Marie Lu Prodigy

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Inhaltsangabe zu „Prodigy“ von Marie Lu

Injured and on the run, it has been seven days since June and Day barely escaped Los Angeles and the Republic with their lives. Day is believed dead having lost his own brother to an execution squad who thought they were assassinating him. June is now the Republic's most wanted traitor.

Ein Super Buch

— ClaraGano
ClaraGano

Ein starker zweiter Teil, der mich von der Spannung und der Entwicklung der Story, sowie den Figuren, voll überzeugen konnte.

— Lilly_McLeod
Lilly_McLeod

Fortsetzung mit Plotlücken. Leider bleibt die Logik auf der Strecke.

— Nicks
Nicks

Gelungene Fortsetzung, jedoch leider anfangs sehr beschwerlicher Start - dadurch etwas unausgewogen.

— Pina_Colada
Pina_Colada

Konnte mich leider nicht mehr begeistern, der erste Teil war meiner Meinung nach wesentlich besser...

— Maikime
Maikime

eine gelungene Fortsetzung.....freu mich auf den letzten Teil!

— Sabin
Sabin
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  • Ein sehr spannender und Charakterstarker zweiter Band

    Prodigy
    Lilly_McLeod

    Lilly_McLeod

    10. May 2016 um 15:10

    Das Cover Das Cover wirkt sehr edel und gefällt mir ausgesprochen gut. Man sieht darauf das Emblem der Regierung und die dunkle Farbe im Hintergrund lässt einen relativ schnell wissen, dass man es mit einem SFI Roman bzw. einer Dystopie zu tun hat, statt mit einem Liebesroman oder ähnlichem. Außerdem gefällt mir die Kombination der Farbtöne gut, die schön aufeinander abgestimmt wurden und daher ein stimmiges Ganzes geben.   Kurze Inhaltsbeschreibung Im zweiten Band sind Day und June auf der Flucht. Ihr Ziel ist es in die Kolonien zu gelangen. Doch da Day verwundet ist, müssen sie umdenken. Seine einzige Chance zu überleben, besteht in den Patrioten. Nur wenn die Rebellen bereit sind, ihnen zu helfen, hat Day eine Überlebenschance. Doch June weiß, dass die Rebellen nichts umsonst tun. Schon für seine Befreiung hat sie eine Menge Geld bezahlen müssen. Geld das sie nun nicht mehr hat. Doch die Rebellen schlagen einen Handel vor. Sie sind bereit Day zu helfen, wenn sie sich beide den Patrioten anschließen und ihnen helfen, den neuen Elektor, den jungen Anden zu töten und das Land endlich in eine Rebellion zu stürzen.   Schreibstil und Storyverlauf Die Geschichte beginnt genau dort, wo wir in Band 1 zurückgelassen wurden. Die Geschichte wird wieder aus Days und Junes Sicht erzählt. Erneut sehr sinnvoll, denn obwohl die Protagonisten zu Beginn zusammen sind, trennen sich ihre Wege später erneut und man braucht beide Sichtweisen, um alles mitzubekommen. Mir hat Teil 2 vom Inhalt der Geschichte, von der Wendung die alles nimmt, noch besser gefallen als Band 1. Es war wieder sehr spannend, es passierte viel, es gab viel „Action“ und dennoch kamen die Figuren nicht zu kurz. Es gibt tolle Entwicklung bei den Charakteren. Sie verändern sich durch das was ihnen widerfährt, was sie erleben und durch das was sie in Erfahrung bringen. Gerade bei Day spürt man dies deutlich. Allerdings sind auch Nebenfiguren davon betroffen. Gerade zum Schluss wurde es auch emotional noch mal sehr berührend und nach dem Ende bleibt einem für den Moment der Mund offen stehen und man kann gar nicht anders, als sich auf Band 3 zu freuen. Jetzt möchte man unbedingt wissen, wie diese Reihe endet und was aus Day und June wird.   Die Charaktere und ihre Entwicklung In diesem Band ist mir stark aufgefallen, wie viel die beiden bereits erlebt haben. Sie wirken dadurch viel älter, als sie sind und das im positiven Sinne. Man glaubt der den Figuren, nimmt ihnen ihre Reife ab und hat eher das Gefühl es mit Menschen Anfang zwanzig zu tun haben, als mit Teenagern, die eigentlich noch „Kinder“ sein müssten. Sowohl Day als auch June sind stark gezeichnet von den familiären Verlusten, die sie erlitten haben. Zusätzlich ist Junes ganzes Weltbild eingestürzt und alles woran sie glaubte, stellte sich als falsch heraus, ebenso wie die Menschen, denen sie vertraute, sich als Verräter entpuppten. Man merkt, wie misstrauisch sie geworden ist und dennoch fand ich es unglaublich gut, dass sie nicht bereit war, den Patrioten sofort bedingungslos zu glauben, sondern immer bemüht blieb, sich ihre eigene Meinung zu bilden. Es wirkte auf mich, als wollte sie sich nie wieder an der Nase herumführen lassen, sondern diesmal ihre eigenen Entscheidungen treffen und nicht erneut „missbraucht“ werden und die falsche Seite unterstützen. Day dagegen ist der ewige Hoffnungsträger, der Rebell, der etwas ändern möchte, möglichst schnell und bald und egal wie. Er lässt sich viel mehr von seinen Gefühlen leiten, als von seinem Kopf und durchschaut die Dinge auf ganz andere Art. Mir gefällt daher die Kombination der beiden Figuren sehr gut und ich wünsche mir für die beiden ein gutes Ende, auch wenn ich nicht sicher bin, ob das überhaupt möglich ist. Mal sehen, was Band 3 bringt.   Fazit Der zweite Band der „Legend“ Reihe konnte mich ebenfalls vollkommen von sich überzeugen. Ich mag die Idee, die Entwicklung der Story und die Figuren sehr. Es war spannend, actionreich, emotional und bietet für alle Fans von Jugendbücher, die gerne mal was Spannendes vor dystopischen Hintergrund lesen, großes Lesevergnügen. Also sehr zu empfehlen.   

