Marie Lu Legend

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Inhaltsangabe zu „Legend“ von Marie Lu

Los Angeles, California Republic of America He is Day. The boy who walks in the light. She is June. The girl who seeks her brother's killer. On the run and undercover, they meet by chance. Irresistably drawn together, neither knows the other's past. But Day murdered June's brother. And she has sworn to avenge his death.

Schwache erste Hälfte, gelungene und spannende Entwicklungen innerhalb der zweiten, die auf einen starken 2. Band hoffen lassen

— paevalill

Im Englischen genauso gut wie im Deutschen

— Fantworld

absolut grandios!

— sportsgirl

So ein tolles Buch!

— NinaEff

Spannung Pur!!

— Emilovesbooks

Eines meiner Lieblings Bücher

— ClaraGano

Ein insgesamt schönes Buch, obwohl ich zu Beginn nur langsam in die Geschichte reingekommen bin.

— Victoria_Townsend

Das Dystopiarad dreht sich weiter. Nichts Neues, aber auch nichts allzu Schlechtes.

— Nicks

guter auftakt der reihe.....spannend, interessant und eine prise romantik

— Sabin

Zum Glück ist die Dystopie so spannend, dass ich über die flachen Charaktere hinweg sehen konnte.

— Wortmagie
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  • Einstieg erst mau, später zündet es

    Legend

    paevalill

    18. October 2017 um 00:01

    Mit "Legend" zog das nächste Jugend-Dystopie-Buch in mein Bücherregal ein.Es dauerte eine ganze Weile bis der Funke überspringen konnte."Legend" spielt im fiktiven Amerika der Zukunft. The Republic hat mit seinem brutalen Regime die Oberhand und bekämpft mit allen Mitteln Andersdenkende und -Handelnde.Im vorliegenden ersten Band finden sich die beiden Protagonisten Day und June - der Rebell ("most wanted criminal") und das Sternchen - Prodigy (vgl. Titel des 2. Bandes) - der Republic, und entfliehen dem Einfluss des Regimes.Den Wechsel zwischen den Protagonisten Day und June fand ich zunächst zu gezwungen, die Kontraste zu konstruiert. Obwohl ich ein großer Fan von Perspektivenwechsel bin, wirkte dieser an manchen Stellen einfach zu platt, erst im Laufe der Geschichte profitiert der Leser dadurch wesentlich.Die wohl gewollt künstliche Konstruktion verfolgt einen auch auf anderen Ebenen. Nichts geringeres als das Setting selbst strotzt nur so von Klischees: Ein eigentlich so selbstloser Rebelle verliebt sich in das im Herzen aufmuckende Vorbild der Republic.Doch anders als zu befürchten gelingt dieser - insbesondere letzte - Wandel äußerst gut. Denn beide Charaktere werden von Anfang an als nichts anderes dargestellt und fallen in ihrem Umfeld als genau das auf, was sie sind. Die auf den ersten Blick unpassenden Charakterzüge werden logisch in die Handlung eingefügt und ergeben ein rundes Ergebnis.Spätestens mit diesen Charakterzeichnungen konnte mich die Autorin für sich gewinnen.Eine Romeo & Julia Geschichte kann ich diesem Roman übrigens glücklicherweise keineswegs attestieren. Denn auch wenn die Romanze zu einem Jugendbuch natürlich dazugehört und gewissermaßen eine treibende Kraft für die - vermutlich zukünftige - gemeinsame Revolte darstellt, halte ich den Vergleich zu oben genannter ausgelutschter Variante für falsch.Die Handlung selbst ist genial einfach und gut umgesetzt. Sie mündet in einer irren Befreiungsaktion, deren Ausgang und Fortgang nicht zwingend vorhersehbar ist.Spannungskurven beherrscht Marie Lu definitiv, das Buch aus der Hand legen mochte ich ab einem gewissen Zeitpunkt jedenfalls nicht mehr.Eine weitere Stärke von Marie Lu liegt in der Ausgestaltung der Welt. Bis etwa zur Mitte des Buchs werden diesbezüglich zwar nur wenige Hinweise gestreut, aber zum Ende hin entwickeln sich hier viele potentiell sehr interessante Ideen für eine spannende Dystopie, die auch fern des Jugendgenres überzeugen könnte.Somit liegt in der Legend-Trilogie durchaus Potential, wenngleich Band 1 noch viel Luft nach oben aufweist.Es lohnt sich, sich durch die eher schwache erste Hälfte des ohnehin kurzen Romans durchzukämpfen. Auf die Fortsetzung "Prodigy" bin ich wirklich sehr gespannt.

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  • Spannung Pur..

    Legend

    Emilovesbooks

    17. September 2016 um 13:11

    Meine Meinung: Das Buch ist sehr fesselnd und packend, denn man wird mit dem Schreibstil und den Charakteren mitgezogen und kann kaum aufhören zu lesen. Das Buch ist eine klassische Dystopie im Romeo und Julia-Stil. Zwei Protagonisten, die eigentlich nicht zusammenpassen, verlieben sich ineinander. Hört sich nach nichts neuem an ist, aber wirklich gut von der Autorin umgesetzt worden. Es ist sehr viel Action auf wenig Seiten,was das Buch sehr spannend macht. Außerdem passiert in kurzer zeit sehr viel, was häufig vollgestopft und vielleicht sogar etwas verwirrend wirken kann, bei diesem Buch ist aber genau das andere der Fall. Es macht das Buch viel authentischer und zeigt die dystopische Welt in der Day und June leben sehr gut. June ist am Anfang sehr davon überzeugt, dass die Regierung alles richtig macht, doch sie fängt an die Welt zu hinterfragen und so mit kann sie die Welt verbessern. Sie ist sehr loyal ihrer Familie gegenüber und würde alles für sie tun. Day ist genauso er würde für seine Familie sterben und er ist sehr loyal Tess gegenüber. Leider ist die Liebesgeschichte der beiden ein wenig zu schnell passiert, was sehr unrealistisch ist und es wäre besser gewesen, wenn es etwas langsamer erzählt werden würde. Fazit: Das Buch hat mich sehr gefesselt und es hat mir sehr gut gefallen. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

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  • If not they..

