Marie Lu The Young Elites

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Inhaltsangabe zu „The Young Elites“ von Marie Lu

I am tired of being used, hurt, and cast aside. Adelina Amouteru is a survivor of the blood fever. A decade ago, the deadly illness swept through her nation. Most of the infected perished, while many of the children who survived were left with strange markings. Adelina's black hair turned silver, her lashes went pale, and now she has only a jagged scar where her left eye once was. Her cruel father believes she is a malfetto, an abomination, ruining their family's good name and standing in the way of their fortune. But some of the fever's survivors are rumored to possess more than just scars-they are believed to have mysterious and powerful gifts, and though their identities remain secret, they have come to be called the Young Elites. Teren Santoro works for the king. As Leader of the Inquisition Axis, it is his job to seek out the Young Elites, to destroy them before they destroy the nation. He believes the Young Elites to be dangerous and vengeful, but it's Teren who may possess the darkest secret of all. Enzo Valenciano is a member of the Dagger Society. This secret sect of Young Elites seeks out others like them before the Inquisition Axis can. But when the Daggers find Adelina, they discover someone with powers like they've never seen. Adelina wants to believe Enzo is on her side, and that Teren is the true enemy. But the lives of these three will collide in unexpected ways, as each fights a very different and personal battle. But of one thing they are all certain: Adelina has abilities that shouldn't belong in this world. A vengeful blackness in her heart. And a desire to destroy all who dare to cross her. It is my turn to use. My turn to hurt. (Quelle:'E-Buch Text/04.12.2014')

Meiner Meinung nach zu wenig ausgearbeitet. Ansonsten spannend und gute Idee.

— NinaEff
NinaEff

Fantastisch!

— hi-speedsoul
hi-speedsoul

Ein toller Auftakt zu einer Trilogie, mit dem Marie Lu wieder einmal ihr Können beweist!

— Isabella_
Isabella_

Die Story ist düster & hat viel Potential (wird in den folgenden Bänden um einiges besser), konnte mich hier aber noch nicht umwerfen

— *Jessy*
*Jessy*

Ein packender, unerwartet düsterer Trilogieauftakt!

— littleowl
littleowl

Ein spannender Dark-Fantasy-Auftakt, der durch eine abwechslungsreiche Handlung und gut gezeichnete Charaktere brilliert. Was anderes.

— stefanie_sky
stefanie_sky

Grandioses Dark-Fantasy-Abenteuer! Endlich mal was anderes!!!

— Nicks
Nicks

Ich fand das Buch sehr spannend, vor allem wegen der etwas anderen Protagonistin.

— Mara12345
Mara12345

Ich würde gerne 2,5 Sterne vergeben, habe mich dann für zwei entschlossen, da ich irgendwie nicht mit der Protagonistin warmgeworden bin.

— Laralarry
Laralarry

Spannend und intensiv, genau wie ihre Legend-Trilogie

— salino
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  • Ein gelungener erster Band

    The Young Elites
    Isabella_

    Isabella_

    06. May 2017 um 11:59

    Ich hätte The Young Elites fast nicht gelesen. Ich hatte das Buch schon im Hinterkopf, seitdem es im Englischen erschienen ist; habe zahlreiche Meinungen gehört, die meisten weniger begeistert. Dann kam die Publikation in Deutschland, und meine Neugier war wieder aufs Neue entfacht. So sehr, dass ich all die durchschnittlichen Rezensionen aus meinen Gedanken schob und mir sagte: Du hast Marie Lus Legend-Reihe auch geliebt. Versuch's doch einfach.Ich sollte öfter auf mich selbst hören.Adelinas Geschichte ist eine von Höhen und Tiefen — mehr Tiefen, um ehrlich zu sein — und natürlich könnte ich dieses Buch nicht rezensieren, ohne über sie zu sprechen. Sie wird oft als Anti-Heldin beschrieben, aber ich bin mir nicht so sicher, ob ich der Bezeichnung zustimmen kann. Ist sie überhaupt eine Heldin? Wer ist sie? Und wie tief reicht die Dunkelheit in ihr? Ganz im Ernst: Ich kann keine dieser Fragen beantworten. Ihr Charakter hat mich dennoch unglaublich gepackt, gerade, weil er so schwer zu fassen ist — natürlich hat sie ihre guten Momente, denen, in welchen sie eher einer "typischen" Young Adult-Protagonistin entspricht, aber dann tut sie wieder Dinge, die ich weder nachvollziehen noch gutheißen kann, und ich bin einfach unglaublich... fasziniert? Manchmal habe ich sie hassen wollen. Meistens habe ich sie schütteln wollen. Doch am Ende des Buches war ich immer noch interessiert, wollte einfach mehr von ihrer Geschichte. Ich könnte nicht sagen, dass ich sie bewundere. Aber ich glaube, ich mag sie. (Irgendwie.)Grundsätzlich beweist Lu mit The Young Elites, dass man nicht immer Charaktere braucht, die man gut leiden kann, um ihre Geschichte zu mögen — da ist zum Beispiel Tieren, der Inquisitor, der erst nach Adelinas Leben, dann nach ihren Kräften trachtet. Tieren ist ein unglaublich guter Bösewicht, mit Motiven, die mir beim ersten Lesen fast zu unglaublich erschienen, um wahr zu sein.Oder Enzo, der Führer der Dagger Society. Wären wir in einem typischen YA-Buch, wäre er wohl das klassische love interest, mit der düsteren Aura und dem faszinierenden Aussehen. Aber auch hier wird der Geschichte Originalität verliehen, denn seine Motive, seine Ziele, sein ganzes Handeln haben mich schlichtweg beeindruckt. Ich glaube, zusammen mit Raffaele — einem weiteren Young Elite, der so sanft und nachsichtig auftritt, dass man es ihm fast nicht abkaufen möchte — ist er mein Lieblingscharakter. Wie Adelina konnte auch ich mich nicht seinem Bann entziehen.Gut gefallen hat mir auch die Art und Weise, wie das Buch verfasst war, wenn auch es anfangs etwas befremdlich auf mich wirkte — Lu erzählt überwiegend aus Adelinas Sicht im Präsens, wechselt aber manchmal in die dritte Person Präsens, um in die Köpfe anderer Charaktere zu schlüpfen. Dadurch wurde das Spektrum der Geschichte noch einmal größer und nur noch spannender.Die Geschichte spielt in Kenettra im 14. Jahrhundert, eine Welt, die mich stark an das Italien der Renaissance erinnert hat. Ich habe noch nie eine Geschichte mit solch einem Setting gelesen, und es hat mir unglaublich gut gefallen — Lu gelingt es mühelos, dem Leser Adelinas Welt nahezubringen, nicht zuletzt, weil diese bis ins kleinste Detail ausgearbeitet ist und einfach überzeugt. Normalerweise habe ich so meine Probleme, mich in einem mir fremden Setting zurechtzufinden, aber hier gelang mir die Anpassung mühelos. Auch die Erklärung, die für die Fähigkeiten der Young Elites geliefert wird, war besonders originell und toll integriert.Warum ich dem Buch dennoch keine volle Punktzahl verleihe, kann ich gar nicht so genau sagen. Vielleicht, weil mich die Entwicklung zum Ende hin so unerwartet getroffen hat, dass ich jetzt noch nicht sicher bin, wie die Geschichte weitergehen soll — vielleicht auch, weil ich Adelina doch nicht alles verzeihen kann. Ich glaube, es liegt auf jeden Fall daran, dass ich hin und wieder Adelinas Sicht auf die Dinge etwas zu abrupt fand, weswegen ein paar Ereignisse mich schlichtweg etwas aus der Bahn geworfen haben. Außerdem habe ich das Gefühl, dass Adelinas Geschichte noch so einiges mehr beinhaltet — und ich sie definitiv weiter verfolgen werde. Letztendlich ist The Young Elites für mich ein weiterer Beweis für Marie Lus Können, und sie kann sich damit in die Ränge meiner Lieblingsautoren einreihen.

