Marie Jansen Wo die ungesagten Worte bleiben

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Inhaltsangabe zu „Wo die ungesagten Worte bleiben“ von Marie Jansen

In finsteren Zeiten leuchtet die Liebe am hellsten Frankreich 1940. Als deutsche Soldaten das kleine Dorf Paimpont besetzen, verliebt sich die junge Französin Audrey ausgerechnet in den Sohn des Oberstleutnant, Rudolf. Ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn Rudolf scheint in die dunklen Machenschaften seines Vaters verwickelt zu sein. Was verbirgt er vor ihr? Viele Jahrzehnte später stößt die Architektin Sabine in einem sagenumwobenen Château in Frankreich auf einen Koffer mit einem blutgetränkten Brautkleid und einigen Filmrollen, auf denen eine junge Frau zu sehen ist. Sie beginnt zu recherchieren und stößt auf ein unglaubliches Geheimnis, das sie bald in Gefahr bringt …

Packend, Romantisch, Spannend!!

— SelectionEngel
SelectionEngel

Ein sehr berührendes Buch! Absolute Leseempfehlung!

— Eliza08
Eliza08

Lesetipp für Fans von Familiengeheimnissen, Historie (hier 2. WK) und intensives Leseerlebnis incl. Spannung! 4,5* hier gerne aufgerundet!

— SigiLovesBooks
SigiLovesBooks

Ein wirklich fesselnder, spannender Roman - eine echte Überraschung!

— Kamima
Kamima

Eine spannende und bildhaft erzählte Familiensaga, die größtenteils in der Gegenwart erzählt wird. eide Handlungsstränge konnten überzeugen

— tinstamp
tinstamp

Ein altes Gebäude, düstere Familiengeheimnisse in einem abgewetzten, usseligem Koffer, Krieg, Liebe und Tod !

— vipfoto
vipfoto

Ein sich steigernder Roman über die Besatzungszeit der Deutschen in Frankreich während des 2. Weltkrieg.

— Angie*
Angie*

Sehr spannend.....

— Bjjordison
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  • Spannende Familienhistorie mit kleinen Schwächen

    Wo die ungesagten Worte bleiben
    marielle_booklove

    marielle_booklove

    16. July 2017 um 17:40

    Titel: Wo ungesagte Worte bleiben Autor: Marie JansenReihe: NeinVerlag: Blanvalet Seitenzahl: 412 SeitenVeröffentlichung: 16. Januar 2017Preis: 9,99 €ISBN: 978-3734103247Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag und die Random House Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar KLAPPENTEXT In finsteren Zeiten leuchtet die Liebe am hellstenFrankreich 1940. Als deutsche Soldaten das kleine Dorf Paimpont besetzen, verliebt sich die junge Französin Audrey ausgerechnet in den Sohn des Oberstleutnant, Rudolf. Ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn Rudolf scheint in die dunklen Machenschaften seines Vaters verwickelt zu sein. Was verbirgt er vor ihr? Viele Jahrzehnte später stößt die Architektin Sabine in einem sagenumwobenen Château in Frankreich auf einen Koffer mit einem blutgetränkten Brautkleid und einigen Filmrollen, auf denen eine junge Frau zu sehen ist. Sie beginnt zu recherchieren und stößt auf ein unglaubliches Geheimnis, das sie bald in Gefahr bringt …ZITAT „Audrey versuchte am Tag stark zu sein, doch wenn die Dunkelheit hereinbrach, blätterte ihre Stärke ab wie alte Farbe von einer Wand.“INHALT Die Architektin Sabine erhält den Auftrag ein Chateau in Frankreich zu renovieren und darin ein neues Hotel einzurichten. Von Beginn an scheint ihr dieses Projekt sonderbar und sie begibt sich mi einem mulmigen Gefühl in die ländliche Gegend. Schon kurz nach Ihrer Ankunft werden ihr erste Steine in den Weg gelegt. Zusammen mit neuen Bekanntschaften, wie dem jungen und hochmotivierten Bauleiter oder einem Touristenführer aus der Stadt, macht sie sich schließlich an die Arbeit das Anwesen zu renovieren und die mysteriösen Geschichte dahinter aufzudecken. Sie ahnt nicht auf welch schrecklichen Schicksale sie stoßen wird und welche Gefahren sie erwarten werden…COVER UND GESTALTUNG Seit langem hatte ich kein passenderes Cover mehr zu einem Buch, wie es bei diesem der Fall war. Zwar ergibt sich der genaue Hintergrund der Gestaltung erst mit dem Lesen der letzten Zeilen, aber dann trifft es den Inhalt auch umso passender. Auf die genauen Umstände möchte ich wegen großer Spoilergefahr jetzt nicht weiter eingehen. Nur so viel, das Cover mit seiner historisch passenden und romantischen Gestaltung trifft voll meinen Geschmack. Dafür ließ ich auch mal den sonst üblichen Schutzumschlag im Regal liegen Die Kapitel lassen sich schwer verallgemeinern. Von etwas kürzeren bis hin zu längeren Kapiteln ist alles dabei. Noch dazu kommt der Leser in den Genuss mit Zeitsprüngen zwischen der Gegenwart und den 1940ern hin und her zu reisen. Zwar ist es typisch für solch Art Romane, begeistert mich aber auch gleichzeitig immer wieder aufs Neue. Bei diesem Buch hätte ich mir an manchen Stellen sogar noch mehr Reisen in die Vergangenheit gewünscht. Besonders am Ende kamen diese ein weinig kurz.SCHREIBSTIL Die Geschichte beginnt in der Gegenwart und schreitet recht zügig voran. Als Leser ist man schnell an der Seite der Hauptcharakterin Sabine und begibt sich in die liebevoll beschriebene kleine Welt. Leider dauerte es mir mit knappen 120 Seiten einfach zu lang, bevor die Geschichte, die der Klappentext verspricht langsam Fahrt aufnimmt. Zwar lässt sich die Geschichte gut und schnell weg lesen, aber wirkt gerade in der ersten Hälfte recht eintönig. Dies änderte sich zum Glück mit dem Einsetzen der Zeitsprünge zurück in die 1940er Jahre und das besetzte Frankreich. Die historischen Teile des Buches fand ich sehr spannend und waren auch wunderbar bildlich erzählt. Sowohl von dem historischen Chateau als auch der handwerklichen Herausforderungen, denen sich Sabine stellen muss, konnte ich mir als Leser schnell und gut ein Bild machen. Gerade die Sprünge aus dem besetzten Frankreich zurück in die Gegenwart vielen mir immer ein wenig schwer. Dies soll keinesfalls negativ wirken, vielmehr spricht es für die tolle Erzählweise von Marie Jansen, die den Leser voll und ganz in den Bann zieht.MEINUNG Um ehrlich zu sein viel meine Wahl dieses Buches nur auf Grund des zauberhaft gestalteten Covers. Doch unabhängig davon ist „Wo die ungesagten Worte bleiben“ eine schön und leicht erzählte historische Familiengeschichte, die den Leser in eine Zeit zieht, in der nur mit Hilfe großer menschlicher Stärke, Liebe und starken Freunden und Familie ein Leben möglich ist.Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, nur bin ich durch ähnliche Bücher von Lucinda Riley und Kate Morton wirklich verwöhnt und so zeigen sich einige Schwächen, die die Lesefreude jedoch nur zaghaft mindert. So wirkten beispielsweise die Charaktere der Gegenwart wenig greifbar und bei mir entwickelte sich nur sehr schwer das Gefühl eines Miterlebens der Geschichte. Zwar spielt Marie Jansen mit vielen detailgetreuen Beschreibungen, wie die architektonischen und baulichen Besonderheiten des Chateaus, aber das große Mitfiebern meinerseits blieb leider aus. Man hatte das Gefühl sich mehr mit dem Haus zu identifizieren als mit den eigentlichen Personen der Geschichte. Das gewisse Etwas fehlte mir einfach.Die Personenkonstellationen sowohl der Gegenwart, also auch der Vergangenheit, gefielen mir dagegen sehr gut. Man hatte nicht die typische Lovestory vor sich, in der sich der reiche Schnösel in die bodenständige Architektin verliebt und beide auf historische Schatzsuche gehen. Vielmehr rückt die persönliche Geschichte von Sabine in den Hintergrund und die historischen Ereignisse in den Vordergrund. Dieser Fokus auf die damaligen Geschehnisse und das offen gestaltete Ende machen dieses Buch zu einer etwas anderen historischen Familiengeschichte. FAZIT Weg vom Klischee der romantischen Famillienhistorie, hin zu einem spannend erzählten Ausflug in die dunkle Deutsch-Französische Geschichte.Anzahl der Sterne:  3/5  