    Legend

    Nicks

    29. February 2016 um 13:46

    Rating Legend is quite tough. On the one hand I can´t help rolling my eyes. I miss Angelfall. The Dystopian world is simply washed out, stories rarely promise anything new or revolutionary. Another post-modern America with a society split in two. Upper class; structured, disciplined, rich and brain washed. Lower class; poor, filthy, oppressed, smart. Big, bad commanders and rulers without scruples and morals vs. rebel group on the other side. Sigh. I´d really love something different to pop up. How about a political system being actually good? How about the rebels torpedoing a perfectly fine working state? How about a leader trying to overthrow his own regime? I´m afraid I´m a bit fed up with the never ending Dystopian clichés. Starting Legend with an opinion like that does not make it easy to put it apart from the rest of the genre´s books. But, but, but. There are some differences that make Legend stand out. For once, I liked the gender swap. Why not let a girl be the top soldier? Why not let a boy be the renegade? I was totally okay with the high intelligence thing, too. It´s new and original and different from the street smarts protagonists usually sport. Unfortunately said cleverness made the capturing of Day the more unconvincing. I still can´t believe a legend like him can be captured as easily. It makes all the things he´s done before a farce. Then again, he´s only 15 years old. Which, in turn, leads me to believe that 15 is way too young to build a reputation like that, to do as many things without too many risks and lives lost and to fool a whole legion of soldiers. I guess I would´ve liked him to be at least two years older. If only because it would make all his flirtation more believable. Those thoughts seem wore than they actually are, though. I liked Legend. The writing is pleasant and the read is fast. The world building is nice enough, as is the whole story. Dystopians just won´t do it for me on the long run. Legend turned really exciting in the middle and towards the end. It´s just the cliché beginning and ending that threw me off. There´s no room for much imagination. Another „Join the rebels, but be careful, they are weird as well“ story surely will follow. Also, Chris Hemsworth is the only one who rocks long hair. No exceptions. So please cut it off.

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  • Abgedroschene Romeo und Julia Romantik in einer spannenden Zukunftsvision

    Legend

    Wortmagie

    01. October 2014 um 12:52

    "Legend“ von Marie Lu – wieder mal so eine YA Dystopie, bei der ich lange nicht entscheiden konnte, ob ich sie lesen mochte oder nicht. Zu abgedroschen erschien mir die Idee, zu vorhersehbar und diverse kritische Rezensionen bestätigten meine Sorge. Doch trotzdem reizte es mich. Immer wieder. Irgendetwas in mir hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle populären YA Dystopien zu lesen. Ich verfolge dieses Ziel nicht ernsthaft, aber June und Day sind bei vielen so beliebt, dass ich mitreden können wollte. Also warf ich meine Zweifel kurzerhand über Bord, zuckte innerlich mit den Schultern und dachte mir „Ach, was soll’s?“. Er lebt auf der Straße, sie wohlbehütet mit ihrem älteren Bruder in einem Apartment. Er ist ein gesuchter Widerstandskämpfer, sie ist die große Hoffnung der Republik auf eine Offizierslaufbahn. Day und June könnten kaum unterschiedlicher sein und stammen aus völlig verschiedenen Welten. Vielleicht wären sie sich nie begegnet – wäre nicht Junes großer Bruder Metias ermordet und Day zum Hauptverdächtigen erklärt worden. Jetzt ist June auf der Jagd. Wenn ihre Vorgesetzten ihr sagen, dass Day Metias‘ Mörder ist, muss das stimmen. Oder? Stück für Stück fallen June immer mehr Ungereimtheiten auf und sie beginnt zu zweifeln. Steckt vielleicht doch mehr hinter dem Angriff auf ihren Bruder? Entgegen all dem, was ihr beigebracht wurde, lässt sich June auf Day ein und gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Doch die Republik sieht es überhaupt nicht gern, wenn man in ihren Geheimnissen herum schnüffelt… Ich muss sagen, dass zwei Drittel von „Legend“ ziemlich genau meinen Befürchtungen entsprachen. Ich fand es langweilig, vorhersehbar, langatmig. Die Handlung entwickelt sich zäh, weil Marie Lu offenbar großen Wert darauf legte, ihren LeserInnen erst einmal ausführlich den Kontrast zwischen den Leben ihrer ProtagonistInnen zu erklären. Mir half es auch nicht, dass sie abwechselnd aus Days und Junes Perspektive schreibt, was ich sonst eigentlich sehr mag. Sie ist das schillernde Sternchen der Republik, er der verteufelte Rebell – diese berechenbare Romeo und Julia Romantik ist doch nun wirklich über die Maßen ausgelutscht. Darüber hinaus habe ich lange gebraucht, um mit June überhaupt warm zu werden. Anfangs konnte ich sie nicht ausstehen. Ich empfand sie als eine verzogene, egoistische, verhätschelte Rotzgöre, die keinen Sinn für die Lebensrealität der Menschen in der Republik hat. Daher konnte ich auch nur wenig Mitgefühl für ihren Verlust aufbringen, obwohl Metias anscheinend ein feiner Kerl war und June sehr viel bedeutet hat. Das heißt, ihre gesamte Motivation für die Jagd auf Day blieb für mich abstrakt. Sie gewann erst meine Sympathie, als sie endlich anfing, ihren eigenen Kopf zu benutzen und nicht mehr nur Befehle ausführte. Day war da schon eher mein Fall, trotz seines recht stereotypen Charakters. Der edle, gut aussehende Revolutionär, der gegen die Regierung kämpft. Doch seine Vergangenheit gab mir die ersten Hinweise auf die Machenschaften der Republik, was mein Interesse weckte und letztendlich das gesamte Buch für mich rettete. Ich halte Marie Lus Figuren für nichts Besonderes, aber ihre Dystopie fand ich sehr spannend. Bisher bot sie noch keine Hintergründe an und allgemein wird kaum etwas erklärt, doch das Wenige, das sie offenbart, hat mich wirklich gefesselt. In der Republik gehen abscheuliche, abgrundtief böse Dinge vor sich, alles im Zeichen des Krieges gegen die Kolonien. Ich bin schon jetzt sehr neugierig zu erfahren, wie es überhaupt zu diesem Krieg kam, welches Ereignis die Spaltung der USA in Republik und Kolonien auslöste und wie genau die Rebellengruppe der Patriots da hinein passt, die in „Legend“ nur am Rande auftaucht. June und Day werden in den Folgebänden sicher alle Hände voll zu tun haben, die Geheimnisse dieser Welt aufzuklären und ich werde sie mit Freude dabei begleiten. Nachdem ich die ersten zwei Drittel von „Legend“ eher unspektakulär fand, habe ich nicht damit gerechnet, dass mich das letzte Drittel dann doch noch überzeugen würde, aber genauso war es. Dafür, dass das Buch so langsam beginnt, ist der Schlusspart überraschend actiongeladen; die Ereignisse überschlagen sich und treiben die Geschichte rasant voran. Mit ihren Figuren gewinnt Marie Lu bei mir keinen Blumentopf, dafür konnte mich aber die von ihr beschriebene Zukunftsvision fesseln. Und wer weiß, vielleicht kann ich im nächsten Band „Prodigy“ ja auch mehr Begeisterung für Day und June entwickeln. Ich gebe der Geschichte noch eine Chance, weil ich unbedingt wissen will, in was für einer Welt die beiden eigentlich leben. Bisher ließ mich Marie Lu nur sehr begrenzt hinter den Vorhang aus Geheimnissen schmulen, der die Republik schützt – ich will dabei sein, wenn dieser fällt und alle Details offenbart werden. Ich denke, „Legend“ sollte auf eine Weise gelesen werden, die den Aufbau des Universums fokussiert. Beschäftigt euch gedanklich mit den Vorgängen in der Republik und lasst June und Day eher nebenbei herum springen und ihre Abenteuer erleben, statt euch auf sie zu konzentrieren. Dann fällt es vermutlich nicht so ins Gewicht, dass die beiden eine wenig originelle Neuauflage von Romeo und Julia sind und hindern euch nicht daran, Spaß an der Geschichte zu haben.

