Marie H. Berger Gute Nacht, Frau Holle

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Inhaltsangabe zu „Gute Nacht, Frau Holle“ von Marie H. Berger

Eine unheimliche Frau.
Rätselhafte Muskelkrämpfe.
Und Mütter, die keine sind.

Kristin Menzel ist eine attraktive junge Frau, mit dem Talent, Männer um den Finger zu wickeln. Die Suche nach Mr. Right wird überschattet von den psychischen Problemen ihrer Freundin Lina Goldberg, die glaubt, von einer unheimlichen Frau verfolgt zu werden. Mit aller Kraft steht Kristin ihr zur Seite und versucht, Linas irreale Ängste zu durchleuchten.
Bei einem Brand in einem Kiosk entgehen die Freundinnen nur knapp einer Katastrophe. Als kurz darauf ein kleines Buch mit brisantem Inhalt in ihrem Briefkasten liegt, gerät Kristin in einen gefährlichen Strudel der Ereignisse, der sie unaufhaltsam in die Tiefe zieht.

Schluss mit "Es war einmal ..." - hier beginnt die schonungslose Realität!

— YvonneLaros

Nach der Eingewöhnung an den anspruchsvolleren Schreibstil fesselnd. Absolut unvorhersehbar, das normale und das abnorme Leben in einem.

— Sommerleser

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  • wo war hier der Thriller?

    Gute Nacht, Frau Holle

    PinkBookLady

    22. January 2015 um 15:28

    Der Klappentext, der Prolog und die vielen positiven Rezensionen lasen sich alle ganz toll und spannend und so war ich gleich hellauf begeistert als mir die Autorin ein Exemplar zuschickte. Leider konnte die Geschichte selber nicht das halten, was versprochen wurde. Ein Schreibstil mit dem ich auch nicht 100% klar kam und warm wurde. Das ständige wechseln zu den anderen Charakteren erschwerte mir das Verfolgen der Geschichte ungemein. Manche Absätze wirkten auch sehr abgehakt. Die Autorin gibt in der Geschichte auch viele Rätsel auf und nur sehr langsam fügen sich die Puzzelteile aneinander und am Ende kommt es dann zu einer überraschenden Wende.  Das Buch wurde ins Genre Thriller gepackt, aber ich finde da ist es völlig fehl am Platz. Mir fehlte dazu die nötige fesselnde Spannung (gut an manchen Stellen war diese vorhanden, doch es war einfach zu wenig und die Spannung war genauso schnell wieder weg, wie sie auftauchte) und zwei Leichen machen leider noch lange keinen Thriller. Das ganz hätte man noch viel dramatischer rüber bringen können. Auch war die Geschichte ziemlich vollgestopft mit zu vielen Informationen zu den drei Protagonistinnen, was mir die Hintergründe und das alles besser zu verstehen geben sollte. Leider waren die Protagonisten viel zu durcheinander zusammen gewürfelt, so dass mir leider der persönliche Bezug zu ihnen fehlte und ich auch nichts zu ihnen aufbauen konnte.  Das Cover dagegen wirkt absolut passend und geheimnisvoll. Zu der Grundidee des Buches kann ich nur sagen, an sich war die Idee gut und klasse, aber leider leider so vollgestopft, das einem beim lesen der Kopf rauchte, denn manche Sätze ergaben für mich erst einen Sinn, als ich sie 2-3x lesen musste. Fazit: Das ganze erinnerte mich eher an ein dramatisches Familiengeheimnis, anstatt eines Thrillers und war völlig anders als erwartet.  Leider eine Geschichte die mich nicht überzeugen und fesseln konnte =(

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  • Drei Frauen, viele Geheimnisse...

