Marie Luise Lehner

 3.4 Sterne bei 29 Bewertungen

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Fliegenpilze aus Kork

Fliegenpilze aus Kork

 (15)
Erschienen am 08.02.2017
Im Blick

Im Blick

 (14)
Erschienen am 16.08.2018

Neue Rezensionen zu Marie Luise Lehner

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renees avatar

Rezension zu "Im Blick" von Marie Luise Lehner

Unter dem Blick der Männer ???
reneevor 2 Monaten

Ich habe "Im Blick" als einen interessanten Roman wahrgenommen, der mich beschäftigt hat und sehr nachdenklich macht. Genau das sollte dieser Roman meiner Meinung nach auch erreichen. Diese etwas überspitzte Art dem Geschehen gegenüber klingt für mich danach. Ich zweifele mit diesem Satz keineswegs das Geschilderte an, sondern meine mit überspitzte Art den Stil des Geschilderten. Welcher mir übrigens sehr gefallen hat. 

Zur Handlung: die junge Ich-Erzählerin ohne einen Namen schildert in zwei Handlungssträngen einmal ihr jetziges Leben und zum Anderen rückblickend ihre jüngeren Jahre; weitere bedeutende Personen der Handlung sind ihre Geliebte, ebenso ohne einen Namen und hier nur in der Du Form angeredet und ihre heterosexuelle Freundin Anja. Ansonsten kommen noch einige weitere Personen der engeren Umgebung vor, die aber nicht so tragende Charaktere des Romans sind. Das Hauptthema ist im ersten Teil des Buches die Adoleszenz der Hauptfiguren und die Beschreibung der Beziehungsmuster der Protagonistin und ihrer dazugehörigen Gefühlswelt. Es wird auch sehr ausführlich über das Thema Sexualität gesprochen. Auch zum Genderthema kommen sehr wichtige Aussagen. Im zweiten Teil des Buches bekommen außer den bereits angedeuteten Themen noch der allgegenwärtige Sexismus und sexuelle Übergriffe gegenüber den jungen Frauen ihre Plattform. Einerseits ist das definitiv erschreckend und abstoßend, aber andererseits auch etwas plakativ und sehr einseitig betrachtet. Es geht schließlich nicht von jedem Mann eine Gefahr aus. Und Männer sind per se keine Feinde. Dann wird auch das Verhalten der Frauen thematisiert. Sollte man nicht bestimmte Dinge vermeiden aus der Angst heraus??? Nein, sollten wir nicht!!! Man kann nicht aus den Ängsten heraus das eigene Leben einengen. Aber wenn wir ganz ehrlich unser Leben betrachten. Tun wir das nicht schon?

"Anja sagt, sie hat sich dazu entschieden, beweglich zu bleiben und sich nicht einschüchtern zu lassen. Sie will sich nicht in ihrer Freiheit beschränken, nur weil jederzeit etwas passieren kann."

Da ja die Protagonisten im Roman in der Adoleszenz stecken, sind ihre Betrachtungsweisen noch von recht naiver Natur. Das Leben wird diese Gedankengänge sicher noch formen. Aber wir als Leser/innen haben unsere Betrachtungsweisen dazu. Und sollten darüber reden. Denn das Frauenbild in unserer Zeit bewegt sich leider wieder zurück. Und von einer Gleichheit von Mann und Frau kann keine Rede sein. Der Feminismus ist wieder gefragt. Und sicher nicht in dem wir brav bitte, bitte sagen! Allerdings ist die blanke Wut auch keine gute Beraterin. 

Gefallen hat mir auch die Betrachtungsweise des männlichen Blickes auf die Frau, und deren Umsetzung in Kultur und Kunst. Und auch da gibt es ein Glück inzwischen Vieles, was auch einen weiblichen Blick andeutet/zeigt.

Interessant finde ich auch den Ansatz der Solidarität unter uns Frauen. Das wäre wirklich förderlich. Aber gibt es das wirklich? So im großen Sinne. Oder überwiegen da nicht andere Verhaltensmuster? Und wenn das so ist, frage ich warum?

Ich sehe in diesem Roman viel Potenzial zur Diskussion, zudem für mich in diesem Roman jede Menge Provokation lauert. Und ich hoffe diese Diskussion findet statt.