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  • Fesselnde Dystopie mit zwei Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten

    Legend

    Nabura

    26. August 2014 um 21:19

    In der Zukunft ist Amerika gespalten: Die Republik im Westen kämpft unerbittlich gegen die Kolonien im Osten, und dies ist in allen Bereichen des Lebens spürbar. In der Republik muss sich jedes Kind mit zehn Jahren einem Test unterziehen, der über seine Zukunft entscheidet. June ist bislang die einzige, die ein perfektes Ergebnis von 1500 schaffte, eine Laufbahn im Militär ist ihr sicher und sie steht trotz ihrer fünfzehn Jahre nun schon kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung. Day hingegen ist dank einer spektakulärer Einbrüche und Überfälle der meistgesuchte Kriminelle der Republik. Er ist beim Test durchgefallen und nur knapp dem Tod entronnen. Als June ihn als Mörder ihres Bruders identifiziert, setzt sie alles daran, ihn gefangen zu nehmen. Das Buch hat mich von der ersten Seite an begeistern können, denn das Ausgangsszenario gefällt mir außerordentlich gut. Das Leben und die Überzeugungen von June und Day könnten unterschiedlicher nicht sein. Da beide die Geschichte abwechselnd erzählen, konnte ich mich auch in beide Charaktere gut hineinversetzen und ihre Beweggründe nachvollziehen. Mit der Erkrankung von Days Bruder sowie der Ermordung des Bruders von June gewinnt die Geschichte rasend schnell an Spannung und ich war bald im Strudel der Ereignisse gefangen. Ich litt und hoffte mit beiden Protagonisten und wurde durch grausame Szenen erschüttern, die mich vor der Einstellung des Militärs zurückschrecken ließen. Nach und nach erhält man immer mehr Hinweise auf Geheimnisse, die geradezu unglaublich scheinen. Sollten diese tatsächlich stimmen? Während Day zutiefst davon überzeugt ist, kann June dies gar nicht richtig glauben und ich brannte darauf, die Wahrheit herauszufinden. Bei einigen Geheimnissen war es mir aber etwas zu unglaublich, dass diese so lange geheim gehalten werden konnten. Die Szenen, in denen Day und June aufeinander treffen, gehörten zu meinen liebsten. Gerade die Unterschiedlichkeit der beiden macht es so interessant, die beiden im Umgang miteinander zu erleben. Auch Gefühle sind im Spiel – verworrene, widerstreitende Gefühle – welche die ganze Situation zu einem einzigen Pulverfass machen. Zum Ende hin konnte ich das Buch nur noch schwer zur Seite legen und wurde atemlos zurückgelassen. Ich musste einfach gleich weiterlesen, und zum Glück lag der zweite Teil, „Prodigy“, schon bereit. „Legend“ überzeugte mich mit seinem Ausgangsszenario und zwei Charakteren, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Auch wenn einige Geheimnisse geradezu unglaublich waren, tauchte ich immer tiefer in die Geschichte ein und fieberte darum, dass June und Day die richtigen Entscheidungen treffen. Dystopienfans sollten sich die Geschichte auf keinen Fall entgehen lassen!

