Marie Matisek Mirabellensommer

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Inhaltsangabe zu „Mirabellensommer“ von Marie Matisek

Ein charmanter und lebenskluger Sommer-Roman über zwei turbulente Familien in der Provence und eine zauberhafte Liebesgeschichte von der Erfolgsautorin Marie Matisek. Zwischen Jasmin- und Rosenfeldern liegt die Domaine de Lafleur im Hinterland von Nizza. Marita ist glücklich mit Lucien Lafleur und ihren neuen Freunden, der alteingesessenen Familie Verbier und den Babajous von der Elfenbeinküste. Auch Gilbert Verbier und Aristide Babajou sind enge Freunde geworden – bis sich Gilberts Enkelin Julie in Aristides Sohn Rachid verliebt. Schnell stellt sich heraus, dass die kulturellen Gräben tiefer sind als gedacht. Marita und Lucien versuchen alles, um die Freunde miteinander zu versöhnen. Doch nach einem hässlichen Streit ist das junge Liebespaar plötzlich verschwunden …

"Mirabellensommer" ist ne nette Lektüre für einen kurzweiligen Nachmittag auf dem Liegestuhl. Unterhaltend, kommt aber nicht an 1. Band ran.

— talisha

So riecht und schmeckt der Sommer - gelungene Fortsetzung von Sonnensegeln

— Kelo24

sommerlich-leichte Familiengeschichte in einem wunderbar geschilderten Ambiente und tollem Schreibstil

— bine174

Wunderbar entspannter Roman, bei dem man so richtig die Seele baumeln lassen kann. Und nein, auf keinen Fall langweilig.

— JustMe

Ein wunderschöner sommerlicher Roman, der einen in die Provence entführt!!

— MickyParis

Ein wunderbarer und sehr lebhafter Ausflug in das schöne Südfrankreich. Man hat beim Lesen den Duft von Rosen und Jasmin in der Nase.

— Lisbeth76

Hier pulsiert das Leben in all seinen Variationen. Bunt, duftend und köstlich.

— schlumeline

Schöne Fortsetzung von "Sonnensegeln", warmherzig mit viel sommerlichem Flair!

— Fanti2412

Wunderschöner Roman mit Charme und französischem Flair

— SillyT

Ein richtig schöner sommerlicher Wohlfühlroman mit Migrationshintergrund und Provence-Flair!

— sommerlese

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  • Die Babajous

    Mirabellensommer

    talisha

    20. September 2017 um 10:56

    Da mir Sonnensegeln sehr gut gefallen hat, war ich natürlich auf den zweiten Band gespannt. In "Mirabellensommer" kommen die Babajous zum Zuge und der Leser erfährt alles über ihr ereignisreiches Leben. Sohn Rachid verliebt sich in Ségolènes Enkelin Julie - Konflikte sind programmiert, denn Julie muss sich erst ihre Hörner abstossen und weiss noch nicht genau was sie vom Leben möchte. Rachid hingegen hat Pläne, aber er verfolgt sie nur halbherzig. Beim Betrachten von Rachid und Julie erinnert sich Babette an ihre Jugend und ihre erste Zeit mit Aristide. Gilbert und Aristide zicken öfters wegen ihren Ziegen an, eigentlich humorvoll gemeint und zum Überdecken persönlicher Probleme, doch manchmal ereifern sie sich zu sehr, wenn Ségo oder Babette nicht rechtzeitig eingreifen. Die tiefe Freundschaft zwischen den Männern zeigt sich im Laufe der Geschichte weniger in ihren Gesprächen, aber umso mehr in ihren Handlungen.Lucien und Marita bleiben in diesem Band im Hintergrund, dafür lernt man Maritas Eltern kennen, die auf Besuch kommen.Marie Matisek schreibt flüssig und leicht, obwohl sie in die Handlung so schwere Themen wie Weltanschauungen und Rassismus und der Wege der Liebe einbringt. Die Handlung hat mich trotzdem nicht so angesprochen wie noch im ersten Band. Wahrscheinlich lag mir die sonnige und duftende Geschichte über Marita in der Domaine Lafleur viel eher, als die vielen Probleme, die in diesem zweiten Buch aufwarten. Dennoch ist "Mirabellensommer" eine nette Lektüre für einen kurzweiligen Nachmittag auf dem Liegestuhl. Als sehr gelungen empfand ich die Einschübe aus George Lafleurs Sicht. Fazit: Unterhaltende Lektüre, kommt aber nicht an "Sonnensegeln" heran. 4 Punkte. 

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  • sommerlich-leichte Familiengeschichte

