Marie Kondo Magic Cleaning

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Inhaltsangabe zu „Magic Cleaning“ von Marie Kondo

Das TIME Magazine zählt Marie Kondo zu den 100 einflussreichsten Menschen auf der Welt!

Vereinfachen Sie Ihr Leben!Kaum jemandem macht es Spaß, aufzuräumen und sich von Dingen zu trennen. Die meisten von uns haben einfach nie gelernt, wirklich Ordnung zu halten. Denn auch beim Aufräumen gibt es den berühmten Jo-Jo-Effekt. Doch mit Marie Kondos bahnbrechender Methode, die auf wenigen simplen Grundsätzen beruht und dabei höchst effektiv ist, wird die Beschäftigung mit dem Gerümpel des Alltags schon mal zu einem Fest. Und die Auswirkungen, die 'Magic Cleaning' tatsächlich auf unser Denken und unsere Persönlichkeit hat, sind noch viel erstaunlicher. Der Generalangriff auf das alltägliche Chaos macht uns zu selbstbewussten, zufriedenen, ausgeglichenen Menschen.
Der Nr.-1-Bestseller aus Japan - über eine Million verkaufte Exemplare
'Die Magie des Aufräumens: Marie Kondo befreit nicht nur Ihr Zuhause von unnötigem Ballast, sondern auch Ihre Gedanken.' Thorsten Havener

logisch & sachlich erklärt Marie Kondo die Vorteile des Entrümpelns, Ausmistens & Aufräumens. Macht gleich Lust zum Nachmachen! :D

— suggar

Viele tolle Tipps, allerdings insgesamt zu esoterisch. Ich habe die für mich Interessanten Tipps rausgesucht und werde diese testen. :-)

— adore_u

Eine Methode, die wirklich etwas bringt, wenn man sich darauf einlässt.

— MellisBuchleben

Empfehlenswert, weil es motiviert und ein plausibles System aufzeigt.

— christianekoerdel

entweder hab ichs nicht kapiert, oder...

— CorneliaP

Man bekommt beim Lesen sofort Lust mit dem Ausmisten anzufangen.

— papierschmetterling

Methode top, Buchumsetzung meh. Teilweise kuriose Anekdoten und das Bild das Kondo von sich selbst zeichnet ruft Zwangsstörung...

— blonde_bibliophile

Sehr anstoßend und interessant, teils aber auch etwas überzogen und anstrengend. Ich habe mir die passenden Denkanstöße herausgefiltert.

— MsBookeria

Die "Bibel" unter den Aufräumbüchern, die glücklich machende Ordnung in mein Leben gebracht hat.

— JoJansen

Interessante Ansätze wie man das Chaos zu Hause am besten beseitigen kann.

— Mimmicita

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  • Auf damit in jedes Bücherregal!

    Magic Cleaning

    ohnekrimigehtisabellanieinsbett

    22. November 2017 um 14:48

    "Magic Cleaning" von Marie Kondo ist ein Buch, das ich, nachdem ich es innerhalb weniger Stunden verschlungen habe, am liebsten all meinen Freunden, Bekannten und Verwandten geschenkt hätte. Es hat mir in so vielen Zusammenhängen die Augen geöffnet und mich dazu gebracht, mein Leben komplett um- und auszusortieren. Magic Cleaning ist das Loswerden von Dingen, die nicht glücklich machen. Marie Kondo beschreibt mit viel Realitätsbezug, dass die meisten Menschen davon überzeugt sind, keine Hilfe beim Putzen zu brauchen und beweist, dass das eine Lüge ist. In jedem Fall. 

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  • Ich bin geflasht!

    Magic Cleaning

    MellisBuchleben

    26. September 2017 um 21:05

    Bereits bei Beginn des Buches kribbelte es mir in den Fingern, selbst loszulegen und aufzuräumen. Oft hatte ich beim Lesen den berühmten Aha-Effekt und ich erkannte, was ich bisher beim Aufräumen für "Fehler" gemacht hatte. Wer kennt das nicht: Voller Elan öffnet man eine Schublade, um aufzuräumen, findet dabei ein Fotoalbum o. ä. und beginnt, darin zu blättern. Die Zeit vergeht und am Ende des Tages hat man rein gar nichts aufgeräumt.  Bei der KonMari-Methode entrümpelt man nach Kategorien in bestimmter Reihenfolge. Ich habe das Buch zum Feierabend an einem Wochentag begonnen. Am gleichen Abend fing ich mit dem Entrümpeln an (s. Foto: mein Klamottenstapel vor dem Aufräumen). So arbeitete ich mich täglich nacheinander durch sämtliche Kategorien. Dabei las ich den jeweiligen Abschnitt und machte mich dann ans Werk. Der Schreibstil des Buches hat mich ebenso motiviert wie die eingestreuten Anekdoten aus dem Berufsalltag der Autorin, denn einiges kannte ich von mir auch.  Ich habe die Reihenfolge in einem Punkt für mich abgewandelt. Bücher sind gleich als zweites dran und ich wusste, dass mir das als passionierte Leseratte schwer fallen würde. Deshalb habe ich mir zunächst die CDs und DVDs (die bei mir mit im Bücherregal stehen) vorgenommen. Nach dem Erfolg hier (es durften 50 CDs und 20 DVDs ausziehen) kamen die Bücher an die Reihe. Zuvor hatte ich gedacht, dass so 1, 2 Bücher rausfliegen würden. Aber weit gefehlt, denn es sind ganze 150 (!) Bücher geworden, die ein neues Zuhause bekommen.  Mein Fazit ist, dass die Methode funktioniert, wenn man die Grundidee versteht, es wirklich will und sie "richtig" anwendet. Ich habe ca. 77 Klamotten-Stücke, über 150 Bücher (!), ca. 20 DVDs sowie 50 CDs aussortiert und beim Kleinkram habe ich irgendwann aufgehört zu zählen. Und es tut so gut! So sehr ich aber von dem Buch schwärme, gibt es einen Punktabzug bei der Bewertung, denn im letzten Kapitel wurde es mir zu spirituell und das ist nich so meins. Außerdem gebe ich der Autorin in zwei Punkten nicht ganz Recht: Zum einen würde ich es nicht unbedingt empfehlen, Gehaltszettel wegzuwerfen, weil ich diese sicherheitshalber bis zur Rente aufheben würde und zum anderen muss man Bücher nicht unbedingt wegwerfen. Gebt sie doch lieber in öffentliche Bücherschränke o. ä. Außerdem ist es nicht immer sinnvoll, den gesamten Stapel ungelesener Bücher (SuB) wegzuwerfen. Aber all jenen, die einen großen SuB haben und damit unzufrieden sind, sollten die Bücher meiner Meinung nach durchsehen, ggf. anlesen und bei Schlechtbefund weggeben - leichten Herzens! Denn es gibt so viele tolle Geschichten, da werdet ihr keine verpassen, wenn ihr ein paar davon aussortiert, bei denen ihr ohnehin ein negatives Bauchgefühl habt.  Trotzdem kann ich das Buch nur empfehlen. Ich habe das Gefühl, zum ersten Mal wirklich aufzuräumen und bin noch lange nicht fertig. Denn ich möchte nur noch Dinge um mich haben, die mich jetzt glücklich machen.