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  • The Hunger Games a little different ;))

    Legend

    MuenisBookWorld

    08. April 2014 um 11:00

    Hier ist meine Rezension von meinem Booktube-Channel!

    https://www.youtube.com/watch?v=RU9BZU9RG2Q

  • Rasante Dystopie, klasse Auftakt

    Legend

    Niralina

    08. March 2014 um 13:44

    Ich habe es auf Englisch gelesen. Wieso? Weil die englischen Bücher einfach immer viel preiswerter sind als die Deutschen. Ob nun als Print-Ausgabe oder auf dem Kindle. In diesem Fall kam die Kindle-Edition knapp über 5€ und die Deutsche mehr als das Doppelte. Dafür kann der Loewe Verlag natürlich nichts - das ist bei uns nun mal so. Aber kommen wir nun wirklich zum Buch. Also zur Geschichte: Von Legend habe ich tatsächlich das erste mal etwas gehört, als der zweite Band in Deutschland erschienen und auf LovelyBooks die große Leserunde startete. Alle waren in heller Aufregung - ausser ich. Ich war ahnungslos. Ein knappes halbes Jahr später habe ich es auch endlich mal geschafft, den ersten Teil zu lesen. Ja, was soll ich sagen.. es ist natürlich klasse. Die Story ist solide, das Los Angeles von 2130 dystopisch. Doch warum war ich nicht zufrieden? Nun, zum einen habe ich gleich zu Beginn einen Fehler gemacht. Ich habe Legend direkt im Anschluss zu Shatter Megelesen. Und das war deswegen ein Fehler, da Shatter Me ziemlich genial ist und Legend im Vergleich eher weniger, was mich zum wichtigen Kritikpunkt bringt: die Charaktere. June und Day. Sie kommen aus zwei unterschiedlichen Welten (im übertragenen Sinne). Während Day in den Slums in Lake, einen Sektor in Los Angeles aufwuchs, genoss June das Leben der Elite in der Republic of America. Man sollte meinen, dass die zwei nicht unterschiedlicher hätten sein können, doch weit gefehlt. Es mangelt hier leider an Individualität. Selbst June meinte treffend: [...] sometimes it feels like we're the same person born into two different worlds." Ja, June, den Eindruck hatte ich beim Lesen auch. Leider. Das ändert jedoch nichts daran, dass die Story an sich interessant und spannend ist. Mir gefällt an Dystopien immer die Art der Regierungen, welche natürlich immer irgendwie diktatorisch sind, aber dennoch so unterschiedlich sein können. Hier war es besonders interessant zu sehen, dass die USA geteilt sind - im Westen dieRepublik und im Osten die Kolonien. Die Republik als Utopie in der natürlich alle gleichberechtigt sind, es keine Armut gibt, Wolken aus Zuckerwatte und jedes Kind auf einem Einhorn zur Schule reitet (natürlich nicht - ihr versteht schon) und dann die Kolonien ... über die man nicht allzuviel erfährt, sich aber denken kann, dass die Menschen dort vermutlich umgänglicher, vertrauenswürdiger und weltoffener sind. In diesem Buch ziehen wir mit Day und June nur durch Los Angeles. Und es macht Spaß! Naja, so viel Spaß wie es machen kann, über die Dächer durch Armutsvierteln zu schleichen. Ich konnte mich sehr gut in das Buch hineinlesen. Der Schreibstil der Autorin Marie Lu ist bildhaft und liest sich auch flott. Ich mag es auch, dass sie nicht davor zurückschreckt, die ein oder andere Bezugsperson der Protagonisten zu opfern, zum Wohle der dystopischen Dystopie. Ich bin gespannt, wie es in den nächsten Büchern weitergeht. Und natürlich auch gespannt auf die bildliche Umsetzung, denn eine Filmadaption ist bereits in Planung, yay! Die Rechte liegen bei CBS und die Macher sind die selben, welche auch für Twilight gesorgt haben. Ob das nun gut oder schlecht ist, darf jeder heimlich für sich selbst entscheiden.

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  • Wanderbuch "Legend - Fallender Himmel" von Marie Lu

    Legend

    MelE

    Da sich einige "Legend" als Wanderbuch wünschen, stelle ich mein Buch nach dem Lesen und rezensieren gerne zur Verfügung! Regeln wie bei allen Wanderbüchern! Wer Fragen dazu hat, einfach nachfragen. Ich fände es gut, wenn ihr euch kurz meldet, wenn ihr das Buch erhalten habt oder weiterschickt, damit ich einen Überblick habe, wo das Buch zur Zeit ist. Ich denke 2 Wochen Lesezeit für jede/n reicht aus, ansonsten einfach melden. Falls es verloren gehen sollte, teilen sich Abender und Empfänger die Kosten, obwohl ich es blöd finden würde, da ich es ja auch nicht bezahlt habe, aber da werden wir uns dann schon einig. Wir gehen mal lieber davon aus, daß alles reibungslos klappt und wünsche euch eine tolle Lesezeit. Auf der Reise seit 24.9.2012! 1. Federchen (fertig!) 2. kiwikind (fertig) 3. MiraSun (fertig) 4. Niniji (fertig!) 5. gusaca (fertig!) 6.  Eulenmail (fertig!) 7. Cellissima  (fertig!) 8.  Marakkaram  (fertig!) 9. Neftari35 (fertig!) 10. Maus71 (fertig!) 11.  kornmuhme  (fertig!) 12. rosebud (fertig!) 13.  buechermaus25   (fertig!) 14. NicoleL (fertig!) 15.  Fake_Illusion (fertig!) 16.  BeckyHH (fertig!) 17.  JackJackson  (Buch ist hier!) 18.  ferkel 19. L-Jay 20.Refina 21.  something Und damit ist die Wanderbuchrunde voll!

