Young Elites - Die Herrschaft der Weißen Wölfin

von Marie Lu 
4,1 Sterne bei81 Bewertungen
Young Elites - Die Herrschaft der Weißen Wölfin
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (63):
Sternchenschnuppes avatar

Ein gelungenes Ende einer absolut tollen Triologie. Welche ein Abschluss, niemals so erwartet.

Kritisch (2):

Leider war ich vom Ende enttäuscht, da es zu der Protagonistin nicht passte. Sehr schade, da Band 1 vielversprechend war.

Alle 81 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Young Elites - Die Herrschaft der Weißen Wölfin"

Adelina ist endlich an ihrem Ziel angelangt: Sie sitzt auf dem Thron von Kenettra. Ihre Herrschaft als Weiße Wölfin ist grausam. Erbarmungslos rächt sie sich an ihren Widersachern.
Als jedoch eine Gefahr auftaucht, die das Leben aller Begabten bedroht, ist Adelina gezwungen, mit ihren Feinden zusammenzuarbeiten. Mit der verhassten Gemeinschaft der Dolche macht sie sich auf eine riskante Reise, um sich selbst, ihre Schwester und ihr Königreich zu retten. Doch die widerwillig geschlossene Allianz und Adelinas stetig zunehmende innere Dunkelheit scheinen die Mission zum Scheitern zu bringen …

Im letzten Band ihrer historischen Fantasy-Trilogie führt
Spiegel-Bestsellerautorin Marie Lu
gekonnt alle Fäden zusammen und spinnt ein Finale, das durch Action und Spannung, aber auch romantische und feinfühlige Momente überzeugt. Eine Geschichte, die berührt und zeigt, dass es nie zu spät ist, sich für das Richtige zu entscheiden.

Mehr Infos und Extras zu Young Elites unter:
www.young-elites.com

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783785584163
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Loewe
Erscheinungsdatum:15.01.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    Lennys avatar
    Lennyvor 14 Tagen
    Young Elites / Band 3

    Das große Finale!  SPOILER.......Gefahr besteht, dass ich zu viel verrate!!!


    Ich fand das Buch und das Ende gut, doch konnte ich hier nur 3 Sterne vergeben, da ich nicht sooo gepackt und gefesselt wurde wie im Band 1 und 2! Das Cover wieder total schön, auch das muss ich erwähnen! 

    Ich fand es grossartig, dass die Begabten zusammenfinden mussten, um den letzten Kampf gemeinsam zu bestehen. Auch grossartig fand ich diesen gemeinsamen Rückblick! Und das Ende ist sehr gut gelungen, lässt mich etwas traurig zurück. Nur die vielen Gedanken von Adelina, die ständigen Stimmen, das fand ich zu langatmig, die Monster haben mich auch genervt, wie gesagt, gute 3 Sterne und die ersten Bände haben mir deutlich besser gefallen! 


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    Yomis avatar
    Yomivor 2 Monaten
    Eine Art Kurzmeinung

    Young Elites – Die Weiße Wölfin ist der Abschlussband der Trilogie, der mich, ehrlich gesagt, unbefriedigt zurück gelassen hat.

    Gut, jetzt hat mir auch der zweite Teil nicht sonderlich gefallen, aber während es im zweiten Teil eher mit der Charakterentwicklung von Adelina zusammenhing, mochte ich im dritten Teil den Storyverlauf nicht.


    Aber vielleicht sollte ich kurz zusammenfassen was mir an Adelina nicht gefiel, da ich im Normalfall ein riesen Interesse an Anti-Helden und Bösewichten habe. Adelina steht im zweiten und dritten Buch in einem starken Kontrast zu Band Eins. Mir war der Charakterwandel schon zu extrem. Im ersten Band war sie weder gut noch böse, was sie wirklich interessant und symphatisch gemacht hat. In Band zwei und drei ist sie nur noch von Rache getrieben. Kaltherzig, grausam und irgendwie auch verrückt. Was mich stört, ist vor allem die Tatsache, dass sie die anderen Charaktere alle in einem schlechten Licht sieht. Sie ist so furchtbar negativ, dass ich es stellenweise echt anstrengend fand ihre Gedanken zu verfolgen.