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  • EINFACH SUPER!!

    Wo die ungesagten Worte bleiben
    SelectionEngel

    SelectionEngel

    11. July 2017 um 22:33

    Das Cover von „Wo die ungesagten Worte bleiben“ gefällt mir mega gut! Die Papiere und die welke Tulpe lassen den Leser sofort wissen es geht um irgendwas Vergangenes geht, machen aber auch den Eindruck dass es um Liebe gehen könnte. Ein sehr schönes Cover doch leider kein Wiedererkennugsfaktor drin wo ich sagen würde, Mensch das ist es!Der Schreibstil ist schön flüssig, auch wenn mich der Anfang etwas gelangweilt hat. Aber auch das hielt nicht lange. Die Geschichte selbst ist richtig schön spannend geschrieben, zumal mich das Thema zweiter Weltkrieg sowieso sehr interessiert. Doch vom Klappentext war ich ganz wild drauf bald an die Stelle mit dem blutgetränkten Brautkleid zu kommen.Dann ist da noch dieses den Ansässigen scheinbar angsteinflößende Château und der Auftraggeber von Sabine. Dieser weiß, überraschender Weise, auch nicht so richtig über die Geschichte des Châteaus Bescheid.Aber als ich so gelesen habe wie Sabine das erste Mal mit ihrem Auftaggeber spricht habe ich wirklich gedacht „Noch ein kleiner Christian Grey, wa?“ , aber der Gedanke verflog auch sehr schnell wieder da man schnell etwas mehr über ihn erfährt. Die Sichtweise wechselt immer wieder in die Vergangenheit zu Audrey, der Großmutter von Sabines Auftraggeber, die bis zu ihrem Tod auf dem Château gelebt hat. Man bekommt nur Happen zu geworfen und das macht alles nur noch spannender, gerade weil das Nazi-Regime ja für seine Brutalität bekannt war. Das Buch bleibt wirklich bis zum Ende spannend und ich kann es einfach nur empfehlen!!Die Spannung, die Charaktere, die Zeitsprünge und die Geschichte an sich bekommt von mir deswegen fünf von fünf Sternen.★★★★★

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  • Das Geheinmis des Chateaus