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  • ... then who can carry on the weight of this world?

    Prodigy
    Nicks

    Nicks

    29. February 2016 um 13:48

    Way better than the first installment, but still Prodigy didn´t blow my mind. I almost feel bad for my lack of connection with the protagonist, since I can see the attempt of extraordinarily strong and tragical characters. I just don´t feel it. Admittedly it was a fast read. Especially the first half offered a lot of action that helped to fly through the pages. Sometimes this isn´t proof for a breathtaking story, though. I couldn´t shake the feeling that Day and June fit way better in their own worlds. Day is off place in the upper class just as much as June in the crowd. The time they spent apart was worth my while and I couldn´t I still get annoyed over them being mixed into the same story. With both of them staring I constantly felt torn between my considerable higher liking of of June´s PoV and my bad conscious over that thing exactly. Shouldn´t we always take the suppressed underdog´s side? This time, though, not. Day may be the hero, but he still seems too young to be of such high value for a whole nation. Although I liked the first half, the following part seemed a lot like teenagers playing at politics. Most of it felt forced and way too unreal. How could two children hold as much power as June and Day? Mostly, though, I disliked the romance. They just had to fall in love. It is like there isn´t even a choice. What about friendship? Why can´t that be the motivation for action for once?? This love ruined most of the story for me, because it is more focused on than the political issues. Which are lukewarm at best. The ending - supposed to be utterly heartbreaking and a clear destroyer - leaves basically nothing left for a probably unnecessary third installment. It´ll be the only thing the last installment will focus on. I guess I finally got it when I found out about Day and basically felt nothing else than a faint disappointment over the fact, that Champion would surely be nothing more than a romance novel. The Legend series isn´t for me. 