    Mirabellensommer

    bine174

    26. August 2017 um 17:36

    Im Rahmen der Blogtour zum Buch wurde mir das Buch dankenswerterweise vom Verlag zur Verfügung gestellt, wofür ich mich herzlich bedanke.Ich möchte gleich zu Beginn das ganz wunderbar gestaltete Cover erwähnen, auf der Innenseite der Klappe ist auch ein Mirabellen-Chutney-Rezept abgebildet, was gleich mal Laune macht, es nachzukochen.Ich kannte bisher noch kein Buch der Autorin, und obwohl im Rahmen der Handlung vereinzelt auf andere Bücher der Autorin Bezug genommen wird, stört es gar nicht, dass man es nicht kennt.Die Autorin hat einen wunderbar flüssigen Schreibstil, sodass ich das Buch an einem Nachmittag ausgelesen habe. Sie erzählt von zwei befreundeten Familien und ihrem Leben. Im Gegensatz zum Klappentext ist die Liebe zwischen Rachid und Julie eher Nebensache, denn die Handlung wird in den meisten Teilen aus Babettes Sicht - der Mutter von Rachid - erzählt. Das stört zwar nicht unbedingt, denn gerade die Verliebtheit von Rachid und Julie löst eine Reihe von Ereignissen aus, die beide Familien betreffen und ihre Freundschaft noch enger werden lassen. Ich persönlich hätte mich jedoch sehr gefreut, wenn Rachid und Julie und ihre Liebe mehr im Mittelpunkt gestanden wären.So ganz nebenbei verflicht die Autorin auch verschiedene Religionen miteinander, mit ihren Diskussionen und Problemen, die damit einhergehen können, dies jedoch immer so, dass es die Handlung begleitet und nicht im Vordergrund steht.Mir hat sehr gut die Schilderung des Rosenpflückens für die Duftherstellung und auch die Erzählung über die Herstellung von Chutneys und Co. gefallen. Ich konnte den Duft riechen und könnte mir gut vorstellen, dass es ein wirklich tolles Erlebnis wäre, eine Rosen- und Jasminfarm zu besuchen - ich liebe diese Düfte :-) Und in Nizza führt Aristides einen Obst- und Gemüseladen, und auch die Erzählungen, wie es dort aussieht, was dort verkauft wird, haben mir sehr viel Spaß gemacht.Auch die eingeflochtenen Beobachtungen des verstorbenen George von oben ließen mich immer wieder mal schmunzeln, denn er kann mitunter recht sarkastisch sein ;-)Fazit: "Mirabellensommer" ist ein sommerlich-leichtes Buch über zwei befreundete Familien mit all ihren Problemen, aber auch Freuden. Nebenbei bringt ein verliebtes Paar ein wenig Turbulenzen in die Handlung, und es wird ganz wunderbar auch Familienzusammenhalt demonstriert. Es ist ein Buch, für das ich gerne eine Lese- und Kaufempfehlung vergebe.

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  • Mirabellensommer

    Mirabellensommer

    Fanti2412

    24. August 2017 um 19:26

    Zum Inhalt: Ein charmanter und lebenskluger Sommer-Roman über zwei turbulente Familien in der Provence und eine zauberhafte Liebesgeschichte von der Erfolgsautorin Marie Matisek ..Zwischen Jasmin- und Rosenfeldern liegt die Domaine de Lafleur im Hinterland von Nizza. Marita ist glücklich mit Lucien Lafleur und ihren neuen Freunden, der alteingesessenen Familie Verbier und den Babajous von der Elfenbeinküste. Auch Gilbert Verbier und Aristide Babajou sind enge Freunde geworden – bis sich Gilberts Enkelin Julie in Aristides Sohn Rachid verliebt. Schnell stellt sich heraus, dass die kulturellen Gräben tiefer sind als gedacht. Marita und Lucien versuchen alles, um die Freunde miteinander zu versöhnen. Doch nach einem hässlichen Streit ist das junge Liebespaar plötzlich verschwunden … (Kurzbeschreibung gem. Knaur TB)  Leseprobe Die Autorin: Die Autorin Marie Matisek lebt mit ihrer Familie, Hund und Kater im idyllischen Umland von München. Neben dem Schreiben pflegt sie ihre Leidenschaften: Kochen, spazieren gehen und gärtnern. Die gebürtige Berlinerin fühlt sich in ihrer Wahlheimat Bayern genauso zu Hause wie an der Nordsee, Südfrankreich oder Italien, seit vielen Jahren ihre bevorzugten Reiseziele.  (Quelle: Droemer Knaur) Meine Meinung: „Mirabellensommer“ ist der Nachfolgeroman von „Sonnensegeln“.Erneut befinden wir uns in der Provence in der Nähe von Grasse und Nizza auf der Domaine de Lafleur. Dorthin war Marita aus Norddeutschland als Krankenpflegerin für den Seniorchef gegangen und blieb dann dort, weil sie sich in den Juniorchef Lucien verliebt hatte.In dieser Fortsetzung stehen aber nun die Familien Verbier und Babajou im Mittelpunkt. Ségulène Verbier ist der gute Geist im Haus Lafleur und lebt mit ihrem Mann Gilbert in der Nähe. In diesem Sommer ist Enkelin Julie bei den beiden zu Gast.Die Familie Babajou kam vor vielen Jahren von der Elfenbeinküste nach Frankreich. Babette und Aristide führen ein Obst- und Gemüsegeschäft in der Stadt und sind mit ihrem Leben und ihren Kindern glücklich.Beide Familien, die sich durch Marita kennengelernt haben, verbindet eine gute Freundschaft. Doch die wird auf die Probe gestellt, als sie Julie, die Enkelin der Verbiers in Rachid, den Sohn der Babajous verliebt.Marie Matisek erzählt hier erneut eine wunderschöne sommerliche Geschichte zum Wohlfühlen. Die Provence und die Côte d’Azur im Hochsommer bilden eine tolle Kulisse genau wie im weiteren Verlauf auch die Nordseeküste. Die Beschreibungen der Örtlichkeiten sind schön und bildhaft, so dass man das Meer rauschen hört und die großen Jasmin- und Rosenfelder vor sich sieht und deren Duft in der Nase hat.Mit der Familie Babajou erzählt die Autorin das Leben eines jungen Paares von der Elfenbeinküste, das seine Heimat verließ und nach Frankreich ging, um dort ein besseres Leben führen zu können. Aristide und Babette haben sich mit ihrem Geschäft eine Existenz aufgebaut und sind in der Lage ihre Familien in der Heimat finanziell zu unterstützen. Aber es wird auch deutlich, dass die Familie aus einem anderen Kulturkreis kommt. Und genau dadurch entstehen die Probleme zwischen den Babajous und der alt eingesessenen Familie Verbier.Da spielen Unkenntnis und Vorurteile eine Rolle aber auch Glaubensfragen.Im Gegensatz dazu steht das junge Liebespaar, das sich völlig vorbehaltlos und unvoreingenommen ineinander verliebt hat und plötzlich „ausreißt“, um seine junge Liebe genießen zu können.Die Autorin hat dieses Thema in eine turbulente Geschichte verpackt, in der so allerlei geschieht. Dramatische Ereignisse für die Babajous sorgen dafür, dass die Freundschaft der Familien über den Problemen steht.Die Stimmung des Romans ist sommerlich und meistens auch fröhlich. Aber es gibt auch etliche Momente, die zum Nachdenken anregen und auch die Romantik kommt nicht zu kurz.Dieser Sommerroman hat mich mit seinem tollen Thema, Lebensweisheiten und viel Charme begeistert! Fazit: 5 von 5 Sternen© Fanti2412

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  • Ein wunderschöner sommerlicher Roman, der einen in die Provence entführt!!!

