Marie Graßhoff Seraphine - Traum vom Licht

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Inhaltsangabe zu „Seraphine - Traum vom Licht“ von Marie Graßhoff

Die Welt von Edas ist gespalten, ihre Völker entfremdet. Einer ihrer Bewohner, der empfindliche Laurin, zieht los, um seinen Lebenstraum zu verwirklichen: ein mächtiger Zauberer zu werden! Auf der anderen Seite von Edas wacht die Dunkeljägerin Seraphine über das Reich der Lichtdämonen. Beide begegnen unverhofft Botschaftern, die nichts Gutes zu verkünden haben: Der geheimnisvolle Kriegsherr Aaron, der die Welt einst mit grausamen Schlachten heimsuchte, scheint einen neuen Feldzug zu planen, der alles Bisherige in den Schatten stellen soll. Um ihn aufhalten zu können, müssen sich die Völker von Edas gegen ihn verbünden, doch Hass und Misstrauen sind immer noch tief in ihnen verwurzelt ...
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  • Rezension zu "Seraphine" von Marie Graßhoff

    Seraphine - Traum vom Licht
    Kristina_mit_K

    Kristina_mit_K

    20. September 2011 um 20:39

    »Wenn die Welt im Chaos ist, ist es selten jemandem vergönnt, Gut und Böse sofort voneinander unterscheiden zu können.« Eine zentrale Kernbotschaft ganz am Anfang – deren Tragweite über das Buch hinaus reicht. Auf der Suche nach Wahrheit oder Lüge lauert permanent die Gefahr, von Missverständnissen, Irrtümern sowie gezielten Manipulationsversuchen und trügerischer Schönheit getäuscht zu werden. Wie ein roter Faden ziehen sich diese Stolperfallen durchs Leben und führen zu tragischen Konsequenzen. Im Prolog folgt die Entstehungs- und Schöpfungsgeschichte der neuen Welt ›Edas‹, bevölkert von Dämonen, Elfen und Menschen. Bis dahin existierte nämlich nur Gott Janda und seine ewigen Begleiter – die ›Pinx‹ – von späteren Generationen aus Unwissenheit als Engel bezeichnet. Acht von ihnen zählen zu den sogenannten ›Raphil‹, die sich in weitere drei Untergruppen spalten (bestehend aus 3 Schatten-, 3 Licht-, und 2 Silberraphil) – jede mit besonderen Fähigkeiten und Eigenheiten. Gegen die frisch erschaffenen Kreaturen entsteht Widerstand. Mittels fünf schwarzen Edelsteinen wird der Hass in das davor friedliche Miteinander eingeschleust. Anschließend beginnt die Haupthandlung: Der eitle und sensible Laurin (21) nutzt nach einem Streit mit seiner 17-jährigen Schwester Holly die Gunst der Stunde, seine Verantwortung für sie abzulegen. Nachdem er sich quasi freiwillig vor die Tür setzen lässt, zieht er aus, um Zauberer zu werden. Auf seinem Weg in die abenteuerreiche Zukunft wird ihm ein wundersames Amulett überreicht. Dunkeljägerin Seraphine, ein Katzendämon, kämpft derweil an mehreren Fronten, denn es droht schweres Unheil. Und das trägt einen Namen: Aaron. Doch, was entspricht eigentlich den Tatsachen – und wer ist überhaupt vertrauenswürdig …? Viel zu leicht lässt man sich ja oft in die Irre leiten! Marie Graßhoffs ›Traum vom Licht‹ macht elementare Problematiken auf eindrucksvolle Weise deutlich. Mit jugendlicher Frische, beachtlichem Ideenreichtum und zauberhaft leichter Feder geschrieben, taucht der Leser mühelos in den ersten Teil der Fantasy-Trilogie ›Seraphine‹ ein – immer wieder erstaunliche Parallelen zur Wirklichkeit entdeckend. Die fein ausgearbeiteten Figuren und Schauplätze sind wunderbar anschaulich. Zwei gezeichnete Karten im Anhang sorgen für noch mehr Übersicht und runden die Gedankenreise perfekt ab. Fazit: Großartig! Auf zu Band 2!

