Marie Pellissier Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

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Inhaltsangabe zu „Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard“ von Marie Pellissier

Eine ungewöhnliche Ermittlerin auf Mörderjagd hinter der glänzenden Fassade der Pariser Oper
Hinter der glänzenden Fassade der Pariser Oper wird nach einer Premierenvorstellung der für sein exzessives Leben bekannte Ballettdirektor Guillaume Bernard tot aufgefunden. Mit ihrem untrüglichen Gespür für die Aufklärung von Verbrechen nimmt sich Gardienne Lucie der Sache an. Sie kannte Guillaume schon lange, wohnte er doch im Haus an der Place des Vosges, wo sie seit über 40 Jahren als Hausmeisterin das Regiment führt. Lucie will unbedingt wissen, was mit dem Ballettdirektor passiert ist. Und taucht tief in die Vergangenheit der Pariser Ballettszene ein, wobei sie sich gefährlich weit in den Kreis der Verdächtigen begibt …

Die Beschreibungen von Paris waren reizvoll - die Geschichte minder spannend.

— MonicaS

Tolles Buch, mit interessanten Charakteren, das auch einen Blick hinter die Kulissen der Oper zeigt.

— Azalee

Wenn man den ersten Band komplett gelesen hat kann man wie ich finde nicht anders und braucht auch diesen Band

— Kerstin_Lohde

Übermotivierte Gardienne vs. verschlafener, liebestoller Ermittler. Konnte mich leider gar nicht überzeugen...

— BeeLu

Spannender zweiter Fall der sympathischen Gardienne Lucie in Paris!

— Julia_liest

Ein spannender Krimi mit einer tollen Ermittlerin

— Jashrin

Meine unbedingte Leseempfehlung für alle Fans von vielschichtigen Krimis mit feinem hintersinnigen Humor und allen Liebhabern der Oper/Paris

— hasirasi2

Das Flair der Pariser Opéra Garnier bereichert diesen Wohlfühlkrimi um eine eigenwillig ermittelnde Hausmeisterin auf Abwegen....

— danielamariaursula

Ein geruhsamer Krimi, trotzdem spannungsgeladen und überaus facettenreich, mit farbenfroher, französischer Kulisse.

— JulesBarrois

Liebestrunkener Kommissar versus bodenständige Gardienne - erfrischend umgesetztes Drama an der Pariser Oper

— talisha

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  • Lucie ermittelt in den Abgründen der Pariser "Opera Garnier"

    Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

    Mary2

    08. October 2017 um 17:53

    Dies ist der zweite Krimi-Roman der Autorin, in dem Lucie, eine ältere Hausmeisterin, eigenständige Ermittlungen unternimmt. Der Roman führt den Leser in die Welt der Tänzer und des Balletts an der berühmten „Opera Garnier“ in Paris. Der Ballettdirektor stürzt hier tödlich eine Treppe hinab: ein tragischer Unfall, oder hat doch jemand nachgeholfen? Wer könnte ein Motiv haben, wer profitiert von diesem Todesfall? Was ist zehn Jahre zuvor geschehen und hat damals die Star-Tänzerin aus Paris vertrieben? Diese Fragen stellt sich auch Lucie, die den Sturz in der Oper miterlebt hat und in deren Haus der Ballettdirektor wohnte. Die Kriminalpolizei in Person von Commissaire Legrand ist befangen. Legrand hat sich in eine der verdächtigen Tänzerinnen verliebt… Lucie möchte die Gerechtigkeit siegen sehen und ermittelt in dieser Mission. Aus diesen Zutaten webt Marie Pellissier einen unterhaltsamen Roman, in den sie einen komplexen Rätsel-Plot einarbeitet. Schauplätze sind – natürlich – die Opera Garnier und das Haus an der Place des Vosges, für das Lucie verantwortlich ist. Historische Gebäude, Parkanlagen und Oper werden detailreich dargestellt. Die französische Lebensart und ganz speziell das Flair der Hauptstadt Paris werden wunderbar beschrieben und sehr plastisch geschildert. Auch der Leser, der kaum mit Paris vertraut ist, wird davon bezaubert sein. Neben diesen Schilderungen tritt der Kriminalfall zunächst einmal in den Hintergrund und entwickelt sich in eher schleppendem Tempo. Allzu viele Personen und Verbindungen werden ausgebreitet, als Verdächtige aufgebaut, um schließlich in die Sackgasse zu führen. Die große Spannung wird erst im letzten Viertel aufgebaut und hier überrascht Marie Pellissier mit einer interessanten Lösung. Überzeugen kann dieser Roman mit den Schilderungen der Stadt Paris und den zahlreichen unterschiedlichen Charakteren. Hier entsteht der Eindruck eines gelungenen Regional-Krimis. Das Erzähltempo ist niedrig, die aufgebaute Spannung bleibt über längere Strecken nur mäßig. Einige Wendungen erscheinen gegen Ende sehr gewollt. Die Lösung indes war für mich gelungen konstruiert. Empfehlen kann ich diesen Roman allen Paris-Liebhabern und Fans von ungewöhnlichen Ermittler-Figuren. Ich vergebe 3,5 Sterne (hier aufgerundet) und weiß nach der Lektüre jede Menge über die Welt der Tänzer und des Balletts.