Die Art des Schreibens hat mir sehr gefallen und ich erkenne viel schöpferische Kraft bei der Autorin. Ich denke wir werden noch von ihr hören. Dieses teilweise wie bruchstückhaft Geschriebene, dieses gesamte Konstrukt, teilweise versartig klingend und erscheinend und dann diese starken lyrischen Anleihen. Irgendwie faszinierend. Und die thematische Auswahl ist für unsere Zeit fast zwingend notwendig. Ansonsten habe ich einen großen Sog verspürt und das Buch hat mir gefallen. Und das hier bitte nicht falsch verstehen. Mir hat nicht unbedingt alles an der Geschichte gefallen, aber dass, was es mit mir macht, umso mehr.

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aspecialkates avatar

Rezension zu "Im Blick" von Marie Luise Lehner

Feministisch angehauchter Roman, der leider nur an der Oberfläche kratzt!
aspecialkatevor 2 Monaten

Mit "Im Blick" veranschaulicht Marie Luise Lehner brisante und vielschichtige Themen wie die Identität und Rolle der Frau im Zusammenhang mit Sexualität und sexuellen Grenzüberschreitungen. #metoo-Debatte trifft Zeitgeist. Ein feministischer Roman,  der eine Zündschnur für das gesellschaftliche Dynamit darstellt, die jedoch leider schnell wieder erlischt.

Die anonymen Protagonistinnen dieses Romans befinden sich auf einer Spurensuche. Wie Puzzlestücke reihen sich die Erlebnisse im Dasein des Heranwachsens vom Teenager zum Erwachsenen aneinander. Es wirkt ein bisschen wie ein unvorhersehbares Hineinstolpern und Ausprobieren von Rollen, ein plötzliches Geschehen von unangenehmen Ereignissen, ohne an die Konsequenzen zu denken sowie ein sich Finden und Austesten mit unliebsamen, prägenden Begegnungen. Alles schier kindlich und risikofreudig, mit wenig Spielraum für Reflexion und Emotion. Man hat das Gefühl, die Protagonistinnen stolpern ungehindert und ohne Vorwarnung in Situationen, die die heutigen #metoo Bewegungen offenbaren und zum Sprachrohr vieler Frauen machen.  Das bittere Gefühl dringt ins Bewusstsein, dass sexuelle Grenzüberschreitungen von Frauen bisher ewig geduldet und tot geschwiegen wurden. Frauen als Duldende von unterschiedlichen Facetten sexueller Gewalt.

Die Autorin spricht das aus, was bereits zu lange unter dem Deckmantel des Schweigens verborgen blieb. Sie bringt jedoch nur Bruchstücke aus dem Verborgenen. Eventuell, weil das Erlebte zu schmerzhaft oder bereits verdrängt wurde? Oder weil es das Wesen der Frau ist, das Offensichtliche, Schockierende, Abstoßende nicht in Worte zu fassen und an die Oberfläche zu holen?
Doch dieser Roman ist ein wertvoller Anstoss, den es braucht, um das Schweigen zu brechen, auch wenn der Stil der Autorin an der Oberfläche kratzt und noch viel Luft nach oben verspricht. Sprunghaft, von Zeitsprüngen geprägt, sehr beweglich und viel zu schnell abgehandelt, erweckt das Buch den Eindruck von Schnelllebigkeit. Der Leser hat das Gefühl, dass das Konzept des Buches noch nicht ausgereift ist, weil die Gefahr bestehen könnte, dass das Thema wieder zu schnell in Vergessenheit gerät.
Doch die tiefgehende Auseinandersetzung mit sexuellen Grenzüberschreitungen ist bedeutsam für einen ernsthaften, gesellschaftlichen Diskurs und der Entstehung von Lösungsansätzen. Die Protagonistinnen werden nicht nur allein gelassen, sondern jede steht mir ihren Erlebnissen für sich allein. Schweigend, ohne die Auswirkungen und Konsequenzen offen und reflektiert anzusprechen, gefühllos sowie distanziert zur eigentlichen Problematik. Es wirkt so, als würden all die unverzeihlichen, unvergesslichen, unerlaubten Berührungen die Betroffenen unberührt zurücklassen. Was besonders fehlt, ist die kämpferische Aufforderung und der Anstoss, solche Übergriffe nicht zu dulden. Der Roman verdeutlicht überhaupt nicht, dass Frauen in der heutigen Zeit stark genug sind, um darüber zu sprechen und sich dabei nicht schuldig fühlen müssen.

