Marie Darrieussecq

 2,6 Sterne bei 19 Bewertungen
Autorin von Schweinerei, Prinzessinnen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Marie Darrieussecq

Die französische Schriftstellerin und Psychoanalytikerin Marie Darrieussecq wurde 1969 in Bayonne geboren und studierte in Paris Literaturwissenschaften. Ihr erster erschienener Roman "Schweinerei" (Orig.: "Truismes") machte sie schalgartig bekannt. Ihr aktueller Roman "Man muss die Männer lieben" wurde 2015 ebenfalls bei Hanser veröffentlicht.

Alle Bücher von Marie Darrieussecq

Cover des Buches Schweinerei (ISBN: 9783596137183)

Schweinerei

 (9)
Erschienen am 16.12.2011
Cover des Buches Prinzessinnen (ISBN: 9783446241206)

Prinzessinnen

 (7)
Erschienen am 28.01.2013
Cover des Buches Das Baby (ISBN: 9783446204539)

Das Baby

 (2)
Erschienen am 09.08.2004
Cover des Buches Unser Leben in den Wäldern (ISBN: 9783906910598)

Unser Leben in den Wäldern

 (1)
Erschienen am 28.01.2019
Cover des Buches Schweinerei (ISBN: 9783803127747)

Schweinerei

 (0)
Erschienen am 28.04.2017
Cover des Buches Das Baby (ISBN: 9783596188109)

Das Baby

 (0)
Erschienen am 06.12.2011
Cover des Buches Gespenster sehen (ISBN: 9783596143979)

Gespenster sehen

 (0)
Erschienen am 01.09.2001
Cover des Buches Man muss die Männer sehr lieben (ISBN: 9783446249028)

Man muss die Männer sehr lieben

 (0)
Erschienen am 28.09.2015

Neue Rezensionen zu Marie Darrieussecq

Cover des Buches Crossed Lines (ISBN: 9781911231349)miss_mesmerizeds avatar

Rezension zu "Crossed Lines" von Marie Darrieussecq

Marie Darrieussecq - Crossed Lines
miss_mesmerizedvor 8 Monaten

Being exhausted, Rose’s mother suggests a Mediterranean cruise for her daughter and the two kids Emma and Gabriel. One night, when she cannot sleep on board, she witnesses the rescue of refugees whose boat collapsed. Between fascination and horror due to the dead she also sees, she makes contact and even offers her son’s cell phone to one of them. Younès and the others disappear as quickly as they have been saved since nothing is meant to disturb the cruisers’ holidays. Back in Paris, Rose cannot forget about the encounter but it is only a couple of months later that she will hear from the young African again and this time, she is not stunned and frozen but eager to provide help herself.

 

Marie Dariquessecq has chosen one of the big issues of European politics of the last five years for her novel. What she masterly contrasts is life and its chances of those who live in Europe and are well-off – which does not secure them from worries and problems – and those who risk everything, even their lives, for a better living or a dream. When these worlds collide, it is interesting to see how people react.

 

When we meet Rose, her career and family seem to totally wear her out. The cruise which was meant to provide her with some relaxation only offers new stressors and is far from helping her to come down a bit. Only after the family has moved to the countryside and her career has come to an unexpected standstill is she able to re-think the things in her life which really matter. This allows her to take action when Younès is in need. 

 

The most evident contrast is shown between her kids and the refugees. Even though Emma and Gabriel are not nasty or detestable, they simply behave like ordinary kids, but they appear to be consume-oriented, materialistic and ungrateful for all that is given and offered to them. Bringing Younès into the family seems to fulfil a void that has been there hidden all the time. 

 

A lot is not said in the novel, we do not learn much about Younès, yet, it is not a story about a poor refugee, he is actually a fighter who does not give up and follows his dream. Much more interestingly is what the encounter sets free in Rose and makes her reassess her life. An interesting read which offers a lot of food for thought.

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Cover des Buches Unser Leben in den Wäldern (ISBN: 9783906910598)N

Rezension zu "Unser Leben in den Wäldern" von Marie Darrieussecq

Bleibt leider ziemlich blass
nonostarvor einem Jahr

Marie lebt in einer Zukunft, in der alles von Technik bestimmt wird, die Menschen sind ständig online. Möglich ist das durch Chips, Implantate und andere Technisierungen. Und wer es sich leisten kann hat einen persönlichen Klon, der dauerschlafend in einem Krankenhaus liegt, damit man ihm bei Bedarf Organe etc. entnehmen kann. Nur wenigen geht auf, wie absurd diese Welt ist und wie falsch die Informationen an die sie glauben. Diese Rebellen leben versteckt in den Wäldern und versuchen die Klone zu befreien. 

Was unglaublich interessant klingt, beginnt leider recht schleppend. Ich kam überhaupt nicht zurecht mit Maries Erzählstil. Ständig schreibt sie 'Wie du ja weißt' was mich als Leser immer irritiert, da man es ja eben nicht weiß. Dann wieder erklärt sie Sachen, die man kennt und man kommt sich vor, als würde sie denken man wäre dumm. Das mag in manchen Romanen oder Geschichten funktionieren, hier tat es das für mich jedoch nicht, irgendwie war mir das zu wenig durchdacht.