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  • Magie der anderen Art

    Magic Cleaning

    christianekoerdel

    15. September 2017 um 19:07

    Endlich habe ich dieses Standardwerk der aktuellen Ordnungshaltung gelesen und ich habe es nicht bereut. Vorgestern beendet und heute gleich mal beim Kleiderschrank begonnen. Den extra Tag brauchte ich zur Diskussion mit dem besten Schriftstellerinnengefährten aller Zeiten, der sich in der Endphase erstaunlich motiviert zeigte und heute voll mit eingestiegen ist. Ja, das ist toll, da kann man jetzt ruhig neidisch drauf sein.Aber von vorn. Ich würde behaupten, so gut wie jeder hat ein Ordnungsproblem, mehr oder weniger gravierend. In jedem Fall haben wir durchschnittlichen Mitteleuropäer mehr Dinge, als wir brauchen und mehr Dinge, als uns glücklich machen. Marie Kondo allerdings ist weder Mitteleuropäerin noch im weitesten Sinne „normal“, was ihr Verhältnis zu Ordnung angeht. Sie ist Japanerin, die dem Ruf nach uns Europäern kulturell einiges in Sachen Disziplin und Selbstbeherrschung voraushaben sollen. Darüber hinaus hat die Autorin bereits im zarten Alter von fünf Jahren mit Genuss aufgeräumt, nicht nur ihren eigenen Kram, sondern den der ganzen Familie gleich mit. Im Anschluss hat sie alles gelesen, was es zu dem Thema Ordnung zu lesen gibt, und verdingte sich seit dem Eintritt ins Erwachsenenalter als Ordnungsberaterin mit dem Schaffen von Ordnung in anderer Leute Chaos. Das alles macht nichts. Denn auch eine Ordnungsfanatikerin wie Marie Kondo hat irgendwann festgestellt, dass sie mit den gängigen Methoden immer wieder aufräumt, reihum. Auch, als sie entdeckt, dass es nicht nur ums Ordnen mittels hast-Du-nicht-gesehen Ordnungshelfern geht, sondern auch ums Wegwerfen, hilft ihr das nur temporär. Also machte sie sich auf, „the one and only“ Methode zu finden, um einmal richtig kräftig aufzuräumen und dann nie wieder.Die Methode im Schnelldurchlauf: Erst mal wegwerfen, was uns nicht glücklich macht, und zwar in einer großen Hauruckaktion wohnungsweit. Dann alles neu einordnen und für jedes einzelne verbleibende Ding einen festen Ort definieren, an den es immer wieder zurückgelegt wird. Nun kann ich noch nicht beurteilen, wie das ganze Große bei mir persönlich enden wird, aber soweit: Das Buch schafft Motivation. Das ist in meinen Augen schon mal die halbe Miete. Der Ansatz, den ganzen Kleiderschrankinhalt herauszuzerren, bzw. alle Kleider aus der ganzen Wohnung an einem Ort zusammenzutragen, auf dem Boden nach Kategorien aufzuhäufen, dann jeden einzelnen Gegenstand in die Hand zu nehmen, um ihn aus dem Bauch heraus auf Glück zu überprüfen, bevor das Gehirn sich einmischt: Das klang vielversprechend. Das Versprechen hat das Buch in Stepp 1 = Kleidung bei mir auch gehalten. Heute. Gerade eben. Ich schwebe noch in einem Befreiungshoch sondergleichen. Heute Abend gibt es Pizza und Rotwein zur Belohnung. Schon alleine deshalb lohnt es sich. Das Buch ist empfehlenswert, selbst wenn da einige Passagen einer Ordnungsfanatikern vorkommen, für die ich eigentlich einen Stern abziehen müsste. Das Bad ist kein geeigneter Aufbewahrungsort für Duschgel & Co? Bei der Heimkehr immer die Tasche komplett ausräumen, alles versorgen, damit sie - die Tasche! - sich wohl fühlt? Na ja ... aber man muss ja nicht alles mitmachen. Der größte Teil ist auch für normale Chaoten wie mich verwendbar. 

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  • Lebensverändernd

    Magic Cleaning

    JoJansen

    10. August 2017 um 15:10

    Wenn man mich fragte, welche Bücher mein Leben am meisten verändert haben, so würde ich antworten: 1. Die Fibel, denn damit lernte ich lesen. 2. "Magic Cleaning", denn durch dieses Buch lernte ich (endlich) aufräumen. Vielleicht liegt es daran, dass ich seit Jahren Kontakt zu japanischen Freunde pflege, mit ihrer Kultur bereits in Berührung gekommen bin. Denn Marie Kondo hat eine, aus europäischer Sicht, eigenwillige Herangehensweise an das Thema Aufräumen und Ausmisten. In jedem Ding wohnt eine Seele ... Was Du besitzt, soll Dich glücklich machen. Sie ist sehr radikal, gibt auch Seminare zum Thema und kommt zu Kunden ins Haus. Niemand ahnte vorher, wie viele Müllsäcke voller nicht benötigter, ungeliebter, überflüssiger Dinge sie entsorgen würde. Bei einem Punkt muss ich ihr allerdings teilweise widersprechen: Sooo radikal wie sie würde ich NIE mein Bücherregal angehen. Viele andere Tipps haben sich als sehr praktisch erwiesen, auch wenn sie am Anfang seltsam klangen, z.B. beim Heimkommen die Handtasche auszuräumen und jedes Ding wie Schlüssel. Geldbeutel, Brille usw. an seinen Platz zu legen. Ich suche weniger und schleppe weniger mit, ja oft geht es sogar ganz ohne Handtasche! Interessant finde ich, dass Marie Kondos Denkweise ansteckend ist. Habe ich erst einmal meinen Kleiderschrank, den Schreibtisch, den Schrank mit den Küchenutensilien ausgemistet, setzt sich diese neue Klarheit plötzlich auf ganz anderen Ebenen fort. Ich entscheide leichter, was ich wirklich tun, wen ich wirklich treffen will, also welche Tätigkeiten, welche Menschen mich glücklich machen und welche nicht. Hätte ich nicht schon meinen Traumjob, würde ich wohl sogar diesen Bereich überdenken. Fazit: Ein bemerkenswertes Buch für alle, die offen sind, sich auf eine andere Denkweise bezüglich Ordnung und Bedürfnisse einzulassen. 5*****

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  • Macht es mich glücklich?