"Im Blick" von Marie Luise Lehner ist ein feministisch angehauchter Roman, der leider nicht den Impuls zu einem offenen Diskurs über sexuelle Übergriffe gibt. Trotz sprachlich stilistischer Stärken plätschern die Erzählungen in einem Sumpf voller Stolpersteine dahin und lassen eine tiefgründige Auseinandersetzung mit diesem brisanten, aktuellen und wichtigen Thema vermissen.

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awogflis avatar

Rezension zu "Im Blick" von Marie Luise Lehner

#metoo Roman
awogflivor 2 Monaten

Marie Luise Lehner greift mit ihrem feministischen Frauenroman viele heiße Eisen und heftig diskutierte Themen der letzten paar Jahre an: Geschlechteridentität, Homosexualität in der Jugend, sexuelle Übergriffe auf Frauen und Alltagssexismus, die im Rahmen der viel diskutierten #metoo Debatte endlich mal aufs gesellschaftliche Tapet kamen.

Ihre Romanfiguren, die anonyme Protagonistin, ihre wunderschöne angebetete Geliebte, die nur mit Du angesprochen wird, Anja die beste heterosexuelle Freundin aus der Schulzeit, mehrere gute Freundinnen und die Exfreundin der Geliebten, die Wölfin, leben im Universum des Heranwachsens und der frühen Adoleszenz und setzen sich eher weniger als mehr mit der im ersten Absatz genannten brisanten Thematik auseinander. Sie sind eigentlich nur betroffen und leben so vor sich hin mit ihren Problemen, ohne jemals irgendwas zu reflektieren, zu thematisieren oder zu hinterfragen, geschweige denn, sich mal richtig wütend über etwas aufzuregen.

Die Gedanken, die die Autorin auf den Tisch des gesellschaftlichen Diskurses legt, sind extrem wichtig, dennoch bleiben sie bedauerlicherweise nur kurze Ideen und Schlaglichter gleich einem Stroboskop. Dieser Eindruck entsteht auch zusätzlich durch den Stil, denn die Geschichte springt ziemlich unvermittelt, sehr dekonstruiert und fragmentiert zwischen den Figuren, den Handlungssträngen, den Themen und sehr dissoziativ zwischen der Vergangenheit und Jugend mit Anja und der Gegenwart mit der Geliebten und den Freundinnen. Das ganze Konvolut wirkt weniger wie ein Roman, eine Geschichte aus einem Guss, als vielmehr wie ein Rohkonzept dazu – es scheint unfertig und liest sich sehr holprig.

Irgendwie verweigern sich sowohl die Autorin als auch die von ihr konzipierten Romanfiguren komplett einer intensiven Auseinandersetzung mit den Themen und einer gesellschaftlichen Diskussion. Gegenargumente werden nie ausgeräumt, weder breit theoretisch erörtert, noch gibt es eine Figur in der Geschichte, die diese Rolle und die Position argumentativ übernimmt. Damit erweist sie der feministischen Literatur und dem sehr wichtigen Anliegen einen Bärendienst, weil die Figuren nur egozentrisch um sich selbst kreisen und die angesprochenen Probleme einfach zwar unreflektiert und unangenehm berührt hinnehmen, aber auch ihre feministische Position zu der gegenwärtigen Situation, nie ausführlich begründen.

Am besten demonstriert dies jenes Beispiel, dass sich die Figuren Anja und die Protagonistin in ihrer Jugend oftmals durch Drogenkonsum oder Autostoppaktionen in der Pampa nicht nur in Österreich sondern auch im Ausland in gefährliche Situationen begeben haben und dann eben postwendend sexueller Belästigung ausgesetzt waren. In einem Nebensatz wird irgendwie vermittelt, dass dies keine Rolle spielen sollte. Punktum! Na Bumm!