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  • Rezension: Prodigy von Marie Lu

    Prodigy
    Chianti Classico

    Chianti Classico

    22. October 2014 um 18:55

    Day und June sind auf dem Weg nach Las Vegas um sich den Patrioten anzuschließen, einer rebellischen Gruppe. Als die beiden nach einer anstrengenden Reise endlich in Vegas eintreffen, erfahren sie, dass der alte Elector gestorben ist und sein Sohn Anden seine Nachfolge angetreten hat. Das Ziel der Patrioten ist es nun den neuen Elector auszuschalten um die Rebellion in Gang zu bringen und Day und June spielen in diesem Plan eine entscheidene Rolle. Doch als June Anden kennenlernt, merkt sie, dass er nicht wie sein diktatorischer Vater ist. Machen die Patrioten einen schweren Fehler, wenn sie ihn töten? "Prodigy" ist der zweite Band von Marie Lu's Legend Trilogie. Ich habe ein wenig Zeit gebraucht um in das Buch hineinzukommen, obwohl es sich von Anfang an richtig gut lesen ließ. Mein Problem war, dass ich die Handlung vom ersten Band "Legend" leider nicht mehr wirklich im Kopf hatte. Als ich dann aber im Buch angekommen war, konnte es mich richtig fesseln. Das Buch wird jeweils abwechselnd aus der Sicht von June und Day erzählt. Beide sind mir als Protagonisten sehr sympathisch, aber die Kapitel aus Junes Sicht habe ich trotzdem lieber gelesen, als die aus der Sicht von Day. Das lag vor allem daran, dass ich June als Person viel faszinierender fand, weil sie hochintelligent ist und wirklich jede Situation überdenkt und komplett erfasst. Day mochte ich aber auch sehr gerne. Er ist viel zugänglicher als June, die kaum Gefühle zeigt. Die bekommt man nämlich nur mit, wenn man ein Kapitel aus ihrer Sicht liest. Dass June sehr kontrolliert ist, was ihre Gefühle angeht, macht die Beziehung zu Day leider nicht leichter. In "Prodigy" gab es viele schöne Szenen zwischen den beiden, aber auch Szenen, in denen ich einen von den beiden gerne mal geschüttelt hätte, aber ohne das wärs ja langweilig! Am meisten mag ich an den beiden, dass sie niemals aufgeben und immer weitermachen, egal wie schwer die Situation ist. Was mir an den beiden nicht so ganz gefallen hat, war, dass sie einfach nicht so handeln, als wären sie erst fünfzehn Jahre alt. Auch der riesige Respekt den die Erwachsenen vor den beiden haben, fand ich ein wenig unrealistisch. Aber das Setting hat mir sehr gefallen. June und Day haben sich den Patrioten angeschlossen, die gegen die Republik rebellieren. Für June eine große Umstellung, denn sie hat die Ergebenheit der Republik gegenüber schon mit der Muttermilch eingesogen. Ich fand es super, dass man mehr über die Geschichte der Republik erfahren hat. June lernt im Laufe der Handlung den neuen Elector Anden besser kennen und so hat man auch viel über die Regierung erfahren. Fazit: Marie Lu hat mit "Prodigy" einen richtig guten zweiten Band ihrer Trilogie geschrieben. June und Day sind einfach geniale Charaktere, die viele spannende Facetten haben und auch die Handlung an sich war sehr fesselnd. Insgesamt hat mir "Prodigy" richtig gut gefallen und ich freue mich auf das große Finale!

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  • Wollt ihr Krieg spielen?

    Prodigy
    oberhuukeksi

    oberhuukeksi

    06. October 2014 um 23:22

    Und damit wären meine Lobeshymnen im Bezug auf diese Reihe auch schon beendet. Die Fortsetzung ist ziemlich übel und es hat keinen Spaß gemacht sie zu lesen. Man wird von Unlogik und Langeweile quasi überflutet. June mit ihren 15 Jahren ist die Heldin schlechthin. Day ist jetzt zwar ein Fünkchen älter, doch ich kann nicht behaupten, dass es die Sache an sich besser macht. Diese zwei Charaktere, sowie der Verlauf des Krieges und die Handlungen der beteiligten Parteien, sind einfach nur an den Haaren herbeigezogen und unlogisch. Dieses Geschwafel von der ewigen Liebe ist hier für mich auch nicht nachvollziehbar. Mal fern ab von der kurzen Dauer, seit sich June und Day kennen und was sie ihm angetan hat: Zwischen beiden Charakteren herrscht einfach keine Chemie.  

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  • Welche Pläne haben die Patrioten?