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  • Tolle Geschichte und interessante Charaktere an einem ungewöhnlichen Ort

    Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

    Azalee

    10. February 2017 um 16:08

    Ich selbst habe jahrelang Ballet getanzt und finde Bücher über das Ballet deswegen immer besonders toll. "Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard" ist der zweite Band der Reihe von Marie Pellissier, ich habe aber ohne Probleme in das Buch hineingefunden. Beide Bände funktionieren wohl auch ohneienander. SCHREIBSTIL: Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Es ist abwechselnd aus der Er-Perspektive verschiedener Personen geschrieben: Hauptsächlich steht Lucie im Mittelpunkt, aber auch der Kommisssar Legrand und Bernadette Colasante spielen eine wichtige Rolle. Dadurch wird gleichzeitig auch die Spannung gesteigert und man erhält als Leser Einblicke in die verschiedenen Figuren. HANDLUNG: Lucie ist Gardienne in einem Haus in Paris. Eines Tages stürzt einer der Bewohner, der Balletdirektor an der Oper, und stirbt. Lucie kann nicht an einen Unfall glauben, sondern beginnt stattdessen selbst mit ihren Ermittlungen. Das finden aber nicht alle gut und vor allem Kommisssar Legrand ist genervt von den Ermittlungen der alten Dame - er hätte es so ruhig haben können und muss sich nun mit einer Mordermittlung herumschlagen. Überzeugt von einem Mord ist Legrand nämlich keineswegs. Schon bald deckt Lucie die Hintergründe auf und stößt dabei auch auf Geheimnisse an der Oper. FIGUREN: Lucie ist eine ältere Dame, Gardienne am Place de Voges. fürsorglich und sehr gläubig. Aus dem Grund fragt sie auch immer wieder die Bibel um Rat, wenn sie gerade nicht weiterweiß. Ihre Methoden sind manchmal ungewöhnlich, aber immer zielführend. Mir hat Lucie sehr gut gefallen, sie ist sympathisch und lässt sich auch nicht von anderen Leuten bevormunden. Lieber zieht sie ihr eigenes Ding durch. Vor allem Kommissar Legrand findet das gar nicht gut. Er ist Ermittler bei der Mordkommission und hatte sich auf ruhige Zeiten eingestellt. Lucie macht ihm mit ihren Mordverdächtigungen einen Strich durch die Rechnung und so muss er notgedrungen ermitteln. Zugegeben, am Anfang war er mir nicht sonderlich sympathisch, so wie er Lucie behandelt hat. Aber als dann eine bestimmte Person in sein Leben tritt, hat sich meine Meinung über ihn gewandelt. Seine Versuche, diese Person zu beeindrucken, waren einfach zu amüsant. Die anderen Figuren waren ebenfalls alle gut geschildert und ihrem Auftreten entsprechende ausgearbeitet. FAZIT: "Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard" ist ein Buch für alle, die gerne eine seichtere Kriminalgeschichte lesen oder in die Welt der Pariser Oper eintauchen wollen. Das Buch hetzt nicht von Szene zu Szene, sondern ist stattdessen ruhiger geschrieben. Langweilig wird es trotzdem nicht, was vor allem den wahnsinnig tollen Charakteren geschuldet ist. Den ersten Band werde ich sicher auch noch lesen.

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    • 4
  • Der nächste Fall für die Gardienne Lucie

    Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

    Kerstin_Lohde

    30. July 2016 um 05:08

    Am Anfang des ersten Bandes war ich noch etwas skeptisch aber das hat sich bis zum Ende gelegt und so hab ich trotzdem gezögert mir Band 2 zu besorgen. Aber dann habe ich doch auf dem Bloggerportal nach gesehen und es dann auch angefragt. Schon allein das Cover hat mir mal wieder gefallen und so war ich gespannt ob mir dieses Buch auch wieder gefallen wird. Als ich dann mit dem Lesen begonnen habe musste ich erstmal schlucken denn auch der Anschlag auf Charlie Hebdo kommt drin vor und so werden die Bilder die im TV zu sehen waren wieder etwas lebendiger und ich habe es erstmal kurz auf die Seite gepackt und später weiter gelesen und mit jeder Seite die ich gelesen hatte wurde es wieder interessanter und auch spannender. Man muss sich nicht unbedingt mit der Opernwelt und/oder der Künstlerwelt auskennen um diesen Roman lesen zu können. Meine Meinung: Man sollte schon Band 1 vorher gelesen haben damit man wenigstens ungefähr weiß um was es sch in manchen Dingen handelt. Aber wer gerne gut geschriebene Kriminalromane liest und diese auch noch in Frankreich spielen dürfen ist hier richtig und gut bedient.

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  • Übermotivierte Gardienne vs. verschlafener Ermittler

    Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

    BeeLu

    13. June 2016 um 17:05

    In der Pariser Oper wird der berühmte Ballettdirektor Guillaume Bernard am Abend einer ihm zu Ehren stattfindenen Ballettgala tot aufgefunden. Zunächst macht alles den Anschein eines tragischen Unfalls, doch Gardienne Lucie wittert Mord...Von diesem Buch hatte ich mir so viel versprochen... Und bin leider wirklich enttäuscht. Da der Schauplatz die schillernde Pariser Ballettwelt sein soll, dazu eine spannende Krimigeschichte, mein Interesse war geweckt. Was bekam ich? Ich musste mich durch die knapp 350 Seiten teilweise wirklich augenrollend durchquälen. Wir haben es mit der rüstigen Gardienne und selbsternannten Ermittlerin Lucie zu tun, die bei dem vermeintlich tragischen Unfall des Ballettdirektors nicht an einen Unfall glauben kann. Sie steckt mehr als naiv ihre Nase in fremde Angelegenheiten und ermittelt auf eigene Faust. Gottesfürchtig fühlt sie sich auserwählt, die Wahrheit ans Licht zu bringen und schnüffelt in den engeren Ballettkreisen herum. Der echte Kommissar Legrand arbeitet schluderig, lustlos und halbherzig, will nur seinen Abschlussbericht schreiben und wird nur durch seine Schwärmerei für die ehemalige Tänzerin Amandine "motiviert", doch einmal genauer in der Oper zu "ermitteln".Lucie ist einfach nur naiv und blauäugig, Legrand nervte mich mit seiner albernen Verliebtheit und die Dialoge und und Diskussionen zwischen den beiden waren nur am Anfang amüsant, später nur noch ermüdend. Obwohl ich als Leserin was den Täter anging, tatsächlich bis zum Ende im Dunkeln tappte, hat sich für mich leider überhaupt keine Spannung aufgebaut. Ich gebe 3 Sterne für einen flüssigen, leicht zu lesenden Schreibstil und die Tatsache, dass (ich zumindest) dem Mörder wegen vieler Verwicklungen bis zum Schluss nicht auf die Schliche gekommen bin.

