern bezahlen zu müssen. Dies ist natürlich den Tuchhändlern in Brügge ein Dorn im Auge, allen voran Piet Cornelsen. Als er eine Ähnlichkeit zwischen seiner verstorbenen Frau und Ysée entdeckt, macht er ihr einen Antrag. Durch den Antrag wird auch Ysée wahre Vergangenheit bekannt. Von nun an geht sie einen sehr emanzipierten Weg, auf dem sie immer wieder von den Brüdern Simon und Matthieu begleitet wird. Meinung: Marie Cristen führt einen in die Welt der Beginen. Zu den Beginen existieren noch nicht viele mittelalterliche Romane, meiner Ansicht nach, und daher ist er für mich ein wahrer Hochgenuss. Das Interesse für Beginen beruht auf einen Besuch des Beginenhofs in Brügge und als dann diese Buch herauskam als Taschenbuch musste ich es unbedingt lesen. Marie Cristen Schreibstil ist sehr flüssig und schön. Besonders gut gefallen hat mir die Beschreibung des Lebens auf dem Beginenhof und der historische Hintergrund, der sogar belegbar ist. Wie die Verbrennung der Begine in Paris. Ein historischer Roman der alles hat, historischer Hintergrund, Tragik, Drama und auch ein Stück Romantik. Ich freue mich schon auf die beiden Fortsetzungen „Die Stunde des Venezianers“ und "Das flandrische Siegel".

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  • Rezension zu "Beginenfeuer" von Marie Cristen

    Beginenfeuer
    beowulf

    beowulf

    15. July 2010 um 20:31

    Die Geschichte der Beginen interessiert mich schon länger. Ein hübscher historischer Roman, der das Ende der Templer und das Ende der Beginen erzählt, die mächtigen Wirtschaftsinteressen der Herrschenden im Wege standen, Einheiten die selbstverwaltet unabhängig waren. Die Beginen stehen dabei im Mittelpunkt, die Stellung der Frauen und der Versuch der Unterdrückung der Freiheit, dazu eine kleine Liebesgeschicte, die Probleme der babylonischen Gefangenschaft der Päpste, ein schönes unterhaltsames und auch lehrreiches Buch

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  • Rezension zu "Beginenfeuer" von Marie Cristen

    Beginenfeuer
    Nefertari35

    Nefertari35

    01. December 2009 um 09:59

    Ich bin jetzt fast durch und dieses Buch besticht durch genaue geschichtliche Angaben und das Leben der Beginen im 14. Jh. Diese Frauen, die ohne Ordensvorstand in Konventen lebten, aber für ihren Lebensunterhalt selber hart arbeiten mußten, wurden verfolt und denunziert. Nur wel sie keine Steuern abführen mußten, waren die zünfte der Weber, der Tuchhersteller und viele andere gegen ihre zweifellos gute und milttätige Arbeit! Ein absolut lesenswertes Buch!

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  • Rezension zu "Beginenfeuer" von Marie Cristen

    Beginenfeuer
    cafeallgaeu

    cafeallgaeu

    26. November 2007 um 21:17

    Ein gut zu lesender Mittelalterroman, der alles hat was man für einen gemütlichen Wintertag auf dem Sofa braucht. Herz, Schmerz, Geschichte, Spannung