Marie Lu Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche

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Inhaltsangabe zu „Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche“ von Marie Lu

Nach Legend taucht Bestsellerautorin Marie Lu mit ihrer neuen historischen Fantasy-Reihe Young Elites in eine Welt voller Magie ein und zeigt eine Heldin, die zwischen Liebe und Dunkelheit gefangen ist. Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe ... X-Men meets Die rote Königin: Eingebettet in eine märchenhafte Welt, die an das Venedig der Renaissance erinnert, erzählt Spiegel-Bestsellerautorin Marie Lu die Geschichte von Adelina, einer sehr komplexen Heldin, die zunehmend von der rachgierigen Dunkelheit, die sie in sich trägt, übermannt wird. Ob ihre Liebe zu Prinz Enzo sie retten kann? Nach dem New York Times-Bestseller Legend der grandiose Auftakt zu einer neuen originellen und actionreichen Fantasy-Trilogie der Autorin. „Die Gemeinschaft der Dolche“ ist der erste Band der Young Elites-Trilogie. Mehr Infos und Extras zu Young Elites unter: www.young-elites.com

Marie Lu's düsterer Auftakt hat mich mit seinen zerrissenen und von bösem Blut besudelten Figuren, absolut überzeugt.

— Nightingale78
Nightingale78

Gute Idee, aber hat mich eher enttäuscht. Nach Legend hatte ich mehr erwartet

— enchantedletters
enchantedletters

Eine tolle Idee, die Umsetzung ist etwas zu lahm und war mir etwas zu oberflächlich, konnte mich teils nicht richtig reindenken

— juli.buecher
juli.buecher

Der Auftakt einer neuen Fantasyreihe mit einer nicht ganz so üblichen Protagonistin

— Schnupfel_Janine
Schnupfel_Janine

"Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche" ist ein besonderes Buch, das mich aber auch ein bisschen zwiegespalten zurücklässt.

— -Favola-
-Favola-

Ich fand dieses Buch richtig Klasse! Alle Charaktere haben mir super gefallen und die Geschichte war einfach mega gut.

— 22jasmin22
22jasmin22

Wie immer toll! Marie Lu gehört zu einer meiner Lieblingsautorinnen

— Luceheyho
Luceheyho

leider weit entfernt von der Qualität der Legend-Reihe... durchgehend spannend & erst vielversprechend aber letztendlich enttäuschend.. :(

— hallolisa
hallolisa

Fantastische Geschichte mit einer außergewöhnlichen Antiheldin, die mich trotz einiger zwischenzeitlicher Längen begeistert hat. Top!

— ConnyKathsBooks
ConnyKathsBooks

Spannend und unvorhersehbar, aber leider etwas zu verbissen um die Darstellung der Antiheldin bemüht, um richtig Spaß zu machen.

— chasingunicorns
chasingunicorns

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  • Sehr außergewöhnlich und spannende Geschichte mit venezianischen Charme

    Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche
    bookbliedling_

    bookbliedling_

    29. March 2017 um 00:02

    Meine Meinung:  Eine kleine Warnung, für diejenigen die das Buch noch nicht gelesen haben, dieses Buch ist dunkel und gewaltsam. Es ist keine süße fluffige Geschichte von der großen Liebe und in der alles am Ende gut geht. Ganz im Gegenteil. Selten habe ich eine so eine „böse“ Protagonistin erlebt, die in ihrem Inneren Dunkelheit und Hass vereint und die vom Leben so gezeichnet ist. Im wahrsten Sinne des Wortes. Man ist als Leser_in eben gewohnt, dass die Protagonist_innen die Held_innen des Romans sind, die immer das richtige Tun und denen man vertrauen kann ( es gibt zwar auch Badass Mädels, aber doch eher selten) aber all das ist sie nicht. Sie ist eine Antagonistin wie sie im Buche steht, aber dennoch mag man sie einfach. Das kann man sich so ähnlich vorstellen wie bei Loki ( ok den Vergleich verstehen jetzt nur MARVEL Fans, aber egal)Auch Enzo, Gründer und Meister der Gemeinde der Dolche ist alles andere als der liebe Junge von nebenan. Aber auf Badboys stehen wir Frauen ja bekanntlich. Er scheint auf dem ersten Blick kalt und unnachgiebig. Auch er ist ein Malfetto, seine Gabe ist das Beherrschen des Feuers, zudem ist er auch noch sehr gutaussehend, eine heiße Mischung also. Schon von Anfang an merkt man, dass Adelina etwas in ihm berührt, er scheint mit ihr anders umzugehen und das trotz der Warnungen seines Freundes Raffaele. Damit kommen wir auch schon zu meinem Lieblings Charakter. Denn auch wenn Raffaele ein bisschen speziell wirkt merkt man doch, was für ein guter Freund er ist und wie wichtig ihm Enzo ist. Er ist aber auch ein vorsichtiger Charakter, welcher Adelina zwar zunächst hilft, aber auch vor dem zurück schreckt, was sie mit ihrer Begabung anstellen könnte. Zudem ist er einfach der Traum einer jeden Frau und auch jeden Mannes.Was mir an dem Buch neben den Charakteren der anderen Art besonders gefallen hat, ist das Setting in welchem die Geschichte spielt. Alles erinnert ein wenig an das Italien des 18 Jahrhundert und besonders an die Stadt Venedig, mit all den farbenfrohen Gewänden und besonders den schmuckvollen Masken. Doch trotz dieser teilweise farbenfrohen Kulisse ist die gesamt Stimmung dieses Buches eher düster und es kommt zu vielen hässlichen Szenen, die durch Angst und Hass ausgelöst werden, die allgegenwärtig sind. Dadurch bekommt die Handlung aber auch eine gewisse Spannung, die sich durch das gesamte Buch zieht. Allerdings sorgt diese Mischung auch dafür, dass einige Aktionen und Entscheidungen von Personen für mich nicht ganz nachvollziehbar waren. Das liegt aber auch daran, dass man über einige Charaktere nur Teile ihrer Geschichte kennt und es noch einige Geheimnisse gibt. In der Mitte schwächelt das Buch ein wenig, es fällt etwas schwerer sich für die Geschichte zu begeistern, dafür kommt das Ende dann umso unerwarteter und ich bin ehrlich gesagt immer noch ein bisschen sauer darüber, was da passiert ist, weil ich es auch einfach nicht glauben kann.Davon, dass Marie Lu einen wirklich guten Schreibstil haben soll, habe ich schon häufiger gehört. Alle schwärmen ja so von der Legend Trilogie. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an eben diesen. Und zum Glück wurde ich nicht enttäuscht. Die Autorin schafft es wirklich gut die bedrückende Stimmung herüber zu bringen, Spannung aufzubauen aber dennoch nicht zu dunkel zu werden. Zudem ist die Art wie sie Dinge beschreibt sehr bildlich, so dass ich mir sowohl Personen, als auch die Umgebung gut vorstellen konnte.Es handelt sich bei dem Buch also um einen gelungenen Reihen Auftakt, der mehr als neugierig auf(die Fortsetzung macht. Zudem erinnert mich das Buch an die X-Men (nicht nur mich, den Vergleich habe ich jetzt schon häufiger gelesen und mich sehr darüber gefreut) mit den besonderen Begabungen der Charaktere, die sich dann noch zu einer Gruppe zusammen schließen, ausgebildet werden und gegen die Unterdrückung durch die nicht Malfettos kämpfen wollen. Für mich als großen Marvel Fan definitiv ein großes Plus. Und darum kann ich das Buch auch nur allen empfehlen, die mal wieder ein Buch lesen wollen, in dem nicht eine Romanze im Vordergrund steht, es eine böse Protagonistin gibt und die Action alá Superhelden Filme mögen.