    Gute Nacht, Frau Holle

    MikkaG

    01. June 2014 um 19:31

    Das Buch baut schon im Prolog schnell Spannung auf, und so packte und faszinierte mich die Geschichte auch direkt. Diese Spannung blieb mir etwa das erste Drittel hindurch erhalten, in dem die Autorin uns Charaktere vorstellt und uns Hintergrundinformationen und Familiengeschichten zukommen lässt. Dann flaute die gespannte Erwartung für mich eine Weile ab, weil ich mich etwas erschlagen fühlte von den ganzen Personen und Handlungsebenen, die sich zunächst zu keinem klaren Bild zusammensetzen, und gegen Ende stieg der Spannungsbogen dann wieder drastisch an. In manchen Passagen fühlte sich das Buch für mich nicht an wie ein Thriller - eher wie ein Familiendrama, was an sich ja nicht schlecht sein muss. Ein bisschen Familiendrama, dann wieder ein bisschen Thriller, dann wieder ein kurzer Abstecher in die Frauenliteratur, da Kristin heimlich in den Freund ihrer besten Freundin verliebt ist... Ab und an kommt noch eine Prise Okkultimus hinzu, gewürzt mit einer kräftigen Dosis Sadismus. Eine bunte Mischung aus Genres. Der Vorteil ist, dass diese Mischung originell und unverbraucht ist, denn hier ist nichts typisch für nur eins dieser Genres! Der Nachteil ist, dass sie auf mich manchmal etwas verworren und unstrukturiert wirkte. Einen kleinen Teil der Auflösung hatte ich schon erraten, aber wirklich nur einen winzig kleinen - die meisten Wendungen gegen Schluss kamen für mich völlig überraschend. Manche Fragen hätte ich gerne etwas ausführlicher beantwortet bekommen, aber im Großen und Ganzen fand ich das Ende schlüssig und überzeugend, und auf keinen Fall vorhersehbar oder abgedroschen. Es gibt viele Charaktere in diesem Buch: Täter und Opfer, und Opfer, die Täter werden... Und die Menschen, die indirekt von diesem ganzen geballten Leid mitbetroffen sind. Im Mittelpunkt stehen drei Frauen: Kristin, Lina und Ariana, die alle auf ihre eigene Art und Weise ihre Bürde zu tragen haben. Kristin versucht, ihre Einsamkeit mit bedeutungslosem Sex zu betäuben, Lina leidet an mysteriösen, schmerzhaften Krampfanfällen und fühlt sich von Ariana verfolgt und bedroht, und Ariana wiederum war ihr ganzes Leben schon die Ungeliebte, das dritte Rad am Wagen, die Außenseiterin, die niemand verstehen wollte. Mal konnte ich die drei gut verstehen und mit ihnen mitfühlen, dann konnten sie mich wieder in manchen Szenen emotional gar nicht berühren... Viel Potential, das in meinen Augen nicht immer voll ausgeschöpft wurde! Die richtig "Bösen" in diesem Buch haben mich wenig überzeugt - zu absolut wird deren Verderbtheit und Perversion geschildert, und man erfährt wenig bis gar nichts über ihren Charakter darüber hinaus. Es gab ein oder zwei Charaktere, deren Verhalten mir zunächst unlogisch vorkam - aber am Schluss stellte ich fest, dass es dafür gute Erklärungen gab, da hat die Autorin mich also kalt erwischt! Allerdings gibt es eine Sache, die für mich unlogisch blieb: ein Charakter erlebt etwas Schlimmes im Haus ihres Angreifers. Sie kann sich befreien, geht aber nicht einfach zur Polizei, sondern fasst einen Plan, über den sie selber später sagt: Junge, wenn ich das in einem Buch gelesen hätte, hätte ich das Buch weggelegt, weil es so unlogisch ist! Der Schreibstil war für mich etwas... wankelmütig. Mal ist er schlicht, aber in seiner Klarheit dennoch ansprechend und flüssig zu lesen, dann ist er wieder detailliert und bildreich - und beides hat mir auf seine Art gut gefallen. Wo mich der Schreibstil aber überhaupt nicht angesprochen hat ist an beiden Enden des inhaltlichen Spektrums: in den erotischen Szenen und den Szenen brutaler Gewalt. In ersteren wird der Schreibstil blumig und überschwänglich und bedient sich Phrasen, die auf mich übertrieben und kitschig wirkten, und in letzteren strotzt er vor widerwärtigen Details - vor allem in den Szenen sexueller Gewalt. Das war mir oft einfach zu viel, und diese ganzen Einzelheiten haben für mich die Spannung nicht erhöht, nur den Ekelfaktor. Aber ich gebe gerne zu, dass das bei Thrillern für mich immer ein Balanceakt ist zwischen "zu harmlos" und "zu eklig"... Das Thema Liebe wird auch angesprochen, hält sich aber meist dezent im Hintergrund, für mich genau richtig... Bis auf die bereits erwähnten erotischen Szenen, die mir dann doch etwas zu schwülstig wurden. Fazit: Mal Thriller, mal Familiendrama, mal Frauenroman... Die Mischung ist originell, und der Roman ist vollgestopft mit (meist guten) Ideen, aber wirkliche Thrillerspannung kam für mich hauptsächlich am Anfang und am Ende auf. Mit den Charaktere konnte ich mal mitfühlen, mal nicht. Der Ekelfaktor ist mir in einigen wenigen Szenen ein wenig zu hoch, aber darüber kann man sich bei einem Thriller ja nicht wirklich beschweren... Dennoch habe ich das Buch im großen und Ganzen gerne gelesen!

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  • Drei Frauen, viele Geheimnisse...