    Mirabellensommer

    MickyParis

    22. July 2017 um 13:52

    Ich gebe zu, ich habe mir das Buch gekauft, weil ich es bei lovleybooks in der Kategorie mit „30 Büchern um die Welt“ gesehen habe und ich habe mich sofort in das Cover verliebt. Es hat mich sofort an Sommer, Sonne, Strand und Frankreich erinnert.... mein absolutes Lieblingsreiseziel. Ich habe förmlich den Sommer gerochen, nach Zitronen und die Meeresbrise. Ach einfach traumhaft!!! Die Story Die Geschichte dreht sich um Babette Babajou und ihrer Familie. Sie ist vor über 30 Jahren mit ihrem Mann Aristide Babajou von der Elfenbeinküste nach Frankreich/ Nizza ausgewandert. Als sie in Nizza angekommen sind, hatten sie nichts. Nur durch einen Onkel von Aristide hatten sie das Glück, den kleinen Obst- und Gemüseladen in der Straße zu betreiben, wo sie wohnen. Seit dem hat sich einiges in ihrem Leben getan. Sie haben 4 Kinder, ihre Hühnerzucht und jeder geht einer geregelten Arbeit nach. Babette arbeitet als Altenpflegerin und hilft nebenbei ihrem Mann im Laden aus, wann immer sie kann. So merkt Babette gar nicht, wie durch den Alltag ihr Leben an ihr vorbeizieht. Als sie das Angebot bekommt, sich um den alten Georges de Lafleur, dem Vater von Lucien de Lafleur, Mann von Marita (ihre Geschichte in Sonnensegeln) zu kümmern, verändert sich ihr ganzes Leben. Die Lafleur wohnen im Hinterland von Nizza und bauen Lavendel und Rosen an, für ihre Parfümherstellung. Hier bei den Lafleur ist alles sehr idyllisch. Für die Lafleur arbeitet noch Ségolene Verbies, als Haushälterin, eine Frau, die eine hervorragende Köchin und für Babette eine gute Freundin ist. Der alte Georges de Lafleur ist für die Gesellschaft von Babette sehr dankbar und durch ihre Hilfe lebt er sogar noch zwei Jahre länger, als gedacht. Nach seinem Tod zieht bei Babette der Alltag wieder ein. Doch bevor sie wieder Ganztag bei der Pflegefirma anfängt, bekommt sie das Angebot von Georges alten Freund, dass sie für ihn arbeiten soll. Sie nimmt an. Bald darauf kommt ihre Freundin Marita und unterbreitet ihr ein Angebot. Sie soll als Pflückerin einspringen und so drei Tage in der Woche auf der Domaine verbringen. Babette nimmt das Angebot dankend an, denn für sie fühlt es sich nicht wie Arbeit an, sondern wie Urlaub! Zu Hause wartet auf Babette eh keiner mehr, denn es sind Sommerferien und von ihren vier Kindern leben nur noch zwei zu Hause. Diese haben sich allerdings dazu entschlossen, in den Sommerferien etwas zu erleben. Ihr Sohn ist mit der Enkelin von Ségolene durchgebrannt und erkundet jetzt die Welt, bevor er sich für die Universität im nächsten Jahr entscheidet. Und ihre jüngste Tochter hat ein Angebot von Chanel in Paris bekommen, dort ein Ferienpraktikum zu absolvieren. Und ihr Mann arbeitet wie eh und je. Da kommt ihr die Abwechslung auf der Domain ganz recht. Hier lernt sie ein anderes Leben und ein anderes Lebensgefühl kennen. Sie geht Abends aus, besucht einen Tangokurs und geht mit Freunden ins Kino. Sie lernt und lässt sich mitreißen mit den sog. Mittelmeer- Feeling. Dabei vergisst sie die Sorgen und wünscht sich insgeheim, dass ihr Mann und sie auch mal wieder Abends unternehmungslustiger werden. Durch die neu gewonnene Freiheit, fällt ihr auf , was sie in ihrer sonst so glücklichen Ehe, wirklich vermisst. Freunde abends einladen, Feste feiern oder einfach mal einen abendlichen Spaziergang zu unternehmen. Und vor allem mal Urlaub machen, nur sie beide!!! Doch bevor Babette ihren Mann dazu überreden kann, ihr Leben zu verändern und sie noch so in Gedanken versunken ist, kommt es zur Katastrophe. In der kleinen Straße von Nizza bricht ein Feuer aus. Der Laden wird vollkommen zerstört und auch die Wohnung. Aber das wichtigste ist, geht es ihrem Mann gut und hat er das Feuer überlebt? Ist damit ihre gesamte Existenz verloren und wie geht es nun weiter.... Meine Meinung Ein schöner leichter Roman, der sich gut lesen lässt und eine leichte Sommerlektüre darstellt. Ich kann auch allen die Sorgen nehmen, man muss vorher nicht „Sonnensegeln“ gelesen haben, um die Geschichte zu verstehen. Man kommt sehr schnell hinein in das Buch und es ist sehr gut aufgebaut. Die Sprache ist sehr verständlich und die einzelnen Kapitel sind nicht sehr lang. Überhaupt hat man die knapp 280 Seiten sehr schnell durchgelesen. Ich fand vor allem die einzelnen Mirabellen in den jeweils neuen Kapiteln sehr schön. Die Personen waren sehr gut durchdacht und man konnte sich in jede einzelne Person hineinversetzen. Vor allem die Ängste die Babette hat, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Es ist manchmal so schwer einfach loszulassen und etwas neues anzufangen. Darum fand ich es toll, dass sie ihr Hobby, die selbstgemachten Saucen oder Chutney auf dem Markt verkauft und sich eine neue Existenz aufbaut. Auch das eigentlich alle so entspannt sind und keine Vorurteile gegen andere haben, wie Religion, Rasse oder Herkunft, finde ich sehr gut. Bei der Freundschaft unter einander ist es vollkommen egal, wo man herkommt oder wer man ist. Man bekommt in der Geschichte einen schönen Einblick in den Alttag bei Familien, die in einen für mich der schönsten Urlaubsziele wohnt. So haben sie halt das Gehen der Kinder aus den Haus, um auf eigenen Beinen zu stehen, Brände in der Altstadt von Nizza, die Sorgen um den Obstladen der Familie Babjou, aber auch den normalen Altagsstress kennen. Da ist es dann nicht verwunderlich, dass Babette nicht mehr kann und aus ihrer gewohnten Umgebung raus will, etwas neues zu erleben, wie Tanzkurse, sich mit Freunden treffen , in Kino gehen und essen mit ihren Mann. Fazit und Empfehlung Ein wunderschöner leichter sommerlicher Roman, der es geschafft hat, mich nach Frankreich zu entführen. Ich konnte mir es einfach alles bildhaft vorstellen, die kleinen engen Gassen von Nizza und den wohltuenden Duft von Zitronen, Orangen und Lavendel. Auf jedenfall zu empfehlen, vor allem wen man auf seinen nächsten Urlaub noch warten muss!!!  

