Marie Jansen Als wir Schwestern waren

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Inhaltsangabe zu „Als wir Schwestern waren“ von Marie Jansen

Hamburg, 1905. Vivianne und Elisabeth wachsen als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf. Die lebhafte, freiheitsliebende Vivianne schleicht sich oft heimlich auf das Nachbargestüt und begegnet dort dem französischen Kunstreiter Philippe, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Die junge Frau ist von dieser schillernden Welt hingerissen und flieht kurzerhand mit Philippe. Jahre später lebt Elisabeth eine unglückliche, kinderlose Ehe – bis sie eines Tages ein Baby vor ihrer Tür findet. Sie nimmt sich des Mädchens an und weiß, dass sie alles tun würde, um es bei sich zu behalten …

Dieser Roman ist für Leser, die etwas für Familiengeschichten über mehrere Generationen übrig haben.

— LeKo
LeKo

Sehr schöne Wohlfühllektüre.

— Das_Blumen_Kind
Das_Blumen_Kind

Cover passt so super zur Story

— sunshineladytestet
sunshineladytestet

Eine Reise in die Vergangenheit

— Günter-ChristianMöller
Günter-ChristianMöller

Gefühlvolle und glaubhafte Lebensgeschichte zweier Schwestern, die ein Bild in frühere zeiten wirft. Empfehlenswert

— Sonne63
Sonne63

Eine wunderbar gefühlvolle Familiengeschichte über mehrere Generationen, hinter einen unglaublich schönen Cover ♥

— PollyMaundrell
PollyMaundrell

Eines meiner Buch-Highlights in diesem Lesejahr!

— pixi17
pixi17

Tolle Familiengeschichte..

— Buddy3
Buddy3

Wer Geschichten mit Familiengeheimnissen mag, die in der Vergangenheit sowie in der Gegenwart handeln, ist hier gut bedient.

— leseratte69
leseratte69

Eine ganz nette Geschichte für zwischendurch aber nichts außergewöhnliches.

— CinderellasTraumwelt
CinderellasTraumwelt

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Der einfache und schlichte Schreibstil steht im Kontrast zum ausgefallen Handlungsgeschehen bzw. zu den Gedankengängen der Figuren.

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    Als wir Schwestern waren
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. May 2017 um 18:44

    📚Rezension📚 🌸Details: Titel: Als wir Schwestern waren Autor: Marie Jansen ISBN: 978-3-7341-0007-9 Preis: 9.99 Euro TB, 8.99 Euro eBook Seitenanzahl: 384 Verlag: Blanvalet 🌸Inhaltsangabe: Die Liebe zweier Schwestern. Ein Krieg, der sie trennt. Ein Kind, für das sie alles tun würden. Hamburg, 1916. Vivianne und Elisabeth wachsen als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf. Die lebhafte, freiheitsliebende Vivianne schleicht sich oft heimlich auf das Nachbargestüt und begegnet dort dem französischen Kunstreiter Philippe, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Die junge Frau ist von dieser schillernden Welt hingerissen und flieht kurzerhand mit Philippe. Jahre später lebt Elisabeth eine unglückliche, kinderlose Ehe – bis sie eines Tages ein Baby vor ihrer Tür findet. Sie nimmt sich des Mädchens an und weiß, dass sie alles tun würde, um es bei sich zu behalten … 🌸Meinung zum Buch: Das Cover zum Buch finde ich schön gestaltet, es lässt viel Freiraum und Phantasie offen wenn man den Klappentext gelesen hat. Das Buch ist in 2 Zeitabschnitten geschrieben, einmal in der Gegenwart und einmal ab dem Jahr 1916. Der Roman beginnt damit das man die Protagonistin Simone kennenlernt, die in der Gegenwart lebt und einen alten Koffer für eine Kundin ersteigern soll. Sie ist sehr fasziniert davon und öffnet schließlich den Koffer, indem sie Briefe und Tagebücher findet aus dem Jahr 1916. Damit findet man sich in der Handlung in Hamburg 1916 wieder. Es geht um die 2 Schwestern Elisabeth und Viviane, die unterschiedlicher nicht sein können. Mehr möchte ich hier zu der Geschichte aber nicht verraten. Ich bin Romanen gegenüber immer etwas vorsichtig, aber hier hat mich das Thema angesprochen. Ich habe das Buch sehr zügig gelesen, da mir die Geschichte in den 2 Zeitabschnitten sehr gut gefallen hat. Die detailreiche Beschreibung der Schauplätze und Szenen fand ich sehr gut umgesetzt, so konnte man sich alles vorstellen und stand mitten im Geschehen der Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen, außerdem hat sie eine mitreißende und packende Art. Die Tagebuch Einträge haben sehr gut gepasst, was die Spannung sogar gesteigert hat. 🌸Fazit zum Buch: Der Roman ist eine Geschichte mit Liebe, Tragik und Schmerz was einen der Klappentext schon erahnen lässt. Aber auch die geschichtlichen Aspekte, die mich sehr fasziniert haben da ich Geschichte liebe, kamen hier nicht zu kurz und wurden spannend umgesetzt. Der Roman ist etwas für Leser die Familiengeschichte, Geschichte zum Thema Krieg und oben genannten Punkten mögen. Ein gut umgesetzter Roman mit einer schönen Handlung. Ich vergebe für dieses Buch 4 ⭐️⭐️⭐️⭐️ ~Natalie (Diese Rezension ist nur meine persönliche Meinung und Empfehlung. Sie muss nicht dem Geschmack/Empfindung anderer Leser entsprechen.)

