Frau gönnt sich ja sonst nichts

von Marie Matisek 
4,7 Sterne bei6 Bewertungen
Frau gönnt sich ja sonst nichts
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lenikss avatar

Ein guter Einblick in das Leben nach einer Trennung

Ines-Rs avatar

Nett zu lesen. Leider vermisse ich konkrete Hinweise, wie sie ihren Neuanfang umgesetzt hat.

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Inhaltsangabe zu "Frau gönnt sich ja sonst nichts"

Marie Matisek beschreibt in ihrem Memoir, wie aus der verlassenen, gestressten Ehefrau und Mutter eine attraktive, lebenslustige 50-Jährige wird, die einen Neuanfang wagt.

Kurz vor Marie Matiseks 50. Geburtstag, nach zwanzig mehrheitlich glücklichen Ehejahren, verlässt ihr Mann sie. Einer Jüngeren wegen. Trotz der verletzten Gefühle erkennt die Bestseller-Autorin und Mutter zweier Teenager die große Chance, die sich ihr so unerwartet bietet: Ein Neuanfang. Nach zwei Wochen Schockstarre und Trauer fängt sie neu an. Sie befreit sich von den alten Lasten und zwar äußerlich wie innerlich. Von der Hausentrümpelung, über die seelische Reinigung bis hin zum Kurzhaarschnitt. Von dieser wundersamen Verwandlung der gestressten, fremdbestimmten Ehefrau wieder hin zur attraktiven, lebenslustigen Frau in den besten Jahren berichtet sie. Und man weint, staunt und lacht mit ihr.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426789124
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:12.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    lenikss avatar
    leniksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein guter Einblick in das Leben nach einer Trennung
    Eine Buch mit Einblick ins Leben nach einer Trennung

    Das Buch stand schön länger auf meiner Wunschliste und jetzt habe ich es gelesen. Die Autorin und ihr Mann haben sich getrennt, kurz vor ihrem fünfzigsten Geburtstag. Den Grund könnt ihr selber lesen.  Sie schafft es dem Leser zu vermitteln das eine Trennung nicht leicht ist, man aber auch nicht verzweifeln muss. Sie spricht mehrere Bereiche an zum Beispiel Freunde, Kinder und anderes was alles helfen möchte. Ganz toll finde ich den Teil wo sie uns erzählt wie sie ihren Mann kennen und lieben gelernt hat und wie sie sich nach der Trennung aufgerafft hat. Ich finde sie hat ein tolles Buch geschrieben untergliedert in mehrer Kapitel auf 208 Seiten von mir bekommt das Buch fünf Sterne.

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    zauberblumes avatar
    zauberblumevor 8 Monaten
    Eine beeindruckende Geschichte

    Ihr neues Buch, ist etwas anders, als die Romane, die ich bisher von Marie Matisek gelesen habe. In "Frau gönnt sich ja sonst nichts" gibt uns die Autorin Einblick in ihr echtes wahres Leben. Sie lässt uns an einer Wandlung teilhaben, die mich berührt und beeindruckt hat.

    Da teilt Marie Matiseks Mann ihr mit, dass er sich nach zwanzig überwiegend glücklichen Ehejahren, von ihr trennt. Er hat sich eine andere Frau verliebt. Da ist der Schock groß. Doch nach der ersten Trauer sieht die Autorin darin eine Chance auf einen Neuanfang, endlich das Leben so gestalten wie man selber will. Dem Hamsterrad entfliehen, indem man schon lange Zeit festhängt. Und plötzlich werden lang gehegte Wünsche und Träume wahr.

    Tief beeindruckt habe ich dieses Buch, bei dem ich beim Lesen auch mal Schmunzeln mußte, aus der Hand gelegt. Mit ihrem tollen Schreibstil lässt uns die Autorin von Anfang eintauchen in ihre Geschichte. Wir erfahren, dass ihre Ehe wirklich glücklich war, dass es Höhen und Tiefen gab, wie das eigentlich üblich ist. Denn eitel Sonnenschein herrscht wirklich nicht an allen Tagen. Aber eigentlich waren sie und ihr Mann ein Traumpaar. Und es beeindruckt mich sehr, wie Frau Matisek mit dieser ganzen Situation umgegangen ist. Sie hat sich wirklich auch all die schönen Dinge bewahrt und blickt vollen Mutes nach vorne. Und sie hat ihren 50. Geburtstag hinter sich gebracht mit einer Reise nach Bali. Meine Hochachtung für diesen Mut. Ich weiß nicht, ob ich mir das zutrauen würde. Mit ihrer Geschichte regt sie auch zum Nachdenken an. Man sollte sich selber vor lauter Arbeit, Kinder und Familie nicht aus den Augen verlieren. Und sich wirklich Zeit für Dinge nehmen, die einem wichtig sind. Es ist auch toll, ihre Verwandlung mitzuerleben. Eine Entrümplung tut im Allgemeinen gut. Und die Verwandlung der Autorin in eine gelassene, lebenslustige Frau hat mich wirklich beeindruckt.