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    • 3
  • Eine wunderschöne Geschichte über Familie und Freundschaft mit ganz viel sommerlicher Atmosphäre

    Mirabellensommer

    Lisbeth76

    09. July 2017 um 12:12

    Letztes Jahr hat mich "Sonnensegeln" von Marie Matisek nach Südfrankreich entführt. Das war für mich das erste Buch der Autorin und auf Anhieb hat mir ihr Schreibstil gefallen. Ich war noch nie in der Gegend, und trotzdem hatte ich das Meer und den Blumen-Duft der Plantage in Grasse in der Nase und das bunte Treiben in den Gassen von Nizza vor Augen. Die Geschichte hat eine leichte, ganz wunderbare Atmosphäre mit vielen liebenswerten Figuren. Genau das Gleiche kann ich über die Fortsetzung sagen, während im ersten Buch Marita aus Norddeutschland und Lucien Lafleur, Juniorchef der Domain Lafleur, die Hauptrollen spielen, ist es diesmal die Familie Babajou, deren Bekanntschaft ich bereits im ersten Buch machen durfte.Babette und Aristide Babajou sind als junges Paar von der Elfenbeinküste nach Südfrankreich ausgewandert und haben hier vier Kinder bekommen. Aristide hat einen Gemüse- und Obstladen in den Gassen von Nizza, während Babette sich um den Haushalt kümmert und als Altenpflegerin dazu verdient. Babette ist recht lebensfroh, während Aristide zwar ebenfalls liebenswert, aber auch etwas stur wirkt. Er steckt alle Energie in sein Geschäft und seine Hühner, ein Hobby, das er mit Gilbert Verbier gemeinsam hat, Ehemann von Ségoléne, die ihrerseits Haushälterin auf der Domain Lafleur ist.Der jüngste Sohn der Babajous, Rachid, verliebt sich in die Enkelin der Verbiers, Julie. Beide werden von typischen Problemen junger Erwachsener geplagt. Rachid soll bald studieren, schiebt es jedoch vor sich her, sich um seine Zukunft zu kümmern, während Julie vor ihrem zerrütteten Elternhaus zu ihren Großeltern geflüchtet ist, und ihren veganen Lebensstil vehement durchsetzt. Das junge Paar ist auch optisch sehr auffällig, der große dunkelhäutige Rachid und das blonde, zierliche Mädel, welches durch ihre krass gefärbten Haare und Piercings auffällt.Die Wochen, in denen "Mirabellensommer" spielt, sind für die Babajous und Verbiers ereignisreich, nicht nur, dass Rachid und Julie plötzlich verschwunden sind, auch in Nizza passiert einiges. Trotzdem es zwischendurch recht dramatisch wird, verliert die Geschichte nichts von ihrer Leichtigkeit. Zwar wird es gleich zu Beginn etwas traurig, als Georges Lafleur, Vater von Lucien und Seniorchef der Domain stirbt, aber es ist amüsant, aus Sicht des Verstorbenen die Geschehnisse um Rachid und Julie zu verfolgen.Mich konnte dieses zweite Buch genauso überzeugen wie Sonnensegeln es bereits letztes Jahr getan hat. Es war schön die Lafleurs, Verbiers und besonders in diesem Buch die Babajous wieder zu treffen. Ich wurde an den Ort des Geschehens entführt, und hatte erneut alles sehr detailliert vor Augen und besonders den Duft von Jasmin und Rosen in der Nase. Ich empfinde die Geschichten um die Domain Lafleur als perfekte Lektüre für den Sommer, sie ist sehr leicht und voller positiver Stimmung, ohne dabei oberflächlich zu wirken.