    Magic Cleaning

    papierschmetterling

    23. June 2017 um 10:34

    In diesem Ratgeber geht es, wie man sich schon anhand des Titels denken kann, ums aufräumen. Die Autorin gibt immer wieder Beispiele von Menschen, die ordentlicher sein wollen und auch ausmisten, aber trotzdem bricht immer wieder nach einigen Tagen das alte Chaos aus. Sie verspricht zu Beginn, dass man in diesem Buch lernt, seine Umgebung perfekt aufzuräumen. Wenn man der von ihr entwickelten KonMari-Methode (setzt sich aus ihrem Namen zusammen) folgt, führt das dann aber nicht nur zu einer andauernden Ordnung. Sie verspricht auch, dass man danach ein glücklicheres, selbstbewussteres und ausgeglicheneres Leben führt, das zudem Auswirkungen auf andere Lebensbereiche wie Partnerschaft und Beruf haben kann.Am Ende des Buches hat man tatsächlich einige Hilfen an die Hand bekommen, die zum einen neue Sichtweisen aufzeigen und zum anderen den Aufräumprozess erheblich erleichtern.Eine ausführlichere Rezension findet ihr auf:https://papierschmetterling.wordpress.com/2017/01/18/kondo-marie-magic-cleaning/

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  • Sehr gutes Buch zum Thema Aufräumen

    Magic Cleaning

    Lilyfields

    01. January 2017 um 20:07

    Ich dachte ja immer, dass es völliger Unsinn ist, sich ein Buch über das Aufräumen zu kaufen, aber ich habe soviel positives über dieses Buch gehört, dass ich dann doch neugierig geworden bin. Dazu bin ich auch eine kleine Ordnungsfanatikerin. Ich möchte am liebsten alles mit System aufräumen. Jedoch war ich gerade, was meinen Kleiderschrank betrifft sehr unzufrieden.   Als erstes ein paar Fakten zu Buch Titel: Magic Cleaning - wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert Autor: Marie Kondo Ausführung: Taschenbuch, 224 Seiten Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag Erschienen am: 01.03.2013 Preis: 9,99 € Inhalt Das TIME Magazine zählt Marie Kondo zu den 100 einflussreichsten Menschen auf der Welt! Vereinfachen Sie Ihr Leben!Kaum jemandem macht es Spaß, aufzuräumen und sich von Dingen zu trennen. Die meisten von uns haben einfach nie gelernt, wirklich Ordnung zu halten. Denn auch beim Aufräumen gibt es den berühmten Jo-Jo-Effekt. Doch mit Marie Kondos bahnbrechender Methode, die auf wenigen simplen Grundsätzen beruht und dabei höchst effektiv ist, wird die Beschäftigung mit dem Gerümpel des Alltags schon mal zu einem Fest. Und die Auswirkungen, die «Magic Cleaning» tatsächlich auf unser Denken und unsere Persönlichkeit hat, sind noch viel erstaunlicher. Der Generalangriff auf das alltägliche Chaos macht uns zu selbstbewussten, zufriedenen, ausgeglichenen Menschen. Der Nr.-1-Bestseller aus Japan – über eine Million verkaufte Exemplare «Die Magie des Aufräumens: Marie Kondo befreit nicht nur Ihr Zuhause von unnötigem Ballast, sondern auch Ihre Gedanken.» Thorsten Havener Dieses Buch handelt nicht im Allgemeinen um das Aufräumen, sondern vielmehr sich von Dingen zu trennen und so diese zu entsorgen. Ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen und war danach voll motiviert endlich los zulegen. Konmari empfiehlt im Buch, dass wir nicht nach Zimmern aufräumen sollen, sondern nach Kategorien. Wenn man den Kleiderschrank aufräumen möchte, dann soll man auch die Unterkategorien beachten wie z.B. sämtliche Kleidungsstücke, Schals, Mützen, Sportkleidung, Gürtel, Handtaschen etc.   Sehr wichtig ist auch, dass man alleine in einer ruhigen Atmosphäre ausmistet, d.h. keine störenden Quellen wie Musik oder nebenbei den Fernseher laufen lassen. Ich habe mit dem Kleiderschrank, meinem Hauptproblem, angefangen. Hierzu soll man alles aus dieser Kategorie am besten auf dem Bett stapeln und auch an die Gegenstände denken, die evtl. nicht im Kleiderschrank aufbewahrt werden. Marie Kondo ist da sehr radikal, was nicht auf dem Kleidungsstapel auf dem Bett liegt (ausgenommen es befindet sich gerade in der Wäsche) das wird weggeworfen, denn wenn man sich nicht dran erinnert es zu besitzen, dann kann dies nicht wichtig sein. Nun nimmt man sich jedes Kleidungsstück vor und betrachtet und fühlt daran und überlegt, ob es einen glücklich macht. Was keine Erfüllung bringt, wird weggeworfen. So hatte ich am Ende zwei große Müllsäcke voller Kleidung, die ich entsorgen konnte.   Seit ich meine Sachen nach der KonMari Methode falte, habe ich auch hier einen tollen Überblick und dazu sieht es einfach schöner und ordentlicher aus. Aber ich habe nicht nur meine Kleidung entrümpelt, sondern auch schon andere Dinge wie Haushaltsgegenstände, Bücher und Papiere. Es gab auch einige Ratschläge, die ich nicht befolgt habe, da sie für mich persönlich keinen Sinn gemacht haben, aber ich habe aus dem Buch sehr viel Positives entnommen und wende dies auch weiterhin an.

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  • Aufräumen macht Spaß

    Magic Cleaning

    Daphne1962

    27. December 2016 um 15:15

    Marie Kondo und ihr Magic Cleaning Band 1 Wie richtiges Aufräumen ihr Leben verändert Nun konnte ich mir in Ruhe den 1. Band von Marie Kondos Aufräumbuch verinnerlichen. Ich habe schon wieder das eine oder andere dazugelernt und muss sagen, es gefällt mir schon sehr. Umgebe Dich mit Dingen die Dich glücklich machen. Das ausschließlich. Nun gibt es aber auch Dinge, die zum Leben dazu gehören, nützliches für den Haushalt. So etwas kann ich natürlich nicht wegwerfen. Bedanke Dich bei den Dingen, die Dich glücklich machen oder begrüße Deine Wohnung, wenn Du nach Hause kommst. Völliges Umdenken ist hier angesagt. Sich von den Dingen komplett trennen. Klienten, bei denen Marie Kondo als Aufräum-Coach diente, dort wurden Säckeweise Dinge entsorgt. Man wird sicherlich vieles nicht mehr vermissen, da man es eh nie benutzt hatte und es in den Schubladen schmorte oder in den hintersten Ecken verborgen war. Keller und Boden nicht eingerechnet. Die meisten Dinge benötigt man nicht mehr und wenn man sich erst einmal getrennt hat und es ist richtig luftig in den Regalen und in der Wohnung und in den Schränken, dann wird man ein noch glücklicherer Mensch werden. Bisher kann ich allerdings nur scheibenweise etwas umsetzen, aber wo ein Anfang ist, ist auch ein Weg. Wer mit dem Gedanken spielt umzuziehen und entrümpeln zu wollen oder dem die Wohnung als zu vollgestellt vor kommt, dem empfehle ich das Buch auf jeden Fall zu lesen. Man bekommt eine völlig neue Sicht für die Dinge, die einem täglich umgeben. Nur weiß ich nicht, wie ich das meinem Mann beibringen kann. Gerade sucht er wieder was in allen Ecken und Kisten.

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  • Radikaler Abgesang an Sentimentalitäten und zugleich sehr spiritistisch

    Magic Cleaning

    dominona

    02. September 2016 um 11:49

    Einiges konnte ich gut gebrauchen, anderes kann ich nicht verstehen, schon gar nicht als Leseratte (sie wirft Bücher weg! BÜCHER!) und werde ich auch nie befolgen. Beim Thema Kleidung habe ich ein paar nützliche Hinweise für mich gefunden, aber ich denke insgesamt, dass andere Ratgeber praktischer sind und kann den Erfolg des Buches hier in Deutschland nicht nachvollziehen.