    Prodigy
    Nabura

    Nabura

    05. September 2014 um 16:31

    June und Day ist die Flucht aus Los Angeles gelungen. Während Day als tot gilt, wird June in der ganzen Republik gesucht. Nun sind sie ganz auf sich allein gestellt, und Day geht es immer schlechter. Verzweifelt wenden sie sich an die Patrioten, ihre einzige Möglichkeit, Hilfe zu erhalten. Doch deren Hilfe kommt mit einem Preis: Die beiden sollen dabei helfen, den neuen Elektor Anden zu töten, der nach dem Tod seines Vater die Regierung übernommen hat. Während Day mit den Patrioten aus dem Untergrund heraus agiert, muss sich June für den Plan zurück in die Höhle des Löwen begeben… Nach dem hochspannenden Finale von „Legend“ war ich sehr gespannt, welche Richtung die Handlung nun einschlagen wird. Die Entscheidung der beiden, sich den Patrioten anzuschließen, konnte ich gut nachvollziehen – diese scheinen die letzte Anlaufstation zu sein, um dringend benötigte Hilfe zu erhalten. Nachdem die beiden bei den Patrioten angekommen sind wird auch schnell klar, was das Hauptthema dieses zweiten Teils sein wird: Ein Attentat soll auf den neuen Elektor verübt werden. Durch das spannende Thema und das zügige Tempo wurde es in diesem Trilogie-Mittelteil nicht langweilig. June und Day müssen sich für die Mission erneut trennen und müssen sich beide in Gefahr begeben. Eine ganz besondere Aufgabe kommt June zu, und gemeinsam mit ihr bangte ich darum, dass sie ihre Pläne umsetzen kann. Doch bald macht sie auch wieder überraschende Entdeckungen, die alles in Frage stellen. Ein bisschen genervt hat mich, dass sich in dieser Geschichte Liebesdreiecke anbahnen, denn bisher war ich froh, dass dies nicht der Fall war. Die Liebe spielt im Buch aber die meiste Zeit über nur eine Nebenrolle, da die Gedanken aller hauptsächlich beim Krieg und dem geplanten Attentat sind. Die Handlung nähert sich mit jeder Seite unaufhaltsam dem Höhepunkt, weshalb ich das Buch nur ungern aus der Hand gelegt habe. Wird alles nach Plan verlaufen? Immer wieder hat mich die Geschichte überraschen können, und schließlich überstürzen sich die Ereignisse. Dabei habe ich mich aber gewundert, dass einige Schlussfolgerungen genau im entscheidenden Moment gezogen werden, und eine sehr entscheidende Szene erschien mir einfach zu unglaublich und unmöglich. Dennoch hat mich die Geschichte vor allem auf den letzten Seiten noch einmal richtig mitreißen können und große Lust auf den dritten und letzten Teil gemacht. Ich vergebe 4 Sterne und kann die Serie an alle Fans von Dystopien weiterempfehlen!

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  • Buchempfehlungen: Jeden Monat, eine Buchempfehlung der anderen lesen - Abstimmung für November 2013