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  • Endlich mal was anderes in dem Genre

    The Young Elites
    stefanie_sky

    stefanie_sky

    19. October 2016 um 16:22

    INHALT: Adelina wurde wie so viele mit dem Blutfieber infiziert, doch war eine der wenigen Überlebenden. Die Krankheit kostete sie jedoch ihr linkes Auge und ihr dunkles Haar färbte sich silbern. Seither gilt sie als Malfetto und wird in ihrer Gesellschaft als Aussetzige behandelt. Als ihr brutaler Vater sie schließlich an einen reichen Kaufmann verkaufen will, zeigt sich das erste Mal ihre Gabe, Illusionen zu erschaffen. Dadurch tötet sie versehentlich ihren Vater. Sie wird zum Tode verurteilt, doch Hilfe naht zugleich. Die vollständige Rezi findest Du hier: http://schattenfederlein.blogspot.de/2016/10/marie-lu-young-elites-1-rezension.html#more MEINE MEINUNG: Da ich ein großer Fan der Legend-Serie von Marie Lu bin, war ich auch hier sehr gespannt auf die Geschichte. Um nicht enttäuscht zu werden, versuche ich jedoch stets mit möglichst neutralen Erwartungen an ein Buch zu gehen, so wie ich es auch hier tat. Glücklicherweise wurde ich jedochsehr positiv überrascht und hätte ruhig höhere Erwartungen an dieses Buch legen können. Die Welt, die Marie Lu hier geschaffen erinnert an die italienische Zeit der Renaissance und ist dennoch etwas ganz eigenständiges. Adelina, die Protagonistin der Trilogie, muss untertauchen, doch trotz Hilfe von unerwarteter Seite, wird sie vor eine Menge weiterer schwieriger Entscheidungen gestellt und wählt dabei nicht immer moralisch korrekt. Im Gegegnteil. In Adelina zeigt sich eine durch Wut und Zorn zerfressene Seele, die ihre Magie nur durch dies Dunkelheit in ihr stärken und wachsen lassen kann. Bei "The Young Elites" taucht der Leser in eine Welt voller Intrigen und man kann keinem wirklich über den Weg trauen. Daher ist es deutlich düsterer als die "Legend"-Reihe anglegt, aber dadurch auch eine willkommene Abwechslung zu allen anderen derzeitigen Büchern des Genres. PRO&CONTRA: + tolles Setting mit düsterer Atmosphäre (erinnert an die Zeit der Renaissance in Italien,Venedig) + interessanter Genremix + spannende Charaktere mit Ecken und Kanten + sticht aus der Masse derzeitiger Jugendbuch-Fantasy heraus - die Lovestory hätte man in dem Fall auch weg lassen können, passte nicht so ganz FAZIT: wer der englischen Sprache nicht mächtig ist oder einfach lieber deutschsprachige Romane liest, sollte sich den Januar 2017 gleich rot markieren, denn da erscheint der Auftakt dieser Trilogie endlich auch auf deutsch. Wer düstere Fantasy, Dystopien und untypische Protogonisten mag, kann hier nicht viel verkehrt machen.

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  • The Young Elites

    The Young Elites
    littleowl

    littleowl

    07. October 2016 um 18:44

    Worum geht’s? Durch reines Glück hat Adelina Amouteru das grausame Blutfieber überlebt, das in ihrem Land unzählige Leben gekostet hat. Doch die Krankheit hat sie für immer gezeichnet, wie die meisten Kinder, die das Fieber überstanden haben: Über Nacht jst Adelinas schwarzes Haar silbern geworden und ihr linkes Auge musste entfernt werden. Als geächtete malfetto ist sie eine Schande für ihre reiche Kaufmannsfamilie, das lässt ihr Vater sie jeden Tag aufs Neue spüren. Einige Jugendliche, die sagenumwobenen Young Elites, haben zudem besondere Fähigkeiten entwickelt, aber Adelina glaubt nicht, zu ihnen zu gehören. Doch ausgerechnet, als sie zu fliehen versucht, entdeckt sie zum ersten Mal ihre Gabe, Illusionen zu erschaffen, und tötet im Affekt ihren Vater. Von der Inquisition wird Adelina zum Tode verurteilt, doch im letzten Moment wird sie von der Dagger Society gerettet, einer Gruppe von Young Elites. Adelina will unbedingt zu ihnen gehören und trainiert hart, um ihre neuentdeckte Gabe unter Kontrolle zu bringen. Allerdings ist die Fähigkeit eng mit der wachsenden Dunkelheit in Adelinas Herz verknüpft – ist sie am Ende eine Gefahr für diejenigen, die sie liebt? Als Teren, der fanatische Anführer der Inquisition, Adelina zu erpressen versucht, wird ihre Loyalität auf eine harte Probe gestellt. Meine Meinung Nachdem Marie Lus Legend-Trilogie mich auf ganzer Linie überzeugen konnte, bin ich mit hohen Erwartungen an ihre neue Reihe herangegangen. Und ich wurde nicht enttäuscht – von Anfang an konnte mich die Geschichte fesseln. Die Stimmung ist insgesamt viel ernster und düsterer als in früheren Romanen der Autorin. Adelina lebt in einer brutalen, gnadenlosen Welt, in der Töchter von ihren Vätern verkauft werden und Herrscher nach eigenem Gutdünken ihre Untertanen terrorisieren. So kämpft sie bei der Dagger Society nicht nur darum, dazuzugehören und Freunde zu finden, sondern ums nackte Überleben. Die Romanze zwischen Anführer Enzo und Adelina ist ebenfalls keine süße, unschuldige Liebesgeschichte, dafür ist zu viel Leid und Bedrohung im Spiel. Mir persönlich war das aber auch viel lieber als eine weitere klebrig-kitschige Lovestory. Bis zum furiosen Finale ist die Story packend und hat jede Menge actionreiche Szenen zu bieten. Wie bisher alle Bücher von Marie Lu ist dieser Trilogieauftakt toll geschrieben, ich konnte mir die Welt der Young Elites wirklich gut vorstellen. Beeindruckend fand ich, wie wandelbar der Schreibstil der Autorin ist: Gekonnt wechselt sie zwischen kurzen, abhackten Sätzen in Gänsehaut-Szenen und farbenfrohen, anschaulichen Beschreibungen. Ich fand es erstmal ein bisschen gewöhnungsbedürftig, dass der Roman im Präsens geschrieben ist, im Grunde passt das aber perfekt zu der rasanten Story. Genauso ist die Ich-Perspektive ideal für eine Geschichte, die vor allem von ihrer starken Protagonistin lebt. Adelina ist definitiv eine außergewöhnliche Heldin, als „sympathisch“ würde ich sie aber nicht unbedingt bezeichnen – denn ganz ehrlich, das ist sie nicht. Jahre voller Demütigung und Ablehnung, allen voran von ihrem Vater, haben in ihrem Herz Hass und Grausamkeit wachsen lassen. Die eindrücklichen Beschreibungen, wie sie von ihrem Peiniger gequält und vernachlässig wurde, erklären die charakterliche Entwicklung absolut, entschuldigen sie aber nicht. Es ist sicherlich kein Zufall, dass Angst und Scham ihrer Mitmenschen Adelina Kraft geben und ihre Fähigkeit stärken. Ich bin sehr gespannt, wie es mit dieser Protagonistin noch weitergeht. Fazit Ein fesselnder, unerwartet düsterer Trilogieauftakt mit einer faszinierenden Protagonistin!