    Magiano hingegen war mein Lichtblick. Er war sarkastisch, fröhlich und ziemlich erfrischend. Ihn mochte ich sogar noch mehr als Enzo.

    Nun sind wir auch schon bei Enzo und besagtem Storyverlauf, der mir nicht gefiel. Alle Konflikte, die im zweiten Band aufgetreten sind, wurden im dritten Band sehr schnell und unspektakulär abgefrühstückt. Sei es nun Enzos Auferstehung und die Folgen die das mit sich bringt, Adelinas Erkenntnis wen sie nun liebt oder ihr Aufeinandertreffen mit den Dolchen/Violetta. Es ergaben sich viele Vorhersehbare Ereignisse und irgendwe fehlte mir die Atmosphäre, die ich im ersten Band sooo toll fand. Meiner Meinung nach, hätte man Band zwei und drei zusammenpacken können, denn wirklich Neues kam nicht vor und alles folgte einer sehr geraden Linie. Adelina ist auf Feldzug, sie muss sich dann mit den anderen zusammen tun und irgendwie gab es einfach viel zu wenige Konflikte. Eine sehr geradlininige Story, bei der man am Anfang schon weiß wo es Enden wird.

    Das Ende fand ich vollkommen in Ordnung. Der ein oder andere wird es vermutlich blöd finden, da es kein wirkliches Happy End gibt, aber für mich passte es zum Ton der Trilogie.


    Abschließend kann ich sagen, dass ich von Band zwei als auch drei enttäuscht bin. Der Schreibstil ist zwar nach wie vor Top und die Idee ist auch sehr cool, aber bei mir haperte es an den Charakteren und der "sehr liniearen Story".

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    Sananeeees avatar
    Sananeeeevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ende war für mich ein najaaa aber zu erfahren woher denn nun diese Kräfte der Gezeichneten kam war wirklich sehr interessant
    Young elites Finale

    Inhalt:
    Adelina ist endlich an ihrem Ziel angelangt: Sie sitzt auf dem Thron von Kenettra. Ihre Herrschaft als Weiße Wölfin ist grausam. Erbarmungslos rächt sie sich an ihren Widersachern.
    Als jedoch eine Gefahr auftaucht, die das Leben aller Begabten bedroht, ist Adelina gezwungen, mit ihren Feinden zusammenzuarbeiten. Mit der verhassten Gemeinschaft der Dolche macht sie sich auf eine riskante Reise, um sich selbst, ihre Schwester und ihr Königreich zu retten. Doch die widerwillig geschlossene Allianz und Adelinas stetig zunehmende innere Dunkelheit scheinen die Mission zum Scheitern zu bringen …

    Die Dunkelheit droht über Adelina zusammen zu brechen, auch der letzte Teil der Young Elites Reihe von Marie Lu ist düster. Wieder kommt man schnell in die Handlung rein und es geht schnell los mit der ganzen Action und Spannung. Im letzten Band lernt man viel mehr über den Hintergrund der ganzen Geschichte kennen, wie die Begabten an ihre Kräfte gekommen sind und auch was die Beobachtungen von Raffaele zu bedeuten haben.
    Ich finde die ganzen Geschehnisse und die Geschichte im allgemeinen echt interessant, weshalb man das Buch auch sehr schwer aus der Hand legen kann. Es war auch denke ich das kürzeste von den dreien. Zu dem war es mein erstes Buch über eine Antiheldin und ich muss sagen, ich bin hin und hergerissen. Man bekommt ja mit, dass Adelina nicht von Grund auf Böse ist, sie versteht es selber nicht ganz weshalb ich sie auch ins Herz geschlossen habe. Aber wenn ich dann die Stellen lese an denen ihr klar wird, dass ihr diese böse Macht gefällt will ich sie einfach nicht mögen und ich wollte aufhören zu lesen. Da habe ich gemerkt, dass ich lieber Bücher mit Helden lese als mit Antihelden.
    Trotz allem war es ein ganz Gutes Buch und das Ende war wirklich ganz ok und man kann es lesen.

