Marie Luise Kaschnitz Gedichte

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Inhaltsangabe zu „Gedichte“ von Marie Luise Kaschnitz

Sie hatte Vorbilder - von Hölderlin bis Trakl - und sie fand »für die Zerstörung, die Auflösung und die Erschütterung eine lapidare, eine vorbildlich sparsame und doch niemals karge Sprache. Ihre Ruhe tarnte nicht die Unruhe, sondern ließ sie erst recht fühlen und erkennen. Ihre Verhaltenheit unterstrich ihren Schmerz, ihre Verzweiflung. Immer ist die Poesie der Marie Luise Kaschnitz in höchstem Maß persönlich und doch zugleich welthaltig. Sie zeichnet sich durch kammermusikalische Intimität aus. Gleichwohl geht von ihr eine geradezu alarmierende Wirkung aus. Sie erteilt uns eine sprachgewaltige Lektion Stille«. Marcel Reich-Ranicki zum Tode von Marie Luise Kaschnitz (Quelle:'Fester Einband/11.08.1975')

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  • Rezension zu "Gedichte" von Marie Luise Kaschnitz

    Gedichte

    The iron butterfly

    18. October 2009 um 17:26

    Eine Auswahl aus dem späten lyrischen Werk von Marie Luise Kaschnitz (1901 - 1974). Kaschnitz schreibt sehr persönliche und sprachlich eindrucksvoll ausgearbeitete Gedichte. Ein Auszug aus der Nachbemerkung: -"In den letzten Jahren macht sich eine kritische Aktivität bemerkbar, ein Engagement, das genau die Grenze kennt, wo es gefährlich wird, in politische Gefälligkeit abzugleiten. Mit lakonischer Rücksichtslosigkeit gegen sich selbst lässt Marie Luise Kaschnitz den Leser in ihre Werkstatt blicken."- Eine mutige Frau die mit ihrer stillen Lyrik ihren lauten Gefühlen Gestalt gegeben hat.

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