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    The Young Elites
    Nicks

    Nicks

    01. June 2016 um 12:25

    Sorry, always sorry. What in the world can you buy with an apology?Legend doesn´t stand a chance against the 1st installment of this intriguing, gloomy series. Marie Lu certainly is destined to write Dark Fantasy. If the rest of the series keeps the pace, character depth and general direction of creepiness, prepare yourself to be blown away. This story isn´t about a poor girl trying to find someone to rescue her, but about a heart of darkness, beating in a girl´s chest who´s been treated ill for all her life and desperately tries to find her place in the world, while the darkness closes in. Although she might be good inside, the circumstances just don´t let Adelina focus on the goodness. I´m glad Adelina turned out to be the hero of the story instead of someone else. Being in the bad gril´s mind is something new and I grew absolutely and immediately fond of it. Everything about the story has a low undercurrent of danger and darkness, even in the brightest light of daytime. The setting adds to the creepy, desperate atmosphere and enhances the cruel beauty of Adelina´s powers. Most interesting is the set of characters that accompanies the fast paced plot line. Don´t expect desperate searches for friends and friendships being victorious over everything. Instead, prepare for a game in the shadows about whom to trust and whom to avoid at all costs. Obviously Teren is the big antagonizer. Granted, this guy seriously creeps me out, since he is lost in ideologies and believes he simply can´t turn away from, because he is too invested in them. Those are the most dangerous ones and Teren is kind of a poster child. Don´t want to meet him in a dark alley. Or a lit one, at that. The Young Elites convinces with a heroine of dubious morals as we´ve never seen before, with the conflict between bad and downright evil, the constant search for a place to belong and the development of a character hidden beneath fear and suppression. Also, Enzo. Be sure to make room in your schedule for this book, because it deserves your undivided attention! 

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  • Super spannend

    The Young Elites
    Mara12345

    Mara12345

    27. January 2016 um 15:08

    EIn neuer Young Adult Roman von der Autorin der "Legend"-Trilogie, Marie Lu, der in einer dystopischen, fantasy Welt spielt. Es geht um eine Rebellen formation " the Young Elites", die durch ein sogenanntes Blutfieber (schwere Krankheit) Narben, veränderte, unnatürliche Haarfarben aufweisen und noch dazu Fähigkeiten entwickelt haben ( wie z.B. Kontrolle über Feuer, Wind, Illusionen etc. ). Diese gaben haben jedoch nicht alle, die durch das Blutfieber Narben besitzen, insgesamt nennt man die Überlebenden des Fiebers mit sichtbaren Makeln "malfettos".  Die Hauptperson ist ein Malfetto namens Adelina. Als ihr Vater diese als Mätresse verkaufen will, flieht Adelina und setzt Kräfte ein, die die nie zuvor an sich bemerkt hatte. Sie kommt schließlich zu der Vereinigung der " Dagger Society", die das Regime mithilfe ihrer Kräfte stürzen wollen, weil das Regime malfettos hinrichten lässt, weil sie angeblich Unglück bringen. Doch nicht alle vertrauen Adelina dort und auch sie selbst wird von ihrer inneren Dunkelheit kontrolliert... Meine Meinung: Mich hat dieser Roman von Anfang an gepackt. Die Hauptperson Adelina ist anders als alle anderen Hauptcharaktere und das macht das Buch spannend. Sie ist stark, möchte auch gemocht werden und hilft ihren Leuten, hat aber auch keine Hemmungen zu kämpfen und verspürt sogar Freude dabei anderen Schmerzen zu zufügen. Sie hat eine Dunkelheit in sich und eine starke Kraft der Illusionen. Dennoch tut sie viel für ihre Verbündeten und riskiert viel für ihre Schwester. Man kann sich einerseits mit ihr identifizieren, andererseits stutzt man oft über ihre Reaktionen und negativen Gefühle. Marie Lus Schreibstil ist super spannend und flüssig, nichts kommt bei ihr zu kurz. Rebellion, Kämpfe, Intrigen, Liebe, hier ist wirklich alles dabei.  Alles in allem mochte ich dieses Buch genauso sehr, wie die Legen Trilogie und werde direkt den zweiten Teil verschlingen. Ich kann es also allen ans Herz legen, die spannende Fantasy Bücher mögen und auch mal einen etwas anderen Hauptcharakter kennen lernen möchten .