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  • Schwestern fürs Leben

    Als wir Schwestern waren
    LeKo

    LeKo

    17. March 2017 um 19:21

    Als wir Schwestern waren Autorin:Marie Jansen Genre:Roman Erschienen:18. Januar 2016 Version: Taschenbuch, eBook Seiten:384 Verlag: Blanvalet Inhalt (übernommen): Die Liebe zweier Schwestern. Ein Krieg, der sie trennt. Ein Kind, für das sie alles tun würden. Hamburg, 1916. Viviane und Elisabeth wachsen als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf. Die lebhafte, freiheitsliebende Viviane schleicht sich oft heimlich auf das Nachbargestüt und begegnet dort dem französischen Kunstreiter Philippe, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Die junge Frau ist von dieser schillernden Welt hingerissen und flieht kurzerhand mit Philippe. Jahre später lebt Elisabeth eine unglückliche, kinderlose Ehe – bis sie eines Tages ein Baby vor ihrer Tür findet. Sie nimmt sich des Mädchens an und weiß, dass sie alles tun würde, um es bei sich zu behalten … (Quelle:https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Als-wir-Schwestern-waren/Marie-Jansen/Blanvalet-Taschenbuch/e456706.rhd#info) Meine Meinung: Im Vordergrund des Covers sieht man ein altes Karussell mit Pferden, welches von einer jungen Dame gehalten wird. Ich finde das Cover ist wunderschön und lässt viel Platz für die Phantasie des Lesers. Das Buch spielt in zwei Zeitebenen, nämlich in der Gegenwart und ab dem Jahr 1916. Zu Anfang eines Kapitels steht das Jahr, in dem man sich gerade befindet, daher hat man keine Probleme sich zurecht zu finden. Zu Beginn des Romans lernt man Simone kennen, die in der Gegenwart lebt. Simone ist Auktionsagentin und bekommt einen Auftrag einen Sattel und zwei Koffer für eine Ihrer Kundinnen zu ersteigern. Simone ist so fasziniert von den alten Sachen, dass sie die Koffer aufmacht. In diesen befinden sich Briefe und Tagebücher, die im Jahr 1916 beginnen. Simone fängt an in den Tagebüchern und Briefen zu lesen... Und so findet man sich in Hamburg im Jahr 1916 wieder. Hier geht es um Elisabeth und Viviane, zwei Schwestern aus gutem Hause. Charakterlich sind die beiden Schwestern völlig verschieden. Mehr möchte ich an dieser Stelle von der Geschichte nicht verraten. Ich konnte das Buch schwer zur Seite lesen, weil ich einfach total in beiden Geschichten gefangen war. Durch die detaillierte Beschreibung konnte ich mir sehr gut die einzelnen Szenen und Schauplätze vorstellen, manchmal hatte ich sogar das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und gut zu lesen, außerdem ist der Roman sehr mitreißend geschrieben. Die Tagebucheinträge und Briefe fand ich sehr gelungen, diese steigerten die Spannunf der Geschichte. Dieses mochte ich sehr gern. Fazit Eine Geschichte voller Liebe, Tragik und Schmerz. Dieser Roman ist für Leser, die etwas für Familiengeschichten über mehrere Generationen übrig haben. Mir hat der Roman sehr gefallen, daher 5 von 5 Büchersternen.

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  • So schön

    Als wir Schwestern waren
    sunshineladytestet

    sunshineladytestet

    12. January 2017 um 00:40

    Blanvalet Verlag Marie Jansen als wir Schwestern waren. Erschienen beim Blanvalet Verlag für 9,99 . Sonst bin ich ja nur hin und weg meist von total aufregenden Covern und ältere Bücher mit klassischen Covern meide ich,weil sie meist so altbacken sind und das spricht mich meist so überhaupt nicht an. In dem Fall sah ich jedoch dieses Buch und musste es einfach haben,da ich dieses Cover so wundervoll verträumt finde,dieses hübsche Mädchen so altbacken aber total edel angezogen und dabei dann dieses süsse Karussel. Total schön und ansehlich. Ausnahmsweise altbacken aber genau dies gefiel mir. Das besondere an diesem Buch ist ganz klar,das es in verschiedenen Zeiten spielt das Buch. Einmal im Jahren 916 und einmal im Jahren 2013. Vivianne und Elisabeth sind 2 Schwestern die sich abgöttisch lieben,aber wie das meist so ist,sind sie auch sehr unterschiedlich,was ja oft Geschwister prägt,sie wachsen gut betucht in Hamburg auf mit kaum üblichen Sorgen wie sie zu der Zeit üblich waren. Bis in den 2ten Weltkrieg kriegt man so einiges mit. Man kann die Personen im Laufe des Buches super ergründen und Vivianne warum sie verrückt wie sie nunmal ist,Abenteuerlustig durchbrennt mit dem Nachbarjungen der beim Zirkus ist,also nicht besonders betucht,aber das zählt bei Vivianne nicht. So brennen sie gemeinsam durch. Dann Jahre später ist Elisabeth verheiratet und todunglücklich,da sie kinderlos ist. Als dann auf einmal die Weisung des Himmels für sie kommt,als auf einmal ein Baby vor ihrer Türe liegt,ein Mädchen. Natürlich will sie alles für es tun und es für immer bei sich haben. Was man natürlich voll verstehen kann,welche Frau würde das nicht vermissen,einmal Mutter sein zu dürfen. Das das Kind von ihrer geliebten Schwester Vivianne sein könnte,ahnt sie relativ schnell,jedoch schiebt sie diesen Gedanken schnell beiseite und behält dieses Geheimniss für sich und die Lügen türmen sich auf. Für mich eine tolle Story und ein tolles Buch und ich würde sogar gerne noch mehr von der Autorin lesen,denn als wir Schwestern waren,hat mich total fasziniert und mitgenommen,auch die Schilderungen der schweren Zeit damals waren toll.