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  • Mirabellensommer

    Mirabellensommer

    schlumeline

    06. July 2017 um 14:25

    Babette Babajou und ihr Mann Aristide leben nun seit vielen Jahren in Nizza. Von der Côte d'Ivoire / Elfenbeinküste kommend, haben sie in Frankreich ihren Lebensmittelpunkt gefunden und dort ihre Kinder zur Welt gebracht und großgezogen. Aristide führt einen kleinen Obst- und Gemüseladen und die Familie ist in der Nachbarschaft sehr beliebt. Im Hinterland von Nizza lebt die Familie Lafleur, die dort Jasmin und Rosen anbaut. Mit Marita und Lucien Lafleur sind die Babajous ebenso befreundet wie mit der dort lebenden Familie Verbier. Babette kümmert sich um den alten Herrn Lafleur, George, und sie genießt die Zeit, die sie draußen in der Domaine Lafleur verbringen kann. Irgendwie ist sie ein wenig unzufrieden mit ihrem Leben, nachdem die Kinder nach und nach das Haus verlassen und Aristides Lebensinhalt sich nur um seinen Laden dreht. Da ist ihr jede Abwechslung willkommen. Und so kommt es, dass Babette auch Alternativen sucht als der alte Herr Lafleur stirbt. Und davon gibt es reichlich. Wird das die Ehe der Babajous belasten oder bringt es sie wieder näher zusammen? „Mirabellensommer“ ist ein sommerlicher Roman, der unterhaltsam daher kommt, aber auch ernsthaft ist. Hier werden Alltagsprobleme geschildert, die Schwierigkeiten Heranwachsender und ihre Probleme beleuchtet, kulturelle Unterschiede betrachtet und vieles mehr. Es gibt Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten und die dazu gehörenden Versöhnungen. Mich hat diese Geschichte fasziniert. Sie ist so locker und leicht und doch auch alles andere als das. Das liegt an der Mischung. Besonders der Handlungsort Nizza und die Umgebung kommen hier zum Tragen. Die schöne Gegend weckt Glücksgefühle und die Stimmung auf der Domaine Lafleur ist größtenteils positiv. Die Autorin hat hier allen Charakteren ein sehr individuelles aber auch ausdrucksstarkes Gesicht gegeben und lässt den Leser mit ihnen mitfiebern. Man fühlt sich ganz nah dran an den doch so unterschiedlichen Familien und ihren Problemen. „Mirabellensommer“ ist die Fortsetzung des Romans „Sonnensegeln“. Beide Romane können jedoch unproblematisch ohne den jeweils anderen gelesen werden. Auf geht’s mit „Mirabellensommer“ nach Nizza. Hier pulsiert das Leben in all seinen Variationen. Bunt, duftend und köstlich. Copyright © 2017 by Iris Gasper

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  • eine gelungene Fortsetzung von Sonnensegeln

    Mirabellensommer

    ulla_leuwer

    27. June 2017 um 16:46

    Meine Meinung: Nachdem ich das Buch "Sonnensegeln" gelesen hatte, freute ich mich, nun die Fortsetzung lesen zu können. Und ich kann gleich zu Anfang erwähnen, dass es der Autorin gelungen ist, eine fesselnde Fortsetzung zu schreiben. Georges ist glücklich und ärgert zu gerne die Frauen mit seinem Verhalten. Alle lassen ihn aber gewähren und später hat Georges mich mit seinen Betrachtungen aus seinem Blickwinkel erfreut. Alle sind mehr oder weniger glücklich, aber so etwas hält ja nie lange an, denn irgendwas ist immer. Besonders wenn man Kinder hat, sie werden erwachsen, gehen aus dem Haus, haben eigene und meist andere Ansichten als ihre Eltern. Es ist nicht immer leicht, für keinen der Beteiligten. Marie Matisek hat es bestens verstanden die großen und kleinen Alltags- und Familiensorgen in diesem Buch unterzubringen. Es geht um Veränderungen, aber auch um Freundschaften und den Zusammenhalt. Ich freute mich, dass ich alles Bekannte aus dem ersten Buch wieder traf. Denn sie alle waren mir sehr sympathisch, natürlich habe ich mich am meisten für und über die Frauen gefreut. Da ich dazu aber nichts verraten möchte, muss jeder selber lesen, was ich meine. Ein sehr angenehmer Nebeneffekt war für mich auch diesmal wieder, dass ich den Sommer in Grasse und Nizza verbringen konnte. Leider konnte ich die Köstlichkeiten, die Babette und auch Ségolène zubereiteten nicht probieren, ich durfte nur davon lesen, aber in der Umschlagseite befindet sich ein Rezept eines Mirabellen-Mango-Chutneys, das könnte man ja mal probieren. Fazit: Ein weiteres wunderschönes Sommerbuch von Marie Matisek, man kann es alleine lesen, es macht aber mehr Spaß, zuerst "Sonnensegeln" zu lesen. Ich empfehle es auf jeden Fall gerne weiter.

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  • Wunderschönes, warmherziges Buch