    Gute Nacht, Frau Holle

    MikkaG

    01. June 2014 um 19:31

    Das Buch baut schon im Prolog schnell Spannung auf, und so packte und faszinierte mich die Geschichte auch direkt. Diese Spannung blieb mir etwa das erste Drittel hindurch erhalten, in dem die Autorin uns Charaktere vorstellt und uns Hintergrundinformationen und Familiengeschichten zukommen lässt. Dann flaute die gespannte Erwartung für mich eine Weile ab, weil ich mich etwas erschlagen fühlte von den ganzen Personen und Handlungsebenen, die sich zunächst zu keinem klaren Bild zusammensetzen, und gegen Ende stieg der Spannungsbogen dann wieder drastisch an. In manchen Passagen fühlte sich das Buch für mich nicht an wie ein Thriller - eher wie ein Familiendrama, was an sich ja nicht schlecht sein muss. Ein bisschen Familiendrama, dann wieder ein bisschen Thriller, dann wieder ein kurzer Abstecher in die Frauenliteratur, da Kristin heimlich in den Freund ihrer besten Freundin verliebt ist... Ab und an kommt noch eine Prise Okkultimus hinzu, gewürzt mit einer kräftigen Dosis Sadismus. Eine bunte Mischung aus Genres. Der Vorteil ist, dass diese Mischung originell und unverbraucht ist, denn hier ist nichts typisch für nur eins dieser Genres! Der Nachteil ist, dass sie auf mich manchmal etwas verworren und unstrukturiert wirkte. Einen kleinen Teil der Auflösung hatte ich schon erraten, aber wirklich nur einen winzig kleinen - die meisten Wendungen gegen Schluss kamen für mich völlig überraschend. Manche Fragen hätte ich gerne etwas ausführlicher beantwortet bekommen, aber im Großen und Ganzen fand ich das Ende schlüssig und überzeugend, und auf keinen Fall vorhersehbar oder abgedroschen. Es gibt viele Charaktere in diesem Buch: Täter und Opfer, und Opfer, die Täter werden... Und die Menschen, die indirekt von diesem ganzen geballten Leid mitbetroffen sind. Im Mittelpunkt stehen drei Frauen: Kristin, Lina und Ariana, die alle auf ihre eigene Art und Weise ihre Bürde zu tragen haben. Kristin versucht, ihre Einsamkeit mit bedeutungslosem Sex zu betäuben, Lina leidet an mysteriösen, schmerzhaften Krampfanfällen und fühlt sich von Ariana verfolgt und bedroht, und Ariana wiederum war ihr ganzes Leben schon die Ungeliebte, das dritte Rad am Wagen, die Außenseiterin, die niemand verstehen wollte. Mal konnte ich die drei gut verstehen und mit ihnen mitfühlen, dann konnten sie mich wieder in manchen Szenen emotional gar nicht berühren... Viel Potential, das in meinen Augen nicht immer voll ausgeschöpft wurde! Die richtig "Bösen" in diesem Buch haben mich wenig überzeugt - zu absolut wird deren Verderbtheit und Perversion geschildert, und man erfährt wenig bis gar nichts über ihren Charakter darüber hinaus. Es gab ein oder zwei Charaktere, deren Verhalten mir zunächst unlogisch vorkam - aber am Schluss stellte ich fest, dass es dafür gute Erklärungen gab, da hat die Autorin mich also kalt erwischt! Allerdings gibt es eine Sache, die für mich unlogisch blieb: ein Charakter erlebt etwas Schlimmes im Haus ihres Angreifers. Sie kann sich befreien, geht aber nicht einfach zur Polizei, sondern fasst einen Plan, über den sie selber später sagt: Junge, wenn ich das in einem Buch gelesen hätte, hätte ich das Buch weggelegt, weil es so unlogisch ist! Der Schreibstil war für mich etwas... wankelmütig. Mal ist er schlicht, aber in seiner Klarheit dennoch ansprechend und flüssig zu lesen, dann ist er wieder detailliert und bildreich - und beides hat mir auf seine Art gut gefallen. Wo mich der Schreibstil aber überhaupt nicht angesprochen hat ist an beiden Enden des inhaltlichen Spektrums: in den erotischen Szenen und den Szenen brutaler Gewalt. In ersteren wird der Schreibstil blumig und überschwänglich und bedient sich Phrasen, die auf mich übertrieben und kitschig wirkten, und in letzteren strotzt er vor widerwärtigen Details - vor allem in den Szenen sexueller Gewalt. Das war mir oft einfach zu viel, und diese ganzen Einzelheiten haben für mich die Spannung nicht erhöht, nur den Ekelfaktor. Aber ich gebe gerne zu, dass das bei Thrillern für mich immer ein Balanceakt ist zwischen "zu harmlos" und "zu eklig"... Das Thema Liebe wird auch angesprochen, hält sich aber meist dezent im Hintergrund, für mich genau richtig... Bis auf die bereits erwähnten erotischen Szenen, die mir dann doch etwas zu schwülstig wurden. Fazit: Mal Thriller, mal Familiendrama, mal Frauenroman... Die Mischung ist originell, und der Roman ist vollgestopft mit (meist guten) Ideen, aber wirkliche Thrillerspannung kam für mich hauptsächlich am Anfang und am Ende auf. Mit den Charaktere konnte ich mal mitfühlen, mal nicht. Der Ekelfaktor ist mir in einigen wenigen Szenen ein wenig zu hoch, aber darüber kann man sich bei einem Thriller ja nicht wirklich beschweren... Dennoch habe ich das Buch im großen und Ganzen gerne gelesen!

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  • Etwas anderer Psychothriller voller Familiengeheimnisse

    Gute Nacht, Frau Holle

    utaechl

    01. April 2014 um 19:54

    Inhalt: Kristin arbeitet im Kiosk ihrer Freundin Lina. Diese glaubt sich immer mehr verfolgt von einer unheimlichen Frau. Kristin versucht ihr zu helfen, doch als schließlich der Kiosk abbrennt und Lina dabei beinahe umkommt, ist sie selbst am Ende ihrer Hilfsmöglichkeiten angekommen. Als sie in ihrem Briefkasten auch noch ein kleines Buch findet, muss sie feststellen, dass sie genug eigene Probleme hat, von denen sie bisher noch nichts ahnte. Die gefährliche Reise in ihre Familienvergangenheit hat gerade erst begonnen. Setting und Stil: Der Psychothriller führt uns nach Weinheim an der Bergstraße. Da die Autorin dort lebt, fällt es ihr nicht schwer, dem Leser die Handlungsorte nahe zu bringen. Die Stadt lebt und die Charaktere passen perfekt in die Umgebung. Die Kapitel sind in relativ kurze Unterabschnitte aufgeteilt, in denen verschiedenste Charaktere zu Wort kommen. Man gewöhnt sich schnell an die verschiedenen Sichtweisen, die sich teilweise überschneiden und bekommt die Gelegenheit, der Handlung aus allen Richtungen zu folgen. Die mehr oder minder schönen Situationen werden ohne ein Blatt vor den Schriftstellerinnenmund zu nehmen dargestellt. Charaktere: Kristin ist eine starke junge Frau, die weiß was sie kann und will, jedoch im Verlauf des Buches erfahren muss, dass der Unterbau ihres Lebens vielleicht doch leichter als gedacht zu erschüttern ist. Es bringt Spaß, ihr bei ihren Erlebnissen über die Schulter zu schauen, auch oder vielleicht gerade weil man lange nicht weiß, wohin der Weg führen wird. Diese Ungewissheit dehnt sich natürlich auch auf Lina und die anderen Charaktere aus. Die Anfangssituation wird kräftig durchgeschüttelt und mit ihr alle Charaktere. Man weiß als Leser selbst kaum, zu wem man halten soll, wer einem ans Herz wächst und wem man alles Mögliche zutraut. Eine gelungene Mischung, die uns in die psychologischen Tiefen der Charaktere entführt. Geschichte: Die Geschichte beginnt mit einem Knall und endet natürlich auch mit einem solchen. Dazwischen gibt es viele Irrungen und Wirrungen, Überraschungen und Schockmomente. Trotzdem handelt es sich nicht um einen typischen Thriller. Die Geschichte bekommt viel Zeit sich zu entwickeln, die Charaktere viel Raum, damit sich der Leser mit ihnen beschäftigen kann und es ist eher zum miträtseln, als dass man alle paar Seiten vor thrilligen Elemente vom Hocker gehauen wird. Fazit: Gerade weil es sich bei dieses Buch um keinen typischen Thriller handelt, wird er umso interessanter für LeserInnen, die das Besondere lieben. Starke Charaktere, eine beinahe unfassbare Handlung und ein Schreibstil, der das Eintauchen in das Buch leicht macht. Ein Wechselbad der Gefühle wartet darauf durchlebt zu werden. Ich kann es für LeserInnen ab mindestens 16 Jahren empfehlen, wobei man nicht zu zartbesaitet sein sollte. Ein Thriller, der unter die Haut geht, bewegt und mitten ins Herz trifft.