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  • Eine Reise in die Vergangenheit

    Als wir Schwestern waren
    Günter-ChristianMöller

    Günter-ChristianMöller

    10. January 2017 um 15:32

    Simone Berger ist 36 Jahre alt und lebt mit ihrem Freund Jens in Berlin. Eine Gewohnheitsbeziehung, die keine große Zukunft mehr zu haben scheint. Eines Tages erhält sie einen Auktionsauftrag in Hamburg. Sie soll zwei Koffer und einen Pferdesattel ersteigern. Doch zurück in Berlin stellt sie fest, das ihr Auftraggeber keine Adresse angegeben hat. So macht sie die Koffer schließlich auf und findet dort in einem Geheimfach Tagebücher und Briefe, die sie anfängt zu lesen. Eine Reise in die Vergangenheit beginnt, zu zwei Schwestern, Viviane und Elisabeth. Während 1916 in Europa ein Kampf der Nationen tobt, führen die beiden ein wohlbehütetes Leben im Haus ihrer reichen Eltern. Mich begann das Buch durch eine Passage zu fesseln, als Simone herausfand, was die Kunden ihres Vaters an seinem Antiquitätenladen in Altona fanden, wo es doch nur ‚vergilbte Bücher, wurmstichige Möbel und verblasste Bilder‘ gab: „Sie mochte damals sieben Jahre alt gewesen sein. „Mögen Sie das Bild?“ Der Mann hatte verwundert zu ihr heruntergeschaut, dann hatte er ihr die Hand auf die Schulter gelegt. „Ja, mein Kind. Schau, es ist wunderschön! Diese Farbe, das Licht… Ich war vor langer Zeit einmal in genau so einem Apfelgarten und dort …“, seine Stimme war gebrochen und sehr leise geworden, „traf ich die Liebe meines Lebens.“ Simone hatte sehr angestrengt auf das Bild geschaut. Plötzlich hatten sich die Farben verwandelt. Menschen waren erschienen, begleitet von leisem Gelächter.“ Eine wundervolle Beschreibung für die Magie, mit denen Bilder, Bücher und Dinge mitunter nach jemandem greifen können. Die Geschichte, die Simone zu lesen beginnt, ist eine Reise in die Vergangenheit zweier Schwestern, die sich vor allem durch zwei dunkle Epochen deutscher Geschichte bewegte, zwei Kriege, die den Menschen alles abverlangten, um zu überleben. Und Simone versucht, die Lücken in dieser Geschichte zu klären, weil sie darin ein Geheimnis ihres eigenen Lebens entdeckt. Der Schreibstil wechselt zwischen Briefen voller Gefühle, Tränen, Verzweiflung oder Freude und melancholischen Tagebuchpassagen. Neben diesen Passagen gibt es für den Leser noch eine dritte Leseebene, nämlich Simones eigenes Leben, ihre Leseeindrücke, und die Tatsache, dass in ihr der Wunsch langsam übermächtig wird, die Geschichte und die Menschen in ihr zu verstehen. Faszinierend war für mich auch, dass es drei verschiedene Schreibstile gab. Der Handlungsstrang, der ihr eigenes Leben beschrieb, war der einer vielleicht vierzigjährigen Frau von heute, der Schreibstil der Tagebücher wirkte, als ob er tatsächlich fast hundert Jahre alt war. Und der Schreibstil der Briefe war der von jungen Mädchen, als sie jung waren und Frauen, als sie älter wurden. Insgesamt sehr gekonnt verwirklicht. Hut ab vor der Autorin und dem Lektorat.

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  • geht sehr Nahe

    Als wir Schwestern waren
    MiriSee

    MiriSee

    25. October 2016 um 01:27

    Titel: Als wir Schwestern warenAutor: Marie JansenVerlag: blanvaletSeitenzahl: 382Preis: 9,99 € Klappentext:Hamburg, 1916: Inmitten des durch den ersten Weltkrieg verursachten Chaos' wachsen die Schwestern Vivianne und Elisabeth als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf. Doch die lebhafte, freiheitsliebende Vivianne sucht mehr als den Schutz ihres Elternhauses. Oft schleicht sie sich heimlich auf das benachbarte Gestüt, wo sie eines Tages auf den französischen Kunstreiter Philippe trifft, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Von der schillernden Welt der Manege und dem charmanten Franzosen hingerissen, entschließt sie sich kurzerhand dazu, die Spießigkeit des Großbürgertums hinter sich zu lassen und Teil von Philippes Zirkus-Welt zu werden.Nach den Wirren des Weltkrieges findet sich Elisabeth in einer unglücklichen, kinderlosen Ehe wieder. Doch ihr Schicksal wendet sich, als sie eines Tages ein Baby vor ihrer Tür findet. In dem kleinen Mädchen sieht sie ihre Hoffnungen und Träume von einer glücklichen Familie erfüllt. Sie nimmt sich des Mädchens an und weiß, dass sie alles tun würde, um es bei sich zu behalten... Inhalt: Der Klappentext führt ein wenig in die Irre. Es geht zwar tatsächlich um die Schwestern Vivianne und Elisabeth, allerdings wird sie aus der Perspektive von Tagebucheinträgen und Briefen erzählt, die Simone liest. Also spielt die Story in der heutigen Zeit und enthält eine Abschnitte aus der Zeit des ersten Weltkrieges. Meine Meinung:Das Buch ist von Anfang an sehr spannend und man bildet sich schnell selbst ein Bild und rätselt ein wenig mit. Es steckt so viel Gefühl in der Geschichte, dass ich auch ein paar Tränchen vergossen habe. Ich würde jedem Empfehlen das Buch zu lesen. Vergesst nicht Taschentücher bereit zu legen ;)

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  • zm weinen schön

    Als wir Schwestern waren
    MiriSee

    MiriSee

    12. August 2016 um 00:49

    Titel: Als wir Schwestern warenAutor: Marie JansenVerlag: blanvaletSeitenzahl: 382Preis: 9,99 € Klappentext:Hamburg, 1916: Inmitten des durch den ersten Weltkrieg verursachten Chaos' wachsen die Schwestern Vivianne und Elisabeth als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf. Doch die lebhafte, freiheitsliebende Vivianne sucht mehr als den Schutz ihres Elternhauses. Oft schleicht sie sich heimlich auf das benachbarte Gestüt, wo sie eines Tages auf den französischen Kunstreiter Philippe trifft, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Von der schillernden Welt der Manege und dem charmanten Franzosen hingerissen, entschließt sie sich kurzerhand dazu, die Spießigkeit des Großbürgertums hinter sich zu lassen und Teil von Philippes Zirkus-Welt zu werden.Nach den Wirren des Weltkrieges findet sich Elisabeth in einer unglücklichen, kinderlosen Ehe wieder. Doch ihr Schicksal wendet sich, als sie eines Tages ein Baby vor ihrer Tür findet. In dem kleinen Mädchen sieht sie ihre Hoffnungen und Träume von einer glücklichen Familie erfüllt. Sie nimmt sich des Mädchens an und weiß, dass sie alles tun würde, um es bei sich zu behalten...Inhalt: Der Klappentext führt ein wenig in die Irre. Es geht zwar tatsächlich um die Schwestern Vivianne und Elisabeth, allerdings wird sie aus der Perspektive von Tagebucheinträgen und Briefen erzählt, die Simone liest. Also spielt die Story in der heutigen Zeit und enthält eine Abschnitte aus der Zeit des ersten Weltkrieges. Meine Meinung:Das Buch ist von Anfang an sehr spannend und man bildet sich schnell selbst ein Bild und rätselt ein wenig mit. Es steckt so viel Gefühl in der Geschichte, dass ich auch ein paar Tränchen vergossen habe. Ich würde jedem Empfehlen das Buch zu lesen. Vergesst nicht Taschentücher bereit zu legen ;)

