Marie Pohl

 3.7 Sterne bei 27 Bewertungen
Autorin von Maries Reise, Geisterreise und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Marie Pohl

Die deutsche Autorin Marie Pohl kam in Hamburg zur Welt. Heute ist sie als Schriftstellerin, Journalistin, Sängerin und Schauspielerin tätig. Aufgewachsen in New York auf zog es sie nach ihrem Schulabschluss zu ihrem Studium nach Madrid. Die Tochter des Dramatikers, Schauspielers, Drehbuchautors und Theaterregisseurs Klaus Pohl lebte in Zürich und Köln und hat sich inzwischen in Berlin und New York niedergelassen. Für eine große deutsche Tageszeitung verfasste die selbsternannte Autodidaktin Porträttexte und führte zahlreiche Interviews. Ihr Debüt-Roman "Maries Reise", das sie mit Anfang zwanzig über ihre eigene Reise schrieb, erregte großes Aufsehen. So hatte sie in der Folge unter anderem einen Gastauftritt in der Harald-Schmidt-Show und das Bucb wurde auch ins Chinesische übersetzt. 2012 erscheint ihr zweiter Roman "Geisterreise".

Alle Bücher von Marie Pohl

Maries Reise

Maries Reise

 (21)
Erschienen am 01.08.2004
Geisterreise

Geisterreise

 (6)
Erschienen am 25.07.2012
Geisterreise

Geisterreise

 (0)
Erschienen am 16.07.2012
Geisterreise

Geisterreise

 (0)
Erschienen am 16.07.2012

Neue Rezensionen zu Marie Pohl

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Rezension zu "Geisterreise" von Marie Pohl

Rezension zu "Geisterreise" von Marie Pohl
Buchhandlung_Karola_Brockmannvor 6 Jahren

Durch Kuba fährt Marie Pohl der Liebe wegen. Aber am Ende der Reise steht das unheimliche Ritual einer Santería-Priesterin – erscheint da wirklich ein Geist? Danach lassen die höheren Wesen Marie nicht mehr los. Sie reist nach Bali, wo die stärksten Hexer leben sollen, um »sehen zu lernen«, und nach Irland, um ein verfluchtes Haus zu hüten. In Ghana führt sie der berühmteste Fetischpriester des Landes in den Wald, wo seine Zwerge leben, in Mexiko verbringt sie eine Nacht auf einem Vulkangipfel, in Deutschland interviewed sie den Zauberer mit den stärksten Kräften und in New York begleitet sie ein Team von ehrenamtlichen Geisterjägern.
Ausgestattet mit einer erstaunlichen Sensibilität und Erlebnisbereitschaft, bewegt sie sich auf ihren Reisen wie durch Träume. Sie überschreitet Grenzen, begegnet Gefahren und in Momenten höchster Intensität immer wieder sich selbst. Es ist die atemberaubende Reise einer jungen Frau, die das Jenseits sucht und das Diesseits findet: alle Schrecken und Schönheiten dieser Welt.

(Sandra Schlereth)

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Rezension zu "Geisterreise" von Marie Pohl