    Wo die ungesagten Worte bleiben
    Eliza08

    Eliza08

    18. June 2017 um 11:22

    Marie Jansen hat ein Buch geschrieben, welches mich sehr berührt hat und welches mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Das Cover ist sehr stilvoll gestaltet, schlicht und elegant kommt es daher, ist überhaupt nicht überladen und man erkennt den romantischen Touch sofort. Der Klappentext deutet schon auf die zwei Erzählstränge hin und fasst sehr gut den Inhalt des Romans zusammen. Die Liebe steht auf beiden Zeitebenen im Fokus. Besonders gut hat mir bei diesem Roman die Entwicklung der Figuren gefallen. Sabine ist nicht nur eine tolle Architektin, sondern auch eine klasse Frau. Zwar hatte sie bisher Pech in Sachen Männer, dennoch ist sie offen und vorteilsfrei anderen Menschen gegenüber. Audrey, die weibliche Hauptfigur in der Vergangenheit, ist ähnlich gestrickt. Sie nimmt ihr Gegenüber in erster Linie als Mensch wahr und nicht als Freund oder Feind. Beide Frauen sehnen sich nach der einzigen und wahren Liebe, die ihnen dann auch zu Teil wird. Die Männer dieses Romans stehen zwar in zweiter Reihe, sind aber nicht wenig komplex angelegt. Gerade Nicolas und Sebastien haben ein Geheimnis, sowie Ecken und Kanten bzw. Macken, die Sabine erst noch entdecken muss. Durch die gefundenen Filmrollen werden die zwei Erzählstränge miteinander verwebt, welches der Autorin sehr gut gelingt ohne Brüche entstehen zu lassen. Teilweise beschert der Erzählstrang der Vergangenheit dem Leser eine Gänsehaut, denn man nimmt automatisch Anteil am Schicksal von Audrey und ihrer Familie. Der Erzählstil der Autorin ist sehr flüssig und sehr gut zu lesen, die Dialoge sind der jeweiligen Zeit angemessen und durch die verschiedenen Perspektiven bekommt man ein sehr gutes Gefühl für die Protagonistinnen. Jahres- und Ortsangaben bei einem Szenenwechsel helfen bei der Orientierung innerhalb des Romans, auch fällt es dadurch leichter die vergangene Zeit einzuschätzen. Diesen Roman empfehle ich allen die gerne historische Romane auf zwei Zeitebenen lesen und sich für die Zeit des Nationalsozialismus in Frankreich interessieren. Der Roman ist meiner Meinung nach sowohl für Frauen, als auch für Männer geeignet, da er in keinster Weise kitschig ist. Ein absolut spannender zwei Zeitebenroman, den ich aus ganzem Herzen nur empfehlen kann, denn er hat mich berührt und zum Nachdenken angeregt. Von daher gibt es eine ganz klare Lese- und Kaufempfehlung für alle. Ich wünsche diesem Buch noch sehr viele Leser und freue mich auf ein neues Buch der Autorin. Ich bedanke mich bei der

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  • Eine sehr berührende Geschichte

    Wo die ungesagten Worte bleiben
    Maerchenfee

    Maerchenfee

    30. April 2017 um 16:12

    Marie Jansen erzählt ein sehr bewegendes Familiengeheimnis, dass sich auf zwei Zeitebenen abspielt. 2016: Sabine von Beruf Architektin wird von ihrem Chef gebeten, ein Chateau in Frankreich zu sanieren. Dabei entdeckt sie einen geheimen Raum, in dem sich ein Koffer mit einer durchschossenen Uniform, ein blutgetränktes Brautkleid und Filmrollen befinden. Zusammen mit Sebastien, dem Fremdenführer, der Sabine schon einiges aus der Vergangenheit des Chateaus erzählen konnte und Nicolas, dem Besitzer, beginnen sie zu recherchieren und decken ein unglaubliches Geheimnis auf, das sie alle in Gefahr bringt. 1940: Die Französin Audrey lebt mit ihrer Familie glücklich im Chateau Maélis, bis es von deutschen Soldaten besetzt wird. Sie verliebt sich ausgerechnet in den Sohn des Generalobersten. Doch hat diese Liebe keine Chance, denn Rudolf scheint in die dunklen Machenschaften seines Vaters verwickelt zu sein. Beide Erzählstränge sind sehr schön geschrieben, wobei mich Audrey emotional mehr berührt hat. Ich habe es sehr genossen, mit Sabine das Anwesen zu erkunden, die Autorin beschreibt dies alles sehr bildhaft und ausführlich, ohne jedoch langweilig zu werden. Mir hat es gut gefallen zu sehen, wie hier ein Architekt Schritt für Schritt vorgeht. Doch dann stellt sich auch schon das erste Problem, denn Sabine bekommt sobald sie erwähnt, wo saniert werden soll nur Absagen. Als sich dann doch jemand findet und die Bauarbeiten beginnen, scheint dies aber jemandem ein Dorn im Auge zu sein und versucht das Vorgehen zu sabotieren. Mit Audrey konnte ich sehr mitfühlen, schreckt sie doch nicht davor zurück, sich mit dem Gegner zu befreunden und setzt sich sehr für Marianne ein, die bei den deutschen anscheinend gefangengehalten wird. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, denn man will natürlich wissen, wie es mit ihr weitergeht und vor allem, ob die beiden entdeckt werden. Die Geschichte war wirklich sehr schön zu lesen, beide Teile waren sehr spannend und emotional, was sich bis zum Schluß hin nicht geändert hat. Auch der Schreibstil ist sehr flüssig und mitreissend. Das wunderschöne Cover paßt wie ich finde perfekt zur Geschichte. Dies war mein erstes Buch der Autorin, da es mich auf Anhieb so begeistern konnte, muß ich schnellstens ihr anderes Werk auch noch lesen und hoffe natürlich sehr auf weitere berührende Geschichten von ihr.

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  • Ein altes Château im sagenumwobenen Wald Brocéliande

