Mutterkuchen ist die im August 2023 erschienene autobiografische Erzählung von MarieOn. Sie nimmt ihre Leser:innen auf 274 mit auf eine Reise durch zahlreiche Kapitel ihres Lebens.
Ich konnte dieses Buch nicht in „einem Rutsch" lesen; es brauchte etwas länger, um die Fülle an Eindrücken zu verarbeiten. Das ist auch völlig in Ordnung, schließlich geht es hier um etliche Lebensabschnitte, die mal angerissen, mal sehr ausführlich beschrieben werden, und die es in sich haben. So gibt die Autorin Einblicke in ihre Kindheit und Jugendzeit, schildert traumatische Erlebnisse, die Beziehungen und Freundschaften, die sie prägen und mehr. Hierbei zeigt sie, wie sich die Beziehung zu Familienmitgliedern im Laufe der Jahre ändern kann.
MarieOn‘s Schreibstil gefällt mir gut und es lässt sich leicht den Inhalten folgen. Sätze wie „Neblige Dunkelheit hüllte mich ein, und so wie Menschen in ihrer Verliebtheit das Gefühl haben, als schauten sie durch eine rosarote Brille, so waren meine Gläser dunkelgrau" hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Es gibt immer wieder Sprünge, die mich manchmal fragend zurückließen - wie ist es dort weitergegangen?
Ihr Buch hat mich definitiv gepackt!