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  • Gefühlvolle Lebensgeschichte zweier Schwestern

    Als wir Schwestern waren
    Sonne63

    Sonne63

    29. July 2016 um 19:54

    Simone ersteigert im Jahre 2013 für eine Kundin zwei Koffer und einen Sattel. Da der Auftrag ohne Absender mit der Post kam, kennt sie den Namen ihrer Kundin nicht. Leider meldet sich diese nach der Versteigerung nicht und so entschließt sich Simone, die Koffer zu öffnen, um eventuell einen Hinweis zu finden, der sie auf die Spur ihrer Kundin führen könnte. Dabei entdeckt sie Tagebücher und Briefe, die die Lebensgeschichte zweier Schwestern über mehrere Jahrzehnte an den Tag bringen. Sie macht sich schließlich auf die Suche nach einer der Schwestern ohne zu ahnen, dass diese Begegnung ihr ganzes Leben verändern wird.Cover: Eine junge, hübsche Frau betrachtet ein Spielzeugkarussell. Das Cover erscheint interressant, doch erst beim Lesen entdeckt man, dass Zirkuspferde in diesem Buch eine wichtige Rolle spielen.Die Autorin erzählt sehr glaubhaft die Lebensgeschichte zweier Schwestern über zwei Weltkriege hinaus. Interressant ist dabei die abwechselnde Erzählung aus der Vergangenheit in Form von Briefen und Tagebüchern, und das heutige Erleben von Simones Leben in der Gegenwart. Allerdings wurden manche Passagen etwas zu detailgetreu ausgeführt, sodass der Leser dazu neigt, einzelne Stellen zu überblättern, um der eigentlichen Handlung weiter folgen zu können. Dafür ziehe ich einen Stern ab. Ansonsten habe ich beim Lesen mit den Protagonisten mitgelitten und freute mich über den gut ausgewählten Schluss.Fazit: Glaubhafte Lebensgeschichte zweier Schwestern, die ein Bild auf frühere Zeiten wirft. Empfehlenswert.

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  • Eine wunderbar gefühlvolle Familiengeschichte!

    Als wir Schwestern waren
    PollyMaundrell

    PollyMaundrell

    07. July 2016 um 18:11

    Klappentext Die Liebe zweier Schwestern. Ein Krieg, der sie trennt. Ein Kind, für das sie alles tun würden. Hamburg, 1916. Viviane und Elisabeth wachsen als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf. Die lebhafte, freiheitsliebende Viviane schleicht sich oft heimlich auf das Nachbargestüt und begegnet dort dem französischen Kunstreiter Philippe, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Die junge Frau ist von dieser schillernden Welt hingerissen und flieht kurzerhand mit Philippe. Jahre später lebt Elisabeth in einer unglücklichen, kinderlosen Ehe - bis sie eines Tages ein Baby vor ihrer Tür findet. Sie nimmt sich des Mädchens an und weiß, dass sie alles tun würde, um es bei sich zu behalten... Erster Satz Constanze löste den Blick von dem Blatt Papier, welches vor ihr auf dem Schreibtisch lag, und betrachtete ihre Hände. Meinung Bereits nach dem ersten Satz musste ich erneut auf den Klappentext gucken. Wieso beginnt der Prolog im Jahr 2013 und wer zum Geier ist Constanze? Nun gut, nach dem Prolog geht es sicher voll los...Hamburg 1916 ich komme! - Simone? Wer bitte ist Simone und warum besitzt sie einen Digitalwecker auf ihrem Nachtschränkchen? Wo sind Viviane, Elisabeth und die Pferde? Der Klappentext liest sich so verheißungsvoll und ich wollte mich in das Hamburg mitten im Ersten Weltkrieg stürzen - aber Pustekuchen! Erst Seite 53 entführt mich ins Jahr 1916. Was der Klappentext nämlich leider nicht verrät, ist die Tatsache, dass immer wieder zwischen 1916 und 2013 hin und her gewechselt wird. Der Leser erlebt die Vergangenheit durch Simone, die an Tagebücher und Briefe von Viviane und Elisabeth geraten ist und diese liest. Wer also erwartet lediglich einen historischen Roman zu lesen, der wird enttäuscht. Trotzdem ist dieses Buch ganz, ganz wundervoll! Viviane und Elisabeth könnten unterschiedlicher nicht sein. Die eine ein kleiner, wunderschöner Wildfang und die andere bedacht und trägt von einer Kinderkrankheit Narben im Gesicht. Während die Eltern für die schöne Viviane bereits einen Ehemann erwählt haben, gilt Elisabeth als "schwer vermittelbar" und hat sich bereits damit abgefunden, als einsame Jungfer zu sterben. Doch Viv wäre nicht sie selbst, wenn sie das Spielchen mitmachen und dem Wunsch ihrer Eltern zustimmen würde. Berauscht durch die Glitzerwelt des Zirkus verschwindet sie in einer Nacht- und Nebelaktion mit Philippe. Die Tür der Eltern bleibt von da an für immer verschlossen, doch zu Elisabeth hält sie (einseitigen) Kontakt. Ich muss gestehen, dass mir der Teil der Vergangenheit deutlich besser gefallen hat, als der aus der Gegenwart. Die Geschichte um Simone und die anderen war wirklich nicht schlecht, aber Viviane und Elisabeth fand ich viel interessanter und hätte gerne mehr von ihnen gelesen. Außerdem war Simones Geschichte leider sehr vorhersehbar. Trotzdem hat die Autorin es geschafft alle Figuren sehr echt darzustellen und realistisch handeln zu lassen. Fazit Eine wunderbar gefühlvolle Familiengeschichte über mehrere Generationen, hinter einen unglaublich schönen Cover ♥ Auch wenn mir die Vergangenheit etwas kurz kam und die Gegenwart an vielen Stellen sehr vorhersehbar war, würde ich dieses Buch bedenkenlos weiterempfehlen! Für Einsteiger die sich noch nicht an einen "richtigen" historischen Roman rantrauen, ist dieses Buch ganz sicher genau richtig, da kein geschichtliches Grundwissen vorausgesetzt und man nicht mit Jahreszahlen und Ereignissen bombardiert wird. Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei :-)