    Wo die ungesagten Worte bleiben
    dermoerderistimmerdergaertner

    dermoerderistimmerdergaertner

    04. April 2017 um 12:34

    Die alleinstehende Sabine erhält den Auftrag, ein altes Château in Frankreich zu einem Hotel umzugestalten. Kurzentschlossen fährt sie mit ihrem Wohnwagen „Emma“ nach Frankreich, besichtigt das alte Haus und ist begeistert. Doch schon bald stößt sie auf unerwartete Schwierigkeiten, denn kein Bauunternehmer in der Nähe ist bereit, den Auftrag für den Umbau anzunehmen. In einer weiter entfernt liegenden Stadt hat sie endlich Glück und es kann losgehen. Durch Zufall stößt Sabine wenig später auf eine geheime Kellertür und findet einen Koffer mit mehreren alten Filmrollen und einem blutgetränkten Brautkleid. Sie beginnt zu recherchieren, doch dann passieren merkwürdige Dinge auf der Baustelle.Meine Meinung: Schon als Kind habe ich Bücher geliebt, in denen es um alte baufällige Häuser, mit geheimen Räumen, alten Möbeln und versteckten Dingen ging. Das Château in „Wo die ungesagten Worte bleiben“ liegt im sagenumwobenen Wald Brocéliande, der Ursprungsort der Legende von Merlin und der Fee Viviane. Ein toller Handlungsort. Das Buch ist natürlich kein Gruselroman, auch wenn es einige, zunächst unerklärliche Vorkommnisse gibt, zB. Schatten am Fenster, ein Brand in einem Schuttcontainer u.a.Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen, die durch das Ansehen der alten Filme perfekt miteinander verbunden sind. Die Handlung in der Vergangenheit spielt im 2.Weltkrieg (1940/41). Die Deutschen haben das kleine Dorf Paimpont besetzt und das Château von Audrey’s Familie als Hauptquartier in Beschlag genommen. Die Familie wird gezwungen ihr Haus zu verlassen und darf nur das Nötigste mitnehmen. Alles andere geht in den Besitz der Deutschen über.Der Teil in der Gegenwart ist wesentlich länger und ausführlicher und hat mir auch besser gefallen. In beiden Zeiten gibt es Liebesgeschichten (in der Vergangenheit sogar zwei), die aber eher im Hintergrund stehen.Audrey und Henri (Audrey’s Cousin), sowie Sabine haben mir gut gefallen, sie lassen sich nicht so schnell einschüchtern, besonders Audrey nicht. Die anderen Charaktere blieben eher etwas blass und uninteressant.Fazit: Das Buch war flüssig zu lesen und hat mir ganz gut gefallen, ein Lesehighlight war es für mich aber nicht.

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  • Wo die ungesagten Worte bleiben

    Wo die ungesagten Worte bleiben
    Kleine8310

    Kleine8310

    21. March 2017 um 00:57

    Buchidee:  Ich lese sehr gerne Geschichten, die in den Kriegsjahren spielen, da sie häufig emotional bewegen und auch zum Nachdenken über frühere Geschehnisse anregen. Daher wollte ich auch gerne das neue Buch von Marie Jansen lesen und war sehr gespannt darauf, wie sie die vielversprechende Idee umsetzen würde.   Handlung:  Die Handlung in dieser Geschichte bietet zwei verschiedene Erzählstränge. In der Gegenwart lernt man die Protagonistin Sabine kennen. Als die Architektin im Jahr 2006 in einem Chateau in Frankreich ist, stößt sie auf einen Koffer, der ein blutgetränktes Brautkleid und einige Filmrollen enthält. Als Sabine zu recherchieren beginnt ahnt sie nicht, dass sie auf ein Geheimnis stoßen wird, welches auch sie selbst in große Gefahr bringen könnte ... In Frankreich, im Jahr 1940, begleitet man als LeserIn die junge Französin Audrey, die in dem kleinen Dorf Paimpont lebt und nun die Besatzung deutscher Soldaten miterleben muss. Dabei lernt sie Rudolf kennen und verliebt sich in ihn. Doch Rudolf ist der Sohn des Oberstleutnant und er scheint zudem in finstere Machenschaften verwickelt zu sein, die ihrer Liebe zusätzlich im Weg stehen könnten ...    Schreibstil:  Der Schreibstil von Marie Jansen ist problemlos und einfach zu lesen. In manchen Momenten hätte ich detailliertere Beschreibungen schön gefunden.   Charaktere: Die Ausarbeitung der Charaktere war nicht schlecht gestaltet, aber ich habe sie leider in einigen Passagen dennoch als ein bisschen zu blass empfunden. Das führte leider auch dazu, dass ich nicht den emotionalen Zugang zu ihnen bekommen habe, den ich mir gerade bei so einer bewegenden Handlung gewünscht hätte.   Emotionen:  Die Emotionen hängen für mich meistens sehr nah mit den Charakteren zusammen und daher hatten sie hier nicht den Tiefgang, den ich mir erhofft hatte. Sicher ist alleine schon die Handlung bewegend und der historische reale Hintergrund hat mich auch keinesfalls kalt gelassen, aber wenn ich einen besseren Zugang zu den Charakteren gefunden hätte, wäre einiges wahrscheinlich noch bewegender gewesen.   Spannung:  Der Spannungsbogen wurde von Marie Jansen gut gehalten. Ich war durchweg neugierig, wie die Geschichte weitergehen würde und hatte immer Interesse daran zu entdecken, welche Geschehnisse mich als nächstes erwarten würden.    "Wo die ungesagten Worte bleiben" ist eine emotionale Geschichte mit realem, historischen Hintergrund, die mir, auch wenn manches nicht perfekt war, doch einige, tolle Lesestunden beschert hat! Von mir gibt es 3,5 Rosen, aufgerundet auf 4.  

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  • Überraschenderweise wirklich fesselnd und spannend...