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  • Böse, düster, anders. Fand es großartig!

    Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche
    Nightingale78

    Nightingale78

    27. March 2017 um 21:04

    Meine MeinungDen Durchbruch schaffte die amerikanische Autorin Marie Lu vor Jahren mit ihrer dystopischen Legend-Trilogie. Von ihrem packenden Erzählstil konnte ich nicht genug bekommen. Natürlich interessierte mich ihr nachfolgendes Projekt, die YOUNG ELITES-Trilogie, daher brennend.  Der erste Eindruck nach Beenden des Auftakts »Die Gemeinschaft der Dolche« war, dass Marie Lu auch zukünftig unbedingt mehr Fantasy Projekte machen sollte. Mir gefällt die Mischung aus historischer Fantasiewelt mit düsterer Macht unheimlich gut. Dabei war die Idee der Autorin mit Adelina eine Antiheldin zur Hauptfigur zu machen, nicht ihr erster Impuls. Tatsächlich ist sie erst später auf diese Figur aufmerksam geworden, worum ich sehr froh bin. Obwohl die Protagonistin viel Wut und Dunkelheit in sich trägt, mochte ich sie auf eine gewisse Art. Adelina entdeckt gerade erst, was in ihr schlummert. Ihr Charakter ist komplex. Ihre Zerrissenheit zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung, was ihre Figur so unberechenbar macht. Sie ist selbstlos und unsicher, furchtbar verängstigt und auch sehr fasziniert, von ihrer neu entdeckten dunklen Macht.Macht, so etwas hatte Adelina in ihren fünfzehn Jahren nie. Sie wurde immer von ihrem Vater unterdrückt und gedemütigt. Und gerade das macht sie nun so gefährlich. Diese neue Fähigkeit wird genährt von Wut und Angst. All das macht sie zur Zielscheibe für den ersten Inquisitor Teren Santoro. Er arbeitet im Auftrag für den König und die Königin, und will ihresgleichen hängen sehen. Allerdings frisst er auch einen Narren an Adelina. In letzter Sekunde kommt ihr aber Enzo Valeciano zur Hilfe, der Anführer der sogenannten «Gemeinschaft der Dolche«. Er und seine Gemeinschaft sind genau wie sie, wollen jedoch um ihren Platz kämpfen. Um in der Gruppe aufgenommen zu werden, muss sie sich erstmal beweisen. Es herrscht wieder viel Misstrauen. Wogegen die Chemie zwischen Adelina und Enzo vom ersten Moment an sehr anziehend ist. Enzo ist ein gezeichneter und geheimnisvoller Mann, der nur schwer Vertrauen fässt. Auch Nebenfiguren, wie der charismatische Kurtisane Raffaele, Gemma und Adelinas Schwester Violetta wurden super interessant eingebracht. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, was mir wirklich gut gefiel. Während Adelinas Sichtweise aus der ersten Person entspringt, schildern Raffaele und Teren ihre aus der dritten Person.Das erbaute Weltkonstrukt von Marie Lu gehört zu meinen Highlights im Auftakt. Durch die Masken und Gondeln bekommt diese historische Fantasy-Trilogie eine venezianische Note. Es war spannend diese Welt zu entdecken. Was mich beim Lesen leider straucheln ließ, war der recht langsame bzw. ausufernd formulierte Beginn. Zum letzten Drittel bekommt die Handlung aber ein sagenhaftes Tempo mit traumhaften Wendungen und viel Spannung, welche mich komplett umhauten. Da erkannte ich dann wieder Marie Lus unverkennbaren Erzählstil wieder. Das Ende hat mich sehr geflashed. Den Folgeband erwarte ich nun mit sehr großer Neugierde. Fazit Marie Lu hat sich nach dem großen Erfolg ihrer Legend-Trilogie an etwas düsteres herangewagt und mich definitiv damit abholen können. Wer nach einer Superheldin mit reinem Herzen sucht, wird in Adelina Amouteru aber nicht fündig. Alle Figuren sind zerrissen und besudelt von böser Macht. Und genau das macht "Young Elites" so reizvoll. Dieser Auftakt gab mir - trotz eines langsameren Mittelteils - alles, was ich mir erhofft hatte.