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  • Rezension zu "Seraphine" von Marie Graßhoff

    Seraphine - Traum vom Licht
    Shiku

    Shiku

    13. October 2009 um 17:47

    Klappentext: "Die Welt von Edas ist gespalten, ihre Völker entfremdet. Einer ihrer Bewohner, der empfindliche Laurin, zieht los, um seinen Lebenstraum zu verwirklichen: ein mächtiger Zauberer zu werden! Auf der anderen Seite von Edas wacht die Dunkeljägerin Seraphine über das Reich der Lichtdämonen. Beide begegnen unverhofft Botschaftern, die nichts Gutes zu verkünden haben: Der geheimnisvolle Kriegsherr Aaron, der die Welt einst mit grausamen Schlachten heimsuchte, scheint einen neuen Feldzug zu planen, der alles Bisherige in den Schatten stellen soll. Um ihn aufhalten zu können, müssen sich die Völker von Edas gegen ihn verbünden, doch Hass und Misstrauen sind immer noch tief in ihnen verwurzelt ..." Was noch unter dem Klappentext steht: Die Idee zu diesem Roman kam der Autorin mit 14, mit 18 wurde das Werk vollendet und veröffentlicht. Inhaltlich lohnt es sich definitiv, dieses Werk zu lesen. Besonders Beschreibungen scheinen ohne Mühe gelungen zu sein und auch die Handlung an sich ist spannend und aufregend gehalten. Viele der Charaktere wachsen einem ans Herz - trotz der geringen Seitenzahl. Dies ist natürlich nicht bei allen der Fall, denn auch sie haben ihre Fehler, wie das auch so sein soll. Weiterhin strotzt das Buch geradezu vor Kreativität, was sich schon allein in den Karten zeigt, die von der Autorin eigenständig erdacht & gezeichnet wurden. Hut ab! Trotzdem ein Fünkchen Kritik: Es hätte gewiss noch mehr in das Buch gepasst und es somit noch reizvoller gemacht. Das offene Ende (soviel sei verraten, denn es ist nur der erste Band!) ist nicht das Problem, doch manche Fragen bleiben ungeklärt, was nicht dazu beiträgt, die Folgebände schmackhaft zu machen. Verstehen Sie mich nicht falsch, natürlich ist es ein weiterer Faktor, trotzdem hätte man die Lust an Band 2 nicht verloren, weil man hinter dieses eine Geheimnis gekommen wäre. Trotzdem ... es sei verziehen und vergessen, denn die positiven Dinge wiegen auf. Ein Manko wäre allerdings (noch) die Sprache. Eines sei im Voraus gesagt: Der Stil der Autorin hat sich, meine ich zu behaupten, inzwischen sehr gewandelt und vor allem auch gebessert. Die Kritik trifft also nur auf dieses eine Werk zu, lassen Sie sich deswegen nicht bei anderen Werken abschrecken - das wäre ein fataler Fehler, den Sie noch bereuen könnten. Aber zu diesem Werk: Die Sprache ist teilweise noch sehr holperig, stellenweise gar umgangssprachlich, was das Lesen etwas erschwert. Außerdem lässt es die Charaktere selbst manchmal etwas kindlich wirken, wobei so gut wie keiner von ihnen noch ein Kind ist. Dennoch muss man sich keineswegs durch das Buch quälen, sondern hat es schnell durch, wenn man denn nur gewillt ist zu lesen. Demnach: Scheuen Sie sich nicht, lesen Sie es! Und dann können Sie genauso gespannt wie ich auf den zweiten Teil warten. [Nebenbei bemerkt: Leider gibt es hier keine 3 1/2 Sterne, denn diese würden die Bewertung eher treffen, denke ich.]

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