    Wo die ungesagten Worte bleiben
    Kamima

    Kamima

    09. March 2017 um 13:05

    Frühjahr 2016: die ergeizige Architektin Sabine bekommt von ihrem Chef einen Auftrag in Frankfreich. Sie soll ein altes Schloss in ein modernes Hotel umbauen. Was idyllisch klingt und wie eine wunderbare berufliche Herausforderung klingt, entpuppt sich als Chateau, welches tief in einem sagenumwobenen Wald, direkt an einem See liegt. Idyllisch oder angsteinflößend? Auf jeden Fall bekommt Sabine nach und nach 3 Männer an ihre Seite: Jac, den fleißigen Handwerker, auf den sie sich immer verlassen kann. Sebastien, den studierten Historiker, welcher als Fremdenführer in der Gegend arbeitet und Nicolas, den Auftraggeber der Modernisierungsmaßnahmen. Mit zwei von ihnen erlebt sie bald eine Art Rückschau in Form von alten Filmen, die das Leben um 1940 auf dem Chateau zeigen mit all seinen Menschen und Geheimnissen... Die Autorin hat einen wirklich spannenden Roman geschaffen, der durch kleine und große Überraschungsmomente lebt, so dass ich gar nicht weiter vom Inhalt erzählen möchte. Mich hat sowohl die moderne Sprache als auch die Thematik von Anfang an mitgenommen bzw. fasziniert. Marie Jansen schafft es, in meinem Kopf Bilder entstehen zu lassen – auch durch die raffinierte Abwechslung von Vergangenheit & Gegenwart. Diese Abwechslung zeigt sich auch in der Thematik an sich: geht es in der Vergangenheit um das Thema Liebe, so taucht diese in der Gegenwart eigentlich gar nicht auf, was ich als sehr wohltuend empfinde. Es ist für mich viel spannender zu lesen, wenn es keine „gefühlsdusseligen Abschweifungen“ gibt, sondern der Leser bzw. die Leserin von neuen Geschehnissen rund um das französische Schloss überrascht wird. Auf jeden Fall kann ich euch diesen Roman wirklich ans Herz legen. Dieses Buch ist eines, welches ich bestimmt noch mal lesen werde und mir auch eine Verfilmung gut vorstellen könnte... also viel Spaß damit!

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  • Geheimnisse im Chateau

    Wo die ungesagten Worte bleiben
    tinstamp

    tinstamp

    22. February 2017 um 15:47

    Liest man die Kurzbeschreibung, denkt man wie ich, man hat hier eindeutig eine Familiensaga in der Hand, die aus zwei Zeitebenen besteht. Das ist auch richtig, jedoch übernimmt in "Wo die ungesagten Worte bleiben" der Gegenwartsstrang den Hauptteil des Buches ein. Berlin 2016. Sabine Beck arbeitet als erfolgreiche Architektin im Immobilienkontor Wilthman. Ihr Kollege Joachim Reineck und Sabine kämpfen um die Stelle des Junior Managers, wobei Reineck auch gerne zu unfaire Mittel greift. Als ihr Chef, Heinrich Wilthman, sie nach Frankreich schickt, um ein altes Château zu sanieren und dieses zu einem Hotel umzubauen, erhofft sich die ehrgeizige junge Frau endlich ihren Boss von sich überzeugen zu können. Das Anwesen liegt sehr abgelegen und einsam an einem See im sagenumwobenen Wald von Brocéliande, wo einst der Zauberers Merlin sein Unwesen trieb. Schon bald bemerkt Sabine, dass ihr Chef zurecht von einem etwas schwierigen Projekt gesprochen hat, denn die Einwohner des kleinen Dorfes Paimpont in der Bretagne, von denen sich Sabine Hilfe durch örtliche Firmen versprochen hatte, wollen alle mit dem Château Maélis nichts zu tun haben. Einzig der Jungunternehmer Jacques Brion aus Rennes übernimmt die Arbeiten und der Fremdenführer Sebastien erzählt ihr etwas über die Geschichte des Châteaus, das er als Kind öfters besucht hat. Auch ihr Auftraggeber, Nicolas Geradin, der Besitzer des Schlosses, taut nach einiger Zeit etwas auf und bespricht mit ihr die Einzelheiten des Umbaus. Doch dann finden Sebastien und Sabine einen versteckten Raum mit Akten und einen Koffer mit einem blutdurchtränkten Kleid und alten Filmrollen. Und kurz darauf versucht jemand die Bauarbeiten zu boykottieren.... Château Maélis 1940. Die zweite Zeitebene, die im Roman nicht den Hauptteil einnimmt, aber eine sehr bewegende Geschichte erzählt, wird auf der Grundlage der gefunden Filmrollen im Koffer und den abgespielten Filmaufnahmen in Rückblenden beschrieben. Wir erfahren von Audrey Perriére, einem jungen Mädchen, das gerne in Paris an der Schule für Filmkunst, studieren möchte. Doch der Zweite Weltkrieg und die Besetzung durch die Deutschen machen ihre Pläne zunichte. Als in Paimpont die deutsche Wehrmacht einmarschiert, beschlagnahmen die Soldaten das Chateau, werfen die gesamte Familie hinaus und übernehmen es als Regionsstützpunkt. Das Leben von Audreys Familie ändert sich abrupt.... "Als wir Schwestern waren" der erste Roman der Autorin, die unter dem Pseudonym Marie Jansen schreibt, konnte mich bereits überzeugen und hat mir sehr gut gefallen. Auch diesmal wurden die beiden Zeitebenen wieder geschickt miteinander verbunden. Den fließenden Übergang zwischen Vergangenheit und Gegenwart bekommen nur wenige Autoren so richtig hin und fast immer gefällt mir die Handlung in der Vergangenheit besser. In "Wo die ungesagten Worte bleiben" werden beide Erzählstränge großartig miteinander vereint und jeder davon konnte mich restlos begeistern und fesseln. Während man in der Gegenwart unbedingt wissen möchte, welches Geheimnis der Koffer verbirgt und wer den Umbau verhindern möchte, erlebt man im Vergangenheitsstrang die völlige Hilflosigkeit der Familie Perriére gegenüber den Besatzern und die Grausamkeiten des Krieges hautnah mit. Marie Jansen versteht es dem Leser aufzuzeigen, was Krieg anrichten kann und wie alle Menschen, egal welcher Staatsangehörigkeit, darunter leiden. Zwischen den Zeilen tritt sie für mehr Völkerverständigung ein und zeigt auf, dass es in jedem Land gute und böse Menschen gibt. Die Liebesgeschichte steht im Hintergrund und ist eher Randgeschehen, was für mich sehr positiv war. Trotzdem fehlten mir hier etwas die Emotionen bzw. die Glaubwürdigkeit der aufkommende Liebe zwischen den Protagonisten. Dies und einige blassere Nebencharaktere, sowie diverse kleine Rätsel, die nicht ganz aufgelöst wurden, lassen mich statt den 5 Sternen 4 1/2 Sternen vergeben. Charaktere: Beide Frauen, Sabine und Audrey, sind starke Charaktere, die nicht so schnell aufgeben und sich schnell an neue Begebenheiten anpassen, ohne ihre Pläne völlig aufzugeben. Besonders Audrey zeigt während der Besatzungszeit als einzige der Familie ihre pragmatischen Eigenschaften, die der Familie helfen zu überleben, während sich ihr Vater dem Alkohol hingibt und ihre Mutter die Tatsachen komplett verdrängt. Sabine hingegen gibt auch nach weiteren Attacken nicht auf und setzt ihr Projekt fort. Die Nebencharaktere sind ebenfalls gelungen, wobei ich mir bei manchen von ihnen etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. Schreibstil: Die Autorin hat einen sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil, der mich durch die Geschichte rasen ließ. Auf der einen Seite beschreibt sie in romantischen und sehr bildhafter Sprache den zauberhaften Wald von Brocéliande und kurz darauf die Gräuel des Krieges und die Machenschaften von Generaloberst Freiherr von Lickenwitz. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, sind datiert und haben Ortsangaben. Auch das Cover ist wieder ein echter Hingucker. Fazit: Eine spannende und sehr bildhaft erzählte Familiensaga, die größtenteils in der Gegenwart erzählt wird. Die beiden Zeitebenen wurden geschickt miteinander verbunden, wobei mir normaler Weise immer der Vergangenheitsstrang besser gefällt. Ausnahmweise konnten mich bei diesem Roman beide Handlungsstränge wirklich überzeugen. Ich freue mich schon auf einen weiteren Roman der Autorin.