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  • Düsterer Auftakt einer Trilogie

    The Young Elites
    CassiaScarlet

    CassiaScarlet

    29. August 2015 um 18:56

    Inhalt: I am tired of being used, hurt, and cast aside. Adelina Amouteru is a survivor of the blood fever. A decade ago, the deadly illness swept through her nation. Most of the infected perished, while many of the children who survived were left with strange markings. Adelina’s black hair turned silver, her lashes went pale, and now she has only a jagged scar where her left eye once was. Her cruel father believes she is a malfetto, an abomination, ruining their family’s good name and standing in the way of their fortune. But some of the fever’s survivors are rumored to possess more than just scars—they are believed to have mysterious and powerful gifts, and though their identities remain secret, they have come to be called the Young Elites. Teren Santoro works for the king. As Leader of the Inquisition Axis, it is his job to seek out the Young Elites, to destroy them before they destroy the nation. He believes the Young Elites to be dangerous and vengeful, but it’s Teren who may possess the darkest secret of all. Enzo Valenciano is a member of the Dagger Society. This secret sect of Young Elites seeks out others like them before the Inquisition Axis can. But when the Daggers find Adelina, they discover someone with powers like they’ve never seen. Adelina wants to believe Enzo is on her side, and that Teren is the true enemy. But the lives of these three will collide in unexpected ways, as each fights a very different and personal battle. But of one thing they are all certain: Adelina has abilities that shouldn’t belong in this world. A vengeful blackness in her heart. And a desire to destroy all who dare to cross her. It is my turn to use. My turn to hurt. Meinung: Adelina ist eine düstere, zweifelhafte Heldin. Nachdem sie vor einem Jahrzehnt ihre Mutter an das Blutfieber verlor, es jedoch selbst überlebte und als malfetto gezeichnet ist lebt sie mit ihrer Schwester Violetta und ihrem grausamen Vater zusammen. Ihr Vater hasst sie, als malfetto ruiniert sie das Ansehen ihrer Familie und steht deren Glück im Weg. Deshalb möchte er sie so schnell wie möglich loswerden, aber als Adelina davon erfährt wagt sie einen Fluchtversuch. Doch dann verliert sie die Kontrolle über ihre mysteriösen Kräfte. Nun soll sie sterben, denn Teren, Führer der Inquisition Axis verfolgt für den König jene Überlebende des Blutfiebers mit mächtigen Gaben – die Young Elites. Aber als Adelina auf dem Scheiterhaufen steht wird sie gerettet. Die Geschichte wird wechselnd aus Adelinas Perspektive und der eines auktorialen Erzählers, der Enzo, Mitglied der Dagger Society, Teren, Führer der Inquisition Axis oder Raffaele, „Messenger“ der Dagger Society folgt, erzählt. Am Anfang von Adelinas Kapiteln steht stets ein kurzer Text aus einem historischen Dokument oder ein Zitat von einem der Young Elites, was der Welt noch mehr Authentizität verleiht. Auch Marie Lus Schreibstil überzeugt, er ist sehr flüssig und sie fängt Adelinas Gedanken und die dunkle Atmosphäre wunderbar ein. Adelina hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, sie ist alles andere als naiv, hasserfüllt und rachsüchtig. Im Verlauf macht sie eine Entwicklung durch und weiß zum Ende hin genau, was sie will. Die Geschichte wird immer spannender und ist voll mit unvorhersehbaren Wendungen, auch das Ende ist gut gelungen und macht neugierig auf den zweiten Teil. Abschließend hat mir das Buch sehr gut gefallen und es sticht, sowohl mit den Charakteren, als auch der düsteren Geschichte aus der Masse an anderen Jugendbüchern hervor.

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  • Überraschend düster und beeindruckend originell

    The Young Elites
    Wortmagie

    Wortmagie

    17. June 2015 um 10:17

    Adelina Amouteru soll sterben. Für den Mord an ihrem Vater wird die gnadenlose Inquisition der Krone Kenettras sie hinrichten. Dass es ein Unfall war, ausgelöst von einer fantastischen Fähigkeit, die jahrelang unentdeckt in ihr schlummerte, spielt keine Rolle, denn Adelina ist eine malfetto – eine Überlebende des Blutfiebers, das Kenettra vor über 10 Jahren heimsuchte. Am Tag ihrer Hinrichtung kommt jedoch alles anders. Noch während der Scheiterhaufen unter Adelinas Füßen brennt, bricht ihre Fähigkeit erneut aus ihr hervor und im Schutz des aufwallenden Chaos retten die Young Elites, malfettos mit ähnlichen Kräften wie Adelina selbst, sie aus den Händen der Inquisition. Die Young Elites nehmen Adelina bei sich auf und lehren sie, ihre Fähigkeit zu nutzen und zu kontrollieren. Schnell stellt sich heraus, dass sie mächtiger ist als alle Young Elites vor ihr. Doch ihr Talent ist tief mit der Dunkelheit in ihrem Herzen verbunden. Als sie zwischen die Fronten der Inquisition und der Young Elites gerät, muss sie sich entscheiden: wird sie die Düsternis bezähmen oder sich von ihr verschlingen lassen und es allen heimzahlen, die ihr je Unrecht taten? „The Young Elites“ war in vielerlei Hinsicht anders, als ich erwartet hatte. Für einen Young Adult-Roman ist es unheimlich düster und entspricht keinesfalls den gängigen Klischees des Genres. Marie Lu zeigt in ihrem neusten Trilogieauftakt eine völlig andere Facette ihres Könnens und überzeugte mich auf diese Weise ein weiteres Mal von ihrem Talent als Schriftstellerin. Besonders gefiel mir, dass „The Young Elites“ inhaltlich überhaupt nicht mit ihrer vorangegangenen Legend-Trilogie vergleichbar ist. Strukturell finden sich natürlich diverse Gemeinsamkeiten, doch was die Handlung betrifft, liegen Welten zwischen ihnen. Lu entführt ihre LeserInnen in ein Setting, das den malerischen, romantischen Flair des Italiens der Renaissance versprüht. Denkt an Paläste, an Wein, an wunderschöne mediterrane Villen, an fließende Kleider – schon seid ihr mitten in Kenettra. Dieses Land ist nur ein kleiner Teil einer viel größeren Welt, über die ich wohl in den nächsten Bänden mehr erfahren werde. Eines weiß ich jedoch bereits jetzt: in allen Ländern gibt es malfettos; der Unterschied liegt lediglich darin, wie sie behandelt werden. In Kenettra sind sie der Abschaum der Gesellschaft. Gehasst, gemieden, ausgegrenzt. Die Menschen fürchten eben alles, was anders ist und die malfettos sind anders. Das Fieber entstellte viele mit schrecklichen Narben und veränderte ihre Genetik, sodass ihre Haare ungewöhnliche Farben aufweisen. Einige wenige haben darüber hinaus spezielle Gaben, die von Feuer- und Windbeherrschung über das Erschaffen von Illusionen bis hin zur Manipulation von Tieren reichen. Sie sind die Young Elites und verfolgen ganz eigene Pläne hinsichtlich der Zukunft Kenettras. Sie sind keine uneigennützigen SuperheldInnen, die zur Rettung aller malfettos eilen, die ungerecht oder grausam behandelt werden. Mir gefiel diese Darstellung, obwohl die Einstellung der Young Elites der Grund dafür ist, dass die Protagonistin Adelina ihnen niemals völlig vertraut. Adelina ist eine schwierige, nichtsdestotrotz aber extrem interessante Hauptfigur, weil sie ein völlig anderes Kaliber ist als die üblichen Heldinnen des Young Adult-Genres. In den Anmerkungen des Buches schreibt Marie Lu folgendes: „[…] I didn’t want to tell a hero’s journey; I wanted to tell a villain’s.” Ich empfinde Adelina zwar nicht als Bösewicht oder Schurkin der Geschichte, doch sie ist definitiv ein düsterer, bedrohlicher und zum Teil sogar beängstigender Charakter. Sie ist kalt, rachsüchtig, hasserfüllt und ambitioniert in einem Maße, das sie über Leichen gehen lässt. Ihre Fähigkeit ist sehr eng mit diesen Eigenschaften verbunden; sie nährt sich von starken Emotionen wie Hass, Furcht, Leidenschaft, Neugierde und Ehrgeiz. Demzufolge basiert ihre Macht auf der Dunkelheit ihres Charakters, weshalb sie eindeutig äußerst gefährlich ist. Ich möchte weder mit ihr befreundet noch mit ihr verfeindet sein, aber ich liebe Marie Lu dafür, dass sie sich entschied, die Geschichte einer Protagonistin zu erzählen, die so gar nichts mit der gutherzigen Rebellin von nebenan zu tun hat. Dadurch bekam einfach alles eine völlig neue Perspektive; sogar die Andeutung einer kleinen Liebesgeschichte erhielt einen finsteren Anstrich. Trotz aller Faszination für Adelina muss ich jedoch zugeben, dass sie mir zeitweise gehörig auf die Nerven ging. Als sie zwischen der Inquisition und den Young Elites steht, ist sie unfähig zu erkennen, wie sie die Situation leicht entschärfen könnte – ich hätte sie gern ein bisschen geschüttelt und ihr gesagt, was sie tun soll. Ihre Unentschlossenheit und Unsicherheit schlug sich meiner Meinung nach auch im Aufbau von „The Young Elites“ nieder; die ersten zwei Drittel empfand ich als eher unspektakulär und recht langsam, doch im letzten Drittel zog Marie Lu das Tempo an und es wurde unheimlich spannend und aufregend, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich bin beeindruckt und fasziniert von „The Young Elites“. Ich muss gestehen, eine so düstere Geschichte, die sich intensiv mit den Abgründen der menschlichen Seele beschäftigt, hätte ich Marie Lu niemals zugetraut. Ich sehe so viel Potential in ihr, dass mir quasi der Kopf explodiert, wenn ich all die möglichen Handlungsstränge denke, die Lu aus diesem Trilogieauftakt spinnen könnte. Obwohl ich mit „The Young Elites“ strukturell ähnliche Probleme wie mit „Legend“ hatte, bin ich überzeugt, die Folgebände werden schlicht großartig sein. Tatsächlich kann ich mir sogar vorstellen, dass diese Trilogie als Gesamtwerk die Legend-Trilogie noch weit übertrifft. Danke Marie Lu für den Beweis, dass das Young Adult-Genre doch noch frischen Wind zu bieten hat!