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  • Buchverlosung zu "Als wir Schwestern waren" von Marie Jansen

    Als wir Schwestern waren
    Drei-Lockenkoepfe

    Drei-Lockenkoepfe

    Wie versprochen möchte ich n och vor den Sommerferien eine kleine Buchverlosung veranstalten.
    Zwei meiner gelesenen Bücher könnt ihr nun Gewinnen und ihnen ein neues gemütliches Zuhause geben.
    Was ihr tun müsst? Schaut auf meinem Blog vorbei, dort findet ihr die Teilnahmebedingungen.
    Ich freu mich auf euch.
    http://leseratten-drei-lockenkoepfe.blogspot.de/

    • 4
    Drei-Lockenkoepfe

    Drei-Lockenkoepfe

    29. June 2016 um 08:00
  • " Schöner Roman, aber nichts Neues.

    Als wir Schwestern waren
    leseratte69

    leseratte69

    23. May 2016 um 01:23

    3,5 SterneKlappentextHamburg, 1905. Vivianne und Elisabeth wachsen als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf. Die lebhafte, freiheitsliebende Vivianne schleicht sich oft heimlich auf das Nachbargestüt und begegnet dort dem französischen Kunstreiter Philippe, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Die junge Frau ist von dieser schillernden Welt hingerissen und flieht kurzerhand mit Philippe. Jahre später lebt Elisabeth eine unglückliche, kinderlose Ehe – bis sie eines Tages ein Baby vor ihrer Tür findet. Sie nimmt sich des Mädchens an und weiß, dass sie alles tun würde, um es bei sich zu behalten …Die Autorin Marie Jansen ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die zuvor erfolgreich exotische Sagas veröffentlicht hat. Mit Als wir Schwestern waren erfüllt sie sich den Wunsch, eine große Familiengeschichte zu erzählen. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und ihren Pferden in Norddeutschland.Meine MeinungStory Der Klappentext des Buches führt den Leser ein wenig in die Irre, denn dort steht nur etwas von einer historischen Geschichte, die im Jahre 1916 beginnt. Es ist jedoch so, dass der größte Teil der Geschichte in der heutigen Zeit bzw. (2012) handelt. Beide Handlungsstränge sind natürlich miteinander verwoben. In der heutigen Zeit steht die Protagonistin Simone im Vordergrund. Sie ist Auktionsagentin und in ihrer Beziehung kriselt es momentan gewaltig. Da kommt ihr gerade der neuste Auftrag eines Kunden gelegen, bei dem sie alte Schrankkoffer ersteigert. In diesen findet sie Tagebücher und Briefe von Vivianne und Elisabet, den Protagonistinnen im zweiten Handlungsstrang. Wie das Schicksal es will führen die Briefe Simone nach Frankreich. Dort kommt sie dem Geheimnis der beiden Schwestern auf die Spur. Schnell merkt Simone, dass die ganze Geschichte mit ihrer eigenen Vergangenheit zu tun hat.Marie Jansen hat natürlich auch eine Liebesgeschichte mit einfließen lassen, sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart. Im großen und ganzen fand ich die Story wirklich gut, aber es war halt nichts Neues, was man nicht schon einmal in ähnlicher Form gelesen hätte.SchreibstilDas Buch ist leicht und flüssig zu lesen. Marie Jansen macht die Zeitsprünge gut erkennbar, so das man als Leser immer weiß wo man gerade ist. Sie schreibt sehr bildgewaltig, so dass sich der Leser schnell ein Bild von den Schauplätzen und den Charakteren machen kann.Charaktere Ich persönlich mochte die Protagonistinnen der Vergangenheit, Vivianne und Elisabet, mehr als Simone in der Gegenwart. Was wahrscheinlich daran lag, dass ich dachte das Buch sei durchweg historisch. Nicht desto trotz waren alle Charaktere sehr schön ausgearbeitet und man fand sie schnell sympathisch.Mein FazitEin schöner Roman mit zwei Handlungssträngen die im Laufe der Geschichte zu einem großen Ganzen zusammenführen. Wer Geschichten mit Familiengeheimnissen mag, die in der Vergangenheit sowie in der Gegenwart handeln, ist hier gut bedient. Natürlich hat man so etwas schon öfters gelesen, dennoch war der Unterhaltungswert gut.Ich vergebe gute 3,5 von 5 Sternen. Schaut euch das Buch einfach selber an.

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  • Rezension Marie Jansen "Als wir Schwestern waren"

