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Verlag_Kremayr-Scheriau

vor 2 Jahren

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Worum geht's?

Vater und Tochter streunen durch Wien, lassen sich nachts im Park einsperren, stehlen Elektrogeräte auf dem Müllplatz und sammeln Kupferleitungen auf Baustellen. Was sich wie ein Abenteuer anhört, ist der Alltag der Protagonistin. Nach und nach bemerkt sie, dass ihr Vater nicht wie andere Väter ist. Manchmal ist er arbeitslos, manchmal Bildhauer, Sozialarbeiter oder Hausmeister. Manchmal hat er kein Geld und nichts zu essen zu Hause. Eine Kindheit voller Erwartungen, Enttäuschungen und Träume.
In knappen und dichten Episoden erzählt Marie Luise Lehner die ersten zwanzig Jahre aus dem Leben einer Frau. Es sind Blitzlichter einer Erinnerung – mal schillernd, mal in Scherben liegend – die aber stets von einer kindlichen Leichtigkeit getragen werden.

"Weil wir nie Fahrscheine haben, erklärt er mir, woran man Kontrolleure erkennen kann. Manchmal träume ich von ihnen. Plötzlich stehen sie hinter mir. Ich wache auf, wenn sie „Fahrkarten, bitte“, sagen."

Marie Luise Lehner

geboren 1995, lebt in Wien und Linz. Studium am Institut für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst und Drehbuch an der Filmakademie Wien. Schreibt Theaterstücke und Prosa. Ihre Erzählungen wurden mit Literaturpreisen ausgezeichnet (Kolik-Preis, Jugendliteraturwettbewerb „Sprichcode“) sowie in Anthologien und Literaturzeitschriften (Kolik, Facetten) veröffentlicht. „Fliegenpilze aus Kork“ ist ihr erster Roman.


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Bewerbung zur Leserunde: 

Wenn ihr mehr wissen wollt, dann sagt uns, was euch an diesem Buch interessiert und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme! 

> Besucht unsere Webseite! www.kremayr-scheriau.at
> Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

Autor: Marie Luise Lehner
Buch: Fliegenpilze aus Kork

Curin

vor 2 Jahren

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Mich interessiert an dem Buch, wie Vater und Tochter trotz dieser schwierigen Verhältnisse durch ihr Leben kommen. Dabei erhoffe ich mir, dass Marie Luise Lehner die Geschichte realistisch darstellt und mich damit erreichen kann.
Meine Rezension veröffentliche ich auf amazon, wasliestdu.de. hugendubel.de, lesejury.de, thalia.de und buecher.de .

MaschaH

vor 2 Jahren

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Mich interessiert wie Vater und Tochter ihre schwierige Situation verarbeiten und damit umgehen.

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Bücherwurm

vor 1 Jahr

S. 135 - 191
@AgnesM

Das ist aber oft so, dass Kinder in alleinerziehenden Familien in eine erwachsenen Rolle gedrängt werden. Das fällt mir hier in Berlin immer wieder auf. Die Mütter reden mit ihren kleinen Grundschulalter- Kindern wie mit erwachsenen und besprechen mit ihnen Themen, die man normalerweise mit Partnern bespricht. Ich finde das ganz furchtbar.
Hier im Buch habe ich es seltsamerweise so nicht empfunden. Der Vater hat ja nicht von ihr verlangt, diese rolle einzunehmen, sondern ich hatte eher das Gefühl, als eben Dinge eskalierten .. .bsp. nach dem Tod der Großmutter, und nachdem die kleine Schwester auftauchte, dass die Autorin da mehr Verantwortung übernahm.

AgnesM

vor 1 Jahr

Eure Rezensionen

Vielen lieben Dank, dass ich das wirklich außergewöhnliche Buch lesen durfte.
Hier meine Rezension, die ich auch bei amazon, Hugendubel, lesejury und Thalia veröffentlichen werde.
https://www.lovelybooks.de/autor/Marie-Luise-Lehner/Fliegenpilze-aus-Kork-1408208734-w/rezension/1435955589/

LiberteToujours

vor 1 Jahr

Plauderecke

Bei mir gehts momentan drunter und drüber. Ich musste erst ins Krankenhaus, jetzt schlafe ich bei diversen Freunden auf Sofas und laufe mir die Hacken wund um eine neue Wohnung zu finden, nachdem ich aus meiner bis Samstag raus muss, deswegen komme ich selten an einen PC. Ich entschuldige meine fehlende Teilnahme aktuell an der Leserunde, sobald alles wieder rund läuft werde ich das alles nachholen.
Gerade finde ich einfach keine Zeit für nichts und habe auch selten Internetzugang. Hätte ich das vorher gewusst hätte ich mich erst gar nicht beworben, allerdings hat sich einfach alles ein wenig überschlagen.
Nochmal, riesenentschuldigung das war so nicht geplant :/