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  • Großartiger, spannender Auftakt!

    The Young Elites
    Zeit_zu_Lesen

    Zeit_zu_Lesen

    24. December 2014 um 16:12

    The Young Elites zählt für mich definitiv zu einer der besten Neuerscheinungen in diesem Jahr in der Kategorie Young Adults / Jugendbuch-Fantasy. Marie Lu – bereits bekannt durch ihre Legend-Reihe (die ich bis dato nicht gelesen habe) – ist mit diesem Buch ein wirklich großartiger Auftakt zu einer neuen Serie geglückt. Die Protagonistin – Adelina Amouteru – wurde, wie zahlreiche Menschen in ihrer Welt, Opfer einer meist tödlich endenden Plage. Nur wenige der Betroffenen überleben die Seuche, meist mit einer auffallenden Markierung, die sie als „Malfetto“ kennzeichnet und zu Aussätzigen macht. Einige dieser Malfettos besitzen nach dem Abklingen der Krankheit nicht nur ein Makel sondern auch besondere Fähigkeiten, ein weiterer Grund für den sie ausgestoßen und gefürchtet werden. Adelina, von zu Hause geflohen, findet Zugang zu einer Gruppe besonders Begabter – der Daggers Society – die sie lehrt, kontrolliert auf ihre eigenen Kräfte zuzugreifen. Doch Adelina, nach einem Leben voller Leid, Verachtung und fehlender Zuneigung, verspürt nicht nur den Willen ihren neuen Freunden zugunsten einer guten Sache zu helfen, sondern ist auch voller dunkler Wut auf ihre Peiniger, auf die erlittenen und weiter anhaltenden Ungerechtigkeiten. Je mehr sie lernt, ihre besonderen Kräfte zu nutzen, deren Stärke stetig zunimmt, desto mehr stellt sie nicht nur für sich selbst sondern auch für ihre Umwelt und somit ebenfalls für all jene, die sie eigentlich beschützen will, eine wachsende Gefahr dar. So spitzt sich die Geschichte rasant zu und als Leser bleibt einem nichts anderes übrig als Nägel kauend umzublättern, zu bangen und zu hoffen. Mit Adelina Amouteru ist Marie Lu eine äußerst faszinierende und vielschichtige Figur gelungen, deren Zerrissenheit beim Lesen direkt spürbar ist und deren Handlungen sowohl ein Lächeln auf das Gesicht des Lesers zaubern als auch zu einem Aufschrei, zu „nein, nein, nein! – Ausrufen“ verleiten, zu Passagen in denen man vor lauter Schreck das Atmen vergisst. Ähnlich gut, wenn auch nicht mit derselben Ausführlichkeit, beschreibt Marie Lu die weiteren Hauptfiguren, allen voran den charismatischen Anführer der Daggers – Enzo Valenciano – sowie dessen Berater Raffaele Laurent Bessette und deren Gegenpart Teren Santoro. Ich kann diese Buch nur empfehlen. Wer Jugendbuchautoren wie Maggie Stiefvater (zB. Raven Boys Serie), Marissa Meyer (Lunar Chronicles), Cynthia Hand (Unearthenly-Serie) oder Josephine Angelini (ebenfalls großartig: Trial by Fire; sowie Starcrossed) mag, wird The Young Elites mit Sicherheit verschlingen!

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  • Ein tolles Buch!