    Kanjuga

    Kanjuga

    Hallo Ihr Lieben, ihr wolltet es nicht anders, deswegen bin ich weiterhin eure Themeneröffnerin *freu* Worum geht es hier eigentlich? Nun, bestimmt kennt das jeder von euch: man steht vor seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher, wahlweise auch Regal oder Berg ^^ ) und weiß einfach nicht, welches Buch man als nächstes lesen soll. Wir wollen uns bei diesem Problem gegenseitig helfen ;o) Die Idee: Jeder Teilnehmer nennt hier  maximal 10 Bücher, die er sich eventuell vorstellen könnte, im nächsten Monat zu lesen. Alle anderen Teilnehmer stimmen ab und wählen jeweils den Favoriten aus den bis zu 10 vorgeschlagenen Büchern aus. Das am häufigsten vorgeschlagene Buch wird dann versucht zu lesen. Gern aber natürlich auch mehr! Bitte schreibt einen Hauptbeitrag, in dem ihr die Bücher anhängt, die ihr zur Wahl stellen möchtet und schreibt hierin auch für jeden der anderen Teilnehmer eure Buchempfehlung rein. Als Vorlage könnt ihr euch einen der bereits vorhandenen Beiträge nehmen. Wer bisher noch nicht mitgemacht hat, kann natürlich jederzeit einsteigen (gerne auch "kurz vor knapp") - wir freuen uns immer über neue Gesichter. Und wer nur abstimmen möchte, darf das auch sehr gern tun :-) Die Teilnehmer trage ich immer hier im Startbeitrag in einer Liste ein und verlinke den jeweiligen Hauptbeitrag. Damit es übersichtlich bleibt, wird für jeden Monat ein neues Thema gestartet. Man kann sich also jeden Monat aufs neue überlegen, ob man mitmachen möchte oder nicht. Und es ist ja auch nicht schlimm, wenn es mit dem Buch dann doch nicht klappt. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt einfach hier einen Kommentar. Ihr könnt dort direkt schon eure 10 Bücher anhängen. Bei diesem Thema geht es um ein Buch, das dann im November 2013 gelesen werden sollte. Das Buch, das am 31. Oktober 23:59 Uhr die meisten Stimmen hat, sollte also DAS Buch für den November sein. Schön fände ich, wenn jeder am Ende des Monats berichtet, ob es mit dem Buch geklappt hat und wie es gefallen hat! Bei Fragen, einfach hier melden! Teilnehmer: SteffiFeffi Kanjuga Lizz LadySamira091062 Bluebell2004 Sommerleser Sunny Rose Lese-Krissi mamenu Lesewutz Mikki 78sunny Lilasan Nymphe Ajana LibriHolly Carina2302 somaya niob Daniliesing Si-Ne LaDragonia synic Bücher booklover_42 (nur abgestimmt) chatty68 Hier lang gehts zur Dezemberrunde!

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    • 287
  • Der Aufstand hat begonnen...

    Prodigy
    kleinfriedelchen

    kleinfriedelchen

    26. August 2013 um 10:13

    I'm not loyal anymore. Am I still loyal? I am right here in the Republic's capital, helping the Patriots assassinate the new Elector. A man I once pledged my allegiance to. I am going to kill him, and then I'm going to run away. (S. 176) Nachdem sich sein Bruder für ihn geopfert hat und Day und June den Soldaten der Republik entkommen sind, machen sie sich auf die Suche nach dem Widerstand. Dort erhoffen sie sich Informationen über den Verbleib von Days jüngerem Bruder Eden, der von der Republik gefangengehalten wird. Doch dafür verlangen die Rebellen einen hohen Preis: Day und June sollen den Patrioten helfen, den neuen Elector zu töten. Während June sein Vertrauen und das der Republik wiedergewinnen soll, bereitet sich Day auf den Anschlag vor. Doch wird der Tod des Electors die Republik wirklich stürzen können? Und wollen sie das überhaupt? Ich glaube, ich bin nicht die Einzige, die von Maries Lus Debüt "Legend" begeistert war :-) Während sich Day und June im ersten Teil noch bekämpft haben, gehen sie in der heiß ersehnten Fortsetzung gemeinsam gegen die Republik vor, die beiden die Familie genommen hat. Und in meinen Augen steht der zweite Teil seinem Vorgänger dabei in nichts nach, sondern setzt die Geschichte packend und konsequent fort. Day und June haben es geschafft, aus Batalla Hall zu entkommen, doch mussten sie dafür einiges opfern. Nun flüchten sie gemeinsam zu den Patrioten, um mit deren Hilfe Days kleinen Bruder zu befreien und danach in die Kolonien zu fliehen. Doch die Forderungen, die die Patrioten für ihre Hilfe stellen, sind hoch: beide sollen den neuen Elector Primo töten und so die Republik zu Fall bringen. Doch ist das tatsächlich das Beste für ihr Land? Prodigy ist wieder einmal unheimlich spannend geschrieben, es gab keine Längen oder Szenen, bei denen Langeweile aufkommt, auch wenn die Geschichte diesmal wesentlich mehr Wert auf die inneren Konflikte der Hauptprotagonisten legt. Marie Lu bewegt sich in der Fortsetzung weg von vielen Geheimnissen, die den ersten Teil ausgemacht haben, hin zum Kern der Geschichte: der Revolution gegen den unterdrückenden Militärstaat. Wir begleiten Day und June ins Herz des Widerstandes und sogar bis an die Seite des Electors und werden tief in die politischen Machenschaften verstrickt. Besonderes Augenmerk hat die Autorin diesmal auf die Weiterentwicklung der Charaktere gelegt. Während wir Day und June als willensstarke Charaktere kennengelernt haben, haben beide in diesem Teil mit Unsicherheiten zu kämpfen. June, die von klein auf in der Gunst der Republik stand, ist nicht sicher, ob sie die Republik überhaupt fallen sehen will. Könnte der Elector Anden nicht genau den Wandel bringen, den ihr Land so dringend nötig hat? Day dagegen ist unsicher, was seine Gefühle für June betrifft. Wird der privilegierte Liebling der Republik sich wirklich mit einem Leben an der Seite eines armen Diebes zufriedengeben, wenn doch sogar der Elector um sie wirbt? Klar dass das zu jeder Menge Spannungen zwischen den beiden führt und sie sich langsam voneinander entfernen: "The chasm between us widens. I wonder if I'll ever be able to reach the other side again." Während Day seine Gefühle leidenschaftlich auslebt, bringt June meist nicht einmal die richtigen Worte über die Lippen, um Day von ihren Gefühlen für ihn zu überzeugen und stößt ihn so immer wieder vor den Kopf. Diese Entwicklung fand ich sehr traurig und oft hätte ich beide am liebsten gepackt und geschüttelt und sie angebrüllt, sich wieder zusammenzuraufen. Aber diese Entwicklung ist auch durchaus nachvollziehbar, denn Day und June stammen nun einmal aus unterschiedlichen Welten und das führt uns Marie Lu diesmal schmerzlich vor Augen. Abgesehen von den Konflikten zwischen den beiden lernen wir im zweiten Teil auch mehr über die Welt außerhalb der Mauern der Republik kennen. Und wir erfahren endlich, wie es zum Ausbruch des Krieges im einstmals vereinten Amerika gekommen ist und wie sich die Republik zu dem entwickelt hat, was sie heute ist. Und obwohl es keinen bösen Cliffhanger gibt, endet Teil 2 doch sehr dramatisch und verspricht ein wirklich emotionales und packendes Finale im dritten Teil. Ich jedenfalls fiebere dem Trilogieabschluss "Champion" sehr gebannt entgegen, welcher am 05.11. erscheint. 4,5 / 5 Punkte