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  • Rezension zu "Legend" von Marie Lu

    Legend

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. March 2013 um 23:33

    Folgt!

  • Rezension zu "Legend" von Marie Lu

    Legend

    FantasyBookshelf

    14. February 2013 um 00:25

    Diese Rezension findet ihr auch auf meinem Blog: http://fantasybookshelf-buecher.blogspot.com/2012/12/legend-marie-lu.html Titel: Legend - Fallender Himmel Originaltitel: Legend Autor: Marie Lu Seitenzahl: 308 Verlag: Loewe Erschienen: 10. September 2012 ISBN-13: 978-3785573945 Preis Gebunden: 17,95€ Hörbuch: 24,95€ Klappentext: Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und Hass, dem eine grenzenlose Liebe entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende! Der unbändige Wunsch nach Rache führt June auf Days Spur. Sie, ausgebildet zum Aufspüren und Töten von Regimegegnern, erschleicht sich sein Vertrauen. Doch Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik, erweist sich als loyal und selbstlos angetrieben von einem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. June beginnt, die Welt durch seine Augen zu sehen. Ist Day tatsächlich der Mörder ihres Bruders? Fast zu spät erkennt June, dass sie nur eine Spielfigur in einem perfiden, verräterischen Plan ist. Rezension: Legend ist eines dieser Bücher, die ich schon wegen der Idee, die ihnen zugrunde liegt unglaublich gern habe. June ist auch kein Genie, wie man im ersten Augenblick vielleicht denken könnte, sondern eher ein Allrounder mit überdurchschnittlicher Intelligenz, den die Republik für patriotisch genug hält, um sie für sich einzusetzten. Der Test, den alle Kinder mit 10 (glaube ich) bestehen müssen, besteht nicht nur aus Fragen und Interviews, sondern auch einem physischen Test. June hat diesen mit der höchstmöglich zu erreichenden Punktzahl bestanden und ist deswegen das Protege der Republik. Sie ist davon überzeugt, dass die Republik nur das beste für alle will. Behütet und beschützt von der "realen Welt" wächst sie unter der Vormundschaft ihres älteren Bruders, einem hohen Offizier der Republik auf, der sie anstelle ihrer verstorbenen Eltern aufzieht. June folgt den Regeln aber nicht ganz so rigoros, wie man erwarten würde, sondern kommt oft in Schwierigkeiten, weil sie immer mal wieder ein paar Regeln für sich beugt, um zum Beispiel zu versuchen, ein Hochhaus zu erklettern. Über Day kann man nicht viel sagen, außer, dass er ein von der Republik aussortiertes Kind aus den ärmlicheren Vierteln ist, das den Test nicht bestanden hat und durch mysteriöse Umstände den Testlaboren, von denen die Öffentlichkeit nichts weiß und in denen die Kinder sterben, entkommen konnte. Obwohl er durchgefallen ist, sind seine körperlichen und geistigen Fähigkeiten jedoch alles andere als unter dem Durchschnitt und er macht der Republik so einige Schwierigkeiten. Er ist zwar nicht der schlimmste Kriminelle der Republik, jedoch der meist gesuchte, da niemand weiß, wie er aussieht. Nebencharaktere existieren so gut wie gar nicht, man lernt ein paar höhere Offiziere, den Dikator, dessen Sohn, Junes Bruder und Days Freundin kennen, aber das Hauptaugenmerk liegt auf June und Day, zwischen denen die Sichtweise des Buches hin und her springt. Die Liebesgeschichte zwischen June und Day fand ich persönlich nachvollziehbar und nicht zu schnell, denn sie küssen sich zwar, es ist aber auch nicht so, dass sie sich unsterbliche Liebe schwören oder ähnliches. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen, weil es zu viel spoilern würde. Die gut durchdachte Geschichte besitzt einen spannenden, abwechslungsreichen Schreibstil und füttert einem nach und nach genug Informationen, um dem Rätsel des Mordes von Junes Bruder Stück für Stück näher zu kommen. Da beide Hauptcharaktere als sehr intelligent dargestellt werden, folgt das Buch einer gezwungenen Logik, sodass die Handlung nachvollziehbar bleibt und doch nicht vorhersehbar ist, weil man als Leser noch nicht genügend Hinweise und Erläuterungen bekommen hat, um wissen zu können, was genau passiert ist. Genau hier habe ich aber auch meinen eigentlich einzigen Kritikpunkt anzumerken: Gerade weil die Charaktere als so schlau beschrieben werden, sind mir die kleinen Logikfehler, die das Buch manchmal hatte, ein wenig mehr ins Auge gesprungen. Sie sind zwar nicht wirklich bemerkenswert und kommen nur selten vor, aber in einem Buch, dass durch seine Logik bestechen will, trat es doch eher negativ hervor. Das Ende des Buches war spannend, packend, aber auch herzzereißend und macht Lust auf mehr, obwohl es doch irgendwie in sich abgeschlossen ist. Der Klappentext des zweiten Bandes klingt auch einfach mal toll und ich kann es kaum erwarten bis der zweite Band "Prodigy" endlich erscheint ♥. Fazit: Ein spannendes, gut durchdachtes Buch, dem eine schöne Idee zugrunde liegt und das mich trotz seltener, kleiner Logikfehler komplett überzeugt hat. (9/10)

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  • Leserunde zu "Legend - Fallender Himmel" von Marie Lu