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    lunau-fantasys avatar
    lunau-fantasyvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Grandioses Ende
    Die Wölfin ist zurück in ihrem letzten Kampf

    Es hat lange gedauert, bis ich die Reihe abschließen konnte. Aber endlich, endlich habe ich es geschafft und das in nur wenigen Tagen. Obwohl seit Band 2 einige Zeit vergangen war, kam ich doch super schnell wieder in die Geschichte hinein und somit auch in die Charaktere und ihre Beziehung zueinander. Obwohl Adelina immer mehr ihrem Illusionen selbst erliegt und bösartige Handlungen vollbringt, ist sie doch tief im Inneren ein guter Mensch. Und Magiano und Violetta wissen das.

    In diesem letzten Teil werden alle bisherigen Ereignisse noch einmal in Adelinas Bewusstsein geholt, beeinflussen ihre Gedanken und führen sie letztlich zu diesem großherzigen Schritt.
    Ich kann gar nicht so viel zu diesem Buch schreiben, denn die Charaktere und die Schreibweise sind genau wie in den ersten beiden Teilen grandios und klar.
    Die Story nimmt hier noch einmal fahrt auf, bleibt bis zum Ende spannend und reißt die Seele mit sich.
    Ich hatte Angst die Reihe zu beenden, hatte Angst vor einer Enttäuschung. Doch die gab es nicht.
    Tolles Leseerlebnis!

    Das Cover ist wie immer toll, spricht an und ergänzt sich perfekt zu Band 1 und 2. Nur eine Sache stört mich, denn das Mädchen auf dem Bild (für mich immer ein Abbild Adelinas) hat zwei gesunde Augen. Auch wenn die Gesichtshälfte stets verdeckt ist, so kann man doch einen Teil des Auges sehen und eine Gesichtshälfte, die nicht von Narben verzerrt und augenlos ist. 

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    Damariss avatar
    Damarisvor 6 Monaten
    Ein ausgezeichneter Schluss!

    Die Young Elites-Trilogie war für mich ab dem ersten Band etwas Besonderes. Vor allem lag das wohl an der Hauptprotagonistin Adelina, die sich von einem verängstigten Mädchen, zu einer düsteren und rachsüchtigen jungen Frau entwickelt. Anfangs kann man das noch wie nebenbei miterleben, spätestens im zweiten Band wird jedem Leser klar, was aus Adelina geworden ist - eine böse Schurkin, sozusagen eine Antiheldin. Wie die Autorin die vielen Konflikte im Abschlussband "Die Herrschaft der Weißen Wölfin" lösen würde, das war für mich die spannende Frage. Es war definitiv ein tolles Leseerlebnis, sehr spannend und hitzig. Und am Schluss so mutig und konsequent, dass es mich sehr anrührte, fast ein bisschen überwältigte.

    Etwa ein Jahr ist vergangen, seit Adelina den Thron von Kenettra ergaunert, oder besser, an sich gerissen hat. Seitdem herrscht sie als mächtige Begabte mit Härte, oft Grausamkeit und Furcht, erobert ein Nachbarland nach dem anderen. Um sie herum hat sie ihre Freunde und Ratgeber des Bündnisses der Rosen. Doch als ihre alten Feinde, die Gemeinschaft der Dolche, entdecken, dass etwas die Welt verändert und damit das Leben allen Begabten in Gefahr ist, entschließt sich Adelina, mit den Dolchen zusammenzuarbeiten ... natürlich nicht, ohne ihre eigenen Ziele zu verfolgen.

    Die Intensität der Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen. Sie ist sehr düster, manchmal fast schon erbarmungslos und nicht selten richtig gruselig. Später wählt Marie Lu ein sehr bekanntes Romanelement, nämlich eine Reise, auf der verfeindete Parteien zusammenarbeiten müssen, um eine große Gefahr abzuwenden. Doch so einfach wird es nicht, denn es ist permanent eine Bedrohung zu spüren, ein innerer Konflikt mehrerer Protagonisten, und damit das Risiko, dass die Sache schiefgeht. Leicht wird es für alle Personen zu keiner Zeit und meine Gefühle schwankten zwischen Sorge, Faszination und auch Mitleid. Eine Antipathie gegen die Antiheldin Adelina hatte ich nie, auch nicht unbedingt gegen einen ihrer Mitstreiter oder Feinde. Hinter jeder Person stecken eine ganze Menge plausible Hintergründe. Das hat mich eher für sie eingenommen.