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  • Ein Geheimnis aus der Zeit der Okkupation Frankreichs

    Wo die ungesagten Worte bleiben
    dubh

    dubh

    19. February 2017 um 23:24

    Die Architektin Sabine wird von ihrem Berliner Chef nach Frankreich geschickt, um ein altes Château zu sanieren und zu einem Hotel umzubauen. Im Keller findet sie durch Zufall einen alten Koffer - in ihm ein Hochzeitskleid mit Blutflecken und einige alte Filmrollen. Während schon der Auftrag an sich einige Probleme mit sich bringt, erkennt Sabine sofort, dass sie auf ein altes Geheimnis gestoßen ist, das sie nun unbedingt lösen möchte... Der zweite Strang erzählt von Audrey Perriéres, einer jungen Frau, die 1940 mit ihren Eltern und einem Cousin im Château von Paimpont lebt. Mit der Okkupation Frankreichs kommen die Deutschen auch in dieses Dorf und beschlagnahmen das Zuhause Audreys. Von jetzt auf nachher muss die privilegiert lebende Familie auf engstem Raum in einem Zimmer leben, während die deutschen Soldaten einziehen und es sich gutgehen lassen. Mit ihnen ist eine junge Frau gekommen, die offensichtlich weggeschlossen wird, denn man sieht sie nur am Fenster, nicht aber im Château oder gar draußen. Und dann passiert das Undenkbare: die junge Französin Audrey verliebt sich in Rudolf, den Sohn des Oberstleutnants der Deutschen. Eine Liebe, die in diesen Zeiten einfach nicht sein darf... Marie Jansen legt mit "Wo die ungesagten Worte bleiben" eine spannende Geschichte vor, die von einer für mich sehr interessanten Zeit erzählt. Dass wir dabei zwischen den 40er Jahren und 2016 wechseln, ist zwar kein neues Stilmittel, aber das muss es nicht, solange es an sich passt und stimmig umgesetzt wird. Und das schafft die Autorin ganz locker. Dabei gelingen ihr die Übergänge so fließend, dass ich nicht sagen kann, welchen Strang ich lieber gelesen habe. Sabine ist tough, Architektin aus Überzeugung und hartnäckig genug, dass sie begreift, dass sie das Geheimnis lösen möchte und auch dabei bleibt.  Aber auch Audrey ist für ihre Zeit souverän und will sich nicht all dem beugen, was von ihr erwartet wird. Dabei wird es für sie und auch ihre Familie sehr gefährlich... Die Hauptfiguren haben mich überzeugt, ich habe gerne von ihnen gelesen und bei der Enthüllung des Geheimnisses mitgefiebert. Besonders gefallen hat mir dabei übrigens, dass diese Geschichte nicht - wie so häufig - mit einer großen Liebesgeschichte verknüpft ist, sondern durchaus auch vom historischen Hintergrund lebt. Fazit: Kurzweilige, spannende Unterhaltung, die ich wirklich gerne gelesen habe.

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  • Hat einen ganz eigenen Zauber

    Wo die ungesagten Worte bleiben
    scarlett59

    scarlett59

    19. February 2017 um 20:38

    Zum Inhalt:Sabine arbeitet als Architektin bei einem Berliner Architekturbüro. Sie erhält den Auftrag ein altes Chateau in Frankreich zu sanieren und zu einem Hotel umzubauen. Doch vor Ort angekommen, muss sie feststellen, dass es anscheinend Geheimnisse aus der Vergangenheit der Besitzer gibt, die nicht ans Licht kommen sollen … Meine Meinung: Schon das Cover hat mich sehr angesprochen: eine getrocknete Rose, alte handschriftliche Briefe und der Titel in einem wirklich schönen metallic-türkis gedruckt! Es fällt mir schwer, dieses Buch in eines der gängigen Genres einzuordnen. Denn es hat von vielem etwas: Liebesroman, Familiengeschichte, Verbrechen und Historie. Aber gerade diese sehr gelungene Mischung aus Gegenwart und Vergangenheit war es, die mich gefangen genommen hat. Es gibt viele große und kleine Geheimnisse, die es zu lösen gilt. Oft auch entstanden durch „ungesagte Worte“. Die Autorin hat einen wunderbaren Weg gefunden, die Erzählstränge der Gegenwart mit denen der Vergangenheit zu verknüpfen. Es ist stets ein fließender Übergang, von dem ein ganz eigener Zauber ausgeht. Auch der geschichtliche Hintergrund fügt sich in die Story ein, ohne „trocken“ zu sein und den Lesefluss auszubremsen. Insgesamt ein sehr interessantes Buch, das gut zu lesen ist!