Abgesehen davon, dass ich total derselben Meinung bin, sollte man hier schon mal breiter diskutieren, warum diese Aussage so im Sinne der Gleichberechtigung und der Ablehnung von Täter-Opfer-Umkehr wirklich ihren Sinn hat. Dazu fallen mir persönlich mehrere Punkte ein.

Eine Frau darf nie schwach und muss immer auf der Hut und gerüstet sein, einen Übergriff auf ihre körperliche Unversehrtheit abzuwehren – sie muss quasi jederzeit damit rechnen, dass ihr etwas angetan wird. Da würden nun viele Leute in der im Roman thematisierten Situation sagen, dass die Mädchen selbst schuld seien, da sie aus jugendlichem Leichtsinn diese gefährlichen Situationen herbeigeführt haben. Abgesehen davon, dass so etwas betrunkenen oder von Drogen benebelten Männern von Frauen so gut wie nie angetan wird und wenn es so wäre, würde der gesellschaftliche Konsens die Täterin nie in Schutz nehmen. Aber was wäre, wenn die Frau durch Krankheit, Autounfall, Ohnmacht … außer Gefecht gesetzt ist – ist sie dann auch noch immer selbst schuld, da sie sich nicht mehr wehren kann? Und glaubt mir, nicht immer ist ein Rausch ersichtlich, es könnte auch ein Insulinschock oder etwas anderes sein. Hier würde nämlich dann die Grenze für viele Übergriffige anfangen, die sie aber nicht mal erkennen könnten, denn sie sind keine Ärzte.

Zweitens was wäre tatsächlich eine Situation, sich in Gefahr zu begeben, bei der das Opfer seine körperliche Souveränität verliert und selbst schuld ist? Sich mal außerhalb des Elternhauses aufzuhalten? Irgendwo fern der Heimat in die Schule zu gehen oder zu arbeiten? In eine Disko zu gehen? In die Ferne zu reisen? Wo beginnt die Gefährdungslage von Frauen, die dann automatisch Freiwild werden? Die Gefährdungslage beginnt aus meiner Erfahrung und auch aus vielen dokumentierten Missbrauchsfällen schon in der Teenagerzeit bei einer Schule oder einem Internat fern der Heimat, in der Täter nicht mehr die Eltern fürchten müssen. Von Übergriffen und Missbrauch im häuslichen Umfeld möchte ich in diesem Kontext noch gar nicht sprechen.

Drittens warum können junge Frauen überhaupt nicht auch mal leichtsinnig ihre Grenzen austesten, ohne gleich bedroht zu werden, einem Verbrechen zum Opfer zu fallen. Junge Männer tun dies in den diversen Fortgeh- und Trinkritualen fast ihre ganze Jugend lang. Warum müssen Frauen immer in Angst leben? …

Dies sind nur ein paar Argumente, zu nur einer im Roman beschriebenen Situation, die ich persönlich in die Diskussion werfen möchte und von der ich mir erwartet habe, dass diese Auseinandersetzung die Aufgabe der Autorin wäre. Leider tut sie hierzu und auch zu allen anderen Themen nichts. Man muss nicht nur Männer sondern auch Frauen argumentativ ein bisschen bei diesen Themen abholen oder ihnen zumindest in der Diskussion auf halber Strecke entgegenkommen, um wirklich etwas in den Köpfen zu ändern. Wenn man sich aber der Kommunikation verweigert, und wie in diesem Roman nur egozentrisch um sich selbst kreist, bringt das gar nichts im offenen Diskurs, im Gegenteil, der vor allem heutzutage durch den gesellschaftlichen Backslash so dringend notwendige Feminismus wird ein weiteres Mal als total abgehoben diffamiert.

Fazit: Ein feministischer Roman mit sehr wichtigen Themen, aber leider kein guter. Mein Urteil bezieht sich sowohl auf Inhalt, stilistische Form aber bedauerlicherweise zudem auch noch auf die Auseinandersetzung und den Diskurs zu diesen brennenden Fragen.