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  • Steht dem ersten Teil in nichts nach!

    Prodigy
    Kalusta

    Kalusta

    18. July 2013 um 16:08

    June und Day sind Days Hinrichtung gemeinsam entkommen, doch Day ist schwer verletzt. Zusammen machen sie sich auf den Weg zu den Patriots, dem Widerstand. Deren Hilfe kommt zu einem Preis: Day und June müssen ihnen dabei helfen, den Elector zu töten. Dies ist mittlerweile der Sohn Anden, nachdem sein Vater gestorben ist. Durch den Plan trennen sich die Wege der beiden Protagonisten und June kehrt als Doppelagentin wieder in die Republik zurück. Hier muss sie feststellen, das Anden ganz anders als sein machthungriger Vater ist, doch Day will seinen Bruder retten und das um jeden Preis... Wahnsinn, was Marie Lu mit ihrer Reihe zustande bringt. Der zweite Teil lebt ganz klar von seiner interessanten Handlung. Es gibt viele überraschende Wendungen. Das Verhältnis zwischen Day und June ist nach wie vor schwierig, diesmal ist es nicht das System das zwischen ihnen steht, sondern unterschiedliche Überzeugungen. Auch die Welt wird weiter ausgebaut, man erfährt mehr über die Hintergründe und anders als in vielen anderen dystopischen Romanen bleibt hier das totalitär regierte Land nicht als Seifenblase in einer großen unbeschriebenen Welt stehen. Es ist erstaunlich, wie die Autorin es schafft, Ambivalenzen einzubauen und damit zu zeigen, dass nicht alles immer ist wie es scheint und stetig hinterfragt und neu bewertet werden sollte, es außerdem verschiedene Sichtweisen gibt. Wunderbar wird dieser Aspekt in den beiden Protagonisten gespiegelt, die sich weiterentwickeln und angenehm aktiv sind, und tatsächlich nachdenken. Ich habe nichts auszusetzen und freue mich schon auf Band 3. Wer Legend nicht kennt: Lesen!