    Mirabellensommer

    SillyT

    26. June 2017 um 17:46

    Marita ist glücklich in Frankreich in der Domaine de Lafleur im Hinterland von Nizza. Nachdem sie Lucien, den Sohn des Unternehmers George Lafleur, für den sie Amrun verließ, um seine Pflege zu übernehmen, geheiratet hat, geht sie förmlich in der Arbeit auf den Jasmin- und Rosenfeldern auf. Sie hat in Babette Babajou und Ségolène Verbier gute Freundinnen gefunden und auch die Familien verstehen sich sehr gut untereinander. Doch dann verstirbt George Lafleur und auf der Beerdigung taucht zum ersten Mal die Enkelin der Verbiers, Julie, auf. Rachid, der Sohn der Familie Babajou, die vor dreißig Jahren von der Elfenbeinküste kamen, verliebt sich in Julie und plötzlich spürt man, dass die Verhältnisse unter den Freunden viel angespannter sind, als je gedacht. Als Julie und Rachid nunmehr auf Unverständnis für ihre Beziehung stoßen, fliehen sie regelrecht aus Nizza und ihre Familien bleiben in Panik zurück.  Meine Meinung: Mit Mirabellensommer erscheint bereits der zweite Band rund um die Familien Lafleur, Babajou und Verbier, doch ich muss sagen, dass man auch dieses Buch ohne jegliche Vorkenntnisse lesen kann und trotzdem keinerlei Verständnisprobleme auftauchen. Die Autorin hat einen wirklich wunderschönen, sehr warhmherzigen Schreibstil, mit dem sie schnell den Leser in ihren Bann zieht und man sich mitten in Frankreich wieder findet. Man spürt regelrecht die Sommersonne und riecht den Duft der Jasmin- und Rosenfeldern und alles in allem hat dieses Buch einfach nur ganz viel Charme und Wärme, aber auch Tiefgang.Mit ihrem Buch greift Marie Matisek unterschiedliche Themen auf, wie z. B. die zunächst gar nicht spürbaren, doch immer stärker werdenden sozialen Gegensätzlichkeiten zwischen der alteingesessenen Familie Verbier und der eingewanderten Familie Babajou. Wo man zunächst nur Freundschaft vermutet, klafft nach Meinungsverschiedenheiten der Familienväter plötzlich eine tiefe Kluft und es beginnt eine Zeit, in der es darum geht umzudenken und sein eigenes Handeln zu überdenken. Aber auch sonst greift die Autorin vieles auf, Freundschaft, das Leben als Paar, trotz erwachsener Kinder und vieles mehr, fließt hier in das Geschehen. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, wobei hier deutlich Babette Babajou aus ihrer Sicht erzählt. Der Erzähler ist ein personeller Erzähler in der dritten Person, der dem Leser einen gelungenen Einblick in die Erlebnisse, aber auch in die Gefühlswelt der Charaktere gibt. Gleichzeitig erlebt man aber auch alles und spürt die ganze Atmosphäre, die das Buch ausstrahlt. Gelungen fand ich die Perspektive durch den kürzlich verstorbenen George Lafleur, der das Geschehen ab und an aus seiner Sicht über dem Ganzen schildert und dabei seine Meinung deutlich kund tut. Dadurch erfährt man auch über ihn noch aus seiner Vergangenheit und auch durch Babette Babajou erfährt man mehr über ihre Herkunft.Besonders viel Liebe hat die Autorin in der Ausarbeitung der Charaktere gesteckt, die einfach alle viel Lebendigkeit ausstrahlen und absolut glaubwürdig und authentisch wirken. Jeder Einzelne ist etwas besonderes, wobei hier wirklich das Hauptaugenmerk auf Babette liegt. Man lernt sie und auch ihre Herkunft kennen, erfährt, dass ihr Leben oft hart war und aus viel Arbeit bestand und auch die langjährige Beziehung zu ihrem Mann oft nur nebenbei läuft. Es fehlt so oft die Zeit für Zweisamkeit, die man sich doch unbedingt nehmen sollte.Mein Fazit:Ein Buch, das einfach ganz viel Wärme ausstrahlt, mit einem sehr schönen, gefühlvollen Schreibstil, der Begebenheiten und Personen lebendig werden lässt. Liebevoll ausgearbeitete Charaktere und eine Geschichte mit Tiefgang runden das gesamte Bild des Romans ab. Ein wohlfühl Sommerbuch, das ich gerne weiterempfehle!

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  • Ein Sommer in Niza.

    Mirabellensommer

    Buechertraeume

    20. June 2017 um 07:54

    Lieblingszitat:Ségolène düste wie Alain Prost nach Nizza, dabei war sie hoch konzentriert. Währenddessen formulierten sich tausend Fragen in Babettes Kopf, aber auf keine fand sie eine Antwort.Meine Meinung:Das Buch ist mir nur zufällig untergekommen und da das Cover passend zum aktuellen Wetter passte, habe ich es gerne gelesen und wie es mir gefallen hat oder ob es mir nicht zusagte, könnt ihr nun lesen.Zu aller erst möchte ich anmerken, dass der Schreibstil der Autorin einfach wundervoll leicht und durch und durch flüssig war. Es gefiel mir, dass die Autorin hier mit einer starken Leichtigkeit geschrieben hat, so dass sich das Buch binnen weniger Stunden, es sind "nur" 288 Seiten, lesen lassen hat. Es war einfach super schön geschrieben und die Liebe für alles war deutlich erkennbar. Der Einstieg war durch den Stil sehr einfach gewesen.Marie Matisek erschuf in "Mirabellensommer" zwei Familien, die beide stark und sehr herzlich waren. Familie Verbier und Familie Babajou stammen aus unterschiedlichen Kulturen und mir hat dies sehr gefallen, da es zeigte wie stark Freundschaft der ist, selbst wenn man unterschiedlicher Kulturen entstammt. Babette Babajou ist eine herzliche und liebevolle Mutter gewesen, die sich ihrer Aufgabe als Mutter und als "Pflegerin" vollkommen verpflichtet hat. Eine herzliche Frau! Beide Familien lernt man sehr gut kennen und irgendwie schließt man diese auch ins Herz.Dadurch das die Story in Frankreich spielt und dies im Sommer, war ich sofort Feuer und Flamme von diesem Setting. Mir gefiel es sehr, dass die Autorin eine tolle Handlung erschaffen hat die nachvollziehbar war. Ich konnte der Handlung folgen und habe das Flair, welches das Buch ausstrahlte, echt genossen. Anfangs war die Handlung noch völlig schlicht und nahm aber von Seite zu Seite zu und zog mich so in den Bann der Geschichte.Mein Fazit:Mirabellensommer ist ein Buch, welches ich als sommerliche Zwischenlektüre genutzt habe und binnen weniger Stunden durch hatte. Mich überzeugte das Buch durch die zwei kulturellen Familien die so herzlich waren, dass ich sie sofort ins Herz geschlossen habe. Auch der leicht sommerliche Stil der Autorin hat mich angesprochen und lies mich entspannte Lesestunden haben. Dadurch gebe ich dem Buch verdiente 4 von 5 Diamanten.

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  • La vie est belle!