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  • Hat mich leider enttäuscht

    Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche
    Hannasbuecherwelt

    Hannasbuecherwelt

    27. March 2017 um 20:24

    Dieses Buch musste ich einfach unbedingt haben, da ich von Marie Lu bereits die "Legend-Reihe" gelesen hatte und diese unheimlich gut fand. Tatsächlich konnte mich die Autorin dieses Mal nicht ganz so überzeugen, aber lest selbst: Der Einstieg in die Geschichte gelang mir ziemlich leicht. Der Schreibstil ist gewohnt angenehm und gut zu lesen. Ich fand, dass das Buch dauerhaft spannend war und es gab auch keine Längen.  Die Protagonistin Adelina mochte ich ganz gerne. Ich fand sie zwar ein wenig still und inaktiv, aber im Laufe des Buches kommt sie immer mehr aus sich raus, sodass sie eigentlich nur am Anfang unheimlich schüchtern ist. Dagegen fand ich sämtliche anderen Charaktere im Buch, ausgenommen den Bösewicht Teren, einfach nur langweilig und nichtssagend. Sie wurden im gesamten Buch immer nur in Grundzügen beschrieben, sodass ich so gar keine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte, was ich echt schade fand.  Was mir leider überhaupt nicht gefallen hat und was gefühlt 80 Prozent des Buches erwähnt wurde, war Adelinas schreckliche Vergangenheit mit ihrem Vater. Es wurde dauerhaft und fast ausschließlich von ihrem sadistische Vater erzählt, der sie oft geschlagen und zu seinen Zwecken benutzt hat. Ich hatte fast das Gefühl, dass ich ein Buch von Kafka gelesen habe, wo ja auch deutlich wird, dass er ein gestörtes Verhältnis zu seinem Vater hatte. Das ging für mich gar nicht. Meiner Meinung nach lebt ein Buch von seinen schönen Momenten. Es ist klar, dass bei diesem Genre nicht immer nur Friede-Freude-Eierkuchen herrscht, doch dieses Buch hatte für mich leider gar keine Highlights oder für die Protagonistin schöne Momente. Die Tatsache, dass die Autorin ein Buch mit einer Antiheldin schreiben wollte, ist für mich keine Ausrede, die mir das Buch schmackhaft machen konnte. Obwohl ich sehr viele negative Kritikpunkte zu diesem von mir erwartetem Highlight sagen muss, fand ich die Idee des Buches grundsätzlich gut, nur die Umsetzung konnte mich nicht ganz überzeugen.  Fazit Leider muss ich sagen, dass die Autorin mich mit diesem Buch nicht überzeugen konnte. "Young Elites" kommt auch kein bisschen an die Legend-Reihe ran. Trotzdem hat mir die Idee des Buches gefallen, auch wenn es an der Umsetzung gehapert hat. Ich werde trotzdem den zweiten Band lesen, da mich die Geschichte interessiert und hoffe einfach, dass die Autorin noch viele tolle Ideen hat und mich dann Band zwei mehr begeistern kann.

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  • Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche

    Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche
    enchantedletters

    enchantedletters

    27. March 2017 um 18:34

    Inhalt: Nach einer schweren Krankheitswelle ist ein Teil der Bevölkerung körperlich gekennzeichnet, sowie mit besonderen Fähigkeiten versehen. So auch Adelina, die nun zur Elite der Begabten gehört. Doch die Elite wird vom Volk verstoßen und gejagt. Als Adelina zur Gemeinschaft der Dolche stößt, einer Gruppe von begabten, versucht sie zu helfen das System zu ändern. Allerdings muss sie dafür erstmal lernen ihre Fähigkeiten zu kontrolleiren. Zum Buch: Ich muss gestehen, der Beschluss dieses Buch zu kaufen stand schon, bevor ich mir überhaupt den Inhalt durchgelesen hatte. Die Legend-Trilogie hatte ich binnen einer Woche gelesen und war hin und weg. Als ich also gesehen hab, dass Marie Lu ein neues Buch rausbringt und ich dann das Cover gesehen habe, wusste ich, das muss ins Bücherregal. Der Anfang der Buches war noch sehr ansprechend. Die Welt, die Lu geschaffen hat, erinnert mich an den Stil, den Nina Blazon für ihre Welten benutzt. Ganz neue Länder, Königreiche, Tiere und Möglichkeiten. Auch der Inhalt war zunächst noch sehr vielversprechend, was aber immer mehr abgeflacht ist. Das große Problem bei mir war, dass ich mich nicht so recht mit den Charakteren anfreunden konnte. Adelinas Entscheidungen und Gedankengänge waren für mich nicht immer nachvollziehbar und willkürlich. Sie möchte Gutes bewirken, handelt unabsichtlich böse, aber irgendwie scheint sie es nicht so recht zu bereuen. Und auch die anderen Charaktere waren für mich gar nicht einzuschätzen und insgesamt allesamt zu brutal. Jeder einzelne würde über Leichen gehen um seine Ziele zu erreichen. Der Handlungsstrang war auch eher zusammengewürfelt. Viele Zeitsprünge, die vielleicht wichtig für die Entwicklung gewesen wären, auf denen dann aber sofort entscheidende Ereignisse folgten. Ebenso war die 'Liebesgescichte' eher Fassade. Grob angekratzt. Bis zu einem gewissen Punkt, wusste man nicht, ob Adelina sich überhaupt für jemanden interessiert, oder eventuell sogar zwei, und plötzlich ist sie hoffnungslos verliebt, ohne eindeutige Anzeichen.  So konnte der Epilog mich wiederrum hoffen lassen, dass der zweite Band besser wird. Hier tauchen neue Charaktere auf, die durchaus interessant werden könnten. Fazit: Insgesamt konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die Geschichte hat eine tollte Basis, die leider nicht ausgeschöpft wurde und durch zu viele unangenehme Charaktere gestaltet wurde.

