Marie Hermanson

 3.8 Sterne bei 266 Bewertungen
Autorin von Himmelstal, Muschelstrand und weiteren Büchern.
Marie Hermanson

Lebenslauf von Marie Hermanson

Marie Hermanson, 1956 geboren, lebt zusammen mit ihrem Mann in Göteborg. Sie besuchte die Journalistenhochschule in Göteborg und studierte Literaturwissenschaft und Soziologie an der Universität von Göteborg. Neben dem Studium arbeitete sie als Pflegerin in einer psychiatrischen Klinik. Nach mehreren Jahren bei verschiedenen Tageszeitungen, debütierte sie sie mit einer Sammlung von Erzählungen 1986. Für ihren Roman „Die Schmetterlingsfrau“ erhielt sie den renommierten schwedischen August-Preis. Der internationale Durchbruch gelang ihr schließlich mit dem 1998 veröffentlichten Werk „Muschelstrand“. Marie Hermansons Bücher sind in achtzehn Sprachen übersetzt worden.

Alle Bücher von Marie Hermanson

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Himmelstal

Himmelstal

 (84)
Erschienen am 15.07.2013
Der unsichtbare Gast

Der unsichtbare Gast

 (45)
Erschienen am 12.12.2016
Muschelstrand

Muschelstrand

 (48)
Erschienen am 25.07.2011
Der Mann unter der Treppe

Der Mann unter der Treppe

 (35)
Erschienen am 22.01.2009
Die Schmetterlingsfrau

Die Schmetterlingsfrau

 (11)
Erschienen am 22.12.2003
Saubere Verhältnisse

Saubere Verhältnisse

 (12)
Erschienen am 10.01.2016
Pilze für Madeleine

Pilze für Madeleine

 (11)
Erschienen am 23.03.2009
Muschelstrand/ Der Mann unter der Treppe

Muschelstrand/ Der Mann unter der Treppe

 (5)
Erschienen am 22.06.2009

Neue Rezensionen zu Marie Hermanson

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MiGus avatar

Rezension zu "Himmelstal" von Marie Hermanson

Zu unglaubwürdige Charaktere
MiGuvor 25 Tagen

Inhalt
Ein Tal in den Schweizer Alpen.
Hier erholt sich Max, der manisch-depressiv ist, mit anderen Patienten. Als sein Zwillingsbruder Daniel ihn besucht, ahnt dieser nicht, dass Max aus der Einrichtung fliehen will.
Er lässt Daniel zurück, der erkennt, das Himmelstal ein Ort für therapieresistente Psychopathen ist und auch die Ärzte zeigen kein Interesse daran, Daniel gehen zu lassen.

Meinung
Es handelt ich bei diesem Kriminalroman um eine gekürzte Lesung, die von Achim Buch vorgelesen wird.
Schauplatz dieser Geschichte ist ein Tal in den Schweizer Alpen, dass sehr bildlich beschrieben wird.
Es fiel mir ziemlich leicht, mir Himmelstal vorzustellen und mir wurde sehr schnell bewusst, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht.
Protagonist in dieser Handlung ist Daniel, der leider sehr naiv ist und seinem Bruder Max vertraut.
Als dieser ihn in Himmelstal zurücklässt, nimmt die eigentliche Geschichte ihren Lauf und Daniel gerät immer mehr in Gefahr.
Eigentlich hätte es eine richtig gute Story ein können aber schon zu diesem Zeitpunkt kamen mir vieles in dieser Geschichte unlogisch vor.
Vor allem bezieht ich dieser Eindruck auf die Zeichnung der Charaktere.
Daniel verhielt sich für ein Dilemma viel zu ruhig, teilnahmslos, was auf mich leider völlig unglaubwürdig wirkte und mir direkt die Spannung nahm.
Er scheint sowas von naiv zu sein, das kann man schon nicht mehr glauben!
Ich mein, ganz ehrlich, wenn man unschuldig in einer Einrichtung festgehalten wird, würde ich mich mit Händen und Füßen dagegen wehren.
Daniel dagegen ergibt sich mehr oder weniger seinem Schicksal, um dann plötzlich einer weiteren Fährte zu folgen.
Überraschende Wendungen fangen an sich zu häufen und plötzlich geht es Schlag auf Schlag mit undurchschaubaren Figuren, mysteriösen Ereignissen und einem Handlungsverlauf, mit dem man so vielleicht nicht gerechnet hätte. Dennoch blieb die Spannung aus.
An sich bietet dieser Krimi ja keine schlechte Handlungsidee aber die Figuren blieben einfach völlig überzogen und nahmen jegliche Chance, mich völlig drauf einzulassen.
Da ich aber nun wissen wollte, was es mit der anderen Fährte auf sich hat, blieb ich weiterhin an der Geschichte dran.
Einer der Gründe durchzuhalten, war auch der Sprecher Achim Buch, der die Geschichte in einem angenehm ruhigen Erzähltempo vorliest.
Er lässt sich gut auf die Handlung und die Charaktere ein und eine Stimme passt mit seiner tiefen Stimme auch ganz gut zur Hauptfigur.