LiberteToujours

vor 1 Jahr

S.5 - 84
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Ich bin echt ein bisschen zerrissen.
Auf der einen Seite mag ich die Art und Weise WIE die Autorin das ganze reflektiert. Damit meine ich, ich mag ihre Art zu schreiben (nachdem ich jetzt erstmal aus Wien raus musste ist die Sprache ein bisschen Balsam für's Herz :D) und auch die wertungsfreie Art zu denken. Ich mag, dass der Papa weder gut noch schlecht ist sondern eben erstmal nur "anders"
Für mich ist es erstmal spannend, was genau mit dem Papa los ist. Denn man merkt schon dass er will und sich bemüht - es ist also nicht egal sondern klappt einfach nur nicht richtig.
Was mir aber nicht gefällt und ich glaube das wurde schon mehrmals erwähnt, ist das leicht abgehackte. ich hätte gerne ein bisschen weichere Übergänge zwischen den einzelnen Episoden. Gucken wir mal, wie sich das entwickelt.

Entschuldigt bitte nochmal, dass ich so spät dran bin. Jetzt ist mein Leben wieder um einiges ruhiger, und die Rezi wird ganz bald folgen!

LiberteToujours

vor 1 Jahr

S. 85 -134
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TochterAlice schreibt:
Ich befürchte auch, dass väterlicherseits in der Familie eine ziemlich heftige psychische Erkrankung vorliegt. Da kann der Vater einiges einfach nicht machen, wenn gerade ein Schub kommt - wird schon daran deutlich, dass er kaum mehr aus dem Haus geht. Mir sieht das nach einer ziemlich handfesten Depression aus (vielleicht mit manischen Schüben), die ihn bereits sein ganzes Leben lang begleitet.

Ich bin da noch ein bisschen am Nachdenken. Ich glaube, dass da eine Erkrankung ist, da sind wir uns alle einig. Aber nach einer Depression sieht das für mich nicht aus. Ich hab das Gefühl der Papa nimmt die Realität auch ganz anders wahr als andere Menschen, da passt das für mich einfach nicht. Bin aber mit mir selbst auch noch auf keinen grünen Zweig gekommen, was es denn nun wirklich ist.

Und weil ganz am Anfang ja mal die Sprache darauf kam, ob man ihm das Kind hätte entziehen müssen : finde ich nicht. Kindeswohlgefährdung sehe ich hier einfach noch nicht in dem Ausmaß, in dem es besser wäre einer Tochter den Vater zu nehmen. Da müsste mMn eher die Mutter ausgleichen einwirken. Was sie aber offensichtlich nicht tut. Oder es wird einfach nicht thematisiert. Noch was, was mich an dem Buch stört, dass wir uns einfach kein umfassendes Bild der Situation machen können, weil nicht alles geschildert wird, wir haben immer nur Momentaufnahmen. Ich komme einfach nicht richtig rein.

LiberteToujours

vor 1 Jahr

S. 135 - 191
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Mich konnte das Buch bis zum Ende nicht wirklich fesseln, muss aber sagen dass mir der letzte Abschnitt am besten von allen gefallen hat. Abgesehen davon dass ich die Entwicklung der Tochter in Richtung Unabhängigkeit sehr wünschenswert finde fand ich auch dass es der erste Abschnitt ist, der auf mich wirklich authentisch gewirkt hat. Ich verstehe schon dass es immer schwierig ist, die eigene Kindheit zu schildern weil man sich an vieles nicht mehr erinnern kann und selbst wenn ist das Hineinversetzen schwer. Für mich hat es über weite Strecken einfach nicht so gewirkt als würde ich in die Lebenswelt eines Kindes eintauchen, weil die Autorin sich nie so ganz von ihrem Erwachsenen - Ich lösen konnte. Das Problem gab es im letzten Abschnitt einfach nicht mehr.
Meine Rezi muss ich nochmal überarbeiten, dann werde ich die auch endlich teilen.

LiberteToujours

vor 1 Jahr

Eure Rezensionen

https://www.lovelybooks.de/autor/Marie-Luise-Lehner/Fliegenpilze-aus-Kork-1408208734-w/rezension/1447083552/

Danke für die Geduld und für das Buch, ich hab meine Rezension jetzt auch endlich fertig :)

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