    Als wir Schwestern waren
    CinderellasTraumwelt

    CinderellasTraumwelt

    02. May 2016 um 22:49

    Rezension Marie Jansen  „Als wir Schwestern waren“ TB 9,99€ Blanvalet Verlag S.382 Erschienen: 18.01.2016 http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Als-wir-Schwestern-waren/Marie-Jansen/e456706.rhd Buchcover: Das bezaubernde Cover zeigt eine junge Frau, die ein kleines Spielzeugkarussell in der Hand hält und es ließ mich sofort in Nostalgie schwelgen und träumen von Theater- und Zirkusbesuchen sowie kulturelles Vergnügen. Die Farbgestaltung ist einladend und nicht zu aufdringlich. Inhalt: Die Liebe zweier Schwestern. Ein Krieg, der sie trennt. Ein Kind, für das sie alles tun würden. Hamburg, 1916. Vivianne und Elisabeth wachsen als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf. Die lebhafte, freiheitsliebende Vivianne schleicht sich oft heimlich auf das Nachbargestüt und begegnet dort dem französischen Kunstreiter Philippe, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Die junge Frau ist von dieser schillernden Welt hingerissen und flieht kurzerhand mit Philippe. Jahre später lebt Elisabeth eine unglückliche, kinderlose Ehe – bis sie eines Tages ein Baby vor ihrer Tür findet. Sie nimmt sich des Mädchens an und weiß, dass sie alles tun würde, um es bei sich zu behalten … Sprachstil/Stilmittel: Der Schreibstil konnte mich in diesem Buch leider nicht überzeugen, da es sich hier um einen ganz normalen und nicht außergewöhnlichen Stil handelt. Dies machte das Lesen an einigen Stellen etwas zäh und wenig spannend. Die Autorin konnte dann meine Neugier dadurch entfachen, dass sie abwechselnd vom auktorialen Erzähler und der Ich-Perspektive der Protagonistin aus der Gegenwart rüber schwenkt zu den diversen Briefwechseln der Schwestern aus der Vergangenheit. Dieser Kontrast der unterschiedlichen Sichtweisen verlieh der Geschichte etwas mehr Würze, aber konnte mich insgesamt nicht beeindrucken. Charaktere/Handlungsort: Zu Beginn des Buches lernen wir Simone kennen, wohnhaft mit Ihrem Partner Jens in Berlin. Beruflich bietet Simone im Auftrag ihrer Kunden bei diversen Auktionen mit, um ihnen gewünschte Gegenstände zu vermitteln. Dieses Geschäft auf Provision läuft derzeit genauso schlechte wie ihre Beziehung zu dem mittellosen Künstlerfreund. Die beiden Charaktere konnten mich leider nicht überzeugen, da sie auf mich einen sehr oberflächlichen Eindruck machten und einfach nicht gut ausgearbeitet wirkten. Die Beziehungskrise, in denen die beiden stecken während der gesamten Handlung tat absolut nichts für diese Geschichte und man hätte sich diesen Erzählstrang auch sparen können, da ich es einfach als unnötig empfand. Des weiteren stoßen wir auf die beiden Schwestern Elisabeth und Vivianne, die wir sehr viel intensiver erleben und deutlich mehr über sie erfahren, was sie für mich einfach viel authentischer und realer wirken ließ. Die zwei Hauptcharaktere aus der Vergangenheit machten das Buch für mich interessant, da man hier Einblicke in die Familienstrukturen aus dem Zeitraum des ersten Weltkrieges bekommt und das turbulente Leben und Schicksal der Geschwister begleitet. Eine Nebenrolle in diesem Buch hat Pascal, einen Anwalt, den Simone während ihres Aufenthalts in Frankreich kennen lernt und der weit mehr mit ihrem aktuellen Auftrag in Verbindung steht, als er am Anfang durchblicken lässt. Stimmung: Am Anfang war die Stimmung eher etwas langweilig und gedrückt aufgrund der Beziehungs- und Arbeitssituation von Simone, das Ganze nahm etwas an Schwung auf, sobald sie einen Brief erhält, indem sie ihren nächsten Auftrag erhält. Sie ersteigert daraufhin einen alten Sattel und zwei große Schrankkoffer, welche nicht bei ihr abgeholt werden.In diesen befinden sich alte Briefe, welche sie zu lesen beginnt und auf eine unglaublich turbulente Familiengeschichte stößt. Das veranlasst Simone zu einer Reise nach Frankreich, um dem Geheimnis der beiden Verfasserinnen der Briefe auf die Spur zu kommen. Meinung/Fazit: Insgesamt würde ich dieses Buch in ein gutes Mittelfeld einordnen, da es mich bis Seite 50 etwas langweilte, anschließend konnte mich der Handlungsstrang der Vergangenheit aber dennoch in seinen Bann ziehen. Diese wird in einem Briefwechsel zwischen den beiden Schwestern Elisabeth und Vivianne wiedergegeben und das weckt Simones Neugier und auch die des Lesers. Durch das aufgegriffene Motiv „Zirkus“ gelingt es der Autorin eine glanzvoll, aber auch düstere Atmosphäre zu schaffen, die mich jedoch ganz schnell wieder verließ, sobald der Plot in die Gegenwart überschwappte. Leider ist ihr dieser Twist meiner Meinung nach nicht so gut gelungen. Man erkennt während des Lesen einige Parallelen von Simones Familienstrukturen in den Briefen der Schwestern wieder, hauptsächlich die dargestellten Mütter-Töchter-Beziehungen, was ich ganz interessant fand. Allerdings konnte mich die Autorin mit der Geschichte nicht berühren und abholen, auch das Ende kam sehr schnell, plötzlich und blieb mir etwas offen. Es wirkte zu sehr dahin geschrieben und meines Erachtens, hätten es gern weitere 50 Seiten zur Ausarbeitung bedurft, aber das kann auch Geschmackssache sein. Bewertung: 3 Sterne 

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  • Rätselhafte Familiengeschichte

