Der Hortensiengarten

von Marie Lamballe 
4,1 Sterne bei10 Bewertungen
Der Hortensiengarten
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Positiv (8):
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Unterhaltsame Geschichte vor zauberhafter Kulisse

Kritisch (1):
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Bretagne, 2. Weltkrieg, Arthur-Sage, Steinmetzerei...Interessanter Stoff, aber die Umsetzung ist vor allem in der ersten Hälfte zu langatmig

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Inhaltsangabe zu "Der Hortensiengarten"

Als die junge Steinmetzin Giselle in der Bretagne eintrifft, ist sie sogleich fasziniert von der Landschaft. Besonders der verwunschene Garten des Klosters, dessen Kreuzgang sie restaurieren soll, hat es ihr angetan. Als Giselle dort auf eine geheimnisvolle Grabinschrift stößt, trifft sie auf eine Mauer des Schweigens. Nur Yannik, ein junger Mann aus dem Dorf, ist ebenso neugierig geworden. Gemeinsam begeben sie sich auf die Spur eines Geheimnisses, dessen Wurzeln weit in die Vergangenheit reichen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404175420
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:450 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:28.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsame Geschichte vor zauberhafter Kulisse
    Unterhaltsame Geschichte vor zauberhaft-mystischer Kulisse

    "Wir erschaffen die Welt neu, Maelle. Du und ich. Wir beide hier im Zauberwald." (S. 119)

    Bretagne, 2011: Für die junge Steinbildhauerin Giselle geht ein großer Traum in Erfüllung. Sie darf bei der Restauration einer alten Klosteranlage mitarbeiten und kann sich dort endlich selbst verwirklichen. Doch die Abtei birgt so manches Geheimnis. Einen Brunnen, in dem angeblich eine Hexe haust, einen verwunschenen Hortensiengarten und eine düstere Krypta. Gemeinsam mit Bauernhofbesitzer Yannik kommt Giselle bald einer dramatischen Liebesgeschichte auf die Spur, die während der deutschen Besatzung ihren Lauf nahm und bis heute ihre Schatten wirft.

    "Der Hortensiengarten" stammt aus der Feder von Marie Lamballe. Nachdem mir "Der Leuchtturm auf den Klippen" bereits gut gefallen hat, freute ich mich auf Nachschub und wurde nicht enttäuscht. Erneut entführt uns die Autorin in die zauberhafte Bretagne und bescherte mir damit unterhaltsame Lesestunden.

    Diesmal geht es nicht an die raue Küste, sondern in eine verwunschene Gegend voller Sagen und Mythen; in eine spätmittelalterliche Klosteranlage namens "Notre Dame de la Forêt" nahe dem sagenhaften Brocéliande-Wald. Ein Ort, der eng mit der Artus-Legende verbunden ist. Die leicht mystische Atmosphäre hat die deutsche Autorin sehr gut eingefangen. Ein wunderbarer Schauplatz, den ich selbst gern einmal besuchen würde.

    Das Ganze liest sich leicht und angenehm, auch wenn die Geschichte etwas braucht, bis sie an Fahrt gewinnt, und zwischenzeitlich einige Längen zu überwinden sind. Zwei Zeitebenen sorgen dabei für Abwechslung. In der Vergangenheit von 1930 bis 1945 lernen wir unter anderem Maelle kennen, eine junge Bretonin, die sich zu Kriegszeiten ausgerechnet in einen Deutschen verliebt. Eine verbotene Romanze mit dramatischen Folgen, die allerdings auch etwas seicht und kitschig daherkommt. Richtig berühren konnte mich das Paar daher nicht. Die Gegenwart von 2011 rund um Giselle hat mir da bedeutend besser gefallen.

    Giselle ist eine sympathische und toughe Steinbildhauerin mit einem flotten Mundwerk, die sich selbst nicht allzu ernst nimmt. Mit ihrer lockeren Art brachte sie mich öfters zum Schmunzeln. Auch die Nonnen aus dem Kloster habe ich gleich in mein Herz geschlossen. Sei es die energische Priorin Athanase, die naive Novizin Nolwenn, Schwester Thérèse, die mit ihren Kochkünsten glänzt, oder die strenggläubige Schwester Cécile - alle sind sehr liebenswert gezeichnet. Auch das Zusammenspiel zwischen Giselle und den vier Nonnen ist recht amüsant, denn hier prallen verschiedene Welten aufeinander. Und dann ist da noch Yannik, der Giselles Gefühle bald durcheinanderwirbelt und mit ihr zusammen dem Geheimnis der alten Abtei auf die Spur kommt. Ein paar dramatische Entwicklungen sorgen zudem für genügend Spannung und die Geschichte hat mich bis zum Schluss gefesselt.

    Insgesamt kann ich daher "Der Hortensiengarten" empfehlen. Ein unterhaltsamer Frauenroman vor zauberhaft-mystischer Kulisse, für den ich gute 4 Sterne vergebe.

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    M
    Muschelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hat etwas zauberhaftes
    Verwunschen

    Dieser Roman hat mir sprachlich gut gefallen. Er hatte etwas verwunschenes an sich. Die Geschichte selbst und auch das Ende fand ich sehr gut, leider aber hatte das Buch Laengen, die den Lesefluss doch sehr gestoert haben.

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    DarkReadervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend und berührend von der ersten bis zur letzten Seite.
    Spannend, gefühlvoll und sehr berührend.

    Nachdem ich von den zwei Vorgängern des Buches sehr angetan war, musste ich natürlich auch das dritte Buch der Auutorin lesen.
    Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht.
    Wieder einmal erzählt Marie Lamballe eine Geschichte, der es  an nichts fehlt. Es gibt Spannung, eine interessante Story auf zwei Zeitebenen papallel erzählt, tiefe Gefühle und jede Menge anschauliche Landschafts- und Ortsbeschreibungen.
    Der Schreibstil ist locker und flüssig, er lässt sich sehr gut lesen.
    Die handelnden Personen sind klar und scharf gezeichnet und man kann mit ihnen mitfiebern und mitleiden.
    Gerade in der Vergangenheitsgeschichte überwiegt das Leiden, denn wir befinden uns in der Bretagne zur Zeit des Nazi-Regimes, als Europa vom braunen Terror gegeißelt wurde.
    Hier erfüllt sich das Schicksal der jungen Bretonin Maelle und ihres deutschen Geliebten Peter.
    Jahrzehnte später findet eine Steinmetzin bei Renovierungsarbeiten in einem alten Kloster die Spuren der Beiden....
    Marie Lamballe verknüpft geschickt Gegenwart und Vergangenheit und lässt eine böse Zeit lebendig werden und den Leser um Maelle und Peter zittern.
    Nicht weniger sympathisch ist das Paar der Gegenwart, Giselle und Yannik.
    Kopfkino vom Feinsten bekam ich bei den Geschichten, die hier erzählt werden und sogar noch einen kurzen Einblick in die Welt der Sagen der Bretagne, nicht zuletzt die von König Artus und den Rittern der Tafelrunde. Auch aus diesem Grund für mich als Anhänger solcher Mythen und Sagen ein echter Glücksgriff.
    Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen und freue mich auf weitere Geschichten aus der Feder von Marie Lamballe.

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    LeBoudoirs avatar
    LeBoudoirvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Bretagne, 2. Weltkrieg, Arthur-Sage, Steinmetzerei...Interessanter Stoff, aber die Umsetzung ist vor allem in der ersten Hälfte zu langatmig
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    Pepples002vor 6 Monaten
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    we-are-stunned-mindsvor einem Jahr
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    tulpenvor einem Jahr
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    MellieSvor einem Jahr

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