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  • Lucie entdeckt die Abgründe der Pariser Oper

    Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

    Julia_liest

    Am Tag nach den prunkvollen Feierlichkeiten zu seinem 60. Geburtstag liegt der Ballettdirektor Guillaume Bernard leblos am Ende der Grand Escalier in der Pariser Oper. Lucie, die Gardienne an der Place des Vosges, wo Monsieur Bernard wohnte, hilft an diesem Morgen als Reinigungskraft aus und findet den ihr gut bekannten Bewohner. Sie informiert sofort die Polizei, denn war der Sturz wirklich ein Unfall? Monsieur Bernard hatte zwar ein Gipsbein aber war ansonsten körperlich top in Form.Für Kommissar Legrand, der zum Unfallort gerufen wurde, scheint die Sache auch recht eindeutig zu sein - erst als er der zauberhaften Amandine, der Gast-Choreographin und ehemaligen Tänzerin, über den Weg läuft verspürt er den Drang, doch intensiver an der Oper zu ermitteln. Zu diesem Zeitpunkt steckt Hausmeisterin Lucie schon mitten in ihren eigenen Nachforschungen hinter den Kulissen der Ballettszene - und muss feststellen, dass der schöne Schein trügt...Der zweite Krimi um die sympathische Gardienne Lucie ist Marie Pellissier wieder gut gelungen.Der Leser taucht dieses Mal nicht nur in die Hauptstadt Frankreichs ein, sondern erhält einen intensiven Einblick hinter den Vorhang der prächtigen Bühne des Opernhauses, wozu detaillierte Beschreibungen der Örtlichkeiten und die Verwendung französischer Ausdrücke und Begriffe beiträgt.Durch häufige Wechsel der Erzählperspektive kommt viel Spannung auf und obwohl Guillaume Bernard ein geschätzter Bürger in der Pariser Gesellschaft war, scheinen doch einige Personen in seinem Umfeld ein Mordmotiv zu haben. Sehr lange war ich keinem konkreten, bzw. einem falschen Verdächtigen auf der Schliche, sodass mich die Auflösung des Falls doch überrascht hat.Ich hoffe, Lucie ermittelt noch ganz lange in Paris weiter und lässt sich nicht von Monsieur Platel, dem neuen Hausverwalter, in Rente schicken.

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    • 2
  • Leider nicht mein Krimi

    Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

    Ritja

    03. March 2016 um 18:51

    Das Cover und der Klapptext machten auf mich einen guten Eindruck und ich freute mich auf dieses Buch. Gern lese ich Bücher, deren Geschichte in Frankreich spielt und wenn es dann auch noch ein Krimi ist, umso besser.    Es begann ganz vielversprechend und gut, jedoch baute sich meine Begeisterung mit jeder weiteren Seite immer mehr ab. Lucie ist eine wirklich nette Hausmeisterin, aber sie hat, aus meiner Sicht, kein Potential zur Ermittlerin. Ich fand ihre "Ermittlung" ermüdend und schleppend und leider auch nicht immer nachvollziehbar. Auch die Dialoge zwischen ihr und dem Kommissar Legrand waren nur anfangs gelungen. Ich konnte mich leider nicht so richtig mit Lucie, der Ballettgruppe und dem Kommissar anfreunden. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, aber für mich war dies kein Krimi (auch wenn Monsieur Bernard sein Leben lassen musste). Mir fehlte die Spannung, das Rätsel und die kleinen versteckten Hinweise und Verwicklungen, die man sonst häufig bei einem Krimi bekommt.   Schade, denn der Schreibstil war gut und die Beschreibungen von Paris waren auch gelungen und ließen einen Hauch vom Pariser Flair entstehen.  Jedoch reichte dies nicht aus, um mich zu begeistern.

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  • Ein spannender Krimi mit einer tollen Ermittlerin

    Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

    Jashrin

    Der Ballettdirektor Guillaume Bernard wird am Tag nach seinem großen Galaabend tot in der Pariser Oper aufgefunden. Augenscheinlich ist Monsieur Bernard die große Treppe herunter gestürzt. Da der Direktor zurzeit auf Krücken angewiesen war, sind sich der Ballettarzt Pierre Bourgeois und Kommissar Legrand schnell einig, dass es sich um einen tragischen Unfall handelt. Doch Lucie, die zufällig auch vor Ort ist, mag nicht so recht daran glauben. Sie kannte Monsieur Bernard gut, da sie als Hausmeisterin genau das Haus an der Place des Vosges betreut, in dem auch der Verstorbene wohnte. Also schlüpft Lucie kurzerhand in die Rolle einer Ermittlerin und wirft einen genauen Blick hinter die glänzenden Kulissen der Oper… „Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard“ ist der zweite Kriminalroman, in dem die resolute Gardienne Lucie ermittelt. Ich habe den ersten Band bislang nicht gelesen, doch auch wenn hin und wieder auf den Fall hingewiesen wird, war es kein Problem sich ohne Vorwissen in die Geschichte einzufinden. Die Protagonistin Lucie ist intelligent, kümmert sich sorgfältig um ihre Pflichten als Hausmeisterin und hat während der Arbeit viel Zeit sich Gedanken zu machen – in diesem Fall über den tragischen Tod von Guillaume Bernard. Auch Kommissar Legrand legt den vermeintlichen Unfall nicht zu den Akten, denn so lange er ermittelt, kann er seiner neuen Angebeteten nahe sein. Diese ist nämlich dringend tatverdächtig, sollte es doch einen Fall geben. Während Lucie intelligent und zielstrebig ermittelt, mangelt es dem Kommissar allerdings leider an Kompetenz und Weitsicht. Zum Glück hat er eine äußerst fähige Assistentin, so dass dennoch nicht alles drunter und drüber geht. Durch seine unverkennbare Art lies mich Kommissar Legrand manches Mal schmunzeln oder den Kopf schütteln, so dass ich seine Figur nicht missen möchte. Da ich sowohl Paris als auch das Ballett sehr mag, habe ich mich gefreut, dass ich sowohl einiges vom Pariser Flair zu spüren bekam, als auch einen tollen Einblick in die Kulturszene dieser unglaublich schönen Stadt erhielt. Tanzszenen wurden eindringlich beschrieben und ich konnte die Tänzer regelrecht vor mir sehen. Auch der Zusammenhalt der Opernangestellten wurde gut beschrieben. Eine eingeschworene Gemeinschaft, wie es scheint. Doch wenngleich nach außen hin alles glänzt, so herrschen im Inneren Intrigen, Missgunst und Neid. Dies wirkte sehr realistisch, insbesondere auch der Kampf um Monsieur Bernards Nachfolge. Der Sprachstil gefällt mir gut. Fesselnd, spannend und mit einer wunderbaren Prise Humor. Ich mochte es, dass es viele falsche Fährten gelegt wurden und vor allem bei den Beschreibungen der Oper hatte ich alles direkt vor Augen. Auch die Anspielungen auf das „Phantom der Oper“ waren wunderbar in den Krimi eingewoben. Mein Fazit: „Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard“ ist ein gelungener Krimi, der durch seine tollen Beschreibungen und eine wunderbare Protagonistin besticht. Ich bin schon gespannt auf Lucies nächsten Fall. Eine klare Leseempfehlung für alle Krimifans. Vielen Dank an das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

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    • 3

    Jashrin

    25. February 2016 um 15:09
  • Rezension zu "Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard" von Marie Pellissier

    Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

    aba

    Lucie ermittelt wieder Ja, meine allerliebste Gardienne ist wieder da! Wie ich Lucie vermisst habe, und auch ihr Talent, Chaos zu verursachen, wenn es am ungünstigsten ist. Das alles wäre natürlich nicht so schlimm, wenn sie dadurch nicht der Pariser Polizei in die Quere kommen würde. Aber leider ist sie bei der Pariser Kriminalpolizei dafür berühmt, dass sie an Tatorten wichtige Spuren verwischt, zu neugierig ist, einen großen Drang hat, sich in alles einzumischen und sich selber in Gefahr bringt. Zum Glück, oder leider - je nachdem, wie man das alles betrachtet - ist der Arbeitsmoral-technisch nicht ganz einwandfreie Kriminalkommissar Legrand an ihrer Seite, normalerweise aber unfreiwillig. Trotzdem bilden Legrand und Lucie aus meiner Sicht das ultimative Ermittlertraumpaar, sogar dann, wenn sie sich nicht darüber im Klaren sind und dies niemals zugeben würden. Instinktiv bilden sie eine Partnerschaft, wenn es darum geht, einen Mordfall zu lösen. In "Der letzte Tanz des Monsieur Bernard" lässt die charmante Autorin Marie Pellissier die nicht weniger charmante portugiesische Gardienne Lucie ein zweites Mal ein spannendes und gefährliches Abenteuer in Paris erleben. Diesmal bringt uns Lucie die Welt der Pariser Oper näher und entdeckt, dass diese Welt nicht so glamourös ist, wie die meisten Menschen denken. Ja, Lucie und Legrand sind das perfekte Ermittlerduo! Und obwohl Legrand Lucie eigentlich nicht leiden kann, scheint er für seinen beruflichen Erfolg auf ihren Scharfsinn angewiesen zu sein. Ganz besonders wichtig sind diesmal Lucies Intuition und Geistesgegenwart, denn Monsieur Legrand hat sich verliebt und hat keinen Kopf und keine Zeit mehr für solche Nichtigkeiten wie Mordfälle. Und das war mein besonderes Highlight: der verliebte Legrand. Oh, wie er träumte, wie er litt! Würde er seine Arbeit so gründlich erledigen, wie er sich verliebt, wäre er ein super Polizist. Andererseits, wäre das der Fall, hätte Lucie auch nichts mehr zu tun, und das wäre wirklich nicht Sinn der Sache, und außerdem nur halb so unterhaltsam. Mit Lucie und Legrand hat Marie Pellissier zwei Figuren geschaffen, die für mich eindeutig Kultcharakter besitzen. Es macht Spaß zu lesen, wie sie sich ständig boykottieren und es trotzdem gemeinsam bis ans Ziel schaffen. Meistens führt das alles zu lustigen Situationen. Marie Pellissier beschreibt diese Szenen sehr bildhaft und mit ihrem feinen Sinn für Humor gelingt es ihr mehrmals, dass man vergisst, dass es einen Toten gibt, dessen Mörder noch zu überführen ist, um dann immer wieder mit neuen Fakten zum Mordfall überrascht zu werden Und Paris! Dass die Autorin gerade diese Stadt als Handlungsort gewählt hat, macht die Lesefreude komplett. Marie Pellissier gelingt das richtige Verhältnis zwischen Spannung, Humor und savoir vivre, das dieses Buch zu einem wahren Genuss macht. "Der letzte Tanz des Monsieur Bernard" ist hoffentlich nicht das letzte gemeinsame Abenteuer von Lucie und Commissaire Legrand. Ich bin ein absoluter Fan von den beiden geworden. Und wenn eines Tages die Verbrecher in Paris aussterben sollten, bin ich sicher, dass Madame Pellissier sie komplikationslos in anderen Rollen glänzen lassen kann: Legrand zum Beispiel als Casanova und Lucie als Leiterin ihrer eigenen Problemlöser-Agentur. Arbeitslos wären sie mit Sicherheit nicht und mir würden sie auch lange erhalten bleiben!