Das ist auch schon mein nächstes Problem mit der Geschichte. Ich fand lange überhaupt keinen Bezug dazu und Maries sehr sprunghafte Erzählung machte es nicht gerade einfacher. Erst ab ca. der Hälfte merkte ich, dass ich mit mehr Freude las, die Welt setzte sich langsam zu einem Bild zusammen. Als Leser hatte ich endlich das Gefühl, einer interessanten Geschichte zu folgen. Doch kaum wurde es interessant, war es auch leider schon wieder vorbei.

Auch die Charaktere waren mir irgendwie zu unausgereift, zu wenig greifbar. Ich konnte lange nichts mit ihnen anfangen, sie langweilten oder nervten mich wahlweise.

Ich sage das nicht oft, aber "Unser Leben in den Wäldern" hätte ein paar mehr Seiten gut vertragen können um sowohl die Figuren als auch die Welt besser auszubauen und v. a. auch darzustellen. So bleibt am Ende leider alles ziemlich blass und endet, bevor es richtig angefangen hat. 

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Cover des Buches Prinzessinnen (ISBN: 9783446241206)Manja82s avatar

Rezension zu "Prinzessinnen" von Marie Darrieussecq

ungewöhnlich, ich hatte etwas anderes erwartet
Manja82vor 6 Jahren

Kurzbeschreibung
Die blutjunge Solange wächst in dem baskischen Provinznest Clèves auf. Während die meisten ihrer Freundinnen es schon gemacht haben, ist sie noch Jungfrau. Marie Darrieussecq beschreibt das Sich-Ausprobieren, die Neugierde, die Höhen und Tiefen der Sexualität eines Mädchens, das seine Unschuld verliert und sich erprobt. Ein Buch über das Erwachsenwerden, über Sex - aufregend und unverblümt.
(Quelle: dtv Verlagsgesellschaft)

Meine Meinung
Die junge Solange lebt in der französischen Kleinstadt Cléves. Ihre Jugend verlebt sie in den 80-zigern. Als sie von ihren Freundinnen immer mehr Berichte über deren sexuelle Erfahrungen hört, fühlt sie sich gedrängt und will so schnell es geht selbst Erfahrungen sammeln. Also lässt sie sich auf ihrem wesentlich älteren Ziehvater Biholz ein. worauf das von der Familie mühsam aufrechterhaltene gesellschaftliche Bild ziemlich ins Ungleichgewicht gerät …

Der Roman „Prinzessinnen“ stammt von der Autorin Marie Darrieussecq. Mir war die Autorin bis zu diesem Buch gänzlich unbekannt und ich war, aufgrund dessen der Roman besonders in Frankreich sehr umstritten ist sehr gespannt auf das Buch.

Solange steht im Mittelpunkt des Geschehens. Sie ist noch unerfahren was Männer angeht, will aber schnellstmöglich Erfahrungen sammeln um mit ihren Freundinnen mithalten zu können. Sie steht an der Schwelle zum Erwachsenwerden, erlebt ihre eigene Entwicklung gerade sehr intensiv- Auf mich wirkte es jedoch ein wenig übertrieben, dass sie Erfahrungen sammelt um mitreden zu können.

Die weiteren Charaktere, Jungs, die Motorrad fahren und halbstark wirken, oder auch die Eltern, sind an sich gut gestaltet.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und man kann das Buch recht flott lesen. Sie schreibt jedoch sehr unverblümt, man muss es mögen.
Und auch wenn das Buch nicht so viele Seiten hat, so ist die Handlung schon gewöhnungsbedürftig. Der Roman hat besonders in Frankreich Aufsehen erregt und auch ich muss zugeben, so ganz mein Fall war es nicht. Es geht hier um eine Heranwachsende, die ziemlich unter Gruppenzwang steht. Immer wieder werden die Gedanken wiedergegeben, das geschieht hier sehr offen und ja auch schonungslos. Marie Darrieussecq zeigt auch Mädchen können hormongesteuert sein und dabei geht die Fantasie meist ihre ganz eigenen Wege.
Es gibt zwar einen roten Faden, doch wirklich verständlich ist dennoch nicht alles.
Die Altersempfehlung des Verlags von 16 Jahren halte ich hier für mehr als angemessen.

Fazit
Zusammenfassend gesagt ist „Prinzessinnen“ von Marie Darrieussecq ein gewöhnungsbedürftiger Roman.
Eine Protagonistin, die zwar gut beschrieben ist, mit der ich aber aufgrund ihrer hormongesteuerten Handlungen doch meine Probleme hatte, ein flüssiger aber schonungsloser Stil und eine Handlung, die mich zum Teil sehr verwirrt hat und die offen und ungewohnt ist, konnte mich hier nicht gänzlich überzeugen.
Ich hatte etwas anderes erwartet.
Schade!

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Zusätzliche Informationen

Marie Darrieussecq wurde am 03. Januar 1969 in Bayonne (Frankreich) geboren.

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