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  • Das müsst ihr wissen ...

    Wo die ungesagten Worte bleiben
    vipfoto

    vipfoto

    19. February 2017 um 11:45

    Ein altes Gebäude, düstere Familiengeheimnisse in einem abgewetzten, usseligem Koffer, Krieg, Liebe und Tod, dass ist der Stoff aus dem dieser wundervolle Roman besteht. Die deutsche Besetzung Frankreichs, der Schrecken des Krieges, die Ausweglosigkeit und „Sein, was eigentlich nicht Sein darf“, nämlich sich in seinen Feind zu verlieben. Die Protagonisten Audrey und Rudolf perfekt gewählt, der Inhalt mitreißend geschrieben. Frankreich – Deutschland…. Ich leide und ich liebe mit, spannend geschrieben bis zur letzten Seite. Welche Geheimnisse birgt der Koffer? Was ist damals passiert? Gab es ein Happy End? Oder, ist das Grauen gar Realität geworden? Fragen über Fragen???? Wer-weiss-was? Marie Jansen inszeniert ein grandioses Lesevergnügen und ich lese, lese und lese, bis ich endlich alles herausgefunden habe ;-), denn ich bin chronisch neugierig und will das Ende unbedingt wissen!

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  • Eine schöne Geheimnisvolle Geschichte

    Wo die ungesagten Worte bleiben
    Kathaaxd

    Kathaaxd

    10. February 2017 um 11:53

    Sabine möchte ihrem Chef ihre Qualitäten beweisen und nimmt einen schwierigen Auftrag an. Sie dachte Anfangs, es würde keine probleme geben, doch falsch gedacht. Jeder wusste über das Anwesen bescheid, das sie in Auftrag genommen hat, doch keiner wollte ihr Anfangs erzählen, was es damit auf sich hat und was das große Geheimnis ist. Sie stößt mit einem Tour guide auf einen alten Koffer. Darin sind ein paar Filmrollen und ein blutgetränktes Brautkleid. Die Filmrollen erzählen die alte Geschichte, die in dem Chateau lief und davon, wie die junge Audrey sich in den Sohn, des Oberstleutnant, verliebt. Anfangs fand ich es schwierig, in die Geschichte reinzukommen, da Sabine öfters in Gedanken schwindet, indem sie einen schwierigen Auftrag gelöst hat. Ich fand es auch recht gruselig, das so gut wie jeder erstmal so ein großes Geheimnis um das Chateau machten. Auch in der Stadt wollte niemand den Auftrag, den Sabine gegeben hat, annehmen um das Haus zu restaurieren. Am liebsten wollte ich über alle Mythen und Geschichten die es um das Chateau gibt, lesen. Ich kann Sabine auch sehr gut verstehen, das ihr die geheimnisvollen Funde keine Ruhe ließen. Neugierig wie ich selbst bin, würde ich sofort wissen wollen, was auf den Filmrollen drauf ist. Solche Geschichten, die in verschiedenen Zeiten spielen, mag ich ganz besonders. Auch wen es hier etwas verwirrend ist, da es keine Zeitangabe gibt, dennoch weiß man Bescheid wann es sich von Sabine zu Audrey wechselt. Mich hat das ganze so gefesselt, das ich das Buch einfach verschlungen habe. Der Schreibstil von Marie Jansen hat mir sehr gut gefallen und man konnte es fließend lesen. Auch die anderen Charaktere in diesem Buch haben sehr gut zu der Geschichte gepasst. http://kathaflauschi.blogspot.de/2017/02/rezension-wo-die-ungesagten-worte.html

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  • Menschen im 2. Weltkrieg,,,

    Wo die ungesagten Worte bleiben
    Angie*

    Angie*

    09. February 2017 um 15:45

    INHALT:  Der Roman spielt in zwei Zeitebenen, erstens in der jetzigen Zeit und dann während der deutschen Besetzung von Frankreich im 2. Weltkrieg.  Die junge Architektin Sabine bekommt von ihrem Chef einen Sanierungsauftrag  für ein altes Schloss in Frankreich. Dieses Anwesen liegt sehr abgelegen an einem See im sagenumwobenen Wald von Brocéliande , in der Bretagne. Während sie sich dort aufhält , Vermessungsarbeiten durchführt, den  attraktiven Schlossbesitzer Nicolas Geradin kennenlernt, findet sie in einem geheimen Keller unter der Treppe  einen alten Koffer mit einem blutbefleckten Brautkleid und mehreren Filmrollen. Mit Hilfe und zusammen mit einem jungen französischen Gästeführer schauen sie sich die alten Filme an, die wohl im Jahr 1940 von der jungen Audrey gedreht worden sind. Es sind Filme ohne Ton…. Die zweite Zeitebene erzählt auf der Grundlage dieser Filmaufnahmen das Leben der Schlossbewohner, der Familie Perriéres , und der Menschen des Dorfes Paimpont während der deutschen  Besetzungszeit 1940 in Frankreich,,,, MEINE MEINUNG: Während der ersten 100 Seiten habe ich mich schrecklich gelangweilt beim Lesen. Der zu der Zeit etwas einfach gehaltene Schreibstil der Autorin konnte mich weder für die  unscheinbaren Protagonisten, noch den Ablauf des Geschehens begeistern. Der Roman wurde erst interessanter, als die zweite Zeitebene während der deutschen Besetzung im Jahr 1940 ins Spiel kam und die junge Audrey mit dem deutschen Offizier Rudolf eine zarte Beziehung anknüpfte.  Die schönen und romantischen Beschreibungen des geheimnisvollen Waldes von Brocéliande haben mich dann allerdings etwas versöhnt und ich konnte nun alles gut vor dem inneren Auge verfolgen. Der Schreibstil wurde lockerer, ausschweifender, bildhafter und hat sich mit schrecklichen Begebenheiten aus dieser Kriegszeit, wie Hunger, Hass auf die Besetzer, Geheimnissen  und Gräuel des  2.Krieges imposant eingeprägt. Die Autorin hat es aber auch noch solide und geschickt geschafft , Vergangenheit und Gegenwart mit den verschiedenen Protagonisten zu verknüpfen.  Der Roman berührt schon allein durch den Schrecken, den das Nazi-Regime während des 2. Weltkrieg  in Europa und Frankreich verbreitet hat und auch durch die persönlichen Schicksalsverbindungen. Er ist eine Mahnung gegen Unmenschlichkeit, den Krieg und ein Plädoyer für Völkerverständigung und Frieden. Das hübsche Cover mit Schleife und Blume empfinde ich als nicht so passend für dieses Thema. Auch der Titel führt von der Aussage etwas in die Irre. Aus all diesen Gründen möchte ich eine Leseempfehlung mit drei Sternen aussprechen. Herzlichen Dank an die Autorin und die Random House Group für die Bereitstellung des Leseexemplar.