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  • Leserunde zu "Gute Nacht, Frau Holle" von Marie H. Berger

    Gute Nacht, Frau Holle

    bookshouse Verlag

    Eine unheimliche Frau. Rätselhafte Muskelkrämpfe. Und Mütter, die keine sind. Lust auf einen schönen Thriller von Marie H. Berger? Kristin Menzel ist eine attraktive junge Frau, mit dem Talent, Männer um den Finger zu wickeln. Die Suche nach Mr. Right wird überschattet von den psychischen Problemen ihrer Freundin Lina Goldberg, die glaubt, von einer unheimlichen Frau verfolgt zu werden. Mit aller Kraft steht Kristin ihr zur Seite und versucht, Linas irreale Ängste zu durchleuchten. Bei einem Brand in einem Kiosk entgehen die Freundinnen nur knapp einer Katastrophe. Als kurz darauf ein kleines Buch mit brisantem Inhalt in ihrem Briefkasten liegt, gerät Kristin in einen gefährlichen Strudel der Ereignisse, der sie unaufhaltsam in die Tiefe zieht. Leseprobe TXT Leseprobe PDF Leseprobe SWF Zur Autorin Marie H. Berger wurde 1965 in Deutschland geboren. Dort lebt, arbeitet und schreibt sie in ihrer Wahlheimat Weinheim a.d. Bergstrasse. Sie ist verheiratet und hat eine Tochter. Im Herbst 2012 entdeckte sie ihre Neigung zum Thrill, und startete ein Romanprojekt. Bis dahin schrieb sie für verschiedene Online- und Printzeitungen Kolumnen mit Humor und Ironie, welche ebenfalls zu ihrem Repertoire gehören. Schreiben ist für sie eine reizvolle Komposition von Beobachtungen, Fantasie und Herausforderung; das Festhalten von Skurrilitäten des Lebens, sowie der Erkenntnis, dass Humor eine unerlässliche Zutat zur Suppe des Seins darstellt. Und dass jedes Ding nicht nur seinen Platz, sondern auch zwei Seiten hat. Marie H. Berger wird die Leserunde begleiten und ist auch auf Facebook und ihrem Blog zu finden. Schaut doch mal rein! Wir suchen nun mindestens 10 Rezensenten für diese Leserunde. Zu vergeben haben wir: mind. 5 E-Books im Wunschformat 5 Taschenbücher* Wir steuern bei jeder bookshouse-Leserunde 5 Leseexemplare (.pdf, .mobi oder .epub) bei. Ab 30 Interessenten wird ab weiteren 10 Teilnehmern ein weiteres Freiexemplar verlost. Also bei 40 Anfragen 6 E-Books, bei 50 Interessierten 7 E-Books … *** Wichtig *** Ihr solltet mindestens eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind. Nehmt doch einfach euer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber. Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf oder auch hier in diesem Thread, wo alles Wissenswerte zusammengefasst ist: http://www.lovelybooks.de/thema/Leitfaden-f%C3%BCr-Rezensionen-und-Leserunden-1017409772/ .Bewerber mit null Rezensionen werden nicht berücksichtigt! Da manche von euch leider keinen E-Book Reader haben, hier ein kleiner Tipp von uns. Amazon bietet auch die Kindle App für PC, Smartphone oder Tablet an an.So kann man das Buch auch auf dem Rechner im Mobi Format lesen. Gern könnt ihr euch auch hier in unserer Gesamtübersicht umsehen. Oder besucht einfach unseren Blog: http://bookshouse-verlag.blogspot.de Auf Facebook findet ihr uns auch: Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind gespannt auf die Leserunde. Eure Katja vom bookshouse - Team * Vorraussetzung für den Gewinn ist die aktive Teilnahme in der Leserunde (posten zu jeden Abschnitten) und das anschließende Rezensieren des Buches

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    • 321
  • Schluss mit "Es war einmal ..." - hier beginnt die schonungslose Realität!

    Gute Nacht, Frau Holle

    YvonneLaros

    Denn Kristin und Lina sind Mädels wie du und ich. Und auch das Schuften bei Stiefmuttern war gestern ... Die eine Freundin besitzt 'nen Kiosk, die andere hilft aus, wenn mal wieder seltsame Muskelkrämpfe einsetzen. Böse Stiefschwestern, die Gold-Marie schikanieren? Wohl eher auflauernde Freaks aus der Vergangenheit und mysteriöse Brände ... Ja, so sieht sie aus, die Wirklichkeit. Und sie soll euch in einer kernigen Sprache erzählt werden. Fühlt euch dazu auserwählt, euch mit Köpfchen durch die Zeilen zu lesen, denn dieser Thriller wurde für intelligente Mitgrübler geschrieben. Lasst ihr eure Konzentration dabei in den Brunnen fallen, so ist es euer Pech. Bleibt ihr fleißig dabei und lasst euch gerne das Gehirn durch Ecken und Kanten durchschütteln, dann ist es euer Glück! Doch erwartet keinen Himmel ... Obwohl die Liebe hier ein gern gesehener Gast ist, bleibt sie Nebendarsteller. Wir haben uns getroffen, um die düsteren Seiten der Seele zu betrachten. Verdorbene Familiengeheimnisse zum Beispiel - nicht nur einer Familie! Ihr wittert Verwirrung? Das dürft ihr auch. Aber es juckt hier niemanden. Auch dabei gilt: des einen Pech ist des anderen Glück. Wer Antworten auf dem Präsentierteller serviert bekommen möchte, ist hier falsch. Auf jene, die einmal Wendungen erleben möchten, die sich vorher nicht erahnen lassen, wartet hier eine Goldgrube! Geschont wird jedoch niemand! Entscheidet ihr euch dafür, den Stil attraktiv zu finden, dann sagt auch "B" und genießt Informationen, die vielleicht nicht unbedingt wichtig sind. Glaubt ihr, stark genug für die harten Szenen zu sein, dann fangt nicht an zu heulen, wenn es richtig zur Sache geht! Vier Sterne schütteln sich aus den Kissen - möge die Autorin sich zu weiteren Unikaten ermutigt fühlen!