    Richtig überrascht war ich dann von der Lösung des Ganzen. Davon, wie es für Adelina, die Rosen und die Dolche ausgeht. Lange habe ich mir überlegt, was sich Marie Lu für ihre Schurkin überlegt hat, und ich wäre nicht darauf gekommen, welchen Weg die Geschichte am Ende einschlägt. Ich fand ihn mutig, wohlüberlegt und irgendwie ergreifend. Und so kam es auch, dass ich gegen Ende so gerührt war, dass mich während der Schlusshandlung ein dicker Klos im Hals begleitete. Ein ausgezeichneter Schluss!

    Fazit
    "Young Elites: Die Herrschaft der Weißen Wölfin" schließt eine besondere Trilogie allerbestens ab. Ich kann es nicht genau definierten, darum sage ich es mal so: Vielleicht hat mir dieser Band am besten von allen gefallen. Obwohl ein großes Element des Buches sehr bekannt ist, hat mich die Handlung stark vereinnahmt. Am Ende so sehr, dass ich mit den Tränen kämpfen musste. Der Abschlussband ist spannend und nervenaufreibend-düster, gleichzeitig rührt das Buch etwas im Leser an, was er nicht vergessen wird ... weil es einfach besonders ist. Wirklich toll! 4,5 von 5 Sterne gibt es von mir.

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    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor 7 Monaten
    Young Elites- Die Herrschaft der weissen Wölfin


    Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;)


    Erst im Dezember habe ich den Vorgänger gelesen und da ich die Story an sich eigentlich ganz gerne mag, war klar, dass auch der Vorgänger einziehen darf.....


    Der Schreibstil ist unkompliziert, sprachgewandt, enthält ausgewogene Beschreibungen und lässt sich flüssig und einfach lesen. Erzählt wird hauptsächlich aus der Sicht der Protagonistin Adelina jedoch gibt es zusätzliche Perspektiven. Am Anfang des Kapitels sind die jeweiligen Namen deklariert, so dass kein Durcheinander herrscht. Obschon ich ansonsten kein Fan von vielen Sichtwechsel bin war es hier eine ganz angenehme Abwechslung.


    Adelina unsere Protagonistin entspricht keinem gängigen Klischees und im Jugendbereich würde ich sie sogar als einzigartig betiteln.
    Viele Leser hatten von Anfang an Mühe mit ihr, ich persönlich bewundere den Mut der Autorin sich schlussendlich auf sie einzulassen. Klar fühlt man sich vielleicht mit einer strahlenden, sympathischen, liebenswerten, mutigen usw... Protagonistin viel mehr verbunden das kann ich absolut nachvollziehen.
    Dennoch, seien wir doch mal ehrlich, in jedem von uns schlummert eine dunkle Seite und hier wurde sie für einmal halt einfach thematisiert und ausgelebt.
    Ich fand das immer wieder interessant und faszinierend, für meinen Geschmack hätten aber diese ganzen Gedankengänge von Adelina massiv gekürzt werden können. Oft fühlte es sich nämlich an als würde ich mich in einer Endlosschleife befinden und DAS war wirklich sehr ermüdend.
    Sehr gerne mochte ich allerdings Violetta, Maeve und Magiano, da hätte man ruhig noch mehr auf sie eingehen können, dafür bei Adelina einige Kürzungen vornehmen können ;)


    In die Geschichte reingekommen bin ich sehr gut, da es erstens noch nicht lange her war, dass ich den Vorgänger gelesen habe und es auch genügend Rückblenden gibt.
    Ich mag das Setting, die düster, raue angehauchte Atmosphäre, diesen historischen Flair, die Idee an sich, der durchdachte Verlauf und wie die Geschichte irgendwie doch rund endet.
    Ebenfalls kommt es immer wieder zu fesselnden Momenten und interessanten Wendungen, jedoch würde ich das Buch nicht als durchgehend spannend bezeichnen. Gerade das erste Drittel habe ich als recht in die Länge gezogen empfunden, da eben gerade die vielen Gedankengänge von Adelina sich sehr wiederholten.
    Ebenfalls hat mir die Auslösung in Bezug auf die  Gaben der Malfettos nicht gefallen mir persönlich war sie zu abstrakt, zu weit hergeholt ich hätte mir da eine andere Erklärung gewünscht, aber das ist natürlich Geschmackssache....


