Marie Lamballe

 4.1 Sterne bei 167 Bewertungen
Autorin von Café Engel - Eine neue Zeit, Das tiefe Blau des Meeres und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Marie Lamballe

Sanfte Gemüter: Marie Lambelle studierte Französisch und Russisch auf Lehramt, wurde dann aber durch absoluten Einstellungsstopp vor einer Karriere als Gymnasiallehrerin bewahrt. Stattdessen widmete sie sich ihrem Mann und den beiden Kindern und begann zu schreiben. Zuerst ganz vorsichtig für die Schublade, später kleine Geschichten für Literaturzeitschriften, und schließlich gelangten die ersten Bücher zur Veröffentlichung. Inzwischen ist das Schreiben ihr Beruf geworden, der zwar viel Zeit und Selbstmanagement verlangt, aber auch hin und wieder einen ungewöhnlichen Arbeitsplatz zulässt: Ihre Ideen kann Marie Lamballe am besten in ihrem Lieblingscafé entwickeln. Sie lebt in einem kleinen Ort in der Nähe von Frankfurt.

Neue Bücher

Das tiefe Blau des Meeres

 (32)
Erscheint am 29.06.2020 als Taschenbuch bei Lübbe.

Alle Bücher von Marie Lamballe

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Buchformat:
Cover des Buches Café Engel - Eine neue Zeit9783404177486

Café Engel - Eine neue Zeit

 (59)
Erschienen am 28.02.2019
Cover des Buches Das tiefe Blau des Meeres9783404180882

Das tiefe Blau des Meeres

 (32)
Erscheint am 29.06.2020
Cover des Buches Café Engel9783404178339

Café Engel

 (23)
Erschienen am 28.06.2019
Cover des Buches Der Hortensiengarten9783404175420

Der Hortensiengarten

 (19)
Erschienen am 28.06.2017
Cover des Buches Der Leuchtturm auf den Klippen9783404173761

Der Leuchtturm auf den Klippen

 (15)
Erschienen am 14.07.2016
Cover des Buches Café Engel9783404179176

Café Engel

 (13)
Erschienen am 31.01.2020
Cover des Buches Café Engel - Eine neue ZeitB07NBS8C1R

Café Engel - Eine neue Zeit

 (3)
Erschienen am 28.02.2019
Cover des Buches Café Engel9783785759790

Café Engel

 (2)
Erschienen am 28.06.2019

Neue Rezensionen zu Marie Lamballe

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Rezension zu "Der Leuchtturm auf den Klippen" von Marie Lamballe

Der Leuchtturm auf den Klippen
elycalxavor 13 Tagen

Susanne
Meyer-Schildt studiert in Paris. Ihre Eltern sind reich und erhoffen sich nach
Susannes Studium, dass sie in einer Firma ins Management einsteigt. Susanne
lernt Paul kennen und verliebt sich in ihn. Sie geraten in einen Autounfall.
Susanne verliert das Gedächtnis und trampt in die Bretagne. Sie findet in ihrer
Manteltasche einen Brief, der an eine Anne-Marie LeBars adressiert ist und
glaubt Anne-Marie zu sein.

Ich lese
die Bücher von Maire Lambelle sehr gerne, aber dieses konnte mich leider gar
nicht überzeugen. 

Die
Charaktere sind gut. Ich konnte mich relativ schnell in Suanne hineinversetzen.
Auch die Landschaftsbeschreibung haben mir als Bretagne-Fan sehr gut gefallen,
sie waren sehr bildlich. 

Allerdings
bin ich nicht so richtig in das Buch hineingekommen. Die Handlung war doch
etwas lau und viel auf der Stelle erzähle.

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Rezension zu "Café Engel" von Marie Lamballe

Gelungenes Finale
buecherwurm1310vor einem Monat

Es geht weiter mit dem Café Engel. Nach „Eine neue Zeit“ und „Schicksalhafte Jahre“ ist dieser Band das Finale der Reihe.


Die schwierigen Jahre der Nachkriegszeit sind überstanden und es geht aufwärts. Doch auch im Jahr 1959 hat man im Café Engel mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Konkurrenz schläft nicht und zieht mit besonderen Attraktionen Gäste an. Elsa aber ist Neuerungen gegenüber nun mal nicht aufgeschlossen. Doch Hilde weiß, dass sie etwas unternehmen muss, sonst droht das Aus. Von ihrem Ehemann Jean-Jacques kann sie keine Hilfe erwarten, denn er ist voll beschäftigt mit seinem Weingut und glänzt daher meist durch Abwesenheit. Der neu eingestellte Konditor hat ein Auge auf Hilde geworfen. Die Ehekrise ist vorprogrammiert.


Der Schreibstil der Autorin Marie Lamballe ist wieder schön flüssig zu lesen. Wieder wird aus wechselnden Perspektiven berichtet. 


Die Charaktere sind gut und authentisch ausgearbeitet. Zu den vertrauten Personen kommen neue hinzu. Hilde führt zwar das Café Engel, aber ihre Mutter will auch noch mitreden. Aber das ist nicht das einzige Problem, mit dem Hilde zu kämpfen hat. Sie muss gegen die Konkurrenz bestehen, in der Ehe kriselt es und sie hat einen Verehrer. Es geht also weiter turbulent zu. Dass Jean-Jacques mit seinem Weingut zu tun hat, ist die eine Sache, aber er ist auch verheiratet und das scheint er fast zu vergessen. Hildes Bruder Wilhelm ist von der sich weiterentwickelnden Filmindustrie sehr angetan und sieht seine Chancen. Swetlana sorgt sich um ihren Sohn, aber auch die Tochter braucht ihre Zuwendung. 