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    • 5

    YvonneLaros

    15. March 2014 um 21:19
    Marie_H_Berger schreibt Ich verneige mich vor Deinen Worten und dieser tollen Rezension. Hab Dank. So kann ein Frühlingssonntag beginnnen :)

    Und damit der morgige Sonntag auch noch mal ähnlich beginnt, lasse ich dich jetzt noch mal wissen, dass meine Worte von Herzen kamen!

  • Ein Buch was fesselnd und bewegend war.Tolles Thrillerdebüt

    Gute Nacht, Frau Holle

    leseratte69

    Drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ein Geheimnis das sie verbindet. Und nicht ist so, wie du denkst. Liane und Kristin sind seit der Schulzeit beste Freundinnen. Auch wenn beide Frauen von Grund auf verschieden sind. Liane ist seit zehn Jahren mit ihrem Freund Ben zusammen. Sie lebt aber immer noch bei ihren Eltern. Da sie Nacht für Nacht, von unerklärlichen Alptraümen und Muskelkrämpfen überfallen wird, will sie nicht mit Ben zusammen ziehen. Sie möchte nicht, dass er sie so sieht. Trotzdem leitet sie den Familien-eigenen Kiosk. Auch wenn sie immer wieder Kristin um Hilfe bitten muss, wenn eine Nacht mal wieder besonders schlimm war. Als dann noch die mysteriöse Ariana in ihrem Leben auftaucht, und mit ihr ein grausames Katz und Maus Spiel beginnt, glaubt ihr keiner. Selbst Kristin und Ben nicht. Kristin hingegen ist eine gestanden Frau, selbstbewusst und immer auf der Suche nach dem richtigen Mann. Dabei gerät sie leider immer an die Falschen und mehr als ein One Night Stand scheint daraus nie zu werden. Kristin versucht ihrer Freundin zur Seite zu stehen, und gerät dabei selber in Gefahr. Aber so richtig will sie Linas Hirngespinsten dann doch nicht glauben,oder ist doch etwas Wahres daran ? Als Kristin dann noch ein mysteriöses Buch in ihrem Briefkasten findet, scheint ihr bisheriges Leben aus den Fugen zu zu geraten. Doch was hat das alles mit Lina zu tun, und was für eine Rolle spielt Ariana in dem Ganzen ? Ich sage nur... SELBER LESEN Meine Meinung Der Prolog bietet einen genialen und spannenden Einstieg in dieses Buch. Danach wird dem Leser mal erst ein Bild von den verschiedenen Handlungssträngen und den Protagonisten vermittelt. Was mir am Anfang noch ein wenig verwirrend vor kam, hat sich schnell zu einer fesselnden Story entwickelt. Die Autorin Marie H. Berger, hat einen tollen Thriller geschaffen.Ich würde schon eher zu Psychothriller tendieren. Der Leser wird mit unzähligen Gefühlen konfrontiert, mit Hass, Eifersucht, Ekel, Gier, Feinschaft, bis hin zu bedingungsloser Freundschaft. Und immer wenn ich dachte, jetzt laufen zwei Handlungsstränge zusammen, taten sich wo anders wieder neue Fragen auf und ich stand wieder sprachlos vor diesem Buch. Der Schreibstil der Autorin ist nicht so einfach zu lesen. Es ist also kein Buch, welches man mal eben so neben her lesen kann. Man muss sich schon genauer damit befassen. Es ist eben ein anspruchsvoller Schreibstil, mit dem ich nach kurzer Eingewöhnungszeit, sehr gut zurecht kam. Die Protagonisten sind wirklich sehr schön dargestellt und konnten mich wirklich überzeugen. Also in wahres MUSS für alle die Thriller mit tiefgründigen Protagonisten lieben. Mein Fazit Gute Nacht, Frau Holle ist ein wirklich spannender und außergewöhnlich fesselnder Thriller und ein tolles Debüt der Autorin. Zu Beginn musste ich erst ein wenig sortieren, wer mit wem und so weiter. Doch dann hat mich das Buch so gepackt, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Dieses war mal ein Buch, bei dem man nicht schon nach ein paar Kapiteln das Ende voraus ahnen konnte. Immer wieder taten sich neue Ereignisse auf, und das Kopfkino nahm kein Ende. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher der Autorin. Deshalb bekommt dieses Buch auch fünf von fünf Sternen von mir.

