Ich habe das Buch als Ruhepol in einer aufreibenden Woche empfunden. Es ließ sich einfach runterlesen. Die Erzählstrang wirkt wie: "Aus dem Kopf auf das Papier gebracht". Und das macht die Leichtigkeit dieses Buches aus. Gespickt mit vielen, fast weisen Gedankengängen, die hier und da die Suche der Autorin nach Zuhause spickt. Eine lebensnahe Erzählung in die ich mich direkt einfühlen konnte. Manchmal kam in mir doch etwas Neid auf - auf das Leben ohne gebunden zu sein. Nochmal "jung" sein. Nur für mich durch das Leben gehen. Aber gerade durch dieses Gefühl wurde mir klar, ich hatte das. Ich kann mich dort Hinfühlen. In diese Leichtigkeit. Danke für das Erinnern, Frau Ritter :-).
Marie Luise Ritter

Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Marie Luise Ritter
Die Suche nach Zuhause
Tinder Stories: Ein Jahr voller Dates
Vom Glück, allein zu sein
Von der Kunst, das Leben leicht zu nehmen
Vom Nichts suchen und Alles finden
Follow me!: Machen, was man liebt, und Geld damit verdienen - so wird man Influencer
Tinder Stories
Von der Kunst, das Leben leicht zu nehmen
Neue Rezensionen zu Marie Luise Ritter
Die Atmosphäre zum Leben in Paris, die im Buch vermittelt wird, hat mir sehr gut gefallen. Was mich nicht abgeholt hat, sind teilweise die Ansichten und Bewertungen von Ereignissen, mit denen ich mich nicht identifizieren kann. Grundsätzlich kann das Buch eine interessante Geschichte für junge Frauen sein, jedoch konnte mich die Geschichte nicht besonders fesseln. Mir fehlte zudem die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema des Buchs, der Bedeutung eines Zuhauses.
Marie Luise Ritter erzählt offen von ihrem Leben in Paris und verbindet das mit der Frage, wo man sich Zuhause fühlt.
Gerade ihre poetischen Beobachtungen mochte ich sehr: die Art, wie sie Stimmungen einfängt, wie sie durch die Stadt streift und kleine Momente wichtig macht.
An anderen Punkten verliert die Erzählung jedoch an Tempo. Vor allem die ausführlichen Passagen zur Wohnungssuche lenken den Blick von der eigentlichen Frage weg.
Dort stehen Abläufe im Vordergrund, die zwar nachvollziehbar sind, aber für wenig Tiefe sorgen. So entsteht ein deutlicher Wechsel zwischen dichten, nachdenklichen Szenen und Kapiteln, die eher wie Alltagsprotokolle wirken und das Thema etwas verwässern.
Am überzeugendsten ist das Buch immer dann, wenn die Autorin bei ihren Gefühlen und Beobachtungen bleibt – dort findet es seinen stärksten Ton.
Gespräche aus der Community
Nach "Tinder Stories: Ein Jahr voller Dates" erzählt Bloggerin Marie Luise Ritter in ihrem zweiten Buch "Vom nichts suchen und Alles finden" von der Liebe – der Liebe zu sich selbst, zwischen Freund*innen, zu einem Partner oder der Liebe zu einem Ort.
Wir freuen uns, dass Marie Luise Ritter sich heute Zeit nimmt, um eure Fragen zu ihren Büchern und ihrem Leben als Autorin und Bloggerin zu beantworten.
Wahnsinn, vielen lieben Dank dafür, dass ich das Glück habe, bei dieser Buchverlosung dabei zu sein :). Dankeschön <3!
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