    Legend – Fallender Himmel

    Daniliesing

    "Legend - Fallender Himmel" - schon der Titel dieser Dystopie von Autorin Marie Lu verspricht viel Spannung und dieses Versprechen kann das Buch auch mehr als nur halten. Kommt mit in ins Los Angeles 118 Jahre in der Zukunft und begebt euch mit den Protagonisten Day und June in ein aufregendes und gefährliches Abenteuer! Mehr zum Inhalt: Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und Hass, dem eine grenzenlose Liebe entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende! Der unbändige Wunsch nach Rache führt June auf Days Spur. Sie, ausgebildet zum Aufspüren und Töten von Regimegegnern, erschleicht sich sein Vertrauen. Doch Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik, erweist sich als loyal und selbstlos – angetrieben von einem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. June beginnt, die Welt durch seine Augen zu sehen. Ist Day tatsächlich der Mörder ihres Bruders? Fast zu spät erkennt June, dass sie nur eine Spielfigur in einem perfiden, verräterischen Plan ist. --> Leseprobe zum Buch Weitere Informationen findet ihr auf der Webseite zum Buch! Bewerbung als Testleser: Ihr möchtet euch diesen fesselnden Auftakt einer Trilogie nicht entgehen lassen? Zusammen mit dem Loewe Verlag suchen wir 30 Testleser, die hier in der Leserunde gemeinsam das Buch lesen, sich dazu austauschen und abschließend eine Rezension schreiben möchten. Natürlich kann auch jeder mitmachen, der das Buch schon hat oder es sich selbst kauft. Für die Chance auf einen Buchgewinn zur Teilnahme an der Leserunde beantwortet einfach bis spätestens 09. September 2012 diese Frage: Kann es passieren, dass man seinen größten Feind plötzlich lieben lernt? Was könnte dazu führen, dass sich die eigene Meinung und die Gefühle so ändern?

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    • 1026
  • Rezension zu "Legend" von Marie Lu

    Legend

    books_and_senses

    05. June 2012 um 23:14

    Legend erzählt eine Geschichte, die aus der Sicht von zwei Personen beschrieben wird. June und Day. Abwechselnd erzählen sie aus ihrer Sicht das Geschehen und dieser Perspektivwechsel ist eine tolle Eigenschaft von Legend. So werden zu Beginn zwei Handlungsstränge eingeführt, die nichts miteinander zu tun haben, im Laufe der Zeit aber immer näher zueinander finden, bis sie sich schließlich zu einer einzigen Handlung werden. Ich mag diese Art Aufbau wirklich gerne und Legend hat damit schon von Beginn einen guten Eindruck auf mich gemacht. Die beiden Hauptpersonen June und Day sind scheinbar grundverschieden. Beide haben ganz gegensätzliche Einstellungen gegenüber dem doch skrupellosen Regime und ihre Rolle darin könnte nicht unterschiedlicher sein. June ist so etwas wie das Wunderkind und der Augapfel des Regimes. Mit ihrem 15 Jahren hat sie den besten Score im alles entscheidenden Test erreicht und sie steht mit ganzem Herzen hinter der Regierung. June ist für ihr Alter aber auch schon ganz schön abgebrüht, wenn es um Gewalt geht. Das hat es mir am Anfang etwas schwierig gemacht, sie zu mögen. Sie kam mir zu unnahbar und zu engstirnig vor. Beeindruckt war ich allerdings von ihrer „ermittlerischen“ Gabe. Sie erfasst die Details ihrer Umwelt schnell und setzt sie gekonnt in richtige Informationen um. Sherlock Holmes lässt grüßen ;) Im Verlauf der Geschichte hat sich meine Einstellung ihr gegenüber aber deutlich geändert. Anders erging es mir mit Day. Mit ihm konnte ich von der ersten Seite an mitfühlen und ich empfand gleich Sympathie für ihn. Er ist „Staatsfeind“ Nummer 1, weil er mit allen möglichen illegalen Aktionen versucht, das schauderhafte Treiben des Regimes zu verhindern. Dabei wendet er selbst nie Gewalt an und bringt auch keine anderen Menschen in Gefahr. Das alles tut er nur, weil er seiner Familie helfen will, die seine finanzielle Unterstützung nötig hat. Er ist vom Charakter her wirklich ganz anders als June um im Vergleich zu ihr erscheint er geradezu sanft. Dann aber tötet er Junes Bruder… oder vielleicht auch nicht? Dieser „Mord“ ist es, der den Stein ins Rollen und die Geschichten von June und Day einander näher bringt. Die Inhaltsangabe verrät ja schon, dass die beiden sich begegnen werden und deswegen habe ich die ganze Zeit mit Spannung darauf gewartet, vor allem, nachdem ich die beiden Charaktere etwas näher kennengelernt habe. Auf alles, was nach dieser Begegnung passiert, gehe ich nicht ein, denn das würde nur den Lesespaß verderben. Die erste Begegnung der beiden ist etwas Besonderes. June und Day sind von jeweils anderen „fasziniert“ aber beide können sich nicht so recht erklären, woher diese Faszination kommt. Keine Sorge, die beiden schmachten sich nicht an oder so etwas. Das würde auch nicht zu ihnen und der Situation passen. Wichtig dabei zu wissen ist aber, dass keiner der beiden weiß, wer genau der andere ist…vorerst. So beschränkt sich das „Kennenlernen“ auch sehr auf unwichtige Details und eigentlich erfährt man in der Zeit, die die beiden miteinander verbringen, nicht viel über sie. Lediglich in Junes Leben bekommt man einen besseren, wenn auch nur kleinen Einblick. Die Handlung schreitet schnell voran, so dass einfach keine Zeit bleibt um diese „Beziehung“ zu vertiefen. So blieb mir beim Lesen noch allerhand Raum für Spekulationen über die beiden und ich war mir die ganze Zeit nicht sicher, wie ich sie einschätzen soll. Sehr wichtig war mir auch, dass diese Begegnung der beiden sie nicht grundlegend verändert. June wird nicht auf einmal zum sanften Lamm und Day nicht zu einem treuen Anhänger des Staates. Man krempelt sein Leben und seinen Charakter nicht einfach von der einen Minute zur anderen um. So kommt es auch, dass Junes Standhaftigkeit Day fast zum Verhängnis wird und für einen Handlungsverlauf sorgt, der sehr mitreißend, aber auch aufregend ist. Immerhin hat sie dem Mörder ihres Bruders Rache geschworen… Zwischenzeitlich hat mich Junes Verhalten erschreckt. Aber June wäre nicht June, würde sie sich nicht von aussagekräftigen Beweisen umstimmen lassen. So kommt sie nach und nach einer Geschichte auf die Spur, die ihr viel abverlangt und die für sie sehr gefährlich werden kann. Immer wieder entdeckt man ein neues Puzzlestück und wenn sich am Ende alles zusammenfügt dann ist das einfach nur aufregend. June muss auch bald merken, dass sie Day ähnlicher ist, als sie gedacht hat und dass er nicht der ist, für den sie ihn hält… Dazu muss ich noch eines sagen: In Legend wird ein Rätsel gelöst, aber ein anderes, größeres und weitreichenderes Rätsel taucht auf. Auf dieses Rätsel wird an manchen Stellen eingegangen, mit Details hält Marie Lu sich aber zurück, weswegen man am Ende keine Ahnung hat, was dahinter steckt. Es gibt ein paar Hinweise, durch die man eine leise Ahnung hat, aber dabei bleibt es dann auch. Da ist ein einzelner, kleiner Satz, der mich so neugierig gemacht hat! Ich werde aber auf den zweiten Teil warten müssen, um das Rätsel zu lösen. Fazit In Legend trifft man auf zwei unterschiedliche Charaktere, deren Geschichten zueinander finden, was für beide sehr viele Gefahren birgt. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint und das müssen Day und June auf ganz unterschiedliche Art und Weise lernen. Legend bietet eine spannende und unvorhersehbare Handlung (und das obwohl die Inhaltsangabe den „Knackpunkt“ schon erwähnt), bei der man von den Entwicklungen mitgerissen wird. Fans von Liebesgeschichten werden mit Legend vielleicht nicht ganz so glücklich, ich empfehle das Buch aber trotzdem, weil ich finde, dass es nicht in der Flut an Dystopien untergeht, sondern eine neue und spannende Handlung bietet.