  • Radikales Auräumen

    Magic Cleaning

    Federfee

    31. August 2016 um 12:29

    Bücher, die Hilfestellung geben beim Aussortieren und Aufräumen gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Dieses ist 'ein wenig besonders', weil es ziemlich 'radikal' ist. Das ist natürlich nicht jedermanns/jederfraus Sache.Ich finde, man kann in jedem Ratgeberbuch etwas für sich finden, 'Rosinen picken' sozusagen. Deshalb muss man aber nicht das ganze Buch gut finden.Welcher vernünftige Mensch wird wohl Gebrauchsanleitungen und Papiere wegwerfen? Wer spricht mit seinen Gegenständen sprechen, bedankt sich und verabschiedet sie? ;-) Wer wirft alles auf den Müll anstatt es guten Zwecken zuzuführen? Das alles hat mich an diesem Buch gestört. Ich werde auch nicht meine Wäsche und die Shirts so falten bzw. rollen, wie sie es vorschlägt.Aber es gibt auch viele Tipps, die mir gefallen haben und die mir einleuchten. Es ist eine gute Idee, jeden Bereich für sich anzugehen und alles an einem Platz zu versammeln, bevor man aussortiert, z.B. Hosen. Das gibt einen besseren Überblick und zeigt, wie viel man von einer Sorte hat.Auch den Vorschlag, welche Reihenfolge einzuhalten ist, finde ich gut gut begründet. Kondo legt fest, womit man anfangen soll und erklärt, warum man erst ganz zum Schluss Erinnerungsstücke und Fotos sortieren soll. Erstens tauchen sie während des Aufräumens an verschiedenen Stellen auf und müssen gesammelt werden. Zweitens ist es am schwersten, sich von diesen Teilen zu trennen, weshalb die Übung, die man zum Schluss hat, einem helfen kann.Kondo behauptet, dass man das ganz große Aufräumen nur EINMAL durchführen muss und dann lediglich alles in Ordnung zu halten braucht. Das wird sie dann wohl in weiteren Büchern näher erläutern.Fazit: Vieles, was sie vorschlägt, würde ich nie übernehmen, einiges ist aber sehr hilfreich dabei, sich eine eigene Aufräum- und Aussortier-Methode zurecht zu legen. Es kann auch sein, dass ihre radikale Methode Menschen anspricht, die mit anderen Büchern bisher gescheitert sind.

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  • Sollte jeder mal gelesen haben