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    • 2

    Igelmanu66

    15. March 2014 um 17:14
  • Love & Crime & Das Grauen hinter Nachbars Türen

    Gute Nacht, Frau Holle

    saflo1

    10. March 2014 um 10:10

    Drei Frauen, drei Geheimnisse, drei Handlungsstränge. Der Prolog beginnt hammermäßig und ich wollte nur noch eines: Wissen, was der Postbote entdeckt hatte. Dieser Einstieg hat mich bewogen, das Buch zu lesen. Doch eines vorweg: Es sollte dauern, bis ich endlich die Auflösung bekam. Der Prolog ist eigentlich das Ende, der Roman erzählt auf dieses Ende hin. Im Prinzip werden hier drei Handlungsstränge verfolgt, die zunächst verwirrend erscheinen. Drei Frauen, drei Geschichten. Kristin, Lina und Ariana. Oder doch nur eine? Frau Berger erzählt aus der Sicht dieser drei Frauen im Wechsel und ab und zu fließen andere Personen mit ein. Also kein Roman zum Hirn ausschalten. Scheinbar Unwichtiges wollte überblättert werden, dann war ich jedoch froh, dies nicht getan zu haben, denn kein Detail ist überflüssig, sondern wichtig für den Verlauf. Ich rätsle gerne und befand mich oft auf falscher Spur, verwarf wieder und rätselte auf ein Neues. Und trotzdem traf mich der Schluss unvorbereitet, denn damit hätte ich nicht gerechnet. Langsam und geschickt fügen sich die einzelnen Fäden zusammen, Vergangenheit und Gegenwart wurden eins, und kurz vor der Hälfte hat es bei mir geklickt. Vorher war die Geschichte interessant, kein Thriller in dem Sinne, mehr ein Psychothriller. Die Spannung ergab sich bei mir daraus, dass ich wissen wolllte, wie sich alles zusammenfügte und ich hing gebannt an den Seiten. Ab der Hälfte nahm die Geschichte Fahrt auf und zog mich endgültig mit. Ich blickte in bodenlose Grausamkeit, fühlte Angst, Ekel und Entsetzen, schüttelte den Kopf, litt mit Kristin und Lina und auch mit Ariana - eine sehr starke Figur -  und wurde nachdenklich. Dies ist eine Geschichte, so grausam und verzwickt, wie sie hinter jeder Tür geschehen könnnte. Und das ist das eigentlich erschreckende an diesem Roman. Er berührte mich. Ein Thriller. Hm, ja schon. Aber einer der anderen Art. Trotz des etwas zähen Beginnes konnte mich das Buch überzeugen. Es hebt sich von dem typischen Thriller, deren Macharten sich im Moment ähneln und immer blutiger werden, ab und bietet eine außergewöhnliche Story. Ein bisschen Psychothrill, ein bisschen Frauenbuch. Sagt man dazu Ladythriller. Wie auch immer, mir hats gefallen. Mein Tipp: Selber lesen. Von mir gibt es eine klare Empfehlung für alle, die das rätseln lieben, auch ein kleine Lovestory wollen und selbst vor harten, unverblümten Szenen nicht zurückschrecken. Denn "Gute Nacht, Frau Holle" ist alles, nur keine harmlose Kost. Diese Autorin werde ich mir merken. Ein halber Stern Abzug, weil der Anfang sich zog und ich nicht sofort drin war im Buch. So bleiben noch 4,5 Sterne für ein gelungenes Debüt.

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  • Leider ein bisschen zu verwirrend!

    Gute Nacht, Frau Holle

    danzlmoidl

    10. March 2014 um 08:38

    Inhalt: Eine unheimliche Frau. Rätselhafte Muskelkrämpfe. Und Mütter, die keine sind. Kristin Menzel ist eine attraktive junge Frau, mit dem Talent, Männer um den Finger zu wickeln. Die Suche nach Mr. Right wird überschattet von den psychischen Problemen ihrer Freundin Lina Goldberg, die glaubt, von einer unheimlichen Frau verfolgt zu werden. Mit aller Kraft steht Kristin ihr zur Seite und versucht, Linas irreale Ängste zu durchleuchten. Bei einem Brand in einem Kiosk entgehen die Freundinnen nur knapp einer Katastrophe. Als kurz darauf ein kleines Buch mit brisantem Inhalt in ihrem Briefkasten liegt, gerät Kristin in einen gefährlichen Strudel der Ereignisse, der sie unaufhaltsam in die Tiefe zieht. Meine Meinung: Am Anfang dachte ich wirklich, das könnte ein sehr, sehr spannendes Buch werden. Die ersten Kapitel blieb ich auch noch bei dieser Meinung, da es ja am Anfang doch ein paar grundlegende Sachen zu klären gibt. Wer sind die Personen, was machen sie, usw. Doch zur Mitte hin, musste ich wirklich mit mir kämpfen, das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Zu sehr nahmen die Verwirrungen zu und es zeigte sich für mich kein roter Faden mehr. Die Fragen wurden immer mehr und ein Zusammenhang nicht erkennbar. Allerdings muss ich dann auch erwähnen, dass mich das Buch im letzten Drittel trotzdem noch einmal gefangen hat. Plötzlich wurde Spannung erzeugt und es wurden auch ein endlich Thriller-Elemente klar. Wäre dies schon von Anfang an der Fall gewesen, hätte mich dieses Buch sicherlich in seinen Bann gezogen. So muss ich leider sagen, dass ich nicht so überzeugt bin. 3 Sterne sollten aber angemessen sein, da sich mein Unmut nicht über die komplette Seitenanzahl zog :) Fazit: Thriller-Elemente leider erst zu spät erkennbar.

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  • Anders, aber absolut lesenswert

    Gute Nacht, Frau Holle

    Sommerleser

    Nach dem kurzen " brutalen" Prolog war meine Neugier schon erwacht. Ein perfekter Einstieg in einen Thriller! Doch dann kam erstmal eine kleine Ernüchterung. Etliche Personen - verschiedene Orte, hinterließen einige Fragezeichen in meinem Kopf. OK - Dies ist kein 08/15-Thriller! Dieses Buch muss man konzentriert lesen, damit man dem anspruchsvollen Schreibstil folgen kann. Nachdem ich dieses verinnerlicht hatte, wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Nichts ist wie es im ersten Moment erscheint. Das ganze Buch hindurch weiß man nichts genaueres. Selbst kurz vor Schluß ist man immer noch nicht schlauer. Und das ist auch das, was die Spannung ausmacht! Man könnte gerade durch den Prolog fälschlicherweise eine " thrillermässige Actionspannung" erwarten. Aber die Spannung wird so geschickt aufgebaut und bezieht sich darauf, wissen zu wollen, wie alles zusammenhängt. Leider war mir der Schluß nicht schlüssig genug. Der Schluß des Buches hat die Geschichte für mein Empfinden nicht wirklich abgerundet. Er kam mir einfach zu schnell. Daher auch die 4 Sterne. Normalerweise würde mein Fazit lauten: Ein anspruchsvoll geschriebener Thriller ( oder doch eher Drama?), der ein konzentriertes Lesen erfordert, welches dadurch den Genuss des Buch noch mehr aufwertet. Da dieses aber ungerechtfertigter Weise etliche Leser abschrecken könnte, lautet mein Fazit: Ein interessanter und sehr gut durchdachter Thriller, der geschickt die Spannung ohne Action aufbaut. Anders als erwartet, aber überaus lesenswert!