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  • Rezension "Young Elites 1"

    Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche
    Mona90

    Mona90

    23. March 2017 um 15:59

    Die Geschichte: Eigentlich hatte ich dieses Buch gar nicht auf dem Schirm, denn als ich am Anfang davon gehört habe, wollte ich es gar nicht so dringend lesen. Aus diesem Grund habe ich es erst einmal auf die Wunschliste gepackt, um später darauf zurückzukommen. Doch Mitte Februar hat mich plötzlich die Lust auf dieses Buch so sehr gepackt, dass ich es mir im Buchhandel schließlich mitnehmen musste. Im Moment stehe ich total auf High Fantasy und da hat sich die Geschichte eben angeboten. Außerdem wollte ich von der Autorin schon immer mal etwas lesen. Gesagt, getan! In meinem Urlaub habe ich das Buch schließlich verschlungen und den Kauf am Ende auch nicht bereut. Es war eine wirklich tolle Geschichte, die genau zu meiner derzeitigen Stimmung gepasst hat. Es geht hier um Menschen mit besonderen Fähigkeiten, die sie durch das sogenannte Blutfieber erhalten haben. Nur wenige Leute haben dieses überlebt und am Ende überstanden es tatsächlich nur die Kinder, die jedoch dafür einige äußere Veränderungen aufwiesen. Jahre später entwickelten einige dieser Kinder gewisse übernatürliche Fähigkeiten und werden seither als Mafettos beschimpft und von der Gesellschaft schlecht behandelt. Unter diesen Malfettos befindet sich unsere Protagonistin. Durch das Blutfieber haben sich ihre Haare silbern verfärbt und es wird gleich zu Beginn deutlich, wie sehr sie darunter zu leiden hat. Mehr möchte ich eigentlich nicht verraten, aber im Laufe der Geschichte tritt dann natürlich ihre Fähigkeit zum Vorschein und wir begleiten sie auf dem Weg zu einer Gruppe, die sich "Die Gemeinschaft der Dolche" nennen. Ich persönlich bin ohne große Erwartungen an die Geschichte herangegangen und hatte ehrlich gesagt auch kaum eine Ahnung, worum es darin geht. Die Erkenntnis, dass es ein Jugendbuch ist, welches weit in der Vergangenheit spielt und Fantasieelemente beinhaltet, hat eigentlich schon ausgereicht. Bis auf ein paar kleine Längen, hat es mir auch wirklich gut gefallen und besonders das Ende fand ich noch einmal richtig spannend. Fazit: Ein guter Auftakt für diese Geschichte und nach dem Ende dürfte es in Band 2 tatsächlich spannend weitergehen. Ich bin gespannt und habe dem Buch solange erstmal 4 Punkte gegeben, um noch ein wenig Luft nach oben zu lassen. Es gab wie gesagt ein paar Längen in der Mitte und ich musste mich doch ein wenig an die Art und Weise der Protagonistin gewöhnen. Ansonsten kann ich das Buch aber guten Gewissens weiterempfehlen.

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  • Die Gemeinschaft der Dolche

    Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche
    Schnupfel_Janine

    Schnupfel_Janine

    22. March 2017 um 21:32

    Adelina fällt, wie viele andere Menschen auch, dem Blutfieber zum Opfer. Während sie überlebt, gezeichnet durch ein fehlendes Auge und silberner Haare, stirbt ihre Mutter daran. Ihre Schwester bleibt verschont. Von diesem Moment an ist sie dem Hass ihres Vaters ausgeliefert, der versucht, eine besondere Fähigkeit in ihr zu wecken. Während er Violetta gut behandelt und ihr Liebe schenkt, quält er Adelina, in der Hoffnung, wenigsten einen nutzen aus seiner Mafetto-Tochter schlagen zu können. Aber egal was der Vater versucht, Adelina scheint keine besonderen Fähigkeiten zu haben...oder doch?Also ich war ein riesiger Legende Fan, allerdings habe ich versucht, die beiden Reihen nicht miteinander zu vergleichen. Das ist mir, glaube ich zumindest, ganz gut gelungen, da beide Reihen wirklich sehr unterschiedlich sind. Die Geschichte fängt gleich mittendrin an und nach einigen Turbolenzen kommt Adelina zu der Gemeinschaft der Dolche. Ich mochte Adelina, auch wenn sie ganz und gar nicht die blütenreine Heldin ist, die man normalerweise aus solchen Büchern kennt. Sie hatte eine harte Kindheit und das merkt man ihr eben auch an. Sie ist immer wieder hin und her gerissen, zwischen dem Wunsch, angenommen zu werden und irgendwo dazu zu gehören und ihrer Wut. Auch die anderen Charaktere sind Moralisch ganz und gar nicht einwandfrei. Aber so ist das nun mal, die Dinge sind selten nur schwarz oder weiß. Ich mochten den Schreibstil, es lies sich gut und flüssig lesen. Und ich mochte die italienisch angehauchte Welt. Schon alleine der Kosename, den Adelina von Raffaele ihr gibt "Mi Adelinetta" klingt einfach toll. Die negativen Punkte sind, dass mir die Welt und auch einiger der Charaktere etwas zu flach geblieben sind und auch über das Blutfieber hätte ich gern etwas mehr erfahren. Allerdings ist das ja erst der erste Teil einer Reihe, vielleicht erfahren wir ja im nächsten Band etwas mehr. Ich freue mich auf jeden Fall schön auf den zweiten Teil, der im Herbst erscheinen soll.

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  • Fantasy mit italienischem Flair

    Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche
    -Favola-

    -Favola-

    19. March 2017 um 11:05

    Marie Lus neue Reihe "Young Elites" ist im Fantasybereich angesiedelt. Ihre Welt erinnert mich etwas an die Römer, denn die meisten Namen stammen aus dem Italienischen und auch vom Setting her hatte ich immer eine mediterrane Stadt vor Augen.In Kennattra herrschen aber brutale Zeiten. Nach dem Blutfieber, das mich an die Pest erinnert, überleben nur wenige Kinder. Diese sind gekennzeichnet und können über übernatürliche Kräfte verfügen. Diese Malfettos haben keine Rechte und werden oft von Inquisitoren abgeholt und öffentlich verbrannt. Kein Wunder also, dass sich einige reiche und einflussreiche Malfettos zur Gemeinschaft der Dolche zusammenschliessen.Die Idee und die Welt von Marie Lu ist sehr gut durchdacht, detailliert geschildert und wird mit einer Karte untermauert. Das hat mir alles ausgesprochen gut gefallen. "Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche" konnte mich schnell in seinen Bann ziehen, denn die Geschichte geht ohne grosses Vorgeplänkel los und die Autorin beweist einmal mehr ihr Können. Sie hat einen klasse Schreibstil, der mich immer wieder begeistert.Im Kinder- und Jugendbuchbereich malen die Autoren meist schwarz-weiss. Marie Lu zeigt uns, wie facettenreich und interessant Grau sein kann. Sie wollte uns für einmal auch keine Heldin mit blütenweisser Weste auftischen, sondern eine düstere, böse Protagonistin. Meiner Meinung nach ist ihr dies jedoch nicht ganz gelungen, denn genau mit Andelina lässt sie mich sehr zwiegespalten zurück. Adelina hat durch ihre Zeichnung und durch ihren Vater eine harte Kindheit, was erst Mitleid und Verständnis beim Leser weckt. Sie ist zwar recht unsicher, aber man entdeckt in ihr ein starker Wille, der gefällt. Sie könnte eine taffe Protagonistin, eine raffinierte Schurkin werden, doch irgendwie kann sie sich einfach nicht entscheiden. Wir durchleben mit ihr ein Hin und Her, das meine Nerven doch ab und zu etwas strapaziert hat.Auch der am Anfang so schöne Spannungsbogen erlitt im Mittelteil den einen oder anderen Durchhänger. Dazu kam, dass mir der Fantasyaspekt in dem Bereich zu viel Platz einnahm. Doch dann kommt eine überraschende Wendung und Marie Lu nimmt wieder alle Fäden in die Hand und beweist, dass sie schreiben kann. Ein überaus spannendes letztes Drittel und ein vielversprechender Epilog schüren das Interesse auf die Fortsetzung.Fazit:"Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche" ist ein besonderes Buch, das mich aber auch ein bisschen zwiegespalten zurücklässt. Marie Lu hat eine eindrucksvolle Welt geschaffen, mit der sie mich sofort in den Bann ziehen konnte. Adelina ist eine sehr spannende, für einmal nicht nur gute, Protagonistin, die aber nicht immer meine Sympathie bekommen hat.Die Autorin trumpft gegen das Ende mit einer überraschenden Wendung auf, so dass man sich auf einen fantastischen zweiten Teil freuen kann.

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  • Young Elites

    Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche
    22jasmin22

    22jasmin22

    15. March 2017 um 16:29

    In diesem Buch geht es um ein Mädchen Namens Adelina. In einer Nacht färbten sich plötzlich ihre wunderschöne schwarzen Haare silbern. Adelina überlebte das Blutfieber und seit dem ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Dieses Blutfieber hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe. Meine Meinung: Ich fand das Buch richtig klasse und kann es nur jedem weiterempfehlen. Die Charaktere in diesem Buch sind einfach nur super und die Geschichte wurde richtig gut umgesetzt. Man kann einfach schon nach ein paar Seiten nicht mehr aufhören zu lesen.

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  • Fantastischer Auftakt mit außergewöhnlicher Antiheldin

    Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    12. March 2017 um 12:22

    "Es hieß, dass sie aus dem Nichts Feuer heraufbeschwören konnten. Den Wind beherrschen. Wilde Tiere zähmen. Unsichtbar werden. Mit einem einzigen Blick töten." (S. 16)Seit sie mit 4 Jahren das mysteriöse Blutfieber überlebt hat, ist Adelina mit einer entstellenden Narbe im Gesicht gezeichnet. Sie ist ein sogenannter Malfetto, der von den meisten Bewohnern in Kenettra verabscheut und von der Inquisition verfolgt wird. Denn einige der Malfettos, die sich in der Gemeinschaft der Dolche vereinigt haben, besitzen übernatürliche Kräfte und wollen den ungeliebten König vom Thron stürzen. Als Adelina entdeckt, dass auch sie begabt ist, schließt sie sich ihnen an, doch in ihr schlummert mehr Dunkelheit und Hass als gedacht und schon bald geraten ihre Fähigkeiten außer Kontrolle."Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche" ist der gelungene Auftakt der Young Elites-Trilogie von Marie Lu. Nach ihrer grandiosen Legend-Reihe waren meine Erwartungen sehr hoch, doch die Autorin enttäuschte mich nicht und legt hier einen wundervoll geschriebenen Roman vor, der mich trotz kleinerer Schwächen begeistert hat."Die Finsternis verneigt sich vor mir, gierig darauf, benutzt zu werden. Ich schließe mein Auge, öffne mein Herz und gebe mich dem Entzücken der Rache hin." (S. 127)Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 16jährige Ich-Erzählerin Adelina Amoutera. Eine faszinierende Antiheldin, die es dem Leser wirklich nicht leicht macht, sie zu mögen. Adelina hat zwar ein gutes Herz, doch ihre dunkle Seite wird im Laufe der Handlung immer stärker und ihre Entscheidungen und Taten zunehmend unbegreiflicher. Durch ihre Gabe erlebt Adelina ein berauschendes Machtgefühl, genährt von Leidenschaft, Angst, Hass und Wut, besonders auf ihren Vater. Denn nach ihrer Krankheit war nichts mehr wie zuvor und Adelina musste schmerzvolle Dinge erfahren. Kein Wunder, dass sie so viel Zorn in sich trägt, was ich schon irgendwie nachvollziehen kann. Doch auch die weiteren Figuren sind interessant und gut gezeichnet, wie z.B. der unnahbare Kronprinz Enzo, der undurchsichtige Kurtisan Raffaele, der skrupellose Inquisitor Teren oder Adelinas geliebte Schwester Violetta, die noch ein Geheimnis in sich trägt. "Trage deinen Makel mit Stolz, sagt er sanft. Es sind Zeichen - dafür, dass du etwas Besonderes bist. Und wenn du eine von uns wirst, werde ich dich lehren, sie einzusetzen wie ein Mörder sein Messer." (S. 73-74)In der Gemeinschaft der Dolche fühlt sich Adelina nun zum ersten Mal in ihrem Leben akzeptiert, trotz aller Makel. Sie trainiert fleißig ihre Fähigkeiten und versucht sich als würdig zu erweisen. Doch können sie einander wirklich vertrauen? Die Inquisition gibt zudem keine Ruhe und macht weiterhin Jagd auf alle Malfettos. Schon bald wird Adelina vor schwierige Entscheidungen gestellt, die sie in tiefe Gewissenskonflikte stürzen. Genau dieses Hin und Her und ihre ganze Heimlichtuerei beherrschen den Mittelteil der Geschichte, was auf mich leicht ermüdend wirkte, ebenso wie die endlosen Trainingsstunden. Hier ging es einfach nicht voran und Adelina begann sogar, mich ein wenig zu nerven, kreisen ihre Gedanken doch ständig um das Gleiche. Wenigstens gibt es ein paar schöne romantische Szenen.Doch die letzten 100 Seiten entschädigen vollends für die etwas langatmigen Passagen zuvor. Denn der packende und mit überraschenden Wendungen gespickte Showdown hat es wirklich in sich. Gleich zwei große Schockmomente ließen mich hier fassungslos zurück. Ein dramatischer und hochspannender Kampf um Leben und Tod, der mich einfach nur mitgerissen hat und bei dem die Seiten nur so dahinflogen. Spätestens jetzt konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen."Ich habe es satt, immer nur benutzt, verletzt und fallen gelassen zu werden. Ab jetzt werde ich es sein, die andere benutzt. Die andere verletzt. Ich." (S. 392)Das epilogartige Ende erweitert dann den Schauplatz und macht schon richtig neugierig auf die Fortsetzung. Vielleicht lässt sich ja eine Entwicklung aus dem Auftakt sogar wieder umkehren? Ich bin sehr gespannt.Insgesamt kann ich daher "Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche" sehr empfehlen. Trotz einiger zwischenzeitlicher Längen erwartet den Leser eine fantastische Geschichte mit einer außergewöhnlichen Protagonistin. Von mir daher knappe 5 Sterne.