    Für mich ist diese interessante Lektüre wirklich ein pures Lesevergnügen, das jedoch auch reichlich Stoff zum Nachdenken gibt. Das Cover finde ich übrigens auch klasse. Gerne vergebe ich für diese tolle Lektüre (ein Mutmachbuch) 5 Sterne.

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Persönliche Einblicke, verletzte Gefühle und trotzdem eine Mut machende und bereichernde Lektüre auch für nicht Getrennte.
    Wunderbar erzählte Geschichte über das Familienleben an sich und über eine Trennung

    In "Frau gönnt sich ja sonst nichts" lässt und Autorin Marie Matisek teilhaben an ihrer eigenen privaten Trennungsgeschichte. Das Buch erscheint 2018 im Knaur Verlag und trägt den vielsagenden Untertitel "Wie sich die Trennung von meinem Mann unverhofft als Glücksfall erwies".


    Marie Matisek beschreibt in ihrem Memoir, wie aus der verlassenen, gestressten Ehefrau und Mutter eine attraktive, lebenslustige 50-Jährige wird, die einen Neuanfang wagt.

     "Die 20 Jahre unseres Familienlebens sind ein Juwel, und ich möchte es jederzeit aus der Vitrine meines Herzens holen können, den Staub herunterpusten und bewundern, wie es funkelt und glänzt... Glaube an Trennung als Chance."  Zitat Seite 59

    Von Marie Matisek habe ich Sonnensegeln und Mirabellensommer gelesen und beide Bücher haben mir sehr gut gefallen. Auf ihr neues Werk war ich deshalb sehr gespannt, zumal sie darin persönliche Erfahrungen ihrer eigenen Trennung verarbeitet.

    Ohne große Umschweife geht es sofort mit der Trennungsgeschichte los. Marie wird von ihrem Mann nach 20 Jahren Ehe für eine jüngere Frau verlassen. Zunächst fällt sie in eine Schockstarre voller Trauer, Selbstmitleid und Zukunftsängsten. Doch sie merkt schnell, dass sie damit nicht weiter kommt. Sie kennt die Gründe für die Trennung, auch sie selbst ist dafür mit verantwortlich und nun möchte sie ihrem Leben durch die Trennung neue Impulse geben, neue Chancen wahrnehmen und für sich selbst neue Ziele entwickeln. Lange Zeit hat sie neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit dem Familienleben ihr Hauptaugenmerk gewidmet.

    Doch das Familienleben ist nicht immer einfach, es funktioniert nur, wenn man zufrieden ist und nicht alle Rollen gleichzeitig spielen muss.

    Mir ist die Situation der Autorin beim Lesen sehr nahe gegangen, auch die vielen Beispiele anderer Paare erscheinen mir sehr authentisch geschildert. Wie reagiert man als Frau auf eine Trennung, welche Fragen stellen sich dann für die Familie, die Kinder und das gemeinsame Hab und Gut? Wie kann man über den Dingen stehen, wenn man doch am Boden zerstört ist?

    Marie Matisek hat aus ihrer Trennung das Beste gemacht, sie hat die Chance auf ein neues selbst bestimmtes Leben ergriffen und ihr bisheriges Leben als schöne Erfahrung mit in den nächsten Lebensabschnitt genommen. Kein Aufrechnen von Schuld, sondern den Blick frei machen für neue Möglichkeiten. Die Lage als Glücksfall annehmen! Das kann nicht jeder, bei vielen Paaren zehren Rosenkrieg und Rache an den Nerven der Beteiligten und die Kinder leiden und sogar die Haustiere.


    Wenn man der Autorin jedoch durch ihr Buch folgt, bekommt man durch den leisen Humor und die positiven Rückblicke in die glückliche Zeit der Ehe ein Gefühl von Mut und Hoffnung. Und es ist auch für Menschen in einer glücklichen Partnerschaft eine echte Bereicherung, mal über das Glück im Leben nachzudenken und gutzuheißen, was man gerade eigentlich genießen sollte.


    Bei der Lektüre gibt es einige humorvolle Szenen, bei denen ich schmunzeln musste. Mal geht Marie zu einer Singleparty oder aufs Oktoberfest, dann bucht sie sich zum bevorstehenden 50. Geburtstag eine Entspannungsreise nach Bali, bei der sie vorab die Wirkung der Wechseljahre durchmacht. Wie sich die von der Familie produzierten Wäscheberge anfühlen, wenn man gut gelaunt aus dem Urlaub kommt, kann ich gut nachvollziehen. Auch die Treffen mit ihren Freunden lassen Einblicke zu, die man so oder ähnlich schon gehört hat.