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    • 4

    danielamariaursula

    05. February 2016 um 16:24
  • Ein toller Krimi hinter den Kulissen der Pariser Oper

    Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

    hasirasi2

    Für Guillaume Bernard, den beliebten Ballettdirektor der Pariser Oper, soll es die Woche seines Lebens werden. Zu Ehren seines 60. Geburtstages und anschließenden Ruhestandes überschlagen sich die Glückwünsche und er wird mit einer Gala gefeiert. Auch Lucie, seit 40 Jahren seine Gardienne, hat für die Gala eine Karte. Allerdings merkt sie schnell, dass sie sich hinter den Kulissen wohler fühlt als auf der Veranstaltung der Wichtigen und Reichen. Und da die Reinigungskräfte gerade streiken, packt Lucie am Tag nach der grandiosen Abschiedsvorstellung mit an und hilft zusammen mit den anderen Freiwilligen, das beeindruckende Gebäude zu putzen. Deshalb ist sie auch live vor Ort, als Guillaume Bernard von der „Grand Escallier“ (großen Treppe) stürzt und stirbt. Obwohl der zufällig anwesende Arzt des Balletts, Pierre Bourgeois, und der von Lucie gerufene Kommissar Legrand übereinstimmend zu dem Ergebnis kommen, dass es sich um einen Unfall handelt, gibt sie nicht auf und ermittelt wie schon vor einem Jahr auf eigene Faust, denn irgendetwas passt für sie nicht ins Bild. Außerdem gab es vor genau 10 Jahren einen nahezu identischen Todesfall. Gibt es das „Phantom der Oper“ vielleicht doch und mordet es (wieder)?   „Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard“ ist schon der zweite Paris-Krimi von Marie Pellissier um die Gardienne Lucie. Doch während mich das erste Buch „Die tödliche Tugend der Madame Blandel“ leider nicht überzeugen konnte, hat mich dieses hier regelrecht mitgerissen. Es ist sehr spannend, witzig und intelligent und ich fühlte mich sofort wieder in Paris heimisch. Vor allem die Beschreibungen der Oper habe es mir angetan. Ich war zwar schon ein paar Mal in Paris, aber noch nie in dem Gebäude. Durch die sehr anschaulichen Beschreibungen von Marie Pellissier bilde ich mir aber ein, es genau zu kennen. Auch die Beschreibungen der Tanzszenen sind sagenhaft. Obwohl ich (bisher) kein Ballett-Fan bin, kann ich die Bewegungen und damit ausgedrückten Gefühle der Tänzer direkt vor mir sehen und spüren. Das hat mich extrem beeindruckt.   Die Personen sind alle hervorragend getroffen. Lucie ist als Hausmeisterin (natürlich) neugierig, aber auch hilfsbereit, intelligent, und vor allem resolut, wenn sie etwas erreichen oder hinter ein Geheimnis kommen will. Neben ihren Ermittlungen kümmert sie sich natürlich um ihre Familie – sie ist eine Seele von Mensch. Trotzdem fühlt sich ihr Mann Antonio etwas „vernachlässigt“, will er sich doch endlich nach einem langen und erfüllten Arbeitsleben mit ihr zusammen zur Ruhe setzen. Und auch bei Lucies Sohn und dessen Frau kriselt es etwas. Ein weiteres Wiedersehen gibt es mit Kommissar Legrand. Der hat schon im ersten Teil nicht gerade durch seine Intelligenz geglänzt und bei diesem Fall ist es noch schlimmer: er verliebt sich in eine der Hauptverdächtigen und legt den Fall nur deshalb nicht zu den Akten, damit er weiter in ihrer Nähe sein kann. Zum Glück hat er eine sehr kluge Assistentin, die ihm immer wieder den Kopf rettet und bei seinem Vorgesetzten deckt. Besonders wichtig sind die Mitglieder des Ballettes und die Angestellten des Opernhauses – muss doch einer von ihnen der Mörder sein. Nach außen halt sie so fest zusammen, dass nicht mal ein Blatt Papier dazwischen geht. Aber intern wird gehetzt, gepetzt und intrigiert, was das Zeug hält. Geht es doch neben der Aufklärung des Falls auch darum, wer jetzt Bernards Position erbt. Und immer wieder gibt es Anspielungen auf das „Phantom der Oper“ und das es da AUCH viele Opfer gegeben hätte ...   Fazit: Die Handlung ist unglaublich spannend und der Leser wird mit diversen falschen Fährten in die Irre geführt. Das Buch lebt von den unterschiedlichen Protagonisten und ihren zu Teil recht verzwickten Beziehungen untereinander. Und nicht zuletzt spielt es in der tollsten Stadt der Welt – Paris! Deshalb bekommt es von mir die volle Punktzahl und meine unbedingte Leseempfehlung für alle Fans von vielschichtigen Krimis mit feinem hintersinnigen Humor und allen Liebhabern der Oper und / oder Paris.

