Marie Fitzgerald

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Marie FitzgeraldDie Symphonie des Augenblicks
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Die Symphonie des Augenblicks
Die Symphonie des Augenblicks
 (11)
Erschienen am 01.09.2017

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Rezension zu "Die Symphonie des Augenblicks" von Marie Fitzgerald

Schöne, ruhige Geschichte
buchstabensammlerinvor 7 Monaten

Rund ums Buch:
Titel: Die Symphonie des Augenblicks
Autorin: Marie Fitzgerald
Seiten: 281
Verlag: Pendo
Buch: Hardcover
Erscheinungstag: 01.09.2017
ISBN: 978-3-86612-434-9
Preis: 20,00 €

Cover/Titel:
Das Cover zeigt sich wunderschön in Blautönen und man sieht drei Menschen auf einer Parkbank sitzen. Im Hintergrund sieht es so aus, als würde ein großer Mond scheinen.
Der Titel passt gut zum Buch, da Musik auch eine Rolle spielt.

Inhalt:
Der 80jährige blinde Klavierlehrer Claude geht seinem geregelten Leben nach und wartet auf nichts mehr. Eines Tages sitzt auf einer Bank gegenüber seines Hauses ein Mann mit einer Tasche, auf den Claudes Haushälterin in Aufmerksam macht. Alain hat alles im Leben verloren, sitzt auf der Bank und wartet auch auf nichts mehr. Die beiden freunden sich ein wenig an, picknicken zusammen, reden. Eines Abends wird Alain Zeuge, wie im Nachbarhaus von Claude eine Frau misshandelt wird. Mit Unterstützung des Klavierschülers Corentin helfen die drei Carole aus ihrer furchtbaren Lage und machen sich gemeinsam auf den Weg nach Spanien. Eine besondere Reise, die für alle vier zu einem Wendepunkt in ihren Leben wird.

Meine Meinung:
Das Buch ist immer in kurzen Kapiteln, jeweils aus der Sicht der vier Protagonisten, in der ICH-Form geschrieben. So erfährt der Leser die unterschiedlichen Meinungen, Erlebnisse der jeweiligen Person. Claude ist von Beginn an ein Sympathieträger, man schließt ihn sofort ins Herz und die Beschreibungen, wie er als blinder Mensch sein Leben lebt sind sehr klar und verständlich und haben mich nachdenken lassen, wie ich wohl in meinem Haus mich bewegen würde. Claude und die Musik sind eng miteinander verbunden und es werden schöne Stücke im Buch angesprochen, die der alte Herr je nach Stimmung hört, allein oder auch mit seinem Schüler Corentin.
Im Laufe der Geschichte erfährt man, warum Alain auf einmal auf der Bank sitzt, eine für meine Begriffe etwas zu dramatisierte Story, aber nachvollziehbar.
Corentin ist zwar hochbegabt, hat aber auch aus diesem Grund keine Freunde und wird von seinen Eltern durchs Leben getrieben. Sie planen und organisieren sein Leben, wie sie es sich vorstellen und Corentin ist glücklich, wenn er Zeit mit Claude verbringen kann, nur um aus den „Klauen“ seiner Eltern zu entkommen.
Die Freundschaft, die sich aus den drei Männern entwickelt ist schön beschrieben, vor allem, weil sie das gemeinsame Ziel haben, Carole zu helfen. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, jeder ist allein, und so erfahren sie durch die Fahrt nach Spanien auf einmal wieder Freude, Gemeinschaft, Wohlfühlen und vergessen ihre Ausweglosigkeiten.

Fazit:
Das Buch hat einen wunderbaren Inhalt, doch plätschert die Story ein wenig daher. Es hätte etwas mehr Pfiff gebraucht, um mich komplett vom Hocker zu reißen, doch ist es eine leise und emotionale Geschichte über Freundschaft und Liebe. 

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Mira20s avatar

Rezension zu "Die Symphonie des Augenblicks" von Marie Fitzgerald

Für wohltuende Lesestunde
Mira20vor einem Jahr

Dieses einfach zu lesende Buch beschert dem Leser einige schöne wohltuende Lesestunden. 
Ich brauchte auch überhaupt nicht viel Zeit mich auf die Geschichte einzulassen. Neugierig, wie es denn mit den liebenswerten Protagonisten weitergeht, las ich mich innerhalb weniger Stunden durch den Roman.