    The Young Elites
    darigla

    darigla

    09. December 2014 um 13:19

    Klappentext: I am tired of being used, hurt, and cast aside. Adelina Amouteru is a survivor of the blood fever. A decade ago, the deadly illness swept through her nation. Most of the infected perished, while many of the children who survived were left with strange markings. Adelina’s black hair turned silver, her lashes went pale, and now she has only a jagged scar where her left eye once was. Her cruel father believes she is a malfetto, an abomination, ruining their family’s good name and standing in the way of their fortune. But some of the fever’s survivors are rumored to possess more than just scars—they are believed to have mysterious and powerful gifts, and though their identities remain secret, they have come to be called the Young Elites. Teren Santoro works for the king. As Leader of the Inquisition Axis, it is his job to seek out the Young Elites, to destroy them before they destroy the nation. He believes the Young Elites to be dangerous and vengeful, but it’s Teren who may possess the darkest secret of all. Enzo Valenciano is a member of the Dagger Society. This secret sect of Young Elites seeks out others like them before the Inquisition Axis can. But when the Daggers find Adelina, they discover someone with powers like they’ve never seen. Adelina wants to believe Enzo is on her side, and that Teren is the true enemy. But the lives of these three will collide in unexpected ways, as each fights a very different and personal battle. But of one thing they are all certain: Adelina has abilities that shouldn’t belong in this world. A vengeful blackness in her heart. And a desire to destroy all who dare to cross her. It is my turn to use. My turn to hurt. Inhalt: Nach dem Blood Fever ist alles anders. Die Krankheit forderte viele Opfer und die Überlebenden sind nun für immer gezeichnet. Sei es durch eine Verfärbung ihrer Augen, der Änderung der Haarfarbe oder auch durch übernatürliche Kräfte! Adelina und ihre Schwester sind solche Überlebenden. Allerdings hat Violetta, die Schwester, keine äußeren Merkmale davongetragen; anders als Adelina, deren Haare sich verfärbt haben und der in der Not ein Auge entfernt werden musste. Als Adelina's Vater sie schließlich an einen Kunden zur Begleichung seiner Schulden verkaufen möchte, sich bewusst, dass er Adelina niemals verheiraten werden wird, weil sie schlichtweg keiner möchte, beschließt Adelina zu fliehen. Doch ihr Plan geht schrecklich schief. Ihr Vater kommt ihr auf die Schliche und ist kurz davor sie zu töten, als plötzlich dunkele Silhouetten auftauchen und Dinge in Adelinas Ohren flüstern. Adelinas Vater wird den Abend nicht überleben und schon bald muss sich Adelina seines Mordes beschuldigen lassen. Doch auf dem Weg zu ihrem Todesurteil, wird sie unerwarteterweise gerettet... Meine Meinung: Ich war überrascht, wie gut ich mit dem Lu's Schreibstil zurecht kam. Schon in der Buchhandlung fesselten mich die ersten Seiten, weil ich eigentlich fast alles verstand und ich es einfach angenehm zu lesen war. Eigentlich war ich mir zu diesem Zeitpunkt auch schon sicher, dass ich mir kein Buch mehr kaufen möchte, da ich The Young Elites eigentlich auf deutsch lesen wollte. Eigentlich. Denn dann kam meine Tante auf mich zu und sagte mir, dass sie mir ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk machen wollten und so wanderte The Young Elites dann doch in meinen Koffer ☺ Wie gesagt konnte ich mich sehr leicht in die Geschichte einfinden, was mir der super Schreibstil nur noch erleichtert hat! Das Buch beginnt gleich mit einem Spannungsschub, der es einem nahezu unmöglich macht, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Bereits im allerersten Satz beschreibt Adelina ihre missliche Lage. »I'm going to die tomorrow.« [Seite 1]Ich wollte anschließend sofort wissen, wie sie in diese Situation gekommen ist und ob sie auch wieder aus dieser Situation herausfindet...Was muss ein Mensch denn tun, um zum Tode verurteilt zu werden? Diese Frage stellte sich mir und wurde auch ziemlich schnell beantwortet... Die Spannung baute sich gleich zu Beginn auf und steigerte sich meiner Meinung nach mit Fortschreiten der Handlung nur noch mehr, was dazu beigetragen hat, dass die Geschichte zum Page-Turner wurde! Auch eine wirklich verzwickte Zwickmühle, in die Adelina reingerät, trug dazu bei, dass mir das Buch so gut gefiel. Ich finde, dass die Charaktere gut gelungen sind. Sie sind nicht so, wie in anderen Büchern. Allen vorn natürlich die Hauptfigur Adelina. Adelina ist anders als alle andern. Das weiß sie und bekommt es jeden Tag auf's neue von ihrem Vater vorgehalten. Er verabscheut Adelina, der diese Abneigung ziemlich zu schaffen macht, denn eigentlich wollte sie ihrem Vater immer nur gefallen. Das Blood Fever, das der Familie seine Mutter genommen hat, hat Adelina zudem schwer als Überlebende gezeichnet. Ihre Haare färbten sich zu einem silbrigen Grau und in aller Not musste ihr ein Auge entfernt werden, was mich immer wieder auf's neue überraschte, wenn statt eyes eben nur eye dastand und ich mich wieder daran erinnern musste, das Adelina ja nur ein Auge hat. Doch so schrecklich wie ihre Geschichte auch klingen mag, Adelina kann schrecklicher sein. Denn die Dunkelheit wächst in ihr und eines Tages wird diese die Macht über sie übernehmen und das spürt sie auch... Was mir an Adelina gut gefallen hat, waren die ganzen Ecken und Kanten, die dieses Mädchen hatte! Sie haben sie real erscheinen lassen und meistens konnte ich mich gut mit ihr identifizieren und habe mit ihre geliebt, gelitten, gefühlt. Enzo ist derjenige, der Adelina vor der Inquisition rettet. Er erkennt, dass sie durch das Blood Fever besondere Fähigkeiten erhalten hat und nimmt sie deswegen zu sich auf. Die meiste Zeit des Buches wirkt er sehr geheimnisvoll und umgibt sich mit dieser undurchdringlichen, unnahbaren Aura. Er gibt nur das allernötigste von sich Preis, doch wenn er die Maske des kalten Kriegern einmal fallen lässt, ist man meiner Meinung nach etwas überrascht, denn hinter dieser Maske verbirgt sich eine Gestalt, von der man nicht gedacht hätte, dass sie in Enzo existiert. Raffaele ist so etwas, wie Adelinas Lehrer. Der gutaussehende junge Mann bringt ihr die Basis über ihre Kräfte näher und findet überhaupt erst heraus, welche Fähigkeiten sie besitzt. Er selbst besitzt die Fähigkeit die Auren der Menschen um ihn herum zu spüren. Raffaele möchte Adelina beschützen, misstraut ihr aber auch ein wenig... Die Nebencharaktere in dem Buch sind wie ich finde auch sehr gut gelungen. Immer wieder beeinflussen sie die Geschichte maßgeblich und sind nicht so flach, sondern definitiv etwas tiefer, sodass man sie meisten nachvollziehen kann. Was mir zu Beginn nicht allzu gut gefallen hat, waren die unterschiedlichen Sichten in der Geschicht. Zwar treten diese nur alle 2,3 oder 4 Kapitel auf, doch am Anfang hat mir das eben aus irgendeinem Grund nicht so gefallen. Später jedoch fand ich das Konzept gut, da man so in die Köpfe der anderen Figuren blicken kann und eventuell schon Ideen bekommt, was als nächstes geschehen könnte. Am Ende des Buchs nahm die Handlung noch einmal so richtig Fahrt auf. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen! Das Ende im allgemeinen war...Wow. (Und nur so nebenbei: ich muss das zweite Buch so schnell wie möglich lesen!!) Zitate: »Dark thoughts swim in the far corners of my mind. Something is alive in those whispers, clawing for my attention, beckoning me deeper into the shadows, and I am afraid to listen to it. I look the same. I also look like a complete stranger.«Seite 60 »Be true to yourself, Violetta once told me when I was trying in vain to win Father over. But that's something everyone says and no one means. No one wants you to be yourself. They want you to be a version of yourselfthat they like.«Seite 89/ 90 »As I stare back, I feel something powerful stir inside me–a buried fire, subdued during childhood and long forgotten. I have lived all my life in the shadow of my father and my sister. Now that I'm standing in the sun for the first time, I dare to think different. The broken butterfly has been made whole.«  Seite 113/ 114 Cover und Titel: Warum das Buch so heißt, wie es eben heißt, wird einem schnell nach den ersten Seiten (genau genommen auf Seite 7) klar. Die Young Elites ist eine Gruppe von Menschen, die nach dem Blood Fever sogenannte Malfettos geworden sind. Aber die Young Elites ist speziell, da sie übernatürliche Fähigkeiten entwickelt haben... Das Cover hätte mich, hätte ich Marie Lu nicht schon gekannt, ehrlich gesagt nicht so ganz angesprochen. Ich finde es etwas langweilig, auch wenn es mit den dunklen Farben und dem Schwert gut zu der Story passt. Was ich eine gute Idee fand, war die Landkarte des Lands, in dem das Buch spielt. Man konnte so immer sehen, wo man gerade war und verlor nicht den Überblick, wenn es um Schauplätze ging. Fazit: The Young Elites konnte mich mit einem einfach zu lesendem Schreibstil, der trotzdem super war, überzeugen. Marie Lu hat mal wieder einen Volltreffer bei mir landen können. Die Charaktere sind vielschichtig und meistens gut nachzuvollziehen. An Spannung hat es dem Buch definitiv nicht gemangelt, was mir auch sehr gefallen hat. Vor allem das Ende war...so spannend! Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.