    Magic Cleaning

    BeautyBooks82

    22. March 2016 um 22:27

    Hallo ihr Lieben,ich habe die Tage wieder ein Buch beendet.Aber (ganz untypisch für mich) mal einen Ratgeber. Daher habe ich dieses Buch auch nur so nebenbei gelesen.Ich habe im November angefangen und jetzt habe ich es erst beendet.Warum werdet ihr gleich lesen...Marie Kondo - Magic Cleaning "Wie richtiges Aufräumen ihr Leben verändert"rororo Verlag221 Seiten9,99€ als TaschenbuchMärz 2013 erschienenISBN 978-3-499-62481-0Ich möchte in meinem Bericht nicht auf die Methode von Marie Kondo eingehen, denn davon hat man viel gehört und sollte bei Interesse das Buch selber lesen. Aber ich möchte euch meine Eindrücke dazu und meinen Wandel schildern.Eigentlich halte ich nicht viel von Ratgebern jeglicher Art. Jeder hat seine Meinung, seine Theorie, seine Methoden usw. zu diversen Themen und schreibt dazu.Das sind dann immer persönliche Erfahrungen, die dem Autor im besten Fall geholfen haben, aber dass heisst ja dann nicht, dass dies auch mir hilft.Das gilt für Diätbücher, mentale Ratgeber und eben auch für so einen Ratgeber zum Aufräumen.Als das Buch immer bekannter wurde habe ich mich nicht groß damit beschäftigt, denn ich fand das uninteressant. Wer muss schon wissen wie man aufräumt? Eigentlich wissen wir das ja alle, aber man hat eben mal mehr und mal weniger Lust darauf.Doch irgendwie kam ich über Monate nicht um dieses Buch, da es gefühlt jeder gelesen und angepriesen hat. Und dann bekam ich es sogar ständig im TV zu sehen.Und was mache ich Opfer? Ich habe mir das Buch gekauft!Wie gesagt... Jeder sollte eigentlich in Theorie und Praxis wissen wie man aufräumt. Aber irgendwas musste dieses Buch doch haben und ich habe mit ein paar Tipps erhofft Dinge zu organisieren und das Aufräumen vielleicht besser in meinen (Berufs-)Alltag zu integrieren.Natürlich habe ich nicht sofort nach dem Kauf angefangen zu lesen, denn es ist ja gerade nicht nötig gewesen Aufräumen zu lernen. Aber als ich einen Roman beendet hatte fiel mir "Magic Cleaning" wieder in die Hände und ich wollte es hinter mich bringen. Ich wollte endlich mitreden und mich irgendwie auch bestätigt fühlen, dass so ein Buch gar nicht notwendig ist.Also fing ich an dieses unscheinbare Buch zu lesen und war schon direkt bei der Inhaltsangabe überfordert.5 Kapitel mit vielen Unterkapiteln? Geht's noch? So viel?Aber meine Sorge war nicht berechtigt, denn das war perfekt so. Hier und da mal ein Kapitel, schnell noch ein paar Seiten vorm Schlafen und wie gesagt perfekt für nebenbei.Die ersten 3-4 Kapitel war ich noch skeptisch und wusste nicht wohin die Reise geht. Aber dann hat es mich gepackt. Das war so interessant und ich konnte fast jedem Satz zustimmen. Ich bekam eine andere Sicht auf die Dinge und begann umzudenken.Ich habe mich sogar mehrfach dabei erwischt, wie ich staunend Passagen mehrfach gelesen habe oder sogar meinem Freund laut vorgelesen habe.Dieses Buch hatte Recht und es war so gut und motivierend! Eigentlich war mein Plan erst alles zu lesen und dann umzusetzen. No Chance!Als ich das Kapitel mit dem Ausmisten und Anordnen der Kleider beendet hatte musste ich einfach loslegen. Und zu meiner großen, großen Überraschung war mein Freund voller Einsatz mit dabei. Die Passagen, die ich ihm vorgelesen habe, haben bei ihm schon ausgereicht motiviert ans Werk zu gehen.Und so haben wir einen kompletten Nachmittag ohne Pause unser Ankleidezimmer komplett zerlegt. Alles raus und richtig, richtig ausgemistet. Und das genau nach Anleitung.Wir haben 11 (!!!) große blaue Säcke voller Kleidung und Schuhe aussortiert. Und wisst ihr was? Das war absolut gar nicht schlimm, sondern hat total Spaß gemacht. Und es hat uns befreit. Wir haben keine Pause gemacht und mussten uns gegenseitig bremsen nicht zu viel wegzuwerfen.Und nach der Aktion war es nicht vorbei, denn ich habe dann den ganzen Abend das Ankleidezimmer wieder neu eingeräumt und angeordnet.Das Schlimme ist, dass es nicht leerer aussieht als vorher. Aber es ist konzentriert und sortiert. Und es sieht richtig gut aus. Es liegt nicht mehr überall im Haus etwas rum. Keine Kartons, Taschen und Tüten mehr mit Klamotten.Wir haben in den Kommoden und auf den Kleiderstangen nur noch was wir mögen und auch tragen.Ich habe vorher Sachen aufgehoben, die ich nicht wegwerfen wollte, da man sie ja noch verkaufen kann. Da waren unzählige Sachen mit Etiketten, die ich aber nie online gestellt habe aus Mangel an Zeit und Lust. Abendkleider von C&A von 2011 mit Etikett.... Entschuldigung? Wer zieht das an und was will ich dafür haben? Weg damit.Bis auf 2 Hosenanzüge und 5 teure Abendkleider, die ich wirklich verkaufen will, habe ich alles entsorgt. Und bis jetzt nicht bereut.Dann habe ich weitergelesen und angefangen alles weiter umzusetzen. Aber das ist jetzt ein längerer Prozess für den ich mir Zeit nehmen werde, was man auch soll.Und dann kamen wir zu dem Punkt mit den Büchern.Bücher ausmisten? Wegwerfen? Ich Sammler?An diesem Punkt habe ich aufgehört zu lesen und das Buch 2 Monate nicht mehr angefasst. Ich konnte mir nicht vorstellen Bücher zu entsorgen und wollte einfach nicht mehr weiterlesen.Aber nach dieser Pause habe ich das Buch doch beendet und wie gesagt befinde ich mich jetzt in diesem längeren Prozess, auf den ich nicht im Detail eingehen möchte. Das wird schon lang genug hier.Aber ich werde definitiv meine Bücher ausmisten und ich habe mir einen Kompromiss überlegt. Ich behalte alle Reihen und schönen Bücher und gebe einzelne Romane und Krimis ab. Aber ich muss sie komplett wegbekommen.Entweder mache ich ein Rebuy-Paket oder ich setze Pakete auf Ebay.Oder hat jemand von euch Interesse?Ich kann und mag nicht für jedes einzelne Teil einen neuen Besitzer suchen.Gerade kaufe ich Möbel ohne Ende. Wir sind vor 2 Jahren umgezogen und haben noch immer nicht alle Kisten ausgeräumt, da es keinen Platz für die Dinge darin gibt. Es fehlten Regale & Co.Das kaufe ich gerade nach und nach um auszupacken, aber dabei auszumisten.Wie gesagt: Ein längerer Prozess.Meine Meinung:Mir hat das Buch mega viel gebracht. Ich habe gelernt umzudenken und das Aufräumen im Kopf zu beginnen. Damit habe ich nie, nie nie gerechnet und ich rate euch das Buch zu lesen.Was habt ihr zu verlieren?Die Methode von Marie Kondo ist eigentlich nichts Neues. Aufräumen eben. Aber es wird mal ausgesprochen und das auf sehr motivierende Art und Weise. In manchen Phasen hätte ich am liebsten jede freie Minute mit Aufräumen verbracht.Das Prinzip ist einmal aufräumen und dann nie wieder. Nur noch wegräumen. Und da möchte ich hin und das ist machbar. Da bin ich mir jetzt sicher.Mein Fazit:Müsste ich hier die Methode von Marie Kondo bewerten würde ich voll Punktzahl geben. Versucht es und wirklich bis ins kleinste Detail. Ich wurde so oft überrascht. Einfach durchziehen und so abarbeiten wie beschrieben und ihr werde euch wundern, aber sehr glücklich und befreit sein.Ich bewerte hier aber das Buch und da kann ich keine volle Punktzahl geben.Meine Empfehlung spreche ich aus, aber vergebe nur 3 Sterne als Bewertung.Mir hat der Stil teilweise nicht gefallen und manche Kapitel fand ich überflüssig, andere hätte ich gerne detaillierter gehabt.Leider konnte ich mir oft Dinge nicht vorstellen. Gerade bei der Anordnung der Kleider.Hier wären Fotos wirklich perfekt gewesen und es sollte echt eine erweiterte Version damit erscheinen. Dann wäre das Buch ein perfektes Geschenk, das ich wirklich jedem schenken würde.Ich werde das Buch garantiert nochmal lesen. Nach dem Lesen hatte ich das Gefühl ich muss mir was rausschreiben oder habe etwas Wichtiges vergessen.Eine Ergänzung mit Checklisten wäre wirklich perfekt.Habt ihr euch schon mit der Methode beschäftigt? Oder habt ihr Interesse?Ganz liebe GrüßeBeautyBooks82

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  • Aufräumen und was das Haus fühlt

