Marie Graßhoff Gedanken-verloren

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 0 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Gedanken-verloren“ von Marie Graßhoff

„Wüsste ich, woher die Gedichte kommen, ich würde dorthin gehen“, schrieb der irische Dichter Michael Longley. Die 17-jährige Autorin Marie Graßhoff macht sich auf, diesen reizvollen Ort zu finden. Beseelt von ihren Träumen und mit dem feinsinnigen Gefühl lyrischer Sprachkunst (ver)führt sie uns in die wundervolle Welt der Poesie. Ob romantische Verse, experimentelle Lautgedichte, klassische Strophengedichte oder geistreiche Wortspiele - immer lässt sie die Freude am gekonnten Sprachspiel erkennen. Begleiten Sie die Autorin auf eine Reise in die „Sternenträume“, folgen Sie ihren Gedanken zur „Freiheit“, zum „Leben“ und lassen Sie sich einfangen von Liebe, Schmerz und Glück - von allen Facetten menschlicher Emotion.

Stöbern in Gedichte & Drama

Kolonien und Manschettenknöpfe

Ein wirrer, irrer Lyrikband, der einen sprachlich durch die Bank weg in Atemberaubendes und Luzides entführt.

Trishen77

Brand New Ancients / Brandneue Klassiker

Ein Buch für alle, die Gedichte mögen, die ins Herz schneiden und doch mal was anderes wollen. Furchtbar realistisch und schön zugleich.

EnysBooks

Südwind

Zügiger und trotzdem intensiver Einblick in hochwertige Arbeiten diverser Haiku-Schreiberinnen und -Schreiber

Jezebelle

Jahrbuch der Lyrik 2017

Der ideale "rote Faden" zur aktuellen Kunst des Gedichteschreibens.

Widmar-Puhl

Gedichte

Wunderschöne Sammlung.

Flamingo

Quarter Life Poetry

Extrem wahr, extrem witzig, einfach nur cool! Definitiv etwas, das man mit Mitte 20 gelesen haben sollte!

Sumsi1990

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Gedanken-verloren" von Marie Graßhoff

    Gedanken-verloren
    Kristina_mit_K

    Kristina_mit_K

    20. September 2011 um 23:32

    Es beginnt mit 'ein(em) Traum', und wir treten hinein in eine Welt der Empfindungen. Die Triebfedern der menschlichen Seele. Am Ende steht die '1'. Ein symbolträchtiger und bedeutungsvoller Abschluss. Dazwischen streifen wir durch ein berauschendes Labyrinth der Emotionen ... Zart und energisch, feinfühlig und erbarmungslos, federleicht und bedrückend, erschöpft und geistreich, mutlos und kraftvoll, trübsinnig und sehnsüchtig, verhüllend und demaskierend, offenkundig und unergründlich, verunsichert und unverwechselbar ... Man sollte die einzelnen Texte ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen; sie laden zum Nachsinnen ein. Das faszinierende Titelbild von Barbara Katzenschlager reflektiert dabei ganz wunderbar die Melancholie, Verlorenheit, Ausweglosigkeit und Komplexität. Eine sehr stimmige Verbindung. Es unterstreicht die Tiefe der nachfolgenden Gedanken und Worte. Und plötzlich - vollkommen 'unverhofft' - blitzen Humor und Zuversicht auf. Zitat aus 'Dunkler Morgen' (Seite 90): "[...] Die Welt wirkt ungewöhnlich schwarz Ah nein! Ich hab ja meine Sonnenbrille noch auf!" Wie kleine Sterne, die den dunklen Nachthimmel erhellen. Ganz so, wie es eingangs beschrieben wird (Seite 9): "Ich weiß: Eines Tages werde ich auch so hell erstrahlen. Ich werde strahlen!" Davon bin ich absolut überzeugt! Aus dem Gedicht 'Über mich' (Seite 72): "Ich schreibe aber niemand will meine Geschichten lesen Manchmal frage ich mich warum ich überhaupt bin. Und würde jemand mein Fehlen bemerken?" Letztere Frage beantworte ich mit einem lauten und deutlichen 'JA!' Alle Ängste und Selbstzweifel der Autorin kann ich bedenkenlos beiseite wischen. Ergreifend schön und nachdrücklich berührend! Ich werde dieses Werk ausgiebig genießen und sicher des Öfteren zur Hand nehmen. Ein wahrlich eindrucksvolles Debüt von Marie Graßhoff, von der man noch Großes erwarten darf.

    Mehr