    Alles in allem ein zufriedenstellendes Finale, mit einer Protagonistin die die Gemüter spaltet ;)


    Ich vergebe knappe vier Sterne   

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    BuechersuechtigesHerzs avatar
    BuechersuechtigesHerzvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gelungener Abschluss einer sehr besonderen Reihe. Man muss sich jedoch auf die Antiheldin der Geschichte einlassen können.
    Ein gelungener Abschluss einer sehr besonderen Reihe.

    MEINUNG:Das Cover ist wieder wunderschön, genau wie bei den ersten beiden Bänden. Es ist ein absoluter Blickfang und passt gut zur Protagonistin und zum Titel.Der dritte Band spielt ein Jahr nach dem Ende des zweiten Bandes, was ich als etwas schwierig empfunden habe. Durch den Zeitsprung habe ich persönlich irgendwie den Faden verloren und hatte zu Beginn Schwierigkeiten neu hineinzufinden. Adelina sitzt nun auf dem Thron und lebt ihre Eigenschaft als Antiheldin komplett aus. Das machte es mir manchmal schwer mich mit ihr anzufreunden, doch genau das ist es auch, was dieses Buch ausmacht. Es geht hier eben nicht um Helden und Liebe, aber genau das ist der Grund, warum die Geschichte so anders ist, und einen Blick wert ist.Der Einstieg fühlte sich für mich etwas langgezogen an, da die Handlung etwas Zeit brauchte, um in Fahrt zu kommen.Die Kapitel sind abwechselnd aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben, sodass man ein guten Rundumblick bekommt. Das empfand ich als sehr gelungen, da Adelinas Grausamkeiten auf Dauer zu anstrengend sind.Die Handlung ist, wenn sie erstmal an Fahrt aufgenommen hat, sehr spannend gestaltet, sodass ich zu jeder Zeit weiterlesen wollte. Der Schreibstil ist schon wie in den Bänden zuvor sehr einnehmend und die Geschichte hat einen bildhaften Stil.Trotzdem war mir die Auflösung aller Fragen manchmal etwas weit hergeholt.Das Ende war sehr gelungen und schließt diese besondere Trilogie gut ab.
    FAZIT:Ein gelungener Abschluss einer sehr besonderen Reihe. Man muss sich jedoch auf die Antiheldin der Geschichte einlassen können.
    Rockt mein Herz mit 4 von 5 Punkten!

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    JeannasBuechertraums avatar
    JeannasBuechertraumvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: ein zufriedenstellendes ende
    Das Finale der Geschichte um die Begabten


    Darum gehts in Band 3High Fantasy mit Göttern und besonderen Fähigkeiten. Im dritten Teil von Young Elites, ist Adelina Königin von Kenettra. Das ganze spielt ein Jahr nach dem Ende des zweiten Bandes. Unsere Antiheldin hat sich stark verändert, kehrt das Unheil das wir aus Band 1 und 2 kennen in seine Gegenteilige dunkle Seite. Doch noch während ihres Eroberungskampf erreicht sie eine Nachricht auf die sie all die Zeit insgeheim gewartet hat. Und so begibt sie sich auf eine Reise die sie antreten muss - ob sie nun will oder nicht.


