Marie Louise Fischer Ulrike kommt ins Internat

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Inhaltsangabe zu „Ulrike kommt ins Internat“ von Marie Louise Fischer

[Marie Louise Fischer: Ulrike kommt ins Internat Hardcover (Gebraucht - Akzeptabel) Schneider 1963 ] (Quelle:'Fester Einband/01.01.1963')

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  • Ulrike kommt ins Internat

    Ulrike kommt ins Internat
    Themistokeles

    Themistokeles

    22. December 2016 um 07:31

    Ein Buch, dem man deutlich anmerkt, dass es aus den 60er Jahren ist, das aber trotzdem total Spaß beim Lesen macht, auch wenn natürlich viele Dinge anders sind, als es heutzutage ist. Es ist schon durchaus ungewöhnlich, dass noch Briefe geschrieben werden und man deutlich merkt, dass fast jedwede moderne Technik fehlt. Ein Telefon ist noch das modernste, was im gesamten Buch auftaucht. Zu Beginn schreiben die Eltern sogar noch ein Telegramm aus der Schweiz, um ihre Ankunft zu Hause anzukündigen.Ansonsten ist das Buch aber von seinem Thema her irgendwie immer noch sehr aktuell. Ulrike ist einfach ein eher sehr unsympathisches Mädchen, da sie durch das Zusammenleben mit ihren Tanten einfach zu erwachsen tut, obwohl sie erst zwölf ist und auch einfach sehr angeberisch, zickig und dergleichen ist. Eigentlich ist sie als Protagonistin kein Charakter, den man wirklich richtig gern hat, aber man merkt, dass hinter allem eigentlich doch ein guter Kern steckt, obwohl man sich die gesamte Geschichte hindurch nicht wundert, dass Ulrike bei andern so schlecht ankommt, denn durch ihr überhebliche Art und auch den Wunsch allein zu sein  und ihre Ruhe zu haben, da sie alles was mit anderen zusammenhängt irgendwie als nicht reif genug, kindisch etc. empfindet, kann sie auch einfach gar keine Freunde finden. Jedoch merkt man über den Verlauf des Buchs hinweg, dass es ihr sichtlich gut tut, dass sie mehr oder weniger dazu gezwungen ist, Zeit mit anderen zu verbringen. Vielleicht auch eine Sache, die sich heute mehr Kinder, aber auch Erwachsene zu Herzen nehmen sollten, mit anderen wirklich zu interagieren. Gaby, die zuammen mit Ulrike ins Internat muss, ist da das genaue Gegenteil und dabei so sympathisch, dass man sie einfach gern haben muss. Eine wie Gaby hätte ich in dem Alter auch gern zur Freundin gehabt.Die Geschichte selbst ist einfach sehr schön und locker erzählt und es ist schon interessant, wie das Leben im Internat so geregelt ist, an was Ulrike sich alles anpassen muss und wie diese Dinge sie immer weiter verändern, auch wenn es noch lange nicht so weit ist, dass man wirklich sagen kann, dass Ulrike wirklich anders geworden ist. Es kann in den weiteren Bänden der Reihe also noch so einiges kommen, aber es steht zu hoffen, dass Ulrike sich weiter zu ihrem positiven verändern wird.

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  • Rezension zu "Ulrike kommt ins Internat" von Marie Louise Fischer

    Ulrike kommt ins Internat
    Perle

    Perle

    23. September 2012 um 21:01

    Klappentext: Ulrike lebt im Internat, aber will sich in Hartenstein einfach nicht in die Gemeinschaft einfügen. erst ein schlimmes Erlebnis führt sie aus ihrer Einsamkeit heraus, als sie erkennt, daß nur der von anderen Liebe erwarten kann, der selbst ein Herz für die Nächsten hat. Eigene Meinung: Dieses ist der 1. Teil der 3 Bände, der Internatsgeschichte von Ulrike. Ich habe 1980 durch die Klassenbibliothek den 2. und 3. Teil gelesen, doch diesen 1. Teil kannte ich noch nicht. Damals war ich schon sehr begeistert, da es fast meine Geschichte sein konnte, da ich nur paar Monate später, nach dem ich sie gelesen hatte, selber in ein Kinderheim kam und ähnliche Erlebnisse hatte, wie in diesem tollen Buch, z.B. ausreißen. Ich liebte Schneider-Bücher sehr und auch heute noch lese ich sie gerne. Fand es letzten Sonntag für 50 Cent auf dem Flohmarkt und habe es heute in 3-4 Stunden durchgelesen und bin von Marie Louise Fischer sehr begeistert. Ihre Bücher gefallen mir sehr und besonders diese Bände von Ulrike - kommt ins Internat. Band 2 - Ulrike, das schwarze Schaf im Internat und Band 3 - Schön war`s im Internat, Ulrike. 5 volle Sterne dafür! Kompliment!

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