Auch der Abschluss dieser Familiengeschichte hat mir gut gefallen.

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Rezension zu "Café Engel" von Marie Lamballe

Ein Café in den 50ern
Eliza08vor 2 Monaten

Nachdem ich den ersten Band gelesen hatte, war ich sehr gespannt welche Entwicklung die Geschichte um Hilde und ihre Familie einige Jahre später nehmen würde. Trotz einer kleinen Einschränkung kann ich sagen, dass mich die Geschichte erneut in ihren Bann gezogen hat und sie es mir sehr leicht gemacht hat, dieser mit Erwartung und Lesevergnügen zu folgen.

Auf dem Cover zeigt sich im Vordergrund in bunter Farbe eine Frau, welche festlich gekleidet auf einer Straße entlangflaniert. Ihr gegenüber ist ein Kirchturm im Hintergrund, sowie eine bebaute Geschäftsstraße abgebildet. Der Klappentext umreißt grob wesentliche Handlungsthemen, ohne näher den Inhalt und die Spannung vorwegzunehmen.

Die wesentlichen Inhalte des Romans handeln von konkurrierendem Geschäftsleben, Liebe, Kaffeehauskultur, Theater- und Familienleben. Der Roman spielt in Deutschland, Anfang der fünfziger Jahre, womit die historische Einordnung für die Leser greifbar ist. Der Kern der Geschichte handelt wie in dem ersten Band von dem Café Engel der Familie Koch. Im Vordergrund des Geschehens steht die Weiterentwicklung des Cafés durch die Konkurrenzsituation zum neugegründeten Café König.

Vor allem der Generationenkonflikt um die Neuausrichtung des Cafés zwischen Hilde und ihren Eltern ist dabei ein prägender Handlungsstrang der Geschichte. Positiv herauszustellen ist, dass in den Neben-geschichten das Brüderpaar von Hilde, August und Wilhelm, in einem größeren Umfang in das Handlungsgeschehen mit eingebunden wird. Nachdem im ersten Band neben Gisela, Theaterschneiderin Julia sowie der Theatersänger Adi Dobscher als Nebenfiguren mir sehr imponiert haben, ist im zweiten Band das Brüderpaar klar hervorzuheben. Sowohl August, als auch Wilhelm, bestechen mit ihren unterschiedlichen Charaktereigenschaften und geben der Geschichte somit ein sehr gutes abwechslungsreiches Handlungsspielfeld. Trotz der sehr interessanten Figur Wilhelms hat sich sein Bruder August als meine Lieblingsperson herauskristallisiert. August überzeugt mich als Mann, welcher trotz seiner durch den Krieg hervorgerufenen Traumata im Laufe der Geschichte immer mehr Verantwortung für das Handeln von anderen Personen einnimmt. Seine Entwicklung innerhalb des Romans ist symbolhalft für ein Deutschland, welches physisch und psychich am Boden liegt und sich im Laufe der Zeit am eigenen Schopf aus dem „Unheil“ herauszieht. 

Die Story ist chronologisch aufgebaut und es sind nur in wenigen Nebengeschichten relativ kleine Zeitsprünge erkennbar, welche den Lesefluss nicht wesentlich beeinträchtigen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr lebendig. Die Figuren sind dabei nicht starr beschrieben, sondern agieren emotional und wirken somit dem Leser vertraut und realitätsnah. Es ist dabei aber auch eine sehr gute Entwicklung erkennbar. Wesentliche Charaktereigenschaften der Personen bleiben erhalten, trotzdem sind vereinzelt persönliche Veränderungen zu sehen. Die Besonderheit des Romans liegt nach wie vor in seiner kulturellen Verzweigung. Nicht so stark wie im ersten Band, aber immer noch sehr gut, wird der Theateralltag und das Künstlerleben beschrieben. Durch die Figur des Wilhelm bekommt sie einen sehr guten zusätzlichen Handlungsstrang. Der Roman richtet sich an Lese-Fans der 50iger Jahre in Deutschland, Kaffeehausliebhaber, Fans von Familiendynastien und Freunde einer facettenreichen Geschichte über Kultur und Gesellschaft in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg. 

Er ist sowohl für Frauen als auch für Männer meiner Meinung nach geeignet. Im Allgemeinen kann ich ein sehr positives Fazit über die Geschichte ziehen. Das Buch überzeugt, wie im ersten Band durch seine sehr starken Persönlichkeiten, welche durch ihr Handeln und Wirken zu einer sympathischen und heimeligen Leseatmosphäre beitragen. Als kleiner Kritikpunkt bleibt nur anzumerken, dass mir persönlich der „Wohlstandsprung“ der Menschen für 6 Jahre nach dem Krieg etwas zu groß erscheint. Mir hat es aber insgesamt erneut große Freude bereitet den Nachfolgeband zu lesen und ich bin gespannt, welche besonderen Ereignisse und Schicksale im nächsten Band auf mich warten.

Ich bedanke mich bei NetGalleyDE und dem Bastei Lübbe Verlag für die Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars.

 

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