Marie Hermanson Der Mann unter der Treppe

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Inhaltsangabe zu „Der Mann unter der Treppe“ von Marie Hermanson

Ausgabe in Großdruck
Fredrik kann sich glücklich schätzen: Er hat einen guten Job, eine wunderbare Familie und ein Haus in paradiesischer Lage. Doch dann bekommt die Idylle Risse. Seine Schlafstörungen wären nicht weiter erwähnenswert, wäre da nicht dieser kleine Mann, dem Fredrik zu nächtlicher Stunde immer wieder im Haus begegnet. Ein Troll? Ein Tier? Ein Werwolf? Gibt es ihn überhaupt, diesen komischen Kerl, der sich »Kwådd« nennt und behauptet, unter der Treppe zu wohnen? Und warum geht Fredriks Frau immer mehr auf Distanz zu ihm? Marie Hermanson, die schwedische Bestsellerautorin, verwandelt in ihrem packenden, abgründigen Psychothriller den Traum von der heilen Familie in einen mörderischen Alptraum.

irritierend

— CorneliaP

Gute Idee, aber die Ausführung lässt sehr zu wünschen übrig

— Dataha

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  • Wenn das Leben durch Burnout aus den Fugen gerät

    Der Mann unter der Treppe

    GersBea

    11. February 2018 um 19:41

    Inhalt Krause Geschichte über den Familienvater Frederic, der sich durch Burnout in Wahnvorstellungen flüchtet.Der Roman hat mehrere Komponenten Entwicklungsgeschichte,, ein bisschen Thriller,, Fantasy. Aus der Sicht von Frederic wird die Geschichte erzählt. Vordergründig kann er zufrieden sein: schöne Frau, zwei nette Kinder, gute Anstellung, schönes Haus, gut funktionierende Ehe. Alles passt.Nach außen hin harmonieren Frederic und seine Frau, aber im Prinzip ist der Partner nur ein Rettungsanker im eigenen Leben, ohne ihn/sie so wahrzunehmen wie er/sie ist.Frederic verändert sich. Er kann nicht mehr gut schlafen, er bemerkt Seiten an seiner Frau, die ihm nicht gefallen, verkleistert sein Unbehagen jedoch mit „Toleranz und Pseudoverständnis“.Unter der Treppe im Haus entdeckt er Kwådd, einen unerwarteten „Untermieter“, der mehr und mehr sein Leben bestimmt. Lange Zeit wird die Beziehung zwischen Frederic und Kwådd so geschildert, dass man sie für sonderbar, aber real hält.Irgendwann nehmen Frederics Wahnvorstellungen überhand. Er kann sich nicht mehr beherrschen, wird gewalttätig, verwahrlost und landet in der Psychiatrie. Seine Frau verlässt ihn mit beiden Kindern.Am Ende des Buches geht Frederic wieder halbtags arbeiten. Es geht ein aufwärts, aber es ist kein hoffnungsvolles Ende. Meine Meinung Im Verlauf des Romans vermischen sich Realitätsebene und Wahnebene. Irgendwann war mir das dann zu „kraus“.Andererseits enthält der Roman etliche gut zu lesende Szenen aus dem Eheleben, der Berufswelt, dem Kunstbetrieb (Frederics Frau ist Künstlerin).Durchgehalten habe ich nur, weil ich wissen wollte wie die Autorin die beiden Ebenen wieder zusammenbringt. Fazit Knappe 3 Sterne. Ich habe das Buch gelesen als Teil des Doppelbandes „Muschelstrand / Der Mann unter der Treppe“.

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  • Rezension zu "Der Mann unter der Treppe" von Marie Hermanson

    Der Mann unter der Treppe

    DrGordon

    29. July 2011 um 13:39

    Sehr guter Psychothriller wo Realität und Fiktion verschwimmen. Vor allem bei Frederik ist es mal mehr mal weniger offensichtlich dass er sich Kwaad in seinem Wahn einbildet. Zum Teil merkt man erst später beim Lesen was real ist bzw war und was sich im Gehirn von Frederik abspielt. Wenn Kwaad ein Fiktion von Frederik ist, warum ist der dann so wie er ist? Diese Frage bleibt bis zum Schluss nie eindeutig beantwortet. Zum Schluss hat das Buch etwas Längen und wirkt etwas konstruiiert bzw von der Autorin etwas erzwungen. Aber es ist nicht nur ein Krimi sondern auch eine Beschreibung von zwischenmenschlichen Beziehungen.

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  • Rezension zu "Der Mann unter der Treppe" von Marie Hermanson

    Der Mann unter der Treppe

    Carolus

    03. January 2008 um 16:15

    Wie das Leben einer ganz normalen Familie zum Alptraum wird... Patricia Highsmith hat eine Nachfolgerin!