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    • 2

    Arun

    06. March 2014 um 00:49
  • Unglaubliche Thematik - absolutes Muss

    Gute Nacht, Frau Holle

    Carina2302

    Beschreibung: Kristin Menzel ist jung, wunderschön und erfolgreich. Und auch bei den Männern kommt sie gut an. Doch Mr. Right ist ihr noch nicht über den Weg gelaufen. Zumindest ist er nicht zu haben. Sie lässt sich davon aber nicht allzu sehr beeinflussen und steht ihrer besten Freundin Lina Goldberg tatkräftig zur Seite. Denn diese hat psychische Probleme und leidet unter Krampfanfällen. Daher ist sie morgens oft nicht in der Lage, ihren Kiosk zu öffnen und bittet Kirstin darum. Doch ein Brand im besagten Kiosk ändert alles. Denn nicht nur, dass die beiden knapp dem Tod entkommen sind, taucht ein mysteriöses Buch auf und Lina ist der Meinung, dass sie verfolgt wird. Meine Meinung: Bei diesem Buch war es definitiv der Prolog, der mich dazu gebracht hat, mich mit dieser Geschichte zu beschäftigen und sie unbedingt lesen zu wollen. Denn dadurch, dass er so real wirkte, hab ich selber einen kurzen Moment ekel empfunden und wollte unbedingt weiter lesen. Die Charaktere von Kristin und Lina haben mir ausgesprochen gut gefallen. Kristin ist unglaublich sympathisch. Auch wenn sie im ersten Moment wie eine typische Romanfigur erscheint, steckt in ihr noch viel mehr drin. Sie ist nicht nur eine Frau, die einen guten Job hat, gut aussieht und alles bekommt was sie will. Nein. Kristin muss sich genauso mit ihren Problemen auseinander setzen wie alle anderen. Und dies macht sie auf eine plausible und nachvollziehbare Art und Weise. Und während sie sich damit herumschlagen muss, ist da ja auch noch ihre beste Freundin Lina, die mit ihren Krampfanfällen zu kämpfen hat. Bei Lina war ich mir zwischendurch immer mal wieder nicht sicher, was ich von ihr halten soll. Auf der einen Seite hat sie eine Art, die sie direkt sympathisch wirken lässt und mit der man Mitleid hat, auf Grund ihres Schicksals. Einfach weil sie so ein wunderbarer Mensch ist, dem man so was einfach nicht wünscht. Ja und dann ist da diese mysteriöse, verschleierte Art, die mich das ein oder andere Mal zu neuen Schlussfolgerungen geleitet haben und sowohl Spannung als auch ein wenig Verwirrtheit hervorgerufen hat. Auch wenn mir das Buch wirklich gut gefallen hat, hatte ich ein wenig das Problem, gefesselt zu bleiben. Denn nach dem mehr als gelungenen Einstieg, hab ich mir immer wieder die Frage gestellt, wann denn jetzt auf den Prolog zurückgegriffen wird. Mir fehlte ein wenig der Thriller. Auch wenn ich die Thematik als sehr ansprechend empfunden habe, ging mir dieser Punkt leider nicht ganz aus dem Kopf. Nichtsdestotrotz habe ich oft mitgerätselt und mich gefragt, wie alles zusammen passt. Ungefähr in der Mitte des Buches habe ich an ein Spinnennetz denken müssen. Denn mit jedem neuen Kapitel kommen neue Seidenfäden dazu, sodass erst am Ende ein fertiges Netz da ist – auch in der Geschichte war man erst am Ende wirklich schlauer. Weil erst hier die Bausteine des Rätsels zusammengefügt wurden. Fazit: Wenn man nicht mit der Erwartung heran geht, einen grausamen Thriller zu lesen, man aber ein wenig auf Psychospielchen und Drama steht, sollte man dieses Buch unbedingt lesen. Verdiente 4 Sterne.

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    • 2

    Marie_H_Berger

    27. February 2014 um 10:18
  • Genial :)

    Gute Nacht, Frau Holle

    Anjaxxx

    26. February 2014 um 10:12

    Wenn man dieses Buch gelesen hat wünscht man sich eigentlich nur eins und zwar das die Autorin ganz schnell das nächste Buch herausbringt. Ich habe ja immer hohe Ansprüche an nen Thriller und war hier echt begeistert. Schon das Cover hat Lust aufs lesen gemacht und sobald man damit begonnen hat kann man sich auch nicht mehr von dem Buch lösen. Gleich zu Anfang lernt man schön übersichtlich und ohne irgendwelches durcheinander wie es in manchen Büchern leider manchmal der Fall ist, alle wichtigen Protagonisten kennen, welche alle authentisch und vor allem interessant waren. Auch die Spannung ist von Anfang an da und der Spannungsbogen fällt auch zwischendurch nicht ab und peitscht nach der Hälfte nochmal drastisch in die Höhe, ich hab echt die ganze Zeit überlegt wie das alles zusammenhängen kann aber ich war wirklich ratlos und es dauert auch eine ganze Weile bis sich die Stricke so langsam zusammenfügen. Brände, fehlendes Vertrauen, Liebe, Rache, Trauer, Gewalt, Blut, Tod und verletzte Gefühle…alles vereint in diesem Buch, mit einer wirklich Packenden Stor die mich sogar Abends im Bett noch zum nachdenken bewegt hat und ich es kaum erwarten konnte die Geschichte zuende zu lesen. Mein Fazit: Einfach genial und viel besser als manche neue Bücher von einigen “großen” Thrillerautoren, man sollte auch unbekannten neuen Gesichtern eine Chance geben und hier wird man absolut nicht enttäuscht. Ein Buch das man gelesen haben sollte!!!