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  • Sehr gut!

    The Young Elites
    Sunshine_Books

    Sunshine_Books

    12. November 2014 um 10:53

    Inhalt: Adelina Amouteru is a survivor of the blood fever. A decade ago, the deadly illness swept through her nation. Most of the infected perished, while many of the children who survived were left with strange markings. Adelina’s black hair turned silver, her lashes went pale, and now she has only a jagged scar where her left eye once was. Her cruel father believes she is a malfetto, an abomination, ruining their family’s good name and standing in the way of their fortune. But some of the fever’s survivors are rumored to possess more than just scars—they are believed to have mysterious and powerful gifts, and though their identities remain secret, they have come to be called the Young Elites. Teren Santoro works for the king. As Leader of the Inquisition Axis, it is his job to seek out the Young Elites, to destroy them before they destroy the nation. He believes the Young Elites to be dangerous and vengeful, but it’s Teren who may possess the darkest secret of all. Enzo Valenciano is a member of the Dagger Society. This secret sect of Young Elites seeks out others like them before the Inquisition Axis can. But when the Daggers find Adelina, they discover someone with powers like they’ve never seen. Adelina wants to believe Enzo is on her side, and that Teren is the true enemy. But the lives of these three will collide in unexpected ways, as each fights a very different and personal battle. But of one thing they are all certain: Adelina has abilities that shouldn’t belong in this world. A vengeful blackness in her heart. And a desire to destroy all who dare to cross her. (Klappentext, Amazon) Cover: Das Cover ist an für sich recht minimalistisch gehalten, aber gerade das gefällt mir sehr gut. Es fängt die Stimmung der Geschichte geschickt ein. Titel: Der Titel beschreibt die Jugendlichen, die nach der schweren Krankheit, die das Land heimgesucht hat, spezielle Fähigkeiten entwickelten. Schreibstil: In "Legend" empfand ich Marie Lu's Schreibstil als gut, aber nicht unbedingt herausragend. Es ließ sich schön lesen, blieb aber kaum im Gedächtnis hängen. Hier hingegen hat sie sich alleine durch ihr Stilmittel sehr interessant gemacht und konnte bei mir punkten. Adelina erzählt ihre Geschichte wie von der Autorin gewohnt in der Ich-Perspektive, der Rest der Protagonisten, sowie der Antagonist werden in der 3. Person dargestellt. Die Mischung war super, das würde ich gerne öfter lesen! Charaktere: Adelina ist die Protagonistin des Buches. Sie hat das schlimme Fieber überlebt, aber anscheinend keine besonderen Fähigkeiten entwickelt. Sehr zur Enttäuschung ihres Vaters. Nachdem sie durch die Inquisition zum Tode verurteilt wird, schafft sie es doch, Illusionen zu erschaffen. In letzter Minute erscheint Enzo, der Anführer der Dagger Society und rettet sie. Während Adelina sehr gut ausgearbeitet ist, empfand ich Enzo flach. Wirklich warm wurde ich nicht mit ihm. Dafür mochte ich Raffaele sehr, sein Charakter war facettenreich und sehr schön dargestellt. Ich bin gespannt wie es diesbezüglich weitergeht. Auch gut fand ich, dass der Antagonist sehr oft zu Wort kommt. Der Leser ist zwar hierdurch ab und an einen Schritt voraus, aber die Autorin hat diese Gradwanderung sehr gut gemeistert. Teren war tiefgründig und seine Handlungen gut nachvollziehbar. Erwähnenswert: Habe ich nicht bei "Legend" geschimpft, dass es vorhersehbar war? Als wären meine Gebete erhört worden: Mit diesem Ende hätte ich nicht gerechnet! Am liebsten würde ich sofort weiterlesen! Stuck in my Head: "All I know is that I want to do it again. I want Enzo to touch me. I want to feel that flow of power, and I want to see the other Daggers' intimidation. I want something more. " (S. 103) Kriesenreif: Nichts! Fazit: Ich bin froh, der neuen Reihe von Marie Lu eine Chance gegeben zu haben. Es sticht "Legend" in meinen Augen um Längen aus! Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, der Schreibstil interessanter und vor allem waren sehr viele Wendungen vorhanden. Hut ab und gerne mehr davon!