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  • Keine Meisterleistung..

    Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche
    Jemasija

    Jemasija

    10. March 2017 um 12:30

    Als großer Fan der Legend-Reihe konnte ich "die Gemeinschaft der Dolche" kaum noch abwarten und als ich es endlich in den Händen hielt war ich Feuer und Flamme. Als ich das Buch nach einer Woche beendet habe, war ich aber mehr als enttäuscht.In ihrem neuen Buch geht es um die 16-jährige Adelina, die wie viele andere das Blutfieber erleiden musste. Ihre Haare wurden von einem tiefen schwarz zu einem Silber und nicht nur ihre Haare, auch Adelinas Fähigkeiten veränderten sich. Von diesem Tag an, war sie ein Malfetto. Von der Gesellschaft gefürchtet und ausgestoßen, bis sie eines Tages auf eine Gruppe mit ähnlichen Fähigkeiten trifft. Genannt wird diese "Gemeinschaft der Dolche", sie werden vom König verachtet, denn ihnen ist es mit ihren Kräften möglich, den König vom Thron zu stürzen. Adelina speilt dabei eine wichtige Rolle und ob sie diese übernehmen wird, dass müsst ihr selbst herauszufinden.Die Idee hört sich wirklich gut an und auch der Inhalt konnte mich thematisch sehr überzeugen. Die Autorin hat etwas total neues erschaffen, über das ich zuvor noch nie gelesen habe. Die ersten 100 Seiten konnte mich vollkommen in ihren Bann ziehen und ich erkannte den fesselnden und flüssigen Schreibstil von Marie Lu wieder, so wie die spannende Atmosphäre, die in dem Buch erschaffen wurde. Hinzukommt das Adelina nicht eine von diesen 0815 Protagonistinen, sie ist eine typische Antiheldin und ich kann mich noch immer nicht so recht entscheiden, ob ich sie mögen oder hassen soll, denn an der eine oder anderen Stelle hätte ich sie am liebsten an den Schultern gepackt und geschüttet. Das hat Marie Lu schlau eingefädelt und mit Absicht gemacht, das wurde schnell klar - sehr gelungen, denn die Autorin erschafft eine wirklich besondere und Interessante junge Frau.Die Einführung in das Buch, als Adelina flieht und als sie dann auf Menschen trifft, die ähnlich sind wie sie hat mir super gefallen, allerdings hat sich das Buch dann nur noch in die Länge gezogen. Es ging nicht voran und die Geschichte entwickelte sich schleppend, dass machte es einem sehr schwer, das Buch wieder in die Hand zu nehmen, denn der Spaß beim Lesen des Buches ging dabei verloren, so neugierig man auch war. Genau wie Adelina, wusste man nicht so rechte wie und ob es hier jetzt noch weitergeht. Ich setze alle Hoffnung auf Marie Lu und den zweiten Band dieser Reihe.

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  • Eine grandiose Idee mit schwacher Umsetzung

    Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche
    splitterherz

    splitterherz

    07. March 2017 um 11:12

    Seit Adelina, Tochter eines reichen Kaufmannes, das Blutfieber überlebt hat, ist sie für immer gezeichnet. Nicht genug, dass ihr wunderschönes, schwarzes Haar sich silbern verfärbt hat, auch ihr rechtes Auge und ihren sozialen Status hat sie verloren. Doch die Krankheit hat sie nicht nur verunstaltet, sondern ihr auch besondere Kräfte verliehen. Kräfte, die die Dunkelheit in Adelina wecken und mächtiger sind, als sie es sich vorstellen kann. Und sie ist nicht die einzige, die über solche Kräfte verfügt - als sie von der Gemeinschaft der Dolche aufgenommen wird, die vom König verfolgt wird, glaubt Adelina endlich einen Platz gefunden zu haben, zu dem sie gehört. Ihr Anführer, der verstoßene Prinz und wahrer Thronerbe, kämpft um sein Geburtsrecht, doch dazu benötigt er Adelinas Hilfe...Eigentlich hätte alles so gut werden können: ein italienisch angehauchtes High Fantasy Setting, eine Anti-Heldin, eine durchweg düstere Atmosphäre und eine Rebellion mit magischen Kräften gegen den König. In diesem Fällen hapert es jedoch an der Umsetzung, denn obwohl die Grundidee genial ist und Protagonistin Adelina die richtigen Voraussetzungen für eine außergewöhnliche (Anti)Heldin mit sich bringt, konnte mich der Auftakt zu "Young Elites" nicht hundertprozentig packen. Die mäßig ausgearbeiteten Charaktere bekommen zu wenig Zeit, um sich wirklich zu entfalten, sodass es schwer fällt, sich mit ihnen zu identifizieren und der spannende Weltentwurf, der viel Potenzial gehabt hätte, bleibt blass und wird kaum erforscht. Aus meinen anfänglich hohen Erwartungen wurde schnell Enttäuschung, auch wenn das Ende Hoffnung auf den zweiten Band verheißt.Doch eine Verheißung und eine gute Idee reichen einfach nicht für den Auftakt einer Reihe, da können einige wenige Details noch so faszinierend sein. Protagonistin Adelina beispielsweise ist bereits optisch außergewöhnlich: mit ihren silbernen Haaren und dem fehlenden rechten Auge bedient sie nicht das Jugendbuchklischee. Hinzu kommt die Düsternis, von der sie bestimmt wird und ihre teils beinahe schon boshafte Art - ein mutiger Versuch, den Marie Lu hier wagt, doch für mich hat er leider nicht funktioniert. Adelina ist durch ihren permanenten Zwiespalt zwischen Licht und Dunkel zu unstetig, als das man wirklich mit ihr mithalten könnte. Zudem fällt es sehr schwer auf Grund der Kombination aus naiver Unwissenheit und boshafter Düsternis Sympathie zu ihr aufzubauen. Doch auch die anderen Figuren, die allesamt Potenzial gehabt hätten, bleiben schlichtweg zu blass - man schafft es einfach nicht, eine Bindung zu ihnen aufzubauen, sodass etwaige Verluste keinen Unterschied machen.Ähnlich zweidimensional bleibt der Plot, der zwar immer wieder versucht, spannende Situationen heraufzubeschwören, aber es wirkt eben genauso: wie die Beschwörung von Spannung - zu konstruiert, zu gewollt. Da das Buch abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven beschrieben ist, wird der Plot zwar von verschiedenen Ebenen beleuchtet, dennoch ändert das nichts daran, dass der Spannungsbogen relativ mau bleibt. Die Magie, die eine große Rolle spielt, war mir zu wenig erklärt, als müsse man einfach hinnehmen, dass es eben so ist, wie es ist, obwohl die Ursache der Krankheit doch eine spannende Thematik gewesen wäre, die man weiter hätte ausbauen können. Stattdessen war die Krankheit, das Blutfieber, nun einmal da - Mittel zum Zweck eben.Meine größte Enttäuschung jedoch ist das Setting. Von einem Roman, der im Genre High Fantasy,angesiedelt werden kann, erwarte ich schlichtweg mehr als exotisch klingende Städtenamen , drei Monde (was hätte man daraus machen können...) oder fliegende Rochenwesen (eigentlich eine super Idee), die kaum wirklich beschrieben werden. Die Welt bleibt blass, die vielen Orte und Inseln auf der Karte am Anfang des Buches werden überhaupt nicht genutzt und nur am Ende kurz angeschnitten. Was eine Sogwirkung hätte haben können, wurde schlichtweg beinahe ausgelassen - sehr schade. Einziger Pluspunkt: die düstere Atmosphäre, die sich durch das komplette Buch zieht.Wer eine spannende High Fantasy Geschichte mit Sogwirkung erwartet, die magische Elemente und einen faszinierenden Weltentwurf beinhaltet, wird von dem Auftakt von "Young Elites" eventuell enttäuscht sein. Die außergewöhnlichen und guten Ideen wurden mäßig umgesetzt und Protagonistin Adelina, die (im Jugendbuchbereich) eine ganz neue Art von Charakter hätte werden können, bleibt zu blass. Für mich leider eine Enttäuschung!

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  • Rezension zu Die Gemeinschaft der Dolche

    Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche
    Bluuubii

    Bluuubii

    07. March 2017 um 09:58

    InhaltSeitdem eine Krankheit durch das Land gezogen ist und einige Kinder äußerlich verschandelt hat, zeigen sich eigenartige, magische Fähigkeiten bei eben diesen Kindern. Doch auch durch ihr zerstörtes Äußerliches werden sie gemieden und verachtet. Sie werden von der herrschenden Macht sogar gejagt. Die Young Elites sind eine Vereinigung von solchen Jugendlichen, die gezeichnet sind mit magischen Fähigkeiten und gegen die Königin und dem König vorgehen. Adelina - besitzt ebenfalls eine magische Kraft - wird von den Young Elites gerettet und ausgebildet.Aber ob sie wirklich den Pfad einer Heldin folgen will, weiß sie selbst noch nicht.Meinung:Ich mag die ganze Welt, in welcher die Story spielt. Wir befinden uns dieses Mal nämlich nicht wie gewohnt in New York oder ähnliches, sondern in eigenes erfundenen Städten, Ländern und Kontinenten. Das ist finde ich schon mal ein Bonuspunkt! Was ich außerdem sehr gut finde, ist die Idee mit der Krankheit, die die magischen Fähigkeiten erst auf die Erde gebracht hat. Was ich ja ganz besonders mag ist, das Adelina - die Protagonistin - mit einer dunklen Seite in ihr zu Kämpfen hat, was man nicht oft liest in Büchern. 