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  • Für mich leider zu kurz und einfach gehalten

    Prodigy
    sleepingbeauty

    sleepingbeauty

    15. May 2013 um 11:41

    Inhalt (Spoilerfrei zu Legend) ................ Nach den rasanten Geschehnissen am Ende von Legend sind Day und June auf der Flucht. Ihr Ziel ist Las Vegas, dort wollen sie bei den Rebellen unterkommen und dann sehen, wie es weitergeht. Doch die Rebellen haben ganz eigene Pläne, Hilfe gibt es nur, wenn die beiden auch bereit sind, etwas dafür zu tun. Der Elector Primo ist gestorben, an seine Stelle ist sein Sohn Anden getreten. Und hier kommen Day und June ins Spiel, sie sollen den neuen Regenten aus der Welt schaffen... Mein Eindruck .....................................    "Legend" war letztes Jahr einer der am meisten gehyptesten Dystopien, bereits im Original und später auch auf Deutsch. Mich hatte gestört, dass es Marie Lu auf den 300 Seiten auch gar nicht gelingen konnte, eine plausible Welt mit lebendigen Charakteren zu schaffen. Day und June sind wahnsinnig jung, dennoch können sie alles, wissen alles und sind die größten Helden ihrer Nation. Ich hatte mir gewünscht, dass es in "Prodigy" etwas realistischer zugehen würde, dass mir die Charaktere mehr ans Herz wachsen und sich bei mir doch noch Begeisterung für die Reihe einstellt. Las Vegas ist ein neuer Schauplatz, aber leider nur von kurzer Dauer. Man wird etwas mehr in die Struktur der Rebellen (Patriots) eingeführt und erfährt, dass die aktuelle Regierung auf der Kippe steht. Day und June sollen diejenigen sein, die Anden in den Abgrund stoßen und einen Neubeginn der Republik ermöglichen. Schon zu Beginn konnte ich mich überraschenderweise leicht wieder in die Geschichte hineinfinden, schließlich ist "Legend" bei mir schon eine Weile her. Doch gerade als June und Day ihre Mission antreten machte sich bei mir über lange Strecken Langeweile breit. Bis zum wirklichen Attentat passiert so gut wie nichts. Gespräche, über Gespräche und Gespräche. In dieser Zeit sind Day und June getrennt, verschiedene Leute versuchen, Zweifel an ihrer Beziehung zu sähen. Mir ist auch nicht so ganz klar, was die beiden eigentlich anzieht. An sich gesehen, passen sie überhaupt nicht zusammen. June ist unheimlich pflichtbewusst und gewissenhaft, dabei sind ihr Gefühle immer unterdrückt. Sie hat in etwa so viel Leidenschaft in sich, wie ein Strohhalm. Day dagegen entscheidet aus dem Bauch heraus und will in erster Linie etwas verändern, leidenschaftlich tritt er für die Menschen seines Landes ein. Wann sind sie denn mal bitte einer Meinung? Im Laufe des Buches wird deutlicher, dass ihre Ziele und Träume schwer zusammenpassen und das Ganze zu Konflikten führt. Das hätte ich ihnen am Anfang auch schon sagen können! Erst mit dem Tag des Attentats kam für mich Schwung in die Geschichte. Hier kamen Action, Wendungen und rasante Szenenwechsel ins Spiel. Weshalb so viel Vorgeplänkel? Das Buch ist so und so schon kurz. Für mich ist und bleibt es das Hauptproblem, dass die Bücher zu knapp und einfach gehalten sind. In "Prodigy" erfährt man zwar endlich mehr über das System und die Kolonien, doch auch das in aller Kürze, wirkliche Atmosphäre konnte sich da für mich nicht aufbauen. Die Charaktere sind außerdem viel zu jung, gemessen daran, dass sie schiere Alleskönner sind. Und dann kommt noch die unsterbliche Liebe innerhalb weniger Wochen dazu. Glaubhaft ist für mich leider etwas anderes. Das Ende könnte Fans der Reihe auf die Palme bringen. Als Cliffhanger würde ich es direkt nicht bezeichnen, weil alle Handlungen an sich abgeschlossen sind. Aber es bringt neue Erkenntnisse ans Licht und lässt den Leser ein wenig im Regen stehen. Na immerhin erscheint der letzte Teil im Original schon im November, für die deutsche Ausgabe wird die Wartezeit wohl wieder länger sein. Fazit ............. Mit Marie Lu und mir ist es eine schwierige Sache. Ihre Bücher sind einfach zu lesen, haben einfache Prinzipien, können mich aber nicht wirklich berühren. Einmal liegt es daran, dass die Charaktere viel zu große Superhelden sind, um als 15-jährige Teenager durchzugehen. Insgesamt gesehen sind die Bücher auch viel zu kurz, um Weltgestaltung und Atmosphäre herüberzubringen. Diesmal hat mir die Geschichte auch zu lange gebraucht, um in Fahrt zu kommen, dafür hat es mich dann bis zum Ende ganz gut unterhalten. Das Ende hat mir fast noch am besten gefallen und das Buch für mich noch gerettet. Mein Interesse ist geweckt, ich werde es wohl auf einen letzten Versuch ankommen lassen.   