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    • 3

    hasirasi2

    19. January 2016 um 10:43
  • Die Opéra Garnier, ein verfluchter Ort?

    Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

    danielamariaursula

    Die Opéra Garnier hat mich seit dem großartigen Buch von Gaston Leroux zum Phantom der Oper gefesselt. Dummerweise wurde es gerade renoviert als ich in Paris lebte und die Karten ständig ausverkauft...... Umso schöner diesen geheimnisvollen Ort, der eine ganz eigene Welt beherbergt mal wieder in der Literatur zu besuchen und Krimis liebe ich sowieso...... Die Putzfrauen an der berühmten klassischen Oper (im Gegensatz zur Opéra Bastille) streiken. Nicht ungewöhnlich, aber ein echtes Problem für die Organisation des Opernablaufs. Ihrer Schwiegertochter Nathalie, die im Förderverein der Oper tätig ist, behilflich zu sein, meldet sich Lucie Ferrereia die Gardienne des Place des Vosges No. 3, freiwillig zum Putzen am Tag nach der großen Geburtstagsgala für den Balettdirektor Guillaume Bernard, einem Bewohner des Hauses, das Lucie hegt und pflegt. Doch die Arbeit ist nicht nur anstrengend und dauert länger als erwartet, Lucie hört gemeinsam mit dem Balettarzt und besten Freund des Balettdirektors den Sturz desselben von der großen Freitreppe der Oper. Als Lucie nach dem Arzt bei ihrem "Schützling" eintrifft, hat dieser schon den Tod festgestellt. Unwillkürlich ruft Lucie commissaire Legrand, den sie in einer früheren Ermittlung in "ihrem" Haus kennen lernte an und meldet einen Mord. Der Kommissar, der die gardienne stets sehr lästig fand, ist von seiner aktuellen Aufgabe genervt und neugierig auf die Oper. Er kommt, hält es für einen Unfall und verfällt an Ort und Stelle dem Zauber der ehemaligen Tänzerin Amandine Maurel, deren Kinderfrau Lucie einst war. Auch wenn er nicht ermitteln mag, so will der Kommissar die Akte auch nicht schließen um der Angebeteten nahe sein zu können...... dabei ist er ebenso kreativ, wie ungeschickt und unkriminalistisch. Lucie hingegen, die langsam bedauert, von Mord gesprochen zu haben, wird zusehens neugieriger, als sie Drohnachrichten erhält. Wer kann sie schon für eine Gefahr halten? Der Roman lebt vor allem von dem Charme der geheimen Opernwelt und ihren Beziehungsgeflecht aus Intrigen und Corpsgeist. Auch die Eigenheiten der Charaktere wie der streng gläubigen, sich stets einmischenden gardienne und dem zu dusseligen Inspektor, der ohne seine gerissene Assistentin Aurélie völlig aufgeschmissen wäre. Durch das Beziehungsgeflecht werden immer neue Spuren gelegt, Verdächtige präsentiert und man fragt sich stets, wer ist gut, wer ist böse. Bis auf Lucie, die ist eindeutig DIE GUTE. Ein Krimi mit einem schönen Menschenbild durch facettenreichen Charaktere. Auch wenn der Kommissar weder seinem Geschlecht, noch seinem Beruf zur Ehre gereicht, so sind nicht alle Männer schlecht oder dumm oder ähnliches. Jeder ist eigentlich von allem etwas, mal mehr, mal weniger. Nur die ehemalige Primaballerina, das Jahrhunderttalent Amandine Maurel scheint alle zu überstrahlen und über jeden Zweifel erhaben. Nix für Verehrer von Sex and Crime, prickelnde Erotik wird man in diesem Buch lange vergeblich suchen können, aber für Liebhaber von Cosies, Pariser Flair und skurrilen Ermittlern eine wunderbare Möglichkeit in eine Welt abzutauen, die uns Normalsterblichen verwehrt ist (meine Füße sind froh darüber!). Auch wenn ich nun noch immer nicht, in der Opéra Garnier war, will ich nun wirklich unbedingt hinein und neben einer Führung ein Balett sehen. Ein Buch für gemütliche Stunden, abgetaucht ins Reich der Phantasie. Meine Leseempfehlung!

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    • 2
  • Mord hinter den Kulissen der Pariser Oper

    Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

    sommerlese

    "*Marie Pellissier*" hat nach ihrem charmanten Debüt "*Die tödliche Tugend der Madame Blandel*" um die Pariser Gardienne Lucie Ferreira ihren zweiten Band geschrieben. "*Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard*" erscheint ebenfalls im "*Diana Verlag*". Lucie Ferreira hilft beim Putzen in der Pariser Oper aus. Der Ballettdirektor Monsieur Bernard stirbt einen Tag nach seiner großen Geburtstagsgala bei einem Sturz von der großen Freitreppe der Oper. Wieder ist das Opfer ein Bewohner des Wohnhauses an der Place des Vosges 3, in dem Lucie seit 40 Jahren als Gardienne arbeitet. Lucie glaubt nicht an einen Unfall und informiert Commissar Legrand. Natürlich ermittelt sie selbst auch wieder fleissig mit und begibt sich damit in einige Schwierigkeiten. In diesem Krimi spielt besonders die Kulturszene und das Leben in Paris eine große Rolle. Als Leser geniesst man die schönen Beschreibungen des Innenlebens der Oper, der kunstvoll geschilderten Ballettszenen und von Paris im Allgemeinen. Das macht den größten Reiz dieses Buches aus, denn man erlebt dieses französische Lebensgefühl und die Welt des Balletts intensiv mit. Die Charaktere liegen der Autorin besonders am Herzen, sie schildert sie sehr einfühlsam und genau. So erlebt man die Gedanken, Ideen und Ängste von Lucie sehr glaubhaft mit und begibt sich gemeinsam mit ihr auf die Tätersuche. Das Lucie eher übertrieben eifrig recherchiert, gibt der Geschichte einen unterhaltsamen Touch. Commissar Legrand wird in diesem Buch von der großen Liebe erwischt und agiert dadurch noch unkontrollierter und unfähiger in seinem Job als bisher. Nur seiner fähigen Mitarbeiterin und Lucie ist es zu verdanken, dass der Fall gelöst wird. Dabei ist Legrand ein unterhaltsamer Charakter, dem man mit Kopfschütteln, aber auch mit ein wenig Nachsicht über seine lustigen Einsätze gegenüber steht. Er wirkt wie ein dummer Junge, der vor lauter Wald die Bäume nicht sieht. Was mir ebenfalls gut gefallen hat, sind die dargestellten Intrigen und der künstlerische Konkurrenzdruck, die das Leben der Tänzer erschweren. Es wurde dadurch zu einer fesselnden Lektüre, die mit Lucies geführten Ermittlungen immer wieder neu aufgeheizt wurde. Hier gab es einige Tatverdächtige, die man aber nicht so richtig zu fassen bekam. Erst das Ende brachte dann eine überraschene Auflösung, mit der man nicht gerechnet hatte. Mit einem Faible für Paris erzählt Marie Pellissier mit schönen Orts- oder Situationsbeschreibungen ihren Krimi um die rüstige Lucie. Als französische Miss Marple kann man sie durchaus betrachten und mir hat dieser Krimi sehr viel Spaß und beste Unterhaltung geliefert. Ich freue mich auf mögliche weitere Fälle.

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    • 2

    franzzi

    10. January 2016 um 11:13
  • Eine Hausmeisterin als verdeckte Ermittlerin

    Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

    Maritahenriette

    01. January 2016 um 19:57

    Lucie ist vom Beruf Hausmeisterin. In der Pariser Oper hilft sie bei der Reinigung der Immobilie aus. Als der Ballettdirektor Bernard die große Freitreppe der Oper herunter fällt ist Lucie als einer der Ersten am Unfallort. Für Bernard kommt jede Hilfe zu spät. War es wirklich ein Unfall oder profitiert jemand von seinem Tod?  Neben Inspektor Legrand ermittelt Lucie verdeckt . MEINE MEINUNG : Der Schreibstil ist recht bildlich und anschaulich. Er führt mitunter durch die Welt des Balett 's. Ohne Vorkenntnisse konnte ich den Krimi trotzdem gut verfolgen und verstehen. Figuren und Schauplätze werden gut und ausführlich beschrieben,  sodass ich es mir recht gut vorstellen konnte. Intrigen,  Verwirrungen und Konkurenzdenken hat  die Autorin nach meiner Meinung in ihrem Krimi gut dagestellt.  Inspektor Legrand wird während den Ermittlungen oft abgelenkt,  wirkt dadurch nicht immer sehr kompetent und ich musste oft über ihn schmunzeln. Die eigentliche Ermittlungsarbeit geht hier wohl mehr von Lucie aus. Sie wirkt hier etwas übereifrig,  vernachlässigt ihre Hausmeistertätigkeiten und ihr Ehemann  leidet auch darunter. Schnell musste ich bei Lucie an Miss Marpel denken. Lucie und Legrand waren mir von Anfang an sympathisch und das hat sich bis zum Schluss gehalten.  Die Geschichte konnte ich gut verfolgen und nachvollziehen. Minimale Längen im Text haben mich nicht sehr gestört. Trotz der detailreichen Ausführungen hatte ich hier auch Platz für meine eigene Fantasie. Eine gewisse Grundspannung wird an vielen Stellen beim lesen immer wieder gesteigert. .Ich habe  bis zum Ende  nicht erahnen können ob  und wer hier derbe  Schuldige ist blieb dadurch spannend.  Das Buch beginnt am 2.Oktober und endet am 7 Oktober.  Die einzelnen Tage dienen als Überschrift der einzelnen Kapitel und werden durch unterschiedlich langen Abschnitten unterteilt. Hilfreich war für mich die Aufzählung der einzelnen Personen und deren Beteiligung an der Geschichte. Diese befindet sich am Ende des Buches.  FAZIT : "Der tötliche Tanz des Monsieur Bernard " von Marie Pellissier wird als E-Book und Taschenbuch vom Diana - Verlag veröffentlicht. Die  351 Seiten sind nicht nur vom Inhalt gut durchstruktuiert. Das Buch hat mir vergnüglichen Lesespass bereitet. Krimifans, nicht nur mit einem Faible für Paris,  kommen hier auf ihre Kosten. 