  • Rezension zu "Der Mann unter der Treppe" von Marie Hermanson

    Der Mann unter der Treppe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. August 2007 um 11:44

    Fredrik ist mit seiner Frau, Paula, und den beiden Kindern von der Stadt aufs Land gezogen. Er hat dort nicht nur einen guten und vor allem sicheren Job sondern auch ein rustikales Traumhaus gefunden. Herrliche Lage, frisch renoviert und das auch noch zu einem sehr günstigen Preis. Nichts konnte das Glück von Fredrik und seiner jungen Familie trüben bis eines Tages ein kleinwüchsiger Mann namens Kwâdd vor ihm im Flur auftaucht und behauptet in der Kammer unter der Treppe zu wohnen. Dies ist dem Hausherren natürlich sofort zuwider und er versucht dem ungebetenen Mitbewohner klarzumachen daß sie keinen Untermieter wünschen und er doch so nett sein und verschwinden soll. Kwâdd weigert sich jedoch zu gehen und beharrt darauf hier wohnen zu bleiben. Er nimmt nicht viel Platz weck, hilft bei anfallender Arbeit und war außerdem sowieso schon vor den jetzigen Besitzern im Haus. Aber all diese Argumente konnten Fredrik nicht davon überzeugen den Zwerg bei ihnen unter der Treppe wohnen zu lassen, da dies kein Zustand sei und er, Fredrik, eindeutig Recht habe wenn er den kleinen Mann vor die Türe setzt. Ein Psychokrieg entbrennt zwischen den Beiden in dem Fredrik mit Polizei und sonstigen Mitteln anrückt während Kwâdd es hingegen schafft Paula und die beiden Kinder auf seine Seite zu ziehen um so seinen Widersacher an der empfindlichsten Stelle zu treffen, seiner Familie. Marie Hermansons 2005 erschienenes Buch [b]Der Mann unter der Treppe[/b] fängt wirklich gut und sehr viel versprechend an, was wohl nicht zuletzt an der Fähigkeit der Autorin liegt sich gewichtig und stark auszudrücken. Sie kann ihre Sprache kompakt halten und paart dies mit einem wirklich angenehmen Lesefluss so das sich die Seiten nur so runterlesen. Auch ihre Figuren, wie Fredrik oder Paula, charakterisiert sie wirklich gekonnt und liebevoll. Aber wo viel Licht ist da ist auch bekanntlich viel Schatten. Nach einem guten Anfang beschleicht mich das Gefühl das Hermanson im letzten Drittel beginnt mehr und mehr die Mentalität eines 100 Meter Läufers anzunehmen der, sobald er die Ziellinie sieht, anfängt zu hasten und zu stolpern. Aber nicht um zu gewinnen sondern nur um es endlich hinter sich zu haben. Nach einem Durchhänger in der Mitte beginnt die Story zu stottern und holprig zu werden. Der Fokus wird extrem auf Fredrik gelegt so daß seine Familie und alle anderen Charaktere nur noch Schatten zu sein scheinen. Es werden, ohne Erklärungen, Zeitsprünge gemacht in denen sich die Autorin wirklich nur noch das raussucht was ihr nützlich scheint. Von einem Stakkato aus den üblichen Soap- und Talk Show Klischees, in der zweiten Hälfte des Buches möchte ich erst gar nicht beginnen da sie, so oder so, in einem Ende münden das nicht nur schon 30 Seiten vor Schluss vorherzusehen ist, sondern auch Lesern wie auch der Autorin selbst ein Rätsel sein dürfte. Logikfehler inklusive. Unterm Strich bleibt ein gut gemeintes Buch mit sichtlichem Potenzial das jedoch an der Schreibfaulheit der Autorin und einer (vermeidbaren) Unausgewogenheit, im zweiten Teil des Buches, kränkelt und auch daran zugrunde geht.

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  • Rezension zu "Der Mann unter der Treppe" von Marie Hermanson

    Der Mann unter der Treppe

    Jeami

    09. July 2007 um 12:11

    Das Buch hat in der Mitte deutliche Längen. Doch wie Fredrik immer mehr in den Wahnsinn verfällt und in eine eigene Welt abgleitet ist spannend. Geht seine Frau fremd? Entgleitet ihm sein Sohn wirklich? Woher hat seine Tochter die blauen Flecken? Von Ihm oder von dem kleinen Mann unter der Treppe? Gibt es diesen Mann wirklich? Der Leser kann sich zum Schluß selbst entscheiden. Orginell.

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