    So hats mir gefallen
    Wenn ich mir den dritten Band als Einzelband vorstelle find ich Adelinas Entwicklung grandios - aber auf alle drei Bände hinweg betrachtet ist mir ihre Entwicklung zu überspitzt dargestellt. Als wären dazwischen große nachvollziehbare Schritte ausgelassen worden. Sie ist mir einfach zu extrem, als solle sie etwas bestimmtes darstellen und mit aller Kraft in genau diese Rolle gequetscht werden. Ihre Kapitel haben mir auch Zunehmens mehr Arbeit gemacht. Sie hört stimmen und hat Visionen und natürlich hätte man diese nicht wegdenken können - aber man hätte das ganze der Leselust zu liebe doch ruhig etwas reduzieren können. Dafür fand ich es auch im letzten Band toll gelöst das zur Auflockerung kurze Kapitel aus der Sicht der anderen Charaktere eingeflochten wurden - aber immer nur wenn es inhaltlich notwendig war. (Davon können sich andere AutorInnen noch eine Scheibe abschneiden! Das war für mich wirklich eine Kunst wie gut sie das gemeistert hat). Dennoch habe ich für den letzten Teil der Reihe mehrere Wochen gebraucht - im Vergleich dazu habe ich den ersten innerhalb von wenigen Tagen verschlungen. Das lag zum einen an der inhaltlichen Geschichte: daran - was - erzählt wurde und natürlich an der Umsetzung. Ich find den Schreibstil von Marie Lu toll, keine Frage, aber die ersten 200 Seiten des dritten Teiles hätte man gerne kürzen können auf sagen wir.. 50 Seiten? und dafür die letzten 100 deutlich mehr ausbauen. Um mindestens das doppelte oder dreifache. Ich habe mir ein fulminantes Finales erhofft und am Ende war es doch eher ruhig. Ich habe es weder als spannend empfunden noch als sehr unterhaltsam (leider). Ich bin aber trotzdem froh die Reihe beendet zu haben, denn was man dem dritten Teil lassen muss: Er macht die Geschichte rund! Ich bin sehr zufrieden mit dem Ausgang der Geschichte - mit Adelina's Entwicklung am Schluss und über die gesamte Gruppenkonstellation der letzten hundert Seiten. Die Besten Charaktere wurde nochmal zusammengeführt - wenn auch leider viel zu kurz. Mein absoluter Liebling war Magiano. Nichts geht über diesen toll ausgefeilten Charakter, der wahrhaftige Wärme dahin brachte wo sonst nur kalte Finsternis herrschte. Natürlich hatte ich auch andere Lieblinge, doch viele sind innerhalb der Reihe leider gestorben, aber das hat den düsteren Tatsch der Geschichte nur noch mehr untermauert. Es ist eben die Geschichte einer Antiheldin, düster, grau, dunkel und mal etwas ganz anderes. 


    Obwohl ich finde das Band 2 und 3 den starken beginn der Reihe nicht halten konnten, bin ich trotzdem froh die Geschichte durchlebt zu haben und nun mit dem zufriedenstellenden Ende in mein Regal gelesener Bücher einsortieren zu können. 

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    Romanticbookfans avatar
    Romanticbookfanvor 8 Monaten
    Überraschendes Ende!

    Adelina ist endlich Königin und damit am Ziel ihrer Träume angekommen. Unbarmherzig setzt sie ihren Eroberungsfeldzug fort. Dass sie dabei der Spur ihrer geflohenen Schwester Violetta folgt, ahnen nur Sergio und Magiano. Doch ein Gift breitet sich langsam in der Welt aus und Adelina steht vor der schweren Entscheidung, ob sie sich mit ihren Feinden verbünden soll...
    Adelina scheint endlich am Ziel ihrer Träume angelangt. Sie herrscht über Kettera und erobert immer wieder neue Länder. Malfettos werden nun nicht mehr misshandelt sondern im Gegenteil wie Könige behandelt während "normale" Menschen den Zorn von Adelina und ihren Soldaten fürchten müssen. Dass sie damit genau so ein Verbrechen begeht wie die Herrscher vor ihr scheint ihr nicht bewusst zu sein.
    Die Stimmen verfolgen Adelina immer noch und Adelina versucht so gut es geht sie auszublenden. Doch es wird immer schlimmer und sie hat Angst, zur wahnsinnigen Königin abgestempelt zu werden. Nur zu Sergio und Magiano hat sie ein engeres Verhältnis, ansonsten fühlt sie sich sehr einsam und sie vermisst ihre Schwester Violetta schrecklich. Nach außen hin gibt sie sich aber hart und unbeugsam und streckenweise auch grausam.
    Während Adelina zumindest anfangs eher wieder die Anti-Heldin ist, zeigt sie auch durchaus zartere Seiten wenn es um Violetta oder Magiano geht. Vor allem Magiano wächst ihr immer mehr ans Herz und sie öffnet sich ihm und zeigt ihm, was sie fühlt. Raffaele hat mir ebenfalls wieder gut gefallen, er handelt wohlüberlegt und hat das Beste für alle im Blick. Er ist derjenige, von dem ich am Ehesten sagen würde, dass er wirklich "gut" ist. 
    Die Geschichte nimmt irgendwann eine interessante Wendung, denn etwas Böses sickert nach und nach in die Welt und sorgt dafür, dass nicht nur die Begabten in große Gefahr geraten. Nur wenn sich die Begabten vereinen, gibt es eine kleine Chance. 
    Fast schon etwas märchenhaft mutet das Ende an. Das passt evtl. nicht ganz zum Stil der restlichen Geschichte, weil es so "zart" ist, aber ich habe schon einige Tränen am Ende verdrückt.
    Eine für mich einzigartige Serie endet gänzlich unerwartet. Adelina, die ganze Zeit eine richtige Anti-Heldin, trifft eine folgenschwere Entscheidung, die ich aber absolut glaubwürdig fand.