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  • Krimi mit Humor - ein Garant

    Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

    Marie1971

    Lucie ist Concierge und die gute Seele eines Appartementhauses in Paris. Ihr gutes Gespür Menschen gegenüber und ihre Spürnase bringen sie in manch prekäre Situation. Vor allem wenn es ihr nahestehende Menschen betrifft... Marie Pellissier ist es auf wunderbare Weise gelungen einen Krimi auf humorvolle Art und Weise zu schreiben, und dabei noch Kultur und Architektur einer der für mich schönsten Städte mit einzubringen. Die Geschichte spielt in der Ballett Szene und gibt uns Einblicke in dieses harte Leben. Der Schreibstil ist wunderbar leicht und doch in der Wortwahl sehr überlegt. Es gibt keine Polemik, keine übertriebenen Spitzfindigkeiten. Mam geniesst niveauvolles Schreiben mit wohlgewählten humorvollen Momenten. Die den Charakter und die Seriosität des Krimi's jedoch zu keinem Moment in Frage stellen. Die Protagonisten sind, fast jeder für sich, sehr sympathisch. Die beiden Hauptdarsteller Lucie die Concierge Dame und Legrand der ermittelnde Commissaire könnten gegensätzlicher nicht sein aber ergänzen sich wunderbar. Das Ende der Geschichte nicht vorhersehbar. Im Gegenteil, es hat sehr überrascht. Ein schönes Buch was ich sehr gerne weiterempfehle. von einer Autorin von der, nach diesem bereits zweiten Krimi, hoffentlich noch mehr zu lesen sein wird.

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    • 2

    Lesestunde_mit_Marie

    20. December 2015 um 20:05
  • Leserunde zu "Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard" von Marie Pellissier

    Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

    Diana_Verlag

    Die charmante Pariser Haushälterin Madame Lucie ermittelt wieder! Einige von euch haben in Marie Pellissiers ersten Krimi bereits die Bekanntschaft mit der liebenswürdigen Lucie gemacht. Nach Die tödliche Tugend der Madame Blandel legt die Heidelberger Autorin jetzt ihren zweiten Krimi mit Paris Flair vor. Nach einer Premierenvorstellung wird der für sein exzessives Leben bekannte Ballettdirektor Guillaume Bernard tot aufgefunden. Mit ihrem untrüglichen Gespür für die Aufklärung von Verbrechen nimmt sich Gardienne Lucie der Sache wieder an. Sie kannte Guillaume schon lange, wohnt er doch im Haus am Place des Voges, wo sie seit über 40 Jahren als Hausmeisterin das Regiment führt. Lucie will unbedingt wissen, was mit dem Ballettdirektor passiert ist. Und taucht tief in die Vergangenheit der Pariser Ballettszene ein, wobei sie sich diesmal gefährlich weit in den Kreis der Verdächtigen begibt. Wenn Du mit in die Pariser Ballettszene eintauchen möchtest, bei fallenden Außentemperaturen einfach nur Lust auf einen herzerwärmenden Krimi hast oder neugierig auf die Autorin hinter den Paris-Krimis bist, dann bewirb Dich für die Leserunde mit der Autorin über den blauen „Jetzt bewerben“-Button, indem Du bis einschließlich 9.11.2015  auf diese Frage antwortest: Was würdest Du im Herbst in Paris unternehmen? Hier geht es zur Leseprobe Wir sind gespannt auf Euch und freuen uns auf das gemeinsame Lesen! Euer Team vom Diana Verlag und Marie Pellissier

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    Maritahenriette

    18. December 2015 um 15:08
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    Ein LovelyBooks-Nutzer schreibt Meine Lieblingsstelle ist auf jeden Fall auf Seite 237, wo Jean-Marc und Amandine noch einmal Romeo et Juliette tanzen, wie vertraut und innig die beiden miteinander umgingen, das fand ich sehr schön.

    Das ist auch meine Lieblingsstelle. Hier ist es echt romantisch und ich konnte richtig Amandine 's Freude spüren.

  • Wunderbaren Zauber und Pariser Flair

    Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard

    Buecherwurm1973

    Der Ballettdirektor Guillaume Bernard wird tot aufgefunden. War er unglücklich gestürzt? Es ist sieht alles danach aus. So sieht auch Kommissar Léon Legrand. Er lässt den Ballettarzt den Totenschein ausstellen und die Leiche abtransportieren. Lucie spürt sofort, dass da etwas im Argen liegt. Sie kennt  Bernard sehr gut. Sie ist seine Gardienne an der Place des Vosges Nr. 3. So beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln.   Das Buch ist für mich nicht ein typischer Krimi. Eigentlich hat mich der Kriminalteil nicht so sehr interessiert.  Ich habe einen Narren an der quirligen Lucie gefressen. Sie ist eine Person, die man einfach gern haben muss. Sie ist für ihre Bewohner da. Aber ermitteln und ihr Job als Gardienne ist nicht leicht unter einen Hut zu bekommen. So entsteht manchmal ein bisschen Hektik und Chaos. Der Kommissar scheint mir etwas verpeilt zu sein. Denn er  braucht gehörig Hilfe von den Frauen. Er bringt so ziemlich nichts selbst zustande. Für mich sind französische Männer per se schon so veranlagt. Aber als Kommissar nervt es. Das Buch versprüht einen wunderbaren Zauber. Besonders die Beschreibungen von der Oper und vom Ballett haben es mir angetan. Beim Lesen des Opernbesuchs fühlt man sich sofort vor Ort.  Anderseits erfährt man, dass  Ballett ein hartes Geschäft ist. Eifersucht unter Tänzern ist an der Tagesordnung.   Ich würde mich über einen dritten Fall mit Lucie freuen. Die Bewohner an der Place des Vosges Nr. 3 scheinen gefährlich zu leben.

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    • 3

    Buecherwurm1973

    17. December 2015 um 13:53
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