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Gespräche aus der Community

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Verlag_Kremayr-Scheriaus avatar
Autoren oder Titel-Cover"Ich spüre deine Wut über die beiden Männer, die mich am Würstelstand kommentieren. Ich mag deine Wut, weil sie mich spüren lässt, dass so etwas nicht normal sein sollte."


Worum gehts?

Zwei Mädchen werden gemeinsam erwachsen. Schon früh lernen sie sich zu schminken, ziehen Stöckelschuhe an und vergleichen ihre Brüste. Sie masturbieren und sprechen über ihre Erfahrungen. Sie sind jung und rebellisch, entdecken Alkohol und Drogen, gehen mit fremden Männern nach Hause, feiern Partys und haben Sex. Je älter sie werden, desto eindeutiger werden die Blicke und Berührungen auf der Straße. Doch die jungen Frauen wollen sich nicht einschränken lassen, unternehmen Reisen in ferne Länder und erfahren am eigenen Körper, dass Freiheit nicht für beide Geschlechter das Gleiche bedeutet.


Anhand einer Frauenfreundschaft und einer Liebesbeziehung erzählt Marie Luise Lehner vom Schauen und vom Angeschautwerden, von Rollen, in die Frauen gedrängt werden, und von alltäglicher sexueller Gewalt. Minutiös zeichnet sie die Momente nach, in denen Frauen in unangenehme, oft gefährliche Situationen geraten, und lässt Wut in ihren Figuren aufkeimen. Eine Wut, die groß genug ist, um gegen Sexismus zu kämpfen.


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Marie Luise Lehner,
geboren 1995, lebt in Wien und Linz. Studium am Institut für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst und Drehbuch an der Filmakademie Wien. Schreibt Theaterstücke und Prosa. Sie erhielt mehrere Preise: u.a. Start-Stipendium des BKA, Kolik-Preis, Jugendliteraturwettbewerb „Sprichcode“. Ihre Erzählungen wurden in Anthologien und Literaturzeitschriften (Kolik, Facetten) veröffentlicht. Ihr erster Roman „Fliegenpilze aus Kork“ wurde mit dem Alpha Literaturpreis 2017 ausgezeichnet.

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Worum geht's?

Vater und Tochter streunen durch Wien, lassen sich nachts im Park einsperren, stehlen Elektrogeräte auf dem Müllplatz und sammeln Kupferleitungen auf Baustellen. Was sich wie ein Abenteuer anhört, ist der Alltag der Protagonistin. Nach und nach bemerkt sie, dass ihr Vater nicht wie andere Väter ist. Manchmal ist er arbeitslos, manchmal Bildhauer, Sozialarbeiter oder Hausmeister. Manchmal hat er kein Geld und nichts zu essen zu Hause. Eine Kindheit voller Erwartungen, Enttäuschungen und Träume.
In knappen und dichten Episoden erzählt Marie Luise Lehner die ersten zwanzig Jahre aus dem Leben einer Frau. Es sind Blitzlichter einer Erinnerung – mal schillernd, mal in Scherben liegend – die aber stets von einer kindlichen Leichtigkeit getragen werden.

"Weil wir nie Fahrscheine haben, erklärt er mir, woran man Kontrolleure erkennen kann. Manchmal träume ich von ihnen. Plötzlich stehen sie hinter mir. Ich wache auf, wenn sie „Fahrkarten, bitte“, sagen."

Marie Luise Lehner

geboren 1995, lebt in Wien und Linz. Studium am Institut für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst und Drehbuch an der Filmakademie Wien. Schreibt Theaterstücke und Prosa. Ihre Erzählungen wurden mit Literaturpreisen ausgezeichnet (Kolik-Preis, Jugendliteraturwettbewerb „Sprichcode“) sowie in Anthologien und Literaturzeitschriften (Kolik, Facetten) veröffentlicht. „Fliegenpilze aus Kork“ ist ihr erster Roman.


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LiberteToujourss avatar
Letzter Beitrag von  LiberteToujoursvor 2 Jahren
https://www.lovelybooks.de/autor/Marie-Luise-Lehner/Fliegenpilze-aus-Kork-1408208734-w/rezension/1447083552/ Danke für die Geduld und für das Buch, ich hab meine Rezension jetzt auch endlich fertig :)
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