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  • macht euch bereit für... meinen Lobgesang^^

    Prodigy
    the-lost-world

    the-lost-world

    10. April 2013 um 21:01

      macht euch bereit für meinen... Lobgesang!  Das Buch beginnt einige Zeit nach den letzen Sätzen von "Legend" und lässt einen sofort wieder ins Geschehen eintauchen.  Trotzdem lässt sie sich erstmal etwas Zeit, damit der Leser sich wieder in die Handlung einfinden kann. Vielleicht ein wenig zu lang wirkt es am Anfang gegen den ersten Band träge, aber die Spannung steigt stetig und lässt auch nicht mehr nach. Die Autorin hält auch schon einige Überraschungen, sowie neue Charaktere bereit.(Die letzten Tage habe ich wie gefangen vor diesem Buch geklebt und alles um mich herum vergessen.) Das Buch ist weiterhin im Perspektivenwechsel zwischen June und Day geschrieben, was mich anfangs durcheinander brachte, aber später wirklich hilfreich und unterhaltsam war. Die beiden schildern sehr unterschiedlich, aber präzise und interessant, sodass es sich flüssig lesen lässt (wobei Junes überaufmerksamkeit in Sachen Republic manchmal merkwürdig unpassend wirkte). Die Situation dreht sich um 180° und lässt einen völlig neuen Blickwinkel entstehen, der wieder den eigentlich verworfenen Konflikt aus Band 1 aufwirbelt und mich weiterhin total fasziniert hat. Der gesamte Plot ist nicht nur Actionreich und hat einen angenehmen Anteil von Liebesgeschichte, sondern wirft auch eine interessante Geschichte auf den Tisch. Dieses mal ist sie gezeichnet von einer Unmenge an Charakteren, die der Leser durch Junes und Days Augen sehen und "analysieren" kann. Daraus entsteht ein undurchsichtiges Netz und man fiebert mit den Protagonisten mit. Was mich dann doch irgendwie störte war, dass die Autorin eine Dreiecksbeziehung (oder vielleicht auch zwei...) in das Buch einfließen ließ. Ich meine, gibt es in der Zukunft denn nur nochDreiecksbeziehungen? Das ist wohl der eigentliche Schrecken an Dystopien *o*. Ansonsten entsprach der Plot nicht dem, was ich mir gewünscht hätte, aber das kann ich ja schlecht zum Vorwurf machen, denn es macht die Geschichte episch :D. Interessant fand ich auch die Idee mal den Rest der Welt miteinzubeziehen, was in Ansätzen gemacht wurde und ich wünsche mir so,so, so sehr, dass dieser Gedanke im letzten Teil wieder aufgegriffen und ausgearbeitet wird. So und jetzt... jetzt habe ich das Ende gelesen und ich BRAUCHE den dritten Band!!! Fazit: Ich bin positiv überrascht. Band 2 steht "Legend" um nichts nach und ich wage zu behaupten, dass der Plot nch eine Spur interessanter ist. Ich bin sehr gespannt auf teil 3 und hoffe, dass er genauso gut ist. Achja, ich wünsche mir, dass das Cover mal einen Bezug zum Inhalt bekommt :) Hannah

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