    Aber Marie befreit sich von der "Last" der Einrichtungsstörenfriede, sie entrümpelt Haus und Keller und das macht ihre Last nicht nur äußerlich weniger. Auch innerlich befreit sich sich von Ballast, aber sie behält die positiven Erinnerungen an die schöne Zeit dieser Ehe. Und das macht Mut und zeigt deutlich wie man auch mit solchen Situationen umgehen kann ohne Rachegelüste auszuleben.


    Ich finde es mutig von Marie Matisek, hier ihre sehr persönliche Geschichte schonungslos der Öffentlichkeit vorzulegen. Doch dadurch bekommt man als Leser viele Ratschläge und Denkanstösse geliefert, die auch in funktionierenden Ehen durchaus mal überdacht werden sollten.

    Nicht immer bedenkt man, wie es anderen Alleinerziehenden gehen könnte oder ist sich dessen bewusst, wie gut man es gerade hat. Daher ist so ein Buch auch mal ein wichtiger Denkanstoss.

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    AntjeDomenics avatar
    AntjeDomenicvor 8 Monaten
    Ein sehr persönliches Buch und eine absolute Empfehlung


    "Frau gönnt sich ja sonst nichts"
    Marie Matisek

    Verlag: Knaur
    Seitenzahl: 208
    ISBN: 978-3-426-78912-4
    Erstausgabe: 12. Januar 2018
    Preis: 12,99 Euro



    Klappentext:
    Kurz vor Marie Matiseks 50. Geburtstag, nach zwanzig mehrheitlich glücklichen Ehejahren, verlässt ihr Mann sie. Einer Jüngeren wegen. Trotz der verletzten Gefühle erkennt die Bestsellerautorin und Mutter zweier Teenager die große Chance, die sich ihr so unerwartet bietet: Ein Neuanfang.
    Nach zwei Wochen Schockstarre und Trauer fängt sie neu an. Sie befreit sich von den alten Lasten und zwar äußerlich wie innerlich. Von der Hausentrümpelung, über die seelische Reinigung bis hin zum Kurzhaarschnitt. Von dieser wundersamen Verwandlung der gestressten, fremdbestimmten Ehefrau wieder hin zur attraktiven, lebenslustigen Frau in den besten Jahren berichtet sie. Und man weint, staunt und lacht mit ihr.


    Gestaltung des Buches:
    Die Gestaltung des Covers ist absolut gelungen und ich finde es auch zum Thema passend sehr ansprechend. Als Fan von Marie Matisek musste dieses Buch einfach bei mir einziehen.


    Meine Meinung:
    Als bekennender Fan von Marie Matisek freute ich mich bereits auf das neue Buch von Ihr. Zudem ist es noch ein sehr persönliches Buch mit einem sehr aktuellen Thema. Ein Thema, was nicht jeder öffentlich so preisgibt. Und doch ist es wichtig und gut, das die Autorin diesen Weg wählt Ihre Memoir für die Öffentlichkeit zu Schreiben.
    Es ist bereits mein 5. Buch, welches ich von Marie Matisek gelesen habe und auch weiterhin nicht das letzte Buch. Marie schreibt über die Trennung von Ihrem Mann nach vielen Jahren Ehe und 2 gemeinsamen Kindern.
    Beim Lesen hatte ich das Gefühl. der Autorin sehr nahe zu kommen und auch besser kennenzulernen. Sehr persönlich und sehr reell beschrieben sind die Situationen sowie Gefühle, die nach einer Trennung ans Tageslicht kommen.
    Wie geht man damit um, wie tritt man dem ehemaligen Partner gegenüber, wie ist die Wohnsituation, was passiert mit dem Freundeskreis und vor allem wie nehmen es die Kinder auf? Das alles sind Fragen, die dann plötzlich auf einen zukommen.
    Marie und Ihr Mann sowie die Kinder haben eine neue Herausforderung gehabt und doch haben Sie es in meinen Augen "perfekt" gelöst. Dieses Buch ist für mich wirklich mein "Highlight" der Bücher, die ich bereits von Marie Matisek gelesen habe. Dem Umstand geschuldet, das es zudem sehr persönlich ist.



    Meine Bewertung:
    5 von 5*







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    Ines-Rs avatar
    Ines-Rvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Nett zu lesen. Leider vermisse ich konkrete Hinweise, wie sie ihren Neuanfang umgesetzt hat.
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    monikaburmeisters avatar
    monikaburmeistervor 2 Monaten

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