Marie Lamballe

 4.1 Sterne bei 49 Bewertungen

Alle Bücher von Marie Lamballe

Marie LamballeDas tiefe Blau des Meeres
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Das tiefe Blau des Meeres
Das tiefe Blau des Meeres
 (26)
Erschienen am 16.04.2015
Marie LamballeDer Leuchtturm auf den Klippen
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Der Leuchtturm auf den Klippen
Der Leuchtturm auf den Klippen
 (12)
Erschienen am 14.07.2016
Marie LamballeDer Hortensiengarten
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Der Hortensiengarten
Der Hortensiengarten
 (11)
Erschienen am 28.06.2017
Marie LamballeDas tiefe Blau des Meeres: Bretagne-Roman (Allgemeine Reihe. Bastei Lübbe Taschenbücher)
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Das tiefe Blau des Meeres: Bretagne-Roman (Allgemeine Reihe. Bastei Lübbe Taschenbücher)
Marie LamballeCafé Engel
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Café Engel
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Erschienen am 28.02.2019
Marie LamballeDer Leuchtturm auf den Klippen: Bretagne-Roman
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Der Leuchtturm auf den Klippen: Bretagne-Roman
Marie LamballeCafé Engel - Eine neue Zeit
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Café Engel - Eine neue Zeit
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Erschienen am 28.02.2019
Marie LamballeCafé Engel
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Café Engel
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Erschienen am 28.02.2019

Neue Rezensionen zu Marie Lamballe

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ConnyKathsBookss avatar

Rezension zu "Der Hortensiengarten" von Marie Lamballe

Unterhaltsame Geschichte vor zauberhaft-mystischer Kulisse
ConnyKathsBooksvor 8 Monaten

"Wir erschaffen die Welt neu, Maelle. Du und ich. Wir beide hier im Zauberwald." (S. 119)

Bretagne, 2011: Für die junge Steinbildhauerin Giselle geht ein großer Traum in Erfüllung. Sie darf bei der Restauration einer alten Klosteranlage mitarbeiten und kann sich dort endlich selbst verwirklichen. Doch die Abtei birgt so manches Geheimnis. Einen Brunnen, in dem angeblich eine Hexe haust, einen verwunschenen Hortensiengarten und eine düstere Krypta. Gemeinsam mit Bauernhofbesitzer Yannik kommt Giselle bald einer dramatischen Liebesgeschichte auf die Spur, die während der deutschen Besatzung ihren Lauf nahm und bis heute ihre Schatten wirft.

"Der Hortensiengarten" stammt aus der Feder von Marie Lamballe. Nachdem mir "Der Leuchtturm auf den Klippen" bereits gut gefallen hat, freute ich mich auf Nachschub und wurde nicht enttäuscht. Erneut entführt uns die Autorin in die zauberhafte Bretagne und bescherte mir damit unterhaltsame Lesestunden.

Diesmal geht es nicht an die raue Küste, sondern in eine verwunschene Gegend voller Sagen und Mythen; in eine spätmittelalterliche Klosteranlage namens "Notre Dame de la Forêt" nahe dem sagenhaften Brocéliande-Wald. Ein Ort, der eng mit der Artus-Legende verbunden ist. Die leicht mystische Atmosphäre hat die deutsche Autorin sehr gut eingefangen. Ein wunderbarer Schauplatz, den ich selbst gern einmal besuchen würde.

Das Ganze liest sich leicht und angenehm, auch wenn die Geschichte etwas braucht, bis sie an Fahrt gewinnt, und zwischenzeitlich einige Längen zu überwinden sind. Zwei Zeitebenen sorgen dabei für Abwechslung. In der Vergangenheit von 1930 bis 1945 lernen wir unter anderem Maelle kennen, eine junge Bretonin, die sich zu Kriegszeiten ausgerechnet in einen Deutschen verliebt. Eine verbotene Romanze mit dramatischen Folgen, die allerdings auch etwas seicht und kitschig daherkommt. Richtig berühren konnte mich das Paar daher nicht. Die Gegenwart von 2011 rund um Giselle hat mir da bedeutend besser gefallen.