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungenes Finale mit überraschendem Ende
    Gelungenes Finale mit überraschendem Ende

    Endlich hat Adelina ihr Ziel erreicht. Seit einem Jahr sitzt die Weiße Wölfin auf dem Thron von Kenettra und regiert mit grausamer Hand. Gemeinsam mit der Inquisition befindet sie sich auf einem erbarmungslosen Eroberungsfeldzug und rächt sich an allen Widersachern, doch dann droht Gefahr von ganz anderer Seite. Königin Adelina ist gezwungen, mit ihren Feinden zusammenzuarbeiten und begibt sich auf eine gefährliche Mission. Nur so kann sie die Welt der Sterblichen und auch ihre geliebte Schwester Violetta retten.

    "Young Elites - Die Herrschaft der Weißen Wölfin" ist das Finale der magisch-fantastischen Young-Elites-Trilogie von Marie Lu. Bisher hat mir die Reihe gut gefallen, daher war ich schon gespannt, wie alles ausgeht.

    Adelina ist eine schwierige, aber auch faszinierende Heldin. Eine Figur, die stark polarisiert. Es ist nicht leicht, sie zu mögen und ihre Entscheidungen nachzuvollziehen, auch im letzten Teil nicht. Trotzdem habe ich sie gern auf ihrem teils sehr dunklen Weg begleitet und mit ihr mitgefiebert. Denn die Ereignisse spitzen sich immer weiter zu. Eine finstere Energie vergiftet die Welt und das Gleichgewicht zwischen Sterblichen und Unsterblichen scheint gestört. Adelina verliert langsam die Kontrolle über ihre Illusionen und wird zunehmend von den flüsternden Stimmen in ihren Kopf und von Albträumen geplagt. Auch die anderen Begabten zeigen plötzlich Anzeichen von Schwäche. Um die Dunkelheit aufzuhalten, müssen Rosen und Dolche daher eine widerwillige Allianz schließen und ein großes Opfer bringen. Doch die Zeit drängt. Wird es ihnen gelingen, ihre Welt zu retten?

    Das Ganze wird erneut aus mehreren Perspektiven im Präsens erzählt und liest sich angenehm flüssig. Spannung, Action und auch Romantik kommen dabei nicht zu kurz und wir erfahren mehr über die Hintergründe; über das Blutfieber, Gezeichnete, Begabte, Engel und Götter. Alle offenen Fragen werden im Laufe der Handlung beantwortet und alle Fäden geschickt zusammengeführt - bis zum packenden und dramatischen Showdown, der mich richtig an die Seiten fesselte. Hier überrascht die Autorin mit Entwicklungen, mit denen ich vorher nie gerechnet hätte. Ein zugleich recht trauriges, aber auch hoffnungsvoll-berührendes Ende, das auch den englischen Originaltitel "The Midnight Star" erklärt. Ich konnte das Buch auf jeden Fall zufrieden zuklappen.

    Insgesamt kann ich daher "Young Elites - Die Herrschaft der Weißen Wölfin" empfehlen. Die Reihe findet einen gelungenen und runden Abschluss und bescherte mir einige unterhaltsame Lesestunden. Ich freue mich schon auf die nächsten Werke von Marie Lu und vergebe sehr gute 4 Sterne.

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