Rezension zu "Geisterreise" von Marie Pohl
Gospelsingervor 6 Jahren

Ist eine junge Frau, die sich einem Straßenjungen anvertraut und mit ihm quer durch Kuba zu einer Santeria-Priesterin reist, naiv, oder besitzt sie nur, wie sie selbst sagt, eine gute Menschenkenntnis? Offensichtlich letzteres, denn ihr passiert, wie auch auf den anderen Reisen, nichts besonders Schlimmes.
Dass ein Gefühl für Situationen, ein Urvertrauen in das Gute im Menschen und eine Offenheit für Erfahrungen außerhalb der eigenen Lebenswelt eine Reise zu einem einschneidenden persönlichen Erlebnis machen können, durfte ich auch selbst erfahren. Ich kann daher das Verhalten der Autorin gut nachvollziehen.
Marie Pohl sucht nach Geistern. Der Glaube an Geister existiert in allen Gegenden der Welt, und trotz regionaler Unterschiede geht es dabei immer um das Gleiche. Es muss also etwas an diesem Glauben dran sein, und Marie Pohl tut alles Mögliche, um endlich einmal selbst einen Geist zu sehen.
Die Reise beginnt in Kuba, wo die Santeria-Priesterin der Autorin rät, nach der Afrikanischen Königin zu suchen. Leicht gesagt, gibt es auf dem afrikanischen Kontinent doch eine ganze Legion solcher Königinnen.
Die Teilnahme an der Zeremonie in Kuba hat unangenehme Auswirkungen für Marie Pohl, sie wird fast ohnmächtig, muss den Raum verlassen und leidet noch längere Zeit unter starken Nackenschmerzen, die erst in Berlin von der Atemtherapeutin Ilse Middendorf geheilt werden. Die Methode klingt seltsam, aber ich habe selbst den Erfahrbaren Atem bei einer Schülerin Middendorfs kennengelernt und profitiere bis heute von dieser ungewöhnlichen, sanften und wirksamen Methode.
Als Nächstes verschlägt es die Autorin nach Irland, wo sie für eine Freundin ein Anwesen hütet, das verkauft werden soll. Bisher sind jedoch alle Käufer im letzten Moment abgesprungen. Angeblich soll es in dem Haus spuken. Marie findet auch unerklärliche Blutpfützen im Badezimmer, aber einen Geist sieht sie trotz aller Bemühungen nicht. Trotzdem ist sie sich sicher, dass es Geister gibt. „Wir haben ein Gespür für eine Anwesenheit, die in der Natur liegt. Das Mysterium ist eine Anwesenheit, eine schwingende Anwesenheit, eine animierende Anwesenheit, eine Anwesenheit, die etwas erzählt.“, erklärt ihr ein Ire.
Besonders gut zu spüren ist das in Afrika. Marie reist nach Ghana, und dieser Teil des Buches hat mir am besten gefallen. Ich habe drei Monate lang in einer ghanaischen Familie in Accra, Tema und der Volta-Region gelebt und selbst einige unerklärliche Erlebnisse gehabt.
Beim Lesen kamen also viele wunderbare Erinnerungen hoch, zum Beispiel an den Empfang außerhalb des Flughafengebäudes, oder an die Busse, die erst dann abfahren, wenn sie voll besetzt sind, „any time from now“. Der afrikanische Umgang mit Zeit ist völlig anders als unserer und eine sehr schöne Erfahrung, wenn man sich darauf einlässt.
Die Autorin begegnet traditionellen Priestern und nimmt an Zeremonien teil, aber auch hier gelingt es ihr nicht, einem Geist zu begegnen. Jedenfalls nicht sichtbar, denn der Geist eines toten Freundes macht sich zwar positiv bemerkbar, erscheint ihr aber nicht.
Leider verzichtet die Autorin auf eine große Zeremonie in Ghana, um rechtzeitig zum Fest der Toten in Mexiko zu sein. Das unheimliche Erlebnis auf einem Vulkan ist zwar interessant erzählt, mir fehlte jedoch die thematische Verbindung zum Rest des Buches.
Auch das Interview mit einem Zauberer an der Grenze zwischen Deutschland und Belgien ließ mich unbefriedigt zurück, mir fehlte der Rahmen dieser Geschichte.
Witzig fand ich die Beschreibung der Erfahrungen mit den Geisterjägern und der Residual Energy. Zum Schluss wurde auch die die Afrikanische Königin gefunden, an einem ganz unerwarteten Ort.
Wer einen Roman erwartet, wird von diesem Buch enttäuscht sein, denn es ist eher ein Sachbuch, eine Reisebeschreibung und ein Buch über Mythen der Welt. Mythen, die sich erstaunlich ähnlich sind.
Ich hatte Probleme mit dem Schreibstil, der mir zu abgehackt war, und ich hätte gern mehr Hintergrundinformationen gehabt. Ich denke, dem Buch hätte es gut getan, als Sachbuch konzipiert zu werden.
Trotzdem hat mir dieses ungewöhnliche Buch gut gefallen, besonders der Teil, der in Ghana spielt.

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Rezension zu "Geisterreise" von Marie Pohl

Rezension zu "Geisterreise" von Marie Pohl
Selene87vor 6 Jahren

Ich möchte das Buch von Marie Pohl mal als „besonders“ beschreiben. Es ist eine Geistersuche im engeren sowie im weiteren Sinne. Die Autorin entführt uns auf eine Reise zu den unterschiedlichsten Kulturen und Überzeugungen. Das Buch ist in mehrere Kapitel / Reisen aufgeteilt. Die einzelnen Orte samt ihren Geschichten haben mich unterschiedlich angesprochen. Manches war eher etwas mühselig zu lesen, anderes hat mich begeistert. Ich finde es total schwierig das Buch zu bewerten, da es ja alles persönliche Erlebnisse der Autorin sind. Interessant fand ich es in jedem Fall. Und lesenswert. Aber eben besonders.

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