    Magic Cleaning

    CirillavonCintra

    20. September 2015 um 17:17

    Inhalt In Marie Kondos Buch "Magic Cleaning" dreht sich alles um das Thema Aufräumen. Kondo stellt die, ihrer Meinung nach perfekte Methode zum Aufräumen dar, erklärt, wie sie darauf gekommen ist und was für Auswirkungen das richtige Aufräumen haben kann, auf unser Zuhause und uns selbst.   Meine Meinung Das erste "Magic Cleaning" Buch erschien schon 2013. Seitdem habe ich immer wieder Gutes darüber gehört, so richtig gereizt hat mich der Inhalt aber lange Zeit nicht. Ich habe auch keine Probleme mit dem Aufräumen und fühle mich sehr wohl in meiner Wohnung. Vor kurzem lud ich mir das Buch dann doch spontan herunter, als ich aus dem Urlaub zurückkehrte und das Kofferauspacken anstand. Außerdem wollte ich sowieso meinen Kleiderschrank ausmisten. Um ein bisschen Motivation zu sammeln, machte ich mich also an dieses Sachbüchlein. Am Anfang von "Magic Cleaning" stellt Marie Kondo sich und ihre Aufräumgeschichte vor. Sie erzählt davon, wie das Aufräumen schon zur Schulzeit ihr Hobby wurde, wie sie darauf kam, dass das Wegwerfen ein großer Teil des Aufräumens ist und wie sie ihre Methoden Stück für Stück veränderte und verbesserte. Teilweise ist dieser Teil mit unterhaltsamen Anekdoten ausgeschmückt, er traf aber noch nicht das, was ich mir von dem Buch erwünscht hatte. Anschließend stellt Kondo ihre perfekte Aufräummethode vor, die darin besteht in einem Rutsch die ganze Wohnung perfekt aufzuräumen. Dabei ist der erste Schritt das eigene Verhältnis zu allen Dingen, die man besitzt, abzufragen. Wenn die Sachen kein Glücksgefühl hervorrufen werden sie weggeworfen. Danach werden die Dinge sortiert und es wird ihnen eine feste Adresse zugewiesen. Marie Kondo empfiehlt dabei eine ganz bestimmte Reihenfolge, in der man sich verschiedenen Kategorien von Dingen zuwenden soll und gibt zu den jeweiligen Kategorien spezielle Tipps. Sehr hilfreich war für mich zum Beispiel die Methode seine Kleidung stehend aufzubewahren, da sie ordentlicher wirkt und Platz spart.  Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen. Die Methode erst auszusortieren, um anschließend einzuordnen hört sich für mich sehr logisch an und bei meinem Kleiderschrank hat das auch sehr gut geklappt. Allerdings spricht mich Frau Kondos Grundsatz nicht so sehr an, nur Dinge zu behalten, die glücklich machen. Denn gerade Gegenstände, denen wir neutral bis negativ gegenüberstehen, können sehr wichtig für uns sein. Als Beispiel möchte ich hier Lehrbücher nennen. Ich bin froh darüber Lehrbücher zu haben, da ich sie für mein Studium brauche, in ihnen markieren kann und sie nicht nur unter Zeitdruck wegen eines Bibliothektermins lesen kann. Dennoch verbinde ich auch negative Assoziationen mit ihnen, da sie zum Lernen dazu gehören, was nun einmal ein notwendiges Übel ist. Nach Marie Kondo müsste ich wegen meines Zögern und beschränkten Glücksgefühls mein Regal auslehren. Außerdem ist Frau Kondo eine Gegnerin jeglichen Sammelns. Sie schreibt dazu u.a., dass Bücher weggeworfen werden sollen, wenn sie schon länger ungelesen sind. Wie die meisten Buchblogger habe auch ich schon weit unten in meinem SuB so manche Perle ausgegraben und lieben gelernt. Auch allgemein würde ich Bücher nie wegschmeißen, sondern höchstens verschenken oder spenden. Dennoch fand ich diesen Teil des Buchs sehr lesenswert und anregend. Wenn Kondo erzählt, wie bei Aufräumaktionen hunderte Müllsäcke von Dingen, die Menschen angehäuft haben, die sie aber nicht (mehr) glücklich machen, weggeworfen werden, fängt man als Leser automatisch an, sein eigenes Konsumverhalten zu hinterfragen.  Im letzten Teil des Buches geht Marie Kondo genauer auf die Beziehung von Menschen und Dingen ein. Dabei erzählt sie, wie eine aufgeräumte Wohnung das Leben positiv beeinflussen kann. Zuviel des Guten wurde "Magic Cleaning" für mich, als empfohlen wurde, sich bei dem Haus und den Dingen zu bedanken, darauf zu hören, was sie sagen und wie dadurch positive Energie entstehen kann. Marie Kondo stellt sich selbst schon seit Anfang des Buches als aufräumverrückt dar, dank dem letzten Drittel des Buches sehe ich den Teil mit "verrückt" zumindestens auch ein bisschen so. 2,5 Sterne

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  • Kondo: Magic Cleaning. Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert

    Magic Cleaning

    Raine

    24. April 2015 um 17:46

    "Ziel des Aufräumens ist es [...], bewusst und mit Liebe die Dinge auszuwählen, die uns erfüllen und glücklich machen, damit wir mit ihnen an unserer Seite das Leben nach unseren eigenen Maßstäben gestalten und genießen können." Im Grunde ist mit dem Titel alles gesagt: In diesem Buch geht es um die hohe Kunst des Aufräumens. Des Entrümpelns. Des Wegwerfens. Es ist ein Thema, das mich zurzeit sehr beschäftigt, da ich das Gefühl habe, mein Leben ein wenig aufräumen zu müssen. Und wenn ich mit dem Wegwerfen von Kleinkram nicht nur meine Bude ordnen kann, sondern auch meinen Geist... na, dann her damit! Die Autorin geht bei ihrem Buch mit einer gesunden Portion Arroganz ans Werk. Die natürlich nach ihr selbst benannte "KonMarie"-Methode ist die einzig wahre Ordnungstaktik. Sie funktioniert bei jedem und nach nur einmaligem Ausmisten wird die Wohnung für immer ordentlich sein. Genau das möchte ich hören! So soll man nach einer bestimmten Reihenfolge seinen kompletten Besitz hervorholen und erspüren, ob einen der entsprechende Gegenstand glücklich macht oder nicht. Anschließend landet der Gegenstand entweder im Müllsack oder an einen zukünftig festgelegten Ort. Am Ende der Prozedur soll man dann in einer Wohnung leben, die nur geliebte Gegenstände beherbergt. Für einen Singlehaushalt ein Zustand, den man sich tatsächlich verwirklichen kann. Bei einer Familie benötigt man vermutlich eine gewisse Portion Toleranz gegenüber dem Besitz von anderen. Und ob mich jedoch mein Wasserkocher oder die Toilettenbürste WIRKLICH glücklich machen, ist auch eine Frage der Definition von "glücklich". Der leichte Schreibstil und die einleuchtenden und unkomplizierten Aufräumanweisungen motivieren tatsächlich, anschließend seinen kompletten Besitz zu überdenken und sich einige Mülltüten hervorzuholen. Auch die Mischung aus realistischen Arbeitsschritten und leicht esoterischen Ansichten á la Sprechen-Sie-mit-Ihrer-Wohnung empfang ich als ausgewogen und nicht als störend. Nur bei dem Kapitel über das Thema Bücher, erlitt ich einen kurzen Herzanfall, als die Autorin berichtete, sie hätte mit damaligen Kursteilnehmern Hunderte von Büchern aussortiert und weggeworfen. Was für mich Bücher sind, ist für jemand anderen vielleicht die Figuren-, Schuh- oder Spielesammlung. Natürlich betont Kondo, dass man sich nicht von geliebten Gegenständen trennen muss. Doch sie macht deutlich, dass ihre Ordnungsmethode eigentlich keine Rücksicht auf Sammlungen nimmt. Persönlich hat mich jedoch ihre Einstellung, ungewollte Dinge einfach wegzuwerfen, ein wenig beruhigt. Warum? Ich bin ein großer Fan von "Aufbrauchen", "Weiterverwerten", "einen neuen Besitzer finden". Einen noch funktionstüchtigen, vielleicht sogar neuwertigen Gegenstand einfach wegzuwerfen, schmerzt. Doch als jemand, der bereits seit über einem Jahr versucht, Sammlungen aufzulösen und sie auf den unterschiedlichsten Plattformen anzubieten, weiß ich, dass das einfacher gesagt ist, als getan. (Das Thema greife ich bestimmt noch einmal in einem gesonderten Beitrag auf.) Ich möchte damit nur sagen, dass es auch erleichternd sein kann, einen Gegenstand einfach wegzuwerfen. Ein Lager im Keller zu eröffnen, in dem man die Dinge für Verkäufe/Verschenkungen hortet, mit denen man sich eigentlich doch nicht mehr belasten wollte, die jedoch keiner haben will, kann auch nicht Sinn der Sache sein. Zum Schluss noch einen kurzen Ausblick auf "Magic Cleaning. Wie Wohnung und Seele aufgeräumt bleiben", dem zweiten Band der Reihe. So motivierend und unterhaltsam ich den ersten Band fand, so überflüssig soll der zweite sein. Abgesehen davon, dass viele Tipps wiederholt werden, stimmen Kondos Ansichten, die sie dort verkündet, zum Thema "Gleichberechtigung" nicht unbedingt mit meinen überein: "Sollte eine Kommode von einem Ehepaar gemeinsam genutzt werden, empfehle ich, die Herrensachen nach oben und die Damensachen nach unten zu tun. Mir ist bewusst, dass diese These für Verstimmung sorgen kann. Vielleicht sind Sie der Meinung, dass es eher umgekehrt sein müsste, unter anderem auch, weil die Damenkleidung doch eher leichter ist. Nun, ganz offen, ich sehe das auch als eine Frage des Respekts gegenüber der gesellschaftlichen Stellung des Mannes." Natürlich wird auch in ihrem ersten Buch schnell deutlich, dass sich die Autorin mit ihrem Werk vor allem an die Damenwelt richtet. Doch solch eindeutigen Äußerungen findet man dort nicht. Natürlich möchte ich mich  bei dieser Buchrezension nur auf ihr erstes Buch beziehen, halte dies jedoch für einen wichtigen Hinweis zur Einschätzung, ob auch die weiteren Bücher der Autorin für einen interessant sind.