Vier Menschen, die wenig gemein haben und trotzdem beschliessen für einander da zu sein. Zufällige Begegnungen und eine Frau in Not, schweissen einen jungen Mann (18, weiss, was er im Leben nicht will), einen Obdachlosen (60, ihn hat das Leben enttäuscht) und einen alten blinden Mann (80, zwar blind, blickt aber tief in die Herzen) zusammen. Sie wollen unbedingt die junge Nachbarsfrau vor ihrem gewalttätigen Mann retten.

Die einfache Sprache konnte mich zwar nicht immer überzeugen. Allerdings hat mich das Buch vor allem inhaltlich angesprochen. Es passt gerade in diese dunkle Jahreszeit und ist ein herzerwärmendes Buch über Träume, Wünsche und Erwartungen. 

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Buchraettins avatar

Rezension zu "Die Symphonie des Augenblicks" von Marie Fitzgerald

Eine ruhige, emotionale Geschichte - da klingt eine wundervolle Melodie aus den Zeilen
Buchraettinvor einem Jahr

Das war für mich ein richtig schönes Wohlfühlbuch. Immer abwechselnd erzählen als Ich –Erzähler die vier Figuren dieses Romans und nehmen mich als Leser mit auf die Reise ihrer Geschichte. Gelungen fand ich auch, dass sie manchmal immer jemanden, vermutlich den Leser, direkt ansprechen.
Ein 17- jähriger, namens Corentin, hochbegabt, seine Mutter will, dass er Klavierspielen lernt, er hat da andere Wünsche.
Ein Mann, um die 80 Jahre, namens Claude, blind, alleinstehend, der Klavierlehrer des Jungen.
Ein Obdachloser, namens Alain, der mit seiner Reisetasche auf der Bank gegenüber vom Haus des alten Mannes einzieht.
Eine Frau, namens Carole, Ende 30, die im Nachbarhaus wohnt. Mit ihrem Mann, der sie schlägt.
Vier Menschen, deren Schicksale sich kreuzen, die sich begegnen und die dem Leser zeigen, dass Freundschaft alle Grenzen überwindet.
Manchmal haftet Geschichten eine Art Zauber an. Hier würde ich das mit einer besonderen Melodie vergleichen. Ich habe das Buch nur mal anlesen wollen um zu schauen, wie es ist. Aber es hatte mich nach wenigen Seiten und ich musste unbedingt wissen, wie es mit den 4 Figuren, die doch so lebendig wirken ausgehen wird.
Dieses Buch ist gut. Es ist etwas Besonderes. Eine schöne, fesselnde Geschichte, bei der ich mich sehr auf das Entdecken der Geschichte freute.
Wegen der Melodie, die in der Geschichte mitklingt. Ich denke das Claude, der Klavierlehrer, das bestätigen würde und ebenso empfehlen würde, ein wenig klassische Musik im Hintergrund zur Lektüre laufen lassen zu würden.
Anfangs hatte ich das Gefühl, dass die Figuren immer mit einer Sprache erzählten. Aber ich finde im Laufe des Buches spürt man eine gewisse Individualität in den einzelnen Figuren. Sie bekommen immer mehr Tiefe, in ihre Figur, die Vergangenheit und sie bekommen eine eigene Stimme.
Ich würde empfehlen, den Klappentext nicht zu lesen. Ich finde, der erzählt zu viel. Das Buch unterteilt sich in 3 Abschnitte und hier wird sogar schon etwas vom 3 Teil erzählt. Ich würde mich einfach so auf die Geschichte einlassen und mich überraschen lassen.
Es ist ein wundervolles Lesevergnügen. Manchmal schmunzele ich als Leser, bin schockiert, traurig, erleichtert, neugierig, fröhlich, hoffe und leide mit den Figuren.  Sie erzeugt Emotionen beim Leser, die Geschichte.
Die Geschichte zieht mich in den Bann. Sie zeigt einem Leser Freundschaft über Grenzen hinweg und es hat eine wundervolle Melodie, die mich gefangen nahm und mich begeistert hat.
Lieblingsbuch.

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