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  • Leider die größte Enttäuschung seit langem und ich hatte so hohe Erwartungen

    Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche
    LisaliebtBuecherde

    LisaliebtBuecherde

    07. March 2017 um 09:06

    Inhalt: Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe ... Meine Meinung:   Das Cover ist sehr gut gelungen und macht dieses Buch zu einem Augenschmaus. Im Gegenzug zu der ersten Reihe Legend von Marie Lu hat mich diese leider überhaupt nicht mitgerissen. Die Geschichte spielt in Jahr 1361 in Kenettra, wo die Leute mit Gaben, als Aussätzige behandelt und misshandelt werden. Ich hatte jedoch kein Bild von dieser Welt vor Augen und hätte mir eine bildlicher und tiefgehende Beschreibung gewünscht. Adelina sollte laut Marie Lu ein Antiheld bzw. Schurke werden, was ihr auch gelungen ist. Ich jedoch mag eigentlich typische Antihelden, doch Adelina konnte ich leider gar nichts abgewinnen. Ihre Handlungen waren meist nicht nachvollziehbar und heuchlerisch. Zu Ende war ich nur noch genervt von ihren Entscheidungen und leider hat sie meiner Meinung nach auch keinerlei Entwicklung vollzogen. Die restlichen Charaktere wurden mir zu blass beschrieben, obwohl diese wirklich Potenzial hatten und mein Lichtblick waren.  Doch meine Freude mit diesen war nur von kurzer Dauer. Ich hoffe für die Geschichte, das die gestorbenen Personen wieder zurückkommen, ansonsten sehe ich leider schwarz für die Reihe Young Elites. Die Idee hinter Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche fand ich super, die Umsetzung leider nicht. Abschließend gilt nur noch eins zu sagen, leider für mich die größte Enttäuschung der letzten Jahre. Charakter: Adelina:  Soll eine Schurkin sein und das ist Marie Lu auch gelungen. Aber ich finde Adelina zu grausam und ihre Handlungen sind fast nie nachvollziehbar.Leider kann ich diesem Charakter nichts abgewinnen. Enzo: War mein Lichtblick, genauso wie sein bester Freund Raffaele. Er ist ein bisschen zu blass beschrieben, aber er und Raffaele waren den Grund warum ich das Buch fertiggelesen habe. Enzo ist der Prinz und er rechtmäßige König von Kenettra und gezeichnet. Er möchte den "Malfettos" helfen und den Frieden in diesem Land wiederherstellen.Doch dann trifft er Adelina und sieht etwas was mir verborgen geblieben ist.Und das Schicksal nimmt seinen Lauf.   Raffaele: War von Anfang an dagegen Adelina aufzunehmen, doch versucht er sich mit ihr anzufreunden und sie zu trainieren. Ist wirklich ein facettenreicher Charakter, über den man mehr erfahren möchte. Fazit:   Ich muss zugeben ich hatte extrem hohe Erwartungen, denn die erste Reihe von Marie Lu Legend gehört zu meinen absoluten Lieblingsreihen. Leider konnte ich mich mit den Charakteren nicht richtig anfreunden und nur die Idee und der Schreibstil haben mich dazu gebracht das Buch fertig zu lesen. Ich hoffe in Band 2. werden die Charaktere verständlicher und handeln nicht so grausam.

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  • Love, love, love, love, LOVE!!!

    Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche
    Ilovebooksforever3

    Ilovebooksforever3

    06. March 2017 um 15:38

    Ich liebe dieses Buch und habe es verschlungen wie schon lange keines mehr!!Die Geschichte ist sehr interessant und die besondere Begabung der Illusionen wie Adelina sie hat ist ziemlich cool. Sie kann einen alles sehen lassen was sie will. Dass sie sich dabei auch auf die kleinsten Details und Farbunterschiede achten muss, ist klar. Das menschliche Auge sieht den Fehler nämlich sonst. Anfangs dachte ich, dass es definitv spannendere Gaben gibt, aber Marie Lu hat wirklich gute Arbeit an ihrer Hauptperson sowie den Nebenpersonen geleistet.Die Gemeinschaft der Dolche ist nämlich auch einen weiteren Blick wert. Die Mitglieder sind sehr verschieden, verstehen und ergänzen sich aber perfekt. Ihre Zusammenarbeit für ihrer Meinung nach das Gute ist ziemlich präzise, wenn Adelina nicht manchmal die Kontrolle über ihre gerade erst am lernenden Kräfte ist. Durch ihren Hang zur Dunkelheit und Finsternis findet auch ein kleines Chaos und großes Misstrauen zur Gruppe statt. Man weiß bis Ende des Bandes nicht, ob sie sich entgültig dem Guten zugewandt hat.

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  • Dunkle Protagonistin

    Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche
    Narthana

    Narthana

    06. March 2017 um 15:24

    Cover:Passt unglaublich gut zur Geschichte da Adelina silbernes graues Haar hat und in der Geschichte ihre Haare ihr Auge verdecken. Ich find das Cover sehr schön.Klappentext:Nach Legend taucht Bestsellerautorin Marie Lu mit ihrer neuen historischen Fantasy-Reihe Young Elites in eine Welt voller Magie ein und zeigt eine Heldin, die zwischen Liebe und Dunkelheit gefangen ist. Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe ... X-Men meets Die rote Königin: Eingebettet in eine märchenhafte Welt, die an das Venedig der Renaissance erinnert, erzählt Spiegel-Bestsellerautorin Marie Lu die Geschichte von Adelina, einer sehr komplexen Heldin, die zunehmend von der rachgierigen Dunkelheit, die sie in sich trägt, übermannt wird. Ob ihre Liebe zu Prinz Enzo sie retten kann?Meine Meinung:Ich hatte etwas Probleme mit dem Buch nicht wegen dem Schreibstil den fand ich toll eher mit der dunklen Protagonistin. Das ist das erste Buch wo eine dunkle Protagonistin vorkommt. Trotzallem fand ich das Buch mega spannend wenn ich angefangen habe konnte ich das Buch gar nicht mehr weglegen aber ich mochte einfach nicht das sie so dunkel war und böse Gedanken hatte. Einige wenige dinge konnte man vorhersehen doch Marie Lu kann uns Leser dennnoch sehr gut überraschen. Wendungen die man nicht erwartet und einen schockieren sind zu befürchten. Gegen Ende gibt das Buch Hoffnung nicht bezüglich Adelina. Das bleibt noch im Dunkeln wie es mit ihr weiter geht ob sie "gut" wird oder weiterhin dunkle Gedanken hegt.Fazit:Wer dunkle Protagonisten liebt und neugierig geworden ist was mit Adelina auf sich hat darf gespannt sein. Keine Frage das Buch packt einen von Anfang an und ich rate dennoch zu warten bis der nächste Teil da ist sonst zappelt ihr lange.

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