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  • Verändert richtiges Aufräumen wirklich mein Leben?

    Magic Cleaning

    peedee

    13. January 2015 um 13:26

    Solche Bücher sind für mich die Gelegenheit, mich wieder einmal vermehrt mit einem bestimmten Thema zu beschäftigen und um mich auch mal mit den eigenen Gewohnheiten auseinanderzusetzen. Ich bin immer für Tipps und Tricks dankbar. Frau Kondo scheint das Aufräumen als ihre persönliche Mission zu betrachten, was ja auch legitim ist. Für mich sind jedoch viele Äusserungen zu abgehoben, etwas zu esoterisch angehaucht. Mit folgenden Sätzen kann ich z.B. nichts anfangen: - Die Unordnung im Zimmer entspricht der Unordnung im Herzen - Man solle sich bei Dingen, die man entsorgt, bedanken - Durch Berührung der Kleider geben wir ihnen Energie Was ich hingegen glaube: - Eine Unordnung entsteht nicht von selbst. Der Bewohner bringt sie hinein Fazit: Ich habe es auch gerne ordentlich, aber trotz allem ist (und bleibt) aufräumen kein Hobby von mir. Und nein, ich glaube nicht, dass richtiges Aufräumen mein Leben verändert. Bin gespannt, was Band 2 bringt.

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  • Richtig aufgeräumt - leicht gemacht?

    Magic Cleaning

    Reasworld

    23. February 2014 um 11:21

    Magic Cleaning (orig. Jinsei Ga Tokimeku Katazuke No Maho) ist ein Sachbuch von Marie Kondo. Und ist 2013 in der deutschen Sprache im rororo Verlag als Taschenbuch unter der ISBN 978-3-499-62481-0 für 9,99 € in Deutschland oder 10,30 € in Österreich erschienen. Buchrücken: Kaum jemandem machte es Spaß, aufzuräumne und sich von Dingen zu trennen. Die meisten von und haben einfach nie gelernt, wirklich Ordnung zu halten. Denn auch beim Aufräumen gibt es den berühmten Jo-Jo-Effekt. Dich mit Marie Kondos bahnbrechender Methode, die auf wenigen simplen Grundsätzen beruht und dabei höchst effektiv ist, wird die Beschäftigung mit dem Gerümpel des Alltags schon mal zu einem Fest. Und die Auswirkungen, die <> tatsächlich auf unser Denken und unsere Persönlichkeit hat, sind noch viel erstaunlicher. Der Generalangriff auf das alltägliche Chaos macht uns zu selbstbewussten, zufriedenen, ausgeglichenen Menschen. Erster Satz: Aufräumen>> - ein Wort, das für viele von uns mit den übelsten Kindheitserinnerungen verbunden ist.   Meinung: Marie Konde, ihres Zeichens Aufräumcoach, hat schon im zarten Alter von 4-5 Jahren angefangen die einschlägigen Frauenzeitschriften mit ihren ganzen Aufräumtipps anzuschauen, und später mit 15 Jahren begann sie diese Stück für Stück im selbsttest umzusetzen. Überzeugt hat sie keine einzige. Für sie hieß es, jeder dieser Tipps ist nur ein weiteres Glied in "Aus den Augen - Aus dem Sinn". So fing sie an, ihre eigene Methode "ConMari" zu entwickeln und zu perfektionieren. Ihre Methode besteht nur aus zwei Regeln, die unbeding, und nur in einer Reihenfolge zu erledigen sind. 1. Ausmisten - Wegwerfen 2. Plätze zuweisen Es klingt logisch, hört man doch so oft, dass man 80% der Dinge die man besitzt gar nicht braucht/nutzt, dass man erst mal das aussortiert, was man gar nicht will. Tipps wie "Was 1 Jahr nicht genutzt wurde kann raus", "Jeden Tag nur einen kleinen Teil bringt mehr wie alles auf einmal", "Jeden Tag ein Teil wegwerfen", "Wenn etwas neues gekauft wird muss dafür etwas altes raus" oder "Einen Raum nach dem anderen" findet sie nicht für sinnvoll. Ihrer Ansicht nach bringt es gar nichts jeden Tag nur eine Ecke in einem Zimmer oder ein Zimmer zu machen, da man so mit dem Aufräumen nie fertig werden würde. Und man bekäme so auch keine Übersicht der Dinge die man wirklich hat, weil viele Dinge der selben Sorte eben nicht an einem Platz liegen. So sagt sie, "Nicht Zimmer sondern Dinge aufräumen". Was so viel heißen soll wie man räumt in einer bestimmten Reihenfolge die Dinge auf, die in der Wohnung vorhanden sind, egal in welchem Raum sie liegen. Hierfür hat sie auch eine eigene Liste erstellt. 1. Kleidung 2. Bücher 3. Papiere 4. Krimskrams 5. Erinnerungen Man soll jedes Teil extra in die Hand nehmen und in sich hineinhören, ob einen dieser Gegenstand glücklich macht oder nicht. Kann man diese Frage nicht eindeutig mit "JA" oder direkt mit "nein" beantworten soll der Gegenstand in den Müllsack. Wird die Frage eindeutig mit "Ja" beantworten so soll man diese Gegenstände auf einen extra "Haufen" legen und nach dem Wegwerfen sich dann in aller Ruhe überlegen wo dieser Gegenstand seinen zukünftigen Platz hat. Ihren Klientinnen in ihren Kursen setzt sie eine Frist von 6 Monaten um diese, oben genannten, Regeln umzusetzten. Man solle auch keine Musik beim Aufräumen hören, der TV soll nach Möglichkeit auch aus bleiben, da man sonst wegen der Hintergrundgeräusche die Stimme der Dinge nicht hört, die sich mit einem unterhalten, gerade wenn es darum geht, wohin die Dinge nach dem Wegwerfen gestellt werden sollen. Denn diese Dinge "sagen" einem wo sie künftig wohnen wollen. Marie Kondo sagt ebenfalls, man soll beispielsweise Kleidung zusammen legen und nur was wirklich und unbedingt aufgehängt werden soll aufhängen (Also Jacken, Mäntel, ...). Die zusammengelegten Kleidungsstücke soll man aber nicht, wie gewohnt übereinander legen sondern diese wie Bücher nebeneinander in den Schrank stellen. Legt man die Kleidungsstücke wie gewohnt übereinander würden die Kleidungsstücke je weiter unten sie sind kaum noch Luft zum Atmen bekommen und dementsprechen "ersticken". Ich stelle mir ja immer noch die Frage, wie die Kleidung bitte zusammen gelegt bleiben soll, und wie das ganze halten soll sobald man ein Teil aus der Reihe nimmt, wenn man diese hin stellt. Leider sind diesbezüglich keine Fotos enthalten und meine Vorstellungskraft lässt mich hier im Stich. Zu den Socken und Strümpfen sei gesagt, man soll sie nicht wie gewohnt zusammen legen, da eine Linkeseite ja eine Innenseite sei, und dementsprechend nicht nach Außen darf. Und da die Socken sowieso immer unter Anspannung stehen, und was sie uns sonst stumm an Hilfe geben würden die Socken noch mehr ausleihern, wenn man sie wie gewohnt zusammen legt. Ihr Tipp hier. Socken einmal in der Mitte zusammen legen, dann aufrollen, Kniestrümpfe 2 Mal zusammenlegen und dann aufrollen. Strumpfhosen, Leggins 3 Mal zusammen legen (Zehen hoch aufs Knie falten, dann von oben das gleiche machen) und dann von unten zusammen rollen. Diese ganzen Sachen dann so ins Schubfach einräumen, dass die Schnecke nach oben zeigt. An sich sind die Tipps ja nicht schlecht. Denn wenn man mal Regel Nummer 1 genauer anschaut, und sich sagt "Ich suche jetzt erst den gesamten Müll in der Wohnung zusammen und schaue mir jedes Teil an, ob ich es wirklich brauche oder nicht, dann bekommt man tatsächlich erst mal eine Übersicht über die Dinge die man hat. Was mich stört, ist wirklich, dass man nicht Raum für Raum vor gehen soll, sondern wirklich jeden Raum sozusagen auf den Kopf stellen soll, um zu sehen, ob da evtl. noch etwas liegt was man gerade am Ausmisten ist. Weiterhin kann ich mich mit dem Wort "Wegwerfen" nicht anfreunden. Laut Marie Kondo soll man NICHTS an die Eltern weiter geben, nur weil man es nicht weg werfen will, man soll auch keine Kleidungsstücke an die jüngere Schwester oder die Mutter verschenken, nur weil man die Dinge selber nicht will sie aber noch zu gut sind zum Wegwerfen. Denn so würde nur der Ort der Aufbewahrung verschoben und das Wegwerfen von anderen übernommen werden. Gerade bei den Büchern haben sich mir sämtliche Nackenhaare aufgestellt und sämtliche Fußnägel aufgerollt. Bücher die mich nicht glücklich machen sollen ins Altpapier wandern. Ganz entschieden NEIN!!! Über die praktische Anwendung dieses "Magic Cleaning" kann ich noch nichts sagen, da ich es noch nicht getestet habe. Fakt ist, wenn ich es nun ausprobiere werde ich aussortierte Dinge, die noch in Ordnung sind NICHT weg werfen, sondern versuchen anderweitig los zu werden. Für was gibt es denn diese ganzen Wertstoff und Second Hand-Läden?! Ich werde Dich diesbezüglich aber auf dem Laufenden halten. Das Cover ist in Weiß gehalten und zeigt ein leeres rotes Regal in dem lediglich in einem Fach ein Bonsai steht. Der Autorenname ist in Rot gehalten, der Buchtitel in Schwarz über und unter dem Regal. Der Titel ist auch leicht erhaben. Der letzte Satz Ich wünsche mir, dass durch <> möglichst viele Menschen, umgeben von ihren liebsten Dingen, Tag für Tag ein glückliches Leben führen können. Bewertung   Das Buch bekommt von mir erst mal nur 3/5 Sternen

