Marie Laforêt

 2.3 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Vegetarische Küche für Kinder, Kokos und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Marie Laforêt

Marie LaforêtKokos
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Kokos
Kokos
 (1)
Erschienen am 26.09.2014
Marie LaforêtBacken ohne Milch und Ei
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Backen ohne Milch und Ei
Backen ohne Milch und Ei
 (1)
Erschienen am 30.09.2013
Marie LaforêtVegetarische Küche für Kinder
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Vegetarische Küche für Kinder
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Erschienen am 30.04.2015
Marie LaforêtVeganes Fest
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Veganes Fest
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Erschienen am 30.11.2016
Marie Laforêt"Käse" vegan
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"Käse" vegan
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Erschienen am 04.12.2017
Marie LaforêtVegane Desserts
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Vegane Desserts
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Erschienen am 14.03.2016

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TiliaSalixs avatar

Rezension zu "Vegetarische Küche für Kinder" von Marie Laforêt

Nicht vegetarisch, sondern vegan wird hier gekocht!
TiliaSalixvor 2 Jahren

Selten habe ich mich über ein Rezept-Buch mehr geärgert als über dieses! Vegetarische Ernährung ist "in", und natürlich liegt es nahe, dass vegetarisch lebende Eltern ihr Kind auch so ernähren wollen. Das ist auch durchaus möglich, wenn man sich über gesunde Ernährung, Ernährungsgrundlagen und die besonders von Säuglingen und Kleinkindern benötigten Nährstoffe informiert. Gerade Babys brauchen zum Teil eine ganz anders zusammengesetzte Nahrung als Erwachsene, und dennoch: es ist möglich, wenn auch nicht ganz einfach, Kinder gesund vegetarisch zu ernähren. Allerdings nicht auf Grundlage der in diesem Buch enthaltenen Rezepte! Mich hat es beim Lesen des Grundlagenteils schon enorm irritiert, dass die gute Frau permanent ein Loblied auf Baby-Fertigmilch und Kindermilch sang. Angeblich ist es selbst bei konventioneller, "fleischlicher" Ernährung kaum möglich, den kindlichen Eisenbedarf über das Stillen zu decken: "Der kindliche Bedarf an Eisen ist enorm, die Deckung dieses Bedarfs schwieriger als bei Erwachsenen. Bei Säuglingen - auch bei nicht-vegetarisch ernährten - ist das fast unmöglich ohne einen mit Eisen angereicherten Muttermilchersatz [...]" (S. 17). Diese Fertigmilch sollte übrigens nach Möglichkeit bis zum 3. Lebensjahr gegeben werden. Und dabei war ich immer der Meinung, alles was über den konkreten Muttermilchersatz hinausgeht, ist normalerweise überflüssig. Nach dem Stillen kommt ja auch der Brei und keine Folgemilch ... Woran liegt es nun, dass die Autorin permanent dazu drängt, Fertigmilch-Produkte zu füttern? Na, ganz klar: das Buch ist kein vegetarisches Kochbuch, sondern ein rein veganes. Kinderärzte und Ernährungswissenschaftler raten allerdings nicht ohne Grund davon ab, Säuglinge und Kleinkinder rein vegan zu ernähren, denn eine ausreichende Versorgung an Nährstoffen ist ohne künstlich angereicherte Nahrungsmittel nicht zu gewährleisten. Künstlich Hinzugefügtes wird vom Körper allerdings nicht so gut aufgenommen wie Natürliches. Und ob es wirklich so ratsam ist, einen Säugling mit Kunstprodukten vollzustopfen, wage ich zu bezweifeln. Dem Verlag scheint es bewusst gewesen zu sein, dass ein veganes Kochbuch für Babynahrung nicht der wirkliche Hit ist, weswegen denn auch das wesentlich gesündere "vegetarisch" auf dem Buchumschlag prangt. In dem Buch findet sich jedoch nicht ein einziges Rezept, das Milch oder Eier enthält. Wer den allgemeinen Teil nicht liest und nur auf die Rezepte schaut, dem wird vielleicht gar nicht bewusst, dass er sein Kind unter Umständen mangelernährt.

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ForeverAngels avatar

Rezension zu "Kokos" von Marie Laforêt

Vegane Rezepte rund um die Kokosnuss
ForeverAngelvor 4 Jahren

Die erweiterte Rezension inklusive Fotos, Links und nachgekochten Rezepten gibt es nur auf meinem Blog:http://booksandbiscuit.blogspot.de/2014/11/kokos-marie-laforet.html


Der Duft von Kokosnuss hat mich früher immer an Strandurlaube erinnert. Kennt ihr auch noch diese Sonnenmilch, die so herrlich intensiv danach duftet? Später habe ich meine Liebe zu süßen Kokosnussspeisen entdeckt und nach und nach kamen herzhafte Gerichte hinzu.