Giselle ist eine sympathische und toughe Steinbildhauerin mit einem flotten Mundwerk, die sich selbst nicht allzu ernst nimmt. Mit ihrer lockeren Art brachte sie mich öfters zum Schmunzeln. Auch die Nonnen aus dem Kloster habe ich gleich in mein Herz geschlossen. Sei es die energische Priorin Athanase, die naive Novizin Nolwenn, Schwester Thérèse, die mit ihren Kochkünsten glänzt, oder die strenggläubige Schwester Cécile - alle sind sehr liebenswert gezeichnet. Auch das Zusammenspiel zwischen Giselle und den vier Nonnen ist recht amüsant, denn hier prallen verschiedene Welten aufeinander. Und dann ist da noch Yannik, der Giselles Gefühle bald durcheinanderwirbelt und mit ihr zusammen dem Geheimnis der alten Abtei auf die Spur kommt. Ein paar dramatische Entwicklungen sorgen zudem für genügend Spannung und die Geschichte hat mich bis zum Schluss gefesselt.

Insgesamt kann ich daher "Der Hortensiengarten" empfehlen. Ein unterhaltsamer Frauenroman vor zauberhaft-mystischer Kulisse, für den ich gute 4 Sterne vergebe.

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M

Rezension zu "Der Hortensiengarten" von Marie Lamballe

Verwunschen
Muschelvor einem Jahr

Dieser Roman hat mir sprachlich gut gefallen. Er hatte etwas verwunschenes an sich. Die Geschichte selbst und auch das Ende fand ich sehr gut, leider aber hatte das Buch Laengen, die den Lesefluss doch sehr gestoert haben.

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Ulenfluchts avatar

Rezension zu "Das tiefe Blau des Meeres" von Marie Lamballe

Auf den Spuren einer Familiengeschichte. Star: Bretagne
Ulenfluchtvor einem Jahr

„Wo dunkle Geheimnisse schlummern“, steht hinten auf dem Deckel und verspricht außerdem „große Gefühle vor der atemberaubenden Kulisse der Bretagne.“ Große Gefühle gibt es und der Star des Buches ist sowieso der Schauplatz, aber beim besten Willen: Es gibt kein dunkles Geheimnis.

Katharina ist Lehrerin und findet nach dem Tod ihres Vaters nicht nur unbekannte Aquarelle auf dem Dachboden, sondern auch noch eine rätselhafte Fotografie in den Händen des Toten. Also macht sie sich auf, die Hintergründe zu erkunden und landet kurzerhand in der schönen Bretagne. Da dauert es nicht lange, bis sie auch in den Armen des Schlossbesitzers Ewan landen möchte, ebenso wie ihre ihr noch unbekannte Oma Margot. Erzählt wird somit die Geschichte zweier Frauen, die das Leben oder die Sehnsucht oder beides nach Frankreich verschlagen hat.

Es gibt allerhand Verwicklungen und Überraschungen, die den Roman immer wieder kurzweilig machen. Aber es gibt auch Phasen, in denen die Geschichte in die Länge gezogen wird und dieser Raum nur bedingt aufgefüllt wird mit Stärken in Persönlichkeitsentwicklung oder Entfaltung des Schauplatzes. Einige Kapitel sind deutlich zu lang angelegt und ermöglichen wenig sinnvolle Lesepausen, sodass der Lesefluss ins Stocken gerät. Auch sind nicht alle Charaktere durchgängig unterscheidbar und nicht halb so liebevoll gestaltet wie das Setting. Dennoch macht die Langsamkeit der Erzählung das Buch zu einem reizvollen Begleiter für mehr als nur ein paar Lesestunden. Man kann ganze Wochen damit verbringen und immer wieder eintauchen in diese magische Welt der Bretagne.

Familiengeheimnisse gibt es also eher wenige, aber eine schöne und abwechslungsreiche Familiengeschichte, die mit Liebe zum Detail erzählt wird. Kleine Schwächen hat das Buch bei den Charakteren, so manchen kitschigen Liebesgeständnissen und am Ende bei der Zusammenführung der Fäden. Was der Leser längst weiß, ist für die Protagonistin Katharina neu, ihre Überraschung so aber nicht mehr nachfühlbar. Das Lesevergnügen ist so zwar nicht perfekt, aber auch nur bedingt getrübt.

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