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  • Rezension zu "Legend" von Marie Lu

    Legend

    readeralex

    16. May 2012 um 19:02

    Legend tells the story of the two 15-year-olds June and Day. It is set in Los Angeles, in the Republic of California, a tyrannic, military state at war with the Eastern colonies and the Patriots. The point of view alternates between the main characters. At first sight they seem to be very different. Day is from a very poor area of The Republic. He is a public enemy, not the most dangerous criminal in the country, but the most wanted, because he makes the military look bad. Whe he tries to steal medicine for his sick youngest brother, he almost gets caught and injures his opponent on his flight. June on the other hand has grown up in one of the wealthiest areas and is loyal to the government. She is a prodigy, trained to work for the Republic. Their paths cross after June’s brother is murdered and Day seems to be the only suspect. June thirsts for revenge and tries to hunt him down and bring him to justice. On her way to justice she has to face many conflicts and the betrayal of people she trusts. The book is entertaining, fast-paced and thrilling. Although it is not an absolute „WOW-book“ you can find almost everything, a dystopian story needs: likeable main characters, a malicious tyrannic government and suspense. Really good read. I`m waiting for the sequel.

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  • Rezension zu "Legend" von Marie Lu

    Legend

    kleinfriedelchen

    30. March 2012 um 22:38

    "The Republic has no idea what I look like. They don't seem to know much of anything about me. That's why they hate me, why I'm not the most dangerous criminal in the country, but the most wanted. I make them look bad." Als Day, der meistgesuchte Rebell der Nation bei seiner Flucht vor dem Militär den hochrangigen Kommandanten Metias Iparis tötet, schwört die Republik bittere Rache. Allen voran June Iparis, die fünfzehnjährige Schwester des Ermordeten und Wunderkind der Republik; noch nie gab es eine begabtere Soldatin. Sie hängt sich an Days Fersen, spürt ihn in den Slums auf und erschleicht sich sein Vertrauen. Doch Day zeigt ihr die Schattenseiten der Republik und lässt sie in ihrem Glauben schwanken. Ist der faszinierende Junge wirklich der Mörder ihres Bruders? ------- Jaja, mit "Legend" ist mir mal wieder ein Glücksgriff gelungen. Vor einiger Zeit habe ich mal irgendwo eine begeisterte Rezi zu dem Buch gelesen und es mir bestellt, obwohl mich das Cover eigentlich nicht so anspricht. Aber hinter dem militärisch aussehenden, fast schon unscheinbaren Cover verbirgt sich eine sehr packende Jugenddystopie, die sicherlich bald auch den deutschen Markt erobern wird. Das ehemalige Amerika gibt es nicht mehr, Seuchen und Naturkatastrophen haben das einst stolze Land zerstört. Zwei neue Nationen haben sich in dem Chaos herausgebildet: die Republik, ein Militärstaat, und die Kolonien, hochtechnologisiert. Beide befinden sich in einem erbitterten Krieg, der mit allen Mitteln bestritten wird. June Iparis, eine Fünfzehnjährige, die als Einzige jemals ein perfektes Ergebnis bei dem Eignungstest erzielt hat, welchen jeder Bürger ablegen muss, ist die große Hoffnung der Republik. Sie ist der aufgehende Stern, der ihre Nation zum Sieg führen soll, jung, bildschön, klug und stark. Doch ihr perfektes Leben wird abrupt zerstört, als ihr Bruder Metias bei einem Einsatz ums Leben kommt. Sein Mörder: niemand anderes als der meistgesuchte Rebell der Nation, Day. Auf den ersten Blick scheinbar wie Tag und Nacht, sind sich Day und June doch ähnlicher, als beide ahnen. Die eine kämpft für die Republik, der andere gegen sie. Doch auch Day, der bei dem Eignungstest durchgefallen ist und sich seit seinem zehnten Lebensjahr auf der Straße durchschlägt, verblüfft die Republik immer wieder. Niemand weiß, wer der mysteriöse Junge ist, der Banken überfällt und Militärstationen in die Luft jagt. Als June jedoch auf ihn angesetzt wird, um den Tod ihres Bruders zu rächen und ihn zu fangen, prallen beide Welten aufeinander. Wie man es von Dystopien erwarten kann, verbirgt sich hinter der scheinbar heilen Fassade der Republik natürlich eine unangenehme Wahrheit, der June langsam auf die Schliche kommt. Hier erwartet einen eher Altbekanntes, was der Geschichte jedoch trotzdem nicht die Spannung nimmt. Die Story ist packend und der militärische Aspekt unterscheidet das Buch doch von anderen Jugenddystopien. Natürlich entwickeln sich auch Gefühle zwischen June und Day, aber sie verlieben sich nicht Knall auf Fall oder schwören sich ewige Liebe, was mir meist bei anderen Büchern missfällt. So wirkt die Geschichte glücklicherweise weniger mädchenhaft, sondern eher ernster. "Legend" ist so ein Buch, bei dem ich schon kurz nachdem ich angefangen hatte zu lesen, wusste, dass es genau mein Ding ist. Und dass gerade mal 300 Seiten viel zu schnell weggelesen sein würden. Zwar bereichert es das Jugenddystopiegenre nicht gerade mit fundamentalen neuen Ideen. "Legend" ist aber trotzdem ein echt spannendes Buch, welches Fans des Genres sicherlich begeistern wird. Day und June sind starke, interessante Charaktere, es gibt genug finstere Machenschaften und im Herbst diesen Jahres ist mit der Fortsetzung zu rechnen, auf die ich jetzt schon gespannt hinfiebere. Also, nicht lange überlegen - lesen!