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  • Anders als ich erwartet habe

    Gute Nacht, Frau Holle

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. February 2014 um 18:20

    Kristin Menzel, eine attraktive Frau und ihre Freundin Lina Goldberg sind die Hauptprotagonisten dieser Geschichte. Während Kristin es schafft, jeden Mann um ihren Finger zu wickeln, hat Lina mit psychischen Problemen zu kämpfen. Sie glaubt von einer unheimlichen Frau aus ihrer Vergangenheit verfolgt zu werden. Kristin steht ihr zur Seite und versucht, Lina in ihren Ängsten beizustehen. Auf ihrem Weg aus der Krise entgehen sie knapp dem Tod und geraten in einen Abwärtsstrudel. Es geht in diesem Buch mehr um die menschlichen Abgründe, welche sich im Innern abspielen. Wer einen Thriller mit viel Action und Spannung erwartet, kann nur enttäuscht werden. Aber wenn man ohne Erwartungen an dieses Buch geht, kann es einem durchaus gefallen. Die Autorin hat es mit ihrer Schreibweise geschafft, einen in ihren Bann zu ziehen und einem die Haare zu Berge stehen zu lassen. Zu Anfang hatte ich Probleme in das Buch zu kommen. Ich war eine ganze Weile damit beschäftigt, mich in die verschiedenen Handlungsstränge einzulesen und sie zu sortieren. Nachdem ich dann durch diese einleitenden Kapitel durch war, erwartete mich der ein oder andere Schreckensmoment und es kam tatsächlich ein wenig Spannung auf. Die Autorin schafft es einen neugierig zu machen, so dass man erfahren möchte, was sich hinter den mysteriösen Ereignissen verbirgt. Allerdings sind mir zum Schluss noch zu viele Fragen offen geblieben, viele Dinge haben sich mir nicht wirklich offenbart. Das Buch war eigentlich sehr interessant und mit viel Potential. Ich habe dieses Buch mit gemischten Gefühlen gelesen. Auf der eine Seite hat das Buch dermaßen fasziniert, dass ich unbedingt weiter lesen musste. Aber andererseits fehlten mir die Thrillerelemente. Aber trotzdem gibt es eine Leseempfehlung von mir. Von diesem Buch muss sich einfach jeder selbst ein Bild machen.

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  • Gute Nacht Frau Holle

    Gute Nacht, Frau Holle

    wiebykev

    Kirsten ist eine junge Frau auf der Suche nach Mr. Right, was schon fast nymphomanische Züge annimmt. Ihre Freundin Lina hat krampfartige Anfälle und Alpträume in der Nacht, dazu kommt dass sie sich von einer früheren Schulkameradin verfolgt fühlt. Ein Brand in einem Kiosk, ein geheimnisvolles Buch im Briefkasten und viele Fragen und noch mehr Geheimnisse. Für mich ist Gute Nacht Frau Holle kein typischer Thriller. Mit dem Schreibstil kam ich überhaupt nicht klar. Die Orte, Personen und auch Gegenwart und Vergangenheit, wechselten ständig. Lina schläft bei Kirstin im Sessel ein, wacht einen Satz weiter in ihrem Bett zu Hause auf. Dazu kam noch eine völlig fremde und unbekannte Person mit ihrer Geschichte, wo zuerst überhaupt kein Zusammenhang mehr bestand. Für mich völlig durcheinander und zeitweise unverständlich. Dafür lange Erklärungen bis ins kleinste Detail die sich ewig hinzogen. Die Geschichte fing im Prolog sehr spannend und vielversprechend an. Ein Paketbote findet in einem Haus zwei Leiche. Die Protagonisten Kerstin und Lina und die anderen werden sehr gut vorgestellt. Leider viel zu lang und langezogen. Bis zur Mitte des Buches hatte ich den Postboten und die Leichen bereits völlig vergessen. Interessante Geschichte die Spannung leider auf null. Die Geschichte in sich war ja ganz nett aber viel zu langatmig und dabei ging mir jedes Gefühl für wichtig und unwichtig leider völlig verloren. Erst über der Mitte hinaus kam dann Spannung auf um dann wieder abzuflauen. Am Ende blieben viele Fragen offen. Für mich auch leider noch die Frage warum musste ich so viel Unwichtiges lesen. In sich ist die Geschichte eigentlich ganz gut aber leider nicht gut umgesetzt und für mich kein richtiger Thriller. Am Anfang zwei Tote macht für mich kein Thriller.  Deshalb gibt es von mir auch nur 2 Punkte.

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    • 2
  • Sehr finstere Familiengeheimnisse

    Gute Nacht, Frau Holle

    sursulapitschi

    16. February 2014 um 21:42

    Dieses Buch fängt sehr spannend an. Ein wirklich gruseliger Prolog schmeißt einen ins Geschehen. Danach geht es allerdings eine ganze Zeit lang fast beschaulich zu. Man lernt die beiden Freundinnen Kristin und Lina kennen. Kristin steht mit beiden Beinen im Leben. Nur den richtigen Mann hat sie noch nicht getroffen und das belastet sie sehr. Lina betreibt einen Bahnhofskiosk. Eine merkwürdige Krankheit verschafft ihr regelmäßig schlaflose Nächte. Und dann ist da noch Ariana, die mit Kristin und Lina zur Schule gegangen ist, die aber nie jemand mochte, die auch heute noch verzweifelt Anschluss sucht. Plötzlich brennt Linas Kiosk. Nach und nach kommen seltsame Dinge ans Licht. Zwei Drittel des Buches sind zunächst nur verwirrend. Man hat erst mal einige Leute, einige Geheimnisse und jede Menge Rätselhaftes zu verdauen. Zwischenzeitlich glaubt man kaum, dass es da Zusammenhänge geben kann. Da hat die Mutter dunkle Geheimnisse, Väter sind anders als man dachte und auch die Großmutter verbirgt etwas. Vielleicht ist sie auch nur senil? So gibt es viel zu rätseln, aber thrillermäßige Spannung kommt erst ganz am Schluss auf. Das Meiste ist mysteriös aber nicht wirklich gefahrvoll, bis auf ein paar ekelhafte Zwischenspiele. Die sind dann aber gleich richtig eklig! Die Fäden der vielen Geheimnisse kommen am Ende zusammen und bieten eine sehr unerwartete finale Überraschung, aber so ganz überzeugt hat mich das doch nicht. Vielleicht gab es auch einfach ein paar Geheimnisse zu viel? 

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