    Mirabellensommer

    sommerlese

    14. June 2017 um 16:05

    Der Roman "Mirabellensommer" ist der zweite Band von Marie Matisek, er erscheint 2017 als Knaur Taschenbuch. Die Domaine de Lafleur liegt im Hinterland von Nizza, sie ist berühmt für seine Jasmin- und Rosenfelder, die zur Parfümherstellung dienen. Hier lebt Marita, die aus Amrum stammt, glücklich mit Lucien Lafleur, dem Parfümeur. Sie hat neue Freunde gefunden, die alteingessene Familie Verbier und die Babajous von der Elfenbeinküste. Babette Babajou ist ihr eine besonders gute Freundin geworden und auch Gilbert Verbier und Aristide Babajou sind enge Freunde. Als Julie, die Enkelin von den Verbiers zu Besuch kommt, verliebt sich Rachid Babajou in sie. Auf einmal gibt es kulturelle Gräben, die die Freundschaft auf die Probe stellen und plötzlich ist das Liebespaar verschwunden. "Daneben alles, was Babette zubereitet hatte: Chilipasten, rot, grün und gelb. Pesto und Harissa. Verschiedene Chutneys, die sie aus immer wieder neu kombinierten Obstresten zubereite - sie mixte Birne mit Papaya, Brombeere mit Pflaume, Ananas mit Mirabellen oder Nektarinen mit Zitronen." Zitat S. 145 Schon dieses Zitat zeigt den sommerlich köstlichen Charakter des Buches, dem man sich nicht entziehen kann. Man wird unweigerlich mitgenommen auf die Domaine mit ihren duftenden Jasmin- und Rosenfeldern.  Doch auch in dieser Idylle ist nicht immer alles gold was glänzt. Auch hier gibt es Unstimmigkeiten, Sorgen und Schicksalsschläge zu verkraften. Marie Matisek führt mit ihrem bildhaften und wunderbaren Schreibstil den Leser geradewegs in die Gemeinschaft der betreffenden Familien. Wir begleiten Babette in ihre Küche und erleben, wie sie als Pflegekraft arbeitet, aber auch wie sie über ihre langjährige Ehe und ihr Leben mit Aristide nachdenkt. Ständig dreht sich alles nur um den Obst- und Gemüseladen, der den Babajous ihre Existenz gesichert hat, aber auch viele Arbeitsstunden abverlangt. Die vier Kinder haben ihr Elternhaus bis auf zwei verlassen und Babette würde gern mehr Zeit mit ihrem Mann verbringen. Der Laden macht ihr da aber einen Strich durch die Rechnung. Auch als andere Ereignisse und Schicksalsschläge sie treffen, lässt sie das nicht trübsinnig werden, sondern sie bildet weiterhin die Säule der Familie und wächst mit ihrem Mann noch näher zusammen. Auch in die anderen Familien erhält man interessante Einblicke, die sie in sympathischem Licht erscheinen lassen. Für mich ist dies ein absolut sommerlicher Wohlfühlroman, der mit der unvergleichlichen Atmosphäre der Provence punktet und einige interessante Figuren zur Unterhaltung bereithält. Ein Roman, der aber auch über den entsprechenden Tiefgang verfügt, den ein Buch benötigt, um zu einem 5-Sterne-Buch zu avancieren. Denn es geht um die Selbstfindung, die Ablösung von den Kindern und über tiefe Freundschaften, die dem Leben erst die richtige Würze geben. Dieser Roman zeigt wie das Leben sein kann, unberechenbar und tragisch, aber auch voller Freundschaften und Liebe. Das Leben ist schön! La vie est belle!

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  • C'est la vie!

    Mirabellensommer

    zauberblume

    14. June 2017 um 13:26

    Endlich geht es wieder in die Provence! In ihrem neuen Roman "Mirabellensommer" entführt uns die Autorin Marie Matisek wieder nach Frankreich. Hier dürfen wir wieder viele alte Bekannte, die wir bereits aus "Sonnensegeln" kennen besuchen. Auf der Domaine de Lafleur im Hinterland von Nizza fühlt man sofort wieder wie zuhause und der Urlaub beginnt bereits mit der ersten Zeile, die man gelesen hat.Hier zwischen Jasmin- und Rosenfeldern liegt die Domaine de Lafleur. Marita, die aus Amrum stammt, hat hier in dieser Traumgegend ihre neue Heimat gefunden. Zwie Jahre ist sie nun schon mit Lucien Lafleur glücklich. Marita unterstützt in wo sie nur kann und Lucien kann sich der Kreation neuer Düfte widmen. Hier ist es wie im Paradies. Marita hat hier schon viele neue Freunde gefunden, und zwar die alteingesessenen Familie Verbier und den Babajous von der Elfenbeinküste. Besonders mit Babette verbindet sie eine tiefe Freundschaft. Und nun macht sich Babette Sorgen um ihren Sohn Rachid. Hat er sich doch ausgerechnet in den jüngsten Spross der Famillie Verbier verliebt. Doch plötzlich scheinen die kulturellen Gräben tiefer als gedacht. Doch plötzlich überschlagen sie die Ereignisse......Ich habe mich riesig gefreut, wieder auf der Domaine zu sein. Ich habe sofort wieder diesen wunderbaren Duft, der Rosen- und Jasminfelder in der Nase. Der Schreibstil der Autorin ist einfach so super. Man taucht sofort in die Geschichte ein und sieht das geschäftige Treiben, das auf der Domaine herrscht. Begeistert habe ich Babette und George Lafleur auf ihren Spaziergängen begleitet. Und ich war traurig, als das Schicksal zugeschlagen hat. Aber George hat uns die ganze Geschichte begleitet und wunderbare Kommentare abgegeben, über die ich schmunzeln konnte. Und Marita fühlt sich hier wie zuhause. Man sieht förmlich, wie wohl sie sich hier im Kreise dieser Menschen, allen voran der sympathische Lucien, fühlt. Babette ist für mich eine Powerfrau. Respekt, was sie alles auf die Beine stellt und unterkriegen lässt sie sich auch nicht so schnell. Gerne hätte ich etwas von ihren Leckereien probiert und an ihrem Marktstand eingekauft. Und Aristide würde ich auch gerne in seinem Laden besuchen. Hier muss man sich doch einfach wohlfühlen. Franreich ist einfach eine Reise wert.Für mich war dieses Traumbuch ein Lesehighlight. Ein absoluter Sommer-Sonne-Gute-Laune-Roman. Ich habe herrliche Stunden auf der Domaine Lafleur verbracht. Das Cover ist ein echter Hingucker - einfach ein Traum. Selbstverständlich vergebe ich 5 Sterne und freue mich schon riesig auf die nächste Geschichte der Autorin.