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  • Rezension zu "Legend" von Marie Lu

    Legend

    sleepingbeauty

    25. February 2012 um 12:27

    Eine weitere Dystopie unter vielen, kann sie überzeugen? . Inhalt ................ . Wo sich heute der Westen der Vereinigten Staaten befindet, ist in dieser Trilogie die streng militärische Republik. Das Land befindet sich im ständigen Krieg mit den umliegenden "Kolonien". Die 15-jährige June wächst im wohlhabenden Bezirk auf, ihr steht eine Karriere in den höchsten militärischen Rängen bevor. Day hingegen stammt aus den Slums und ist einer der meistgesuchtesten Kriminellen. . Day versucht seine Familie zu schützen und bricht in ein Krankhaus ein um ein Heilmittel für einen Virus zu stehlen. Die Aktion läuft allerdings schief und er kann sich gerade noch aus dem Staub machen. Auf seinem Weg verletzt er den Soldaten Metias, Junes Bruder. Als June davon erfährt ist Metias tot, Hauptverdächtigter ist Day. Mit Unterstützung des Militärs setzt sie alle Hebel in Bewegung um Day zu schnappen... . Mein Eindruck .....................................    . Legend ist abwechselnd aus der Sicht von Day und June erzählt. Die Aufmachung ist schön gemacht, Days Sicht ist in goldener Schrift verfasst, Junes in schwarz und einer anderen Schriftart. Praktischerweise steht auch immer am oberen Seitenrand aus wessen Sicht gerade erzählt wird, für all diejenigen die das trotzdem noch übersehen würden :) Die Geschichte ist zu Beginn als Katz und Maus Spiel gestaltet. Man verfolgt Junes Ermittlungen in die Armenvierteln, bis sie schließlich auf Day trifft. Das Kennenlernen danach ist Ruck Zuck abgearbeitet, ebenso die bahnbrechende Anziehung - beide wissen zunächst nicht, wer der andere ist. An dieser Stelle hätte so viel mehr Entwicklung stattfinden können! Die Charaktere hätten glaubhaft ausgearbeitet werden können, sie hätten sich verliebt und das Ganze wäre nachvollziehbar gewesen! . Fehlanzeige: Es ist einfach zu kurz. 305 Seiten sind zu wenig um ein politisches Regime anständig zu erklären, Hauptcharaktere einzuführen, sie sich ineinander verlieben lassen und auch noch eine actionreiche Handlung durchzuziehen. Was bleibt davon übrig? Leider nur die actionreiche Handlung. Es war gut aufgebaut, aber durch die Kürze so geradlinig, das es schon wieder vorhersehbar war. . Day und June bleiben viel zu unpersönlich, ihre Motive, Wünsche und Persönlichkeit wird nur kurz angerissen, nichts was wirklich hängen bleibt. Außerdem haben beide absolut keine Schwächen! Sie sind unheimlich geschickt, sind ultratalentiert, wissen und können alles auf Anhieb. Wie soll man sich in solche Superheroes hineinversetzen? . Es gibt außerdem viel zu wenig Informationen über die Republik und die Stadt in der sich das Geschehen abspielt. Man hat als Leser keinerlei Ahnung weshalb sich die Gesellschaft auf diese Weise entwickelt hat und warum die Leute alles anstandslos mitmachen. (Es werden z.B Kinder nach misslungenen Auswahltests einfach den Eltern enzogen und in Lager geschickt.) Immer wenn ich dachte, es geht nun unter die Oberfläche, wurde wieder irgendetwas kurz abgehandelt... . Fazit ............. . Legend hat mich stellenweise ganz gut unterhalten, ist aber größtenteils spurlos an mir vorbeigezogen. Durch die mangelnde Ausarbeitung lassen sich System und Charaktere leider beliebig austauschen. Es ist nichts Neues, was sich von bereits so vielen Dytsopieentwürfen abhebt. 2,8 von 5 Sterne!

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