Fazit
„Himmelstal“ konnte mich leider nicht überzeugen. An sich gefiel mir die Handlungsidee aber die Charaktere erschienen so unglaubwürdig und das letzte Drittel, insbesondere der Schluss, gaben der Geschichte den Rest.
Schade, da hätte meiner Meinung nach mehr draus werden können.

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LillyWbs avatar

Rezension zu "Himmelstal" von Marie Hermanson

Schlecht
LillyWbvor 4 Monaten

War für einen Pychothriller nicht gut. Teilweise verwirrend, vorrauszusehen und nicht sehr spannend

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GersBeas avatar

Rezension zu "Der Mann unter der Treppe" von Marie Hermanson

Wenn das Leben durch Burnout aus den Fugen gerät
GersBeavor 10 Monaten

Inhalt

Krause Geschichte über den Familienvater Frederic, der sich durch Burnout in Wahnvorstellungen flüchtet.

Der Roman hat mehrere Komponenten
Entwicklungsgeschichte,
ein bisschen Thriller,
Fantasy.
Aus der Sicht von Frederic wird die Geschichte erzählt. Vordergründig kann er zufrieden sein: schöne Frau, zwei nette Kinder, gute Anstellung, schönes Haus, gut funktionierende Ehe. Alles passt.

Nach außen hin harmonieren Frederic und seine Frau, aber im Prinzip ist der Partner nur ein Rettungsanker im eigenen Leben, ohne ihn/sie so wahrzunehmen wie er/sie ist.

Frederic verändert sich. Er kann nicht mehr gut schlafen, er bemerkt Seiten an seiner Frau, die ihm nicht gefallen, verkleistert sein Unbehagen jedoch mit „Toleranz und Pseudoverständnis“.

Unter der Treppe im Haus entdeckt er Kwådd, einen unerwarteten „Untermieter“, der mehr und mehr sein Leben bestimmt. Lange Zeit wird die Beziehung zwischen Frederic und Kwådd so geschildert, dass man sie für sonderbar, aber real hält.

Irgendwann nehmen Frederics Wahnvorstellungen überhand. Er kann sich nicht mehr beherrschen, wird gewalttätig, verwahrlost und landet in der Psychiatrie. Seine Frau verlässt ihn mit beiden Kindern.

Am Ende des Buches geht Frederic wieder halbtags arbeiten. Es geht ein aufwärts, aber es ist kein hoffnungsvolles Ende.

Meine Meinung

Im Verlauf des Romans vermischen sich Realitätsebene und Wahnebene. Irgendwann war mir das dann zu „kraus“.

Andererseits enthält der Roman etliche gut zu lesende Szenen aus dem Eheleben, der Berufswelt, dem Kunstbetrieb (Frederics Frau ist Künstlerin).

Durchgehalten habe ich nur, weil ich wissen wollte wie die Autorin die beiden Ebenen wieder zusammenbringt.

Fazit

Knappe 3 Sterne. 

Ich habe das Buch gelesen als Teil des Doppelbandes „Muschelstrand / Der Mann unter der Treppe“.

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Gespräche aus der Community

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abas avatar

"Wir hatten alles, was wir brauchten, und hatten keine Sehnsucht nach der Welt da draußen."