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  • Esoterisch und weltfremd

    Magic Cleaning

    JuliaB

    29. January 2014 um 08:23

    Die Japanerin Marie Kondo ist schon von klein auf von Aufräumen und Ordnung schaffen fasziniert. Im Laufe der Jahre hat sie ihr System perfektioniert und das Aufräumen zu ihrem Beruf gemacht. Nun hilft sie anderen dabei, Ordnung zu schaffen und dann auch zu behalten. Ihr Grundsatz: wenn man einmal richtig durchdacht aufräumt, bleibt die Ordnung nachher fast automatisch. Dafür muss man aber erst einmal drastisch ausmisten. Marie Kondo hält ihre Leser dazu an, jeden einzelnen Gegenstand in die Hand zu nehmen und sich zu fragen, ob er einen glücklich macht und regelmäßig einem sinnvollen Zweck dient, denn nur dann hat er eine Daseinsberechtigung. Meine Wohnung ist jetzt nicht sonderlich chaotisch, aber trotzdem gibt es den einen oder anderen Winkel, wo etwas mehr Ordnung nicht schaden würde. Deshalb werfe ich gerne mal einen Blick in solche Ratgeber und hole mir frische Inspiration und neue Tipps. „Magic Cleaning“ hat sich allerdings als ziemlicher Reinfall erwiesen. Es mag ja sein, dass viele Ratschläge in diesem Buch für asiatische Leser nicht ganz so esoterisch wirken wie für Europäer, aber für mich ist das definitiv nichts. Nein, ich trockne mein Geschirr nicht auf dem Balkon. Nein, ich habe keine Lust, jede Socke einzeln sorgfältig zu falten, weil zusammengeworfene, auf links gewendete Knäuel schlechte Energien verbreiten. Und nein, ich spreche nicht regelmäßig mit meiner Wohnung, um meine Wertschätzung auszudrücken. Aber auch abseits vom esoterischen Teil hat Marie Kondo nur wenig brauchbare Tipps. Vieles wirkt recht weltfremd. Wer jemals mit einem Teenager zusammengelebt hat, dürfte beispielsweise über die Theorie, dass Ordnung ansteckend wirkt und von alleine auf die restlichen Familienmitglieder übergreift, wenn man seine eigenen Sachen konsequent wegräumt, nur lachen. Zudem ist mir die Autorin auch viel zu radikal. Marie Kondo packt alles in Müllsäcke und wirft es weg, andere Formen, nicht mehr gebrauchte Gegenstände loszuwerden, kennt sie offenbar nicht. Und nur geliebte und häufig verwendete Gegenstände in der Wohnung zu dulden, klingt zwar erst einmal ganz sinnvoll, ist aber in dieser extremen Form auch eher unpraktisch. Als mich vor einigen Wochen der Alarm unseres Tiefkühlers wegen eines Stromausfalls nachts aus dem Schlaf gerissen hat, war ich jedenfalls sehr froh, dass ich die Bedienungsanleitung innert Kürze zur Hand hatte, obwohl ich sie nicht liebe und vorher auch nie gebraucht habe. Und wenn die Waschmaschine das Bad überflutet, mag ich auch nicht erst mühsam das Modell ermitteln, um dann in Internet die nötigen Infos zu suchen, auch wenn sie dort zweifellos platzsparender aufgehoben sind...

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