    Als wir Schwestern waren
    Spatzi79

    Spatzi79

    14. April 2016 um 13:24

    Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal lernen wir Simone kennen, dieser Teil spielt in der Gegenwart im Jahr 2013. Simone ist Auktionsagentin, das bedeutet, dass sie im Auftrag ihrer Kunden Auktionen besucht und dort bestimmte Gegenstände ersteigert, so dass der eigentliche Käufer nicht in Aktion treten muss. Eines Tages erhält sie den Auftrag, eine Haushaltsauflösung in Hamburg Blankenese zu besuchen und dort zwei alte Schrankkoffer zu ersteigern. Das Besondere ist, dass sie den Auftrag anonym und per Brief erhält, ausreichend Geld liegt bei, aber sonst keinerlei Hinweise. Simone ist neugierig und nimmt den Auftrag dennoch an.Die zweite Handlungseben beginnt im Jahr 1916, in Hamburg. Elisabeth und Viviane sind Schwestern und Töchter einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie. Elisabeth ist seit einer Pockenerkrankung als Kind von Narben entstellt und somit auf dem Heiratsmarkt praktisch unvermittelbar. Dementsprechend setzen die Eltern alle Hoffnungen auf die bezaubernde jüngere Viviane. Doch diese will sich nicht in das Korsett der elterlichen Erwartungen schnüren lassen und als sie den französischen Kunstreiter Philippe kennenlernt, folgt sie ihrem Herzen.Simone findet in den ersteigerten Koffern alte Zirkuskostüme und Briefe. Zuerst hat sie ein schlechtes Gewissen, dennoch fängt sie an zu Lesen und ist schnell fasziniert von der Geschichte, die sich ihr hier offenbart. Sie fängt an, nachzuforschen und reist schließlich sogar nach Frankreich, um das Rätsel aufzulösen. Hier findet sie dann sogar viel mehr, als sie je erwartet hätte.Ich mag Familiengeschichten auf mehreren Zeitebenen und so hat mich dieses Buch sofort angesprochen. Beide Handlungsstränge konnten mich überzeugen, wobei ich die Vergangenheitshandlung vielleicht noch etwas spannender fand als die Gegenwart. Doch auch Simone ist eine interessante Figur und ich habe mich mit ihr keineswegs gelangweilt.Eine wunderschöne Geschichte, voller Liebe, Drama, dunkler Geheimnisse und mit einem äußerst warmherzigen Ende!

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  • Als wir Schwestern waren

    Als wir Schwestern waren
    fraeulein_lovingbooks

    fraeulein_lovingbooks

    10. April 2016 um 13:13

    Inhalt Hamburg, 1916. Vivianne und Elisabeth wachsen als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf. Die lebhafte, freiheitsliebende Vivianne schleicht sich oft heimlich auf das Nachbargestüt und begegnet dort dem französischen Kunstreiter Philippe, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Die junge Frau ist von dieser schillernden Welt hingerissen und flieht kurzerhand mit Philippe. Jahre später lebt Elisabeth eine unglückliche, kinderlose Ehe – bis sie eines Tages ein Baby vor ihrer Tür findet. Sie nimmt sich des Mädchens an und weiß, dass sie alles tun würde, um es bei sich zu behalten …(Quelle: Bloggerportal )Meine Meinung Der Klappentext spiegelt den Inhalt gut wieder und ich möchte nicht näher darauf eingehen, da es einfach zu viel verraten würde.Lasst euch überraschen und taucht ein eine interessante Familiengeschichte ein. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt:Einmal wäre da Simone, sie erzählt in der heutigen Zeit. Von ihrem Leben, ihrem Freund und ihrem Job. Sie wird beauftragt auf Aktionen zu gehen, um für ihre Kundschaft Gegenstände zu ersteigern. Ihr Auftrag ist das Ersteigern von zwei Koffern und einem alten Sattel, den Auftragsgeber kennt sie nicht. Sie hat nur ein Schreiben mit Geld erhalten und beginnt nach dem Kauf der Sachen in ihnen rumzuschnüffeln – und kommt einer traurigen Familiengeschichte auf die SpurElisabeth erzählt die Geschichte in der Vergangenheit, zusammen mit ihrer Schwester.Aber gegen Mitte / Ende des Buches kommen beide auch noch einmal in der heutigen Zeit zu Wort.Der Schreibstil ist anfangs zwar etwas holprig, aber verändert sich nach einigen Seiten in einen schönen, fließenden Text. Der Autorin ist es wirklich perfekt gelungen die beiden Zeiten und Geschichten zu verbinden – würde mich sehr freuen, wenn sie in der Zukunft mehr solcher Bücher schreibt. Die Charaktere sind alle sehr detailliert dargestellt, haben jeder eine kleine Geschichte und werden immer wieder innerhalb der Story erwähnt. Man lernt sie wirklich gut kennen.Simone war mir wirklich sympathisch, nur leider kann ich überhaupt nicht verstehen, was sie an ihrem Freund findet. Er nimmt sie aus wie eine Weihnachtsgans und sie merkt einfach nichts. Am Beginn des Buches wirkt sie unglücklich und sehr unzufrieden, doch je tiefer sie in diese Familiengeschichte eintaucht, umso mehr wandelt sie sich. Sie wird fröhlicher und öffnet sich gegenüber von wildfremden Personen.Elisabeth tat mir das ganze Buch über sehr leid, sie ist die ungeliebte Tochter, die nur auf der Tasche liegt. Immer wieder wird deutlich wie wenig ihre Eltern von ihr halten, während die kleine Schwester Vivianne der Augenstern der Familie ist, bis sie abhaut und nur noch Elisabeth Kontakt zu ihr hat. Leider kann ich nicht verstehen, warum Elisabeth den Kontakt zu ihr hält oder warum sie das Kind der kleinen Schwester aufnimmt und aufzieht. Ich an ihrer Stelle hätte den Kontakt abgebrochen und mein Leben weitergelebt, ohne Rücksicht auf eine junge Frau, die ihrer Familie den Rücken gekehrt hat.Vivianne war mit Abstand die unsympathischste Person im gesamten Buch – sie ist eingebildet und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Hauptsache sie führt ein gutes Leben und kann machen, was sie will. Alles andere ist egal. Ich habe das Buch in einem Zug verschlungen – ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Mich hat die Gesichte um das Geschwisterpaar so gefesselt, das ich alles um mich herum vergessen habe. Als Leser fühlt man sich wirklich in die Zeit des Krieges zurückversetzt und erfährt einiges über das alltägliche Leben bzw. auch viel über die Probleme, die es gab. Zum Beispiel das Thema heiraten: viele Männer sind an der Front, versterben dort und es gibt kaum noch Heiratskanidaten in den Städten. Es werden Vernuftehen geplant, auch um das eigene Unternehmen zu retten.Elisabeth beugt sich nach dem Verschwinden der jüngeren Schwester den Vorstellungen der Eltern und rettet damit das Geschäft des Vaters. Hut ab, vor ihr – während Vivianne alles egal ist und mit ihrem Franzosen abhaut, muss sie alles alleine retten.Ein klasse Buch – einziger Kritikpunkt: Die Geschichte um Simone Berger, mit der das Buch startet und die auch zwischendrin eine große Rolle spielt, hat mir wirklch gefallen, nur leider war sie mir wirklich zu vorhersehbar. Nachdem sie Richtung Frankreich aufgebrochen war und die Bekannschaft mit Pascal macht, steht es schon fest, wie es enden wird. Das war wirklich schade… Trotzdem bekommt das Buch eine klare Lese- und Kaufempfehlung!Schönstes Zitat “Aber ich bin nur auf einer Reise.” “Na ja, jede Reise hat ein Ziel, oder?”(Simone & Pascal, S. 238)  Sterne

