Marie Luise Kaschnitz Orte und Menschen

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Inhaltsangabe zu „Orte und Menschen“ von Marie Luise Kaschnitz

»Man weiß plötzlich wieder, was Literatur ist. Zum Beispiel diese Kraft des Erinnerns«, schrieb Horst Krüger nach der Lektüre dieses Buches. Er faßt jene in die »autobiografische Prosa« des dritten Bandes der ›Gesammelten Werke‹ eingegangenen Aufzeichnungen zusammen, die Marie Luise Kaschnitz als Fortsetzung der Orte (it 1321) geplant hatte. Die Aufzeichnungen machen deutlich, wie kontinuierlich Marie Luise Kaschnitz ihre Begegnungen mit Orten und Menschen und mit sich selbst festhalten mußte, wie notwendig ihr die Rekapitulation des Erlebten, Gesehenen, Gehörten war; wie unbeirrbar sie nachdachte. »Als eine ewige Autobiographin, eine im eigenen Umkreis befangene Schreiberin, werde ich, wenn überhaupt, in die Literaturgeschichte eingehen, und mit Recht. Denn meine Erfindungsgabe ist gering. Ich sehe und höre, reiße die Augen auf und spitze die Ohren, versuche, was ich sehe und höre, zu deuten.« Sie ist weit mehr als »eine ewige Autobiographin«: Sie ist eine Chronistin par excellence, die mit der eigenen Wachheit und Neugier, ihrem Klarblick und ihrer Hellhörigkeit, ihrer Vitalität und ihrem Sinn für Anteilnahme erfaßt, was geschieht.

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