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  • "Let's read in English"-Lesechallenge 2014

    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Let's read in English - die Englisch-Lesechallenge 2014 Mit den Neujahrvorsätzen ist es immer so eine Sache – viele haben wir bereits wieder vergessen und der Alltag hat uns definitiv wieder eingeholt. Mit „Let’s read in English“ möchten wir das jedoch gern ändern und euch die Moeglichkeit geben, Bücher und Autoren neu zu erleben – in der englischen Originalsprache! Einige von euch rezensieren schon fleissig englische Bücher und viele Lovelybooks-Leser sind an englischen Texten interessiert, würden jedoch lieber bei einer Leserunde einsteigen. Wir haben uns euer Feedback zu Herzen genommen und unsere Lesechallenge „Let’s read in English“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem englischen Verlagshaus Random House Group UK mit Sitz in London werden wir eine Vielzahl von Leserunden starten und ihr seid herzlich eingeladen mitzumachen. Das Motto der Lesechallenge verstehen wir als einen Aufruf nicht nur an alle von euch, die sich mühelos in der englischen Sprache zurechtfinden, sondern an alle Lovelybooks-Leser. Egal welche Sprachkentnisse du hast, trau dich einfach – und mach mit! „Let’s read in English“ – zusammen auf Lovelybooks. Viele unsererer Leser verwenden die englische Sprache oder werden sie in Zukunft brauchen. Bücher sind ein idealer Einstieg um Sprachkentnisse zu verbessern oder die Fremdsprache auch einfach mehr zu benutzen. Die Stimme der Autoren im Original zu lesen und sie neu kennenzulernen ist natürlich ein spannenender Bonus. Für die fleissigsten Rezensenten gibt es zum Jahresende tolle Preise und jeder kann sich gern in Deutsch und/oder Englisch in den Leserunden austauschen und Rezensionen in beiden Sprachen posten. Das ist voellig euch überlassen.  Alle Grundinfos findet Ihr auf unserer Englisch-Lesechallenge-Seite! Hier könnt Ihr nun alle Fragen stellen & stets fleissig Eure neuen Rezensionen posten! Die Liste wird am Anfang jedes Monats aktualisiert!  Bitte postet für jede neue Rezension auch einen neuen Beitrag. Auf die Plätze - fertig - let's read English!!!

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    • 1684
  • Vielversprechender Fantasyauftakt von Marie Lu

    The Young Elites
    Deengla

    Deengla

    26. October 2014 um 12:58

    Kurzmeinung Fesselnde Lektüre und vielversprechender Start der Fantasyreihe, wenn auch mit für mich kleineren Schwächen und entsprechendem Ausbaupotenzial. 3 1/2 Sterne. Inhalt Die 16-jährige Adelina ist eine Malfetto. Das heißt, dass sie vor ca. 10 Jahren das große Blood Fever als eine der wenigen überlebt hat. Malfettos sind nicht nur deutlich von der Krankheit äußerlich gekennzeichnet - in Adelinas Fall hat sie nur noch ein Auge und ihr Haar wurde silbern. Nein, einige von ihnen haben auch übernatürliche Fähigkeiten entwickelt und sind deshalb von einem Großteil der Bevölkerung gefürchtet. Allen voran eine Gruppe von Malfettos genannt "The Young Elites". Doch Adelina ist sich sicher, dass sie keine Fähigkeiten hat. Bis eines Tages etwas Dramatisches passiert und sie dann recht schnell mit den Young Elites Bekanntschaft macht. Doch der Anführer der königlichen Inquisitoren, Teren, dessen Aufgabe es ist, die Young Elites zu vernichten und Malfettos aus der Gesellschaft zu entfernen, erpresst Adelina und nun steht ihre Loyalität auf dem Prüfstein und sie ist hin- und hergerissen. Meine ausführlichere Meinung Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus der Ich-Perspektive von Adelina, Teren tritt jedoch ebenfalls häufig als Erzähler auf - dann in der 3. Person. Zudem werden einige wenige Kapitel aus Sicht von einem Young Elite namens Enzo und eines anderen Young Elite namens Raffaele erzählt. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und auch von den Grundzügen der Welt, die Marie Lu geschaffen hat, bin ich recht angetan. Allerdings beschränkt sich in diesem Band die Handlung auf die Sealands und da so ziemlich auf eine einzige Stadt. Obwohl immer wieder bestimmte "historische" Epigraphen vorhanden sind, die ein wenig mehr von der ganzen Welt und den benachbarten Ländern erzählen - Skylands und Sunlands - sind die für mich jedoch und deren Beziehungen untereinander noch recht schwammig. Das World Building meiner Meinung nach bietet deutlich Ausbaupotenzial - und braucht es auch dringend; den Ausbau. Es war eine fesselnde Lektüre, die mich keine Sekunde gelangweilt hat, aber auch wenn Marie Lu mich mit dem Endergebnis durchaus überzeugen konnte, hat sie doch mit altbekannten Zutaten gekocht. Wer hier auf Neues oder außergewöhnlich Originelles hofft, wird es nicht finden. Auch die zwei größeren Plot Twists waren zumindest für mich absolut vorhersehbar - Marie Lu konnte mich also mit der Handlung und der Entwicklung der Figuren nicht überraschen. Natürlich gibt es auch ein Liebeselement, welches mich allerdings nicht überzeugt, da es für meinen Geschmack doch sehr schnell und gleich sehr intensiv geschieht - zumindest intensiv dahingehend, was die beiden Figuren fühlen, nicht, wie sie sich einander gegenüber verhalten. Terens Motivation ist für mich zwar akzeptabel, aber mir fehlt dennoch irgendwie, wie er sich derart gewandelt hat. Hier hoffe ich, dass in den nachfolgenden Bänden mehr erklärt wird - gerade die Beziehung Teren und Enzo finde ich interessant. Die anderen Elites bleiben - bis auf meinen Liebling Raffaele - erstaunlich blass. Auch hier wünsche ich mir, dass in den nachfolgenden Bänden mehr Tiefe erreicht wird. Fazit Ein durchaus ansprechender Auftakt, der zwar keine Überraschungen oder Originelles bietet, dafür über durch die Umsetzung bzw. den fesselnden Schreibstil überzeugt. Viele Charaktere sind mir noch zu blass und auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht so recht überzeugen - aber hier hoffe ich einfach mal, dass Marie Lu in der Fortsetzung nachbessert.

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