Die Inszenierung scheint perfekt: Ein herrliches Anwesen und idyllische nordische Landschaften stellen im neuen Roman von Marie Hermanson die Kulisse zu einem Theaterstück der besonderen Art. In "Der unsichtbare Gast" zeichnet die schwedische Journalistin und Schriftstellerin nicht nur ein Porträt einer Gruppe junger Menschen, die, von scheinbar perfekten Arbeitsbedingungen angelockt, gefangen sind in einer kollektiven und gefährlichen Fantasie, sondern webt auch geschickt die Probleme von Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot in die Handlung ein. Dieser Roman wird euch packen, mitreißen und so schnell nicht mehr loslassen! Seid ihr dabei bei der nervenaufreibenden Reise nach Gut Glimmenäs?

Zum Inhalt
Auf Gut Glimmenäs lebt in einem ehemals herrschaftlichen Haus Florence Wendman, die umgeben ist von tickenden alten Uhren. Ihre innere Uhr ist 1943 stehen geblieben, da war sie ein junges Mädchen.
Um sie herum hat sie eine Gruppe junger Leute, die ihr zu Diensten sind. Als Sekretärin, als Köchin, als Hausmeister, als Chauffeur. Die alte Dame kann ihnen bieten, was sie anderswo nicht gefunden haben: Unterkunft und eine Arbeit, von der sie leben können. Die jungen Leute fühlen sich auf dem verfallenden Gutshof wohl. Der Weinkeller ist gefüllt, die Kleider aus den 40er Jahren, die sie zu tragen haben, sind schön, der Ort wirkt verzaubert. Sie bewirten Florence' Gäste, die in Wirklichkeit lange tot sind. Sie sind Schauspieler in einem Stück, das Florence' Leben war.
Als aber ein weiterer Besucher auf das Gut kommt, der alles auf den Kopf stellt, zeigt die Inszenierung Risse. Wer ist dieser junge Mann, der nach Florence' Testament fragt? Wie weit werden sie gehen, um ihr angenehmes, weltfremdes Leben gegen ihn zu verteidigen?


Hier geht es zur Leseprobe!

Ihr möchtet diesen fesselnden schwedischen Psychothriller im Rahmen einer Leserunde lesen, euch darüber austauschen und am Ende eine Rezension schreiben? Dann bewerbt euch* bis zum 02.09. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button für eins der 25 Exemplare von "Der unsichtbare Gast", die wir zusammen mit dem Insel Verlag verlosen. Dafür müsst ihr auch eine Frage beantworten:

Florence' Leben ist in den 40er Jahren stehengeblieben.
Hättet ihr die Möglichkeit, in der Vergangenheit leben zu können, in welchem Jahrzehnt würdet ihr euch wohl fühlen? Und warum?


Auf eure Antworten bin ich gespannt.

Ich wünsche euch viel Glück!

Zur Autorin
Marie Hermanson, 1956 geboren, lebt in Göteborg und hat etliche Jahre ihres Lebens als Journalistin gearbeitet. Sie debütierte mit einer Sammlung von Erzählungen, die, so ein schwedischer Kritiker, Zeichen sind "einer großen, sich entwickelnden Autorin, welche die altnordische Saga mit den besten Exempeln angloamerikanischer Fantasy und Science-Fiction zu vereinen versteht und deren Wurzeln bis hin zu Poe reichen". Sie erhielt für ihren Roman "Die Schmetterlingsfrau" (1995) den renommierten schwedischen August-Preis. Mit ihrem Roman "Muschelstrand" (1998) gelang ihr der internationale Durchbruch.

Möchtet ihr noch mehr über Marie Hermanson erfahren? Ihr könnt sie auf ihrer Webseite oder auf Facebook besuchen!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.
Zur Leserunde
Janine2610s avatar

Hallo, ihr Lieben!

Anlässlich meiner Blog-Eröffnung vor genau einer Woche gibt es bei mir bis einschließlich heute (5.1. 2014, 23.59 Uhr) ein "Blog-Eröffnungs-Gewinnspiel".
Zu gewinnen gibt es ein Exemplar von Marie Hermansons spannenden Psychothriller "Himmelstal".

Würde mich sehr freuen, wenn ihr mitmacht! 

Hier der Link zum Gewinnspiel: http://janine2610.blogspot.co.at/2014/01/blog-eroffnungsgewinnspiel.html#comment-form

Alles Liebe <3
Janine

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