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  • Mirabellensommer

    Mirabellensommer

    -Anett-

    13. June 2017 um 20:53

    "Mirabellensommer" ist die Fortsetzung zum Buch "Sonnensegeln" - allerdings sind beide Geschichten in sich abgeschlossen und es ist nicht zwingend notwendig, den Ersten band gelesen zu haben. Auch ich habe diesen nicht gelesen und empfand das als gar nicht schlimm.In Mirabellensommer begleiten wir die Einwanderer Babette Babajous mit ihrer Familie und die Bewohner von Nizza, sowie der Familie Lafleur, die Jasmin und Rosen anbaut, erntet und Düfte herstellt. Wir begleiten Babettes Sohn Raschid, als er zusammen mit Julie ist und deswegen die eine oder andere dumme Sache macht. Bis die beiden verschwinden und Julies Großvater das eine oder andere mal alles auf Raschid schiebt und manchmal ziemlich rassistisch ist.Zwar klärt sich im Nachhinein einiges auf, aber da sieht man wiedermal, wie tief verwurzelt zum Teil der Rassismus ist. Zumal Raschid sehr westlich eingestellt ist, er ist in Nizza geboren und aufgewachsen. Aber er ist schwarz und Muslim, für viele reicht das schon.Babette hingegen beginnt mit ihrem Leben zu hadern, ihr Mann ist nur für seinen Obst- und Gemüseladen da, und abends schläft er müde ein. Ihre Kinder haben das Elternhaus fast alle verlassen, auch ihre jüngste Tochter geht nach Paris um ein Praktikum zu machen. Was soll sie aus ihrem Leben machen? Sie sieht sich nicht nur im Laden ihres Mannes stehen - sie möchte nun endlich auch ihr Leben nach den Kindern genießen und wieder mehr mit ihrem Mann machen. Aber hat er dafür Zeit? Oder nimmt er sich diese?Dies ist ein wunderschöner Roman, über den Sommer, das sich selbst finden und über Freundschaften, die tief verbinden.Es hat mir sehr viel Freude gemacht, das Buch zu lesen, es war recht tiefgründig und ich habe so mit Babette gelitten, aber mich auch gefreut. Als ich das Buch gelesen habe, auf meinem Balkon saß und mir die Sonne ins Gesicht schien, wähnte man sich aufgrund der schönen Schreibweise und Beschreibungen gleich mit in Nizza oder auf der Domaine.Mein Fazit zum BuchEin sehr schöner, realitätsnaher Sommerroman, mit ganz tollen und sympatischen Protagonisten. Ich kann ihn zu 100% empfehlen, es war einfach wunderbar. Ein paar Tränen gabs auch, aber dazu möchte ich nichts verraten.

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  • Familientrubel im Sommer

    Mirabellensommer

    AntjeDomenic

    22. May 2017 um 22:15

    Marie Matisek"Mirabellensommer"Verlag: knaurISBN: 978-3-426-51740-6Preis: 9,99 EuroSeiten: 288 SeitenErstausgabe: 01. Juni 2017Klappentext: Zwischen Jasmin- und Rosenfeldern liegt die Domaine de Lafleur im Hinterland von Nizza. Marita, die in Sonnensegeln ihre große Liebe fand, ist glücklich mit Lucien Lafleur und ihren neuen Freunden, der alteingesessenen Familie Verbier und den Babajous von der Elfenbeinküste.Besonders die resolute Babette Babajou ist ihr ans Herz gewachsen. Doch Babette macht sich Sorgen, denn ihr geliebter Sohn Rachid hat sich in Julie, den jüngsten - und hübschesten Spross der Familie Verbier verliebt. Plötzlich steht die enge Freundschaft der beiden Familien auf dem Spiel. Die kulturellen Gräben scheinen tiefer zu sein als gedacht. Sind sie noch zu überbrücken? Dann überschlagen sich die Ereignisse, denn nach einem hässlichen Streit ist das junge Liebespaar plötzlich verschwunden ..."Dieser Roman ist wie ein Urlaub in der Provence - er sollte niemals aufhören! " Gabriella EngelmannGestaltung des Buches:Die Gestaltung des Buches ist absolut passend zur Geeschichte und Umgebung. Das gelbe der Mirabellen sowie die Landschaft sind absolut getroffen. Es verspricht vom Cover eine tolle Sommergeschichte zu werden. Im Buch ist zudem ein Rezept zu finden was gestalterisch absolut ansprechend ist. Sehr gelungen und ich habe mich gefreut, das Buch in Händen zu halten.Meine Meinung:Nachdem ich Sonnensegeln letztes Jahr vorablesen durfte konnte ich es kaum erwarten, dieses Exemplar zu Lesen. Es ist ein sommerlicher Roman, indem es um eine Liebesgeschichte geht sowie um Familien, mit unterschiedlichren Lebensweisen und Ansichten. Turbulente Familien, eine junge Liebe sowie ein Familienstreit. Die Autorin hat für mich einen sehr angenehmen Schreibstil, welcher auch sehr realitätsnah ist. Man kann der Geschichte folgen und fühlt sich direkt wohl im Hinterland von Nizza. Auch Mirabellen sind mir nicht unbekannt. Zu Lebzeiten meiner Oma gab es immer zur Erntezeit viele verschiedene Essen mit Mirabellen. Ich erinnere mich gern daran. Das leckere Rezept aus dem Buch werde ich auf jeden Fall nachkochen. Ich danke dem Knaur Verlag für die Zusendung des Buches.Ein Sommerroman zum weiterempfehlen.Daher 5 von 5 *

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