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  • ein Generationsroman

    Als wir Schwestern waren
    Aleena

    Aleena

    10. April 2016 um 09:15

    Hamburg 1905. Vivianne und Elisabeth wachsen als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf. Die freiheitsliebende Vivianne schleicht sich des Nachts immer gern auf das Nachbargestüt und begegnet dort einem französischen Kunstreiter Philippe, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Die junge Frau ist fasziniert von dieser schillernden Welt und flieht kurzerhand mit Philippe. Jahre später lebt Elisabeth in einer unglücklich, kinderlosen Ehe – bis sie ein Baby vor ihrer Haustür findet. Sie nimmt sich des Mädchens an und würde alles dafür tun um es bei sich zu behalten. Ich hatte Lust wieder auf eine ausgefallene Familiengeschichte und diese hat es wirklich in sich. Ich habe sie geradezu verschlungen. Sie ist unglaublich detailliert geschrieben und gerade die historischen Kriege und wie die Menschen in diesen Zeiten gelebt haben war unglaublich realistisch erzählt. Ich konnte mit den beiden Schwestern und deren Familien mitfühlen, wie diese gehungert haben, es schwer hatten wenn diese auch noch Angst vor Verfolgung haben mussten. Dazu noch die Angst es der Familie nicht Recht zu machen. Elizabeth beugt sich der Familie, heiratet einen Mann der sie nie glücklich machen kann eine kinderlose Ehe zu führen und dann noch nicht mal zu wissen, ob sie jemals ihre Schwester wiedersehn wird. Auf der anderen Seite die Schwester die rebelliert, sich einem Zirkus anschließt und selbst ein Star der Manege wird und glücklich aber unter beschwerlichen Zuständen leben muss. Beides starke Persönlichkeiten auch wird der Krieg dazu beitragen das sie sich ehr entfernen statt sich anzunähern. Das Ganze fängt aber mit einer Auktion an, in der Simone den Auftrag erhält einen Sattel und einen Koffer zu ersteigern. Als ihr Auftraggeber sich nicht meldet öffnet sie die Kiste und entdeckt Briefe und Tagebücher. In diesen befindet sich die Geschichte von Elizabeth. Simone gräbt tiefer und gerät selbst mitten in den Sog dieser vergangenen Zeit. Mein Fazit Was soll ich noch groß schnaken, lest es einfach selbst und findet heraus wie die Geschichte endet. Taucht ein in die bunte Welt des Zirkus, erlebt die Kriege und die Menschen die in dieser Zeit lebten und erlebt so manche Überraschung mehr. Ein Abtauchbuch.

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  • Als wir Schwestern waren

    Als wir Schwestern waren
    Elis_Bookworld

    Elis_Bookworld

    06. April 2016 um 10:22

    Inhalt/ Klappentext Hamburg 1916: Inmitten des durch den ersten Weltkrieg verursachte Chaos` wachsen die Schwestern Vivianne und Elisabeth als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf. Doch die lebhafte, freiheitsliebende Vivianne sucht mehr als den Schutz ihres Elternhauses. Oft schleicht sie sich heimlich auf das benachbarte Gestüt, wo sie eines Tages auf den französischen Kunstreiter Philippe trifft, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Vor der schillernden Welt der Manege und dem charmanten Franzosen hingerissen, entschließt sie sich kurzerhand dazu, die Spießigkeit des Großbürgertums hinter sich zu lassen und Teil von Philippes Zirkus-Welt zu werden. Nach dem Wirren des Weltkrieges findet sich Elisabeth in einer unglücklichen, kinderlosen Ehe wieder. Doch ihr Schicksal wendet sich, als sie eines Tages ein Baby vor ihrer Tür findet. In dem kleinen Mädchen sieht sie ihre Hoffnungen und Träume von einer glücklichen Familie erfüllt. Sie nimmt sich des Mädchens an und weiß, dass sie alles tun würde, um es bei sich zu behalten ...  Meine Meinung Um ehrlich zu sein, war der erste Eindruck zum Buch nicht so toll. Der Inhalt hat mich total angesprochen, da es für mich ein ganz neues Genre war. Doch als ich den ersten Satz gelesen habe, war ich begeistert. Die Story hat mich sehr berührt und es war einfach alles perfekt. Nach einigen Seiten habe ich das Cover dann auch viel besser verstanden. Irgendwie konnte ich mich total in die Charaktere hineinversetzen. Die Gefühle wurden sehr gut beschrieben und die Schwestern waren total verschieben, was sie aber auch interessant gemacht hat. Ich muss sagen, dass ich mich am Anfang total mit Elisabeth (haha!) identifizieren konnte. Im Laufe des Buches wurde sie mir irgendwie unsympathisch und hat immer mehr von ihrem "alten" Charakter verloren. Vor Vivianne hab ich absolut Respekt. Sie ist total mutig und musste in ihrem Leben sehr viel durchmachen. Auch diese ganzen Geheimnisse waren gut und auch rätselhaft dargestellt. In dem Buch ging es um die beiden Weltkriege und ich fand es sehr interessant darüber zu lesen und neues zu lernen. Einige Szenen waren super traurig. Das Ende ist offen, sodass der Leser sich ein eigenes Ende denken kann. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Was ich ein bisschen schade fand, war das Ende. Ich hätte mir bisschen mehr Erklärung gewünscht. Lieblingszitat "Bei Sturm und Wind, weil wir Schwestern sind." (S. 95, Vivianne und Elisabeth) Fazit Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ich kann es jedem empfehlen, der auf Familiengeheimisse und Rätsel steht. Deswegen gebe ich dem Buch verdiente 5 von 5 Sternen Ein ganz großes Dankeschön, geht an den blanvalet Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

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