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    • 2
  • Bin absolut begeistert....

    Wo die ungesagten Worte bleiben
    Bjjordison

    Bjjordison

    05. February 2017 um 17:29

    Dies ist mein erster Roman der Autorin und ich bin absolut begeistert, denn das Buch war sehr spannend und fesselnd. Es ist die Geschichte von Sabine, die von ihrem Chef nach Frankreich geschickt wird, um ein altes Château herzurichten. Sabine ist Architektin und zwar aus Leidenschaft, allerdings geht es ihr nicht nur ums Geld, wie ihrem Kollegen. Sie will dem Besitzer wieder alles ordentlich zurückgeben und nichts wegnehmen und Geld scheffeln. Als sie sich nun auf nach Frankreich macht, wird uns dort von der Autorin so einiges über die Arbeit als Architekt erzählt, was ich sehr interessant fand. Natürlich erfährt man als Leser, dass das Château ein Geheimnis hat und so beginnt Sabine zu suchen. Durch Zufall findet sie ein Kleid und einige Filmrollen. Nun erfährt der Leser den zweiten Teil der Geschichte und zwar beginnt die Geschichte aus dem Jahr 1940, die nun aus Sicht von Audrey erzählt wird. Auch dieser Erzählperspektive konnte mich fesseln. Audrey wirkt für die damalige Zeit sehr aufgeschlossen und lässt sich nicht alles sagen. Obwohl sie aus ihrem eigenen Haus geworfen wird, kommt sie dem Sohn des Lieutenants näher. Mir haben beide Frauen sehr gut gefallen. Ich fand beide sympathisch und beide wirkten taff. Toll gezeichnete Charaktere. Die Handlung konnte mich absolut begeistern, denn es war sehr spannend, wie Sabine versucht die Renovierung durchzuführen und dann dieses Geheimnis versucht zu lüften. Hat mir sehr gut gefallen. Schön fand ich zudem, dass hier keine Liebe im Vordergrund steht, sondern wirklich die Lösung des Familiengeheimnisses. Auch Audreys Teil hat mir gefallen, denn, was ihre Familie hat durchmachen müssen, war sicher schrecklich. Der Schreibstil war toll, denn er wurde eher locker gehalten, aber dennoch unterhaltsam und spannend. Wirklich toll. Das Buch lässt sich recht flott lesen. Das Cover wirkt sehr ansprechend und schön. Fazit: 5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung.

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  • Ungesagte Worte

    Wo die ungesagten Worte bleiben
    Pelikanchen

    Pelikanchen

    03. February 2017 um 22:02

    Audrey lebt in einen kleinen Dorf Paimpont in Frankreich. Als 1940 deutsche Soldaten das Dorf besetzten, verliebt sie sich in den jungen Rudolf, den Sohn des Oberstleutnant. Diese Liebe steht unter keinen guten Stern, eine Französin und ein deutscher Soldat. Rudolfs Vater scheint in irgendwelchen dunklen Machenschaften verwickelt zu sein und Audrey merkt das Rudolf ihr irgend etwas verschweigt. Ist er in die Machenschaften seines Vaters involviert, oder besser gesagt was blieb ihm auch anderes übrig? Die Architektin Sabine kommt aus Deutschland angereist um das Chateau in Paimpont zu einen Hotel umzubauen und findet im Keller einen alten Koffer mit einem blutgetränkten Brautkleid, einer deutschen Uniform und einigen alten Filmrollen. Was steckt hinter diesem Fund und was ist damals wirklich in diesem Chateau passiert. Der Schreibstil von Marie Jansen hat mir ganz gut gefallen und das Buch ließ sich fließend lesen. Man lernt Sabine und einige andere Charaktere ganz gut kennen und es macht Spaß mit ihnen, dem Geheimnis von damals immer näher zu kommen. Mehr möchte ich zum Inhalt auch nicht verraten, das sollte jeder Leser für sich selbst erleben. Dennoch blieben mir Sabine und die anderen Protagonisten etwas zu blass und keiner hat es geschafft, sich wirklich in mein Herz zu schleichen. Es ist nicht so, das ich Sabine nicht mochte, aber die Art wie die Geschichte erzählt wurde, brachte sie mir einfach nicht näher. Auch Audrey mochte ich, aber ich konnte auch zu ihr keinen wirklichen Bezug aufbauen. Die Geschichte selbst berührt einen doch und es ist immer wieder traurig zu lesen, was alles unter den Nazi-Regime möglich war und wie viel Leid der Krieg gebracht hat.

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