~*~ ~*~ ~*~ Aufmachung des Buches ~*~ ~*~ ~*~


Das kleine aber feine Kochbuch mit dem simplen Namen „kokos“ hat sich ganz dieser Zutat verschrieben und präsentiert unterschiedliche, vegane Gerichte. Zunächst gibt es eine Einführung rund um die Kokosnuss und zu den verschiedenen Zutaten, die man daraus gewinnen kann; Wasser, Milch, Zucker, Flocken, Öl… Der Unterschied zwischen einer jungen und der reifen Kokosnuss wird ebenso erklärt wie das richtige Öffnen und Aufbewahren. Besonders interessant fand ich den Abschnitt über den Unterschied zwischen Kokoswasser und Kokosmilch. Ich wusste bisher nicht, dass sich Kokosmilch so leicht selbst herstellen lässt. Bei gekauften habe ich oft das Problem, das sie gar nicht mehr flüssig ist. Beim Kochen kein Problem, aber für Cocktails gänzlich ungeeignet. In Zukunft mache ich sie einfach selbst, dann habe ich keine Reste und meine Milch ist definitiv flüssig. Kokosblütenzucker ist mir bereits im Handel untergekommen, damit gearbeitet habe ich aber noch nie. Da man „normalen“ Zucker aber vom Mengenverhältnis her eins zu eins gegen Kokosblütenzucker austauschen kann, werde ich demnächst einmal damit backen.


Bevor wir zu den Rezepten kommen, gibt es noch einen Abschnitt über die Kokospalme und wie vielseitig sie einsetzbar ist. Nicht nur als Nahrungsquelle, sondern auch für Dekoration und Kosmetik. Fasern kann man als Dämmstoff verwenden, Kokosschalen eignen sich weiterverarbeitet als Geschirr der besonderen Art und Kokosfett findet sich in Shampoos und Massageölen.


Schön ist, dass jedes Rezept auch ein passendes Food Foto hat und jedem Gericht eine Doppelseite gewidmet wird. Die Rezeptseiten sind durch pinke und hellblaue Schriften aufgelockert und wirken durch die hellen Farben jugendlich und fröhlich. Die Fotos sind ansprechend, es wird viel mit frischen Zutaten gespielt und dekoriert.


Nun zu den Rezepten selbst. Diese sind auf den ersten Blick recht chaotisch sortiert, da Nachtisch auf Hauptspeise auf Knabberei folgt. Eine farbige Leiste rechts oben zeigt aber an, in welchem thematischen Bereich man sich befindet. Etwas schade ist, dass ein alphabetisches Register fehlt. Zwar stehen alle Rezepte im Inhaltsverzeichnis und allzu viele Rezepte sind es auch nicht, zum leichteren Wiederfinden von Rezepten oder zur Suche mit Zutaten finde ich ein Register aber fast schon obligatorisch.
 

~*~ ~*~ ~*~ Rezepte ~*~ ~*~ ~*~


Angeordnet sind die thematischen Rezeptkategorien wie folgt:


1. kokosrezepte für genießer
2. exotische kombinationen
3. vitaminbuffet


(Die konsequente Kleinschreibung bei den Themen und Rezepten sind übrigens keine Tippfehler meinerseits sondern ein Stilmittel des Buches. Alle Überschriften sind grundsätzlich durchgängig klein geschrieben. Die Fließtexte, Zutatenlisten etc. folgen der normalen Groß- und Kleinschreibung.)
Die meisten Gerichte sind süß und ich hätte mir mehr herzhafte Gerichte wie das Thailändsiche Saitancurry gewünscht. Wir essen auch gerne Gebäck und Desserts mit Kokosnuss, aber gerade die herzhaften Rezepte finde ich interessant und in dem Bereich experimentiere ich auch gerne. Trotzdem habe ich beim Nachkochen zunächst süße Gerichte ausprobiert.


[...]


Auf meiner Liste mit weiteren Rezepten, die ich auspbrobieren möchte, stehen die rohköstlichen macarons (Seite 79) und der kokos-erdbeer-traum (Seite 82).
 


~*~ ~*~ ~*~ Fazit ~*~ ~*~ ~*~


Kokos ist ein kleines, aber feines Kochbuch mit veganen Rezepten rund um die zauberhafte Koskosnuss. Es ist ein guter Einstieg und bietet viele nützliche und wichtige Informationen rund um die Kokosnuss und ihre Verwedung. Aufgrund der geringen Anzahl an Rezepten ist es eher etwas für Leute, die noch nie mit Kokosnuss gekocht haben bzw. noch keine eigene Sammlung an Rezepten mit dieser Zutat haben. Ich hätte mir noch mehr herzhafte Rezepte gewünscht (und wegen mir hätten diese auch nicht vegan sein müssen).


3,5 von 5 Punkten
Cover 1 Punkt, Rezepte ½ Punkt, Vielfalt ½ Punkt, Aufmachung ½ Punkt, Preis-Leistung 1 Punkt
~*~ Hädecke ~*~ 88 Seiten ~*~ 51 Farbfotos ~*~ ISBN: 978-3-7750-0672-9 ~*~ Gebundene Ausgabe ~*~ 12,95€ ~*~ September 2014 ~*~

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